DE19506005A1 - Strahlungsheizkörper - Google Patents
StrahlungsheizkörperInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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- H05B3/68—Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
- H05B3/74—Non-metallic plates, e.g. vitroceramic, ceramic or glassceramic hobs, also including power or control circuits
- H05B3/748—Resistive heating elements, i.e. heating elements exposed to the air, e.g. coil wire heater
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Description
Die Erfindung betrifft einen Strahlungsheizkörper für einen Kochherd mit Kochmulden und
Glaskeramikkochfeld, bestehend aus einem Isolierkörper aus mikroporösem Dämmstoff mit
Aufnahmenuten, die einen radiusförmigen Nutgrund aufweisen, mit mindestens einem darinliegenden
Rundwendel-Heizwiderstand sowie den Heizwiderstand arretierenden Halteelementen und einzelnen
Halteklammern.
Derartige Strahlungsheizkörper sind in den DE-OS 36 40 999, 40 19 898 und 41 37 250
beschrieben, bei denen mittels Klammern und klammerähnlicher Halterungen die Heizwendeln
jeweils am Grund des Isolierträgers bzw. Isolierkörpers arretiert werden. Durch das direkte
kraftschlüssige Überklammern der Heizwiderstände am Isolierkörper erfolgt eine direkte
Wärmeableitung der am Isolierkörper aufliegenden Teile des Heizwiderstandes. Diese Art
Befestigungen lassen keine Vormontage zu.
Andere Lösungen, wie zum Beispiel in den DE-OS 43 04 539 und 43 15 888 beschrieben, sehen
leistenförmige Halteelemente vor, die in den Isolierkörper eingedrückt bzw. dort eingebettet sind. In
im oberen Teil dieser leistenförmigen Halteelemente vorgesehene Öffnungen werden die
Heizwiderstände eingelegt bzw. eingehakt. Auch bei diesen Lösungen erfolgt eine Montage des
Heizwiderstandes unmittelbar am Isolierkörper.
Zwischen biegsamen Streifen aus hitzebeständigem und elektrisch isolierendem Material liegende
Rundwendeln sind Gegenstand des deutschen Patents 27 59 941 C1. Oberhalb dieser biegsamen
Streifen sind sternförmig über die Rundwendeln und die biegsamen Streifen speichenähnliche Glieder
angeordnet. Die inneren Enden der speichenähnlichen Glieder sind im Zentrum des Isolierkörpers
mittels eines speziellen Halteelements verankert. Die Montage der Heizwendel zusammen mit dem
spiralig eingewickelten Streifen erscheint recht problematisch. Es wird zwar eine relativ geringe
Bautiefe des Strahlungsheizkörpers erreicht, aber es muß in aufwendiger Art und Weise nach der
Montage der Heizwendel und des biegsamen Streifens noch die Verlegung der sternförmigen Glieder
erfolgen. Auch wenn diese sternförmigen Glieder - wie in der DE 27 59 941 C1 angegeben - zu
einem einteiligen Kreuz zusammengelegt werden können, so ist dennoch keine Vormontage
außerhalb des Isolierkörpers möglich. Darüber hinaus leitet der zwischen den Rundwendeln
befindliche biegsame Streifen durch seine Kompaktheit in überflüssiger Weise Wärme in den
Isolierkörper.
Eine an sich gut für eine Vormontage geeignete Halterungsvorrichtung für die Rundwendel sieht die
DE 41 22 106 A1 vor. In ihr wird ein einstückiges, sternförmiges Formteil beschrieben, das
Ausnehmungen aufweist, in die die Heizwiderstände in der Vormontage eingelegt werden.
Besondere Nachteile dieser Lösung sind das teure Formteil, das zudem durch seine Kompaktheit die
Wärmeabstrahlung nach oben stellenweise beeinträchtigt und nach unten in den Isolierkörper relativ
viel Wärme ableitet.
Bekannte, nach dem Prinzip der Widerstandserwärmung arbeitende Strahlungsheizelemente mit
derartig kurzen Glühzeiten werden bisher nur in Einkreisausführung angeboten, da die dort
praktizierte Gestaltung des Heizwiderstandes aus hauchdünnem Bandmaterial aufgrund technisch
physikalischer Probleme eine 7-Takt-Ausführung nicht zuläßt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demzufolge darin, einen Strahlungsheizkörper für ein
Glaskeramikkochfeld vorzuschlagen, der besagte Nachteile nicht aufweist, für separate Vormontagen
außerhalb des Isolierkörpers geeignet ist und eine stabile Lage der Heizwiderstände bei minimaler
Berührung der die Heizwiderstände haltenden Halteelemente und des Isolierkörpers garantiert. Der
Strahlungsheizkörper mit seinen erfindungsgemäßen Heizwiderständen muß eine Langzeitbelastung
bei wechselndem Temperaturverlauf ermöglichen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der
Entwicklung eines Strahlungsheizkörpers mit marktüblichen Kaltglühzeiten von 3 bis 4 Sekunden in
Einkreis- und 7-Takt-Ausführung. Mit der zu erzielenden Lösung soll die Möglichkeit der
Mischbestückung von Glaskeramikkochfeldern mit Strahlungsheizelementen in Einkreis- und 7-Takt-
Ausführung mit gleichen Leistungsparametern und - sofern vom Markt verlangt - mit gleichmäßigem
Glühbild geschaffen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabenstellung durch einen Strahlungsheizkörper gelöst, der ein oder
mehrere Rundwendeln mit minimierten Querschnitten des Heizleitermaterials, vorzugsweise
Rundwendeln, aufweist und diese Rundwendeln von wahlweise verschiedenen Halteelementen auf
der Oberfläche eines Isolierkörpers festhaltend angeordnet sind und einzelne Halteelemente eine
Vormontage außerhalb des Isolierkörpers ermöglichen. Der mit der Reduzierung der Querschnitte
des Heizleitermaterials verbundene Steifigkeitsverlust der Rundwendeln wird durch die Reduzierung
des Außendurchmessers der Rundwendeln auf kleiner/gleich 3 mm kompensiert. Eine möglichst
große Anzahl von Aufnahmenuten im Isolierkörper, realisiert über die Minimierung der
Nutenabstände, garantiert die für die Unterbringung des Heizleitermaterials erforderlichen
Kanallängen. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Aufnahmenuten mit einer Nuttiefe größer/gleich
dem halben Wendelaußendurchmesser sichert in Verbindung mit Halteelementen die Lage der
Wendeln in horizontaler Richtung.
Die erfindungsgemäßen, verschiedenartigen einzeln oder in Kombination zur Anwendung
gelangenden Halteelemente ergeben in der Summe aller Draufsichtflächen der Halteelemente eine
Fläche von kleiner/gleich als 5% der Draufsichtfläche der Heizwirkungsfläche des Isolierkörpers.
Der erfindungsgemäße Strahlungsheizkörper besteht aus einem Isolierkörper aus mikroporösem
Dämmstoff und ist mit spiralförmig angeordneten Aufnahmenuten für die Rundwendeln versehen.
Der Isolierkörper ist von Aufnahmekanälen für die Aufnahme der ineinander verschachtelten
Festhaltebrücken durchzogen. Die Aufnahmenuten werden während des Herstellungsprozesses des
Isolierkörpers in bekannter Weise geformt und weisen eine Gestalt auf von einem radiusförmigen
Nutgrund mit beidseitig an diesen sich im gleichen Winkelmaß tangential anschließenden, schräg
nach oben verlaufenden Seitenflanken. Die Aufnahmenuten haben eine Höhe, die größer/gleich dem
halben Außendurchmesser der Rundwendeln ist. Das von den Stegen gebildete Oberflächenprofil des
Isolierkörpers wird in definierten Abständen von Profilunterbrechungen unterbrochen. In die
Profilunterbrechungen sind Aufnahmekanäle eingelassen. Die in Vormontage ineinandergeklinkten
und mit Rundwendeln bestückten Festhaltebrücken werden in die Aufnahmekanäle so eingesetzt, daß
ihre Brückenunterkanten mit Schlitzen sohlig in den Aufnahmekanälen liegen. Im Bereich der
Erfindung liegt es, daß die Festhaltebrücken mit ihrer Brückenunterkante nach Bedarf und
entsprechender Gestaltung des Profils des Isolierkörpers ganz oder abschnittsweise auf dem Niveau
des Nutgrundes bzw. auf dem Niveau der Profilunterbrechungen aufsitzen.
In die Sohle der Aufnahmekanäle sind definiert abschnittsweise Kanalvertiefungen bereits bei der
Herstellung des Isolierkörpers eingelassen. Diese dienen der Aufnahme von Drahtbrücken, die in den
Kanalvertiefungen ganz oder teilweise von Festhaltebrücken arretiert werden.
Nach Herstellung und Vorfertigung des Isolierkörpers werden separat von diesem die
Festhaltebrücken winklig zueinander, vorzugsweise rechtwinklig, auf ihre Stirnflächen gelegt. Die
einzelnen zu einem kompakten Halteelement zusammengefügten Festhaltebrücken arretieren sich
untereinander an den jeweiligen Kreuzpunkten als gegenüberliegende und ineinandergreifende Nuten
im Nutkreuzverbund. Das so vorgefertigte kompakte Halteelement weist nunmehr mit seinen in
definierten Abständen angeordneten Schlitzen nach oben. Um die Rundwendeln bei dieser
Vormontage - auch wenn diese in entsprechender Haltevorrichtung erfolgt - nicht versehentlich zu
dehnen, sind diese mit einem Markierungsmittel an den Stellen, die in die Schlitze einzuführen sind,
markiert. Das Markierungsmittel verglüht ohne Rückstand beim ersten Glühvorgang während der
Prüfung des Strahlungsheizkörpers. Die nun vollständig in den Schlitzen zwischen den
Windungsabständen arretierten Rundwendeln werden in die Ausweitungen am Ende der Schlitze
gedrückt. Gemäß der Erfindung weisen die Schlitze und die sich diesen anschließenden
Ausweitungen eine geringere Weite bzw. einen geringeren Durchmesser auf, als der
Außendurchmesser der Rundwendeln beträgt. Somit sind die Rundwendeln in dem kompakten
Halteelement vollständig verhakt, und dieses kann nun umgedreht in die Aufnahmekanäle eingesetzt
werden. Die Festhaltebrücken haben eine so geringe Materialstärke, daß beim Einlegen der
Heizwiderstände in die Schlitze bzw. Ausweitungen der Festhaltebrücken keine bzw. nur eine
geringfügige Dehnung der Windungsabstände erfolgt.
Erfindungsgemäß werden zur Halterung der Rundwendeln weitere Halteelemente eingesetzt, die für
sich allein oder in Kombination untereinander Anwendung finden. Es werden Eingreifstege
vorgeschlagen, die an den durch die Profilunterbrechungen gekennzeichneten Umläufen der
Rundwendeln in diese eingesteckt werden, und zwar so, daß diese Eingreifstege zwischen den
Heizwendelwindungen, in die Rundwendeln arretierend, eingreifen. An den Enden werden die
Eingreifstege in bekannter Weise entweder angetackert oder außen von einem Randring gehalten
und/oder an mehreren Stellen in Schlitzen des Isolierkörpers kraftschlüssig arretiert. Nicht in
Schlitzen festgeklemmte Stegteile liegen mit ihrer Stegunterkante etwa auf dem Niveau des
Nutgrundes in den Profilunterbrechungen auf.
Die Eingreifstege sind erfindungsgemäß mit Ausklinkungen versehen. Die Ausklinkungen sind
insbesondere in ihrer Höhe so dimensioniert und ein- oder beidseitig angefast, daß die Rundwendeln
leicht an den Nutgrund gedrückt werden und nur eine punktförmige Berührung der Rundwendeln in
den freien Windungsabständen gegeben ist. Die Eingreifstege überqueren nach ihrer Arretierung
mehrere benachbarte Umläufe von Spiralwindungen. Die Anordnung der Eingreifstege erfolgt
zweckmäßigerweise in Verbindung mit Festhaltebrücken etwa rechtwinklig zu den Rundwendeln. Es
ist auch eine Anordnung über den Rundwendeln, beispielsweise als Sehne übergreifend oder als
Sekante in den Rand des Isolierkörpers eingreifend, denkbar. Dazu sind die Ausklinkungen
entsprechend höher und breiter gestaltet. Die zwischen den Ausklinkungen liegenden Stegteile des
Eingreifsteges werden bei dieser Anordnung zweckmäßigerweise in schlitzförmige Vertiefungen,
beispielsweise in den oberen Bögen bzw. Kuppen der Stege, gesteckt. Da eine derartige Verbindung
von Eingreifstegen mit dem Isolierkörper
auch durchführbar ist mit den erfindungsgemäßen Festhaltebrücken, ergeben sich in der Draufsicht
Anordnungen, die nicht überwiegend sternförmiger Art, sondern auch beispielsweise schachbrettartig
sein können.
Zur Halterung von Heizwiderständen werden auf dem Strahlungsheizkörper gemäß der Erfindung
auch an sich bekannte U-förmige Klammern so definiert im Isolierkörper verankert, daß bei
betriebsbedingter Ausdehnung der Rundwendeln die zu überspannende obenliegende
Windungskrümmung der Rundwendeln nicht von den horizontal liegenden Schenkeln der Klammern
berührt werden. Die senkrechten Schenkel der Klammer werden in die Seitenflanken der Stege
geschlagen. Ein weiteres erfindungsgemäß benutztes Halteelement, das wie die U-förmige Klammer
als Zusatzhalterung zwischen beispielsweise den Festhaltebrücken geeignet ist, ist eine einfüßige,
hakenförmige Klammer. Sie wird definiert so tief in den Isolierkörper eingeschlagen, daß ihr
querliegender Schenkel nicht die zu überspannende obenliegende Windungskrümmung der
Rundwendeln berührt.
Eine vorrangige Aufgabe der Erfindung ist es, die Berührungsflächen der Heizwiderstände am
Isolierkörper und allen Halteelementen zu minimieren. Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Halteelemente mit ihren geringen Materialstärken und vorgeschlagenen Ausnehmungen und
Anfasungen gewährleisten eine punktförmige Berührung der Rundwendeln. Um im Aufnahmenut
ebenfalls eine punktförmige Berührung des Isolierkörpers zu erreichen, wird gemäß der Erfindung
vorgeschlagen, im Nutgrund, der weiter oben als radiusförmig beschrieben wurde, noppenartige
Aufwölbungen vorzusehen, die sich entlang des Nutgrundes in Verlegerichtung im Aufnahmenut
befinden. Die Ausformung der noppenartigen Aufwölbungen geschieht bereits bei der Herstellung
des Isolierkörpers.
Die Verwendung ein oder mehrerer der erfindungsgemäßen Halteelemente richtet sich nach den
Erfordernissen des Marktes und der zu erfüllenden Parameter. Sie sind untereinander kombinierbar
auf einem Strahlungsheizkörper anzubringen.
Gleichermaßen gestatten diese Halteelemente auch eine ebene, ohne Profilierung durch Stege
gestaltete, lediglich mit Aufnahmekanälen versehene Oberfläche des Isolierkörpers.
Die erfindungsgemäßen Halteelemente gewährleisten bei ausreichend fester Arretierung der
Rundwendeln, daß die Gesamtdraufsichtfläche aller Halteelemente maximal 5% der
Draufsichtfläche der Heizwirkungsfläche des Isolierkörpers beträgt. Die Vorteile der Haltestege
bestehen gegenüber anderen bekannten Lösungen zur Lagefixierung der Heizwiderstände in
Isolierkörpern in der minimalen Abschirmung der abstrahlenden Fläche des Heizwiderstandes und
der ausbleibenden Verkürzung der Kriech- und Luftstrecken zwischen spannungsführenden Teilen.
In Verbindung mit den geschilderten erfindungsgemäßen Gestaltungselementen, den Rundwendeln
mit geringem Außendurchmesser, den Halteelementen sowie den speziellen Anordnungen sind so
marktübliche Kaltglühzeiten von 3 bis 4 Sekunden in Einkreis- und Sieben-Takt-Ausführung mit
gleichen Leistungsparametern und - sofern vom Markt verlangt - mit gleichmäßigem Glühbild unter
Langzeitbelastung und bei wechselndem Temperaturverlauf mit diesem erfindungsgemäßen
Strahlungsheizkörper möglich. Eine Mischbestückung von Glaskeramikkochfeldern mit derartigen
Strahlungsheizelementen unter Beibehaltung der genannten Parameter liegt im Bereich der
Erfindung.
Die Merkmale der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den
Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form
von Unterkombinationen der Elemente vorteilhafte, schutzfähige Ausführungen darstellen, für die
mit dieser Schrift Schutz beantragt wird.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Die zugehörigen
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Draufsicht eines Strahlungsheizkörpers;
Fig. 2 Schnitt A-A eines Strahlungsheizkörpers nach Fig. 1;
Fig. 3 vergrößerte Schnittdarstellung B-B eines Strahlungsheizkörpers nach Fig. 1;
Fig. 4 Gestaltungsvariante 1 nach Fig. 3;
Fig. 5 Gestaltungsvariante 2 nach Fig. 3 als Längsschnitt durch die Rundwendel;
Fig. 6 Einzelheit A eines Strahlungsheizelements nach Fig. 1 als Gestaltungsvariante 3;
Fig. 7 Schnitt C-C eines Strahlungsheizelements nach Fig. 1; Lagefixierung der Rundwendel in
vertikaler Richtung durch Haltestege;
Fig. 8 vergrößerte Gestaltungsvariante 4 nach Fig. 3.
Der in Fig. 1 dargestellte Strahlungsheizkörper besteht aus einem Isolierkörper 1 aus vorzugsweise
mikroporösem Dämmstoff und ist mit spiralförmig angeordneten Aufnahmenuten 6 für die
Rundwendeln 2 versehen. Die Rundwendeln 2 haben in diesem Ausführungsbeispiel einen
Außendurchmesser von 2,6 mm. Der Isolierkörper 1 ist von Aufnahmekanälen 8 für die Aufnahme
der ineinander verschachtelten Festhaltebrücken 3 durchzogen. Die Aufnahmenuten 6 werden
während des Herstellungsprozesses des Isolierkörpers 1 in bekannter Weise geformt und weisen in
diesem Ausführungsbeispiel im Schnitt - wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt - eine Gestalt auf von
einem radiusförmigen Nutgrund 7 mit beidseitig an diesen sich im gleichen Winkelmaß tangential
anschließenden, schräg nach oben verlaufenden Seitenflanken 14, die wiederum mit einer
Seitenflanke 14 eines benachbarten Nutgrundes 7 den zwischen der Rundwendel 2 liegenden Steg 5
bilden. Die Tiefe der Aufnahmenuten 6 ist in diesem Ausführungsbeispiel gleich dem
Außendurchmesser der Rundwendeln 2. Der Aufgabe der Aufnahmenuten 6 entsprechend, nämlich
die Rundwendeln 2 in ihrer horizontalen Lage zu fixieren, werden in Abhängigkeit der äußeren
Gestalt der Rundwendeln 2, der Anzahl verwendeter Rundwendeln 2, der Bestückung mit
Halteelementen für die Rundwendeln 2 und der Beschaffenheit des mikroporösen Isolierkörpers 1,
die Stege 5 in einer Höhe - gemessen vom Nutgrund 7 - gewählt, die größer/gleich dem halben
Außendurchmesser der Rundwendeln 2 ist. Das von den Stegen 5 gebildete Oberflächenprofil des
Isolierkörpers 1 wird in definierten Abständen unterbrochen. Die Aufnahmenuten 6 und die Stege 5
werden von diesen Profilunterbrechungen 25 gekreuzt, wobei diese etwa das Niveau des Nutgrundes
7 aufweisen. In die Profilunterbrechungen 25 sind Aufnahmekanäle 8 eingelassen, die sich - wie aus
Fig. 1 ersichtlich - im Zentrum des Isolierkörpers 1 kreuzen. Die in Vormontage
ineinandergeklinkten und mit Rundwendeln 2 bestückten Festhaltebrücken 3 werden in die
Aufnahmekanäle 8 so eingesetzt, daß ihre Brückenunterkanten 22 sohlig in den Aufnahmekanälen 8
liegen.
Im Bereich der Erfindung liegt es auch, daß die Festhaltebrücken 3 mit ihrer Brückenunterkante 22
nach Bedarf und entsprechender Gestaltung des Profils des Isolierkörpers 1 neben der
beschriebenen Variante ganz oder abschnittsweise auf dem Niveau des Nutgrundes 7 bzw. auf dem
Niveau der Profilunterbrechungen 25 aufsitzen.
In die Sohle der Aufnahmekanäle 8 sind definiert abschnittsweise Kanalvertiefungen 9 bereits bei der
Herstellung des Isolierkörpers 1 eingelassen. Diese dienen der Aufnahme von Drahtbrücken 10; 11,
die ihrerseits für die Beschaltung des Strahlungsheizelements erforderlich sind. Wie aus Fig. 2
ersichtlich, werden die Drahtbrücken 10; 11 in den Kanalvertiefungen 9 ganz oder teilweise von
Festhaltebrücken 3 arretiert.
