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DE19503407C2 - Vorrichtung zur Vergleichmäßigung der Flächengewichtsverteilung von Vliesen - Google Patents

Vorrichtung zur Vergleichmäßigung der Flächengewichtsverteilung von Vliesen

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DE19503407C2
DE19503407C2 DE19503407A DE19503407A DE19503407C2 DE 19503407 C2 DE19503407 C2 DE 19503407C2 DE 19503407 A DE19503407 A DE 19503407A DE 19503407 A DE19503407 A DE 19503407A DE 19503407 C2 DE19503407 C2 DE 19503407C2
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    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres
    • B27N3/146Controlling mat weight distribution

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vergleichmäßigung der Flächengewichtsverteilung ein- oder mehrschichtiger Vliese aus mit mindestens einem Bindemittel versetzten lignozellulose- und/oder zellulosehaltigen Teilchen zur Herstellung von geformten Gegenständen insbeson­ dere in Form von Holzspan-, Holzfaser- oder dergleichen Plat­ ten, bei der einem über zumindest einen Streukopf beschick­ ten Vliesträger wenigstens eine sich zumindest über einen Teil der Vliesbreite erstreckende und höhenverstellbare Rück­ bürstenwalze mit einer Vorrichtung zur Aufnahme und Rückfüh­ rung von rückgebürsteten Vliesteilchen zum Dosierbunker des jeweiligen Streukopfes zugeordnet ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der EP 0 161 323 A1 be­ kannt. Diese bekannte Vorrichtung arbeitet mit speziell aus­ gebildeten Rückstreifrechen, deren Verwendbarkeit hinsicht­ lich der Vliesmaterialien beschränkt ist und mittels derer nicht immer die geforderten Genauigkeiten erreicht werden können.
Bei der aus der EP 0 336 098 B1 bekannten Vorrichtung ist einer Rückbürsteneinheit in Laufrichtung des Vlieses eine in der Vliesteilchen-Rückwurfstreubahn gelegene Verteileinheit zur variierenden Ablenkung der auftreffenden Vliesteilchen vorgeschaltet. Die Verteileinheit besteht hierbei aus mehre­ ren nebeneinander angeordneten Pendelklappen, deren Achsen vorzugsweise senkrecht zum Vliesträger verlaufen und die mit einem gemeinsamen Antrieb phasengleich oder wenigstens zum Teil phasenverschoben gekuppelt sind. Die Rückbürstenein­ heit hingegen besteht zweckmäßigerweise aus einer sich über die Vliesbreite erstreckenden Rückbürst-Streuwalze, deren Drehachse parallel zum Vliesträger und senkrecht zur Lauf­ richtung des Vliesträgers verläuft und die vorzugsweise hochtourig an­ getrieben ist, wobei eine zweckmäßige Drehzahl beispielsweise bei 300 U/min liegt.
Im Betrieb dieser bekannten Vorrichtung wurde festgestellt, daß insbe­ sondere bei der Fertigung von gips- und/oder zementgebundenen plattenförmigen Produkten mit der Zeit unerwünschte Anlagerungs- und Anbackungsvorgänge an der Rückbürst-Streuwalze und an den Pendelklappen auftreten, die eine reibungslose Vergleichmäßigung der Flächengewichtsverteilung ein- oder mehrschichtiger Vliese stören sowie Zeit- und kostenaufwendige Reinigungsarbeiten erforderlich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der ein­ gangs definierten Art zu schaffen, die eine betriebssichere und ver­ gleichmäßigtere Flächengewichtsverteilung ein- oder mehrschichtiger Vliese ermöglicht.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Rück­ bürstenwalze bezüglich der Laufrichtung des Vliesträgers schräg ange­ ordnet ist und flexible Borsten aus hydrophobem Material aufweist sowie mit einer gegenläufigen Reinigungsbürste mit flexiblen Borsten oder einer Reinigungsleiste zusammenwirkt, die zur Reinigung der Rückbürstenwalze in diese eingreift.
Da bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung stets mit einem Überschuß an Teilchen gearbeitet wird, können beim Rückbürstvorgang auch grö­ ßere Ungleichmäßigkeiten in der Schüttung problemlos ausgeglichen werden. Dies hat auch zur Folge, daß an die Dosiergenauigkeit keine hohen Anforderungen gestellt werden müssen, da die Rückbürstenwalze stets den erforderlichen volumetrischen Ausgleich bewirkt.
Durch die Schrägstellung der Rückbürstenwalze bezüglich der Laufrichtung des jeweiligen Vliesträgers ergeben sich vor allem die Vorteile einer zusätzlichen Teilchenvermischung, einer Verbesserung der Gleichmäßigkeit der Teilchen sowie ein schnellerer Abtransport der Teilchen von der jeweiligen Rückbürstenwalze zurück zum Dosierbunker des jeweiligen Streukopfes.
Da durch die Ausgestaltung der Rückbürstenwalzen mit flexib­ len Borsten aus hydrophobem Material Ablagerungs- und Anback­ effekte ausgeschaltet werden, arbeitet die Vorrichtung dauer­ haft gleichmäßig, so daß eine sehr genaue Flächengewichtsver­ teilung auch während eines Langzeitbetriebs gewährleistet ist.
Eine vorteilhafte Variante der Erfindung besteht darin, die Rückbürstenwalze gegenüber dem Vliesträger so höhenverstell­ bar festzulegen, daß ein im Querschnitt trapezförmiges Vlies für die Verpressung zu Dachschindeln und ähnlichen Formkör­ pern erzeugt werden kann.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, über einen im Querschnitt spiegelbildlich doppelkeilförmig profi­ lierten Vliesträger eine Rückbürsteneinheit anzuordnen, die aus zwei Rückbürstenwalzen besteht, die in der Draufsicht eine versetzt V-förmige Anordnung bilden. Damit läßt sich ein im Querschnitt doppeltrapezförmiges Vlies herstellen, das nach einem anschließenden Preßvorgang in zwei entspre­ chende Formkörper aufteilbar ist.
Erfindungswesentlich ist außerdem, daß die flexiblen Borsten der Rückbürstenwalze(n) auch unterschiedlich lang sein kön­ nen, um einem Vlies eine gewünschte Oberflächenstruktur zu geben, wenn aus ihm beispielsweise eine dekorative Wandplat­ te hergestellt werden soll.
Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausfüh­ rungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Streu­ station zur Bildung eines mehrschichtigen Vlieses mit der erfindungsgemäßen Vorrich­ tung zur Vergleichmäßigung der Flächenge­ wichtsverteilung der Mittelschicht des Vlie­ ses,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Rück­ bürsteneinheit mit Bürstenreinigung und zuge­ ordneten Walzenbürsten zum Besäumen der Längskanten des Vlieses,
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Gegenstandes von Fig. 2 in Querrichtung eines Vlieses,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf zwei erfin­ dungsgemäße Rückbürstenwalzen in versetzt V-förmiger Anordnung,
Fig. 5 bis 7 Querschnittsansichten eines auf einem Vlies­ träger gebildeten Vlieses, das nach dem Rück­ bürsten eine vergleichmäßigte Flächenge­ wichtsverteilung besitzt und dann zu einem Formkörper verpreßt wird, und
Fig. 8 bis 10 schematische Ansichten eines auf einem Vliesträger gebildeten und bei vergleich­ mäßigter Flächengewichtsverteilung oberflä­ chenzuprofilierenden Vlieses bis zum endver­ preßten Formkörper.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt eines endlosen Vliesträgers 1, der in Richtung des Pfeiles 2 unterhalb einer insgesamt mit 3 bezeichneten Streustation bewegt wird. Die Streustation 3 umfaßt eine Einheit 4 zur Bildung der unteren Deckschicht, eine Einheit 5 zur Bildung der Mittelschicht und eine Ein­ heit 6 zur Bildung der oberen Deckschicht des Vlieses 7.
Zumindest zwischen den Einheiten 5 und 6 ist eine schräg über die Vliesbreite angeordnete und höhenverstellbare Rück­ bürstenwalze 8 vorgesehen, die entgegen der Bewegungsrich­ tung 2 des Vliesträgers umläuft und die Flächengewichtsver­ teilung der Mittelschicht des Vlieses 7 vergleichmäßigt, wo­ bei überschüssige rückgebürstete Mittelschichtvliesteilchen seitlich abgeführt und auf einen sich unterhalb des Vliesträ­ gers 1 befindenden Querförderer 33 übergeben werden, welcher das rückgebürstete Material, das von der Rückbürstenwalze 8 aber auch von den zur Besäumung verwendeten Bürstenwal­ zen 19, 20 kommen kann, zum Dosierbunker 9 der Einheit 5 zu­ rücktransportiert bzw. einer weiteren Fördervorrichtung zu­ führt, deren Abgabeende im Dosierbunker 9 endet. Der Rück­ bürstenwalze 8 unmittelbar vorgeschaltet ist eine vorzugswei­ se traversierend ausgebildete Meßvorrichtung 10, die dazu dient, die Rückbürstenwalze 8 in Abhängigkeit von der Soll- Flächengewichtsverteilung in Querrichtung des Vlieses 7 in der Höhe zu verstellen.
Mit Bezug auf Fig. 1 veranschaulicht Fig. 2 in einer Drauf­ sicht eine Mittelschicht 11 eines Vlieses, die zusammen mit einem Vliesträger, der auch aus einzelnen Unterlagsplat­ ten 12 bestehen kann, in Richtung des Pfeiles 13 fortbewegt wird. Über die Vliesbreite ist eine höhenverstellbare Rück­ bürstenwalze 8 mit flexiblen Borsten 14 aus einem Kunststoff­ material in wählbarer Schräglage angeordnet, worauf der Dop­ pelpfeil 15 hinweist. Zwecks Reinigung der rotierenden Rück­ bürstenwalze 8 greift in diese in derselben Schräglage 16 eine gegenläufige Bürstenwalze 17 ein, die vorzugsweise eben­ falls flexible Borsten 14 aus einem Kunststoffmaterial hat. All die dabei anfallenden überschüssigen Vliesteilchen wer­ den in Richtung des Pfeiles 18 fortbewegt, seitlich außer­ halb der Unterlagsplatten 12 von einer geeigneten Transport­ vorrichtung, sei es ein Schnecken- oder sei es zum Beispiel ein Bandförderer, aufgenommen und - siehe Fig. 1 - in den Dosierbunker 9 der Einheit 5 der Streustation 3 zurückgeför­ dert.
Fig. 2 zeigt auch zwei Walzenbürsten 19 und 20 zum Besäumen der Längskanten der Mittelschicht 11 eines Vlieses. Die Wal­ zenbürsten 19 und 20 sind in Richtung der Doppelpfeile 21 und 22 zueinander und voneinander weg bewegbar, so daß die Längskanten unterschiedlich breiter Mittelschichten 11 eines Vlieses besäumt werden können. Das lose Besäumgut wird wie das beim Rückbürsten durch die Rückbürstenwalze 8 anfallende Gut behandelt, also in den Dosierbunker 9 der Einheit 5 der Streustation 3 transportiert, und zwar unter Zwischenschal­ tung des Querförderers 33.
Nach Fig. 3 ist die Rückbürstenwalze 8 entsprechend der Richtung des Doppelpfeiles 23 zusätzlich in der Höhe varia­ bel einstellbar. Dadurch erhält man ein im Querschnitt tra­ pezförmiges Vlies 11, das für die Verpressung zu einer Schin­ del geeignet ist.
In Fig. 4 sind vor allem zwei Rückbürstenwalzen 24 und 25 in versetzt V-förmiger Anordnung gezeigt, die analog der Rückbürstenwalze 8 gemäß den Fig. 2 und 3 verstellbar sind und je eine gegenläufige Bürstenwalze 17 aufweisen, was der Einfachheit halber zum Teil nicht dargestellt ist.
Ausgehend von einem gemäß Fig. 5 auf einem im Querschnitt spiegelbildlich doppelkeilförmig profilierten Vliesträger 26 gebildeten Vlies 27 stellt diese Ausführungsform der Erfin­ dung sicher, daß dieses Vlies 27 gemäß Fig. 6 nach dem Rück­ bürsten bei vergleichmäßigter Flächengewichtsverteilung eine im Querschnitt doppeltrapezförmige Gestalt annimmt. Der dar­ aus in einem Preßvorgang hergestellte Formkörper 28 geht aus Fig. 7 hervor. Er zeichnet sich durch ein durchgängig glei­ ches Flächengewicht aus und ist durch einen Mittenschnitt in zwei Schindeln aufteilbar. Die Oberfläche des Vliesträ­ gers 26 ist vorzugsweise geriffelt ausgebildet, so daß auch die unter Verwendung dieses Vliesträgers 26 gefertigten Schindeln eine entsprechende Oberflächenstruktur erhalten.
Fig. 8 zeigt ein Vlies 29, das sich auf einem ebenen Vlies­ träger 30 befindet. Dieses Vlies 29 erhält gemäß Fig. 9 mittels verschieden langer flexibler Borsten 31 der Rückbür­ stenwalze 8 eine entsprechende Oberflächenprofilierung, eine vergleichmäßigte Flächengewichtsverteilung und ergibt gemäß Fig. 10 nach einem Preßvorgang einen Formkörper 32 mit kon­ stantem Flächengewicht.

Claims (16)

1. Vorrichtung zur Vergleichsmäßigung der Flächengewichtsverteilung ein- oder mehrschichtiger Vliese aus mit mindestens einem Binde­ mittel versetzten lignozellulose- und/oder zellulosehaltigen Teilchen zur Herstellung von geformten Gegenständen insbesondere in Form von Holzspan-, Holzfaser- oder dergleichen Platten, bei der einem über zumindest einen Streukopf beschickten Vliesträger wenigstens eine sich zumindest über einen Teil der Vliesbreite erstreckende und höhenverstellbare Rückbürstenwalze mit einer Vorrichtung zur Auf­ nahme und Rückführung von rückgebürsteten Vliesteilchen zum Dosierbunker des jeweiligen Streukopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürstenwalze (8) bezüglich der Laufrichtung des Vlies­ trägers (1) schräg angeordnet ist und flexible Borsten (14) aus hy­ drophobem Material aufweist sowie mit einer gegenläufigen Reini­ gungsbürste (17) mit flexiblen Borsten (14) oder einer Reinigungslei­ ste zusammenwirkt, die zur Reinigung der Rückbürstenwalze (8) in diese eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückbürstenwalze (8) eine Meßvorrichtung (10) zur Höhen­ verstellung der Rückbürstenwalze (8) in Abhängigkeit von der Soll- Flächengewichtsverteilung in Querrichtung des Vlieses (7) zugeord­ net ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Borsten (14) aus einem Kunststoffmaterial beste­ hen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial Polypropylen oder Teflon ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürstenwalze (8) um eine zu ihrer Längsachse senk­ rechte Achse verschwenkbar und damit die Schrägstellung einstell­ bar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürstenwalze (8) in ihrer Winkellage relativ zur Ebene des Vliesträgers (1) einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürsteneinheit aus zumindest zwei Rückbürstenwalzen (24, 25) besteht, wobei jeweils ein benachbartes Paar von in Lauf­ richtung des Vliesträgers (1) zueinander versetzt angeordneten Rückbürstenwalzen (24, 25) eine stumpfwinklige V-förmige Anord­ nung bildet und jeder Rückbürstenwalze (24, 25) je eine gegenläufi­ ge Reinigungsbürste (17) mit flexiblen Borsten (14) oder je eine Rei­ nigungsleiste zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürstenwalzen (24, 25) eines jeden eine V-förmige An­ ordnung bildendes Paares in ihrer horizontalen und/oder vertikalen Lage bezüglich des Vliesträgers (1) einstellbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbürstenwalzen (8, 24, 25) gleich lange oder verschieden lange flexible Borsten (14, 31) aus einem Kunststoffmaterial aufwei­ sen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial Polypropylen oder Teflon ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückbürstenwalze (8) zwei Bürstenwalzen (19, 20) zum Be­ säumen der Längskanten zumindest einer Vliesschicht benachbart sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenwalzen (19, 20) in einer Horizontalebene zueinander bzw. voneinander weg bewegbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in Abhängigkeit von zu bildenden Vliesformen (11, 27, 29) und Formkörpern (28, 32) ausgebildete Vliesträger (1, 12, 26, 30).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch zur Bildung von Schindeln (28) ausgebildete Vliesträger.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Vliesträger (26) die Form einer stumpfwinkligen, mitten­ symmetrischen Keilrinne zur Bildung eines Doppelschindel- Formkörpers aufweist, der durch einen Mittenschnitt in zwei identi­ sche Einzelschindeln aufteilbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Vliesträgers (11, 12, 26, 30) ein bandförmiger Querförderer (33) zur Aufnahme des von der Rückbürstenwalze (8, 24, 25) und insbesondere des von den zur Besäumung dienenden Bürstenwalzen (19, 20) rückgebürsteten Materials vorgesehen ist.
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