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DE1951200A1 - Speichenrad-Transportvorrichtung - Google Patents

Speichenrad-Transportvorrichtung

Info

Publication number
DE1951200A1
DE1951200A1 DE19691951200 DE1951200A DE1951200A1 DE 1951200 A1 DE1951200 A1 DE 1951200A1 DE 19691951200 DE19691951200 DE 19691951200 DE 1951200 A DE1951200 A DE 1951200A DE 1951200 A1 DE1951200 A1 DE 1951200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spoke
tabs
wheel
gap
transport device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691951200
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Rotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE757213D priority Critical patent/BE757213A/xx
Application filed by Siemag Siegener Maschinenbau GmbH filed Critical Siemag Siegener Maschinenbau GmbH
Priority to DE19691951200 priority patent/DE1951200A1/de
Priority to ZA706438A priority patent/ZA706438B/xx
Priority to GB1289040D priority patent/GB1289040A/en
Priority to FR707036489A priority patent/FR2064239B1/fr
Priority to ES384381A priority patent/ES384381A1/es
Priority to AT919970A priority patent/AT298380B/de
Publication of DE1951200A1 publication Critical patent/DE1951200A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G29/00Rotary conveyors, e.g. rotating discs, arms, star-wheels or cones
    • B65G29/02Rotary conveyors, e.g. rotating discs, arms, star-wheels or cones for inclined or vertical transit