Nach Herstellung und Vorfertigung des Isolierkörpers 1 werden separat von diesem die
Festhaltebrücken 3 winklig zueinander, vorzugsweise rechtwinklig, auf ihre Stirnflächen 20 gelegt
und zu einem kompakten Halteelement zusammengefügt. Die Festhaltebrücken 3 arretieren sich
untereinander durch die an den jeweiligen Kreuzpunkten gegenüberliegenden und
ineinandergreifenden Nuten im Nutkreuzverbund. Das so vorgefertigte kompakte Halteelement weist
nunmehr mit seinen in definierten Abständen angeordneten Schlitzen 4 nach oben. Um die
Rundwendeln 2 bei dieser Vormontage - auch wenn diese in entsprechender Haltevorrichtung erfolgt
- nicht versehentlich zu dehnen, sind diese mit einem Markierungsmittel an den Stellen, die in die
Schlitze 4 einzuführen sind, markiert. Das Markierungsmittel verglüht ohne Rückstand beim ersten
Glühvorgang während der Prüfung des Strahlungsheizkörpers.
Die nun vollständig in den Schlitzen 4 zwischen den Windungsabständen arretierten Rundwendeln 2
werden in die Ausweitungen 21 gedrückt. Gemäß der Erfindung weisen die Schlitze 4 und die sich
an diese anschließenden Ausweitungen 21 eine geringere Weite bzw. einen geringeren Durchmesser
auf; als der Außendurchmesser der Rundwendeln 2 beträgt. Somit sind die Rundwendeln 2 in dem
kompakten Halteelement vollständig verhakt, und es kann nun umgedreht in die Aufnahmekanäle 8
eingesetzt werden. Die Festhaltebrücken 3 haben eine so geringe Materialstärke, vorzugsweise 0,5
bis 0,8 mm, daß beim Einlegen der Heizwiderstände in die Schlitze 4 bzw. Ausweitungen 21 der
Festhaltebrücken 3 keine bzw. nur eine geringfügige Dehnung der Windungsabstände erfolgt. Durch
die punktförmige Berührung der Rundwendeln 2 an den Festhaltebrücken 3 wird nur unwesentlich
Wärme abgeleitet. Die geringfügige Veränderung des Glühbildes an den Berührungsstellen zwischen
Rundwendeln 2 und Festhaltebrücken 3 ist durch die Glaskeramikkochplatte nicht oder nur kaum
wahrnehmbar.
In Fig. 1 sind neben den beschriebenen Festhaltebrücken 3, die zu kompakten Halteelementen und
deren Bestückung mit Rundwendeln 2, noch weitere Halteelemente dargestellt. Mit dem
Bezugszeichen 15 ist ein Eingreifsteg bezeichnet, der an den durch die Profilunterbrechungen 25
gekennzeichneten Umläufen der Rundwendeln 2 in diese eingesteckt wird, und zwar so, daß dieser
Eingreifsteg 15 - wie in Fig. 7 gezeigt - zwischen den freien Heizwendelwindungen, in die
Rundwendeln 2 arretierend, eingreift. An seinen Enden wird der Eingreifsteg 15 in bekannter Weise
entweder angetackert oder außen vom Randring 13 gehalten und/oder an mehreren Stellen in
Schlitzen des Isolierkörpers 1 festklemmend arretiert. Nicht in Schlitzen festgeklemmte Stegteile
liegen mit ihrer Stegunterkante 23 etwa auf dem Niveau des Nutgrundes 7 in den
Profilunterbrechungen 25 auf.
Der Eingreifsteg 15 ist erfindungsgemäß mit Ausklinkungen 18 versehen. Die Ausklinkungen 18 sind
insbesondere in ihrer Höhe so dimensioniert und ein- oder beidseitig angefast, daß die Rundwendeln
2 leicht an den Nutgrund 7 gedrückt werden und nur eine punktförmige Berührung der Rundwendeln
2 in den Windungsabständen gegeben ist.
Der Eingreifsteg 15 überquert nach seiner Arretierung mehrere benachbarte Umläufe von
Spiralwindungen. Seine Anordnung erfolgt zweckmäßigerweise in Verbindung mit Festhaltebrücken
3 etwa rechtwinklig zu den Rundwendeln 2, ist aber auch für eine Anordnung über den Rundwendeln
2, beispielsweise als Sehne übergreifend oder als Sekante in den Rand des Isolierkörpers 1
eingreifend, verwendbar. Dazu sind die Ausklinkungen 18 entsprechend höher und breiter gestaltet.
Die zwischen den Ausklinkungen 18 liegenden Stegteile des Eingreifsteges 15 werden bei derartiger
Anordnung zweckmäßigerweise in schlitzförmige Vertiefungen, beispielsweise in die oberen Bögen
bzw. Kuppen der Stege 5, gesteckt. Da eine derartige Verbindung von Eingreifstegen 15 mit dem
Isolierkörper 1 auch durchführbar ist mit den beschriebenen Festhaltebrücken 3, ergeben sich in der
Draufsicht Anordnungen, die nicht überwiegend sternförmiger Art, sondern auch beispielsweise
schachbrettartig sein können.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen weitere Halteelemente, die auch aus der zusammengefaßten Darstellung in
Fig. 1 ersichtlich sind. Erfindungsgemäß werden an sich bekannte U-förmige Klammern 12 so
definiert im Isolierkörper 1 verankert, daß bei betriebsbedingter Ausdehnung der Rundwendeln 2 die
zu überspannende obenliegende Windungskrümmung der Rundwendeln 2 nicht von den horizontal
liegenden Schenkeln 19 der Klammern 12 berührt wird. Die senkrechten Schenkel der Klammer 12
werden in die Seitenflanken 14 der Stege 5 geschlagen.
Ein weiteres für die Halterung von Rundwendeln 2 erfindungsgemäß benutztes Halteelement, das
wie die Klammer 12 als Zusatzhalterung zwischen beispielsweise den Festhaltebrücken 3 geeignet ist,
ist eine einfüßige, hakenförmige Klammer 16. Sie wird definiert so tief in den Isolierkörper mittels
Automatik eingeschlagen, daß ihr querliegender Schenkel 19a nicht die zu überspannende
obenliegende Windungskrümmung der Rundwendeln 2 berührt. Verschiedene Anordnungen der
Klammern 16 sind in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigt.
Eine vorrangige Aufgabe der Erfindung ist es, die Berührungsflächen der Heizwiderstände am
Isolierkörper 1 und allen Halteelementen zu minimieren. Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Halteelemente 3; 15 mit ihren geringen Materialstärken und vorgeschlagenen Ausnehmungen und
Anfasungen gewährleisten eine punktförmige Berührung der Rundwendeln 2. Auch die Klammern
12; 16 berühren - wenn überhaupt - nur punktförmig die Rundwendeln 2. Um im Aufnahmenut 6
ebenfalls eine punktförmige Berührung des Isolierkörpers zu erreichen, wird - wie in Fig. 8 gezeigt -
vorgeschlagen, im Nutgrund 7, der weiter oben als radiusförmig beschrieben wurde, noppenartige
und/oder sickenförmige Aufwölbungen 24 vorzusehen, die sich entlang des Nutgrundes 7 in
Verlegerichtung im Aufnahmenut 6 befinden. Die Ausformung der noppenartigen und/oder
sickenförmigen Aufwölbungen 24 geschieht bereits bei der Herstellung des Isolierkörpers 1. Die
reproduzierbare Anordnung der erfindungsgemäß gestalteten Aufnahmenuten 6 im Isolierkörper 1 in
Verbindung mit der die Heizwiderstände tragenden Halteelemente schaffen die Voraussetzungen für
die automatische Überklammerung der Rundwendeln 2 in zweckmäßiger Anzahl und Tiefe.
Die Verwendung ein oder mehrerer der erfindungsgemäßen Halteelemente 3; 12; 15; 16 richtet sich
nach den Erfordernissen des Marktes und der zu erfüllenden Parameter. Sie sind untereinander
kombinierbar auf einem Strahlungsheizkörper anzubringen. Gleichermaßen gestatten diese auch eine
Anbringung auf einer ebenen, ohne Profilierungen durch Stege 5 gestaltete, lediglich mit
Aufnahmekanälen S versehene Oberfläche des Isolierkörpers 1.
Die erfindungsgemäßen Halteelemente 3; 12; 15; 16 gewährleisten bei ausreichend fester
Arretierung der Rundwendeln 2, daß die Gesamtdraufsichtfläche aller Halteelemente 3; 12; 15; 16
maximal 5% der Draufsichtfläche der Heizwirkungsfläche des Isolierkörpers beträgt.
Wie bereits ausgeführt, haben die Rundwendeln 2 einen Außendurchmesser von kleiner/gleich 3 mm.
In Verbindung mit der geschilderten erfindungsgemäßen Gestaltung der Rundwendel 2, den
Halteelementen sowie den speziellen Anordnungen sind so marktübliche Kaltglühzeiten von 3 bis 4
Sekunden in Einkreis- und Sieben-Takt-Ausführung mit gleichen Leistungsparametern und - sofern
vom Markt verlangt - mit gleichmäßigem Glühbild unter Langzeitbelastung und bei wechselndem
Temperaturverlauf mit diesem erfindungsgemäßen Strahlungsheizkörper möglich. Eine
Mischbestückung von Glaskeramikkochfeldern mit derartigen Strahlungsheizelementen unter
Beibehaltung der genannten Parameter liegt im Bereich der Erfindung.
Bezugszeichenliste
1 Isolierkörper
2 Rundwendel
3 Festhaltebrücke
4 Schlitz
5 Steg
6 Aufnahmenut
7 Nutgrund
8 Aufnahmekanal
9 Kanalvertiefung
10 Drahtbrücke
11 Drahtbrücke
12 Klammer, U-förmig
13 Randring
14 Seitenflanke
15 Eingreifsteg
16 Klammer, einfüßig und hakenförmig
17 Randaussparung
18 Ausklinkung
19 horizontaler Schenkel
19a horizontaler Schenkel
20 Stirnfläche
21 Ausweitungen
22 Brückenunterkante
23 Stegunterkante
24 noppenartige Aufwölbung
25 Profilunterbrechungen.
2 Rundwendel
3 Festhaltebrücke
4 Schlitz
5 Steg
6 Aufnahmenut
7 Nutgrund
8 Aufnahmekanal
9 Kanalvertiefung
10 Drahtbrücke
11 Drahtbrücke
12 Klammer, U-förmig
13 Randring
14 Seitenflanke
15 Eingreifsteg
16 Klammer, einfüßig und hakenförmig
17 Randaussparung
18 Ausklinkung
19 horizontaler Schenkel
19a horizontaler Schenkel
20 Stirnfläche
21 Ausweitungen
22 Brückenunterkante
23 Stegunterkante
24 noppenartige Aufwölbung
25 Profilunterbrechungen.
Claims (27)
1. Strahlungsheizkörper für einen Kochherd mit Kochmulden und Glaskeramikkochfeld,
bestehend aus einem Isolierkörper aus mikroporösem Dämmstoff mit Aufnahmenuten, die
einen radiusförmigen Nutgrund aufweisen, mit mindestens einem darin liegendem Rund
wendel-Heizwiderstand sowie den Heizwiderstand arretierenden Halteelementen und
einzelnen Halteklammern, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Rund
wendeln (2) einen maximalen Außendurchmesser von 3 mm bei einer Oberflächen
belastung von größer/gleich 8 Watt/cm² aufweisen und in Einkreis- und/oder in 7-Takt-
Anordnung verschaltbar und wahlweise von verschiedenen Halteelementen auf der
Oberfläche des Isolierkörpers (1) festhaltend angeordnet sind und die Halteelemente, be
stehend aus elektrisch isolierendem Material als ineinander verklinkbare Festhalte
brücken (3), die, die Rundwendeln (2) in einer Vormontage in Ausnehmungen aufnehmend
arretieren, dabei die Ausnehmungen eine geringere Breite als der Querschnitt der
Rundwendeln (2) aufweisen, und/oder als Eingreifstege (15), die senkrecht in den freien
Windungsabstand der Rundwendeln (2) eingreifend quer über mehrere benachbarte
Spiralwindungen der Rundwendeln (2) und/oder als einzelne Klammern (12; 16), die, die
obere Windungskrümmungen der Rundwendeln (2) nicht berührend in definierten Abstand
die Rundwendeln (2) übergreifend, ausgebildet, angeordnet sind, und daß die
Gesamtdraufsichtfläche aller Halteelemente (3; 12; 15; 16) maximal fünf Prozent der
Draufsichtfläche der Heizwirkungsfläche des Isolierkörpers (1) beträgt.
2. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen
der Festhaltebrücken (3) Schlitze (4) sind, die in ihrer längsten Ausdehnung größer, sind, als
der Außendurchmesser der Rundwendeln (2) beträgt.
3. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rund
wendeln (2) im Zustand vor der Montage in definierten Abständen Markierungen aufweisen
und die Rundwendeln (2) während der Vormontage an diesen Markierungen in die
Schlitze (4) der Festhaltebrücken (3) einlegbar sind.
4. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitze (4) entgegengesetzt zu ihrer Öffnung Ausweitungen (21) aufweisen, die kleiner sind
als der Außendurchmesser der Rundwendeln (2).
5. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Festhaltebrücken (3) unterschiedlich lange Schlitze (4) aufweisen.
6. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die zwischen den Schlitzen (4) liegenden Abschnitte der Festhaltebrücken (3) unterschied
lich breit sind.
7. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausweitungen (21) der Schlitze (4) einer Festhaltebrücke (3) unterschiedlich groß und
in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
8. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
in montiertem Zustand die zwischen den Schlitzen (4) befindlichen Teile der Festhalte
brücken (3) mit ihrer Brückenunterkante (22) wahlweise auf dem Grund von Aufnahme
kanälen (8) in dem Isolierkörper (1) kraftschlüssig arretiert und/oder in Höhe des Niveaus
des tiefsten Punkts des Nutgrundes (7) aufsitzend auf dem Isolierkörper (1) angeordnet sind.
9. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingreif
stege (15) nach Vormontage der Rundwendeln (2) in den Festhaltebrücken (3) und deren
definiertem Einlegen in den Isolierkörper (1) in markierten Abständen zu den Festhalte
brücken (3) quer zu den spiralförmig angeordneten Rundwendeln (2) so in die freien Win
dungsabstände der Rundwendeln (2) eingreifend angeordnet sind, daß ihre Stegunter
kanten (23) etwa in Höhe des Niveaus des tiefsten Punkts des Nutgrundes (7) auf dem
Isolierkörper (1) aufsitzen.
10. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß Teile von
Eingreifstegen (15), die zwischen den Ausklinkungen (18) liegen, mit ihren Stegunter
kanten (23) kraftschlüssig in schlitzförmigen Ausnehmungen des Isolierkörpers (1)
einsteckbar angeordnet sind.
11. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingreifstege (15) eine Wanddicke aufweisen, die geringfügig größer/gleich ist als der
freie Windungsabstand der montierten Rundwendel (2).
12. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
greifstege (15) an den Stellen, wo diese in den freien Windungsabstand der Rund
wendeln (2) eingreifen, mit einem solchen Winkel ein- oder beidseitig angefast sind, daß nur
eine punktförmige Berührung der Rundwendel gegeben ist.
13. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 oder 9 bis 12, dadurch gekennzeich
net, daß ohne wesentliche Dehnung der Windungsabstände die Eingreifstege (15) ent
sprechend tief in den freien Windungsabständen der Rundwendeln (2) angeordnet sind.
14. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 oder 9 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß Eingreifstege (15) Ausklinkungen (18) von unterschiedlicher Größe und Aus
dehnung aufweisen und eine Ausklinkung (18) in ein oder mehrere benachbarte Spiral
windungen der Rundwendel (2) eingreift.
15. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 1 oder 9 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß die zwischen den Ausklinkungen (18) angeordneten Teile der Eingreifstege (15)
unterschiedlich in ihrer Größe sind.
16. Strahlungsheizkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Festhaltebrücken (3) und/oder die Eingreifstege (15) die kreisförmige
Heizwirkungsfläche des Isolierkörpers (1) als Sehne überbrückend und/oder als Sekante
in den Rand des Isolierkörpers (1) eingreifend gelagert und/oder die Heizwirkungsfläche
in Segmente aufteilend angeordnet sind.
17. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (12)
U-förmig ausgebildet und so definiert im Isolierkörper (1) verankert sind, daß bei betriebs
bedingter Ausdehnung der Rundwendeln (2) die horizontalen Schenkel (19) der Klammern
(12) berührungslos übergreifend über den obenliegenden Windungskrümmungen der
Rundwendeln (2) angeordnet sind.
18. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern (16)
einfüßig, hakenförmig gestaltet ausgebildet und so definiert im Isolierkörper (1) neben den
Rundwendeln (2) verankert sind, daß bei betriebsbedingter Ausdehnung der
Rundwendeln (2) die horizontalen Schenkel (19a) der Klammern (16) berührungslos
übergreifend über den obenliegenden Windungskrümmungen der Rundwendeln (2)
angeordnet sind.
19. Strahlungsheizkörper nach den Ansprüchen 1 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die horizontalen Schenkel (19a) der Klammern (16) in ihrer Längsrichtung quer oder
schräg zur Mittelachse der Rundwendeln (2) angeordnet sind.
20. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einfüßige, haken
förmig gestaltete Klammern (16) vertikal im Isolierkörper (1) zwischen den Windungen der
Rundwendeln (2) lagefixiert sind und ihre horizontalen Schenkel (19a) in ihrer Längsrichtung
längs, quer oder schräg zur Mittelachse der Rundwendel (2) angeordnet sind.
21. Strahlungsheizkörper nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klammern (12; 16) an ihren vertikalen Schenkeln Abflachungen aufweisen und verdreh
gesichert im Isolierkörper (1) befestigt angeordnet sind.
22. Strahlungsheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (1)
für die Aufnahme der Rundwendeln (2) Aufnahmenuten (6) vorsieht, die in ihrer Höhe
mindestens dem halben Außendurchmesser der Rundwendel (2) entsprechen und einen
radiusförmigen Nutgrund (7) mit tangential anschließenden, schräg nach oben verlaufenden
Seitenflanken (14) aufweisen.
23. Strahlungsheizkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Isolierkörper (1) mit einer ebenen Oberfläche versehen ist und die Fest
haltebrücken (3), die Eingreifstege (15) und die Klammern (12; 16) untereinander kombi
nierbar zum Halten der Rundwendeln (2) ergänzend angeordnet sind.
24. Strahlungsheizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Festhaltebrücken (3) über Drahtbrücken (10; 11), diese dabei lagefixierend,
angeordnet sind.
25. Strahlungsheizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Eingreifstege (15) über Drahtbrücken (10; 11), diese dabei lagefixierend,
angeordnet sind.
26. Strahlungsheizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Aufnahmenuten (6) in ihrem Nutgrund (7) in Längs- bzw. Verlegerichtung der
Rundwendeln (2) noppenartige und/oder sickenförmige Aufwölbungen (24) aufweisen, auf
denen die Rundwendeln (2) lagernd angeordnet sind.
27. Strahlungsheizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß untere Teile der Festhaltebrücken (3) und/oder untere Teile der Eingreifstege (5) zur
kraftschlüssigen Arretierung in Vertiefungen im Isolierkörper (1) und/oder in Schlitzen in den
Stegen (5) angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995106005 DE19506005A1 (de) | 1995-02-21 | 1995-02-21 | Strahlungsheizkörper |
| EP96250042A EP0729291A3 (de) | 1995-02-21 | 1996-02-16 | Strahlungsheizkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995106005 DE19506005A1 (de) | 1995-02-21 | 1995-02-21 | Strahlungsheizkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19506005A1 true DE19506005A1 (de) | 1996-08-22 |
Family
ID=7754653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995106005 Withdrawn DE19506005A1 (de) | 1995-02-21 | 1995-02-21 | Strahlungsheizkörper |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0729291A3 (de) |
| DE (1) | DE19506005A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| JP2020097752A (ja) * | 2016-04-22 | 2020-06-25 | 四国化成工業株式会社 | 固形漂白剤含有物及び洗浄剤組成物 |
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| DE9318832U1 (de) * | 1993-12-08 | 1994-01-27 | Diehl AKO Stiftung GmbH & Co. KG, 88239 Wangen | Strahlungsheizeinrichtung |
| DE4304539A1 (de) * | 1993-02-11 | 1994-08-18 | Belzig Elektrowaerme Gmbh | Strahlungsheizkörper für Glaskeramikkochflächen |
| DE4315888A1 (de) * | 1993-02-11 | 1994-11-17 | Belzig Elektrowaerme Gmbh | Strahlungsheizkörper für Glaskeramikkochflächen |
| DE4320214A1 (de) * | 1993-06-18 | 1994-12-22 | Belzig Elektrowaerme Gmbh | Anordnungen elektrischer Verbindungen und Elemente hierfür |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB1579729A (en) * | 1976-09-30 | 1980-11-26 | Micropore International Ltd | Electrical heating units |
| EP0644708A2 (de) * | 1993-09-21 | 1995-03-22 | Elektrowärme Belzig GmbH | Strahlungsheizkörper für Glaskeramikkochflächen |
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1995
- 1995-02-21 DE DE1995106005 patent/DE19506005A1/de not_active Withdrawn
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1996
- 1996-02-16 EP EP96250042A patent/EP0729291A3/de not_active Withdrawn
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| US11078450B2 (en) | 2016-04-22 | 2021-08-03 | Shikoku Chemicals Corporation | Material containing solid bleaching agent, and detergent composition |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0729291A3 (de) | 1999-04-21 |
| EP0729291A2 (de) | 1996-08-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |