DE3909059A1 - Automatische naehmaschine - Google Patents
Automatische naehmaschineInfo
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- D05B21/00—Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. programme-controlled for sewing collars, for attaching pockets
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- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine automatische Nähmaschine zum
Nähen eines Bezugs eines Autositzes, insbesondere eine
Nähmaschine, die das Zusammennähen zweier unterschiedli
cher Bezugszuschnitte mit unterschiedlichen Randformen,
beispielsweise gebogenen, sinusförmig geschnittenen oder
rechteckigen Kanten, erlaubt, wobei die einander gegen
überliegenden unterschiedlichen Ränder der Bezugsmate
rialien in einen Bezug eines Autositzes miteinander ver
näht werden.
Bei dem Herstellen eines Bezuges für einen Autositz wer-
den verschiedene Formen von Bezugszuschnitten zuge
schnitten zur Schaffung einer Anzahl von den Sitzbezug
bildenden Teilen, beispielsweise einem mittleren Sitzab
schnitt, einem äußeren Polsterabschnitt und einem Sei
tenwandabschnitt, die den Bezug bilden, wobei diese Tei
le zu einen dreidimensionalen Bezug zusammengenäht wer
den, der nachfolgend über ein Polsterelement zur Bildung
des Sitzes aufgebracht wird.
Die drei gesonderten Bezugselemente haben ihre eigenen
Ränder, deren Formen unterschiedlich voneinander sind.
In einigen Fällen wird die Kante des zentralen Sitzab
schnitts rechteckig ausgebildet, während diejenige des
benachbarten Umfangspolsterabschnitts gewölbt oder un
eben ist. In anderen Fällen sind sowohl der zentrale
Sitzabschnitt als auch der seitliche Polsterteil uneben
abweichend voneinander ausgebildet. Infolgedessen müssen
bei dem Bilden des Bezuges die unterschiedlichen Ränder
der Bezugselemente genau einander gegenüber gelegt wer
den und in einen Zustand zum Vernähen durch die Nähma
schine gebracht werden.
Dieser Schritt des Zusammensetzens der Bezugselemente
zum Nähen und das nachfolgende Nähen wurde bisher manu
ell durchgeführt. Dabei führt eine Person eine uneben
geformte Kante des seitlichen Polsterabschnitts entlang
der unterschiedlich geformten Kante des mittleren Sitz
abschnitts in Richtung auf die Nähmaschine, um diese
miteinander zu vernähen.
Dabei wird von dem Näher eine große Aufmerksamkeit und
Geschicklichkeit gefordert, um die Bezugselemente für
ein genaues Vernähen zu bewegen und zu führen. Das Ver
nähen von unebenen Kanten eines Sitzbezuges ist schwie
rig, ein schnelles Vernähen war bisher nicht möglich.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine automa
tische Nähmaschine zu schaffen, die ein Vernähen zweier
unterschiedlich geformter Kanten von Zuschnitten oder
aber ein Vernähen von rechtwinklig und gebogenen Kanten
von diesen genau und automatisch ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung eine unte
re Führungsplatte auf, die gleitend auf einem Tisch der
Nähmaschine geführt ist und eine obere Führungsplatte,
die oberhalb der unteren Führungsplatte angeordnet ist.
Die untere Führungsplatte ist so ausgebildet, daß die
obere Fläche zur Sicherung eines ersten Zuschnitts auf
dieser ausgebildet ist, wobei ein Rand des ersten Zu
schnitts über die untere Führungsplatte hinausragt. Eine
Führungswalze ist drehbar auf der rückwärtigen Seite der
unteren Führungsplatte angeordnet und gleitbar in einer
ersten Führungskerbe eingepaßt, die auf dem Tisch der
Nähmaschine ausgebildet ist. Die obere Führungsplatte
dagegen ist auf dem Tisch ortsfest gehalten und er
streckt sich oberhalb der unteren Führungsplatte. Sie
ist zum Sichern eines zweiten Zuschnitts auf dieser ein
gerichtet, deren Rand in seiner Form anders als derjeni
ge des ersten Zuschnitts ausgebildet. Ihre Struktur ent
spricht derjenigen der oberen Fläche der oberen Füh
rungsplatte. Ein bewegliches Führungsstück mit einer un
ter dieser drehbar angeordneten und gleitend in die
zweite Führungskerbe eingepaßte Führungsrolle ist beweg
lich auf der oberen Führungsplatte montiert.
Die erste Führungskerbe ist in Übereinstimmung mit einer
Spur, die von der Führungsrolle gezeigt werden sollte,
auf der unteren Führungsplatte ausgebildet, um den Rand
des ersten Zuschnitts in eine Richtung parallel zu dem
Nähpfad zu führen, entlang der der Rand von der Nähma
schine genäht wird. Die zweite Führungskerbe ist ent
sprechend ausgebildet in einer Form, die der Spur ent
spricht, die von der Führungsrolle des beweglichen Füh
rungsstücks gezeigt werden sollte, um den Rand des zwei
ten schmalen Stücks in eine Richtung parallel zu dem
Nähpfad zu führen. In dem Fall, daß eine der beiden Kan
ten rechteckig ist, ist die entsprechende Führungskerbe
rechtwinklig parallel zu dem Nähpfad, in dem Fall, daß
die andere der beiden Ränder unregelmäßig gebogen ausge
bildet ist, ist die jeweilige Führungskerbe in einer ge
eigneten Form ausgebildet, um den entsprechenden Rand
tangential parallel zu dem Nähpfad zu führen.
Entsprechend werden zwei unterschiedlich geformte Ränder
durch die untere und die obere Führungsplatte geführt
und einander genau entgegen gestellt und miteinander
vernäht durch die Nähmaschine auf eine einfache, automa
tische Art und Weise.
