DE2610082A1 - Vorrichtung zum lagern von waren - Google Patents
Vorrichtung zum lagern von warenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
ML/MCN/CC/28.708
den 4. März 1976
den 4. März 1976
Herr Alfred, Eugene CHEVALIER
Quartier Notre Dame
83260 LA CRAU, Frankreich
Quartier Notre Dame
83260 LA CRAU, Frankreich
"Vorrichtung zum Lagern von Waren."
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lagern von Waren und insbesondere ein Möbel, welches es ermöglicht,
an der Vertriebsstelle eine Vielzahl von zu einer-kompakten
Anordnung zusammengestellten Waren in raumsparender Weise zu lagern, wobei diese Vorrichtung ebenfalls die zur Passung der
Waren notwendige Zeit auf ein Minimum herabsetzt und eine wesentlich vereinfachte Handhabung ermöglicht.
Das Problem der Lagerung der Waren in verschiedenen Geschäften erweist sich sowohl bezüglich des Platzbedarfes als
auch der Handhabung, zum Beispiel bei verhältnismässig voluminösen Waren, schwierig, so dass in manchen Fällen die gesamte
Auswahl von angebotenen Waren nicht vorgestellt werden kann. In den Kaufhäusern bzw. grossflächigen Vertriebsstellen
kommt hinzu das Problem der Arbeitskräfte, d.h. dass die Anzahl
von Personen bzw. VerkauJ'nangenteilten, die in einer bestimmten
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Abteilung beschäftigt sind, von der Ausstellungsart und der zu jeder Verkaufshandlung notwendigen Handtätigkeit je nach der betreffenden
Abteilung abhängig gemacht wird.
Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die genannten Probleme gleichzeitig zu lösen und dabei eine Vorrichtung
zu schaffen, die es ermöglicht, durch eine integrierte Form, die eine minimale Handhabung und eine geringste Anzahl von
Bedienungspersonen erfordert, da die zu jeder Verkaufshandlung notwendige Zeit wesentlich verringert ist, Waren gleichzeitig
zu lagern, zu behandeln, zu vertrieben und auszustellen.
Zu diesem Zweck schlägt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Lagern von Waren vor, die einen Rahmen und eine
Vielzahl von senkrechten gleichlaufenden Lagerelementen umfasst, welche zwischen zwei senkrechten, in Abstand voneinander angeordneten,
gleichlaufenden Bezugsebenen angeordnet sind, wobei jedes Lagerelement sich zwischen den genannten Bezugsebenen erstreckt
und die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass jedes Lagerelement in Bezug auf die Bezugsebenen
schräg gerichtet ist.
Gemäss einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist daher die Tiefe der Lagerelemente geringer als deren Breite.
Gemäss einem anderen kennzeichenden Merkmal der vorliegenden Erfindung sind bestimmte Lagerelemente in ihren Ebenen
beweglich angeordnet, so dass die in diesen Elementen gelagerten Waren leicht zugänglich sind und in bestimmten Fällen die Umstellung
bzw. Umladung der Waren zu der Vertriebsstelle unnötig wird.
Gemäss einem anderen Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht der Rahmen der Vorrichtung aus einem selbsttragenden
Gestell, welches mit einem Sockel versehen ist, sowie aus einer Zwischendecke, welche durch die festen Lagerelemente miteinander
7 0 9 8 3 1 / '; -) 9 1
- ir-
verbunden sind. · O
G-emäss einem anderen Merkmal der vorliegenden Erfindung
ist der Abstand zwischen zwei Lagerelementen so gering wie möglich
gehalten, da der Zugang zu den Waren in jedem Element durch die Verschiebung desselben in seiner eigenen Ebene erzielt wird.
Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,in welcher an Hand der beigefügten
Zeichnungen die Erfindung nur beispielsweise erläutert wird.
In den Zeichnungen zeigen :
- Figur 1 eine Ansicht in der Perspektive einer erfindungsgemassen
Lagervorrichtung in einer bevorzugten Ausführungsart ;
- Figur 2 eine Draufsicht der erfindungsgemassen Lagervorrichtung mit abgenommener Zwischendecke ;
- Figur 3 einen Schnitt gemäss der Linie III-III der
Figur' 2 ; und
- Figur 4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV der Figur 2.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung erfüllt daher bei bestimmten Anwendungen gleichzeitig verschiedene Funktionen,
und zwar die Lagerung, die Behandlung bzw. Handhabung, die Verteilung bzw. Abgabe sowie die Ausstellung von Produkten oder
Waren, die mit dem geringstmöglichen Platzbedarf in den verschiedenen Lagerelementen gelagert sind.
Bei dem bevorzugten, in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiel
besteht die Vorrichtung 1 aus einem Rahmen, der einen Sockel 2, eine Zwischendecke 3 sowie eine Vielzahl
von Lagerelementen 4 umfasst, die zwischen dem Sockel 2 und
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der Zwischendecke 3 senkrecht angeordnet sind.
Wie es die Figur 1 zeigt, besteht die Gruppe von Lagerelementen 4 aus einer Vielzahl von Einfassungen bzw. Panelen
5, die ihrerseits in einer Reihe von festen oder tragenden Panelen 5a, die zur festen Verbindung des Sockels 2 mit der
Zwischendecke 3 dienen, sowie in einer Reihe von beweglichen Einfassungen oder Panelen 5b geteilt sind, wobei die Panelen5b
in ihrer jeweiligen Ebene über in dem Sockel 2 und der Zwischendecke
3 jeweils eingearbeitete Gleitschienen 6, 7 verschoben
werden können. Die Figur 1 zeigt eine leere Einfassung 5'b, die ausgezogen ist, d.h. in Bezug auf die übrigen Einfassungen freigesetzt
ist, so dass die in dieser Einfassung festgehaltenen Waren leichter zugänglich sind.
Die Figuren 2 und 4 zeigen in Einzelheiten die Mittel, die das Gleiten der beweglichen Einfassungen 5b in dem Sockel 2
und der Zwischendecke 3 ermöglichen.
Der Sockel 2, der zum Beispiel aus rohrförmigen Elementen besteht, besitzt eine waagerechte Fläche 8, die eine Zwischenbodenfläche
bildet und zum Beispiel aus einer tiefgezogenen Stahlplatte besteht, um die zueinander gleichlaufenden Nuten 6
zu bilden, die auf der gesamten Länge des Sockels regelmässig in Abstand voneinander verteilt sind und mit der Längsachse des
Sockels 2 einen bestimmten Winkel bilden .. An der Innenfläche
9 der Zwischendecke 3 gegenüber der Bodenfläche 8 sind die gesamten Nuten 7 zum Beispiel durch Tiefziehen einer die Innenfläche
der Zwischendecke bildenden Stahlplatte eingearbeitet, wobei die Anzahl der Nuten 7 der Anzahl der Nuten 6 gleich ist
und letztere einander gegenüber angeordnet sind.
Zwischen jederjeweiligenNute 6 und 7 des Sockels 2 und
der Zwischendecke 3 ist entweder eine feste tragende Einfassung 5a oder eine bewegliche Einfassung 5b vorgesehen. Auf Figur 4
ist die Montage einer beweglichen Einfassung 5b gezeigt, die
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über zwei Sätze von Laufrollen 10a, 10b, welche jeder beweglichen
Einfassung 5b zugeordnet sind und mit den entsprechenden jeweiligen Gleitschienen 6, 7 des Sockels 2 und der Zwischendecke
3 zusammenwirken, in ihrer eigenen Ebene gleitet.
In jeder Nute 6 des Sockels 2, im wesentlichen über die gesamte Länge dieser Nute ist ein U-förmiges Profil 11 gelagert,
dessen Sohlenfläche mit Hilfe von Schrauben 12 an der Bodenfläche 8 befestigt ist. Die Abmessungen des U-förmigen Profiles 11
sind so gewählt, dass dessen Querschnitt geringer als der Querschnitt einer Nute 6 ist, und die Flanschen 13 des Profiles
besitzen eine derartige Länge, dass die freien Enden der Flanschen im wesentlichen mit der Bodenfläche 8 fluchten.
An der unteren Seite eines jeden beweglichen Lagerelementes bzw. einer jeden beweglichen Einfassung 5b sind beiderseits
zwei Sätze von Laufrollen 14 vorgesehen, die miteinander über eine Welle 15 verbunden sind und mit Nuten 16 auf den freien
Enden des U-förmigen Profiles 11 rollen.
An der Oberseite der beweglichen Einfassungen 5b im Bereich
der Führungsschienen 7 sind weitere Laufrollen 10b vorgesehen, die auf der Stirnfläche der jeweiligen beweglichen Einfassungen
5b angebracht sind, wobei die Führungsbahnen durch •die gleichlaufenden Flächen der Nuten 7 gebildet werden.In vorteilhafter
Weise können die Nuten 7 in gewissen Fällen je nach dem Material, aus welchem sie bestehen, mit einem Belag 17 versehen
werden, der über die Schrauben 18 im Boden der Nuten 7 befestigt ist. Man hat jeweils vier Führungsrollen 19 vorgesehen,
d.h. dass im Bereich eines jeden Endes der beweglichen Einfassungen 5b jeweils zwei Laufrollen vorgesehen sind, die zu
den unteren Rollen 10a senkrecht liegen.
In der Figur 3, die eine bewegliche Einfassung 5b zeigt, ist eine Möglichkeit zum Lagern von waagerechten Rollen 20 gezeigt,
die durch Stangen 21 getragen werden, deren Enden auf
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Zahnstangen 22 abgestützt sind, die jeweils längs der beiden
Holme der Einfassung 5b befestigt sind. Diese Rollen können
zum Beispiel Stoffrollen sein, und die Zahnstangen 22 ermöglichen es, in der Einfassung Rollen unterschiedlichen Durchmessers zu
lagern.
Wie es insbesondere die Figur 3 zeigt, sind die Abmessungen der Zwischendecke 3 nicht zwangsweise denen des Sockels 2 gleich.
Bei dem dargestellten Beispiel ist die Zwischendecke 3 in ihren
Abmessungen grosser als der Sockel 2, so dass in vorteilhafter Weise eine Vorrichtung zur Beleuchtung der gesamten Einfassungen
darin angeordnet werden kann.
Wie es die Figur 2 zeigt, sind zur Begrenzung der Gleitbewegung der beweglichen Einfassungen 5b auf dem Sockel 2 Anschläge
vorgesehen, die der grösstmöglichen Auszugsstrecke der
beweglichen Einfassungen 5b entsprechen.
Obwohl es die Zeichnungen nicht zeigen, besitzen die feststehenden Einfassungen zur Verbindung des Sockels 2 mit der
Zwischendecke 3 selbstverständlich keine Lauf- oder Gleitrollen und sind mit ihren Stirnflächen an dem Sockel und der Zwischendecke
3 zum Beispiel angeschweisst oder angeschraubt. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die als Lagerelemente wirkenden
Einfassungen 5 mit Stoffrollen versehen und die Darstellung in der Perspektive der Figur 1 zeigt deutlich, dass alle Stoffrollen
bei einer bestimmten Stellung eines Betrachters von letzterem gleichzeitig erblickt werden können, so dass der Kunde unter
besseren Bedingungen seine Auswahl treffen kann. Sobald eine Rolle vom Kunden angedeutet bzw. gewählt wird, zieht der Verkäufer
zum Beispiel über einen nicht dargestellten Griff die entsprechende bewegliche Einfassung heraus, um sie auf ihrer fast gesamten
Länge freizulegen und von den anderen Einfassungen abzusondern, so dass der Verkäufer eine bestimmte Stofflänge abrollen
und schneiden kann, ohne dass die Stoffrolle der Einfassung entnommen wird. Zu diesem Zweck kann an den Holmen
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der Einfassung eine metermässige Masseinteilung vorgesehen
werden.
Um den Platzgewinn,der im Vergleich zu senkrecht zu der
Längsachse des Sockels angeordneten Einfassungen erzielt wird, besser zu zeigen, werden einige Beispiele angegeben.
PUr eine bewegliche Einfassung, die 1,50 Meter-breite
Rollen trägt, beträgt die gesamte Breite der Einfassung etwa 1,68 Meter und bei einem Neigungswinkel von 45 ° muss der
Sockel eine maximale Breite von 2 Metern besitzen, damit die durch die Einfassung getragenen Rollen vollkommen herausgezogen
werden können, während bei einem Neigungswinkel von 90 ° für den
Sockel eine Breite vorgesehen werden muss, die doppelt so gross wie die Breite einer Einfassung sein soll, d.h. 3,36 Meter beträgt.
Dieses Beispiel beweist daher eindeutig, dass mit der erfindungsgemässen Vorrichtung eine wesentliche Pla*tzersparnis
erzielt wird.
Selbstverständlich ist die Breite des Sockels in Abhängigkeit von dem Neigungsgrad der verschiedenen Einfassungen
veränderlich.
Bei dem dargestellten Beispiel tragen die ortsfesten und beweglichen Einfassungen Stoffrollen und man kann selbstverständlich
eine andere Art von Trägerelementen wie zum Beispiel Schubladen vorsehen, die insbesondere in Apotheken mit
Vorteil eingesetzt werden können.
Die starre Verbindung zwischen dem Sockel 2 und der Zwischendecke 3, die über die ortsfesten Einfassungen hergestellt
wird, ermöglicht die Schaffung einer Lagervorrichtung, deren Länge praktisch unbegrenzt ist und die nur eine Auflagefläche
auf dem Boden benötigt.
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Leerseite
Claims (6)
- P A T I;) U 'L1 A N LS P R U G H EVorrichtung zum Lagern von Waren mit einem Rahmen und einer Vielzahl von senkrechten gleichlaufenden Lagerelementen, die zwischen zwei gleichlaufenden, senkrechten, in Abstand voneinander angeordneten Bezugsebenen angeordnet sind, wobei jedes Lagerelement sich zwischen den genannten Ebenen erstreckt, dadurch gekennzeichnet , dass jedes Lagerelement (5, 5a, 5b) in Bezug auf die genannten Bezugsebenen schräg eingerichtet ist.
- 2.- Lagervorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , dass ein Teil der Lagerelemente (5a) orstfest angeordnet ist, während die übrigen Elemente (5b) entlang von in dem Rahmen angeordneten Gleitschienen (6, 7) in ihrer eigenen Ebene verschiebbar sind.
- 3.- Lagervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus einem Sockel (2) und einer zu diesem im wesentlichen gleichlaufenden Zwischendecke (3) besteht, welche über die ortsfesten Lagerelemente (5a) mit dem genannten Sockel (2) starr verbunden ist.
- 4·- Lagervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche (8) des Sockels (2) mit einer Vielzahl von Nuten (6) versehen ist, die zum Beispiel durch Tiefziehen einer Stahlplatte hergestellt werden, wobei diese Nuten zueinander gleichlaufend verlaufen und gegenüber den genannten Bezugsebenen schräg gerichtet sind.
- 5·- Lagervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass in jeder Hute (6) des Üockels (2) im wesentlichen über die gesamte Länge einer jeden Nute ein U-förmiges Profil (11) mit Flanschen (13) vorgesehen ist, deren709831/0591ORIGINAL INSPECTEDfreie Enden mit der oberen Fläche (8) des Sockels (2) im wesentlichen fluchtend angeordnet sind und jeweils eine Rollbahn für die beweglichen Lagerelemente (5b) bilden.
- 6.- Lagervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes bewegliche Lagerelement (5b) mit Laufrollen (14) versehen ist, die eine Nute (16) aufweisen und mit den genannten Rollwegen zusammenwirken.7·- Lagervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche (9) der Zwischendecke (3) mit einer Anzahl von zum Beispiel durch Tiefziehen hergestellten Nuten (7) versehen ist, die der Anzahl der Nuten (6) gleich ist, wobei die Seitenwandungen dieser Nuten (7) als Führungsbahn für Laufrollen (1Oa) dienen, welche an den oberen Stirnflächen der beweglichen Lagerelemente (5t>) angeordnet sind.709831/0b 9 1
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Legal Events
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