DE1951200A1 - Speichenrad-Transportvorrichtung - Google Patents
Speichenrad-TransportvorrichtungInfo
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- B65G29/00—Rotary conveyors, e.g. rotating discs, arms, star-wheels or cones
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Description
PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER· D.GROSSE
■ 2.1ο.1969 ■ f.ni 31 543
SIEMAG Siegener Maschinenbau GmbH, 5912 Hilchenbach-Dahlbruch
Die Erfindung betrifft eine Speichenrad-Transportvorrichtung zum Quertransport von Walzgut, bspw. Walzbrammen,
durch ein Kühlbad, bei der die in die Speichenlücken eingeschobenen
Walzguteinheiten jeweils beim Durchwandern des
unteren Teils ihrer Bewegungsbahn auf Laschen ruhen, die einerseits an den Speichen, und zwar in Drehrichtung des
Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke schwenkbar angelenkt sind und sich andererseits in der das
offene Ende der Speichenlücken, verschließenden Stellung über Laufrollen an .kreisbogenförmigen Schienen abstützen.
Solche Speichenradtransportvorrichtungen haben sich in Walzwerksbetrieben als sogenannte Brammen-Kühlräder bestens bewährt.
Beim Betrieb solcher Brammen-Hühlräder werden die Brammen an der einen Umfangsseite jeweils horizontal in eine Speichenlücke
eingeschoben, während zugleich an der gegenüberliegenden Umfangsseite eine Bramme, ebenfalls in horizontaler
Ebene, aus einer anderen Speichenlücke ausgesohoben wird»
Die Drehung der Brammenkühlräder erfolgt schrittweise jeweils um einen Speichenabstand, wobei die Drehrichtung, von der Einstoßseite
betrachtet, nach abwärts verläuft.
Die an den einzelnen Kühlradspeichen angelenkten Laschen werden im Verlauf einer auf das Einstoßen einer Bramme
in eine Speichenlücke erfolgenden Teildrehung des Kühlrades über das vordere Ende der kreisbogenförmigen Führungsschienen
formschlüssig vor das ogfene Ende der jeweiligen Speichenlücke geschwenkt und auch im Verlauf dar weiteren
Teildrehungen durch die kreisbogenförmigen Schienen vor dem
offenen Ende der Speichenlücken gehalten. . νΓ
10 9 8 16/1278 6AD original -
19512QÖ
Die Walzbrammen können sich "daher auf diese Laschen ";;.>:;
abstützen, die wiederum durch ihre Laufrollen mit ^ :.
rollender Reibung entlang den kreibogenförmigen Schienen bewegt werden. An der Ausstoßseite des Brammen-Kühlrades
werden die Laschen von den kreisbogenförmigen Schienen frei und heben sich daher beim Ausstoßen der Walzbramme
vom offenen Ende der Speichenlücke solange ab, bis die Walzbramme völlig ausgestoßen ist.
Die die Walzbrammen beim Durchwandern des unteren Teils
ihrer Bewegungsbahn abstützenden Laschen bewirken bei den* bekannten Speichenrad-Transportvorrichtungen, daß
über deren Laufrollen zwischen dem Speichenrad und den keeisbogenförmlgen Schienen nur eine rollende Reibung
stattfindet. Die Laschen sind jedoch am Umfang des Speichenrades relativ zu den Speichenlücken so angeordnet,
daß das auf die Laschen abgesetzte Brammengewicht zum einen Teil von den kreisbogenförmigen Schienen aufgenommen
wird, zum anderen Teil aber die Welle der Speichenrad-Transportvorrichtung auf Durchbiegung nach unten
beansprucht. Um das Ausmaß dieser Durchbiegung in erträglichen Grenzen zu halten, muß daher die Welle der Speichenrad-Transportvorrichtung
entsprechend stark dimensioniert werden und/oder sie muß durch Zwischenlager unterstützt
werden, die dann so anzubringen sind,, daß sie nicht in
die Bewegungsbahn der Walzbrammen eingreifen. Möglich
ist das aber nur, wenn die Zwischenlager nach oben geführt
sind und dort an einer entsprechenden Konstruktion aufgehängt werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Speichen-Transportvorrichtungen
liegt darin, daß die Laschen nach dem Ausstoßen der Walzbrammen aus den Speichenlücken schlagartig vor die
offenen Enden der Speichenlücken zurückschwenken. Kurz vor
EnBichen der Einstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung
ändert sich jedoch die Schwerpunktlage der Lasehe so, daß auf sie
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ein Drehmoment im. entgegengesetzten Drehsinn wirksam wird,
so daß sie nun um ihre Schwenkachse nach unten schwenkt und - ihre ■ Laufrolle mit großer Kraft auf das Ende der
kreisbogenförmigen Schiene aufschlägt« Das kann eine Deformierung der Laschen, der Laufrollen, der Laschenschwenkachsen
und auch der Schienenenden zur Folge haben. Außerdem führt das zu einer erheblichen Lärmbelästigung des Bedienungs-.personalsi
vor allein wenn die Laschen oder die Schwenkachsen in Mitleidenschaft gezogen sind, kann es bei den bekannten
Speichenrad-Transportvorrichtungen aber auch vorkommen, daß die Laschen iaach dem Ausstoßen der Walzbrammen aus den Speichenlücken
zwar wieder vor die offenen Enden der Speichenlücken
zurückschwenken, daß sie jedoch beim Erreichen der Einstoßseite in ihrer Lage vor der Speichenlücke verbleiben»
Um in diesem Falle Beschädigungen der Speichenrad-Transportvorrichtung
zu vermeiden, ist es notwendig, an der Einstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung Bedienungsleute
zu postieren, die darauf achten, daß die Laschen vor dem Einstoßen jeder Bramme in eine Speichenlücken-Offenstellung
geschwenkt sind. Nötigenfalls müssen diese Bedienungsleute mit geeigneten Hilfsmitteln die Laschen in diese Stellung
bringen.
Die Erfindungsaufgabe besteht darin, eine Speichenrad-Transportvorrichtung
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der eine Belastung der Speichenradwelle durch
das Brammengewicht sowie ein hartes Aufschlagen der Laschen auf die Enden der kreisbogenförmigen Führungsschienen an
der Einstoßseite der Walzbrammen vermieden wird und bei der einstoßseitig die offenen Enden der Speichenlücken mit Sicherheit
von den Laschen freigegeben werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, die Laschen mit relativ großem Abstand vor der zu verschließenden
Speichenlücke an den Speiehen anzulenken und ihre Laufrollen
ebenfalls in Drehrlehtung des Speichenrades vor der zu verschließenden
Speichenlücke zu lagern, die .freien Enden der
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Laschen aber mindestens um die Breite der Speichenlücken Über den -Umfang der Laufrollen hinaus verlängert auszubilden.
Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wirken die La- ·
sehen, bezogen auf die sie gegen die kreisbogenförmigen Führungsschienen
abstützenden Laufrollen als zweiarmige Hebel, auf deren Lasthebelarm das Gewicht der Walzbrammen ruht und
deren Krafthebelarm dadurch in Richtung auf die Welle der
Speichenrad-Transportvorrichtung hin um die Lagerachse der Laufrollen ein Drehmoment ausübt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Laschen verhindert also nicht nur ein Durchbiegen
der Speichenradwelle, sondern es wird vielmehr ein zusätzliches entlastendes Moment über die Speichenräder
auf die Welle zur Wirkung gebracht. Das Widerlager bilden
in diesem Falle die kreisbogenförmigen Führungsschienen für die Laufrollen.
Durch den großen Abstand zwischen Laschenschwenkachse und
zugehöriger Speichenlücke braucht die Lasche, um von der
Geschlossenstellung in die Offenstellung (oder umgekehrt)
gebracht zu werden, nur um einen kleinen Winkelbetrag geschwenkt
zu werden. Das wiederum bietet die Möglichkeit, gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal, den Schwenkbereich
der Laschen durch an den Speichen befindliehe Anschläge zu begrenzen, so daß die Laschen beim Einlaufen in,den
Einstoßbereich für die Walzbrammen nicht schlagartig auf die Enden der kreisbogenförmigen Führungsschienen auftreffen
können.
Weiterhin ist es in baulicher Hinsicht von Vorteil, wenn
die Schwenklager der Laschen mit Abstand vom freien Speichenende
bzw, dem Speichenrad-Umfang nach der Speichenradachse hin vorgesehen sind* Der Einbauraum für die
Laschen wird hierdurch wesentlich vermindert.
Bei Speichenrad-Transportvorrichtungen, bei denen die Laschen an der Ausstoßseite der Speichenräder durch die aus der Speichenlücke
ausgeschobenen Walzguteinheiten aus ihrer Sperrlage angehoben werden, ist es ferner erfindungswesentlich,
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- "5 -■·■·.
daß den Laschen an den Speichen durch Schwerkraft bewegbare
Stützhebel zugeordnet sind, die die Laschen in ihrer von der Speichenlücke weggeschwenkten Lage selbsttätig abgestützt
halten. Die Stützhebel sind hierbei zweckmäßig als zweiarmige Hebel ausgebildet, deren nach dem Außenumfang der Speichenräder
gerichteter Arm den Stützarm bilden, während der nach der Speichenradwelle gerichtete Arm als Stellgewicht ausgebildet
ist. Hierdurch wird erreicht, daß die an der Ausstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung aus dem Bereich der Speichenlücken
weggeschwenkten Laschen mehr selbsttätig in die Sperrlage zurückschwenken können, so daß die Speichenlücken
beim Erreichen der Einstoßseite mit Sicherheit für das Einstoßen einer Walzbramme frei sind. An der Einstoßseite schwenken
dann die Stützhebel unter dem Einfluß der Schwerkraft selbstätig wieder in eine Lage, in der sie die Laschen freigeben.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße
Speichenrad-Transportvorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt dargestellt.
Eine Welle 1, die zumindest an ihren beiden Enden um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist, trägt mehrere mit Abstand
nebeneinander angeordnete Speichenräder 2, von denen in der Zeichnung nur eines angedeutet ist. Jedes dieser Speichenräder
2 ist mit einer Mehrzahl von Speichen j5 besetzt, wobei jeweils zwei benachbarte Speichen 3 zwischen sich eine
Speichenlücke 4 bilden.. Die Speichenräder 2der Speichenrad-Transportvorrichtung
liegen nahezu mit ihrer gesamten unteren Umfangshälfte in einem Plüssigkeitsbe'aken 5, in welchem jedem
Speichenrad 2 eine kreisbogenförmige Führungsschiene 6
zugeordnet ist, an welcher die Enden der sektorenartigen Speichen 3 mit geringem Abstand entlanglaufen.
Üoer die Welle 1 sind die Speichenräder 2 gemeinsam in Pfeilrichtung
7 schrittweise drehantreibbar vorgesehen, und zwar
werden sie jeweils um einen dem Winkelabstand zwischen zwei
Speichenlücken 4 entsprechenden Teilabschnitt gedreht.
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An'der einen Umfangsseite der Speichenrad-Transportvorrichtung 1 kann in jede Speichenlücke 4 eine Walzbramme
8 etwa in horizontaler Richtung eingestoßen werden. Zugleich
wird an der gegenüberliegenden Umfangsseite der Speichenrad-Transportvorrlchtung
ebenfalls eine. Walzbramme 8 aus einer
Speichenlücke 4 etwa in horizontaler Ebene ausgestoßen.
% Damit im Verlauf der abschnittweisen Drehung der Kühlräder
2 die in den Speichenlücken 4 liegenden Walzbrammen 8 nicht entlang den kreisbogenförmigen Führungsschienen 6 schleifen,
ist jeder Speichenlücke .4 eine Lasche 9 zugeordnet. Diese Lasche 9 ist um einen Lagerbolzen Io jeweils an der Speiche
to 3 einendig schwenkbar aufgehängt, die in Drehrichtung des
Pfeiles 7 vor der jeweiligen Speichenlücke 4 liegt. Eine
Laufrolle 11 ist an jeder Lasche 9 frei drehbar so gelagert, daß sie.sich ebenfalls in Drehrichtung des Pfeiles J noch vor
der jeweiligen Speichenlücke 4 befindet. Das freie Ende 12 jeder Lasche 9 überragt jedoch den-Umfang der Laufrolle 11
soweit, daß es vor die ganze Breite der Speichenlücke 4 schwenkbar ist und diese verschließen kann. Bezogen auf den
Lagerzapfen 13 der Laufrolle 11 bilden die Laschen 9 also einen zweiarmigen Hebel, dessen Hebelarm 12 der Speichenlüeke
4 zugeordnet ist, während der Hebelarm 14 über den Bolzen
an der Speiche angreift. An jeder Speiche 3 befindet sich ein Anschlag Ϊ5, mit dem der Hebelarm l4 der Lasche 9 so
t zusammenwirkt, daß der Schwenkbereich der Lasche 9 am Umfang
des Speichenrades 2 auf einen verhältnismäßig kl .einen
Winkel begrenz^ ist.
Der Schwenkwinkel der Lasche 9 wird durch die zugeordneten
Anschläge 15 dabei so eingeengt, daß die Laufrolle 11 der jeweiligen Lasche 9 das einstoßseitige obere Ende der kreis-.
bogenförmigen Führungsschienen 6 gerade noch nicht berührt, wenn sich die Speichenlücke 4, der die Lasche 9 zugeordnet
ist, in ihrer Einstoßstellung für die Walzbrammen 8 befindet. In dieser Einstoßstellung ist dabei der Hebelarm 12 der
Lasche soweit nach unten geschwenkt, daß er unterhalb der Einstoßebene für die Walzbrammen 8 endet.
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Werden die Speichenräder 2 In Pfeilrichtung 7 schrittweise
gedreht, dann trifft die Laufrolle 11 der Lasche 9 auf das abgerundete Ende der bogenförmigen Schienen 6, wodurch die
Lasche 9 aus der in der Zeichnung in voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die strichpunktiert gezeichnete
Lage geschwenkt wird, in der ihr Arm 12 die jeweilige Speichenlücke 4 nach außen absperrt.
Während des Verdrehen? der Speichenräder 2 rutschen dabei
die in den Speichenlücken 4 aufgenommenen Walzbrammen 8 in Richtung nach dem Außenumfang der Speichenräder 2 hin,
bis sie sich auf dem Arm 12 der Lasche 9 abstützen. Das Gewicht der Walzbrammen % sucht dabei den Hebelarm 12 der
Lasche 9 um den Lagerbolzen 13 der sieh an den Laufschienen
6 abstützenden Laufrolle 12 vom Umfang der Speichenräder wegzudrehen. Dementsprechend wird dadurch auf den Hebelarm
l4 der Lasche ein Drehmoment in Richtung auf die Welle 1 der Speiehenräder 2 zu ausgeübt. Da der Hebelarm 14 der
Lasche 9 über den Bolzen Io jeweils an einer Speiche 3
der Speichenräder angelenkt ist, wird somit das aus dem Gewicht der Walzbramme 8 resultierenden Drehmoment des
Hebelarmes l4 in entlastendem Sinne in die Speichenradwelle 1 eingeleitet. Das Brammengewicht kann somit die
Speichenradwelle 1 nicht auf Durchbiegung nach unten beanspruchen. Vielmehr wird die Speichenradwelle 1 noch von
einem Teil des Speichenrad-Gewichtes entlastet.
Damit die Laschen 9 nach dem Ausstoßen der Walzbrammen 8 aus den Speichenlücken während der Drehbewegung der jeweiligen
Speichenlücke 4 von der Ausstoßseite nach der Einstoßseite
hin in Ihrer von der Speichenlücke 4 weggeschwenkten
Lage verbleiben, sind besondere Vorkehrungen getroffen. Jeder Lasche 9 ist nämlich an den Speichenrädern 2 ein Stützhebel
l6 zugeordnet, der schwenkbar an der die Lasche 9 tragenden Speiche 3 lagert. Der Stützhebel 16 ist als
zweiarmiger Hebel ausgebildet, der bei 17 schwenkbar lagert und dessen Arm 18 als Gewicht ausgebildet, während
sein Arm 19 mit der Lasche 9 zusammenwirkt.
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. DieLasche 9 mit der daran gelagerten Laufrolle 11 hat ein
wesentliches höheres Gewicht als der Arm 18 des Stützhebels l6. Dadurch wird sichergestellt., daß die Lasche 9 nur durch
das Ausstoßen der Walzbrammen 8 aus der Speichenlücke Λ an der Ausstoßseite angehoben werden kann. Beim Anheben
der Lasche 9 verschwenkt dabei der Stützhebel 16 seinen
. · Arm 19 unter der Wirkung des als Gewicht dienenden Armes
l8 aus der in voll ausgezogenen Linien gezeichneten Lage
in die strichpunktiert gezeichnete Stellung. Das freie Ende des Armes 19 legt sich dadurch unter einem solchen
Winkel vor den Arm 14 der Lasehe 9.» daß diese auch nach
völligem Ausstoßen der Walzbramme 8 aus der Speichenlücke
4 nicht mehr selbsttätig mit ihrem Arm 12 in die Geschlossenstellung
vor die Speichenlücke 4 gelangen kann.
Die Sperrwirkung des Stützhebels 16 bleibt dabei solange
erhalten, bis die jeweilige Lasche 9 nahezu an der Ein- :
stoßseite der Kühlräder 2 angelangt ist. Dann wirkt nämlich
durch die Schwerpunktverlagerung an der jeweiligen Lasche 9 ein vom Speichenradumfang weg gerichtetes Drehmoment, ■
unter welchem sich die Lasche 9 gegen den Anschlag 15 bewegt.
Hierdurch wird der Stützhebel "1.6 entlastet und kehrt unter der Wirkung des Gewichtes .18 wieder in seine Grundstellung
zurück. . .
Die Länge des Stützarmes 19 am Stützhebel.16 ist zweckmäßig
so bemessen, daß dieser die Lasche 9 mit nur verhält-
W' nismäßig geringem Abstand von dem Anschlag 15 abgestützt
hält. Dadurch wird verhindert, daß bei der Schwerpunktverlagerung
der Lasche 9 diese mit großer Kraft gegen den • Anschlag 15 trifft. Starke Stoßbelastungen und Geräuschbildungen
werden dadurch vermieden.
Die jeder Lasche 9 zugeordneten Stützhebel 16 haben auch
insofern eine wesentliche Bedeutung, als sie sicherstellen,
daß die Speiehenlüeken 4 beim Einlaufen in die Einstoßstel- ,
lung von den Armen 12 der Laschen 9 völlig freigegeben sind,
so daß das Einstoßen von Walzbrammen in diese Speichenlücke
■ -" ■ - f°
K nicht behindert wir<i*
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SAD ORiGiMAL
Claims (2)
- "ils
- 2.10.1969 . f.ni . 31SIEMAG Siegener Maschinenbau GmbH, 5912 Hilchenbach-DahlbruchPatentansprüchel.ySpeichenrad-Transportvorrichtung zum Quertransport von Walzgut, bspw. Walzbrammen durch ein Kühlbad, bei"der die in die Speichenlücken eingeschobenen Walzguteinheiten jeweils beim Durchwandern des unteren Teils ihrer Bewegungsbahn auf Laschen ruhen, die einerseits an den · Speichen, und zwar in Drehrichtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke schwenkbar angelenkt sind und sich andererseits in der das offene Ende der'Speichenlücken verschließenden Stellung über Laufrollen an kreisbogenförmigen Schienen abstützen,dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (9) mit relativ großem Abstand vor der zu verschließenden Speichenlücke (4) an den Speichen (j3) angelenkt sind (lo) und ihre'Laufrollen (ll) ebenfalls-in Drehrichtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke (4) lagern {13)* die freien Enden der Laschen (9) aber'mindestens'um die Breite der Speichenlücken'(4) über den Umfang der Laufrollen )ll) hinaus verlängert sind (12).2. Speichenrad-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Laschen (9) durch an den ' Speichen (3) befindliche Ansehläge (15) begrenzt ist.J5. Speichenrad-Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, "dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t* , ' daß die Schwenklager (lo) der Laschen (9) mit Abstand vom freien Speichenende bzw. dem Speicßenrad-Umfang nach der Speichenrad-Wille (l| hin vorgesehen sind.10 981671278- Io -195T2ÖÖSpeichenrad-Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei denen die Laschen an der Ausstoßseite des Speichenrades durch die aus der Speichenlücke " ausgesehobene Walzguteinheit aus ihrer Sperrlage angehoben werden,dadurch gekennzeichnet, daß den Laschen (9) an den Speichen (^) durch Schwerkraft (l8) bewegbare Sfiützhebel (l6) zugeordnet sind, die die Laschen (9) in ihrer von der Speichenlücke (4.) weggeschwenkten Lage selbsttätig abgestützt halten.Speichenrad-Transportvorrichtung nach den .Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhebel (l6) als zweiarmige Hebel (l8, 19) ausgebildet sind, deren nach dem Außenumfang des Speichenrades (2) gerichteter Arm (19) den Stützarm bildet, während der nach der Speiciienradwelle (l) gerichtete Arm (l8) als Steilgewieht ausgebildet ist.10 9 816/1278SAD ORIGINAL
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE19830212A1 (de) * | 1998-07-07 | 2000-01-20 | Angew Solarenergie Ase Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gegenständen, insbesondere scheibenförmigen Gegenständen wie Blechen, Glasplatten, Leiterplatten, Keramiksubstraten |
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- BE BE757213D patent/BE757213A/xx unknown
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1969
- 1969-10-10 DE DE19691951200 patent/DE1951200A1/de active Pending
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1970
- 1970-09-21 ZA ZA706438A patent/ZA706438B/xx unknown
- 1970-10-07 GB GB1289040D patent/GB1289040A/en not_active Expired
- 1970-10-08 FR FR707036489A patent/FR2064239B1/fr not_active Expired
- 1970-10-09 ES ES384381A patent/ES384381A1/es not_active Expired
- 1970-10-12 AT AT919970A patent/AT298380B/de active
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| DE19830212A1 (de) * | 1998-07-07 | 2000-01-20 | Angew Solarenergie Ase Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gegenständen, insbesondere scheibenförmigen Gegenständen wie Blechen, Glasplatten, Leiterplatten, Keramiksubstraten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE757213A (fr) | 1971-03-16 |
| FR2064239A1 (de) | 1971-07-16 |
| GB1289040A (de) | 1972-09-13 |
| ZA706438B (en) | 1971-08-25 |
| ES384381A1 (es) | 1973-02-16 |
| FR2064239B1 (de) | 1973-04-27 |
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