Bei einem Aspekt der Erfindung ist die obere Führungs
platte nach oben gegenüber der unteren Führungsplatte
geneigt, wodurch eine schräge Führungsfläche gebildet
wird. Dies ist vorteilhaft bezüglich der leichten und
sanften Gleitbewegung des beweglichen Führungsstücks
entlang der zweiten Führungskerbe, was zu einer sanfte
ren Führung des zweiten Zuschnitts zum Nähen führt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und der Beschreibung, in der ein Aus
führungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung
erläutert wird. Dabei zeigt:
Fig. 1A eine perspektivische Ansicht eines
Polsters eines Autositzes, wobei der
Bezug durch eine automatische Nähma
schine nach der Erfindung gefertigt
ist;
Fig. 1B eine - teilweise gebrochene - per
spektivische Explosionsdarstellung
des Sitzes nach Fig. 1A;
Fig. 1C eine Draufsicht auf einen zentralen
Sitzabschnitt des Bezuges;
Fig. 1D eine plane Ansicht eines seitlichen
Kissenteiles des Bezuges;
Fig. 1E eine Schnittansicht des Bezuges;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung ei
ner automatischen Nähmaschine nach
der Erfindung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die untere Füh
rungsplatte der automatischen Nähma
schine;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Li
nie IV-IV von Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der
Nähmaschine, in der die Montage der
unteren Führungsplatte gezeigt wer
den soll;
Fig. 6 eine Schnittansicht in einem Zu
stand, in der der zentrale Auflage
teil auf der unteren Führungsplatte
montiert ist;
Fig. 7 eine Ansicht der oberen Führungs
platte;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Li
nie VIII-VIII von Fig. 7;
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Li
nie IX-IX von Fig. 7;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Nähmaschine,
die den Ausgangszustand zeigt, wobei
sowohl der mittlere Sitzabschnitt
als auch die seitlichen Kissenteile
auf der unteren bzw. der oberen Füh
rungsplatte befestigt sind;
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Nähmaschine,
die den zentralen Sitzteil und die
seitlichen Kissenteile, die mitein
ander zu vernähen sind, verdeut
licht;
Fig. 12 eine Schnittansicht entlang der Li
nie XII-XII von Fig. 11;
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Li
nie XIII-XIII von Fig. 11;
Fig. 14 eine teilweise Frontansicht der Näh
maschine, die zeigt, daß der sich
ergebende Nähabschnitt von einem
Stützaufnahmeelement nach oben ge
stützt wird;
Fig. 15 eine Draufsicht auf andere Mittelab
schnitte und seitliche Kissenab
schnitte;
Fig. 16 eine perspektivische Darstellung ei
nes anderen Ausführungsbeispiels der
Erfindung;
Fig. 17 einen Tisch der Nähmaschine in dem
selben Ausführungsbeispiel von Fig.
16;
Fig. 18 eine Schnittansicht entlang der Li
nie XVIII-XVIII von Fig. 17;
Fig. 19 eine Draufsicht auf die untere Füh
rungsplatte eines anderen Ausfüh
rungsbeispiels von Fig. 16 und
Fig. 20 eine Schnittdarstellung entlang der
Linie XX-XX von Fig. 19.
Es wird zunächst auf die Fig. 1A, 1B, 1C, 1D und 1E
Bezug genommen, in denen ein Bezug gezeigt wird, der von
einer automatischen Nähmaschine nach der vorliegenden
Erfindung hergestellt worden ist und wobei die den Bezug
A bildenden Zuschnitte deutlich werden.
Die Fig. 1A und 1B zeigen ein Polsterelement eines
Autositzes, der mit einem durch die vorliegende Erfin
dung erzeugten Bezug zu versehen ist. Das Sitzelement
besteht aus einem Bezug A und einem Polsterelement B,
das von diesem abgedeckt wird. Es ist erkennbar, daß der
Bezug A aus einem mittleren Sitzabschnitt, zwei seitli
chen Kissenabschnitten und zwei seitlichen Wandabschnit
ten besteht. Das Polsterelement B besteht aus einem
Schaummaterial, beispielsweise Urethanschaum, und hat
eine unebene obere Sitzfläche: Sein zentraler Sitzab
schnitt 21, der dem mittleren Sitzabschnitt a des Bezugs
entspricht, ist im wesentlichen flach ausgebildet, wäh
rend die seitlichen Kissenteile 22, die den seitlichen
Kissenabschnitten des Bezugs entsprechen, angehoben oder
gewölbt ausgebildet sind.
Bei diesem sich in besonderer Weise uneben auswölbenden
Sitzpolster wird eine gebogene oder sinusförmige Linie
an den Grenzen 21 a und 21 b zwischen dem mittleren Sitz
teil und den seitlichen Sitzteilen gebildet. Aus diesem
Grund sind der mittlere Sitzabschnitt a und die seitli
chen Kissenabschnitte b des Bezugs A so geformt, wie
dies in den Fig. 1C und 1D gezeigt ist, d.h., daß der
erste rechteckig ausgebildet ist mit einem Paar von ge
streckten Rändern a 1, a 1, die an den beiden Seiten defi
niert sind, und daß letztgenannte unregelmäßig geformt
ist mit einem unregelmäßig gebogenen oder sinusförmigen
Rand b 1 an seiner einen Seite. Die beiden Abschnitte a
und b bilden bei Zusammennähen an ihren jeweiligen Rän
dern a 1, b 1 ein Bezugselement, das eng über und entlang
der unebenen Oberfläche des Polsterelements B gezogen
wird.
Fig. 1E zeigt, daß die drei Polsterabschnitte a, b und
c dreischichtig laminiert sind mit einer oberen Schicht
1 a aus einem Gewebe, Leder oder einem Kunststoff, einer
Wattierungsschicht 1 b aus einem weichen Urethanschaum
mit einer Stärke von etwa 10 mm und einer die Wattie
rungsschicht 1 b abdeckenden Schicht 1 c aus einem nicht
gewebten Material.
Es wird jetzt auf Fig. 2 Bezug genommen, in der eine
automatische Nähmaschine nach der Erfindung dargestellt
wird. Diese Nähmaschine erlaubt das Vernähen des mittle
ren Sitzabschnitts a mit den seitlichen Kissenabschnit
ten b an ihren jeweiligen Rändern a 1, b 1 auf automati
sche Weise.
Das Bezugszeichen 1 gibt eine elektrische Nähmaschine
an, die mit einem Tisch 3 versehen ist. Der Tisch 3
weist eine gestreckte Kerbe 31 auf. Die Kerbe 31 ist im
vorderen Bereich der Nähmaschine 1 angeordnet und er
streckt sich in Längsrichtung des Tisches 3.
Eine untere Führungsplatte 4 ist gleitbar auf dem Tisch
3 angeordnet und zur Aufnahme des mittleren Sitzab
schnittes a, der einen Bestandteil des Bezugs A bildet,
eingerichtet. Insbesondere die Fig. 3, 4, 5 und 6
verdeutlichen, daß die untere Führungsplatte derart aus
gebildet ist, daß ein ausgenommener Bereich 44 von einer
U-förmigen, umlaufenden Rippe 42 an den Außenseiten der
unteren Führungsplatte 44 aufgenommen wird. Eine geöff
nete Seite 42 a an der einen Seite (siehe Fig. 5) ermög
licht das Aufbringen des mittleren Abschnitts a auf den
ausgenommenen Bereich 44, wobei der Rand a 1 des Ab
schnitts a etwas, vorzugsweise etwa 20 mm, über die ge
öffnete Seite 42 a hinüberragt, um einen geeigneten Näh
saum m in Bezug auf die Nadel 2 der Nähmaschine 1 (siehe
Fig. 5) zu bilden. Die untere Führungsplatte 4 hat ein
Paar von Führungswalzen 41, 41, die an der Rückseite
sich freidrehend angeordnet sind. Die Führungswalzen 41,
41 sind mit Abstand voneinander angeordnet und auf der
selben Linie ausgerichtet und weiter drehbar in die er
wähnte gestreckte Kerbe 31 eingepaßt. Ein Paar von Klem
men 43, 43 sind an der oberen Fläche der unteren Füh
rungsplatte 4 vorgesehen, so daß sie an den jeweiligen
gegenüberliegenden Abschnitten der Rippe 43 einander ge
geneinander versetzt angeordnet sind. Mittels der Klem
men 43, 43 wird der mittlere Sitzabschnitt a auf der un
teren Führungsplatte 4 befestigt.
Die untere Führungsplatte 4 ist entsprechend entlang der
gestreckten Kerbe 31 gleitbar, was eine lineare Bewegung
des zentralen Sitzabschnitts a in Richtung auf die Näh
maschine 1 ermöglicht. Aufgrund der linearen Beweglich
keit wird der Rand a 1 des zentralen Sitzabschnitts a in
eine gestreckte Richtung zu der Nähnadel 2 parallel zu
der Nährichtung übergeben, wobei der Nähsaum m benach
bart des Randes a 1 geführt und von der Nähmaschine 1 ge
näht wird.
Fig. 6 zeigt den Zustand, in dem mittlere Sitzabschnitt
a auf der Führungsplatte 4 befestigt wird und zum Vernä
hen von der Nähmaschine 1 transportiert wird. Es ist zu
erkennen, daß der Nähsaum m benachbart des Randes a 1 des
zentralen Sitzabschnitts a gedrückt wird und von dem
Druckelement 2 a der Nähmaschine 1 geführt wird. Er wird
sodann mit dem Rand b 1 des seitlichen Kissenabschnitts b
vernäht, wie dies unten erläutert werden wird. Vorzugs
weise wird die Nähnadel gegenüber dem Nähsaum m um 10 mm
nach innen von dem Rand a 1 versetzt.
Es wird jetzt wieder auf Fig. 2 Bezug genommen. Ober
halb der unteren Führungsplatte 4 ist eine obere statio
näre Führungsplatte 5 bestehend aus einem Kunststoff mit
einer weichen, ebenen Fläche ausgebildet, die durch ein
Paar von Stützarmen 54, 54 fest an jeweiligen Befesti
gungselementen 55, 55, die an dem Tisch 3 befestigt
sind, befestigt sind. Aus Fig. 12 wird deutlich, daß
die Stützarme 54, 54 jeweils einen horizontalen Grundab
schnitt 54 a und einen nach oben geneigten Stützabschnitt
54 b aufweisen. Die obere ortsfeste Führungsplatte 4 ist
fest an dem nach oben geneigten Stützabschnitt 54 in ei
nem gegebenen Neigungswinkel relativ zu dem horizontalen
Stützabschnitt 54 befestigt und bildet so eine geneigte
Führungsfläche bezüglich der unteren Führungsplatte 4
und dem Tisch 3.
Es ist erwünscht, daß der Neigungswinkel der oberen Füh
rungsplatte 5 in einem Bereich von 30° bis 45° relativ
zu dem horizontalen Stützabschnitt 54 b der Stützarme 54,
54 liegt, um eine leichte und sanfte Gleitbewegung des
beweglichen Führungsstücks 52 zu ermöglichen, das unten
erläutert werden wird.
Fig. 7 zeigt, daß die obere ortsfeste Führungsplatte 5
mit einer mäanderförmigen oder sinusförmigen Führungs
kerbe 51 und einem beweglichen Führungsstück 52 versehen
ist, das gleitbar in die mäanderförmige Führungskerbe 51
derart eingesetzt ist, daß sie beweglich entlang eines
ersten Endpunktes 51 a zu einem zweiten Endpunkt 51 b oder
umgekehrt bewegt werden kann. Der erste Endpunkt 51 a der
mäanderförmigen Führungskerbe 51 definiert einen Start
punkt für das Nähen benachbart der Nadel 2 der Nähma
schine, während der zweite Endpunkt 51 b einen Ausgang
spunkt der beweglichen Führungsplatte 52 an einer Ecke
definiert, die dem Ort des ersten Endpunktes 52 b diago
nal gegenüberliegend angeordnet ist.
Das bewegliche Führungsstück 51 hat eine Walze, die
drehbar unter dieser angeordnet ist und gleitbar in die
mäanderförmige Führungskerbe 51 eingesetzt ist. Auf der
oberen Fläche des beweglichen Führungsstücks 52 ist eine
Klemme 52 a vorgesehen, die zum Sichern des rückwärtigen
Endes des erwähnten seitlichen Kissenabschnitts b dient.
