DE1950949A1 - Schaufellader - Google Patents
SchaufelladerInfo
- Publication number
- DE1950949A1 DE1950949A1 DE19691950949 DE1950949A DE1950949A1 DE 1950949 A1 DE1950949 A1 DE 1950949A1 DE 19691950949 DE19691950949 DE 19691950949 DE 1950949 A DE1950949 A DE 1950949A DE 1950949 A1 DE1950949 A1 DE 1950949A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- loading
- shovel
- loading shovel
- piston rod
- stop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 3
- 230000004941 influx Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 11
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 101100129922 Caenorhabditis elegans pig-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 101100520057 Drosophila melanogaster Pig1 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 235000015110 jellies Nutrition 0.000 description 1
- 239000008274 jelly Substances 0.000 description 1
- 230000009916 joint effect Effects 0.000 description 1
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 1
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/34—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
- E02F3/3405—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines and comprising an additional linkage mechanism
- E02F3/3408—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines and comprising an additional linkage mechanism of the parallelogram-type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Operation Control Of Excavators (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Wagner Mining Scoop, Inc. η
Portland, Oreg., Y,St.A,
Schaufellader (Zusatz zu Patent 1 291 285)
Die Erfindung betrifft einen kraftbetätigten Schaufellader und insbesondere eine verbesserte Gelenkverbindung
zum Nivellieren und Kippen einer an der Ladeaehwinge
eines Schaufelladers nach Patent 1 291 285 angebrachten
Schaufel.
Ein Schaufellader ist bekanntlich ein Fahrzeug, das am Ende einer nach vorn abstehenden Ladesehwinge eine
Ladeschaufel aufweist, die als Schürfgerät benutzt werden kann, indem sie unter Senkung der Ladeschwinge vorwärts
geneigt wird, während das Fahrzeug vorwärts fährt, so daß Material von der Ladeschaufel aufgenommen wird«
Zum Tragen der Last wird die Ladeschwinge etwas angehoben, so daß die Ladeschaufel vom Boden freikommt, und wird die
Ladeschaufel zum Tragen ihrer Last aufrecht gestellte Bas Entleeren der Ladeschaufel erfolgt durch Yorwärtskippen
der Ladeschaufel bei entweder angehobener oder abgesenkter Ladeschwinge.
Im Betrieb des Schaufelladers kommt es darauf an, die Ladeschaufel mit angehobener Ladeschwinge, beispielsweise
beim Beladen eines Lastkraftwagen, so weit nach vorn zu kippen, daß sie ihre Last entleert. ·
Gemäß dem Hauptpatent ist zu diesem Zweck der Schaufellader
mit einer Ladeschwinge zum Tragen der Ladeschaufel versehen, die durch ein oberhalb der Ladeschwinge verlaufendes
Parallelhalte- und Kippgestänge mit waagerech-
009823/1205
ten Gelenkaehsen geführt ist, das einen Kippzylinder aufweist, dessen rückwärtiges Ende starr verlängert am Laderahmen
angelenkt ist und dessen am Vorderende austretende Kolbenstange an einen Lenker angeschlossen ist, der an
der Ladeschaufel angreift, wobei das besondere Merkmal
darin besteht,/das Gelenk zwischen Kolbenstange und Lenker ungeführt ist und bei der Gutaufnahme eine nach unten
verlagerte und durch eine rückwärtige, von oben gegen
die Kolbenstange anliegende Verlängerung des Lenkers gesicherte Knickstellung einnimmt j aus welcher das Gelenk
beim Kippen der angehobenen Ladeschaufel nach oben ausknickt. In diesem Pail erfolgt das Vorwärtskippen der
