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DE19511117A1 - Automatische Abseilvorrichtung - Google Patents

Automatische Abseilvorrichtung

Info

Publication number
DE19511117A1
DE19511117A1 DE1995111117 DE19511117A DE19511117A1 DE 19511117 A1 DE19511117 A1 DE 19511117A1 DE 1995111117 DE1995111117 DE 1995111117 DE 19511117 A DE19511117 A DE 19511117A DE 19511117 A1 DE19511117 A1 DE 19511117A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
automatic
abseiling
rope
weight
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995111117
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WIMMER HANS 12047 BERLIN DE
Original Assignee
WIMMER HANS 12047 BERLIN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WIMMER HANS 12047 BERLIN DE filed Critical WIMMER HANS 12047 BERLIN DE
Priority to DE1995111117 priority Critical patent/DE19511117A1/de
Publication of DE19511117A1 publication Critical patent/DE19511117A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/08Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
    • A62B1/10Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys mechanically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Es handelt sich hier um ein automatisches Abseilgerät zum Abseilen von Personen, Gütern und Lasten aus Gebäuden. Durch eine Fliehkraftbremse wird die Ablaufgeschwindigkeit geringer sein als die Fallgeschwindigkeit, um Schaden zu vermeiden (s. Fig. 3). Dies betrifft Personenschaden (Verstauchung, Brüche usw.) Als erstes wird das Drahtseil entweder an einer installierten Abseilvorrichtung (A) (Fig. 2 und 3) eingehängt und das Seil abgelassen mit einem Gegengewicht von ca. 2 kg, um eine gewisse Spannung des Seiles zu erzielen und um der ersten Person das Abseilen zu ermöglichen. Diese erste Person kann das Ende des Seiles sowohl halten oder auch an einem möglichen Haltepunkt fest fixieren (Parkschild, Autoabschlepphaken, Baum usw.). Sollte jemand diese Abseilvorrichtung nicht haben (aus Kostengründen, kann das Seil am Fensterkreuz, Wohnungstür, Zentralheizung oder für diesen Zweck ein ein­ zementierter Haken an der Wand festgemacht werden (Fig. 2 (K)). Diese Abseilvorrichtung kann auch unabhängig mitgenommen werden, zum Beispiel wenn ich in Urlaub fahre. Ich muß nur vorher wissen, wie lang ich ein Stahlseil benötige, um die Höhe des Quartiers im Hotel zu überwinden. Die Erfindung dieser Abseilvorrichtung ist im Verhältnis billig und kann von der einmaligen bis zur mehrmaligen Benutzung sowohl von einer bis mehreren Personen und für Lasten genutzt werden. Für Büros, Hotels oder Wohnhochhäuser und ähnlichen Gebäuden, die eine bestimmte Höhe überschreiten, die von keiner Feuerwehrleiter erreicht werden kann. Dies kann zu einer festen vorgeschriebenen Sicherungsanlage bestimmt werden. Zur Rettung von brandgefährdeten Personen oder Gästen von Hotels, Hochhäusern usw. wurden zum Teil festinstallierte Feuerleitern eingesetzt, hatte oft den Nachteil, daß über Gänge, Flure oder Treppenhäuser die Rauchentwicklung so stark war, daß diese nicht erreicht werden konnten. Für solche Einrichtungen muß in jedem Zimmer entsprechend der Bettenzahl die Abseilvorrichtung mit Gurt sichtbar vorliegen, daß die Gäste sowie Besucher ihr Rettungsgerät mitnehmen können und auch aus einem anderen Raum sich ab­ seilen können, wo z. B. schon ein Rettungsseil ausgehängt wurde. Viele Menschen wurden erst in letzter Sekunde durch Hubschrauber gerettet oder sprangen aus Verzweiflung und Panik in den sicheren Tod. Für Hotels oder öffentliche Gebäude, Büros oder Hochhäuser kann an jedem Zimmer eine Abseilvorrichtung angebracht werden, um Personen ein sicheres Abhängen und Abseilen besser zu ermöglichen (s. Fig. 3).
Durch die gewichtsabhängige Abseilbremse kann man z. B. 20 kg bis 150 kg gefahrlos abseilen und sogar ohnmächtige Personen einfach anhängen und ablassen, da die Ablauf­ geschwindigkeit zumutbar ist und selbständig abrollt (Fig. 1 und 1/1).
Es ist bis heute kein vergleichbares Rettungsgerät auf dem Markt, bei allen ähnlichen Geräten muß abgelassen werden und das Rettungsseil wieder raufgezogen werden, um jeweils eine weitere Person zu befördern. Für Büros, Geschäftsräume, Krankenhäuser usw. kann man auch einen feuerfesten Behälter anhängen, in dem sowohl Kleinkinder, Säuglinge, wichtige Geschäftsunterlagen, Wertsachen, Disketten, Personen usw. (s. Fig. 3, Fig. 2B, AS und S).
Die Abseilvorrichtung besteht aus folgenden Teilen:
  • 1. Abseilvorrichtung mit Öse und Gelenk (Fig. 2A)
  • 2. Drahtseil mit Karabinerhaken und Gewicht (Fig. 2D)
  • 3. Sicherheitsgurt mit Karabinerhaken (Fig. 2K und S)
  • 4. Behälter feuergeschützt mit Karabinerhaken (Fig. 2B)
  • 5. Abseilautomat (Fig. 1/1 und Fig. 2)
Die Handhabung der Abseilvorrichtung ist folgend.
Bei Gefahr wird die Abseilvorrichtung, die am Fenster angebracht ist, entweder ausgeklappt (Fig. 3) oder mit beladenem Behälter (Wertsachen, Güter oder Kleinstkindern) (Fig. 3) danach mit der Abseilautomatik mittels des Karabinerhakens (Fig. 2K) und Seil zusammen aus dem Fenster gelassen. Die Abseilautomatik wird um das Drahtseil angebracht (Fig. 1/1) und mit Sicherungsbügel gesichert.
Die Abseilung erfolgt automatisch mit einer zumutbaren Geschwindigkeit und kann an dem einmalig angebrachten Seil laufend von folgenden Personen oder Gütern genutzt werden. Sollten mehr Personen zu evakuieren sein, als Abseilautomaten vorhanden, können die bereits abgelassenen Abseilautomaten alle wieder zusammen am aushängenden Drahtseil wieder hochgezogen werden und die Abseilung beliebig fortgesetzt werden. Die Abseilautomatik ist wie folgt bestückt.
Sie besteht aus 2 Zahnrädern, 2 Führungsrollen sowie eine Fliehkraftbremse, die mit einem Bremshebel mit Öse versehen ist (Fig. 1). Der Bremshebel wirkt mit dem Gewicht der Person oder dem des Behälters auf die Bremstrommel, die sich verstärkt mit der Ablaufgeschwindigkeit und somit eine zu schnelle Abwärtsbewegung unterbindet.
Bezugszeichenliste
1 Zahnradrollen
2 Bremshebel
3 Drahtseil
4 Zahnräder
5 Fliehkraftbremse
AA Abseilautomatik
D Drahtseil
G Gewicht
AS Abseilschlaufe
B Abseilbehälter
R Sicherungshebel
S Sicherheitsgurt
A Abseilvorrichtung
K Karabinerhaken
Ö Öse

Claims (4)

1. Die Abseilautomatik ist für Höhenunterschiede bis zu 200 Meter, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Seiles vom Verbraucher (Benutzer) selbst festgelegt wird, entsprechend des Gebäudes oder der zu überwindenden Höhe.
2. Die Selbstablaufsicherung ist nicht nur durch die Gewichtsbremse entsprechend des Gewichtes, des ablaufenden Gutes oder der Person gekennzeichnet, sondern noch zusätzlich mit einer Fliehkraftbremse versehen, um eine Überschreitung der Ablauf­ geschwindigkeit zusätzlich zu sichern.
3. Die Abseilautomatik ist so gesichert, daß auch ohne Fremdhilfe sich abgeseilt werden kann.
4. Sie ist aber ebenfalls dazu geeignet, fremde Personen oder Güter abzulassen, wie z. B. verletzte Personen, Kleinkinder usw.
DE1995111117 1995-03-20 1995-03-20 Automatische Abseilvorrichtung Withdrawn DE19511117A1 (de)

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DE (1) DE19511117A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003037435A1 (de) * 2001-10-25 2003-05-08 Advance Technology Venture Ltd. Vorrichtung zur rettung von personen aus bauwerken wie gebäuden, bohrinseln, schiffen oder ähnlichem
WO2003041799A1 (de) 2001-10-25 2003-05-22 Harald Ribic Abseilvorrichtung zur ermöglichung der rettung von menschen aus hohen gebäuden, türmen od. dgl.
DE102022114451A1 (de) 2022-06-08 2023-12-14 Jan-Eric Lukoschat Notabseilvorrichtung für Bauwerke

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WO2003037435A1 (de) * 2001-10-25 2003-05-08 Advance Technology Venture Ltd. Vorrichtung zur rettung von personen aus bauwerken wie gebäuden, bohrinseln, schiffen oder ähnlichem
WO2003041799A1 (de) 2001-10-25 2003-05-22 Harald Ribic Abseilvorrichtung zur ermöglichung der rettung von menschen aus hohen gebäuden, türmen od. dgl.
US6988589B2 (en) 2001-10-25 2006-01-24 Harold Ribic Rappelling device for permitting persons to be rescued from high buildings, towers or the like
DE102022114451A1 (de) 2022-06-08 2023-12-14 Jan-Eric Lukoschat Notabseilvorrichtung für Bauwerke

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