Landscapes

  • Metal Rolling (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÖLLER· D.GROSSE
■ 2.1ο.1969 ■ f.ni 31 543
SIEMAG Siegener Maschinenbau GmbH, 5912 Hilchenbach-Dahlbruch
Speichenrad-Transportvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Speichenrad-Transportvorrichtung zum Quertransport von Walzgut, bspw. Walzbrammen, durch ein Kühlbad, bei der die in die Speichenlücken eingeschobenen Walzguteinheiten jeweils beim Durchwandern des unteren Teils ihrer Bewegungsbahn auf Laschen ruhen, die einerseits an den Speichen, und zwar in Drehrichtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke schwenkbar angelenkt sind und sich andererseits in der das offene Ende der Speichenlücken, verschließenden Stellung über Laufrollen an .kreisbogenförmigen Schienen abstützen.
Solche Speichenradtransportvorrichtungen haben sich in Walzwerksbetrieben als sogenannte Brammen-Kühlräder bestens bewährt. Beim Betrieb solcher Brammen-Hühlräder werden die Brammen an der einen Umfangsseite jeweils horizontal in eine Speichenlücke eingeschoben, während zugleich an der gegenüberliegenden Umfangsseite eine Bramme, ebenfalls in horizontaler Ebene, aus einer anderen Speichenlücke ausgesohoben wird» Die Drehung der Brammenkühlräder erfolgt schrittweise jeweils um einen Speichenabstand, wobei die Drehrichtung, von der Einstoßseite betrachtet, nach abwärts verläuft.
Die an den einzelnen Kühlradspeichen angelenkten Laschen werden im Verlauf einer auf das Einstoßen einer Bramme in eine Speichenlücke erfolgenden Teildrehung des Kühlrades über das vordere Ende der kreisbogenförmigen Führungsschienen formschlüssig vor das ogfene Ende der jeweiligen Speichenlücke geschwenkt und auch im Verlauf dar weiteren Teildrehungen durch die kreisbogenförmigen Schienen vor dem offenen Ende der Speichenlücken gehalten. . νΓ
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Die Walzbrammen können sich "daher auf diese Laschen ";;.>:; abstützen, die wiederum durch ihre Laufrollen mit ^ :. rollender Reibung entlang den kreibogenförmigen Schienen bewegt werden. An der Ausstoßseite des Brammen-Kühlrades werden die Laschen von den kreisbogenförmigen Schienen frei und heben sich daher beim Ausstoßen der Walzbramme vom offenen Ende der Speichenlücke solange ab, bis die Walzbramme völlig ausgestoßen ist.
Die die Walzbrammen beim Durchwandern des unteren Teils ihrer Bewegungsbahn abstützenden Laschen bewirken bei den* bekannten Speichenrad-Transportvorrichtungen, daß über deren Laufrollen zwischen dem Speichenrad und den keeisbogenförmlgen Schienen nur eine rollende Reibung stattfindet. Die Laschen sind jedoch am Umfang des Speichenrades relativ zu den Speichenlücken so angeordnet, daß das auf die Laschen abgesetzte Brammengewicht zum einen Teil von den kreisbogenförmigen Schienen aufgenommen wird, zum anderen Teil aber die Welle der Speichenrad-Transportvorrichtung auf Durchbiegung nach unten beansprucht. Um das Ausmaß dieser Durchbiegung in erträglichen Grenzen zu halten, muß daher die Welle der Speichenrad-Transportvorrichtung entsprechend stark dimensioniert werden und/oder sie muß durch Zwischenlager unterstützt werden, die dann so anzubringen sind,, daß sie nicht in die Bewegungsbahn der Walzbrammen eingreifen. Möglich ist das aber nur, wenn die Zwischenlager nach oben geführt sind und dort an einer entsprechenden Konstruktion aufgehängt werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Speichen-Transportvorrichtungen liegt darin, daß die Laschen nach dem Ausstoßen der Walzbrammen aus den Speichenlücken schlagartig vor die offenen Enden der Speichenlücken zurückschwenken. Kurz vor EnBichen der Einstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung ändert sich jedoch die Schwerpunktlage der Lasehe so, daß auf sie
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ein Drehmoment im. entgegengesetzten Drehsinn wirksam wird, so daß sie nun um ihre Schwenkachse nach unten schwenkt und - ihre ■ Laufrolle mit großer Kraft auf das Ende der kreisbogenförmigen Schiene aufschlägt« Das kann eine Deformierung der Laschen, der Laufrollen, der Laschenschwenkachsen und auch der Schienenenden zur Folge haben. Außerdem führt das zu einer erheblichen Lärmbelästigung des Bedienungs-.personalsi vor allein wenn die Laschen oder die Schwenkachsen in Mitleidenschaft gezogen sind, kann es bei den bekannten Speichenrad-Transportvorrichtungen aber auch vorkommen, daß die Laschen iaach dem Ausstoßen der Walzbrammen aus den Speichenlücken zwar wieder vor die offenen Enden der Speichenlücken zurückschwenken, daß sie jedoch beim Erreichen der Einstoßseite in ihrer Lage vor der Speichenlücke verbleiben» Um in diesem Falle Beschädigungen der Speichenrad-Transportvorrichtung zu vermeiden, ist es notwendig, an der Einstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung Bedienungsleute zu postieren, die darauf achten, daß die Laschen vor dem Einstoßen jeder Bramme in eine Speichenlücken-Offenstellung geschwenkt sind. Nötigenfalls müssen diese Bedienungsleute mit geeigneten Hilfsmitteln die Laschen in diese Stellung bringen.
Die Erfindungsaufgabe besteht darin, eine Speichenrad-Transportvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der eine Belastung der Speichenradwelle durch das Brammengewicht sowie ein hartes Aufschlagen der Laschen auf die Enden der kreisbogenförmigen Führungsschienen an der Einstoßseite der Walzbrammen vermieden wird und bei der einstoßseitig die offenen Enden der Speichenlücken mit Sicherheit von den Laschen freigegeben werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, die Laschen mit relativ großem Abstand vor der zu verschließenden Speichenlücke an den Speiehen anzulenken und ihre Laufrollen ebenfalls in Drehrlehtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke zu lagern, die .freien Enden der
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BAD ORIGINAL
Laschen aber mindestens um die Breite der Speichenlücken Über den -Umfang der Laufrollen hinaus verlängert auszubilden.
Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wirken die La- · sehen, bezogen auf die sie gegen die kreisbogenförmigen Führungsschienen abstützenden Laufrollen als zweiarmige Hebel, auf deren Lasthebelarm das Gewicht der Walzbrammen ruht und deren Krafthebelarm dadurch in Richtung auf die Welle der Speichenrad-Transportvorrichtung hin um die Lagerachse der Laufrollen ein Drehmoment ausübt. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Laschen verhindert also nicht nur ein Durchbiegen der Speichenradwelle, sondern es wird vielmehr ein zusätzliches entlastendes Moment über die Speichenräder auf die Welle zur Wirkung gebracht. Das Widerlager bilden in diesem Falle die kreisbogenförmigen Führungsschienen für die Laufrollen.
Durch den großen Abstand zwischen Laschenschwenkachse und zugehöriger Speichenlücke braucht die Lasche, um von der Geschlossenstellung in die Offenstellung (oder umgekehrt) gebracht zu werden, nur um einen kleinen Winkelbetrag geschwenkt zu werden. Das wiederum bietet die Möglichkeit, gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal, den Schwenkbereich der Laschen durch an den Speichen befindliehe Anschläge zu begrenzen, so daß die Laschen beim Einlaufen in,den Einstoßbereich für die Walzbrammen nicht schlagartig auf die Enden der kreisbogenförmigen Führungsschienen auftreffen können.
Weiterhin ist es in baulicher Hinsicht von Vorteil, wenn die Schwenklager der Laschen mit Abstand vom freien Speichenende bzw, dem Speichenrad-Umfang nach der Speichenradachse hin vorgesehen sind* Der Einbauraum für die Laschen wird hierdurch wesentlich vermindert.
Bei Speichenrad-Transportvorrichtungen, bei denen die Laschen an der Ausstoßseite der Speichenräder durch die aus der Speichenlücke ausgeschobenen Walzguteinheiten aus ihrer Sperrlage angehoben werden, ist es ferner erfindungswesentlich,
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daß den Laschen an den Speichen durch Schwerkraft bewegbare Stützhebel zugeordnet sind, die die Laschen in ihrer von der Speichenlücke weggeschwenkten Lage selbsttätig abgestützt halten. Die Stützhebel sind hierbei zweckmäßig als zweiarmige Hebel ausgebildet, deren nach dem Außenumfang der Speichenräder gerichteter Arm den Stützarm bilden, während der nach der Speichenradwelle gerichtete Arm als Stellgewicht ausgebildet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die an der Ausstoßseite der Speichenrad-Transportvorrichtung aus dem Bereich der Speichenlücken weggeschwenkten Laschen mehr selbsttätig in die Sperrlage zurückschwenken können, so daß die Speichenlücken beim Erreichen der Einstoßseite mit Sicherheit für das Einstoßen einer Walzbramme frei sind. An der Einstoßseite schwenken dann die Stützhebel unter dem Einfluß der Schwerkraft selbstätig wieder in eine Lage, in der sie die Laschen freigeben.
In der einzigen Figur der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Speichenrad-Transportvorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt dargestellt.
Eine Welle 1, die zumindest an ihren beiden Enden um eine horizontale Achse drehbar gelagert ist, trägt mehrere mit Abstand nebeneinander angeordnete Speichenräder 2, von denen in der Zeichnung nur eines angedeutet ist. Jedes dieser Speichenräder 2 ist mit einer Mehrzahl von Speichen j5 besetzt, wobei jeweils zwei benachbarte Speichen 3 zwischen sich eine Speichenlücke 4 bilden.. Die Speichenräder 2der Speichenrad-Transportvorrichtung liegen nahezu mit ihrer gesamten unteren Umfangshälfte in einem Plüssigkeitsbe'aken 5, in welchem jedem Speichenrad 2 eine kreisbogenförmige Führungsschiene 6 zugeordnet ist, an welcher die Enden der sektorenartigen Speichen 3 mit geringem Abstand entlanglaufen.
Üoer die Welle 1 sind die Speichenräder 2 gemeinsam in Pfeilrichtung 7 schrittweise drehantreibbar vorgesehen, und zwar werden sie jeweils um einen dem Winkelabstand zwischen zwei Speichenlücken 4 entsprechenden Teilabschnitt gedreht.
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An'der einen Umfangsseite der Speichenrad-Transportvorrichtung 1 kann in jede Speichenlücke 4 eine Walzbramme 8 etwa in horizontaler Richtung eingestoßen werden. Zugleich wird an der gegenüberliegenden Umfangsseite der Speichenrad-Transportvorrlchtung ebenfalls eine. Walzbramme 8 aus einer Speichenlücke 4 etwa in horizontaler Ebene ausgestoßen.
% Damit im Verlauf der abschnittweisen Drehung der Kühlräder 2 die in den Speichenlücken 4 liegenden Walzbrammen 8 nicht entlang den kreisbogenförmigen Führungsschienen 6 schleifen, ist jeder Speichenlücke .4 eine Lasche 9 zugeordnet. Diese Lasche 9 ist um einen Lagerbolzen Io jeweils an der Speiche
to 3 einendig schwenkbar aufgehängt, die in Drehrichtung des Pfeiles 7 vor der jeweiligen Speichenlücke 4 liegt. Eine Laufrolle 11 ist an jeder Lasche 9 frei drehbar so gelagert, daß sie.sich ebenfalls in Drehrichtung des Pfeiles J noch vor der jeweiligen Speichenlücke 4 befindet. Das freie Ende 12 jeder Lasche 9 überragt jedoch den-Umfang der Laufrolle 11 soweit, daß es vor die ganze Breite der Speichenlücke 4 schwenkbar ist und diese verschließen kann. Bezogen auf den Lagerzapfen 13 der Laufrolle 11 bilden die Laschen 9 also einen zweiarmigen Hebel, dessen Hebelarm 12 der Speichenlüeke 4 zugeordnet ist, während der Hebelarm 14 über den Bolzen an der Speiche angreift. An jeder Speiche 3 befindet sich ein Anschlag Ϊ5, mit dem der Hebelarm l4 der Lasche 9 so
t zusammenwirkt, daß der Schwenkbereich der Lasche 9 am Umfang des Speichenrades 2 auf einen verhältnismäßig kl .einen Winkel begrenz^ ist.
Der Schwenkwinkel der Lasche 9 wird durch die zugeordneten Anschläge 15 dabei so eingeengt, daß die Laufrolle 11 der jeweiligen Lasche 9 das einstoßseitige obere Ende der kreis-. bogenförmigen Führungsschienen 6 gerade noch nicht berührt, wenn sich die Speichenlücke 4, der die Lasche 9 zugeordnet ist, in ihrer Einstoßstellung für die Walzbrammen 8 befindet. In dieser Einstoßstellung ist dabei der Hebelarm 12 der Lasche soweit nach unten geschwenkt, daß er unterhalb der Einstoßebene für die Walzbrammen 8 endet.
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Werden die Speichenräder 2 In Pfeilrichtung 7 schrittweise gedreht, dann trifft die Laufrolle 11 der Lasche 9 auf das abgerundete Ende der bogenförmigen Schienen 6, wodurch die Lasche 9 aus der in der Zeichnung in voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die strichpunktiert gezeichnete Lage geschwenkt wird, in der ihr Arm 12 die jeweilige Speichenlücke 4 nach außen absperrt.
Während des Verdrehen? der Speichenräder 2 rutschen dabei die in den Speichenlücken 4 aufgenommenen Walzbrammen 8 in Richtung nach dem Außenumfang der Speichenräder 2 hin, bis sie sich auf dem Arm 12 der Lasche 9 abstützen. Das Gewicht der Walzbrammen % sucht dabei den Hebelarm 12 der Lasche 9 um den Lagerbolzen 13 der sieh an den Laufschienen 6 abstützenden Laufrolle 12 vom Umfang der Speichenräder wegzudrehen. Dementsprechend wird dadurch auf den Hebelarm l4 der Lasche ein Drehmoment in Richtung auf die Welle 1 der Speiehenräder 2 zu ausgeübt. Da der Hebelarm 14 der Lasche 9 über den Bolzen Io jeweils an einer Speiche 3 der Speichenräder angelenkt ist, wird somit das aus dem Gewicht der Walzbramme 8 resultierenden Drehmoment des Hebelarmes l4 in entlastendem Sinne in die Speichenradwelle 1 eingeleitet. Das Brammengewicht kann somit die Speichenradwelle 1 nicht auf Durchbiegung nach unten beanspruchen. Vielmehr wird die Speichenradwelle 1 noch von einem Teil des Speichenrad-Gewichtes entlastet.
Damit die Laschen 9 nach dem Ausstoßen der Walzbrammen 8 aus den Speichenlücken während der Drehbewegung der jeweiligen Speichenlücke 4 von der Ausstoßseite nach der Einstoßseite hin in Ihrer von der Speichenlücke 4 weggeschwenkten Lage verbleiben, sind besondere Vorkehrungen getroffen. Jeder Lasche 9 ist nämlich an den Speichenrädern 2 ein Stützhebel l6 zugeordnet, der schwenkbar an der die Lasche 9 tragenden Speiche 3 lagert. Der Stützhebel 16 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der bei 17 schwenkbar lagert und dessen Arm 18 als Gewicht ausgebildet, während sein Arm 19 mit der Lasche 9 zusammenwirkt.
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. DieLasche 9 mit der daran gelagerten Laufrolle 11 hat ein wesentliches höheres Gewicht als der Arm 18 des Stützhebels l6. Dadurch wird sichergestellt., daß die Lasche 9 nur durch das Ausstoßen der Walzbrammen 8 aus der Speichenlücke Λ an der Ausstoßseite angehoben werden kann. Beim Anheben der Lasche 9 verschwenkt dabei der Stützhebel 16 seinen . · Arm 19 unter der Wirkung des als Gewicht dienenden Armes l8 aus der in voll ausgezogenen Linien gezeichneten Lage in die strichpunktiert gezeichnete Stellung. Das freie Ende des Armes 19 legt sich dadurch unter einem solchen Winkel vor den Arm 14 der Lasehe 9.» daß diese auch nach völligem Ausstoßen der Walzbramme 8 aus der Speichenlücke 4 nicht mehr selbsttätig mit ihrem Arm 12 in die Geschlossenstellung vor die Speichenlücke 4 gelangen kann.
Die Sperrwirkung des Stützhebels 16 bleibt dabei solange erhalten, bis die jeweilige Lasche 9 nahezu an der Ein- : stoßseite der Kühlräder 2 angelangt ist. Dann wirkt nämlich durch die Schwerpunktverlagerung an der jeweiligen Lasche 9 ein vom Speichenradumfang weg gerichtetes Drehmoment, ■ unter welchem sich die Lasche 9 gegen den Anschlag 15 bewegt. Hierdurch wird der Stützhebel "1.6 entlastet und kehrt unter der Wirkung des Gewichtes .18 wieder in seine Grundstellung zurück. . .
Die Länge des Stützarmes 19 am Stützhebel.16 ist zweckmäßig so bemessen, daß dieser die Lasche 9 mit nur verhält- W' nismäßig geringem Abstand von dem Anschlag 15 abgestützt hält. Dadurch wird verhindert, daß bei der Schwerpunktverlagerung der Lasche 9 diese mit großer Kraft gegen den • Anschlag 15 trifft. Starke Stoßbelastungen und Geräuschbildungen werden dadurch vermieden.
Die jeder Lasche 9 zugeordneten Stützhebel 16 haben auch insofern eine wesentliche Bedeutung, als sie sicherstellen, daß die Speiehenlüeken 4 beim Einlaufen in die Einstoßstel- , lung von den Armen 12 der Laschen 9 völlig freigegeben sind, so daß das Einstoßen von Walzbrammen in diese Speichenlücke
■ -" ■ - f°
K nicht behindert wir<i*
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SAD ORiGiMAL

Claims (2)

  1. "ils
  2. 2.10.1969 . f.ni . 31
    SIEMAG Siegener Maschinenbau GmbH, 5912 Hilchenbach-Dahlbruch
    Patentansprüche
    l.ySpeichenrad-Transportvorrichtung zum Quertransport von Walzgut, bspw. Walzbrammen durch ein Kühlbad, bei"der die in die Speichenlücken eingeschobenen Walzguteinheiten jeweils beim Durchwandern des unteren Teils ihrer Bewegungsbahn auf Laschen ruhen, die einerseits an den · Speichen, und zwar in Drehrichtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke schwenkbar angelenkt sind und sich andererseits in der das offene Ende der'Speichenlücken verschließenden Stellung über Laufrollen an kreisbogenförmigen Schienen abstützen,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (9) mit relativ großem Abstand vor der zu verschließenden Speichenlücke (4) an den Speichen (j3) angelenkt sind (lo) und ihre'Laufrollen (ll) ebenfalls-in Drehrichtung des Speichenrades vor der zu verschließenden Speichenlücke (4) lagern {13)* die freien Enden der Laschen (9) aber'mindestens'um die Breite der Speichenlücken'(4) über den Umfang der Laufrollen )ll) hinaus verlängert sind (12).
    2. Speichenrad-Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Laschen (9) durch an den ' Speichen (3) befindliche Ansehläge (15) begrenzt ist.
    J5. Speichenrad-Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, "
    dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t* , ' daß die Schwenklager (lo) der Laschen (9) mit Abstand vom freien Speichenende bzw. dem Speicßenrad-Umfang nach der Speichenrad-Wille (l| hin vorgesehen sind.
    10 981671278
    - Io -
    195T2ÖÖ
    Speichenrad-Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei denen die Laschen an der Ausstoßseite des Speichenrades durch die aus der Speichenlücke " ausgesehobene Walzguteinheit aus ihrer Sperrlage angehoben werden,
    dadurch gekennzeichnet, daß den Laschen (9) an den Speichen (^) durch Schwerkraft (l8) bewegbare Sfiützhebel (l6) zugeordnet sind, die die Laschen (9) in ihrer von der Speichenlücke (4.) weggeschwenkten Lage selbsttätig abgestützt halten.
    Speichenrad-Transportvorrichtung nach den .Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhebel (l6) als zweiarmige Hebel (l8, 19) ausgebildet sind, deren nach dem Außenumfang des Speichenrades (2) gerichteter Arm (19) den Stützarm bildet, während der nach der Speiciienradwelle (l) gerichtete Arm (l8) als Steilgewieht ausgebildet ist.
    10 9 816/1278
    SAD ORIGINAL
DE19691951200 1969-10-10 1969-10-10 Speichenrad-Transportvorrichtung Pending DE1951200A1 (de)

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ZA706438A ZA706438B (en) 1969-10-10 1970-09-21 Spoked wheel conveying device
GB1289040D GB1289040A (de) 1969-10-10 1970-10-07
FR707036489A FR2064239B1 (de) 1969-10-10 1970-10-08
ES384381A ES384381A1 (es) 1969-10-10 1970-10-09 Dispositivo de transporte de rueda de radios.
AT919970A AT298380B (de) 1969-10-10 1970-10-12 Speichenrad-Transportvorrichtung

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DE (1) DE1951200A1 (de)
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FR (1) FR2064239B1 (de)
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19830212A1 (de) * 1998-07-07 2000-01-20 Angew Solarenergie Ase Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gegenständen, insbesondere scheibenförmigen Gegenständen wie Blechen, Glasplatten, Leiterplatten, Keramiksubstraten

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DE19830212A1 (de) * 1998-07-07 2000-01-20 Angew Solarenergie Ase Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gegenständen, insbesondere scheibenförmigen Gegenständen wie Blechen, Glasplatten, Leiterplatten, Keramiksubstraten

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BE757213A (fr) 1971-03-16
FR2064239A1 (de) 1971-07-16
GB1289040A (de) 1972-09-13
ZA706438B (en) 1971-08-25
ES384381A1 (es) 1973-02-16
FR2064239B1 (de) 1973-04-27
AT298380B (de) 1972-05-10

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