DE19505777C2 - Präsentationsregal - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Präsentationsregal gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruches.
Bekannte Präsentationsregale für Schuhe weisen einfache Vorwahlwände
mit mehreren Regalböden auf, in denen entweder die Schuhe paarweise
oder einzeln dargeboten werden. Die paarweise Ausstellung hat den Nach
teil, daß sehr viel Platz, nämlich doppelt so viel wie bei der Präsentation
einzelner Schuhe, benötigt wird. Paarige Vorwahl wird nur bei Niedrig
preisanbietern als Vorwahlgestaltung gewählt. Für mittel- und hochpreisige
Schuhgeschäfte ist die paarige Vorwahl aus Gestaltungsgründen abzuleh
nen. Weiterhin besteht bei paariger Vorwahl die Gefahr, daß bei Abwe
senheit oder Unaufmerksamkeit des Verkaufspersonals Schuhpaare oder
andere Accessoires gestohlen werden, was bei permanenter Anwesenheit
von Personal nicht so einfach möglich ist. Die Präsentation einzelner Schuhe
hat dagegen den Nachteil, daß das Verkaufspersonal für jedes anzuprobie
rende Paar den Verkaufsraum verlassen muß, um das Gegenstück aus ei
nem mehr oder weniger nahe gelegen Lager zu holen. Der Kunde muß
währenddessen alleine gelassen werden und kann in dieser Zeit auch nicht
weiter beraten werden. Möglicherweise verläßt er jedoch zwischenzeitlich
das Geschäft, ebenso wie andere Kunden, die zu lange auf eine Beratung
warten mußten. Andererseits können neu in den Laden eintretende Kunden
nicht unmittelbar empfangen und bedient werden, die dann eventuell den
Laden ebenfalls unzufrieden wieder verlassen. Um ein solches Kundenver
halten auszuschließen, müssen immer mehrere Verkäufer im Laden sein,
was insbesondere in kleineren Läden unternehmerisch wenig sinnvoll er
scheint, wenn in verkaufsschwachen Zeiten ein Verkäufer vollkommen aus
reichend wäre und eine zweite Verkäuferin nur deshalb eingesetzt werden
muß, um die o.g. Risiken ohne Probleme zu vermeiden.
Bei einem bekannten Sichtwahl- und Selbstbedienungsregal (DE-GM 19 89 155)
mit Schuhträgern, die zwischen seitlichen Stützen eingebaut
sind, ist bekannt, die Stützen auf einem Schlitten vor einem feststehen
den Regal hin- und herbewegbar auszuführen. Ein solches Regal setzt
jedoch das Vorhandensein seitlicher Stützen voraus und kann nur vor
einem existierenden Präsentationsregal angeordnet werden. Die Hand
habung und die Aufnahmekapazität eines solchen Regals sind jedoch
sehr stark eingeschränkt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Präsentationsregal zur Verfügung zu
stellen, das es dem Verkaufspersonal erlaubt, während des gesamten Ver
kaufsgespräches im Verkaufsraum zu bleiben und trotzdem schneller und
einfacher die Gegenstücke der ausgestellten Schuhe sowie eine Vielzahl
weitere Modelle zur Anprobe bereithalten zu können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerk
malen erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptan
spruches angegebene technische Lehre vermittelt. Vorteilhaft ist dabei, daß
das Verkaufspersonal durch einfachstes Hervorfahren oder Hervorschwen
ken der Vorwahlwand Zugriff zu dem direkt dahinter angeordneten Regal
system aus mindestens einem oder mehreren weiteren an der Vorwahl
wand befestigten Rückwänden mit den entsprechenden Regalböden hat,
in dem die Gegenstücke oder Ersatzpaare sowie andere Paare gelagert
werden. Dieser Zugriff kann wahlweise, je nach Ausführungsart des Präsen
tationsregales, seitlich, von hinten oder bei im Bereich der Rückwand ange
ordneten Regalböden auch von vorne erfolgen, wobei die Größenverhält
nisse so variierbar sind, daß bei einem weniger tiefen Präsentationsregal
der Zugriff nur per Hand zu erfolgen braucht, jedoch bei einem großen
Präsentationsregal das dahinter angeordnete Lagersystem sogar begehbar
konzipiert ist und auch aus mehreren separaten Abschnitten bestehen
kann. Diese einzelnen Abschnitte können dabei vorteilhafterweise so ausge
führt sein, daß sie über Verbindungsmittel so lösbar miteinander verbunden
sind, daß auf Wunsch des Verkaufspersonals nur ein Teil mit der Vorwahl
wand hervorfahrbar ist und der hintere Teil als Lagerteil in seiner Position
verharrt.
Das Verkaufspersonal kann so innerhalb des Verkaufsraumes bleiben und
den Käufer schneller und intensiver bedienen und nebenbei die erforderli
che Kontrollfunktion voll und ganz wahrnehmen. Weiterhin wird die Anzahl
der anwesenden Verkäufer minimiert, bzw. die Beratungsmöglichkeit der
Kunden optimiert. Weiterhin wird die Lagerhaltung insgesamt verbilligt,
weil ein evtl. noch vorhandenes externes Hauptlager sehr viel kleiner ausfal
len kann und durch die sinnvolle Anordnung der verschiedenen Ausführun
gen des erfindungsgemäßen Präsentationsregales eine erhebliche Platz- und
damit Kostenersparnis eintritt. Bei konsequenter Anwendung des Ver
fahrens zur Anordnung der Schuhe im Präsentationsregal sind Personalko
stenersparnisse von bis zu 50% erzielbar. Bei dieser Art der Lagerung ist es
auch nicht mehr notwendig, die Schuhe in Kartons zu lagern, wodurch eine
erhebliche Lagerplatzeinsparung und ein weitere Zeitgewinn für die Kun
denberatung ermöglicht wird.
Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Präsentationsregales wird
es dem Schuheinzelhandel oftmals erst ermöglicht werden, in neu erstellte
Geschäftsimmobilien oder ehemalige Oberbekleidungsläden einzuziehen,
da diese zum Teil nicht mit Lagern ausgestattet sind.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die
Öffnungs- und Schließbewegung der Vorwahlwand so durch mechanische,
hydraulische oder andere bekannte Mittel unterstützt, daß auch weniger
starkes Verkaufspersonal das Präsentationsregal bedienen kann.
Von besonderem Vorteil ist weiterhin eine Ausführungsform, bei der die
Vorwahlwand auf der dem Verkaufsraum zugewandten Seite zwar nur bis
in Sichthöhe mit Vorwahlböden bestückt ist, sich aber über fast die gesamt
Raumhöhe erstreckt und auf der Rückseite über die gesamte Höhe mit Re
galböden ausgestattet ist, die dabei auch noch sehr viel enger eingestellt
sein können, als die ebenfalls einstellbaren Böden auf der dem Verkaufs
raum zugewandten Seite.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes
der Erfindung ist das hinter der Vorwahlwand angeordnete Lagersystem
horizontal geteilt, so daß beispielsweise nur ein unterer Teil hervorfahrbar
ist und ein obere Teil an seinem Platz verbleibt, der im Sommer beispiels
weise mit Winterware gefüllt sein kann. Bei einer weiteren Ausgestaltung
können die oberen Regalteile so abgesenkt werden, daß sie ohne Leiter
zugänglich sind.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein oder mehrere Präsentationsregale so
anzuordnen, daß sie mitten in einem Verkaufsraum säulenartig angeordnet
werden, was die Lagerkapazität von Schuhen innerhalb des Verkaufsrau
mes zusätzlich enorm steigert. Das erfinderische Präsentationsregal erlaubt
es mithin, jede Art von Verkaufsraum individuell auszustatten, sei es nun ein
langer schmaler Raum, der an einer schmalen Stirnwand mit einer sehr
tiefen begehbaren Präsentationsregalwand versehen wird oder ein großer
quadratischer Raum, der rundherum mit weniger tiefen, d. h. ein oder zwei
Regalböden tiefen Präsentationsregalen bestückt wird.
Vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der die Ausstellungsstücke und
Lagerbestände und Ablageorte datentechnisch erfaßt werden. Dies kann
beispielsweise durch sichtbar oder unsichtbar an den Schuhen angebrachte
Datenträger und fest oder beweglich am Präsentationsregal angeordnete
korrespondierende Lesegeräte erfolgen, oder durch im Regal angeordnete
Sensorleisten, z. B. Lichtschranken, die das Einlegen eines Schuhes in einen
freien Regalplatz registrieren und die Lage eines gesuchten Schuhes auf
Wunsch optisch oder akustisch angeben können.
Mit einer solchen datentechnischen Erfassung ist auch eine zusätzliche Vor
richtung denkbar, die die Regale und/oder die Ware selbst so verschwenkt
oder verfährt, daß eine gesuchte Ware an einer vorherbestimmbaren Aus
gabestelle entnommen werden kann.
Das erfindungsgemäße Präsentationsregal läßt sich insbesondere beim
Vertrieb paariger Ware, insbesondere von Schuhen verwenden. Um den
gewünschten Erfolg zu erhalten, muß ein Schuh eines Paares auf den Vor
wahlböden der Vorwahlwand plaziert werden und das Gegenstück mög
lichst auf einem hinter der Vorwahlwand angeordneten Regalboden an
einem Platz, der der Höhe und Anordnung des Ausstellungsstückes ent
spricht. Dann ist ein schnelles und unproblematisches Wiederfinden ge
währleistet, zumal die Schuhe auch ohne Kartons eingelagert sein können.
Beim Einsatz elektronischer Datenverarbeitung muß jeder Schuh über eine
Kennzeichnung verfügen, damit er und seine Plazierung schnell und effektiv
eingegeben und bei Bedarf ausgegeben bzw. angezeigt werden kann.
Hierzu kann die schon vorhandene Artikelnummer oder z. B. eine Klassifi
kationsnummer genutzt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus und in
Kombination mit den weiteren Unteransprüchen.
Nachfolgend sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von
Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Präsentationsregal mit Führungsschienen und Laufrollen an der
Vorwahlwand und mit dahinter angeordnetem, ortsfesten Zusatzre
gal in geschlossener Stellung in Seitenansicht,
Fig. 2 das Präsentationsregal der Fig. 1 in einer geöffneten Stellung,
Fig. 3 das Präsentationsregal der Fig. 2 in Ansicht von oben,
Fig. 4 ein um eine Mittelachse verschwenkbares Präsentationsregal in
Ausführung als dreiflügeliges Drehregal in Ansicht von oben, und
Fig. 5 ein tiefes Präsentationsregal mit weiteren teilweise oder komplett
ausziehbaren Regalen in U- und H-Anordnung in Ansicht von oben.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Präsentationsregal besitzt eine Vor
wahlwand 1, die mit Vorwahlböden 2 versehen ist. Auf der Rückwand sind
weitere Regalböden 3 angeordnet, die, da sie nicht der Präsentation son
dern der Lagerung dienen, sehr viel dichter und höher, also nicht unbe
dingt sofort einsehbar, angeordnet sein können, als die auf der Vorderseite
der Vorwahlwand 1. Diese weist in ihrem oberen Bereich zur zusätzlichen
Nutzung der Wandfläche eine Werbefläche 9 auf. Des weiteren ist sie an
ihrem unteren Ende mit zwei Rollen 5 versehen und wird über zwei Linear
führungen 6 geführt. Denkbar ist auch eine Vorwahlwand, die auf minde
stens drei Rädern frei stehend verfahrbar ist, oder eine als Schwebetür aus
geführte Vorwahlwand.
Auf der dem Verkaufsraum abgewandten Seite ist im hinteren Bereich ein
ortsfestes Zusatzregal angeordnet, an dem die Linearführungen 6 befestigt
sind.
Die Fig. 5 zeigt ein Präsentationsregal, an dessen Rückseite der Vorwahl
wand 1b eine weitere Regalrückwand 4b rechtwinklig angeschlossen ist, an
der wiederum eine weitere Regalrückwand 11 rechtwinklig, in Draufsicht H-för
mig, befestigt ist, die parallel zu einer Regalrückwand 12 angeordnet ist,
an die sich U-förmig weitere Regalrückwände 13 anschließen, wobei alle
Rückwände mit Regalböden 3b ausgestattet sind. Zwischen den parallelen
Rückwänden 11, 12 ist eine lösbare Verbindung 8 vorgesehen, die auf
Wunsch des Verkaufspersonals lösbar oder verriegelbar ist, so daß bei Be
darf nur der H-förmige Regalabschnitt ausziehbar ist.
In der Fig. 4 ist die Vorwahlwand 1a des Präsentationsregales als Drehre
gal mit einem auf der Mittelsenkrechten angeordneten Drehgelenk 7 aus
geführt, wobei die Vorwählböden 2a und die Regalböden 3a an ihren Au
ßenrändern, der Bewegung entsprechend, mit einem Kreisbogen versehen
sind. Weiterhin weist auch diese Variante eine weitere Rückwand 4a auf,
die rechtwinklig an der Rückwand der Vorwahlwand 1a befestigt ist. Bei
außermittiger Anordnung der Drehgelenke 7 sind auch hier zusätzliche
Varianten denkbar, beispielsweise mit zwei weiteren, in etwa an den äuße
ren Seiten rechtwinklig von der Rückwand der Vorwahlwand 1a abstehen
den Regalrückwänden, so daß die Vorwahlwand 1a und die Regalrück
wände U-förmig zusammengesetzt wären.
Weiterhin sind alle Kombination der unterschiedlichen Präsentationsregale
denkbar, so daß für jede vorhandene Umgebung eine anforderungsgemä
ße Lösung zusammengestellt werden kann.
Claims (20)
1. Präsentationsregal, insbesondere für Schuhe, mit einer Vorwahlwand
und Vorwahlböden zur Ausstellung von Ware, wobei die Vorwahlwand als
Abschlußwand eines dahinter angeordneten Regalsystems ausgebildet ist
und hinter der, auf der dem Verkaufsraum abgewandten Seite der Vor
wahlwand, mindestens ein weiterer Regalboden und/oder mindestens eine
weitere Regalrückwand angeordnet ist und daß die Vorwahlwand aus einer
Präsentationsstellung heraus in eine Funktionsstellung in Richtung des Ver
kaufsraums verfahr- und/oder verschwenkbar ist, in der das dahinter an
geordnete Lagersystem zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß rück
seitig unmittelbar an der Vorwahlwand (1, 1a, 1b) mindestens eine weitere
Rückwand (4a, 4b) mit mindestens einem weiteren Regalboden (3, 3a, 3b)
befestigt ist.
2. Präsentationsregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Vorwahlwand (1, 1a, 1b) Mittel und Vorrichtungen zum Verschwenken
und/oder zum Verfahren angeordnet sind.
3. Präsentationsregal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mittel zum Verschwenken aus auf einer vertikalen Achse angeordneten
Drehgelenken (7) besteht und die Mittel zum Verfahren aus Rollen (5) oder
aus einer Kombination aus Rollen (5) und einer Linearführung (6) oder nur
aus einer Linerarführung (6).
4. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschieb- und/oder Ver
schwenkbarkeit mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch un
terstützt ist.
5. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regalböden aus Stangen, Kör
ben, Schubladen, Fächern, Hakenreihen oder ebenen Böden bestehen.
6. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vorwahlwand (1, 1a, 1b)
annähernd über die gesamte Raumhöhe erstreckt, daß die Vorwahlböden
(2, 2a, 2b) vom Boden bis in eine maximal einsehbare Sichthöhe und die
Regalböden (3, 3a, 3b) über die Gesamthöhe der Vorwahlwand (1, 1a, 1b)
und enger als die Vorwahlböden (2, 2a, 2b) angeordnet sind.
7. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der weiteren Regalrückwand
(4a, 4b) zusätzlich weitere Rückwände (11, 12, 13) angeschlossen sind.
8. Präsentationsregal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorwahlwand (1b) und die weiteren Rückwände (4b, 11, 12, 13) H- oder U-för
mig zusammengesetzt sind.
9. Präsentationsregal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß meh
rere H- oder U-förmig zusammengesetzte Rückwände (4b, 11, 12, 13) durch
Verbindungsmittel lösbar aneinandergekoppelt sind.
10. Präsentationsregal nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weiteren Rückwände (4a, 4b, 11, 12, 13) ein- oder mehr
fach horizontal und/oder vertikal geteilt sind und wahlweise alle oder nur
ein oberer oder unterer des mit Regalböden (3, 3a, 3b) versehenen Ab
schnitts hervorfahr- oder schwenkbar ist.
11. Präsentationsregal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in
einem hervorgefahrenen bzw. -geschwenkten Zustand ein oberer Abschnitt
nach unten absenkbar ist.
12. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihm auf der dem Verkaufsraum ab
gewandten Seite mindestens ein ortsfestes Zusatzregal zugeordnet ist.
13. Präsentationsregal nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zusatzregal als Rollbodenregal ausgeführt ist.
14. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zu Regalwänden oder zu
im Verkaufsraum freistehenden Regalsäulen angeordnet sind.
15. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwahlwand (1, 1a, 1b,) ortsfe
ste oder frei bewegliche Dateneinlesegeräte und den rückwärtigen Regalen
Dateneinlesegeräte oder Sensoren und Anzeigemittel für freien oder besetz
ten Lagerplatz zugeordnet sind und daß an der Ware sichtbar oder un
sichtbar angebrachte Informationsträger mit den Dateneinlesegeräten über
eine angeschlossene Datenverarbeitungsanlage korrespondieren und der
Lagerplatz einer gesuchten Ware durch die Anzeigemittel optisch und oder
akustisch angebbar ist.
16. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Vorwahlwand eine Vor
richtung angeordnet ist, die eine gewünschte Ware zu einer Übergabestelle
transportiert.
17. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es mit Mitteln zur Erkennung von
Waren oder Personal ausgestattet ist, die mit einer Datenverarbeitungsan
lage gekoppelt sind, die zwischen berechtigtem und unberechtigtem Zugriff
in das Präsentationsregal und/oder in das dahinter angeordnete Lagersy
stem unterscheidet und unberechtigten Zugriff anzeigt und/oder speichert.
18. Präsentationsregal nach einem oder mehreren der vorgenannten An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es zerlegbar ist.
19. Verwendung des Präsentationsregals für paarige Ware, insbesondere
für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Schuh im Präsentati
onsregal eingeordnet wird und das Gegenstück und/oder gleiche oder
ähnliche Paare hinter der Vorwahlwand an gleicher oder ähnlicher Position
wie das Ausstellungsstück einsortiert werden.
20. Verwendung des Präsentationsregals nach Anspruch 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß beim Einsortieren der Schuhe der Ablageplatz jedes
einzelnen Schuhes elektronisch eingegeben wird und jederzeit der Ablage
platz oder auch der Gesamtbestand auf Wunsch anzeigbar ist.
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