[go: up one dir, main page]

DE19510085A1 - Halter - Google Patents

Halter

Info

Publication number
DE19510085A1
DE19510085A1 DE19510085A DE19510085A DE19510085A1 DE 19510085 A1 DE19510085 A1 DE 19510085A1 DE 19510085 A DE19510085 A DE 19510085A DE 19510085 A DE19510085 A DE 19510085A DE 19510085 A1 DE19510085 A1 DE 19510085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening
projection
fastening part
holder according
connecting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19510085A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Priority to DE19510085A priority Critical patent/DE19510085A1/de
Priority to EP96102965A priority patent/EP0733746A3/de
Priority to US08/616,516 priority patent/US6131887A/en
Publication of DE19510085A1 publication Critical patent/DE19510085A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/06Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath
    • E03C1/066Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath allowing height adjustment of shower head
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/06Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Halter zur Befestigung einer länglichen Gegenstandes, insbesondere einer Brausestange, an zwei voneinander beabstandeten Stellen einer Gebäudewand mit
  • a) einem Befestigungsteil, welches an der Gebäudewand anschraubbar ist und an dieser über eine Anlagefläche anliegt
  • b) einer Aufnahme für den länglichen Gegenstand, die durch eine senkrecht zur Gebäudewand gerichtete Bewegung auf das Befestigungsteil aufschiebbar und an dieser befestigbar ist.
In der DE 43 07 776 C ist ein Halter für eine sanitäre Trockenarmatur beschrieben, der die eingangs genannten Merkmale aufweist und grundsätzlich auch als Halter für eine Brausestange geeignet ist. Bei ihm wird das sogenannte "Funktionsteil", in der Anwendung auf einen Brausestangenhalter also die Brausestange, in eine zy­ lindrische Ausnehmung der Aufnahme eingeschoben und erfährt in dieser durch stirnseitige Anlage in einer Richtung einen axialen Halt. Wenn nunmehr die beiden zur Befestigung einer Brausestange erforderlichen Be­ festigungsteile, z. B. durch einen Bohrfehler, nicht exakt den richtigen Abstand haben, bei welcher die Brause­ stange an beiden Enden stirnseitig anstößt, so erhält die Brausestange ein axiales Spiel. Dies ist unerwünscht, da ein solches Spiel beim Benutzer der Brause ein Gefühl der Unsicherheit hervorruft. Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei den bekannten Brausestangenhalterungen einfacher Art, bei denen die Aufnahme für die Brause­ stange unmittelbar an die Gebäudewand angeschraubt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Halter der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß gewisse Abweichungen der tatsächlichen Montageposition der Befestigungsteile von einer der Abmessung des längli­ chen Gegenstandes entsprechenden Idealposition ausgeglichen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
  • c) an dem Befestigungsteil eine Zahnung vorgesehen ist, deren Zähne parallel zueinander, senkrecht oder schräg zur Längsrichtung des länglichen Gegen­ standes verlaufen;
  • d) mit dem Ende des länglichen Gegenstandes ein Befesti­ gungsansatz verbunden ist, der eine zur Zahnung des Befestigungsteils komplementäre Zahnung aufweist;
  • e) ein Verbindungsteil vorgesehen ist, welches
  • ea) eine Aufnahme aufweist, welche den Befesti­ gungsansatz axial verschiebbar aufnimmt;
  • eb) Befestigungsmittel aufweist, mit denen das Verbindungsteil in Richtung auf das Befesti­ gungsteil geführt und an diesem festgelegt werden kann,
wobei
  • f) in einer Endposition der Befestigungsmittel die Zah­ nung des Befestigungsteiles und die Zahnung des Befestigungsansatzes ineinander eingreifen.
Die erfindungsgemäße Lösung der oben geschilderten Aufgabe ist also im Zusammenwirken von drei Hauptkomponenten zu sehen: dem mit einer Zahnung versehenen Befestigungs­ ansatz, der mit dem Ende des länglichen Gegenstandes, z. B. der Brausestange, verbunden ist, dem die eigentliche Festlegung des Halters an der Gebäudewand dienenden Befestigungsteil, welches ebenfalls eine Zahnung trägt, und dem Verbindungsteil, mit welchem der Befestigungsansatz an dem Befestigungsteil so festgelegt werden kann, daß die Zahnungen der beiden Teile in einer der tatsächlichen Länge des länglichen Gegenstandes entsprechenden Weise ineinander greifen. Bei einem erfindungsgemäßen Halter "sucht" sich die Zahnung am Befestigungsansatz die richtige Relativposition zur Zahnung am Befestigungsteil, ohne daß es hierzu aufwendiger Justierarbeiten bedürfte.
Das Verbindungsteil findet seine richtige Position am Befestigungsteil dann leicht, wenn es eine Fläche aufweist, die senkrecht zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes verläuft und in der Montagestellung an einer Fläche des Befestigungsteils anliegt.
Das Aufschieben und Fixieren des Verbindungsteiles ist ohne Werkzeug möglich, wenn seine Befestigungsmittel durch Rastmittel gebildet sind, welche mit Rastmitteln des Befestigungsteiles zusammenwirken. Die Rastmittel brauchen dabei selbst nicht zugänglich zu sein, können also z. B. unter einem Sichtgehäuse verdeckt sein.
Zweckmäßig ist, wenn die Zahnung des Befestigungsteiles an einem von der Anlagefläche weg weisenden Vorsprung des Befestigungsteiles vorgesehen ist. Auf diese Weise wird der Abstand gewonnen, der häufig zwischen dem läng­ lichen Gegenstand und der Gebäudewand erforderlich ist.
Die Existenz dieses Vorsprunges kann zudem dazu ausge­ nutzt werden, daß das Verbindungsteil in der Montage­ stellung an einer senkrecht zur Anlagefläche verlau­ fenden Fläche des Vorsprunges des Befestigungsteiles anliegt. Der Vorsprung des Befestigungsteiles dient also auf diese Weise gleichzeitig der Positionierung des Verbindungsteiles, die innerhalb des ausgleichbaren Bereiches bei allen unterschiedlichen Längen der Brause­ stange dieselbe bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen die Rastmittel des Befestigungsteils einen sich von der Anlagefläche weg erstreckenden Rastvor­ sprung und eine an diesem vorgesehene Rastausnehmung und die Rastmittel des Verbindungsteiles sind von einer an das Verbindungsteil angeformten federnden Lasche und einer an die Lasche angeformten, in der Montage­ stellung in die Rastausnehmung eingreifenden Rastnase gebildet.
Dabei wird wiederum diejenige Ausgestaltung bevorzugt, bei welcher an dem Rastvorsprung des Befestigungsteils eine schräg verlaufende Nockenfläche vorgesehen ist, an welcher beim Aufschieben des Verbindungsteiles auf das Befestigungsteil die Rastnase des Verbindungsteils entlang gleitet. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung sucht sich beim Aufschieben des Verbindungsteiles auf das Befestigungsteil zunächst der Befestigungsansatz innerhalb der Aufnahme des Verbindungsteiles seine rich­ tige axiale Position, bevor dann in der letzten Phase des Aufschiebens beim wechselseitigen Eingreifen der Rastmittel die Zahnungen am Befestigungsteil und am Befestigungsansatz in Eingriff kommen. Erst dann ist die relative Lage der drei Teile zueinander fixiert.
Zweckmäßig ist, wenn der Befestigungsansatz an einem Klemmstück ausgebildet ist, welches einen in den Innen­ raum des länglichen Gegenstandes im Preßsitz einführbaren Klemmansatz aufweist. Brausestange und dgl. sind im allgemeinen als Hohlstangen ausgebildet; sie können nach Bedarfin ihrer Länge zugesägt werden. Zur Befestigung der so erhaltenen Stücke wird an jedem der beiden Enden ein Klemmstück eingepaßt, welches dann unter Verwendung des an diesem vorgesehenen Befestigungsansatzes mit Hilfe eines erfindungsgemäßen Halters an der Gebäudewand fest­ gemacht werden kann.
Auch das Klemmstück findet bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine zweite Verwendung: auf das Klemmstück kann nämlich im Übergangsbereich zwischen dem Klemmansatz und dem Befestigungsansatz ein Sichtgehäuse aufgeschoben sein, welches in der Montage­ stellung das Befestigungsteil, das Verbindungsteil und den Befestigungsansatz abdeckt. Die Relativposition zwischen dem Sichtgehäuse und dem Befestigungsteil ist also nicht von vorn herein festgelegt sondern verändert sich mit der genauen Länge der Brausestange ebenso wie sich die Relativposition des Befestigungsansatzes gegenüber dem Befestigungsteil verändern kann. Bei dieser erfindungs­ gemäßen Ausgestaltung ergeben sich zwischen dem Sichtge­ häuse und der Brausestange niemals unschöne Spalte.
Das Sichtgehäuse läßt sich auf das Klemmstück leicht aufschieben und an diesem festlegen, wenn der Befestigungs­ ansatz außerhalb der Zahnung einen elastisch federnden Bereich aufweist.
Am freien Rand des Sichtgehäuses kann ein Zwischenring angeordnet sein, der für einen optisch ansprechenden Übergang zur Gehäusewand sorgt. Außerdem können mehrere derartige Zwischenringe zum Ausgleich von Wandunebenheiten, die z. B. zwischen dem oberen und dem unteren Brausestan­ genhalter vorliegen können, übereinander gelegt werden.
Die Montage des Zwischenringes läßt sich dadurch verein­ fachen, daß der Zwischenring an dem Befestigungsteil ver­ schiebbar gehaltert ist.
Der Zwischenring kann auf seiner der Gebäudewand zuge­ wandten Seite eine Dichtung, insbesondere eine O-Ringdich­ tung tragen. Dieser verhindert das Eindringen von Wasser in den von dem Sichtgehäuse umgebenen Raum.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; die einzige Figur zeigt einen Brausestangenhalter im senkrechten Schnitt mit einem Abschnitt der hieran befestigten Brausestange.
In der Zeichnung ist der untere Bereich einer Brause­ stange dargestellt, die insgesamt das Bezugszeichen 2 trägt. Bei dieser handelt sich im dargestellten Aus­ führungsbeispiel um ein hohles Profilteil, dessen Quer­ schnitt aus hier nicht interessierenden Gründen von der Kreisform abweicht. Die Brausestange 2 ist durch einen Brausestangenhalter 1 an der Wand der Duschkabine bzw. des Badezimmers befestigt; ein ähnlicher Brause­ stangenhalter 1 ist am oberen Ende der Brausestange 2 zu denken.
Der Brausestangenhalter 1 umfaßt ein Befestigungsteil 3, welches mit einer ebenen Anlagefläche 4 an der Ge­ bäudewand anliegt. Das Befestigungsteil 3 ist mit Durchgangsbohrungen 5, 6 versehen, durch welche sich nicht dargestellte Befestigungsschrauben hindurch erstrecken, die in in die Wand eingelassene Dübel eingedreht werden.
An das Befestigungsteil 3 ist ein quaderförmiger, aus fertigungstechnischen Gründen hohler Vorsprung 7 ange­ formt, der an seiner parallel zur Anlagefläche 4 verlau­ fenden Stirnseite mit einer Zahnung 8 versehen ist. Die einzelnen Zähne der Zahnung 8 verlaufen parallel zueinander und senkrecht zur Zeichenebene.
In den Innenraum 9 der Brausestange 2 ist ein entsprechend gestalteter Klemmansatz 11 eines Klemmstückes 10 eingepreßt. Parallel zum Klemmansatz 11 ist an das Klemmstück 10 ein hohler, sich nach unten öffnender Befestigungsansatz 12 angeformt. An dem Befestigungsansatz 12 ist ebenfalls eine Zahnung 13 ausgebildet, die zu der Zahnung 8 des Befestigungsteiles 7 komplementär ist und im fertig montierten Zustand, der in der Zeichnung darstellt ist, in einer bestimmten Relativposition in diese eingreift. Durch einen U-förmigen Schlitz 14, der in den Befestigungs­ ansatz 12 des Klemmstückes 10 eingebracht ist, erhält der außerhalb der Zahnung 13 befindliche Bereich des Befesti­ gungsansatzes 12 den Charakter einer Federlasche, die in einem gewissen Ausmaße elastisch nach innen gedrückt werden kann.
Der Befestigungsansatz 12 des Klemmstückes 10 ist in eine Aufnahme 16 eines Verbindungsteiles 15 eingeführt. Bei dem Verbindungsteil 15 handelt es sich um ein Form­ teil, welches mit einer in der Zeichnung nach oben wei­ senden Fläche an der benachbarten nach unten weisenden Fläche des Vorsprunges 7 des Befestigungsteiles 3 an­ liegt.
Das Befestigungsteil 3 weist einen Rastvorsprung 17 mit einer Rastöffnung 18 auf. In die Rastöffnung 18 greift im dargestellten, montierten Zustand die Rast­ nase 20 einer an das Verbindungsteil 15 angeformten elastischen Lasche 19 ein.
Im Bereich des Überganges zwischen dem Klemmansatz 11 und dem Befestigungsansatz 12 ist auf das Klemmstück 10 ein Sichtgehäuse 21 aufgeschoben, welches die inner­ halb liegenden Teile den Blicken des Betrachters ent­ zieht. Das Sichtgehäuse 21 ist zur Gebäudewand hin offen und hier auf eine Kreisrippe 23 eines Zwischenringes 22 im Preßsitz aufgeschoben. Der Zwischenring 22 ist an seiner der Gebäudewand zugekehrten Seite mit einer Ringnut 24 versehen, in welche ein O-Dichtungsring eingelegt werden kann (nicht dargestellt).
An den Zwischenring 22 ist einstückig ein Haken 25 ange­ formt, welcher z. B. dem Aufhängen eines Waschlappens oder dergleichen dienen kann. Dieser Haken 25 kann bei dem oberen, in der Zeichnung nicht dargestellten Brause­ stangenhalter 1 auch weggelassen werden.
Durch den Zwischenring 22 (im Bereich des Hakens 25) und den fluchtenden Bereich des Sichtgehäuses 21 sind Durchgangsöffnungen 26, 27 gelegt, deren Sinn weiter unten erläutert wird.
Die Funktionsweise des oben beschriebenen Brausestangen­ halters 1 ist wie folgt:
Zunächst wird im Befestigungsbereich des oberen und unteren Endes der Brausestange 2 jeweils ein Befestigungs­ teil 3 an der Gebäudewand angeschraubt. Hierzu werden mit entsprechenden Bohrschablonen auf der Gebäudewand die Löcher angezeichnet, danach gebohrt und mit Dübeln versehen. Die Befestigungsteile 3 werden dann mit Schrauben, die sich durch die Durchgangsbohrungen 5, 6 hindurch erstrecken, an der Gebäudewand befestigt. Der vertikale Abstand der beiden Befestigungsteile 3 wird dabei, der Länge der Brausestange 2 entsprechend, ungefähr eingehalten. Da immer mit einer gewissen Ungenauigkeit bei der Einbringung der Bohrungen in die Gebäudewand zu rechnen ist, müssen von den beiden Brausestangenhaltern 1 Toleranzen im Bereich von einigen Millimetern ausgeglichen werden können. Auf welche Weise dies mit dem beschriebenen Brausestangenhalter geschieht, wird aus der nachfolgenden Erläuterung deutlich werden.
Zunächst sei angenommen, daß der obere in der Zeichnung nicht dargestellte Brausestangenhalter 1 bereits zumindest lose an der Gebäudewand befestigt sei. Hierdurch ist die Lage des unteren Endes der Brausestange 2 vorgegeben, die nach dem oben Gesagten nicht immer exakt der richtigen Relativlage zu dem Befestigungsteil 3 entspricht. In das untere Ende der Brausestange 2 ist bereits der Klemmansatz 11 des Klemmstückes 10 eingetrieben. Das Sichtgehäuse 21 wird in einer leichten Schräglage, unter ca. 15° gegenüber Vertikalen zur Gebäudewand gerichtet, über den Befesti­ gungsansatz 12 gestreift, wobei der durch den Schlitz 14 federnde Endbereich des Befestigungsansatzes 12 kurz vor Erreichen der Endlage des Sichtgehäuses 21 nach innen gedrückt wird und beim Erreichen der Endlage des Sichtgehäuses 21 wieder nach außen federt und dadurch das Sichtgehäuse 21 fixiert. Anschließend wird das Ver­ bindungsteil 15 über den Befestigungsansatz 12 gestreift. In diesem Zustand ist zwischen Verbindungsteil 15 und Klemmstück 10 noch eine axiale Relativbewegung möglich.
Auf das Befestigungsteil 3, das in vertikaler Richtung parallele Führungsflächen aufweist, wird der Zwischenring 22, der in der Innenkontur komplementäre Führungsflächen 30 besitzt, aufgeschoben. Aufgrund eines leichten Preßsitzes zwischen den Führungsflächen von Befestigungsteil 3 und Zwischenring 22 ist eine ungefähre vertikale Ausrich­ tung und Vorfixierung des Zwischenringes 22 möglich.
Nunmehr wird die gesamte so erhaltene Baueinheit, das heißt, das untere Ende der Brausestange 2, das hierin befestigte Klemmstück 10, das Verbindungsteil 15 und das Sichtgehäuse 21, in Richtung auf die Gebäudewand bewegt, also zum Beispiel um die obere, lose Befestigungsstelle verschwenkt. Bei dieser Bewegung gleitet die Rastnase 20 über eine schräg angestellte Nockenfläche 28 des Rastvor­ sprunges 17 des Befestigungsteiles 3. Dabei wird das Verbindungsteil 15 in der Zeichnung nach oben gedrückt, bis die oben genannte Fläche des Verbindungsteiles 15 an dem Vorsprung 7 des Befestigungsteiles 3 anstößt. Nunmehr hat das Verbindungsteil 15 seine richtige axiale Position gegenüber dem Klemmstück 10 gefunden. Im weiteren Verlauf der Bewegung der mit dem unteren Ende der Brausestange 2 verbundenen Baueinheit gelangt die Rastnase 20 schließlich in den Bereich der Rastöffnung 18 des Rastvorsprunges 17 des Befestigungsteiles 3. Die Rastnase 20 federt in die Rastöffnung 18 ein, wodurch sowohl das Verbindungsteil 15 als auch das Klemmstück 10 am Befestigungsteil 3 festgelegt werden. In dieser Position greifen die komple­ mentären Zahnungen 8 des Befestigungsteiles und 13 des Klemmstückes 10 ineinander ein, so eine axiale Relativbe­ wegung zwischen Befestigungsteil 3 und Klemmstück 10 nicht mehr möglich ist. Während der oben beschriebenen Bewegung der Baueinheit in Richtung zur Gebäudewand wird gleich­ zeitig der vorfixierte Zwischenring 22 durch das Über­ streifen des inneren Randbereiches des Sichtgehäuses 21 in eine endgültige Position gedrückt und festgelegt.
Das untere Ende der Brausestange 2 ist nunmehr über das Befestigungsteil 3 an der Wand der Duschkabine bzw. des Badezimmers fixiert.
Soll der Brausestangenhalter 1 wieder demontiert werden, so wird über die Durchgangsöffnungen 26 und 27 des Zwi­ schenringes 22 bzw. des Sichtgehäuses 21 ein Werkzeug, z. B. ein Schraubenzieher, eingeführt und die Rastnase 20 der Lasche 19 des Verbindungsteiles 15 aus der Rastöffnung 18 des Befestigungsteiles 3 ausgehoben. Dann läßt sich das untere Ende der Brausestange 2 und die hiermit verbun­ dene Baueinheit aus Klemmstück 10, Verbindungsteil 15 und Sichtgehäuse 21 wieder von der Gebäudewand wegbewegen.

Claims (14)

1. Halter zur Befestigung eines länglichen Gegenstandes, insbesondere einer Brausestange, an zwei voneinander beabstandeten Stellen einer Gebäudewand mit
  • a) einem Befestigungsteil, welches an der Gebäudewand anschraubbar ist und an dieser über eine Anlagefläche anliegt;
  • b) einer Aufnahme für den länglichen Gegenstand, die durch eine senkrecht zur Gebäudewand gerichtete Bewegung auf das Befestigungsteil aufschiebbar und an dieser befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • c) an dem Befestigungsteil (3) eine Zahnung (8) vorgesehen ist, deren Zähne parallel zueinander, senkrecht oder schräg zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes (2) verlaufen;
  • d) mit dem Ende des länglichen Gegenstandes (2) ein Befestigungsansatz (12) verbunden ist, der einen zur Zahnung (8) des Befestigungsteils (3) komplementäre Zahnung (13) aufweist;
  • e) ein Verbindungsteil (15) vorgesehen ist, welches
    • ea) eine Aufnahme (16) aufweist, welche den Befesti­ gungsansatz (12) axial verschiebbar aufnimmt;
    • eb) Befestigungsmittel (19, 20) aufweist, mit denen das Verbindungsteil (15) in Richtung auf das Befestigungsteil (3) geführt und an diesem festgelegt werden kann,
  • wobei
  • f) in einer Endposition der Befestigungsmittel (19, 20) die Zahnung (8) des Befestigungsteils (3) und die Zahnung (13) des Befestigungsansatzes (12) ineinander eingreifen.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil eine Fläche aufweist, welche senkrecht zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes (2) verläuft und in der Montagestellung an einer Fläche des Befestigungsteiles (3) anliegt.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel des Verbindungsteiles (15) durch Rastmittel (19, 20) gebildet sind, welche mit Rastmitteln (17, 18) des Befestigungsteiles (3) zusammen­ wirken.
4. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnung (8) des Befestigungsteils (3) an einem von der Anlagefläche (4) weg weisenden Vorsprung (7) des Befestigungsteils (3) vorgesehen ist.
5. Halter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (15) in der Montagestellung an einer senkrecht zur Anlagefläche (4) verlaufenden Fläche des Vorsprunges (7) des Befestigungsteils (15) anliegt.
6. Halter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel des Befestigungs­ teils (3) einen sich von der Anlagefläche (4) weg erstrec­ kenden Rastvorsprung (17) und eine an diesem vorgesehene Rastausnehmung (18) umfassen und daß die Rastmittel des Verbindungsteiles (15) von einer an das Verbindungsteil (15) angeformten federnden Lasche (19) und einer an die Lasche (19) angeformten, in der Montagestellung in die Rastausnehmung (18) eingreifenden Rastnase (20) gebildet sind.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rastvorsprung (17) des Befestigungsteils (3) eine schräg verlaufende Nockenfläche (28) vorgesehen ist, an welcher beim Aufschieben des Verbindungsteils (15) auf das Befestigungsteil (3) die Rastnase (20) des Verbindungs­ teils (15) entlang gleitet.
8. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsansatz (12) an einem Klemmstück (10) ausgebildet ist, welches einen in den Innenraum des länglichen Gegenstandes (2) im Preßsitz einführbaren Klemmansatz (11) aufweist.
9. Halter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Klemmstück (10) im Übergangsbereich zwischen dem Klemmansatz (11) und dem Befestigungsansatz (12) ein Sichtgehäuse (21) aufgeschoben ist, welches in der Monta­ gestellung das Befestigungsteil (3), das Verbindungsteil (15) und den Befestigungsansatz (12) abdeckt.
10. Halter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsansatz (12) außerhalb der Zahnung (13) einen elastisch federnden Bereich aufweist.
11. Halter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an dem freien Rand des Sichtgehäuses (21) ein Zwischenring (23) angeordnet ist.
12. Halter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenring (22) an dem Befestigungsteil (3) verschiebbar gehaltert ist.
13. Halter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich­ net, daß der Zwischenring (22) auf seiner der Gebäu­ dewand zugewandten Seite eine Dichtung trägt.
DE19510085A 1995-03-20 1995-03-20 Halter Withdrawn DE19510085A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19510085A DE19510085A1 (de) 1995-03-20 1995-03-20 Halter
EP96102965A EP0733746A3 (de) 1995-03-20 1996-02-28 Halter
US08/616,516 US6131887A (en) 1995-03-20 1996-03-19 Mounting

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19510085A DE19510085A1 (de) 1995-03-20 1995-03-20 Halter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19510085A1 true DE19510085A1 (de) 1996-10-02

Family

ID=7757183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19510085A Withdrawn DE19510085A1 (de) 1995-03-20 1995-03-20 Halter

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6131887A (de)
EP (1) EP0733746A3 (de)
DE (1) DE19510085A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0956803A3 (de) * 1998-03-05 2001-04-11 Hewi Heinrich Wilke Gmbh Gebrauchsgegenstand, insbesondere Beschlag- oder Ausstattungsteil

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2351525B (en) * 1999-06-30 2002-12-24 Aqualisa Products Ltd Rail holder
US20070102690A1 (en) * 2005-11-07 2007-05-10 Anthony Kastropil Apparatus and method for assembling a balustrade system
USD890884S1 (en) 2018-12-28 2020-07-21 Spectrum Brands, Inc. Shower column

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2326461B1 (de) * 1973-05-24 1974-07-18 Turk & Bolte Kg, 5860 Iserlohn Befestigungsvorrichtung für sanitäre Ausstattungsarmaturen, wie Handtuchhalter, Badetuchhalter, Duschvorhangführungen, Wandgriffe und dergleichen, an Wandflächen
DE4307776C1 (de) * 1993-03-12 1994-07-14 Keune & Co Kg P Sanitäre Armatur

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2451884A (en) * 1947-08-16 1948-10-19 Otto E Stelzer Bar mounting fixture
US2886278A (en) * 1956-10-08 1959-05-12 Kenneth M Opie Wall bracket
US2975558A (en) * 1956-12-26 1961-03-21 Schulte Brass Mfg Co Inc Wall fixture mounting means
US3306641A (en) * 1964-09-01 1967-02-28 Blumcraft Pittsburgh Handrail
US3633862A (en) * 1970-05-28 1972-01-11 Hubert Ind Ltd Safety rail
US3738498A (en) * 1971-04-14 1973-06-12 N Handley Replaceable towel rod
DE3233495A1 (de) * 1982-09-09 1984-03-15 Hans Grohe Gmbh & Co Kg, 7622 Schiltach Haltevorrichtung fuer eine brausestange
US4998701A (en) * 1989-12-21 1991-03-12 Masco Building Products Corp. Decorative hardware mounting system

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2326461B1 (de) * 1973-05-24 1974-07-18 Turk & Bolte Kg, 5860 Iserlohn Befestigungsvorrichtung für sanitäre Ausstattungsarmaturen, wie Handtuchhalter, Badetuchhalter, Duschvorhangführungen, Wandgriffe und dergleichen, an Wandflächen
DE4307776C1 (de) * 1993-03-12 1994-07-14 Keune & Co Kg P Sanitäre Armatur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0956803A3 (de) * 1998-03-05 2001-04-11 Hewi Heinrich Wilke Gmbh Gebrauchsgegenstand, insbesondere Beschlag- oder Ausstattungsteil

Also Published As

Publication number Publication date
EP0733746A2 (de) 1996-09-25
EP0733746A3 (de) 1997-05-21
US6131887A (en) 2000-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0664984B1 (de) Differentialauszug für Schubladen
EP3585211B1 (de) Anordnung mit möbelteile und verbindungsstift
WO2013120894A1 (de) Schubkasten
EP0412339A2 (de) Gestell mit einem Profilstangen kuppelnden Verbinder
DE4123213A1 (de) Schublade mit metallischen zargen
DE4301327A1 (en) Method of fitting a guide rail to sliding drawer - has spring catch fitted to underside of drawer which engages slot in rail and holds it in place
EP0834274A2 (de) Vorrichtung zur Präsentation von Waren in Verkaufseinrichtungen
EP1004711B1 (de) Abdeck-Rosette
DE19510085A1 (de) Halter
EP3773074B1 (de) Schubsystem mit auszugsführung an welchem unterschiedliche schubkastensystemen montierbar sind
DE3407900C2 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Zusatzteilen an einer im wesentlichen vertikal verlaufenden Stange
WO2017072106A1 (de) Führungsanordnung für schiebetüren und schrankmöbel
DE10226972B4 (de) Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff
EP2754803A2 (de) Riegelstangenbeschlag für ein Fenster oder eine Tür
DE29820914U1 (de) Senkrechtmarkise
EP0464373B1 (de) Verbindungselement
EP3727091B1 (de) Anordnung aus wenigstens einer relingstange und wenigstens einem wandelement einer schublade
WO2016096925A1 (de) Verbindungseinrichtung
EP1148292B1 (de) Haltevorrichtung für Deckeneinbauleuchten
DE602004011134T2 (de) Armaturenbrett eines Kraftfahrzeugs mit Befestigungselementen für ein Instrument
DE102018124167A1 (de) Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Blende eines Schubkastens an einer Zarge
DE29502457U1 (de) Unterkonstruktion für abgehängte Raumdecken
DE29709443U1 (de) Rolladenausstellvorrichtung
DE20201609U1 (de) Steckverbinder
DE102016206722A1 (de) Klemmhalterung für eine Spannschnur einer Beschattungsanlage und Beschattungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee