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CH478681A - Einrichtung zum synchronisierten Schalten eines mit einem Antriebsmotor verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Einrichtung zum synchronisierten Schalten eines mit einem Antriebsmotor verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahrzeug

Info

Publication number
CH478681A
CH478681A CH482768A CH482768A CH478681A CH 478681 A CH478681 A CH 478681A CH 482768 A CH482768 A CH 482768A CH 482768 A CH482768 A CH 482768A CH 478681 A CH478681 A CH 478681A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
switching
selector switch
duration
gear
Prior art date
Application number
CH482768A
Other languages
English (en)
Inventor
Benno Dipl Ing Bildat
Original Assignee
Schmidt Karl Heinz Dipl Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidt Karl Heinz Dipl Ing filed Critical Schmidt Karl Heinz Dipl Ing
Publication of CH478681A publication Critical patent/CH478681A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/10Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of change-speed gearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2540/00Input parameters relating to occupants
    • B60W2540/16Ratio selector position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description


  Einrichtung zum synchronisierten Schalten  eines mit einem     Antriebsmotor    verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahrzeug    Das Hauptpatent Nr. 459 773 betrifft eine Einrichtung  zum synchronisierten Schalten eines mit einem Antriebs  motor verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahr  zeug,     bei    welcher von einem mit der treibenden Welle des  Wechselgetriebes und von einem mit der getriebenen  Welle des Wechselgetriebes gekuppelten Generator er  zeugte, die antriebsseitige bzw.

   die     abtriebsseitige        Getrie-          bewellendrehzahl    darstellende elektrische Messgrössen  unter Zwischenschaltung von den schaltbaren, vorzuwäh  lenden Gängen jeweils entsprechenden elektrischen  Schaltelementen einer     Vergleicherschaltung    zugeführt  werden, welche bei Auftreten des den Synchronlauf der  zu kuppelnden Getriebeglieder anzeigenden     Messgrössen-          verhältnisses    ein einen     Gangschaltmotor    auslösendes  elektrisches Signal abgibt, wobei ein mit der     Vergleicher-          schaltung    verbundener Signalumformer vorgesehen ist,

    welcher das den Synchronlauf der zu kuppelnden Getrie  beglieder anzeigende Signal auf eine Zeitdauer verlän  gert, welche von der Ansprechzeit des die Einrückung  des gewählten Ganges ohne Unterbrechung der Verbin  dung zwischen Getriebe und Antriebsmotor vornehmen  den     Gangschaltmotors    abhängig ist.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform dieser  im Hauptpatent unter Schutz gestellten Schalteinrichtung  dient zur Einschaltung der den schaltbaren Gängen  jeweils zugeordneten Schaltelemente sowie zur Weiterlei  tung des erwähnten, den Synchronlauf anzeigenden Si  gnals an entsprechende Eingänge des     Gangschaltmotors     eine Anzahl von Relais mit jeweils die genannten beiden  Funktionen erfüllenden Kontaktpaaren.  



  Diese Relais können vom Fahrer jeweils durch Betäti  gung     eines    Wählerschalters wahlweise erregt werden.  Wird nun der Wählerschalter vom Fahrer während  eines     Gangschaltvorganges    betätigt, so wird bei der im  Hauptpatent beschriebenen Schalteinrichtung jeweils ein  neues, dem jeweils nunmehr gewählten Gang entspre  chendes Schaltungselement an die     Vergleicherschaltung     angeschlossen, so dass also nunmehr ein Vergleich der  elektrischen Messgrössen stattfindet, welche der jeweils  neu angewählten Gangstufe entsprechen, obwohl der    jeweils zuvor durch den jeweils vorhergehenden Schaltzu  stand eingeleitete Vergleich noch nicht abgeschlossen    war.

    Hierdurch kann eine lang andauernde Unterbrechung  des Kraftschlusses zwischen Antriebsmotor und den  anzutreibenden Kraftfahrzeugrädern verursacht werden,  was auf     Gefällestrecken        eine    ungewollte und gefährliche  Beschleunigung des Fahrzeuges und an Steigungen einen  starken Abfall der Fahrzeuggeschwindigkeit zur Folge  hat.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Schalt  einrichtung der im Hauptpatent beschriebenen Art     dahin     weiter zu verbessern, dass der Fahrer des betreffenden  Kraftfahrzeuges keine neuerliche Gangvorwahl vorneh  men kann, solange ein jeweils vorhergehender     Gangschalt-          vorgang    noch nicht abgeschlossen ist.  



  Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe ist eine solche  Schalteinrichtung gemäss der Erfindung durch einen  Wählerschalter zur wahlweisen Erregung von sowohl die  Einschaltung der den schaltbaren Gängen jeweils zuge  ordneten Schaltelemente als auch die Weiterleitung des  den Synchronlauf anzeigenden Signals an entsprechende  Eingänge des     Gangschaltmotors    vornehmenden Relais  gekennzeichnet, welcher Wählerschalter mit einer     Verrie-          gelungseinrichtung    zusammenwirkt, welche die Erregung  jeweils eines bestimmten, durch den Wählerschalter ange  wählten Relais während der Dauer des genannten Schalt  vorganges aufrechterhält.  



  Im folgenden wird die Erfindung durch die beispiels  weise Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsfor  men unter Bezugnahme auf die     beiliegenden    Zeichnun  gen näher erläutert. In den Zeichnungen stellen dar:       Fig.    1 das Schaltbild einer Schalteinrichtung nach der  Erfindung, deren Wählerschalter mit einer mechanisch  elektrischen     Verriegelungseinrichtung    zusammenwirkt  und die       Fig.2    und 3 jeweils Schaltbilder von Schalteinrich  tungen gemäss der Erfindung mit elektrischen     Verriege-          lungseinrichtungen    in jeweils unterschiedlicher Schal  tung.

        In den Zeichnungen sind jeweils einander entspre  chende Schaltungsteile auch jeweils mit gleichen Bezugs  zeichen versehen.  



  Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, weist die  Schalteinrichtung einen mit der treibenden Welle des  Kraftfahrzeugwechselgetriebes starr gekuppelten     Drei-          Phasen-Wechselstromgenerator    1 und einen mit der ge  triebenen Welle des Kraftfahrzeugwechselgetriebes eben  falls starr gekuppelten     Drei-Phasen-Wechselstromgenera-          tor    2 auf. Die Ausgangsströme dieser Generatoren wer  den über     Doppelweg-Gleichrichterschaltungen    3 bzw. 4  gleichgerichtet und dann zwei Eingängen einer     Verglei-          cherschaltung    zugeführt, welche bei dem vorliegenden  Ausführungsbeispiel der Erfindung die Form eines pola  risierten Relais 5 hat.

   Dabei gelangt der Ausgangsstrom  der     Gleichrichterschaltung    4 im wesentlichen unmittelbar  zu einer Steuerwicklung 6 des polarisierten Relais 5,  während der Ausgangsstrom der     Gleichrichterschaltung    3  einer Steuerwicklung 7 des polarisierten Relais jeweils  wahlweise über Widerstände 8, 9 oder 10 zugeführt wird,  deren Widerstandswerte jeweils den einschaltbaren über  setzungsverhältnissen des Kraftfahrzeugwechselgetriebes  angepasst sind. Diese Widerstände werden jeweils wahl  weise über     Relaiskontaktpaare    11, 12 oder 13 in den die  Steuerwicklung 7 enthaltenden Stromkreis eingeschal  tet.  



  Der Anker des polarisierten Relais ist mit einem  Kontaktpaar V ausgestattet, welches jeweils dann über  brückt ist, wenn die Steuerwicklungen 6 und 7 gleich  stark erregt sind, was wiederum dann der Fall ist, wenn  sich der Synchronlauf der jeweils zu kuppelnden Getrie  beglieder einstellt.  



  Ausserdem kann mit dem Anker des polarisierten  Relais 5 noch eine bei 14 als Blocksymbol angedeutete  Einrichtung verbunden sein, welche jeweils in Abhängig  keit von der das jeweilige Drehzahlverhältnis der zu  kuppelnden Getriebeglieder wiedergebenden Stellung des  polarisierten Relais entweder eine Motorbeschleunigung  durch Erhöhung der Kraftstoffzufuhr oder eine     Motorab-          bremsung,    beispielsweise durch Betätigung einer Motor  bremse, herbeiführt. Eine derartige Einrichtung ist be  reits an anderer Stelle vorgeschlagen worden.  



  Das     Schaltkontaktpaar    V ist einerseits über ein Relais  15 mit verzögerter Abfallzeit an eine Stromquelle 16 und  andererseits über gleichzeitig mit den Relaiskontakten 11,  12 und 13 betätigte Kontaktpaare 17, 18 und 19 mit  Signalleitungen 20, 21 und 22 verbunden, welch letztere  zu entsprechenden Eingängen eines     Getriebeschaltmotors     führen, so dass während des Erregungszustandes des  Relais 15 jeweils dann ein Spannungsimpuls zu dem,  jeweils durch Schliessung eines der Kontaktpaare 17 oder  18 oder 19 angewählten Ganges gewählten Eingang des       Gangschaltmotors    gelangen kann, wenn durch das Auf  treten des Synchronlaufes der zu kuppelnden Getriebe  glieder eine Überbrückung des     Schaltkontaktpaares    V  erfolgt.  



  Dieser durch die Überbrückung des Schaltkontakt  paares V erzeugte und über die Signalleitungen 20 oder  21 oder 22 die Einrückung des jeweils angewählten  Ganges auslösende Impuls wird mittels eines Signalum  formers auf eine der Ansprechzeit des     Gangschaltmotors          angepasste    Dauer verlängert.

   Ein derartiger Signalumfor  mer wird bei der erfindungsgemässen Schalteinrichtung  durch das Relais 15 in Verbindung mit einem, die  Kontaktstrecke des Kontaktpaares V überbrückenden  Halterelais 23 gebildet, welches, wie aus den Zeichnun  gen ohne weiteres zu entnehmen ist, jeweils dann erregt    wird, sobald das     Schaltkontaktpaar    V     überbrückt    wird,  und dessen     Entregung    jeweils erst dann erfolgt, wenn das  Relais 15 abfällt und damit die Verbindung zu der  Stromquelle 16 unterbrochen wird.  



  Die Auslösung des Relais 15 erfolgt schliesslich durch  einen Schalter S, der seinerseits jeweils dann einen       Auslöseimpuls    zu dem Relais 15 leitet, wenn das Getrie  be in     Leerlaufstellung    gebracht ist. Diese Wirkverbin  dung ist in den Zeichnungen bei G angedeutet.  



  Der bisher beschriebene Teil der     efrindungsgemässen     Schalteinrichtung ist den in den     Fig.    1 bis 3 dargestellten  Ausführungsbeispielen gemeinsam.  



  Aus     Fig.    1 der Zeichnungen ist zu entnehmen, dass  die Kontaktpaare 11 und 17 bzw. 12 und 18 bzw. 13  und 19 jeweils Kontaktsätze von Relais 24 bzw. 25 bzw.  26 bilden, die wahlweise über einen Wählerschalter W  durch Verbindung mit einer Stromquelle 27 erregbar sind  und dann jeweils sowohl die Einschaltung eines, jeweils  einem bestimmten Gang entsprechenden Schaltelementes  in die     Vergleicherschaltung,    als auch jeweils die Weiter  leitung eines den Synchronlauf der zu kuppelnden Getrie  beglieder anzeigenden Signals an einen jeweils entspre  chenden Eingang des     Getriebeschaltmotors    vorneh  men.  



  Um nun zu verhindern, dass der Schalter W im Sinne  der Auswahl eines anderen     Getriebeganges    betätigt wird,  während ein kurz zuvor durch Auslösung des Relais 15  begonnener     Gangschaltvorgang    noch nicht zu Ende ge  führt ist, ist gemäss der Erfindung eine in     Fig.    1 allge  mein mit der Bezugszahl 28 bezeichnete     Verriegelungs-          einrichtung    vorgesehen, welche auf den Wählerschalter  einwirkt und diesen in einer einmal eingestellten Stellung  auf die Dauer eines     Gangschaltvorganges,    im vorliegen  den Falle also während der Einschaltdauer des Relais 15,  blockiert.  



  Die     Verriegelungseinrichtung    28 hat bei der Ausfüh  rungsform der Erfindung nach     Fig.    1 der Zeichnungen  die Form einer Kulisse 29, welche den am Schalter W  einstellbaren Stellungen entsprechende     Rastenschlitze    30  aufweist, die mit dem Schaltarm 31 des Wählerschalters  W in Zusammenwirkung gebracht werden können. Die  Schaltkulisse 29 ist, wie bei 32 angedeutet, schwenkbar  gelagert und mit einem     Solenoid    33 gekuppelt, das  seinerseits von dem Ausgang des Relais 15 her erregt  wird.  



  Das Erreichen der     Leerlaufstellung    im Getriebe führt  daher nicht nur, wie dies bereits im Hauptpatent be  schrieben ist, zu einer Schliessung des Schalters S und zu  einer Auslösung des Verzögerungsrelais 15, sondern auch  zu einer     Verschwenkung    der Kulisse 29 im Zusammen  wirkung mit dem Schaltarm 31 des Wählerschalters W,  so dass dieser in derjenigen Stellung, welche der Fahrer  vor Einstellung des Getriebes auf den     Leerlaufzustand     eingestellt hatte, festgehalten wird. Die Energie zur Betä  tigung der Schaltkulisse 29 kann selbstverständlich auch  von einer anderen Stromquelle als der Batterie 16  abgeleitet werden, wobei die     Zuschaltung    der Energie  gegebenenfalls über weitere Kontakte des Relais 15  erfolgt.  



  In     Fig.2    der Zeichnungen sind die Relais, deren  Kontaktsätze jeweils die Kontaktpaare 11 und 17, 12 und  18 sowie 13 und 19 enthalten, mit 24a bzw. 25a bzw. 26a  bezeichnet. Diese Relais weisen zusätzliche Kontaktpaare  34 bzw. 35 bzw. 36 auf, welche jeweils einen Teil von an  die Relaiswicklungen angeschlossenen Haltestromkreisen  37 bzw. 38 bzw. 39 bilden. Von den Kontakten 34, 35  und 36 aus sind die genannten Haltestromkreise über      eine gemeinsame Leitung 40 an einen Umschalter 41  angeschlossen, während eine Leitung 42 von dem Schalt  arm 43 eines zur jeweils wahlweisen Erregung der Relais  24a, 25a und 26a dienenden Schalters W ebenfalls zu dem  Umschalter 41 führt.  



  Über den Umschalter 41 ist eine Stromquelle 44  entweder an den Schaltarm 43 des Wählerschalters oder  über die Leitung 40     an    die Haltestromkreise 34 bzw. 35  bzw. 36     anschliessbar.    Ähnlich der Erregung des Sole  noids 33 zur Betätigung der     Verriegelungseinrichtung    28  der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Erfindung  erfolgt auch bei der hier beschriebenen Ausführungsform  die Erregung des Umschalters 41 auf eine Dauer, welche  der Dauer eines     Gangschaltvorganges    entspricht. Dies  wird im vorliegenden Falle dadurch erreicht, dass die  Erregung eines den Umschalter 41 bildenden Relais in  der aus     Fig.2    ersichtlichen Weise vom Ausgang des  Relais 15 her erfolgt.  



       Fig.    3 der Zeichnungen zeigt schliesslich eine ähnliche       Verriegelungseinrichtung    wie     Fig.2,    wobei jedoch hier  die Erregung der Relais 24a, 25a und 26a nicht von einer  gesonderten Stromquelle aus, sondern von der Batterie 16  aus erfolgt. Die Erregerwicklung des den Umschalter  bildenden Relais 41 ist wiederum an den Ausgang des  Relais 15 mit verzögerter     Abfallzeit    angeschlossen.  



  Zur Wirkungsweise der     Verriegelungseinrichtungen     nach den     Fig.    2 und 3 der Zeichnungen ist noch folgendes  zu bemerken: Befindet sich die Schalteinrichtung nach  der Erfindung in einem stationären Zustand, in welchem  das betreffende Kraftfahrzeug stetig über einen bestimm  ten Getriebegang angetrieben wird, so ist das Relais 15  mit verzögerter Abfallzeit     unerregt    und auch der Um  schalter 41 befindet sich daher in dem in den Zeichnun  gen dargestellten     unerregten    Zustand.

   In diesem Schalt  zustand besteht eine unmittelbare Verbindung von der  Stromquelle 44 bzw. von der Batterie 16 her zu dem  Schaltarm 43 des Wählerschalters W, so dass bei Einstel  lung des Wählerschalters in eine bestimmte neue Schalt  stellung jeweils das dieser Stellung zugeordnete Relais  24a bzw. 25a bzw. 26a auch sofort erregt und die  Schaltung des jeweils vorgewählten Ganges in dem  obengenannten Sinne vorbereitet wird.  



  Wird nunmehr der eigentliche     Gangschaltvorgang     dadurch eingeleitet, dass der vorher eingerückte Gang  ausgerückt, das Getriebe also in den     Leerlaufzustand     gebracht wird, so gelangt über den Schalter S ein  Stromimpuls zu dem Relais 15, wodurch auch eine  leitende Verbindung zwischen der Batterie 16 und dem  Umschalter 14     zustandekommt,    welch letzterer hierdurch  erregt wird. Der Umschalter 41 geht nun in seine andere  Schaltstellung über und trennt den Schaltarm 43 des  Wählerschalters S von der Stromquelle 44 bzw. der  Batterie 16 ab, so dass eine nunmehrige Verstellung des  Wählerschalters ohne Auswirkung bleibt.

   Die Erregung  des jeweils ausgewählten Relais wird jedoch nach der  Betätigung des Umschalters 41 über die Hilfskontakte 34  bzw. 35 bzw. 36 sowie über die Leitung 40 aufrechterhal  ten.  



  Gegenüber der mechanischen     Verriegelungseinrich-          tung    gemäss     Fig.    1 der Zeichnungen haben die     Verriege-          lungseinrichtungen    nach den     Fig.    2 und 3 der Zeichnun  gen noch den Vorteil, dass der Fahrer jeweils unmittelbar  nach Einleitung eines     Gangschaltvorganges    den Wähler  schalter im Sinne eines neuerlichen Schaltkommandos  verstellen kann, welches jedoch jeweils erst dann ausge-    führt wird, wenn der gerade ausgelöste Schaltvorgang  beendet worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum synchronisierten Schalten eines mit einem Antriebsmotor verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahrzeug, nach Patentanspruch I des Haupt patentes, gekennzeichnet durch einen Wählerschalter (W) zur wahlweisen Erregung von sowohl die Einschaltung der den schaltbaren Gängen jeweils zugeordneten Schalt elemente (8, 9, 10) als auch die Weiterleitung (20, 21, 22) des den Synchronlauf anzeigenden Signals an entspre chende Eingänge des Gangschaltmotors vornehmenden Relais (24, 25, 26 bzw. 24a, 25a, 26a), welcher Wähler schalter mit einer Verriegelungseinrichtung (28 bzw.
    34 bis 42) zusammenwirkt, welche die Erregung jeweils eines bestimmten, durch den Wählerschalter angewählten Relais während der Dauer des Gangschaltvorganges aufrechterhält. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) die Form einer Kulisse (29) mit jeweils den am Wähler schalter (W) einstellbaren Stellungen entsprechenden Ra sten (30) hat, welche Kulisse jeweils auf die Dauer des Gangschaltvorganges in Zusammenwirkung mit der Schaltbrücke (31) des Wählerschalters im Sinne einer Verriegelung desselben bringbar ist (Fig. 1). 2.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung einen Umschalter (41) aufweist, welcher jeweils während der Dauer des Gangschaltvorganges die Stromzufuhr zu den Relaisspulen von dem Wählerschalter (W) weg auf über zusätzliche Kontaktpaare (34, 35, 36) der Relais geführte Haltestromkreise (37, 38, 39) umschaltet (Fig. 2 und 3). 3. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen elektromagnetischen Antrieb (33 bzw. 41) zur Betätigung der Schaltkulisse bzw. des Umschalters. 4.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 2, bei wel cher der Signalumformer von einem Relais mit entspre chend der Dauer des Gangschaltvorganges verzögerter Abfallzeit in Verbindung mit einem, dufch das den Synchronlauf anzeigende Signal erregten und bei Abfall des genannten Relais entregten Halterelais gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter durch zusätzliche Kontaktpaare des Relais mit verzögerter Abfallzeit gebildet ist. 5.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 3, bei wel cher der Signalumformer von einem Relais mit entspre chend der Dauer des Gangschaltvorganges verzögerter Abfallzeit in Verbindung mit einem, durch das den Synchronlauf anzeigende Signal erregten und bei Abfall des genannten Relais entregten Halterelais gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der elektromagnetische Antrieb (33 bzw. 41) durch einen von dem Relais (15) mit verzögerter Abfallzeit abgegriffenen, der Dauer des Schaltvorganges entsprechenden Impuls erregt wird.
CH482768A 1964-11-04 1968-04-02 Einrichtung zum synchronisierten Schalten eines mit einem Antriebsmotor verbundenen Wechselgetriebes in einem Kraftfahrzeug CH478681A (de)

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