DE19510785A1 - Stufenlos einstellbarer Fahrantrieb für Hebezeuge - Google Patents
Stufenlos einstellbarer Fahrantrieb für HebezeugeInfo
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Description
Insbesondere wenn Fahrwerke mit ihren Hebezeugen über
eine längere Strecke fahren sollen, wäre es nicht zweckmä
ßig, die lange Strecke mit einer niedrigen Geschwindigkeit
zurückzulegen, die geeignet ist, das Fahrwerk zwecks
Absetzens der Last an der richtigen Stelle rangieren zu
können. Demgemäß werden für Fahrwerke wenigstens zwei
Fahrgeschwindigkeiten benötigt, nämlich eine langsame
Geschwindigkeit zum Rangieren und eine schnelle Geschwin
digkeit, um große Strecken schnell durchfahren zu können.
Hierzu ist es aus der Praxis bekannt, die Fahrantrie
be für solche Fahrwerke mit zwei herstellerseits konstruk
tiv vorgegebenen Geschwindigkeiten auszurüsten, die der
Benutzer durch Betätigung von Schalterknöpfen wahlweise
ansteuern kann.
Darüber hinaus gibt es Anwendungen, bei denen die
konstruktiv vorgesehenen Geschwindigkeiten unzweckmäßig
wären und der Benutzer lieber die Geschwindigkeiten im
Bereich zwischen der höchsten und der niedrigsten Ge
schwindigkeit frei einstellen würde.
Der Benutzer von Hebezeugen trägt normalerweise
schwere Schutzhandschuhe, die die Bedienung von feinen
Knöpfen und insbesondere die Bedienung von Einstellreglern
unmöglich machen. Das einzige, das im wesentlichen in
solchen Fällen mit schweren Schutzhandschuhen zu betätigen
ist, sind die großflächigen Taster, wie sie üblicherweise
an Hebezeugen zur Steuerung der Bewegungen verwendet
werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe
der Erfindung, einen elektrischen Antrieb für das Fahrwerk
eines Hebezeugs zu schaffen, dessen Geschwindigkeit sich
durch digitale Signale stufenlos bis auf eine gewünschte
Geschwindigkeit vermindern läßt, ohne daß durch die Ge
schwindigkeitsverminderung zusätzliche Pendelbewegungen
der Last induziert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Antrieb
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Aufgrund dieser Lösung kann die Geschwindigkeit des
Fahrwerks allein durch Betätigung zweier Tasten oder einer
Taste mit drei Zuständen gesteuert werden. Dabei wird der
Bremsbetrieb eingeschaltet, in dem alle Tasten losgelassen
werden, was dazu führt, daß zunächst sofort der Strom für
den Antriebsmotor abgeschaltet wird. Das Fahrwerk läuft
daraufhin zunächst einmal antriebslos weiter, wobei nur
verhältnismäßig geringe Bremskräfte die Fahrt vermindern.
Diese Bremskräfte sind die innere Reibung des gesamten
Fahrantriebssystems als auch der Rollwiderstand, den das
Fahrwerk auf der Fahrschiene hat. Die Verzögerung des
Fahrwerks unmittelbar nach dem Loslassen der Tasten wird
demzufolge zwar merklich sein, aber der Bremsweg, der auf
diese Weise erzielt werden könnte, wäre insgesamt uner
träglich lang. Deswegen wird nach einer kurzen Verzöge
rungszeit die Bremse des Fahrwerks zugeschaltet, um von
nun an die Geschwindigkeit stärker bzw. schneller zu
vermindern als es beim freien Auslaufen der Fall wäre.
Weil zunächst nach dem Loslassen der Tasten ein
geringes Bremsen stattfindet, wird der Benutzer in die
Lage versetzt, eine neue Fahrgeschwindigkeit zu wählen,
die verhältnismäßig wenig kleiner ist als die Fahrge
schwindigkeit aus der heraus er zu bremsen begonnen hat.
Würde die Bremse nicht, wie bei der Erfindung vorgesehen,
verzögert, sondern umgehend zugespannt werden, wäre eine
geringe Geschwindigkeitsverminderung praktisch nicht zu
erreichen, weil sofort mit hohen Verzögerungswerten ge
arbeitet würde.
Darüber hinaus hat diese Art des Abbremsens des
Fahrwerks den Vorteil, daß der Übergang aus dem kraftge
triebenen Fahrbetrieb in den Bremsbetrieb nicht mit einem
starken abrupten Sprung erfolgt, sondern der Übergang
polygonal angenähert wird, denn wird zunächst nur die
Reibung des Fahrwerks zum Bremsen ausgenutzt. Das ver
meidet Stöße, die die an dem Haken des Hebezeugs hängende
Last zum Pendeln anregen könnten. Ohne den zwischenge
schalteten freilaufenden Betrieb wäre der Übergang in die
Bremsphase sehr viel abrupter und die Last würde ständig
stärker zum Pendeln angeregt werden.
Bei entsprechender Gestaltung der Steuerung ist es
auch möglich, den Ausrollbetrieb des Fahrwerks beliebig zu
verlängern. Dies wird erreicht, indem während der Ausroll
phase bei geöffneter Bremse erneut kurzzeitig der zweite
Zustand eingeschaltet und sogleich wieder verlassen wird.
Der zweite Zustand setzt das Zeitglied zurück, das nach
dem Umschalten von dem ersten in den zweiten Zustand das
Zuspannen der Bremse verzögert. Die Stoppuhrfunktion, mit
der die Wartezeit gemessen wird, wird dadurch gleichsam
mit jedem Einschalten des zweiten Zustands erneut gestar
tet.
Insbesondere wenn das Antriebssystem eine Freilauf
charakteristik hat, läßt sich auch das Induzieren einer
Lastpendelung beim Übergang aus der Bremsphase in die
erneute kraftgetriebene Fahrphase weitgehend vermeiden,
denn die Pendelenergie, die durch den Übergang entstanden
ist, kann in Vortriebsenergie für das Fahrwerk umgesetzt
werden. Eine solche Freilaufcharakteristik läßt sich
entweder mit einem mechanischen Freilauf oder mit einem
Antriebssystem verwirklichen, bei dem der Motor eine
Hauptschlußcharakteristik hat, d. h. es gibt keine Dreh
zahl, oberhalb derer der Motor als Generator wirken würde,
wenn die Polarität zwischen Anker und Feld nicht verändert
wird.
Im übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegen
stand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Blockdarstellung des erfindungsgemäßen
elektrischen Antriebs und
Fig. 2 ein Flußdiagramm für die Betätigung der
Bremse bzw. der Stromregeleinrichtung des
Antriebs nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist stark schematisiert ein elektrischer
Antrieb 1 für Fahrwerke von Hebezeugen veranschaulicht.
Die einzelnen elektrischen und mechanischen Baugruppen
sind dabei zum Teil als Funktionsblöcke veranschaulicht,
um das Wesentliche der Erfindung besser erkennbar zu
machen.
Der elektrische Antrieb 1 weist einen Motor 2 in
Gestalt eines Universalmotors mit einer Ankerwelle 3 auf,
bei dem Anker und Feld elektrisch in Serie geschaltet
sind. Der Motor 2 hat dadurch Hauptschlußcharakteristik.
Ein solcher Motor hat keine obere Drehzahlgrenze, ab der
er als Generator und somit als Bremse wirken könnte,
vorausgesetzt die Polarität zwischen Anker und Feld wird
nicht geändert.
Die Ankerwelle 3 des Motors 2 ist drehfest mit einer
Eingangswelle 4 eines Untersetzungsgetriebes 5 gekuppelt,
auf dessen Ausgangswelle 6 ebenfalls drehfest eines der
Räder 7 des Fahrwerks aufgesetzt ist, das auf einer Fahr
schiene 8 läuft.
Die Welle 3 des Motors 2 steht auch zur anderen Seite
über und bildet dort einen Wellenstummel 9, auf dem eine
Bremsscheibe 11 angeordnet ist. Die Bremsscheibe wirkt mit
einer schematisiert gezeigten Brems- und Betätigungsein
richtung 13 zusammen. Die Bremsbetätigungseinrichtung 13
wird mittels nicht weiter gezeigter Federn zugespannt,
wodurch sich Bremsglieder (nicht dargestellt) an die
Bremsscheibe 11 anlegen und diese ab- bzw. festbremsen. Mit
Hilfe eines Elektromagneten kann die Bremseinrichtung 13
gegen die Wirkung der Federn geöffnet werden, um es der
Bremsscheibe 11 zu ermöglichen, frei zu laufen.
Die Bremseinrichtung 13 weist zwei elektrische An
schlußleitungen 14 und 15 auf, von denen die Anschlußlei
tung 14 unmittelbar mit einem Netzleiter L1 eines zweipha
sigen Wechselspannungsnetzes verbunden ist, dessen anderer
Phasenleiter mit L2 bezeichnet ist.
Die andere Anschlußleitung des Magneten der Brems
einrichtung 13 ist über einen steuerbaren Schalter bei
spielsweise ein Triac 16 oder alternativ ein Relais o. dgl.
an den anderen Phasenleiter L2 des Netzes angeschlos
sen. Der Triac 16 erhält ein Steuersignal am Gate aus
einer Ansteuerelektronik 17, an deren Ausgang 18 das Gate
angeschlossen ist.
Der Motor 2 ist ebenfalls zweipolig über zwei Leitun
gen 19, 21 mit den beiden Phasenleitern L1 und L2 ver
bunden, wobei in der Verbindungsleitung 21, die zu dem
Phasenleiter L2 führt, ein weiterer Triac 22 angeordnet
ist. Dessen Gate ist mit einem Ausgang 23 einer Regel
einrichtung 24 verbunden, die dazu dient, bei einem ent
sprechenden Signal an einem Eingang 25 den Triac 22 so zu
steuern, daß der Motor 2 mit einer niedrigen oder einer
hohen Drehzahl läuft und der Motor 2 auf diese Drehzahl
stabilisiert wird. Hierzu ist an einen weiteren Eingang 26
ein beispielsweise die Ausgangswelle 6 abfühlender Dreh
zahlsensor 27 angeschlossen, der ein der Drehzahl des
Rades 7 proportionales elektrisches Signal abgibt. Weil
der Umfang des Rades 7 bekannt ist, repräsentiert das von
dem Sensor 27 abgegebene Signal auch die Fahrgeschwindig
keit des Fahrwerks.
Zur Steuerung sowohl der Regeleinrichtung 24 als auch
der Ansteuerschaltung 17 ist eine vorzugsweise auf einem
Mikroprozessor basierende elektronische Steuerung 28 mit
zwei Ausgängen 29 und 31 vorgesehen. Der Ausgang 31 ist
mit dem Eingang 25 verbunden, während der Ausgang 29 zu
einem Eingang 32 der Ansteuerschaltung 17 führt. Je nach
Ausführungsform kann der Drehzahlsensor 27 auch zusätzlich
an die elektronische Steuerung 28 angeschlossen sein.
Die elektronische Steuerung 28 ist ihrerseits über
eine mehradrige Verbindung 33 eingangsseitig mit einer
Schaltergruppe 34 verbunden, über die sie ihre Befehls
signale erhält. Die Schalteranordnung 37 kann entweder
unmittelbar eine mechanische Schalteranordnung sein, die
beispielsweise in einer Steuerbirne des Hebezeugs unterge
bracht ist oder sie repräsentiert Signalzustände, die bei
einem automatisch gesteuerten Hebezeug von einer überge
ordneten Steuerung in die elektronische Steuerung 28
gelangen.
Abweichend von der Darstellung ist es auch möglich,
die Regeleinrichtung 24 auf demselben Mikroprozessor zu
implementieren, mit dessen Hilfe auch die elektronische
Steuereinrichtung 28 realisiert ist.
Da es bei der vorliegenden Steuerung im wesentlichen
um das Bremsen geht, wird zur Erleichterung des Verständ
nisses der Funktionsbeschreibung angenommen, daß mit Hilfe
der Schalteranordnung 34 lediglich drei Signalbefehle an
die elektronische Steuerung 28 übergeben werden können. Im
ersten Zustand ist keiner der Schalter betätigt. Dies
entspricht der neutralen Stellung der Schalter, was funk
tionsmäßig ein Bremsen oder Anhalten bedeutet. Der zweite
Zustand entspricht dem Fahren mit einer jeweils ausgewähl
ten Geschwindigkeit und wird in dem nachfolgend beschrie
benen Flußdiagramm gemäß Fig. 2 mit "H" bezeichnet. Der
dritte Zustand entspricht einem Beschleunigen bis höch
stens auf eine Maximalgeschwindigkeit und er ist in dem
Flußdiagramm von Fig. 2 mit "B" benannt.
Im folgenden ist nun die Arbeits- und Funktionsweise
des elektrischen Antriebs unter Zuhilfenahme des Flußdia
gramms von Fig. 2 erläutert:
Wenn der Benutzer nach einer längeren Pause, während der das Fahrwerk zu Stillstand gekommen und kein Schalter betätigt war, die Schalter der Schalteranordnung 34 so betätigt, daß der Zustand "B" eingeschaltet wird, wird das Fahrwerk angefahren. Die elektronische Steuerung 28 gibt dazu die Regeleinrichtung 24 frei und übermittelt ihr gleichzeitig einen Referenzwert für die zulässigerweise maximal zu erreichende Drehzahl der Ausgangswelle 6. Die Regeleinrichtung 24 beginnt nun, mit der Netzwechselspan nung synchronisierte Triggerimpulse an dem Ausgang 23 abzugeben, wodurch der Triac 22 periodisch gezündet wird. Die relative Lage des Triggerimpulses zu dem Spannungs nulldurchgang der Netzschwingung definiert den Stromfluß winkel ϕ und damit den Mittelwert des fließenden Stromes, von dem wiederum die Drehzahl des Motors 2 abhängig ist. Der Stromflußwinkel wird von der Regeleinrichtung 24 von einem Startwert beginnend vergrößert, wodurch das Fahrwerk beschleunigt wird.
Wenn der Benutzer nach einer längeren Pause, während der das Fahrwerk zu Stillstand gekommen und kein Schalter betätigt war, die Schalter der Schalteranordnung 34 so betätigt, daß der Zustand "B" eingeschaltet wird, wird das Fahrwerk angefahren. Die elektronische Steuerung 28 gibt dazu die Regeleinrichtung 24 frei und übermittelt ihr gleichzeitig einen Referenzwert für die zulässigerweise maximal zu erreichende Drehzahl der Ausgangswelle 6. Die Regeleinrichtung 24 beginnt nun, mit der Netzwechselspan nung synchronisierte Triggerimpulse an dem Ausgang 23 abzugeben, wodurch der Triac 22 periodisch gezündet wird. Die relative Lage des Triggerimpulses zu dem Spannungs nulldurchgang der Netzschwingung definiert den Stromfluß winkel ϕ und damit den Mittelwert des fließenden Stromes, von dem wiederum die Drehzahl des Motors 2 abhängig ist. Der Stromflußwinkel wird von der Regeleinrichtung 24 von einem Startwert beginnend vergrößert, wodurch das Fahrwerk beschleunigt wird.
Sobald eine Geschwindigkeit erreicht ist die dem Benutzer
als geeignet erscheint schaltet aus dem Zustand "B" in den
Zustand "H" um. Die elektronische Steuerung wird daraufhin
den ständig gemessenen Drehzahlwert als Sollwert vSOLL in
einen Speicher übernehmen und die Regeleinrichtung ver
anlassen die Drehzahl des Motors 2 auf diesen Wert zu
stabilisieren.
In der elektronischen Steuerung 28 läuft dabei fol
gendes ab: Gleichzeitig mit dem Einschalten des Zustands
"B" hat die elektronische Steuerung 28 die Ansteuerschal
tung angewiesen Triggerimpulse an den Triac 16 auszugeben.
Dadurch wird der Strom durch den Bremslüftemagneten einge
schaltet und die Bremseinrichtung 13 gegen die Wirkung der
Vorspanneinrichtung gelüftet, damit die Bremsscheibe 11
und in der Folge auch der Motor 2 frei und ungehindert
laufen können.
Die Art des Anfahrens ist im einzelnen in der älteren
Patentanmeldung 195 10 167.7 beschrieben, auf die hier
Bezug genommen wird.
Wenn sich das Fahrwerk mit dem Hebezeug seinem Ziel
nähert, wird der Benutzer von der schnellen Fahrgeschwin
digkeit in die niedrige Fahrgeschwindigkeit übergehen, um
mit langsamer Geschwindigkeit in die Zielposition ein
zufahren, damit er die Zielposition so genau wie irgend
möglich erreicht.
Während des Betriebs im Zustand "B" wurde bei 37 in
das in Fig. 2 gezeigte Programm eingetreten. An einer
Verzweigungsstelle 38 wird der der elektronischen Steue
rung 28 übermittelte Zustand überprüft, der definitions
gemäß "Beschleunigen" gewesen ist. Da die Bedingung er
füllt ist, wird der gezeigte Programmteil sofort in Rich
tung Normalbetrieb bei 39 verlassen. In dieser Normalbe
triebssituation wird die Regeleinrichtung 24 so gesteuert,
daß sie allmählich das Fahrwerk beschleunigt. Diese Be
schleunigungsphase ist nicht Gegenstand der vorliegenden
Erfindung und es braucht an dieser Stelle nicht näher auf
die Beschleunigungsphase eingegangen werden.
Mit Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit wird
der Benutzer die Schalterkombination an der Steuerbirne
des Hebezeugs so ändern, daß vom Zustand "B" in den Zu
stand "H" übergegangen wird, damit das Fahrwerk die momen
tan erreichte Geschwindigkeit hält. Da das Programm, wie
es in Fig. 2 gezeigt ist, zyklisch durchlaufen wird, und
zwar in zeitlichen Abständen, die kleiner sind als eine
Netzhalbwelle, also kürzer als 10 ms, wird das Programm
wieder bei 37 angesprungen, kann aber bei der Verzwei
gungsstelle 38 nicht verlassen werden, weil die Bedingung,
daß der Zustand "B" vorliegt, nicht erfüllt ist. Das
Programm geht deswegen zu einer Verzweigungsstelle 41
weiter, an der überprüft wird, ob der Zustand "H" vor
liegt. Wie erwähnt, hatte der Benutzer von Beschleunigen
auf Halten der erreichten Geschwindigkeit umgeschaltet,
weshalb die Abprüfung, ob "H" vorliegt, erfolgreich ist,
womit das Programm zu einem Anweisungsblock 42 übergeht,
in dem eine Zeitvariable T, die eine Stoppuhrfunktion
übernimmt, zurückgesetzt wird. Nach dem Zurücksetzen der
Zeitvariablen T prüft das Programm an einer Verzweigungs
stelle 43, ob beim letzten Durchlauf des Programms nach
Fig. 2 bereits der Zustand "H" vorgelegen hat. Bei dem
beschriebenen Benutzerverhalten war dies der Fall, denn er
hatte soeben von Beschleunigen auf Halten der Geschwindig
keit zurückgeschaltet, weshalb die Verzweigungsstelle 43
zu einer weiteren Verzweigungsstelle 44 hin verlassen
wird.
An dieser Verzweigungsstelle 44 prüft das Programm,
ob die momentan gefahrene Geschwindigkeit vist kleiner ist
als eine definierte Minimalgeschwindigkeit vmin. Der Benut
zer hat vorhergehend das Fahrwerk beschleunigt, damit wird
diese Bedingung voraussichtlich nicht erfüllt sein, wes
halb in einem sich anschließenden Anweisungsblock 45 der
Referenzwert, nämlich die Sollgeschwindigkeit vsoll gleich
der momentan gemessenen Geschwindigkeit vist gesetzt wird.
Anschließend wird das Programm bei 39, wie erwähnt, wie
derum verlassen.
Mit dem Umsetzen des Referenzwertes für die zu hal
tende Geschwindigkeit wird die Regeleinrichtung 24 ange
wiesen, den Stromflußwinkel ϕ für den Triac 22 so ein
zuregeln, daß der Motor mit einer Drehzahl läuft, die der
Sollgeschwindigkeit vsoll entspricht.
Wegen des zyklischen Durchlaufes durch das Programm
nach Fig. 2 wird in allen nachfolgenden Durchläufen der
selbe Pfad verwendet, wie dies eben beschrieben ist,
solange, bis sich das Fahrwerk der Zielposition genähert
hat. In der Nähe des Zielposition wird der Benutzer an der
Steuerbirne die Schalter zur Betätigung des Fahrantriebs
loslassen, weshalb folglich auch der Zustand "H" ver
schwinden wird. Wenn mit diesem Zustand in das Programm
bei 37 eingetreten wird, ist an der Verzweigungsstelle 41
die Bedingung "Zustand H liegt vor" nicht mehr erfüllt und
das Programm geht zu einem Anweisungsblock 46 weiter. Im
Anweisungsblock 47 wird die Zeitvariable T, die bislang
auf null gesetzt war, um einen Wert Δ erhöht. Damit wird
erreicht, daß an einer nachfolgenden Verzweigungsstelle 48
zunächst zu einem Anweisungsblock 49 übergegangen wird,
weil beim ersten Ankommen an der Verzweigungsstelle 48 die
Zeitvariable T mit Sicherheit noch nicht größer sein wird
als ein vorgegebener Grenzwert für die Wartezeit w. Deswe
gen wird an der Anweisungsstelle 49 der Stromflußwinkel ϕ
lediglich auf null gesetzt, was die Regeleinrichtung 24
veranlaßt, zukünftig keine Triggerimpulse für den Triac 22
mehr auszugeben. Der Motor 2 bleibt ausgeschaltet und das
Fahrwerk läuft nur noch aufgrund der eigenen Schwung
energie ohne Fremdwirkung weiter. Es wird von der inneren
Reibung im Antriebsstrang und der Rollreibung der Räder
auf der Schiene mit einem entsprechenden Verzögerungswert
allmählich langsamer werden.
Nach der Festlegung des Stromflußwinkels ϕ auf den
Wert null geht das Programm, gegebenenfalls unter Zwi
schenschaltung einer Warteanweisung, wieder zum Eingang
der Verzweigungsstelle 38 zurück und durchläuft erneut den
soeben beschriebenen Zweig des Programms.
Während all dieser Durchläufe durch das Programm
verzögert sich fortlaufend die Geschwindigkeit des Fahr
werks, während andererseits die Zeitvariabel T allmählich
hochgezählt wird. Nach einer Verzögerungszeit von in der
Größenordnung zwischen 100 ms und 700 ms ist die Zeitva
riable T größer geworden als der Grenzwert w, weshalb
fortan an der Verzweigungsstelle 48 nicht mehr zum Block
49 weitergegangen wird, sondern zu einem Block 51. Am
Block 51 gibt die elektronische Steuerung der Ansteuer
schaltung 17 den Befehl, den Triac 16 abgeschaltet zu
halten, d. h. künftig keine Zündimpulse mehr auszugeben.
Sodann kehrt das Programm zu der Verzweigungsstelle 38
zurück. Der Motor 2 bleibt stromlos, denn der Befehl, den
Stromflußwinkel ϕ auf null zu setzen, wurde nicht widerru
fen.
Ab der Ausgabe des Befehls, die Bremse zuzuspannen,
wird das Fahrwerk jetzt mit einer größeren Verzögerungs
kraft verlangsamt, weil die Federn die Bremsglieder der
Betätigungseinrichtung 13 an die Bremsscheibe 11 anpres
sen. Die Fahrgeschwindigkeit wird sich rapide verlang
samen. Sobald der Benutzer festgestellt hat, daß das
Fahrwerk jetzt mit einer ihm geeignet erscheinenden Ge
schwindigkeit fährt und diese Geschwindigkeit beibehalten
werden soll, wird er die Schalter an der Steuerbirne so
betätigen, daß der Zustand "H" wieder vorliegt. Beim
nächsten Programmdurchlauf wird folglich bei der Abprüfung
an der Verzweigungsstelle 41 auf die Bedingung "Zustand H
liegt vor" zu dem Anweisungsblock 42 übergegangen, an dem
zunächst einmal die Zeitvariable T zurückgesetzt wird.
Ferner überprüft das Programm anschließend, ob beim letz
ten Programmdurchlauf bereits schon der Zustand "H" vor
gelegen hat und, da dies nicht der Fall ist, geht das
Programm zu der Anweisungsstelle 44 weiter, an der die
Relation zwischen der Ist-Geschwindigkeit und einer defi
nierten Minimalgeschwindigkeit überprüft wird. Angenommen,
die Minimalgeschwindigkeit ist nicht unterschritten, läuft
das Programm über den Anweisungsblock 45 weiter und über
nimmt die aktuelle Ist-Geschwindigkeit vist als Sollge
schwindigkeit vsoll, um sodann zu dem Anweisungsblock 46 zu
gelangen, an dem, wie erwähnt, der Befehl ausgegeben wird,
die Betätigungseinrichtung 13 wieder zu öffnen, d. h.
Triggerimpulse an den Triac 16 abzugeben. Sodann wird das
Programm bei 39 verlassen und die Regeleinrichtung wird im
fortlaufenden Programm angewiesen, den Stromflußwinkel ϕ
im Sinne eines Haltens der Fahrgeschwindigkeit entspre
chend der definierten Soll-Geschwindigkeit vsoll einzure
geln, die der momentanen Ist-Geschwindigkeit vist ent
spricht.
Beim nächsten Durchlauf durch das Programm zwischen
dem Eingang 37 und dem Ausgang 39 wird an der Verzwei
gungsstelle 43 die Bedingung nicht mehr erfüllt sein, daß
beim letzten Durchlauf der Zustand "H" nicht mehr vor
gelegen hat, weshalb das Programm im Anschluß daran un
mittelbar zu dem Ausgang 39 weiterläuft.
Sollte beim Verzögern des Fahrwerks eine konstruktiv
vorgegebene Minimalgeschwindigkeit unterschritten werden,
was nach dem Zurückschalten in den Zustand "H" an der Ver
zweigungsstelle 44 erkannt wird, dann wird in einem Anwei
sungsblock 52 der Referenzwert für die zu haltende Ge
schwindigkeit vsoll nicht auf den Momentanwert vist, sondern
auf die konstruktiv vorgegebene Minimalgeschwindigkeit vmin
gesetzt, was zur Folge hat, daß anschließend im Zustand
"H" das Fahrwerk auf diese Minimalgeschwindigkeit erneut
beschleunigt.
Im Interesse eines möglichst schnellen Bremsens wird
die Wartezeit, die durch die Zeitvariable T und den Grenz
wert w definiert ist, möglichst kurz gewählt, und zwar als
Kompromiß zwischen einem möglichst weichen Übergang aus
dem Fahrbetrieb in den aktiven Bremsbetrieb und einer
nicht unnötigen Verlängerung des Bremsweges, damit im
Gefahrenfall das Fahrwerk möglichst rasch zum Stillstand
kommt, ohne Rücksicht auf sonstige betriebsmäßigen Randbe
dingungen.
Dieses Verhalten würde es dem Benutzer aber sehr
erschweren, eine bestimmte verminderte Geschwindigkeit zu
erreichen, weil die Geschwindigkeit des aktiv gebremsten
Fahrwerks sehr rasch durch diesen Geschwindigkeitspunkt
hindurchläuft. Das Programm gibt deswegen dem Benutzer die
Möglichkeit, durch wiederholtes kurzzeitiges Betätigen der
Tasten, um den Zustand "H" zu erreichen, die Zeitvariable
T jeweils zurückzusetzen. Der Benutzer erreicht hierdurch,
daß das Fahrwerk während einer von ihm definierten Zeit,
nur durch die Rollreibung und die inneren Verluste ge
bremst, ausläuft, ohne die Bremse zuzuspannen.
Wenn der Benutzer nämlich, während die Schleife über
die Anweisung 47, die Verzweigungsstelle 48 und den Anwei
sungsblock 49 durchlaufen wird, kurzzeitig den Zustand "H"
einschaltet, noch ehe die Zeitvariable T größer als w
geworden ist, fährt das Programm für den nächsten Programm
durchlauf über die Anweisungsstelle 42 zu dem Ausgang 39
fort, wobei an dem Anweisungsblock 42 die Zeitvariable
zurückgesetzt wird. Der Benutzer hat durch Tippen der
entsprechenden Schaltertaste dafür gesorgt, daß nur für
eine sehr kurze Zeit der Zustand "H" eingeschaltet wurde,
weshalb beim nächsten, spätestens beim übernächsten Prog
rammdurchlauf und Eintritt am Eingang 37 der Zustand "H"
wieder verschwunden sein wird, so daß nun das Programm
erneut über den Anweisungsblock 47, die Verzweigungsstelle
48 und den Anweisungsblock 49 durchlaufen wird. Der Benut
zer hat das Zuspannen der Bremse für den nächsten Zeit
zyklus der Variablen T unterdrückt und die Ausrollphase
des Fahrwerks seinen Wünschen entsprechend verlängert.
Das Programm läßt darüber hinaus erkennen, daß der
Benutzer jederzeit, auch während der Phase mit zugespann
ter Bremse, den Ausrollbetrieb wieder aktivieren kann,
einfach indem er kurzzeitig den Zustand "H" ein- und
anschließend wieder ausschaltet. Beim nächsten Einschalten
des Zustands "H" wird die Zeitvariable zurückgesetzt,
weshalb das Programm den Anweisungsblock 51 zunächst
einmal nicht mehr erreichen wird, sondern warten muß, bis
die Zeitvariable T größer als w geworden ist.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich,
einen sanften Übergang aus der Fahr- und die Bremsphase zu
erreichen, um eine Lastpendelung weitgehend zu vermeiden.
Der freilaufende Rollbetrieb am Beginn der Bremsphase
vermeidet starke ruckartige Geschwindigkeitsänderungen
beim Eintritt in die Bremsphase und andererseits erhält
der Benutzer die Möglichkeit, die Geschwindigkeit feinfüh
lig steuern zu können.
Die Pendelung wird auch deswegen unterdrückt, weil
während der nicht kraftgetriebenen Rollphase des Fahrwerks
vorhandene Pendelenergie bei entsprechender Phasenlage der
Pendelschwingung in Vortriebsenergie für das Fahrwerk
umgesetzt werden kann und damit dem Pendel entzogen wird.
Ein elektrisches Antriebssystem für Fahrwerke von
Hebezeugen enthält eine Steuerung, die eine am Fahrwerk
vorhandene Bremse verzögert betätigt. Der Benutzer kann
über eine einfache Schaltersteuerung drei verschiedene
Betriebszustände anwählen, wobei ein Zustand dem Beschleu
nigen des Fahrwerks bis auf eine Maximalgeschwindigkeit,
ein anderer dem Halten der momentan erreichten Geschwin
digkeit und ein dritter dem Abbremsen entweder bis zum
Stillstand oder bis zur beobachteten Geschwindigkeit
entspricht. Beim Abbremsen wird der Zutand der geschlos
senen Bremse erst mit einer Verzögerungszeit eingeschal
tet, während bis dahin das Fahrwerk frei ausrollen kann.
Claims (12)
1. Elektrischer Antrieb für Räder (7) aufweisende Fahr
werke von Hebezeugen,
mit einem Motor (2), der getrieblich mit wenigstens einem Rad (7) des Fahrwerks verbunden ist,
mit wenigstens einer einem der Räder (7) zugeordneten Bremse (11, 13), die durch Signale zwischen einem aktivier ten und einem nicht aktivierten Zustand hin und her zu schalten ist,
mit einer Signalgeberanordnung (34), die drei Zustän de aufweist, von denen der erste dem Verzögern des Fahr werks bis auf eine gewünschte Geschwindigkeit oder bis zu dem Stillstand und der zweite (H) dem Halten einer ausge wählten Geschwindigkeit und der dritte (B) dem Beschleuni gen auf eine gewünschte Geschwindigkeit entspricht, und
mit einer elektronischen Steuerung (28), an die die Signalgeberanordnung (34) angeschlossen ist und die einen in einer Stromzuleitung (21) zu dem Motor (2) liegenden elektrisch steuerbaren Schalter (22) und ein Steuerorgan (16) für die Bremse (11, 13) betätigt und
mit einem Geschwindigkeitsgeber (27), der der elek tronischen Steuerung (28) Informationen über die Geschwin digkeit des Fahrwerks liefert, wobei die elektronische Steuerung (28)
bei einem Umschalten in den ersten Zustand
mit einem Motor (2), der getrieblich mit wenigstens einem Rad (7) des Fahrwerks verbunden ist,
mit wenigstens einer einem der Räder (7) zugeordneten Bremse (11, 13), die durch Signale zwischen einem aktivier ten und einem nicht aktivierten Zustand hin und her zu schalten ist,
mit einer Signalgeberanordnung (34), die drei Zustän de aufweist, von denen der erste dem Verzögern des Fahr werks bis auf eine gewünschte Geschwindigkeit oder bis zu dem Stillstand und der zweite (H) dem Halten einer ausge wählten Geschwindigkeit und der dritte (B) dem Beschleuni gen auf eine gewünschte Geschwindigkeit entspricht, und
mit einer elektronischen Steuerung (28), an die die Signalgeberanordnung (34) angeschlossen ist und die einen in einer Stromzuleitung (21) zu dem Motor (2) liegenden elektrisch steuerbaren Schalter (22) und ein Steuerorgan (16) für die Bremse (11, 13) betätigt und
mit einem Geschwindigkeitsgeber (27), der der elek tronischen Steuerung (28) Informationen über die Geschwin digkeit des Fahrwerks liefert, wobei die elektronische Steuerung (28)
bei einem Umschalten in den ersten Zustand
- (i) eine Unterbrechung der Stromzufuhr zu dem Motor (2) veranlaßt,
- (ii) einen Zeitgeber (T) startet und
- (iii) nach dem Ablauf des Zeitgebers (T) die Bremse (11, 13) derart betätigt, daß nach einem Wech sel des Zustands der Signalgeberanordnung (34) aus dem zweiten (H) in den ersten Zustand die Stromzufuhr zu der Bremse (11, 13) im Sinne der Betätigung erst nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit angesteuert wird.
2. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein kurzzeitiger Wechsel aus dem dem ersten
in den zweiten oder den dritten Zustand zu einem Neustart
des Zeitglieds (T) führt mit der Folge, daß die Bremse
(11, 13) geöffnet bleibt.
3. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die elektronische Steuerung (28) in dem
zweiten Zustand (H) das Stabilisieren der Motordrehzahl
auf eine vorgegeben Drehzahl (vsoll) veranlaßt.
4. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die elektronische Steuerung (28) nach einem
Wechsel aus dem ersten in den zweiten Zustand (H) den von
dem Geschwindigkeitsgeber (27) gelieferten Geschwindig
keitsmeßwert (vist) speichert und als neuen Sollwert
(vsoll) verwendet, auf den sie die Geschwindigkeit des Fahr
werks bis auf weiteres stabilisiert.
5. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, der Motor (2) erst nach dem Wechsel aus dem
ersten Zustand in den zweiten Zustand (H) wieder mit Strom
versorgt wird.
6. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Motor (2) eine an die Signalgeberanord
nung (34) angeschlossenen Motorstromregeleinrichtung (24)
zugeordnet ist, durch die der Motorstrom hinsichtlich der
Amplitude oder Frequenz im Sinne eines Konstanthaltens
einer vorgegebenen Motordrehzahl steuerbar ist.
7. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Motorstromregeleinrichtung (24) zwei
Zustände aufweist, daß die Motorstromregeleinrichtung (24)
in dem einen Zustand den Motorstrom hinsichtlich der
Amplitude oder Frequenz im Sinne eines Konstanthaltens der
erreichten Geschwindigkeit und in dem anderen Zustand
hinsichtlich der Amplitude oder Frequenz im Sinne eines
Beschleunigens auf höchstens eine Maximalgeschwindigkeit
steuert.
8. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Motor (2) eine Freilaufcharakteristik
aufweist.
9. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem Motor (2) und dem von dem Motor
(2) angetriebenen Rad (7) ein Freilauf enthalten ist.
10. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Motor (2) ein Motor mit der Kennlinie
eines Hauptschluß-Universalmotors ist.
11. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Motorstromregeleinrichtung eine Phasen
anschnittsteuerung enthält.
12. Elektrischer Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bremse (11, 13) eine mechanische Bremse
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995110785 DE19510785C2 (de) | 1995-03-24 | 1995-03-24 | Stufenlos einstellbarer Fahrantrieb für Hebezeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995110785 DE19510785C2 (de) | 1995-03-24 | 1995-03-24 | Stufenlos einstellbarer Fahrantrieb für Hebezeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19510785A1 true DE19510785A1 (de) | 1996-09-26 |
| DE19510785C2 DE19510785C2 (de) | 1997-04-10 |
Family
ID=7757612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995110785 Expired - Fee Related DE19510785C2 (de) | 1995-03-24 | 1995-03-24 | Stufenlos einstellbarer Fahrantrieb für Hebezeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19510785C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112456335A (zh) * | 2020-11-23 | 2021-03-09 | 杭州杰牌传动科技有限公司 | 一种具备预励磁功能的减速电机 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241077B (de) * | 1964-03-19 | 1967-05-24 | Demag Zug Gmbh | Verfahren zum Daempfen von Lastpendelungen beim Abbremsen von fahrbaren oder schwenkbaren Hebezeugen mit an Lastseilen haengender Last |
| DE2022745B2 (de) * | 1970-05-09 | 1978-11-16 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Anordnung zur Unterdrückung von Pendelschwingungen einer an einem Seil hängenden, von einer Laufkatze beförderten Last |
| DE2755201A1 (de) * | 1977-12-10 | 1979-06-13 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur elektronischen nachbildung eines freilaufes |
| WO1992018416A1 (en) * | 1991-04-11 | 1992-10-29 | Hytoenen Kimmo | A crane control method |
-
1995
- 1995-03-24 DE DE1995110785 patent/DE19510785C2/de not_active Expired - Fee Related
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| CN112456335A (zh) * | 2020-11-23 | 2021-03-09 | 杭州杰牌传动科技有限公司 | 一种具备预励磁功能的减速电机 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19510785C2 (de) | 1997-04-10 |
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