DE1708085A1 - Rettungsgeraet durch Koerpergewicht angetrieben - Google Patents
Rettungsgeraet durch Koerpergewicht angetriebenInfo
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Description
3 e 3 c Ii r e i b u η g
Die Erfindung des Rettungsgerätes hat den Vorteil und erfüllt
den Zv/eck, bei einem 3rand, einer -Explosion oder
sons feigen Katastrophen am Ort befindliche, selbständige,
unabhängige, durch Körpergewicht angetriebene sichere Rettungsgerät sofort nach Erkennen der Gefahr im ernten
Augenblick das eigene und andere Menschenleben zu retten. Durch Behinderung und abgeschnittene Fluchtwege können
Personen aus den oberen Jtockwerkeen oder größeren Höhen,
am Arbeitsplatz, in der ,Vohnung und anderen Räumen, Unterkünften,
Hotels, Krankenhäusern, Kaufhäusern usw., überall dort eingesetzt werden, v/o sich Menschen befinden je s
nach Lage, Anzahl der Menschen und entsprechende .Jtück- '
zahlen von Rettungsgeräten vorhanden sind. Die Installation ^ der Halterung mu3 nach Erhalt des Geräte3 an jedem Fenster
in den oberen 3tockwerken vorgenommen werden, die ins Freie
fähren. Das Rettungsgerät ist nicht stationär an einen Ort gebunden. Es kann also immer das günstigste ausgesucht
oder auch gewechselt werden. In wenigen Sekunden sofort nach JDrkennen der Gefahr selbständig handeln, ohne fremde
Ulfe 3i.cn der Gefahr auszusetzen, Verletzungen davonzutragen
oder einen qualvollen Tod zu erleiden. Bis zum Eintreffen der Rettungsmannschaften bei Tag und ITacht, Behinderung
durch /Zetter, Verkehr, Entfernung, Benachrichtigung bis zum Harm, entstehen sehr viel Zeitverluste. έ
Bekannt sind im Handel befindliche Leitern, ausfahrbare (
motorisierte Leitern, Sprungtücher, Hanfseile, Gurte,
HJftrieineri mit Karabinerhaken. Alle zur Verfugung stehenden
Ger"te müssen er3t zur Gefahrenstelle transportiert um am Ort eingesetzt zu werden, ehe sie benutzt werden
können. Mit der Erfindung soll das Warten auf fremde 'Ulfe beseitigt und abgeschafft werden.
109817/0032
SAD ORKMNM.
Die Arbeitsweise des Rettungsgerätes
3ei Erkennen einer Gefahr, daß der Fluchtweg aussichtslos
erscheint, müssen diese Menschen von anderen gei-eötet werden.
33 entsteht ohne weiteres eine Panik. Die in Hot geratenen
Menschen müssen solange in ihrer mißlichen Lage ausharren, bis Hilfe kommt, da in dieser jitsation keiner
von einem anderen erfährt, ob sich hier und da noch Menschen befinden, ist es zweckmäßig, das Rettungsgerät
überall zu besitzen.
Nach Srhalt des Rettungsgerätes wird dieses auf dem Flur
^ oder geeigneben Jtelle angebracht, daß es von jedem er-
^ reichbar ist. Iq kan:.·. auch während der Nachtzeit mit
ψ Hins Jchlafzimmer genommen werden. Das Gerät befindet
sich in einem staubfreien, witterungsbeständigen !'asten,
in denen auch wichtige "Papiere usw. in einem ieitenfach
aufbewahrb werden können.
Die v/eiteren Halterungen bleiben nach der Installation am Ort gebunden unter oder über dem Fenster frei nach
Wahl.
Im Fall einer Katastrophe kann jetzt jede Person, wenn ihm
das Gerät bekannt ist, benutzen. Der Kasten hängt an der Wand, er wird abgenommen, man öffnet ein Fenster, man er-
^ kennt die güngtigste stelle. Der Kasten wird geöffnet das
Gurtzeug besteht aus einem Oberschenkelhüft- und
P Jchultergurt - wird herausgenommen und angelegt. Das
Rettungsgerät wird jetzt aus dem Kasten genommen. .Sin zweites Gurtzeug - Oberschenkelhüft- und Schultergurt befindet
sich im Kasten, sofoern er bei Erwerb eines Rettungsgerätes mitgeliefert wurde. Ss befinden sich 3
oder mehr Personen in der V/ohnung. Das Rettungsgerät kann jetzt an einer doppelten, verstärkten Verlängerung mit
üsen unter dem Fenster gekuppelt werden. Den Kasten läßt man jetzt aus dem Fenster fallen mit dem im Kasten
aufgehaspelten 3eil. Der Kasten lost sich sofort vom .Jeil.
109817/0032
/.^HBAD; ORIGINAL
Das Gerät befindet sich jetzt in der 3tellung, wie auf der
Zeichnung ersichtlich ist, angekuppelt nach außen am Fenster. Die Halterung am Gerät ist nicht ersichtlich, weil die Halterung
hinter dem Rettungsgerät am Gehäuse mit (1) gekennzeichnet ist.
Die Kurbel gekennzeichnet durch (18) mit Rastbolzen (17) wird gegen das Gehäuse (1) gedruckt. Turbel ist jetzt mit
IUtzelwellegekennzeichnet durch (5) miteinander gekuppelt.
Die Betätigung des Handhebels gekennzeichnet durch (7) löst jetzt die mechanische Druckfeder-Bremse. Das 3eil
gekennzeichnet durch (2) l"3t sich durch das Rettungsgerät
leicht durchziehen, kürzen und längen der Distanz. M
Das 3eil mit "se (2) wird jetzt an das angeschnallte Gurtzeug eingehängt. 3ind Kinder auch vorhanden, so kann ™
jeweils eines auf dem Rücken mit einem jcliultergurt angeschnallt zugleich mit der ersten jetzt angeschnallten
Person nach unten fahren, sobald der Sremshebel oben
von einer Person betätigt wird. Die unten angekommene Person mit Kind schnallt das Gurtzeug ab, bringt den
Kasten mit Kind in sicherheit und ist gleich wieder an der otelle, um weitere Hilfe zu leisten.
Das vorher herabhängende 3eil (2) ist durch das Abfahren
oben angekommen, so wiederholt sich der Vorgang wie im
vorigen Absatz beschrieben. Die letzte Person kuppelt J
jetzt das Rettungsgerät aus der doppelten verstärkten ™
Verlängerung ab und hängt das "-!eilende mit Cse in die
Verlängerung. Nach Anschnallen des Gurtzeugs kuppelt man das Rettungsgerät unmittelbar vor den Bauch. Man
steigt jetzt aus dem Fenster und hvngt am 3eil, wie
auf der Zeichnung dargestellt.
109817/0032
Der Handhebel, gekennzeichnet durch (7)? wird nach Ausrasten
der Kurbel, gekennzeichnet durch (18) und Hastbolzen (17), betätigt. Die Gelenkbolzen, gekennzeichnet
durch (8), ziehen die Kalottenscheibe, gekennzeichnet durch (10), von den Druckbolzen miteinander verbundenen
Bremsschleuderaqgmenten, gekennzeichnet durch (9) und
(12), ab. Die auf Zug bealstete 7/ickelrolle, gekennzeichnet
durch (3), beginnt sich zu drehen und wickelt das ieil durch das abfahrende belastete Gehäuse. Die Wickelrolle,
eine lose Rolle mit Lagern auf der Ritzelwelle,
fe gekennzeichnet durch (5)» gestattet dem Planetengetriebe,
gekennzeichnet durch (4), mit Zwischenrad und Bolzen, ge-
^ kennzeichnet durch (16), eine unabhängige Drehrichtung
der Ritzelwelle (5) mit Zentrifugalbremsscheibe, gekennzeichnet durch (6) erfolgte Umdrehungen. Bei steigender
Umdrehungen werden die Bremsschleudersegmente gegen die Innenbremsflache, gekennzeichnet durch (13)? geschleudert;
somit wird die Abfalirgeschwindigkeit verringert. Z-usätzlich kann mit Hebel (7) noch während des Abfahrens
gebremst werden. Das Seil (2) läuft durch die oben und unten befindlichen Seilführungsrollen mit
Bolzen, gekennzeichnet durch (15)? wie auch ersichtlichen Gleitbolzen, gekennzeichnet durch (14).
Das Rettungsgerät wird nach erfolgter Rettung nicht f mehr weiter benutzt und eingezogen.
Vor eigenmächtigem üffnen des Gehäuses durch Entfernen
des Gehäusedeckels ist eine unsichtbare Sicherung mit Plombe vorhanden.
Das Gerät soll alle 2 Jahre geprüft werden; sofern es bei Übungen und ständigem Gebrauch im Gewerbe die Fi1ISt
der Prüfung verkürzt werden muß.
10981 7/0032
Hö
Claims (1)
- Patentanspruch(λ.) Rettungsgerät durch Körpergewichtsbelastung angetriebenes Planetengetriebe mit Zentrifugalschleuderbremse, gekennzeichnet durch (6), (12) und (13) gleichzeitig hervorgerufenen automatisch rotierende 3remswirkung dar Abfahrgeschwindigkeit. 3edienung durch Loslassen des Hebels, gekennzeichnet durch (7), als ichnellbremse wirkend.Sinzelrettung durch Anschnallen mit abfahrendem Rettungsgerät mit persönlicher manueller Bedienung, sofortige Selbstrettung ohne fremde Hilfe.Mehrfache Personenrettung, im Wechsel mit durchlaufendem ieil mit fremder Bedienung und befestigtem Rettungs gerät am Fenster.Hot abstieg bei Gebäuden an der Außenwand mit dem Rettungsgerät durch das Fenster frei nach Wahl und Höhe.5. Die Bauart, 7Jirkungswei3edes zeichnerisch dargestellten Rettungsgerätes mit Jeu, Ketten, Zahnstangen, durchlaufendem Antrieb bei Belastung durch den Körper,10981 7/0032Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0047663 | 1967-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1708085A1 true DE1708085A1 (de) | 1971-04-22 |
Family
ID=7408507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671708085 Pending DE1708085A1 (de) | 1967-12-27 | 1967-12-27 | Rettungsgeraet durch Koerpergewicht angetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1708085A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015507A1 (de) * | 1980-04-23 | 1981-10-29 | August 2278 Wittdün Jakobs | Tragbare einheit zur selbstrettung aus hochhaeusern u. dgl. |
| EP0371129A4 (en) * | 1986-12-08 | 1990-09-12 | Takeshi Kikuchi | Portable slow-descending device for evacuation |
-
1967
- 1967-12-27 DE DE19671708085 patent/DE1708085A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015507A1 (de) * | 1980-04-23 | 1981-10-29 | August 2278 Wittdün Jakobs | Tragbare einheit zur selbstrettung aus hochhaeusern u. dgl. |
| EP0371129A4 (en) * | 1986-12-08 | 1990-09-12 | Takeshi Kikuchi | Portable slow-descending device for evacuation |
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