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DE1951274A1 - Organozinnverbindungen und ihre Verwendung als Biocide - Google Patents

Organozinnverbindungen und ihre Verwendung als Biocide

Info

Publication number
DE1951274A1
DE1951274A1 DE19691951274 DE1951274A DE1951274A1 DE 1951274 A1 DE1951274 A1 DE 1951274A1 DE 19691951274 DE19691951274 DE 19691951274 DE 1951274 A DE1951274 A DE 1951274A DE 1951274 A1 DE1951274 A1 DE 1951274A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radicals
carbon atoms
general formula
compounds
organotin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691951274
Other languages
English (en)
Inventor
Minieri Pasquale Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenneco Chemicals Inc
Original Assignee
Tenneco Chemicals Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tenneco Chemicals Inc filed Critical Tenneco Chemicals Inc
Publication of DE1951274A1 publication Critical patent/DE1951274A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/22Tin compounds
    • C07F7/2284Compounds with one or more Sn-N linkages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/14Paints containing biocides, e.g. fungicides, insecticides or pesticides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

UoZ.: E 736 (Pi/Vo/kä) 10. Oktober 19^9
Case 3030.06-H
TENNECO CHEMICALS, INC0, New York, N.Y0, V.St0A.
n Organozinnverbindungen und ihre Verwendung als Bioeide " Priorität* 11, Oktober 1968, V.St.A,, Nr, 766 982
Die Erfindung betrifft neue Organozinnverbindungen der allgemeinen Formel I
/C R
Ti ^M-Sn-R (D
in der die Reste R Phenylgruppen oder Alkylreete mit 4 ble 8 C-Atomen bedeuten und Z einen oyellachen Rest der alIgtmeinen Formel II
(II)
oder der allgemeinen Pormel III
009816/1909
(πι)
darstellt, in denen die ResteX Alkylreste mit i bis ή C-Atomen, Alkenylreste mit 1I bis 8 C-Atomen, Phenylgruppen oder Halogenatome bedeuten, Y eine gegebenenfalls chlorsubstituierte Methylen- oder Äthylengruppe bedeutet und η = 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis Ί ist.
Die erfindungsgemäs3en Verbindungen weisen eine überraschend starke Wirkung als Fungicide, Insecticide und selektive Herbicide auf. Beispiele für erfindungsgemässe Organozinnverbindungen sind N-Tri-n-butylzinn-i,1»-endomethylen-tetrahydro-2,3-phthaliieid, N-Tri-n-butyl«inn-l,$,5»6,7»7-hexachlor-l,|l-endo«ethylen-t6trahydro-2,3-phthaliaid, N-Trihexylzinn-1,1,5,6,7,7-hexachlor-l, 4-endosethylen-tetrahydro-2,3-phthalimid, N-Tri-n-octylzinn-3-methyl-6-ieopropyl-l, 4-endoathylen-tetrahydro-2,3-phthaliaild, N-Triphenylsinn-5,6,7,8,9,9-hexachlor-5,8-endomethylen-octahydro-2,3-naphtnalinid, N-Tri-n-butylsinn-5,6,7,8-tetraeethyl-5,8-endoäthylen-octahydro-2,3-naphthalitd.d und Trihexyl*inn-5,6,7,8-tetraphenyl-5,8-endoeethylen-octahydro-2,3-naphthaliaid.
Zur Verwendung als Bioeide oder in biociden Mitteln sind auch Gemische von mindestens zwei dieser erfindungsgemässen Organozinnverbindungen geeignet.
Man kann die biociden Verbindungen der Erfindung z.B. durch Um setzung des entsprechenden Dicarbonsäureimide mit einem Trialkyl-. oder Triarylsinnoxyd oder -hydroxyd herstellen. Die Dicar-
009816/1908
bonsäureamide kann man ihrerseits leicht herstellen, indem man eine Lösung eines Dicarbonsäureanhydride mit wasserfreiem Ammoniakgas behandelt. Beispiele für Dicarbonsäureanhydride, die als Ausgangernaterialien zur Herstellung der Verbindungen der Erfindung eingesetzt werden können, sind die Kondensationsprodukte von Maleinsäureanhydrid mit einem Dien, wie Hexadien-1,3, Hexadien-2,4, Isopren, 1,1,3-Trimethylbutadien oder Alloocimen, und die Umsetzungsprodukte von gegebenenfalls substituiertem Tetrahydrophthalsäureanhydrid alt einem Polyhalogencyclopentadien.
Die Verbindungen der Erfindung können zur Verhinderung oder Hemmung des Wachstums der verschiedensten Pilze, Pflanzen, Insekten oder anderer Schädlinge verwendet werden. Alle erfindungsgemäseen Organozinnverbindungen eignen sich zur Hemmung des Wachstums von Pilzen» Einige der erfindungsgemässen Verbindungen, wie H-Tri-n-butylzinn-1,4,5,6,7,7-hexachlor-l, 4-endomethylen-tetrahydro-2,3-phthalimid (nachstehend bezeichnet als "laid A" sind ferner ale selektive Herbicide, andere wiederum, wie H-Tri-nbutylzinn-5»6,7,8,9,9-4iexachlor-5»e-endomethylen-octahydro-2,3-naphthalimid (nachstehend bezeichnet ale "Imid B" ale Ine«otici> de einsetzbar.
B»i einer bevorzugten Anwendungsform der Verbindungen der Erfindung werden diese zur 'Wachstumshemmung von Pilsen verwendet, von denen lebende, als nahrungsmittel für den Menschen oder tür Tiere vorgesehene Pflansex* befallen sind. In diesem Fall behandelt man Pflanzen, Saatgut oder den Boden, in dem Pflansen wachsen oder gezogen werden aollen, zur Unterdrückung des Wachstums der verschiedensten Erreger von Pflanzenkrankheiten, wie Alternaria solani, Phytophthpra infeataiis de Bary, Bohnen*
BAD ORIGINAL
-4- 195127«
mehltau oder anderer Erreger von Feldfruchtkrankheiten, in an sich bekannter Weise mit den Verbindungen der Erfindung«
Die Organozinnverbindungen der Erfindung können als solche zur Bekämpfung von Pilzerkrankungen lebender Pflanzen verwendet werden. Man kann sie aber auch gemeinsam mit einem, inerten Träger einsetzen, der die Verabreichung dosierter Mengen der Verbindungen erleichtert und deren Aufnahme durch die Organismen fördent, deren Wachstum gehemmt werden eoll. Die .erfindungsgemäeeen biociden Verbindungen können mit feinteiligen, inerten festen Materialien, wie Diatomeenerde, Talcum. Kieselgur, wasserhaltigem Calciumsilikat oder Kaolin, vermischt, oder auf diese Materialien aufgebracht werden. Auf diese Weise werden trockene, feinteilige Massen erhalten, die man, gegebenenfalls unter Verwendung eines Netsmlttels, in Wasser dispergieren kann« Die Verbindungen der Erfindung werden vorzugsweise ale Lösungen oder Dispersionen In inerten organischen Lösungsmitteln, Wasser oder Gemischen inerter organischer Lösungsmittel mit Wasser, oder als Öl-Waseer-Eaulsionen eingesetzto Die Konzentration erfindungsgemäeser Fungioide in den vorgenannten Massen kann innerhalb eines breiten Bereiohs liegen und hängt von zahlreichen Faktoren ab, deren wichtigste die Art oder die Arten der zu behandelnden Organismen und die anzuwendende Dosis der betreffenden !Masse sind« Xn den meisten Fällen enthalten die Massen etwa 0,1 bis 85 Gewo-jt mindestens einer erfindungsgemässen Organozinnverbindung* Die Massen können auch andere Ringicide, wie Schwefel, Metall-diaethyldithiocarbamate ouer Metall-äthylenbisdithiocarbamate, Insecticide, wie 1,2,4,5,6,7,8,e-Octachlor-4,7-methano-5a,4,7,7atetrahydro-hydrinden (Chlordan), Hexachlorcyclohexan oder Di-
CC9816/1S08
BAD ORIGINAL
ohlordiphenyltrichloräthan (DDT), oder Pflanzennährstoffe 9 wie Harnstoff, Ammoniumnitrat oder Kaliumverbindungen enthalten.
Die Jeweilige eingesetzte Menge der vorgenannten Massen hängt ZoB. von der Art der zu behandelnden Pflanzen und des zu bekämpfenden Krankheitserregers abο Ee wird jene Menge eingesetzt, die das Wachstum des Kranicheiteerregers hemmt, die Pflanzen jedoch nur wenig oder gar nicht schädigt« Gewöhnlich werden pro ha etwa 1,1 bis etwa 220 kg Organozinnverbindungen eingesetzte Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man pro ha etwa 5»5 bis etwa 39 ^g Organozinnverbindungen verwendet.
Bei einer anderen bevorzugten Verwendungeform der Organozinnverbindungen der Erfindung worden diese dazu eingesetzt, den verschiedensten Oberflächen-BesohichtungsmaBaen, deren Grundlage sowohl organische Lösungsmittel als auch \vaseer sein können, Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzbefall zu verleihen. Die Verbindungen der Erfindung sind als Fungicide besonders in solchen UbersUgen wirksam, die als Bindemittelkomponente entweder ein Öleore8in oder ein wasserunlösliches, synthetisches lineares Additionspolymerisat enthalten.
Beispiele fUr die in den vorgenannten Oberflachen-Besohichtungemaasen auf Wasser- und LöBungemittelgrundlage als Bindemittel eineetzbaren Oleoresine sind trocknenue öle, wie Leinöl, Holzöl, Sojabohrienölj, dehydratisiertes Ricinusöl, Safloröl oder Fischtran, verdickte trocknende öle, Gemische von trocknenden ölen oder verdickten trocknenden Ölen mit einem Harz, wie einem K»lkharz, einem Harzester oder einem Phenolharz, Oleoresin-Lacke, die durch Erhitzen olnea der vorgenannten Harze mit mindestens eine»
0 0 9 816/1908
■ - ö -
trocknenden öl oder verdickten trocknenden Öl erhalten wurden, βowle die als Alkydharze bezeichneten Harzprodukte, die durch Umsetzung einee mehrwertigen Alkohols, wie Pentaerythrit oder Glycerin, mit Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden, wie Phthalsäureanhydrid und/oder Fettsäuren erhalten wurden» Oberflächen-Be« schichtung8inaösen auf Waeaergrundlage können als Bindemittel auch ein synthetisches lineares Additionspolyiaerleat enthalten. Man stellt die wässrigen Dispersionen synthetischer linearer Additionspolymerisate gewöhnlich durch .Emulsionspolymerisation von |jf Olefinen her«, Dazu werden vorzugsweise Monoolefine eingesetzt, obwohl man auch Butadien, Chlorbutadien und Isopren verwenden kann. Beispiele für als Bindemittel in den wässrigen Dispersionen verwendbare synthetische lineare Additionspolymerisate sind Polyvinylacetat» Polyvinylbutyral Polyvinylchlorid, Vinylacetat-Acrylnitril-Copolymerlsate, Vinylchlorid-Vinylidenchlorid-Copolymerisate, Polyäthylen, Polyisobutylen, Polystyrol, Styrol-Butadien-Copolymerlsate, Acrylnitril-Butadien-Copolymerieate, Copolymerisate von Betern der Acryl- oder Methacrylsäure und Alkoholen mit 1 bis 8 C-Atomen alt Vinylacetat, Vinylchlorid, Acrylnitril oder Styrol, Copolymerisate der vorgenannten Acryl- und/oder Methacrylsäureester mit Acrylsäure, sowie Styrol-Malelnsäureanhydrid-Copolymerisate.
BAD ORiQ'.v/,''
009316/1908
-7- 195127«
Sie vorgenannten Oberflächen-Beschichtungsmassen brauchen nur eine geringe Konzentration hinsichtlich der erfindungsgemässen Organozinnverbindungen aufweisen<> Es genügt ein Gehalt von 0,1 Gevfo-j£ Organozinnverblndung, bezogen auf die Beschichtungemasse, um eine merkliche Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Masse gegenüber Pilzbefall zu gewährleisten· Man kann etwa 5 GeWo-% des Fungicide, bezogen auf die Beschichtungsmasse, oder noch höhere Anteile einsetzen, derart grosse Mengen erbringen im allgemeinen jedoch keine weiteren Verbesserungen der Eigenschaften der Oberflächen-BeSchichtungsmasβen und werden deshalb gewöhnlich nicht verwendet. Obwohl der Anteil uee Fungicide, der einen maximalen Schutz der Oberflächen-Besohichtungsmaese gewährleistet, SoB. von der Art und den Anteilen der jeweils eingesetzten Organoeinnverbindung, des jeweiligen Harz-Bindemittele und der anderen Bestandteile der Masse, sowie von deren Verwendungszweck abhängt, werden vorzugsweise 0,25 bie 2„0 Gewo-# Organozinnverbindung, bezogen auf die Oberflächen-Beschichtungemasse, eingesetzt.
Aueβer den erfindungsgemässen Fungiciden und dem Bindemittel können die vorgenannten Oberflächen-Beschichtungsmaseen auch die verschiedensten Hilfsmittel, wie Pigmente, Streckmittel, Lösungsmittel, Farbstoffe, Antiachaumndtt»!, Trockenstoffe, Emulgatoren, Dispersionsmittel, Weichmacher, sowie weitere Fungicide, Bactericide und auch Korrosionsinhibitoren enthalten. Die Jeweiligen Anteile entsprechen den für diese Zwecke gewöhnlich verwendeten Mengen ς
Die als Fungicide verwendeten erfindungsgemässen Organozinnverbindungen können den Oberflächen-Beachichtungemaesen nach jedem
009816/1908
BAD ORIGiNAL
beliebigen geeigneten Verfahren einverleibt werden· Man kann sie β.Bo mit den Pigmenten und den verschiedenen anderen Beetandteilen su einer Pigmentphase vormischen, und diese anechlieseend mit den Bindemittel und Wasser oder einem organischen Lösungsmittel BU einer Oberflächen-Beschichtungsmasse vermischen. Bei einem abgewandelten Verfahren kann man die erfindungsgemässen Verbindungen einer Masse zusetzen, die das Bindemittel, ein Pigment, eowie Wasser oder ein organisches Lösungsmittel enthält· Die' Organozinnverbindung kann den anderen" Bestandteilen der Oberflächen-Beschichturigsmasse als solojie einverleibt oder in gelöster Form zugesetzt werden, wobei als Lösungsmittel ein Alkohol, ein Äther oder ein Keton verwenuet werden können«
Die Beispiele erläutern die Erfindungο Prozentangaben beziehen sich auf da· Gewicht.
Beispiel 1 A) In eine Lösung von 139,2 g 1,4,5,6,7 .THBexaehlor-l.^adoMthy-
tetra/ len-V .hydro-2,^-phthalsäureanhydrid in 450 ml Toluol wird bei Temperaturen von 80 bis 1050C solange wasserfreies Ammoniakgas eingeleitet! bis kein Ammoniak mehr absorbiert wird0 Die Absorption dauert 165 Minuten; es werden 7»1 g Ammoniak absorbierte
Das Reaktionsgemisch wird nun einige Minuten unter Büokfluss sua Sieden erhitzt und anschliessend auf Raumtemperatur abgekühlt, dann 15 Stunden stehengelassen, in einem Sisbad abgekühlt und filtriert« Das erhaltene feste Produkt wird mit kaltem Toluol gewasohen und bei 100°C/l Torr getrocknete Nach Umkristalllsation aus 450 ml eines Gemisches aus 9 Teilen Wasser und 1 Teil Äthanol erhält man 124P2 g 1,4,5,6,7,7~Hexachlor-l,4-endomethvlen-tetrGhy-
009816/19QII bad original
dro-2,3-phthalimid ("Hetsäureimid") vom F0 277 bis 2790C, (Literatur; 28O0O)0
B) Ein Gemisch aua 37 g (0,1 Mol) "Hetsäureimid", 29,8 g (0,05 Hol) Tri-n-butylzinnoxyd und 300 ml Benzol wird 1 Stunde unter Rückfluss und unter Rühren zum Sieden erhitzte Dabei werden 0,95 ml WaBser in der Dean-Stark-Falle aufgefangene Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch bei 60°C/l Torr vom Lösungsmittel befreito Man erhält 64,6 g N-Tri-n-butylzinn - 1,4,5,6,7,7-
Eetra/
hexaehlor-1,4-endomethylen— Ihydro-2,3-phthalimid ("Imid A") vo«
Fo 97 bie 1140Co
Zinngehalt: ber„i 18,1 #j gef*i 17,95 % Beispiel 2
Ein Gemisch aus 18»5 g (0,05 Mo]) "Hetsäureimid", 18,4 β (0,05 Mol) Triphenylzinnhydroxyd und 150 ml Toluol wird 90 Minuten unter Rückfluss und unter Rühren zum Sieden erhitzt, auf Raumtemperatur abgekühlt, 15 Stunden stehengelassen und filtriert. Der Hucketand wird mit Toluol gewaschen und getrocknet· Man erhält 24,7 g H-Triphenyleinn-^herteeureimid" το« F«, 206 bie 207 9 50Co
Zinngehalt} bere: 16,51 1>\ gef*t 16,83 i>', Chlorgehalt ι berd 29,59 1>\ gef„i 2O05 J^
Beispiel 3
A) In eine Lösung von 106,8 g 5,6,7,8,9,9-Hexachlor-5,6-endomethylen-octahydro-2,3-naphthal8äureanhydrid in 300 ml Toluol wird bei Temperaturen von 85 bie 1000C solange wasserfreies Ammoniak&aB eingeleitet, bis kein Ammoniak mehr absorbiert wird« Die Absorption dauert. 105 Minuten; as werden 4,6 g Ammoniak ab-
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BAD ORIGINAL
• Borbiert»
Das Reaktions£emisch wird 15 Stunden !sei Raumtemperatur stehengelassen und anechliestend mit Toluol verdünnt, in einem iäisbad abgekühlt und filtrierte Das feste Produkt wird mit Toluol gewaschen und bei 60 C/l Torr getrocknete Man erhält 93,5 g
5,6,7,8,9,9-Hexachlor-5,8-endome thylen-octahy dro-2,3-naphthalimid.
B) Ein Gemisch aus 4-2,4 g (0,1 Mol) des gemäse A) erhaltenen
Imide ρ 29,8 g (0,05 Hol) Tri-n-butylzinnoxyd und 300 ml Benzol wird 1 Stunde unter Rückfluss gekocht» wobei 0,655 ml Wasser in der Dean-Stark-Falle aufgefangen werden« Anschlieseend kühlt man das Reaktionsgemiach ab und befreit es unter vermindertem Druok vom Lösungsmittel., Man erhält 70,5 g N-Tri-n-lmtylzinn-5»6,7,8,9, 9-hexachlor-*5 , 8-endomethylen-octahydro-2,3-naphthalimid
("Imid B")
OH Cl
Analysei ber,ι 42.2 4,95 29,9*;
gef.j 41,3 5,02 28,6 j6„
Beispiel 4
Ein Gemisch aus 21,2 g (0,05 HoJ 5^,7,8,9,9-HeXaChIOr-SiB-endomethylen-octahydro-2,3-naphthalimid, 18„4 g (0,05 Mol) Iriphenyluinnhydroxyd und 150 ml Toluol wird 90 Minuten unter Rühren und unter Rückfluß gekooht, wobei 0,9 ml Wasser in der Sean-Stark-Falle aufgefangen werden» Dann kühlt man das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur ab, lässt es bei Raumtemperatur 15 Stunden stehen, kühlt es in einem Eisbad ab und filtriert ea« Man erhält 38P3 g Triphenylzinn-5,6,7,8,9,9-aexachlor-5,8-«mdomethylen-octahydro-2,3-naphthalimid,
■■ 009816/1908
CH K Cl Sn Analyse: ber.: 48,2 2,98 1,82 27,6 15,4 ^;
gef.: 47,5 3,71 2,55 26,7 15,4 #o
Beispiel 5
Es werden Lösungen hergestellt, indem man jeweils 100 mg der gemäss Beispiel 1 bis 4 hergestellten Produkte in jeweils 10 ml Aceton, die jeweils 0,2 eines 5orbitantrioleatp>lyoxyäthylenäthere enthalten, auflöste Die Acetonlösungen werden in jeweils 90 ml destillierte» Wasser. , zu jeweils 0,1 # der betreffenden Organozinnverbindung enthaltenden wässrigen Lösungen dispergiert. Dann stellt man verdünntere Lösungen ~er, indem man die erhaltenen Lösungen mit destilliertem Wasser versetzt.
Beispiel 6
Es wird eine Reihe von Versuchen zur Bestimmung der Wirkung der gemäsB Beispiel 1 und 3 erhaltenen Produkte als selektive Herbicide durchgeführt. Bei diesen Versuchen werden Keimlinge der verschiedensten Pflanzenarten mit Lösungen gespritzt, die gemäss Beispiel 5 hergestellt wurden. 43 Sage später wird das Ergebnis dieser Behandlung untersucht.
Tabelle X zeigt die herbicide Wirkung der Verbindungen, wobei eine Zahlenreihe ale Bewertungsmaßstab dient. Gemäss dieser Zahlenreihe bedeuten "0" keine Schädigung der Pflanzen, Hl bis 3" leichte Schädigungen, 1^ bis 6n mittelschwere Schädigungen, "7 bis 9" schwere Schädigungen, und "10" das Absterben sämtlicher Pflanzen»
009816/1908 bad original
.12 -
Tabelle I
195127Λ
Wirksamkeit eier Organozinnverbindungen ale selektive
Herbicide
kg/ha Iraici A 2,8
kg/ha
11,2
kg/ha
Imid B
Pflanz snare . XO 5,6
kg/ha
3 10 5,6
kg/ha
2,8
kg/ha
iCLee 10 9 2 9 7 5
Sojabohne 10 VJl 10 10 7 7
Zuckerrübe 9 10 6 ' . 10 9 6
Baumwollpflanze 9 7 5 5 10 10
Mais 9 6 2 7 5 5
Hafer 10 6 10 10 6 4
Senf 10 10 9 10 10 10
Purpurwinde 10 10 8 10 10 9
Buchweizen 9 9 2 8 10 10
Raigras 10 2 2 7 2 0
Pingerhirse 9 2 CV 9 6 0
Pucheschwanzgras 2 9 0
Beispiel 7
In einer Versuchsreihe, in der von Insekten befallene Pflanzen mit Organozinnverbindungen behandelt wurden, werden die in Tabelle II aufgezeigten Ergebnisse erzielte
BAD ORIGINAL
009816/1908
- I3 Tabelle II
I Ver
such
Bioeid Anwen
dung B-
menge,
#
erfolgmich 1 Südlicher
Heerwurm
bekämpfte Insekten Bohnen-
spinn-
milbe
A Produkt von
Beispiel 1
0,0250
0,0125
mexikani
scher
Bohnen
käfer
33
13
Grüne
Erbsen-
blatt-
laus
100
48
B Produkt von
Beispiel 2
O9I
0,025
80
33
40 93
10
C Produkt von
Beispiel 3
0,1
0,075
100
100
13 - 100
0,050 100
100
13 100
100
100
0,025 93 - 100 100
0,0125 93 - 100 100
0,0050 93 - 60 100
0,001 33 - 37 51
13 10
Beispiel 8
Pflanzen werden solange mit genäse Beispiel 5 hergestellten wässrigen Lösungen gespritzt, bis die Flüssigkeit von den Blättern abtropft. Haeh dem Trockenwerden spritzt man die Pflanzen mit einer Sporensuepension eines Pflanzenkrankheitserregere· 10 Tage nach dieser Behandlung wird untersucht, inwieweit die Krankheit eingedämmt worden ist»
Tabelle III ztigt die Ergebnis··.
0 09816/1908
Tabelle III
7er-
BUOh
Fungieid Konzen
tration,
$> Unterdrückung von Phyto-
phthora
infes-
tans de
Bary
Bohnen»
mehl
tau
Weizen
braun
rost
A
B
ΰ
Produkt von
Beispiel 2
Produkt von
Beispiel 3
Produkt von
Beispiel 4
0,1
0,01
0,01
0,003
0,1
0,01
0,002
Alter
naria
solani
100
49
80
100
100
100
100
100
97
60
72
81
Beispiel 9
Mehrere Proben sterilisierter Erde werden jeweils getrennt mit Erregern von Pflanzenkrankheiten infiziert. Die infizierte Erde wird in jeweils etwa 113 g fassende Behälter eingefüllt und die in jedem Behälter befindliche Erde wird mit jeweils 30 ml einer wässrigen Lösung getränkt, die gemäße Beispiel 5 hergestellt wurde. Nach 2 Tagen Inkubation bei 210C wird die Ausbreitung des Mycele bestimmt, das sich an der Oberfläche der Erde gebildet hat. Tabelle IV zeigt die Ergebnisse.
009816/1908
Tabelle IY
Ver-
wuoh
Fungiold Anwen-
dungs-
aenge,
kg/ha
Solero-
tium
rolfiii
Unterdrückung Rhicoo-
tohia
8olani
Ton
A
B
Produkt von
Bei8p|el 3
Produkt von
Beispiel 4
112
56
336
98
71
75
Pythium
ßp.
100
90
Itosariua
oxyeporun
95
30
\
\
i
3C
Beispiel 10 Ee wird eine ale Anstrichmittel geeignete Polyvinyl^oetateaul-
sion aue nachstehenden Bestandteilen hergestelltι
Beetandteile Gew.-teile
Wasser 280
Kalittopyrophoephat 3
Calciunuaetasilikat 135
Titandioxyd (Rutil) 220
2 ji-ige wässrige Lösung von
Methylcelluloee
200
Diäthylenglykoldiäthyläther
wässrige. Lösung mit einen Gehalt von 55 Gewo-56 Polyrin/laoetat
350
Proben des erhaltenen Anstrichmittels werden mit den in Tabelle T
angegebenen Anteilen von laid A versetzt· Zu Verclelchsaweokttt werden Proben hergestellt, die als Pungicid Phenylqueolceilberacetat enthalten.
009816/ 1908
BAD
£8 wird nachstehendes Standard-Prüfverfahren angewendet: Streifen aus Rollenpapier werden in jedes der behandelten Anstrichmittel eingetaucht, 24 Stunden getrocknet und nochmals in die Anstrichmittel eingetaucht. Die beschichteten Prüfpapiere werden zu Quadraten mit Kantenlängen von etwa 3,2 cm geschnitten· Die erhaltenen beschichtetan Papierquadrate werden jeweils auf Scheiben aus Malz und mykophilem Agar gelegt, die zuvor jeweils ait 1 ml einer Suspension des lestOrganismus infixiert wurden·
Die in dreifacher Ausfertigung hergestellten Scheiben werden
o ibstflnden untereuoht.
bei 28 C inkubiert und in wöchtenlichtn/ Das Wachstum wird genäse nachstehendem s.c**eiaa eingestuft« wobei die Untereuchungsergebnisse entsprechender Scheiben gemittelt werden*
ZO « Hemmzone in mm O » keine Hemmzone
— * Prüfpapier nicht untersucht.
Tabelle T seigt die Ergebnisse. BAD ORIGINAL
009816/ 1908
Tabelle V
ftingieid 0,1 laid A . 1 2 Phenylquecksilberacetat 0,5 1 2 keines ,
Vun&ioidaenge, jL keine 0,5 keine keine 0,1 keine keine keine
Auewirkung auf die
färbung dee Anstrich
mittels
keine keine keine
Fungicide Wirkung ZO-I Z0-3 ZO-4 ZO-10 ZO-14 Z0-16
Pullularla
pullulane
ZO-I 30-3 ZO-2 ZO-3 Z0-5 Z0-6 ZO-9 ZC-12 0
Fenicillium
crustoeum
0 20-2 Z0-3 ZO-2 ZO-3 ZO-16 Z0-16 ZO-20 0
Aspergillus
niger
Z0-3 ZO-12 0
antibakterielle Wirkung ZO-4 ZO-5 ZO-10 ZO-10
Bazillus
Bubbilis
—- ZG-I ZO-2 ZO-8
1
ZO-10
i
0
Peeudomonae
aeruginoea
0
Beispiel 11
Proben der gemäss Beispiel IG hergestellten, als Anstrichmittel geeigneten Polyvinylacetat-Emulsion und einer ebenfalls als Anstrichmittel geeigneten Acrylpolymerisat-EmulBion werden mit jeweils 2 Gew„-j£ eines Fungicide versetsto Bann werden Streifen aus Hollenpapier in jedes der behandelten Anstrichmittel eingetaucht! 24 Stunden getrocknet und nochmals in die Anstrichmittel eingetauchte Nach 24 Stunden Trocknung wird jeweils eines der mit den fc behandelten Anstrichmitteln beschichteten Prüfpapiere 24 Stunden
gemäss Methode 5831 (CGC-T-1916) ausgelaugt. Die beschichteten Prüfpapiere werden dann zu Quadraten mit Kantenlängen von etwa 5,2 cm geschnitten und diese werden gemäss Beispiel 10 geprüft.
Bas bei dieser Prüfung verwendete Acrylpolymerisat-Anetrichmitttl wird aus nachstehenden Bestandteilen hergestellt:
Bestandteile Gew.,-teile
Wasser 250
handelsübliches Polyacrylat 385
(feste Substanz)
Äthylenglykolmonoäthylather 259
Titandioxyd 143
Aluminiumsilikat 45
Hagneeiumsilikat 98
Tabelle YI zeigt die Ergebnisse. Dabei bedeutenι ZO * Hemmzone in mm
0 » keine Hemmzone, kein Wachstum auf dem Anstrichfilm 1-9 » steigende Anteile von Kolonien auf dem Anstrichfilm 10 a* Anstrichfilm vollständig durch Kolonien bedeckt
• a Wochen Inkubation bei 280C und 90 £ relativer Feuchtigkeit
009816/1908 bad original
Tabelle
AcaTrlpolyinerlaat-Anstri chut tt el
Fangleid
tmid A Phenylqueck- keines silberacetat
Auswirkung auf die Färbung keine keine
des flüssigen Anstrich- 9»5
mittels keine keine
des Anstrichfilms 9C3 9,4
powert
Fungicide Wirkung 10
Aspergillus niger IP
nicht ausgelaugt 0 Z0~8 IO
nach 1 Woche *) 0 ZO-8
nach 2 Wochen 0 ZO-7 10
nach 4 Wochen 10
ausgelaugt 0 ZO-7 10
nach 1 Woche *) 0 ZO-7
nach 2 Wochen 0 ZO-7
nach 4 Wochen 10
Pullularia pullulana 1,0
nicht ausgelaugt 0 0 10
nach 1 Woche *' 0 0
nach 2 Wochen 2 0 10
nach 4 Woche». XO
auegelaugt 0 0 10
naoh 1 Woche*)' C 0
nach 2 Wochen 1 1 0,4
nach 4 Wochen 0,7
Gelfcfärbungs-Index 0,8 1,4
anfangs 1*3 1,2
nach 4 Wochen
009816/ 1 908
BAD ORIGINAL
Fungieid
Imid A
Polyvinyiacetat-Anstricnmittel
Phenylqueck== Seines silberacetat
Auswirkung auf die Färbung keine keine keine
des flüssigen Anstrich
mittels keine keine keine
des Anstrichfilms 7,6 7,0 7,2-
Pjj~Y/ert
Fungicide Wirkung
Aspergillus ni^er
nicht ausgelaugt ZO-5 ZO-15 10
nach 1 Woche*} Z0-5 ZO-8 10.
nach 2 Wochen ZO-5 ZO-8 10
nach 4 Wochen
ausgelaugt ZO-5 ZO-9 10
nach 1 Woche*) ZO-5 ZO-6 10
nach 2 Wochen ZO-3 ZO-6 10
nach 4 Wochen
Pullularia pullulane
nicht ausgelaugt ZO-I 0 10
nach 1 Woche*) ZO-I 0 10
nach 2 Wochen ZO-I 0 10
nach 4 Wochen
ausgelaugt ZO-2 . 0 10
nach 1 Woche*) ZO-I 0 10
nach 2 Wochen ZO-I 0 10
nach 4 Wochen
G e lbf ärbung s-Index 2,1 1.3 1,6
anfangs 2,1 1,5 2?0
nach 4 Wochen
BAD ORIGINAL
0098 16/1908
Aus den Werten von Tabelle V und VI ist ersichtlich 9 dass Imid A ein wirksames Bioeid für Anstrichmittelf insbesondere Anstrichmittel auf Wassergrundlagep wie Polyvinylacetat- und Acrylpolymerisat~Anetrichmitteli, ist« Es verleiht solchen Anstrichmitteln eine hervorragende Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Angriff von Pilzen und Bakterien» die sogar nach einer Auslaugbehandlung erhalten bleibt o Die vorgenannte Organoginnverbindung bewirkt auseerdem keine Änderung der Farbe und des powerte der Anstrichmittel ο Anstrichfilme, die Imid A enthalten, zeigen im Gegensatz zu Phenylquecksilberacetat enthaltenden Anstrichfilmen keine schwarzen oder grauen Flecken« wenn sie Schwefelwasserstoff ausgesetzt worden sind·
009816/1908

Claims (1)

  1. Pat e η ta η s pr ti c h e
    OrgaaoainnverWindungen der allgemeinen Formel I
    Z N-Sn-R (I)
    V S »
    W Xi
    in der die Reste R Phenylgruppen oder Alkylreete mit 4 bis 8 C-Atomen bedeuten, Z einen cyclischen Best der allgemeinen Formel II
    (II)
    oder der allgemeinen Formel III
    (III)
    bedeutet» in denen die Reste X Alkylreste mit 1 bis 4- C-Atomen, Alk*nylreste mit 4- bis 8 C-Atomen, Phenylgruppen oder Halogenatone bedeuten, Y eine gegebenenfalls chlorsubetituierte Methylen- oder Xthylengruppe bedeutet und η » O oder «in· ganse ZaM von 1 bis 4 ist.
    tetrahydro-2,3-phthaliaid.
    3. N-Triphenyliinn-1,4,5.6,7,7-hexaohlor-l, 4-endomethy lent*trÄhydro-2,3-phthalimid.
    009816/1908
    bad or;g:,\'al
    4 ο H-Iri-a-btttylaina-S, 6 r 7,8,9,9~hea:achlor"»5 * 8-endomethylen ootahydro~2
    5 ο H-TΓiphβnylzinn-5,6,7a8,9^9'-iI6IachlQr~5,8-βndomθtllylβn-octahydro-2,3-naplithaliniido
    6 ο Verwendung der Organossinnverbindungen nach Anspruch 1 bis 5 als Biocide«,
    7 α Verwandung der Organozinnverbindungen nach Anspruch 1 biß 5 als Biooide in Oberflächen-Besohichtungsmaseen, die
    a) mindestens ein Oleoresin und/oder mindestens ein durch Vinylpolymerisation von Monoolefinen erhaltenes synthetisches lineares Additionspolymerisat, vorzugsweise Polyvinylacetat» als wasserunlösliches Bindemittel» und
    b) etwa 0,1 bis 5,0 Gewo-jS, vorzugsweise 0,25 bis 2,0 Qew<,-£, bezogen auf die BeschichtungsmassQ, - Organozinnverbindung enthalten»
    0098 16/1908
    BAD ΟΓ
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