Ladeschaufel auf ihrer Ladeschwinge zur Materialaufnahme und -abgabe durch Ausfahren der Kolbenstange, während die
Ladeschaufel durch Einfahren der Kolbenstange zum Tragen
einer Last aufgerichtet wird« Nach der Aufnahme einer
Materiallast wird die Rückziehbewegung der Kolbenstange durch die Wirkung der Hydraulikanlage ziemlich sanft
unterbrochen, so daß die Last im .Vorderteil der Ladeschaufel
angehäuft ist und der hintere Teil der Ladeschaufel nur unvollständig gefüllt ist. Dies führt zu
einem beträchtlichen Verstreuen des Materials, wenn sich das Fahrzeug mit seiner Last über unebenes Gelände bewegt»
Aufgabe der Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer verbesserten Anordnung, durch welche eine von der
Ladeschaufel aufgenommene Last beim Anheben der Ladeschaufel in die Tragstellung nach der Materialaufnahme
zur Rückseite der Ladeschaufel hin verlagert wird, so daß die Last sozusagen "eingeebnet" wird und mithin ein
Verstreuen des Materials bei fahrendem Fahrzeug verhindert
werden kann»
009823/12 0 5
Diese Aufgabe wird bei einem Schaufellader mit einer
lotrecht verschwenkbar gelagerten Ladeschwinge, einer an
der Ladeschwinge angelenkten Ladeschaufel und einer längs der Ladeschwinge verlaufenden und mit der Ladeschaufel
verbundenen Gelenkverbindung zum Verschwenken der Ladeschaufel in Schürf-, Trag- und Schüttstellungen,
wobei diese Gelenkverbindung bei der Aufrichtung der Ladeschaufel aus der Schürf- in die Tragstellung eine Abwärtsbewegung durchführt, erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß an der Ladeschwinge unter der Gelenkverbindung ein Anschlag zur Begrenzung der Abwärtsbewegung der Gelenkverbindung
und an der Ladeschaufel ein Anschlag vorgesehen ist, der in der Tragstellung der Ladeschaufel mit
der Oberseite der Gelenkverbindung in Berührung bringbar ist.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Er-*
findung anhand der Zeichnung näher erläutert· Es zeigen;
Pig· 1 eine Teil-Seitenansicht des Vorderendes eines
Schaufelladers mit den Merkmalen der Erfindung, dessen Ladeschwinge und Ladeschaufel in ausgezogenen und gestrichelten Linien in verschiedenen
Stellungen dargestellt sind,
Fig. 2 eine Teilansicht, etwa in Richtung der Pfeile
2-2 in Fig. 1 gesehen,
Pig. 3 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schaitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2 und
Fig· A eine schematische Darstellung der Geometrie des
Gestänges.
009823/1205
Di© erfindungsgemäße Ladeschwingen- und Ladesehaufel-Gelenkverbindung
kann an verschiedenen Arten von Laderfahrzeugen angebaut werden. Zur beispielhaften Erläuterung
veranschaulicht Fig· 1 das Vorderende eines derartigen
Fahrzeugs, das einen Rahmen 10 und Vorderräder 11 aufweist.
Bas hintere Ende des Fahrzeugs ruht auf einem ähnlichen
Räderpaar und trägt ein Triebwerk für den Antrieb des Fahrzeugs. Dem Triebwerk ist ein Hydraulikdruoksystem
zur Betätigung verschiedener Geräte über in der Fahrerkabine vorgesehene Steuerventile zugeordnet.
Eine nach vorn abstehende Ladeschwinge 12 ist an ihrem hinteren Ende mittels Bolzen 13 schwenkbar la Rahmen 10
gelagert. Bas Vorderende der Ladeschwinge 12 ist gegabelt
und weist zwei Arme 14 auf, welche die beiden Seiten der Ladeschaufel 15 umgreifen. Zwei in den Armen 14 angeordnete
Bolzen 16 stellen eine Schwenklagerung für die Ladeschaufel 15 an der Ladeschwinge 12 her. Die Ladeschwinge
12 wird durch zwei zu beiden Seiten der Lad®schwing© angeordnete
Hubzylinder 17 mit Kolbenstangen 18 angehoben, wobei die unteren Enden der Hubzylinder 17 mittels Bolzen
19 schwenkbar mit dem Rahmen 10 verbunden und dia oberen
Enden der Kolbenstangen 18 mittels Bolzen 20 an der Lade·»
schwinge 12 angelenkt sind.
Das Kippen der Ladeschaufel 15 auf ihren Lager-Bolzen 16
erfolgt über eine Gelenkverbindung, die aus eine« doppelt wirkenden Arbeitszylinder 25, einer Kolbenstange 26 und
einem Lenker 27 besteht. Das hintere Ende des Arbeltszylinders
25 ist mittels eines Bolzens 28 am Rahmen 10 angelenkt, das Vorderende der Kolbenstange 26 ist mittels
eines Bolzens 30 schwenkbar mit dem hinteren Ende
des Lenkers 27 verbunden und das Vorderende des Lenkers
27 ist mit Hilfe eines Bolzens 31 schwenkbar an einem
-5-009823/1205
an der Rückwand 33 der Ladeschaufel 15 vorgesehenen Lappen
32 angebracht. Die beiden Seitenwände, welche die •Ladeschaufel 15 über die Bolzen 16 tragen, sind mit 34
und die Vorderwand ist mit 35 bezeichnet. Die Torderwand 35 weist an ihrem oberen Rand eine Scharrkante 36
zum Schürfen und zum Aufnehmen von Material auf.
Der Arbeitszylinder 25» die Kolbenstange 26 und der Lenker 27 bilden den einen Arm eines Parallelogrammgestänges,
welches die Ladeschaufel 15 bei angehobener Ladeschwinge 12 aufrecht hält«
Der hintere Endabsohnitt 40 des Lenkers 27 hat die Form eines umgekehrten U und entreckt sich hinter den Bolzen
30, wobei er die Kolbenstange 26 übergreift« In bestimm-. ten Stellungen der Ladeschwinge 12 und der Ladeschaufel
15, in denen die Schwenkbewegung der Kolbenstange 26 ohne Unterstützung bleibt, liegen die drei Bolzen 28, 30 uad
31 gemäß Pig· 1 in einer geraden Linie, wenn die Kolbenstange
26 und der Lenker 27 unter Zugspannung stehen. Wenn die Kolbenstange 26 und der Lenker 27 unter Druckspannung
stehen, klappt die Verbindung am Bolzen 30 unter Schwerkrafteinfluß
in eine Übermittenstellung etwas unterhalb einer die Bolzen 28 und 31 miteinander verbindenden Linie
herab. In dieser Stellung liegt der Endabschnitt 40 des Lenker 27 an der Oberseite der Kolbenstange 26 an und
sperrt hierbei die Verbindung gegen eine weitere Schwenkbewegung, so daß die Kolbenstange 26 und der Lenker 27
dann als starres Druck- oder Schubglied wirken.
In der in ]?ig. 1 gestrichelt eingezeichneten Schürf- bzw»
Materialaufnahmestellung der Ladeschaufel, in welcher
alle Teile mit dem Zusatz "a" zum Bezugszeichen versehen
sind, sind die Kolbenstange 26a und der Lenker 27a unter Schwerkrafteinfluß in die arretierte Stellung herabge-
-6-009823/1206
—Ο— ■■.■■'.-".
klappt, so daß diese Geleakglieder beim Vorwärtsfahren
des Fahrzeugs zum Schürfen "bzw» zur Materialaufnahme
einen Schub auf die Ladeschaufel auszuüben vermögen,
während in der ebenfalls gestrichelt eingezeichneten angehobenen Stellung der Ladesekwinge und der Ladeschaufel,
in welcher alle Seile mit dem Zusatz "b" zum Bezugszeichen
versehen sind, die Kolbenstange 26_b und der Lenker 27b je nach der Gleichgewichtslage der Ladeschaufel 15b
und ihrer Last auf den tragenden Bolzen unter einer Druckoder Zugbelastung stehen können« Wenn die durch die Kolbenstange
26b und den Lenker 27b gebildeten Gelenkglieder unter Druckbelastung stehen, ändert sich dieser Zustand in eine Zugbelastung wann die Ladeschaufel nach
vorn in ihre ebenfalls gestrichelt eingezeichnete Schüttstellung
gekippt wird, in welcher alle Teile mit dem Zusatz Nctt zum Bezugszeichen versehen sind. In dieser
Stellung der Ladeschaufel 15c umgreift der Lenker 27c
einen feil des Bodens der Ladeschaufel 15c und liegt daran an, während die Kolbenstange 26c und der Lenker 27c
relativ zueinander abgewinkelt sinde Die Anlage des Lenkers 27c am Boden der Ladeschaufel 15c gewährleistet
einen Schwenkpunkt zum Aufrielhten der Ladeschaufel aus
ihrer Schüttstellung, wenn die Kolbenstange 26c eingefahren wird.
Wenn die Ladeschaufel 15 in einer abgesenkten Stellung
der Ladeschwinge 12 entleert wird, gelangen die Kolbenstange 26 und der Lenker 27 beim Vorwärtskippen der Ladeschaufel auf ähnliche Weise unter eine Zugspannung, doch
wird in diesem Fall die Sehüttstellung erreicht, bevor
der Lenker 27 mit dem Boden der Ladeschaufel 15 in Berührung
kommt. Diese Schüttstelliang bei gesenkter Ladeschwinge
ist nicht dargestellt. Die bisher beschriebenen
009823/120-6
9 509 49·
Teile entsprechen ziemlich, genau der Gelenkverbindung
gemäß dem Haupt pat ent·
Die neuartige« erfin&uragsgamäße Anordnung umfaßt zwei Anschläge 45 und 46. Der Anschlag 4-6« der einstückig mit
dem den Bolzen 31 tragenden Lappen 32 ausgebildet sein
kann, ist an der Rückwand 35 der Ladeschaufel 15 über
dem Bolzen 31 montiert und erstreckt sich rückwärts in eine den Lenker 27 überhängende Stellung, während der
an einem Überbrückungs-eiled 47» welches gemäß Fig. 3
die Seitenplatten 43 der Ladeschwinge 12 miteinander verbindet, angebrachte AneslOeg 45 mit einem am Ende der
Kolbenstange 26 vorgesehenen, den Bolzen 30 aufnehmenden Auge 50 in Berührung bringbar ist.
Wenn die Ladeschaufel aus der bei 15a angedeuteten
Schürfstellung in die bei 15 angedeutete Tragstellung
aufgerichtet wird, halten die Kolbenstange 26a und der
Lenker 27a kein« in einer geraden Linie liegende Relativstellung zueinander aufrecht, wie dies bei der Konstruktion nach dem Hauptpatent der Fall ist, bei welcher die
aufgerichtet· bzw« Tragetellung der Ladeschaufel durch
den Fahrer durch Betätigtsng des Ventils bestimmt wird,
das den Fluidumstrom su den beiden Enden des doppelt wirkenden Arbeitszylinder® steuert, und bei welcher der
Fahrer einen Hydraulikfluidumstrom zu oder von den beiden
Enden des Arbeite Zylinders durch umschalten des Steuerventils in die AUS-Stellung unterbricht, wodurch die Einfahrbewegung der Kolbenstange unterbrochen und letztere
auf hydraulischem Weg in fester Stellung im Zylinder arretiert wird.
Bei der erfindungsgemä&eii Konstruktion begrenzen die Anschläge 45 und 46 die Bückziehbewegung von Ladeschaufel
-8-009823/1205
■und Lenker 27, so daß der Fahrer die Steuerventile erst
dann in die Aus-Stellung zu stellen braucht, wenn die
ganze Bewegung unterbrochen worden ist. Beim Aufrichten
der ladeschaufel 15 aus der Schürf stellung (bei 15a) rer·*
schwenken sich der Arbeitszylinder 25 und die Kolbenstange 26 im Uhrzeigersinn um den Schwenk-Bolzen 28. Aus
Fig. 4 ist ersichtlich, daß der Anschlag 45 diese Abwärtsbewegung
begrenzt, bevor die verlängerte Achse 55 der Kolbenstange 26 die Achse der die Ladeschaufel 15
tragenden Bolzen 16 schneidet. Wenn das Kolbenstangen-Auge 50 den Anschlag 45 berührt, liegt die verlängerte
Kolbenstangen-Achse 55, wie durch das Maß 56 angedeutet, immer noch über der Achse der Bolzen 16. In diesem
Augenblick befindet sich der Bolzen 31 am Punkt 31a.
Bei der weiter©a Hüekzieh— bzw« Einfahrbewegung der Kolbenstange
26 gleitet das Auge 50 ein kurzes Stück auf dem Anschlag 45 und zieht dabei den Bolzen 31 in seine
bei 31a angedeutete Stellung. In diesem Augenblick legt
sich der Anschlag 46 an den Lenker 27 an und unterbricht
plötzlich die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Schwenkbewegung der Ladeschaufel 15 um ihre Drehachse
auf den Bolzen 16. Hierdurch wird der Haufen des an der
Vorderwand der Ladeschaufel 15 befindlichen Materials
ruckartig nach rückwärts zur Rückwand 33 verlagert, so daß die Oberseite dieses Haufens, wie in Fig. 1 bei 61
angedeutet, zu einer gleichmäßigeren Kontur eingeebnet wird. In diesem Zustand wird während des Transports kein
Material aus der Ladeschaufel 15 verschüttet.
Die eben beschriebene Ruckwirkung wird durch die Winkelbeschleunigung
der Ladeschaufel 15 bei ihrer Annäherung an die aufrechte bzw. Tragstellung unterstützt. In der
Schürfstellung befindet sich der Bolzen 31 in der Stellung
—9—
0 0982 3/120 6
31b gemäß· !Pig. 4» und zu Beginn der Aufriehtbewegung
liegt die Kolbenstange 26 etwa tangential zum Bewegungskreis 65 des Bolzens 31, wobei sich dieser Bolzen mit
ungefähr derselben Geschwindigkeit bewegt wie die Kolbenstange 26. Bin kleines 'Stück der Einfahrbewegung der
Kolbenstange verursacht ein entsprechendes Stück der
Bogenbewegung des Bolzens 31 um das Maß 66 (Mg0 4) in
die Stellung 31c, wie angedeutet* Zu Vergleichszwecken
ist dieses Bogenstück gleich dem Bogenstück 67 dargestellt, über welches sich der Bolzen aus der Stellung
31a in die Stellung 31 bewegt, während andererseits die Kolbenstange 26, wie durch das Maß 68 angedeutet, über
ein wesentlich kleineres Stück einfährt, wenn sich der Bolzen über ein dem Maß 67 entsprechendes Stück bewegt.
Wenn die Hydraulikanlage genügend leistung besitzt, um
die Kolbenstange 26 mit ungefähr gleichbleibender Geschwindigkeit einzufahren, wird die Schwenkbewegung der
Ladeschaufel 15 aus ihrer Ausgangsstellung, in welcher sich der Bolzen bei 31b befindet, in ihre Bndstellung,
in welcher sich der Bolzen bei 31 befindet, kontinuierlich beschleunigt, wobei diese Bewegung am letztgenannten
Punkt durch die gemeinsame Wirkung der Anschläge 45 und 46 abrupt unterbrochen wird. Hierauf stellt der Fahrer
das den Arbeitszylinder 25 steuernde Ventil in seine Aus- bzw. Null-Stellung zurück, wodurch die Kolbenstange
26 im Arbeitszylinder hydraulich arretiert wird, um die Ladeschaufel 15 in der aufgerichteten Stellung zu halten.
In dieser Stellung sind die Achsen der drei Bolzen 16, und 31 auf der Linie 70 in Flucht miteinander, die ihrerseits
unter einem Winkel zur Achse der Kolbenstange 26 liegt.
-10-009823/120$
-ΙΟ-
Wenn die Kolbenstange 26 au® Kippen der Ladeschaufel
15 ausgefahren wird, legt sich der Lenker 27 an den Anschlag 46 an und hebt die Rückseite der Ladeschaufel an,
bis letztere nach vorn Übergewicht bekommt und den Lenker 27 nebst Kolbenstange 26 unter eine Zugspannung setzt,
wodurch das Gelenk am Bolzen 30 geradegestreckt wird. Bei Aufhebung der Zugspannung sperrt der Bndabschnitt 40
das Gelenk, so daß der Lenker 27 als Schubglied für das Schürfen zu wirken vermag.
Wenn der Lenker 27 am Anschlag 46 anliegt s um die Rückseite
der Ladeschaufel 15 auf vorstehend beschriebene Weise anzuheben, wirkt der Lenker als Kurbelarm zur Erhöhung
der Hebelübersetzung der Kolbenstange 26 an der Ladeschaufel 15 zu Beginn der Bewegung. Dieses Merkmal
ermöglicht den ungewöhnlich großen Schwenkbewegungswinkel
der Ladeschaufel 15 für aas Schütten in der Stellung mit angehobener Ladeschwinge 12 9 ohne daß auf eine komplizierte
und aufwendige Gelenkverbindung zurückgegriffen werden ^üßte. Ersichtlicherweise verschwenkt sich die
Ladeschaufel bei der Bewegung aus der bei 15 angedeuteten !Dragstellung in die bei 15c angedeutete angehobene Schüttstellung
über einen Kreisbogen von ungefähr 180 relativ zur Ladeschwinge 12.
Die Anschläge 45 und 46 gewährleisten den weiteren Vorteil,
daß sie auf mechanischem Weg automatisch die aufrechte Stellung der Ladeschaufel 15 an der abgesenkten
Ladeschwinge 12 bestimmen, ohne daß diese Arbeitsphase einer besonderen Aufmerksamkeit des Fahrers bedürfte.
009823/1205
BAD ORIGJNAI*
Claims (1)
- -11-Pat entansprücheSchaufellader mit einer lotrecht verschwenkbar gelagerten Ladeschwinge, einer an der Ladeschwinge angelenkten Ladeschaufel und einer längs der Ladeschwinge verlaufenden und mit der Ladeschaufel verbundenen Gelenkverbindung zum Verschwenken der Ladeschaufel in Schürf-, Trag- und Schüttstellungen, wobei diese Gelenkverbindung bei der Aufrichtung der Ladeschaufel aus der Schürf- in die Tragstellung eine Abwärtsbewegung durchführt, nach Patent 1291 285, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ladeschwinge (12) unter der Gelenkverbindung (25, 26, 27) ein Anschlag (4-5) zur Begrenzung der Abwärtsbewegung der Gelenkverbindung und an der Ladeschaufel (15) ein Anschlag (4-6) vorgesehen ist, der in der Tragstellung der Ladeschaufel nit der Oberseite der Gelenkverbindung in Berührung bringbar ist2. Schaufellader nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung einen schwenkbar mit der Ladeschaufel (15) verbundenen Lenker (27) und ein in Schwenkverbindung mit dem Lenker (27) stehendes Gestängeglied (25> 26) aufweist und daß der erstgenannte Anschlag (45) mit der zuletzt genannten Schwenkverbindung und der zweitgenannte Anschlag (46) mit dem Lenker in Berührung bringbar ist.5. Schaufellader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestängeglied einen Arbeitszylinder (25) und eine Kolbenstange (26) aufweist.-12-009823/1205BAD ORIGiNALSchaufellader nach Mmmmoii 2 oder 39 .-dadurch gekeim= zsi©kaet, daß die SsM-JSialrv'ss'feiB.i.mag (30) suischesi der Kolbenstange (26) tssfi fiea Lemkes (27) ©in durch Schwerkraft©influß ©gültig©ax-®s mittel- (40) zur Axsmüiesrssg €©r amfuQistg tfeaa Ιιβη^@ε 'sail ICelfeeastaiige iait©iaaad@r in 3?lmcht gebracht us2?€ea sSehaufsllader nach. ©lasn fl.®? Ansprüche 29 3 oder 49 dadmreh gelssfflai2eiclm@t3 öbS ti® Itadescliaiafsl (15) ein® weiter© SchweBl£fes?iegti2g an übt Ladeschwinge (12) fiurchziafuhren Tsmsgg aaoiidsa die BQwegung der SeleakTer"bindiing -(253 26 0 27.5 torch fiea ©s^ten Anschlag (45) unterbr©sk©a"'v/OE'den ist und h<svQW ä@s zweite Ansehlag (46) slt öea Lenker (27) in B©e®i=- rung kommt 0 . -Schaufellader nach elsea &@τ 'vorangehenden. Anspruch© dadurch· gekennzeichnet0 daü .die ©elenkreshindung ^ (25s 26, 27) einen Ars eines Parallelögrosagestänges bildet, welches di© ladeschaufel (15) in aufgeriehteter Stellung hält, wenm die Ladesohwinge (12) angehoben wird.009823/1205
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US76611168A | 1968-10-09 | 1968-10-09 | |
| US76611168 | 1968-10-09 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950949A1 true DE1950949A1 (de) | 1970-06-04 |
| DE1950949C DE1950949C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013179A1 (de) * | 1980-04-03 | 1981-10-08 | Kramer-Werke GmbH, 7770 Überlingen | Schaufelkoppvorrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013179A1 (de) * | 1980-04-03 | 1981-10-08 | Kramer-Werke GmbH, 7770 Überlingen | Schaufelkoppvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2020225A1 (de) | 1970-07-10 |
| US3499566A (en) | 1970-03-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2342399B2 (de) | Löffelbagger | |
| DE1759043C3 (de) | Selbstladender Schaufelbagger | |
| WO2000031351A1 (de) | Fahrbarer schaufellader | |
| DE1484712A1 (de) | Hydraulisch betaetigter Bagger | |
| DE1961969A1 (de) | Ladeschaufel fuer einen Schaufellader od.dgl. | |
| DE2357365A1 (de) | Ladegestaenge | |
| DE2526100A1 (de) | Selbstladendes und die aufgeladene last transportierendes fahrzeug | |
| DE1211540B (de) | Zweiteilige Greiferschaufel fuer ein Frontladegeraet | |
| DE19800164A1 (de) | Mobile Lademaschine mit Frontladeausrüstung | |
| DE2013849A1 (de) | Anbaubagger | |
| DE1756330A1 (de) | An einem Schlepper montierte Beladevorrichtung | |
| DE1950949A1 (de) | Schaufellader | |
| DE3546078A1 (de) | Radlader mit loeffelbagger | |
| DE1634735A1 (de) | Schaufellader | |
| DE1291285B (de) | Schaufellader | |
| DE2027259B2 (de) | Be- und Entladeeinrichtung für Behälter od.dgl. an Fahrzeugen | |
| DE202008002254U1 (de) | Schaufel für einen Radlader oder Hoflader | |
| DE10115678C1 (de) | Fahrbarer Schaufellader | |
| DE1281863B (de) | Absetzkipper mit zwei miteinander verbundenen, hydraulisch betaetigten starren Schwenkarmen | |
| DE919699C (de) | Ladeschaufel mit hyderaulischem oder mechanischem Antrieb | |
| DE3333936C2 (de) | ||
| AT223135B (de) | Löffelbagger zum Hoch- und Tiefbaggern | |
| DE850904C (de) | Gleiskettenfahrzeug mit Schuettguschaufel | |
| AT251486B (de) | Kippbares Ladewerkzeug, insbesondere Ladeschaufel oder Ladegabel mit einem Zubringer | |
| DE962507C (de) | Schaufelbagger oder aehnliches Geraet |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: HENKEL, G., DR.PHIL., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |