DE19510085A1 - Halter - Google Patents
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/06—Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath
- E03C1/066—Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath allowing height adjustment of shower head
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Description
Die Erfindung betrifft einen Halter zur Befestigung einer
länglichen Gegenstandes, insbesondere einer Brausestange,
an zwei voneinander beabstandeten Stellen einer Gebäudewand
mit
- a) einem Befestigungsteil, welches an der Gebäudewand anschraubbar ist und an dieser über eine Anlagefläche anliegt
- b) einer Aufnahme für den länglichen Gegenstand, die durch eine senkrecht zur Gebäudewand gerichtete Bewegung auf das Befestigungsteil aufschiebbar und an dieser befestigbar ist.
In der DE 43 07 776 C ist ein Halter für eine sanitäre
Trockenarmatur beschrieben, der die eingangs genannten
Merkmale aufweist und grundsätzlich auch als Halter
für eine Brausestange geeignet ist. Bei ihm wird das
sogenannte "Funktionsteil", in der Anwendung auf einen
Brausestangenhalter also die Brausestange, in eine zy
lindrische Ausnehmung der Aufnahme eingeschoben und
erfährt in dieser durch stirnseitige Anlage in einer
Richtung einen axialen Halt. Wenn nunmehr die beiden
zur Befestigung einer Brausestange erforderlichen Be
festigungsteile, z. B. durch einen Bohrfehler, nicht
exakt den richtigen Abstand haben, bei welcher die Brause
stange an beiden Enden stirnseitig anstößt, so erhält
die Brausestange ein axiales Spiel. Dies ist unerwünscht,
da ein solches Spiel beim Benutzer der Brause ein Gefühl
der Unsicherheit hervorruft. Ähnliche Probleme ergeben
sich auch bei den bekannten Brausestangenhalterungen
einfacher Art, bei denen die Aufnahme für die Brause
stange unmittelbar an die Gebäudewand angeschraubt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Halter
der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß
gewisse Abweichungen der tatsächlichen Montageposition
der Befestigungsteile von einer der Abmessung des längli
chen Gegenstandes entsprechenden Idealposition ausgeglichen
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- c) an dem Befestigungsteil eine Zahnung vorgesehen ist, deren Zähne parallel zueinander, senkrecht oder schräg zur Längsrichtung des länglichen Gegen standes verlaufen;
- d) mit dem Ende des länglichen Gegenstandes ein Befesti gungsansatz verbunden ist, der eine zur Zahnung des Befestigungsteils komplementäre Zahnung aufweist;
- e) ein Verbindungsteil vorgesehen ist, welches
- ea) eine Aufnahme aufweist, welche den Befesti gungsansatz axial verschiebbar aufnimmt;
- eb) Befestigungsmittel aufweist, mit denen das Verbindungsteil in Richtung auf das Befesti gungsteil geführt und an diesem festgelegt werden kann,
wobei
- f) in einer Endposition der Befestigungsmittel die Zah nung des Befestigungsteiles und die Zahnung des Befestigungsansatzes ineinander eingreifen.
Die erfindungsgemäße Lösung der oben geschilderten Aufgabe
ist also im Zusammenwirken von drei Hauptkomponenten
zu sehen: dem mit einer Zahnung versehenen Befestigungs
ansatz, der mit dem Ende des länglichen Gegenstandes, z. B.
der Brausestange, verbunden ist, dem die eigentliche
Festlegung des Halters an der Gebäudewand dienenden
Befestigungsteil, welches ebenfalls eine Zahnung trägt,
und dem Verbindungsteil, mit welchem der Befestigungsansatz
an dem Befestigungsteil so festgelegt werden kann, daß
die Zahnungen der beiden Teile in einer der tatsächlichen
Länge des länglichen Gegenstandes entsprechenden Weise
ineinander greifen. Bei einem erfindungsgemäßen Halter
"sucht" sich die Zahnung am Befestigungsansatz die richtige
Relativposition zur Zahnung am Befestigungsteil, ohne daß
es hierzu aufwendiger Justierarbeiten bedürfte.
Das Verbindungsteil findet seine richtige Position am
Befestigungsteil dann leicht, wenn es eine Fläche aufweist,
die senkrecht zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes
verläuft und in der Montagestellung an einer Fläche des
Befestigungsteils anliegt.
Das Aufschieben und Fixieren des Verbindungsteiles ist
ohne Werkzeug möglich, wenn seine Befestigungsmittel
durch Rastmittel gebildet sind, welche mit Rastmitteln des
Befestigungsteiles zusammenwirken. Die Rastmittel brauchen
dabei selbst nicht zugänglich zu sein, können also z. B.
unter einem Sichtgehäuse verdeckt sein.
Zweckmäßig ist, wenn die Zahnung des Befestigungsteiles
an einem von der Anlagefläche weg weisenden Vorsprung
des Befestigungsteiles vorgesehen ist. Auf diese Weise
wird der Abstand gewonnen, der häufig zwischen dem läng
lichen Gegenstand und der Gebäudewand erforderlich ist.
Die Existenz dieses Vorsprunges kann zudem dazu ausge
nutzt werden, daß das Verbindungsteil in der Montage
stellung an einer senkrecht zur Anlagefläche verlau
fenden Fläche des Vorsprunges des Befestigungsteiles
anliegt. Der Vorsprung des Befestigungsteiles dient
also auf diese Weise gleichzeitig der Positionierung
des Verbindungsteiles, die innerhalb des ausgleichbaren
Bereiches bei allen unterschiedlichen Längen der Brause
stange dieselbe bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
umfassen die Rastmittel des Befestigungsteils einen
sich von der Anlagefläche weg erstreckenden Rastvor
sprung und eine an diesem vorgesehene Rastausnehmung
und die Rastmittel des Verbindungsteiles sind von einer
an das Verbindungsteil angeformten federnden Lasche
und einer an die Lasche angeformten, in der Montage
stellung in die Rastausnehmung eingreifenden Rastnase
gebildet.
Dabei wird wiederum diejenige Ausgestaltung bevorzugt,
bei welcher an dem Rastvorsprung des Befestigungsteils
eine schräg verlaufende Nockenfläche vorgesehen ist,
an welcher beim Aufschieben des Verbindungsteiles auf
das Befestigungsteil die Rastnase des Verbindungsteils
entlang gleitet. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung
sucht sich beim Aufschieben des Verbindungsteiles auf
das Befestigungsteil zunächst der Befestigungsansatz
innerhalb der Aufnahme des Verbindungsteiles seine rich
tige axiale Position, bevor dann in der letzten Phase
des Aufschiebens beim wechselseitigen Eingreifen der
Rastmittel die Zahnungen am Befestigungsteil und am
Befestigungsansatz in Eingriff kommen. Erst dann ist die
relative Lage der drei Teile zueinander fixiert.
Zweckmäßig ist, wenn der Befestigungsansatz an einem
Klemmstück ausgebildet ist, welches einen in den Innen
raum des länglichen Gegenstandes im Preßsitz einführbaren
Klemmansatz aufweist. Brausestange und dgl. sind im
allgemeinen als Hohlstangen ausgebildet; sie können nach
Bedarfin ihrer Länge zugesägt werden. Zur Befestigung
der so erhaltenen Stücke wird an jedem der beiden Enden ein
Klemmstück eingepaßt, welches dann unter Verwendung
des an diesem vorgesehenen Befestigungsansatzes mit Hilfe
eines erfindungsgemäßen Halters an der Gebäudewand fest
gemacht werden kann.
Auch das Klemmstück findet bei einer besonders bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung eine zweite Verwendung:
auf das Klemmstück kann nämlich im Übergangsbereich
zwischen dem Klemmansatz und dem Befestigungsansatz ein
Sichtgehäuse aufgeschoben sein, welches in der Montage
stellung das Befestigungsteil, das Verbindungsteil und
den Befestigungsansatz abdeckt. Die Relativposition
zwischen dem Sichtgehäuse und dem Befestigungsteil ist
also nicht von vorn herein festgelegt sondern verändert
sich mit der genauen Länge der Brausestange ebenso wie
sich die Relativposition des Befestigungsansatzes gegenüber
dem Befestigungsteil verändern kann. Bei dieser erfindungs
gemäßen Ausgestaltung ergeben sich zwischen dem Sichtge
häuse und der Brausestange niemals unschöne Spalte.
Das Sichtgehäuse läßt sich auf das Klemmstück leicht
aufschieben und an diesem festlegen, wenn der Befestigungs
ansatz außerhalb der Zahnung einen elastisch federnden
Bereich aufweist.
Am freien Rand des Sichtgehäuses kann ein Zwischenring
angeordnet sein, der für einen optisch ansprechenden
Übergang zur Gehäusewand sorgt. Außerdem können mehrere
derartige Zwischenringe zum Ausgleich von Wandunebenheiten,
die z. B. zwischen dem oberen und dem unteren Brausestan
genhalter vorliegen können, übereinander gelegt werden.
Die Montage des Zwischenringes läßt sich dadurch verein
fachen, daß der Zwischenring an dem Befestigungsteil ver
schiebbar gehaltert ist.
Der Zwischenring kann auf seiner der Gebäudewand zuge
wandten Seite eine Dichtung, insbesondere eine O-Ringdich
tung tragen. Dieser verhindert das Eindringen von Wasser
in den von dem Sichtgehäuse umgebenen Raum.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert; die einzige Figur
zeigt einen Brausestangenhalter im senkrechten Schnitt
mit einem Abschnitt der hieran befestigten Brausestange.
In der Zeichnung ist der untere Bereich einer Brause
stange dargestellt, die insgesamt das Bezugszeichen
2 trägt. Bei dieser handelt sich im dargestellten Aus
führungsbeispiel um ein hohles Profilteil, dessen Quer
schnitt aus hier nicht interessierenden Gründen von
der Kreisform abweicht. Die Brausestange 2 ist durch
einen Brausestangenhalter 1 an der Wand der Duschkabine
bzw. des Badezimmers befestigt; ein ähnlicher Brause
stangenhalter 1 ist am oberen Ende der Brausestange 2
zu denken.
Der Brausestangenhalter 1 umfaßt ein Befestigungsteil
3, welches mit einer ebenen Anlagefläche 4 an der Ge
bäudewand anliegt. Das Befestigungsteil 3 ist mit
Durchgangsbohrungen 5, 6 versehen, durch welche sich nicht
dargestellte Befestigungsschrauben hindurch erstrecken,
die in in die Wand eingelassene Dübel eingedreht werden.
An das Befestigungsteil 3 ist ein quaderförmiger, aus
fertigungstechnischen Gründen hohler Vorsprung 7 ange
formt, der an seiner parallel zur Anlagefläche 4 verlau
fenden Stirnseite mit einer Zahnung 8 versehen ist.
Die einzelnen Zähne der Zahnung 8 verlaufen parallel
zueinander und senkrecht zur Zeichenebene.
In den Innenraum 9 der Brausestange 2 ist ein entsprechend
gestalteter Klemmansatz 11 eines Klemmstückes 10 eingepreßt.
Parallel zum Klemmansatz 11 ist an das Klemmstück 10
ein hohler, sich nach unten öffnender Befestigungsansatz
12 angeformt. An dem Befestigungsansatz 12 ist ebenfalls
eine Zahnung 13 ausgebildet, die zu der Zahnung 8 des
Befestigungsteiles 7 komplementär ist und im fertig
montierten Zustand, der in der Zeichnung darstellt ist,
in einer bestimmten Relativposition in diese eingreift.
Durch einen U-förmigen Schlitz 14, der in den Befestigungs
ansatz 12 des Klemmstückes 10 eingebracht ist, erhält der
außerhalb der Zahnung 13 befindliche Bereich des Befesti
gungsansatzes 12 den Charakter einer Federlasche, die in
einem gewissen Ausmaße elastisch nach innen gedrückt
werden kann.
Der Befestigungsansatz 12 des Klemmstückes 10 ist in
eine Aufnahme 16 eines Verbindungsteiles 15 eingeführt.
Bei dem Verbindungsteil 15 handelt es sich um ein Form
teil, welches mit einer in der Zeichnung nach oben wei
senden Fläche an der benachbarten nach unten weisenden
Fläche des Vorsprunges 7 des Befestigungsteiles 3 an
liegt.
Das Befestigungsteil 3 weist einen Rastvorsprung 17
mit einer Rastöffnung 18 auf. In die Rastöffnung 18
greift im dargestellten, montierten Zustand die Rast
nase 20 einer an das Verbindungsteil 15 angeformten
elastischen Lasche 19 ein.
Im Bereich des Überganges zwischen dem Klemmansatz 11
und dem Befestigungsansatz 12 ist auf das Klemmstück
10 ein Sichtgehäuse 21 aufgeschoben, welches die inner
halb liegenden Teile den Blicken des Betrachters ent
zieht. Das Sichtgehäuse 21 ist zur Gebäudewand hin offen
und hier auf eine Kreisrippe 23 eines Zwischenringes 22
im Preßsitz aufgeschoben. Der Zwischenring 22 ist an
seiner der Gebäudewand zugekehrten Seite mit einer Ringnut
24 versehen, in welche ein O-Dichtungsring eingelegt
werden kann (nicht dargestellt).
An den Zwischenring 22 ist einstückig ein Haken 25 ange
formt, welcher z. B. dem Aufhängen eines Waschlappens
oder dergleichen dienen kann. Dieser Haken 25 kann bei
dem oberen, in der Zeichnung nicht dargestellten Brause
stangenhalter 1 auch weggelassen werden.
Durch den Zwischenring 22 (im Bereich des Hakens 25)
und den fluchtenden Bereich des Sichtgehäuses 21 sind
Durchgangsöffnungen 26, 27 gelegt, deren Sinn weiter
unten erläutert wird.
Die Funktionsweise des oben beschriebenen Brausestangen
halters 1 ist wie folgt:
Zunächst wird im Befestigungsbereich des oberen und unteren Endes der Brausestange 2 jeweils ein Befestigungs teil 3 an der Gebäudewand angeschraubt. Hierzu werden mit entsprechenden Bohrschablonen auf der Gebäudewand die Löcher angezeichnet, danach gebohrt und mit Dübeln versehen. Die Befestigungsteile 3 werden dann mit Schrauben, die sich durch die Durchgangsbohrungen 5, 6 hindurch erstrecken, an der Gebäudewand befestigt. Der vertikale Abstand der beiden Befestigungsteile 3 wird dabei, der Länge der Brausestange 2 entsprechend, ungefähr eingehalten. Da immer mit einer gewissen Ungenauigkeit bei der Einbringung der Bohrungen in die Gebäudewand zu rechnen ist, müssen von den beiden Brausestangenhaltern 1 Toleranzen im Bereich von einigen Millimetern ausgeglichen werden können. Auf welche Weise dies mit dem beschriebenen Brausestangenhalter geschieht, wird aus der nachfolgenden Erläuterung deutlich werden.
Zunächst wird im Befestigungsbereich des oberen und unteren Endes der Brausestange 2 jeweils ein Befestigungs teil 3 an der Gebäudewand angeschraubt. Hierzu werden mit entsprechenden Bohrschablonen auf der Gebäudewand die Löcher angezeichnet, danach gebohrt und mit Dübeln versehen. Die Befestigungsteile 3 werden dann mit Schrauben, die sich durch die Durchgangsbohrungen 5, 6 hindurch erstrecken, an der Gebäudewand befestigt. Der vertikale Abstand der beiden Befestigungsteile 3 wird dabei, der Länge der Brausestange 2 entsprechend, ungefähr eingehalten. Da immer mit einer gewissen Ungenauigkeit bei der Einbringung der Bohrungen in die Gebäudewand zu rechnen ist, müssen von den beiden Brausestangenhaltern 1 Toleranzen im Bereich von einigen Millimetern ausgeglichen werden können. Auf welche Weise dies mit dem beschriebenen Brausestangenhalter geschieht, wird aus der nachfolgenden Erläuterung deutlich werden.
Zunächst sei angenommen, daß der obere in der Zeichnung
nicht dargestellte Brausestangenhalter 1 bereits zumindest
lose an der Gebäudewand befestigt sei. Hierdurch ist die
Lage des unteren Endes der Brausestange 2 vorgegeben, die
nach dem oben Gesagten nicht immer exakt der richtigen
Relativlage zu dem Befestigungsteil 3 entspricht. In das
untere Ende der Brausestange 2 ist bereits der Klemmansatz
11 des Klemmstückes 10 eingetrieben. Das Sichtgehäuse 21
wird in einer leichten Schräglage, unter ca. 15° gegenüber
Vertikalen zur Gebäudewand gerichtet, über den Befesti
gungsansatz 12 gestreift, wobei der durch den Schlitz 14
federnde Endbereich des Befestigungsansatzes 12 kurz
vor Erreichen der Endlage des Sichtgehäuses 21 nach
innen gedrückt wird und beim Erreichen der Endlage des
Sichtgehäuses 21 wieder nach außen federt und dadurch
das Sichtgehäuse 21 fixiert. Anschließend wird das Ver
bindungsteil 15 über den Befestigungsansatz 12 gestreift.
In diesem Zustand ist zwischen Verbindungsteil 15 und
Klemmstück 10 noch eine axiale Relativbewegung möglich.
Auf das Befestigungsteil 3, das in vertikaler Richtung
parallele Führungsflächen aufweist, wird der Zwischenring
22, der in der Innenkontur komplementäre Führungsflächen 30
besitzt, aufgeschoben. Aufgrund eines leichten Preßsitzes
zwischen den Führungsflächen von Befestigungsteil 3
und Zwischenring 22 ist eine ungefähre vertikale Ausrich
tung und Vorfixierung des Zwischenringes 22 möglich.
Nunmehr wird die gesamte so erhaltene Baueinheit, das
heißt, das untere Ende der Brausestange 2, das hierin
befestigte Klemmstück 10, das Verbindungsteil 15 und das
Sichtgehäuse 21, in Richtung auf die Gebäudewand bewegt,
also zum Beispiel um die obere, lose Befestigungsstelle
verschwenkt. Bei dieser Bewegung gleitet die Rastnase 20
über eine schräg angestellte Nockenfläche 28 des Rastvor
sprunges 17 des Befestigungsteiles 3. Dabei wird das
Verbindungsteil 15 in der Zeichnung nach oben gedrückt,
bis die oben genannte Fläche des Verbindungsteiles 15 an
dem Vorsprung 7 des Befestigungsteiles 3 anstößt. Nunmehr
hat das Verbindungsteil 15 seine richtige axiale Position
gegenüber dem Klemmstück 10 gefunden. Im weiteren Verlauf
der Bewegung der mit dem unteren Ende der Brausestange 2
verbundenen Baueinheit gelangt die Rastnase 20 schließlich
in den Bereich der Rastöffnung 18 des Rastvorsprunges 17
des Befestigungsteiles 3. Die Rastnase 20 federt in die
Rastöffnung 18 ein, wodurch sowohl das Verbindungsteil
15 als auch das Klemmstück 10 am Befestigungsteil 3
festgelegt werden. In dieser Position greifen die komple
mentären Zahnungen 8 des Befestigungsteiles und 13 des
Klemmstückes 10 ineinander ein, so eine axiale Relativbe
wegung zwischen Befestigungsteil 3 und Klemmstück 10 nicht
mehr möglich ist. Während der oben beschriebenen Bewegung
der Baueinheit in Richtung zur Gebäudewand wird gleich
zeitig der vorfixierte Zwischenring 22 durch das Über
streifen des inneren Randbereiches des Sichtgehäuses 21 in
eine endgültige Position gedrückt und festgelegt.
Das untere Ende der Brausestange 2 ist nunmehr über das
Befestigungsteil 3 an der Wand der Duschkabine bzw. des
Badezimmers fixiert.
Soll der Brausestangenhalter 1 wieder demontiert werden,
so wird über die Durchgangsöffnungen 26 und 27 des Zwi
schenringes 22 bzw. des Sichtgehäuses 21 ein Werkzeug, z. B.
ein Schraubenzieher, eingeführt und die Rastnase 20 der
Lasche 19 des Verbindungsteiles 15 aus der Rastöffnung
18 des Befestigungsteiles 3 ausgehoben. Dann läßt sich
das untere Ende der Brausestange 2 und die hiermit verbun
dene Baueinheit aus Klemmstück 10, Verbindungsteil 15 und
Sichtgehäuse 21 wieder von der Gebäudewand wegbewegen.
Claims (14)
1. Halter zur Befestigung eines länglichen Gegenstandes,
insbesondere einer Brausestange, an zwei voneinander
beabstandeten Stellen einer Gebäudewand mit
- a) einem Befestigungsteil, welches an der Gebäudewand anschraubbar ist und an dieser über eine Anlagefläche anliegt;
- b) einer Aufnahme für den länglichen Gegenstand, die durch eine senkrecht zur Gebäudewand gerichtete Bewegung auf das Befestigungsteil aufschiebbar und an dieser befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) an dem Befestigungsteil (3) eine Zahnung (8) vorgesehen ist, deren Zähne parallel zueinander, senkrecht oder schräg zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes (2) verlaufen;
- d) mit dem Ende des länglichen Gegenstandes (2) ein Befestigungsansatz (12) verbunden ist, der einen zur Zahnung (8) des Befestigungsteils (3) komplementäre Zahnung (13) aufweist;
- e) ein Verbindungsteil (15) vorgesehen ist, welches
- ea) eine Aufnahme (16) aufweist, welche den Befesti gungsansatz (12) axial verschiebbar aufnimmt;
- eb) Befestigungsmittel (19, 20) aufweist, mit denen das Verbindungsteil (15) in Richtung auf das Befestigungsteil (3) geführt und an diesem festgelegt werden kann,
- wobei
- f) in einer Endposition der Befestigungsmittel (19, 20) die Zahnung (8) des Befestigungsteils (3) und die Zahnung (13) des Befestigungsansatzes (12) ineinander eingreifen.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil eine Fläche aufweist, welche
senkrecht zur Längsrichtung des länglichen Gegenstandes
(2) verläuft und in der Montagestellung an einer Fläche
des Befestigungsteiles (3) anliegt.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsmittel des Verbindungsteiles (15)
durch Rastmittel (19, 20) gebildet sind, welche mit
Rastmitteln (17, 18) des Befestigungsteiles (3) zusammen
wirken.
4. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnung (8) des
Befestigungsteils (3) an einem von der Anlagefläche
(4) weg weisenden Vorsprung (7) des Befestigungsteils (3)
vorgesehen ist.
5. Halter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (15) in der Montagestellung an
einer senkrecht zur Anlagefläche (4) verlaufenden Fläche
des Vorsprunges (7) des Befestigungsteils (15) anliegt.
6. Halter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastmittel des Befestigungs
teils (3) einen sich von der Anlagefläche (4) weg erstrec
kenden Rastvorsprung (17) und eine an diesem vorgesehene
Rastausnehmung (18) umfassen und daß die Rastmittel des
Verbindungsteiles (15) von einer an das Verbindungsteil
(15) angeformten federnden Lasche (19) und einer an die
Lasche (19) angeformten, in der Montagestellung in die
Rastausnehmung (18) eingreifenden Rastnase (20) gebildet
sind.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Rastvorsprung (17) des Befestigungsteils (3)
eine schräg verlaufende Nockenfläche (28) vorgesehen ist,
an welcher beim Aufschieben des Verbindungsteils (15) auf
das Befestigungsteil (3) die Rastnase (20) des Verbindungs
teils (15) entlang gleitet.
8. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsansatz
(12) an einem Klemmstück (10) ausgebildet ist, welches
einen in den Innenraum des länglichen Gegenstandes (2) im
Preßsitz einführbaren Klemmansatz (11) aufweist.
9. Halter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
auf das Klemmstück (10) im Übergangsbereich zwischen
dem Klemmansatz (11) und dem Befestigungsansatz (12) ein
Sichtgehäuse (21) aufgeschoben ist, welches in der Monta
gestellung das Befestigungsteil (3), das Verbindungsteil
(15) und den Befestigungsansatz (12) abdeckt.
10. Halter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Befestigungsansatz (12) außerhalb der Zahnung
(13) einen elastisch federnden Bereich aufweist.
11. Halter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem freien Rand des Sichtgehäuses
(21) ein Zwischenring (23) angeordnet ist.
12. Halter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zwischenring (22) an dem Befestigungsteil (3)
verschiebbar gehaltert ist.
13. Halter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Zwischenring (22) auf seiner der Gebäu
dewand zugewandten Seite eine Dichtung trägt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19510085A DE19510085A1 (de) | 1995-03-20 | 1995-03-20 | Halter |
| EP96102965A EP0733746A3 (de) | 1995-03-20 | 1996-02-28 | Halter |
| US08/616,516 US6131887A (en) | 1995-03-20 | 1996-03-19 | Mounting |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19510085A DE19510085A1 (de) | 1995-03-20 | 1995-03-20 | Halter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19510085A1 true DE19510085A1 (de) | 1996-10-02 |
Family
ID=7757183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19510085A Withdrawn DE19510085A1 (de) | 1995-03-20 | 1995-03-20 | Halter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6131887A (de) |
| EP (1) | EP0733746A3 (de) |
| DE (1) | DE19510085A1 (de) |
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1996
- 1996-02-28 EP EP96102965A patent/EP0733746A3/de not_active Withdrawn
- 1996-03-19 US US08/616,516 patent/US6131887A/en not_active Expired - Fee Related
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