Ein Stützführungselement 53 ist an dem ersten Endpunkt
51 a der mäanderförmigen Führungskerbe 51 vorgesehen. Das
Stützführungselement 53, wie es am besten in Fig. 3 er
kennbar ist, ist einstückig auf der oberen ortsfesten
Führungsplatte 5 ausgebildet und hebt sich von diesem im
Querschnitt in Form eines liegenden L zum Führen des
seitlichen Kissenabschnitts b und des beweglichen Füh
rungsstücks 52 in dieser ab. Durch das Stützelement 53
wird das bewegliche Führungsstück 52 bei der Bewegung in
dieses daran gehindert, sich von der Führungskerbe 51 zu
entfernen, wie dies weiter unten deutlich werden wird.
Es ist zu beachten, daß in dem Ausgangszustand das be
wegliche Führungsstück 52 an dem zweiten Endpunkt 51 b
der mäanderförmigen Führungskerbe 51 dem Stützführungs
element 53 gegenüberliegend angeordnet ist.
Oberhalb der oberen ortsfesten Führungsplatte 5 ist der
seitliche Kissenabschnitt b befestigt. Fig. 10 zeigt,
daß der seitliche Kissenabschnitt b an zwei Punkten be
festigt ist, nämlich der vordere Endbereich an dem
Stützführungselement 53, während der rückwärtige Endab
schnitt an dem beweglichen Führungselement 52 befestigt
ist, wobei der seitliche Kissenabschnitt b selbst im we
sentlichen entlang einer diagonalen Linie in der oberen
ortsfesten Führungsplatte 5 liegt.
Die mäanderförmige Führungskerbe 51 ist so geformt, daß
sie der Spur entspricht, die von der Führungsrolle 52 a
abgefahren werden soll, damit das zugehörige bewegliche
Führungsstück 52 mäanderförmig bewegt wird, um eine ho
rizontal schwingende Bewegung des rückwärtigen Endes des
seitlichen Kissenabschnitts a zu bewirken, was erforder
lich ist, um den unregelmäßig geformten Rand b 1 tangen
tial zu orientieren in einer Richtung parallel mit dem
gestreckten Nähpfad, der von der Nähmaschine 1 gebildet
wird. Bei einer Bewegung des beweglichen Führungsstücks
52 über die Führungsrolle 52 a entlang der mäanderförmi
gen Führungskurve 51 wird das rückwärtige Ende des seit
lichen Kissenteils b, das an dem beweglichen Führungs
stück 52 befestigt ist, dazu veranlaßt, ausreichend zu
schwingen, um den vorderen Bereich des unregelmäßig ge
formten Randes b 1 tangential auszurichten in derselben
Richtung wie der gestreckte Nähpfad, woraufhin der gebo
gene Rand b 1 exakt gegenüberliegend ausgerichtet wird
und vernäht wird mit dem rechteckigen Rand a 1 durch die
Nähmaschine 1.
Es ist hier zu beachten, daß die Ausbildung der Füh
rungskerbe 51 wie erwünscht geändert werden kann, abhän
gig von der gewünschten Form des Randes b 1. In dem ge
zeigten Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß die mä
anderförmige Führungskerbe 51 einer mäanderförmigen Form
entspricht, die sinusförmig ist, wobei sich die Auslen
kungen graduell von dem zweiten Endpunkt 51 b zu dem er
sten Endpunkt 51 a abnimmt, mit Ausnahme des anfänglichen
Bereichs des zweiten Endpunkts 51 b als auch des Endbe
reiches des ersten Endpunktes 51 a, die als im wesentli
chen gestreckt angenommen werden in einer Linie, die ho
rizontal zu dem Nähpfad liegt.
Das Bezugszeichen 6 gibt ein Stützaufnahmeelement an,
das zur Aufnahme und zum Stützen des sich ergebenden
vernähten Abschnitts der beiden Ränder a 1, b 1 dient. Das
Stützaufnahmeelement 6 weist ein Paar von mit Abstand
voneinander angeordneten langen Armen 6 a, 6 a auf, die
nach unten abgebogen ausgebildet sind und benachbart der
Nähmaschine 1 angeordnet sind auf einer Seite der oberen
ortsfesten Führungsplatte 5 gegenüberliegend. Zwischen
den beiden Armen 6 a, 6 a ist ein Abstand 1 definiert, in
den der Nähabschnitt der Ränder a 1, b 1 eingebracht wird,
um so den verbundenen zentralen Sitzabschnitt und die
seitlichen Kissenabschnitte a 1, b in einer gewendeten
Art und Weise zu stützen, wie dies unten erläutert wer
den wird.
Es wird jetzt der Betrieb des beschriebenen Ausführungs
beispiels der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf die Fig. 10, 11, 12, 13 und 14 erläutert.
Zunächst wird der mittlere Sitzabschnitt a, der im fol
genden als "mittlerer Zuschnitt" bezeichnet werden wird,
auf dem ausgenommenen Bereich 44 der unteren Führungs
platte 4 aufgebracht und auf diesem mittels der Klemmen
43, 43 befestigt. Sodann wird der seitliche Kissenab
schnitt b (der im folgenden als Seitenzuschnitt bezeich
net werden wird), auf der oberen Führungsplatte 5 in der
oben dargestellten Art und Weise befestigt, und zwar an
den beiden Ausgangspunkten. Das vordere Ende des Seiten
zuschnitts b wird in das Führungselement 53 eingesetzt,
während das rückwärtige Ende dieses Zuschnitts b an der
beweglichen Führungsplatte 53 befestigt wird, die an dem
zweiten Endpunkt 51 b der mäanderförmigen Kerbe 51 (vgl.
Fig. 10) positioniert ist. Sodann werden die vorderen
Eckbereiche der beiden Zuschnitte a, b einander gegen
überliegend angeordnet und unter dem Druckrückhaltele
ment 2 a der Nähmaschine positioniert (vgl. Fig. 10).
Die beiden Ränder a 1, b 1 der Zuschnitte a, b sind mit
ihren vorderen Enden einander gegenüberliegend angeord
net und werden von dem Druckrückhaltelement 2 a der Näh
maschine 1 gehalten, wobei die Nähmaschine bereit ist,
mit dem Nähvorgang zu beginnen. Sodann werden die beiden
Ränder a 1, b 1 miteinander vernäht und durch das Zusam
menwirken der Nadel 2 und des Druckrückhaltselements 2 a
der Nähmaschine 1 geführt. Dabei werden die Ränder a 1,
b 1 geführt und miteinander vernäht, vorzugsweise entlang
eines Weges, der 10 mm nach innen und parallel zu den
Rändern a 1, b 1 innerhalb des Nähsaums m von 20 mm, wie
vorangehend erwähnt. Aufgrund des Nähvorgangs werden die
beiden Zuschnitte a, b in eine Richtung von rechts an
dem Ort, an dem die obere Führungsplatte 5 und die unte
re Führungsplatte 4 zunächst angeordnet sind, in Rich
tung nach links (gesehen in Fig. 2) geführt, mit dem
Ergebnis, daß die untere Führungsplatte 4 und das beweg
liche Führungsstück 52 jeweils entlang der gestreckten
Führungskerbe 31 und der mäanderförmigen Führungskerbe
51 schlingernd bewegt werden.
Es ist zu beachten, daß, wie oben erwähnt, die beiden
Führungskerben 31, 51 dazu ausgebildet sind, daß der ge
streckte Rand a 1 und der unregelmäßig geformte Rand b 2
jeweils in einer gestreckten identischen Richtung und
einer tangential identischen Richtung zu dem gestreckten
Nähpfad geführt werden, wobei sie durch die Nähmaschine
1 vernäht werden, und zwar entlang einer Nahtlinie 10 mm
nach innen weisend von den Rändern a 1, a 2 in dem 20mm-
Saumbereich der beiden Abschnitte a, b des Bezugs.
Entsprechend werden während des Nähvorgangs der unregel
mäßig geformte Rand b 1 des den seitlichen Kissenab
schnitt bildenden Zuschnitts mit dem gestreckten Rand a 1
des den mittleren Sitzabschnitt a bildenden Zuschnitt
vernäht, wobei ein Saum in dem Randbereich m von 20 mm
von 10 mm gebildet wird entlang der gegenüberliegenden
Ränder a 1 und a 2, wie dies aus Fig. 11 deutlich wird.
Das Vernähen wird also von dem vorderen Ende zu dem
rückwärtigen Ende der beiden die Abschnitte a, b bilden
den Zuschnitte entlang ihrer gegenüberliegenden Ränder
a 1, b 1 bewirkt.
Bei dem Nähen werden, wie sich aus Fig. 12 ergibt, die
beiden Ränder b 1, a 1 an ihren nicht-vernähten verblei
benden Bereichen, die von den Nähbereichen zum Vernähen
gefolgt werden müssen, vorübergehend voneinander ge
trennt durch eine Trennplatte 7, die auf dem Tisch 3 be
festigt ist. Während des Nähvorgangs wird, mit anderen
Worten, die nicht zu vernähenden verbleibenden Bereiche
der Ränder b 1, a 1 kurz bevor diese miteinander vernäht
werden, vorübergehend voneinander durch die Trennplatte
7 getrennt. Sodann werden, wie sich aus Fig. 13 ergibt,
die verbleibenden Bereiche der Ränder a 1, b 1 von dem
Trennplattenelement 7 weggeführt, um einander gegenüber
liegend angeordnet zu werden und durch die Nadel 2 ver
näht zu werden, wobei das Druckrückhaltelement 2 a der
Nähmaschine drückt.
Die Trennplatte 7 besteht vorzugsweise aus einem Kunst
stoff mit einer weichen Oberfläche, deren Anordnung der
art ist, daß sie mit einer auf dem Tisch 3 befestigten
Basis und einer horizontal verlaufenden Erstreckung 7 a
versehen ist, die auf einer Ebene angeordnet ist, die
dem unteren Ende der oberen ortsfesten Führungsplatte 5
entspricht. Die Trennplatte 7 selbst ist benachbart der
Nähnadel 2 angeordnet an einer Seite, wo die untere Füh
rungsplatte 7 ursprünglich positioniert ist, d.h. - ge
sehen in Fig. 11 - rechts. Durch die Trennplatte 7 wird
der Rand b 1 in dem nicht zu vernähenden Bereich proviso
risch von dem nicht zu vernähenden Bereich des Randes a 1
ferngehalten, unmittelbar bevor die beiden nicht zu ver
nähenden Bereiche der Ränder a 1, b 1 zu dem Nähbereich
der Nähmaschine 1 geführt werden, wodurch die Ränder a 1,
b 1 davor geschützt werden, sich zu dem Zeitpunkt des
Vernähens voneinander zu entfernen.
Nach der provisorischen Trennung durch die Trennplatte 7
werden die Ränder a 1, b 1 sogleich einander genau gegen
überliegend angeordnet und miteinander durch die Nähma
schine 1 vernäht, ohne eine unerwünschte Verlagerung der
beiden Ränder, so daß die genaue Relativposition zwi
schen diesen erhalten bleibt, was ein gutes Vernähen
beider entlang der unebenen oder sinusförmigen Kontur
des Randes b 1 ermöglicht. Dies bedeutet eine technische
Lösung des Problems der Verlagerung, das bei den beiden
unterschiedlichen Rändern auftreten wird, wenn diese un
mittelbar vor dem Nähen einander gegenüberliegend an
geordnet werden.
Während das Nähen wie oben beschrieben durchgeführt
wird, wird beobachtet, daß der uneben geformte Rand b 1
mit dem gestreckten Rand a 1 natürlich gewendet genäht
wird, wie dies in Fig. 11 gezeigt wird. Infolgedessen
sind die beiden vernähten Ränder a 1, b 1 weg voneinander
geöffnet relativ zu dem Ort der Vernähung, wodurch ein
im wesentlichen V-förmiger Abschnitt des derart verbun
denen mittleren Sitzabschnitts mit den seitlichen Kis
senabschnitten b erfolgt, anders als bei den nichtver
nähten, einander gegenüberliegenden Bereichen der Ränder
a 1, b 1. Die beiden derart miteinander vernähten Bezugs
abschnitte a, b werden in Richtung auf das Stützaufnah
meelement 7 bewegt, wobei die verbundene Ecklinie j die
durch die vernähten Ränder a 1, b 1 definiert wird, lei
tend in den Abstand 1 des Stützaufnahmeelements 6 einge
führt werden, wie dies in Fig. 14 gezeigt ist. Auf die
se Weise ist der vernähte Bereich der beiden Abschnitte
a, b gleitend auf das Stützaufnahmeelement 6 geführt, wo
es plaziert wird und jedes unerwünschte Verdrehen oder
Bewegungen vermieden werden, die einen nachteiligen Ef
fekt bezüglich des genauen Nähens der nicht vernähten
Ränder a 1, b 1 bewirken würde.
Wenn der Nähvorgang bis nahe an den Anschlußpunkt ge
langt, d.h. zu den beiden rückwärtigen Endbereichen der
Ränder a 1, b 1, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist, wird
der vernähte Bereich der beiden Abschnitte a, b aufrecht
durch das Stützaufnahmeelement 6 gestützt. Das bewegli
che Führungsstück 52 mit dem rückwärtigen Ende b 1 auf
diesem wird in das Stützführungselement 53 eingebracht,
wodurch das bewegliche Führungsstück 52 in dem Stützfüh
rungselement 53 gegen ein Herausfallen der oberen Stütz
führungsplatte 5 gehalten wird. Diesbezüglich ist die
Rückhaltefunktion des Stützführungselements 53 von Be
deutung insofern, als in dem Bereich benachbart des
Stützführungselements 53 der seitliche Kissenabschnitt b
gezwungen wird, sich nach oben zu verdrehen aufgrund des
oben beschriebenen Nähvorgangs, und dabei versucht, das
bewegliche Führungsstück 52, das den Bereich erreicht,
von der oberen Führungsplatte 5 abzuwerfen. Nach Beendi
gung des Nähvorgangs verbleibt das Nähgut sodann auf dem
Stützaufnahmeelement 6, woraufhin die eine Seite des Be
zugs A endbearbeitet wird. Die andere Seite des Bezugs A
wird auf dieselbe Weise wie oben beschrieben bearbeitet.
Bezüglich des seitlichen Wandabschnitts müssen die unte
ren und oberen Führungsplatten 5, 4 sodann durch andere,
geeignet ausgebildete ersetzt werden und die Nähmaschine
entsprechend betrieben werden.
Es wird jetzt auf die Fig. 15, 16, 17, 18, 19 und 20
Bezug genommen, in denen ein anderes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, das es er
möglicht, den Zuschnitt des seitlichen Kissenabschnitts
b mit einem uneben geformten Rand b 1 mit einem anderen
Zuschnitt eines mittleren Sitzabschnitts a′, der einen
konvex-konkav gewählten Rand a′1 hat, nicht also einen
gestreckten Rand a 1 wie bei dem oben erwähnten mittleren
Sitzabschnitt zu vernähen. Es versteht sich, daß das Ma
terial des Zuschnitts des mittleren Sitzabschnitts den
Mittelteil eines Bezugs bildet, wie dies bei dem ersten
Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel entsprechen alle Elemente
denjenigen des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels
mit der Ausnahme, daß eine andere untere Führungsplatte
4′ und ein anderer Tisch 3′ verwendet werden. Alle Be
zugszeichen in dem ersten Ausführungsbeispiel entspre
chen demjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels, eine
besondere Erläuterung erfolgt daher nicht.
Fig. 16 zeigt, daß die Nähmaschine einen auf diesem be
festigten Tisch 3′ hat, wobei auf dem Tisch 3′ Befesti
gungselemente 55, 55 vorgesehen sind zum lösbaren Befe
stigen der oben erwähnten oberen ortsfesten Führungs
platte 5.
Die untere Führungsplatte 4′ und die obere ortsfeste
Führungsplatte 5 sind jeweils zur Befestigung des mitt
leren Sitzabschnitts a′ und eines seitlichen Kissenab
schnitts b eingerichtet. Für diesen Zweck sind auf der
unteren Führungsplatte 4′ ein Paar von Klemmen 43′, 43′
vorgesehen, wie dies gezeigt ist.
In den Fig. 17 und 18 ist erkennbar, daß der Tisch 3′
mit drei unterschiedlichen mäanderförmigen Führungsker
ben 11, 12, 13 auf seiner oberen Fläche versehen ist.
Es wird jetzt auf die Fig. 19 und 20 Bezug genommen.
Die untere Führungsplatte 4′ ist so konstruiert, daß ein
zurückliegender Bereich (48) in diesem ausgebildet ist
zur Aufnahme des Zuschnitts des mittleren Sitzabschnitts
a′ mit einer U-förmigen Rippe 48 b, die den ausgenommenen
Bereich 48 umgibt. Es wird so eine offene Seite 48 d an
einem Ende ausgebildet, ein wellenförmiger Randabschnitt
48 a ist an der geöffneten Seite 48 d vorgesehen, wobei
der wellenförmige Randbereich 48 a in seiner Form dem
Rand a′1 des Zuschnitts für den mittleren Sitzabschnitt
a′ entspricht. Vorzugsweise besteht der wellenförmige
Randabschnitt 48 a aus einer rostfreien Stahlplatte oder
dergleichen. Weiter weist die untere Führungsplatte 4′
an ihrer rückwärtigen Seite drei Führungsrollen 45, 46,
47 auf, die drehbar sind und mit Abstand voneinander an
geordnet sind. Die Führungsrollen 45, 46, 47 sind in
drei mäanderförmige Führungskerben 11, 12 bzw. 13 einge
setzt. Die Anordnung dieser drei Führungsrollen 45, 46,
47 ist, kurz gesagt, derart, daß sie die drei Spitzen
eines Dreiecks bilden, wobei die eine Führungsrolle 45
links, die zweite Führungsrolle 46 auf der Seite benach
bart dem horizontalen Rippenabschnitt der Rippe 48 b und
die dritte Rolle 47 in Fig. 19 gesehen rechts angeord
net ist.
Die Bildung der mäanderförmigen Führungskerben 11, 12,
13 wird in Übereinstimmung mit den jeweiligen Spuren,
die von den drei Führungswalzen 45, 46, 47 gesehen wer
den, damit die untere Führungsplatte 4′ in einer geeig
neten Richtung bewegt wird, wobei der wellige Rand a 1′
des Zuschnitts des mittleren Sitzabschnitts, der an der
unteren Führungsplatte 4′ befestigt ist, mit dem unebe
nen Rand b 1 des seitlichen Kissenabschnitts b vernäht
wird. Weiter ist die zweite Führungskerbe 12 mit einer
sich kreisförmig erweiternden Kerbe 12 a ausgebildet. Die
dritte Führungskerbe 12 ist mit einer länglich erweiter
ten Kerbe 13 a versehen (vgl. Fig. 17). Die beiden ge
weiteten Kerben 12 a, 13 a ermöglichen eine Führung und
ein freies Bewegen der zweiten und der dritten Führungs
rollen 46 bzw. 47, so daß keine gegenseitige Behinderung
der drei Führungsrollen 45, 46, 47 bezüglich ihrer je
weiligen Bewegungen entlang der Führungskerben 11, 12,
13 auftritt. Weiter sind die geweiteten Kerben 12 a, 13 a
ausgebildet, eine zusammenwirkende Bewegung von wenig
stens zwei der Führungsrollen 45, 46, 47 zu bewirken für
eine stabile Führung der unteren Führungsplatte 4′.
Diesbezüglich kann die Anordnung der beiden geweiteten
Kerben 12 a, 13 a als auch die der drei Führungskerben 11,
12, 13 in beliebigen Mustern gebildet werden, soweit sie
unter solchen Bedingungen wirksam sind. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist, kurz gesagt, die kreisförmig
erweiterte Kerbe 12 a in der Fläche groß im Verhältnis zu
dem äußeren Durchmesser der Führungswalze 46, die eine
wirksame Führung oder freie Bewegung der Führungswalze
46 bewegt, um es der zweiten Führungswalze 45 und der
dritten Führungswalze 47 zu erlauben, zusammenwirkend
durch einen geschwungenen oder U-förmigen Abschnitt der
entsprechenden Führungskerben 11, 13 zu passieren. Die
längsgeweitete Kerbe 13 a bewirkt eine Vermeidung der Be
hinderung der dritten Führungswalze 47 durch die erste
Führungswalze 45 und die zweite Führungswalze 46, die
entlang der anfänglichen Abschnitte ihrer entsprechenden
Führungskerben 11, 12 bewegt werden, wobei die anfängli
chen Abschnitte einen großen Abstand voneinander haben.
Entsprechend erkennt man, obwohl dies nicht besonders
gezeigt ist, daß bei einer Betätigung der Nähmaschine 1
beide unterschiedlich geschwungenen Ränder a′1, b 1 des
mittleren Sitzabschnitts a bzw. des seitlichen Kissenab
schnitts b in Richtung auf die Nähnadel 2 in eine Rich
tung geführt werden, die tangential ist, entsprechend
der Nährichtung, wobei die Ränder a′1, b 1 geführt werden
und durch die Nähmaschine 1 vernäht werden, aufgrund ih
rer jeweiligen Führungskerben und Walzen 11, 12, 13, 45,
46, 47, 51, 52 b, wodurch das Nähen entlang der beiden
unterschiedlich geschwungenen Ränder a′1, b 1 bewirkt
wird, wobei ein Saum parallel dazu beibehalten wird.
Trotz der unterschiedlichen unebenen Wölbungen der Rän
der a 1, b 1 wird der Saum geführt und eng gegeneinander
geführt zueinander zum Vernähen in einer zuverlässigen,
automatischen Art und Weise.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß die Erfin
dung die folgenden Vorteile hat:
- 1. Ein automatischer Betrieb zum Zusammennähen zweier unterschiedlicher unebener oder geschwungener Ränder von Zuschnitten wird bewirkt. Es wird ein schnel ler Nähvorgang mit einer guten Effizienz erreicht, was eine Verbesserung bei der Erzeugung einer Anzahl von zu vernähenden Produkten bedeutet.
- 2. Es können unterschiedliche obere und untere Führungsplatten mit unterschiedlichen Führungskerben auf den Tisch der Nähmaschine aufgebracht werden in Abhän gigkeit von dem zu vernähenden Produkt, was diesbezüg lich eine große Flexibilität bedeutet.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfin
dung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombi
nationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren
verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
A Bezug
B Polsterelement
a mittlerer Sitzabschnitt
b seitlicher Kissenabschnitt
c seitlicher Wandabschnitt
m Nähsaum
a 1 Rand
b 1 Rand
a′ mittlerer Sitzabschnitt
a′ 1 Rand
j Ecklinie
1 Nähmaschine
1 a Schicht
1 b Schicht
1 c Schicht
2 Nadel
2 a Druckrückhaltelement
3 Tisch
3′ Tisch
4 Führungsplatte
4′ Führungsplatte
5 Führungsplatte
6 Stützaufnahmeelement
6 a Arm
7 Trennplatte
7 a Erstreckung
7 b Basis
11 Führungskerbe
12 Führungskerbe
12 a Kerbe
13 Führungskerbe
13 a Kerbe
21 Sitzabschnitt
21 a Grenzlinie
21 b Grenzlinie
31 Kerbe
41 Führungswalze
42 a Seite
43 Klemme
43′ Klemme
44 Bereich
45 Führungsrollen
46 Führungsrollen
47 Führungsrollen
48 ausgenommener Bereich
48 a Randabschnitt
48 b Rippe
48 d offene Seite
51 Führungskerbe
51 a Endpunkt
51 b Endpunkt
52 Führungsstück
52 a Klemme
52 b Klemme
53 Stützführungselement
54 Stützen
54 a Stützabschnitt
54 b Stützabschnitt
55 Befestigungselement
56 Führungsrolle
B Polsterelement
a mittlerer Sitzabschnitt
b seitlicher Kissenabschnitt
c seitlicher Wandabschnitt
m Nähsaum
a 1 Rand
b 1 Rand
a′ mittlerer Sitzabschnitt
a′ 1 Rand
j Ecklinie
1 Nähmaschine
1 a Schicht
1 b Schicht
1 c Schicht
2 Nadel
2 a Druckrückhaltelement
3 Tisch
3′ Tisch
4 Führungsplatte
4′ Führungsplatte
5 Führungsplatte
6 Stützaufnahmeelement
6 a Arm
7 Trennplatte
7 a Erstreckung
7 b Basis
11 Führungskerbe
12 Führungskerbe
12 a Kerbe
13 Führungskerbe
13 a Kerbe
21 Sitzabschnitt
21 a Grenzlinie
21 b Grenzlinie
31 Kerbe
41 Führungswalze
42 a Seite
43 Klemme
43′ Klemme
44 Bereich
45 Führungsrollen
46 Führungsrollen
47 Führungsrollen
48 ausgenommener Bereich
48 a Randabschnitt
48 b Rippe
48 d offene Seite
51 Führungskerbe
51 a Endpunkt
51 b Endpunkt
52 Führungsstück
52 a Klemme
52 b Klemme
53 Stützführungselement
54 Stützen
54 a Stützabschnitt
54 b Stützabschnitt
55 Befestigungselement
56 Führungsrolle
Claims (13)
1. Automatische Nähmaschine, die zum Vernähen eines
geschwungenen Randes eines ersten Zuschnittes mit dem
Rand eines zweiten Zuschnitts ausgebildet ist,
gekennzeichnet durch
- - eine Einrichtung zum Nähen;
- - einen Tisch (3) auf der Einrichtung zum Nähen;
- - eine untere Führungsplatte (4), die auf dem Tisch (3) beweglich geführt wird, wobei der zweite Zu schnitt (b) auf der unteren Führungsplatte (4) ge führt wird;
- - eine obere Führungsplatte (5), die oberhalb der unteren Führungsplatte (4) befestigt ist, wobei der erste Zuschnitt (a) auf der oberen Führungs platte (5) geführt wird, wobei
- - die obere Führungsplatte (5) mit einer Führungs kerbe (51) ausgebildet ist und ein bewegliches Führungsstück (52) aufweist, das dazu eingerichtet ist, das rückwärtige Ende des ersten Zuschnitts (a) auf diesem befestigt aufzunehmen und weiter mit einem Gleitstück versehen ist, das gleitend in die Führungskerbe (51) eingesetzt ist, wobei die Führungskerbe (51) in einer Form ausgebildet ist, die der Spur (51) entsprechend ausgebildet ist, die von dem Gleitstück aufgezeigt wird, um den ge schwungenen Rand des ersten Zuschnitts (a) auszu richten in einer tangentialen Richtung, die dem Nähpfad der Nähmaschine entspricht.
2. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1, wobei
die untere Führungsplatte (4) entlang einer Kerbe (51),
die auf der oberen Fläche des Tisches (3) ausgebildet
ist, gleitbar ist.
3. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 2, wobei
die Kerbe (51) geradlinig ausgebildet ist und die Füh
rungsplatte ein Paar von Führungswalzen (41, 41) auf
weist, die in die Kerbe (51) gleitfähig eingesetzt sind.
4. Automatische Nähmaschine nach Anspruch 1, wobei
der Rand (b 1) des zweiten Zuschnitts (b) sinusförmig
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Führungs
platte (4′) drei Führungsrollen (45, 46, 47) hat, die
auf dessen Rückseite drehbar vorgesehen sind, wobei der
Tisch (3′) drei Führungskerben (11, 12, 13) aufweist, in
den die Führungsrollen (45, 46 bzw. 47) gleitbar einge
setzt sind, und wobei die drei Führungskerben (11, 12,
13) den jeweiligen Spuren entsprechend ausgebildet sind,
die von den drei Führungsrollen abzufahren sind, um das
Vernähen des sinusförmig geschwungenen Randes des zwei
ten Zuschnitts (b) mit dem geschwungenen Rand des ersten
Zuschnitts (a) zu bewirken.
5. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Führungsplatte (5) durch einen Stützarm (54) gestützt
wird, der auf dem Tisch (3) in einem Neigungswinkel zwi
schen 30° und 45° zu diesem angeordnet ist.
6. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Tisch (3) eine Trennplatte (7) angeordnet ist, die aus
einem Kunststoff besteht und dazu eingerichtet ist, den
geschwungenen Rand des ersten Zuschnitts (a) von dem
Rand des zweiten Zuschnitts (b) zu trennen, kurz bevor
die beiden Ränder durch die Nähmaschine miteinander ver
näht werden, wodurch eine Berührung zwischen diesen vor
dem Zusammennähen verhindert wird, um eine unrichtige
Relativposition beider zueinander zu verhindern.
7. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das beweg
liche Führungsstück (52) auf der oberen Führungsplatte
(5) mit einer Klemme (43) zum Befestigen des einen Endes
des ersten Zuschnitts (a) versehen ist.
8. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Führungsplatte (5) einstückig mit Mitteln zum Verhindern
eines Herabfallens des beweglichen Führungsstücks (52)
von der oberen Führungsplatte (5) versehen ist, wobei
dieses Mittel an dem einen Endpunkt der Führungskerbe in
der Nähe der Näheinrichtung angeordnet ist.
9. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
oberen Führungsplatte (5) ein Mittel zum Wenden und
Rückhalten des sich ergebenden Saums des ersten Zu
schnitts und des zweiten Zuschnitts in einem aufrechten
Zuschnitt vorgesehen ist, so daß das Mittel benachbart
einem Bereich der oberen Führungsplatte (5) angeordnet
ist, wo der sich ergebende Saum von der Nähmaschine
übergeben wird.
10. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
(b 1) des zweiten Zuschnitts (b) geradlinig ist und der
geschwungene Rand des ersten Zuschnitts (a) unregelmäßig
geschwungen ausgebildet ist.
11. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
(b) des zweiten Zuschnitts geschwungen ist.
12. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Zuschnitt (a) und der zweite Zuschnitt (b) jeweils drei
schichtig lamelliert sind mit einer oberen Schicht (1 a),
einer Schaumwattierung (1 b) und einer die Schattierung
abdeckenden Rückschicht (1 c).
13. Automatische Nähmaschine nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die glei
tenden Mittel eine Führungswalze (52 a) aufweisen, die an
der Rückseite des beweglichen Führungsstücks (52) dreh
bar angeordnet ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| FR (1) | FR2635341B1 (de) |
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