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DE1109585B - Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten

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Publication number
DE1109585B
DE1109585B DEE17715A DEE0017715A DE1109585B DE 1109585 B DE1109585 B DE 1109585B DE E17715 A DEE17715 A DE E17715A DE E0017715 A DEE0017715 A DE E0017715A DE 1109585 B DE1109585 B DE 1109585B
Authority
DE
Germany
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molds
conveyor belt
belt scale
distributor
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE17715A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerrit Jan Van Elten
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres
    • B27N3/146Controlling mat weight distribution
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/18Auxiliary operations, e.g. preheating, humidifying, cutting-off
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten Die im Bauwesen benutzten Leichtbau- und Faserplatten, die meistens aus Holzwolle mit einem Bindemittel, wie Zement oder Magnesit, bestehen, müssen verschiedenen Forderungen genügen. Vor allem ist es notwendig, daß die Platten nicht nur überall die gleiche Stärke, sondern auch auf ihrer ganzen Fläche das gleiche Gewicht und die gleiche Festigkeit haben. Ferner müssen die Leichtbauplatten scharfe Ecken und Kanten haben, besonders wenn sie an Stellen eingebaut werden, die nicht verputzt werden, z. B. bei der Dachdeckung. Weil die Platten meistens mit Nägeln befestigt werden, müssen ihre Ränder in der Längsrichtung besonders verstärkt und nagelbar sein. Auch muß der Werkstoff über die ganze Platte regelmäßig verteilt sein, und die Fasern müssen gut ineinandergreifen, um eine hohe Bruchfestigkeit und Elastizität der Platte zu erreichen.
  • Die Herstellung der Platten erfordert einfache und billige Formen sowie einen möglichst geringen Arbeitsaufwand.
  • Die bisher bekannten Herstellungsverfahren genügen jedoch nicht allen Anforderungen.
  • Man hat bisher die Platten nacheinander geformt und gepreßt, oder man hat die Platten fortlaufend aus einem Stück entweder nach dem Einformen oder nach dem Pressen oder auch nach dem Abbinden in der gewünschten Länge abgetrennt.
  • Um bei der Herstellung der Platten ein gleichbleibendes Gewicht zu erhalten, arbeitet man im ersteren Fall in der Weise, daß für jede Platte eine abgemessene Menge des Baustoffs in die einzelnen Formen eingefüllt wird. Das Abwiegen des faserigen, mit dem Bindemittel versetzten Baustoffes erfordert viel Arbeit, und die gleichmäßige Verteilung der abgewogenen Menge des Baustoffs auf die ganze Fläche der Platte läßt sich nur schwierig durchführen.
  • Bei dem anderen bekannten Verfahren wird das Volumen des Baustoffs konstant gehalten, z. B. bei konstanter Fördergeschwindigkeit der Formen, was aber den Nachteil hat, daß je nach der Struktur der Faser kein gleichmäßiges Gewicht erhalten werden kann. In den meisten Fällen überläßt man die Gewichtsverteilung den Arbeitern, die den Baustoff z. B. von Hand in die Formen, auf die Formböden oder auf das Formband streuen. Hierbei läßt es sich nicht vermeiden, daß das Gewicht der fertigen Platte oft stark schwankt, besonders wenn man die Gewichtsverteilung dem Gefühl der Arbeiter überläßt; auch sind die Fasern nicht regelmäßig über die ganze Platte ineinander verflochten und verteilt.
  • Bei der Herstellung von Platten aus Holzspänen oder anderem schüttfähigem Gut ist es bekannt, die Vorschubgeschwindigkeit der fortlaufend bewegten Formen durch eine Förderbandwaage in Abhängigkeit vom Gewicht des Rohmaterials zu steuern, um dadurch ein gleichbleibendes Metergewicht für die Platten zu erhalten. Die Verarbeitung von Holzwolle, einem langfaserigen, nicht schüttfähigen Material zu Leichtbauplatten ist wesentlich schwieriger als von schüttfähigen Holzspänen, und besonders die Dosierung des langfaserigen Rohmaterials, das unmittelbar von der Hobelmaschine kommt und in seiner Menge starken Schwankungen unterworfen ist, konnte mit den bisher bekannten Vorrichtungen nicht in einer allen Anforderungen genügenden Weise durchgeführt werden.
  • Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die auch bei ungleichmäßiger Aufgabe des Rohmaterials in Fließfertigung ein gleichmäßiges Gewicht und Gefüge sowie eine hohe Festigkeit der Leichtbauplatten ergibt.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß vor der die Vorschubgeschwindigkeit der Formen steuernden Förderbandwaage eine mit einem Verteiler versehene Fördervorrichtung, und hinter ihr eine Verteilervorrichtung, die das von der Förderbandwaage fallende Gut in die Formen entgegen deren Vorschubrichtung streut, sowie eine in der Höhe verstellbare Kammwalze angeordnet sind, die in der Vorschubrichtung der Formen umläuft und die Oberfläche des in die Formen eingefüllten Materials abkämmt.
  • Vorrichtungen zum Verteilen des Rohmaterials auf die Formen sind bei der Herstellung von Leichtbauplatten aus mit einem Bindemittel vermischter Holzwolle in verschiedenen Ausführungen bekannt, jedoch wird die Vorschubbewegung der Formen nicht durch eine Förderbandwaage in Abhängigkeit vom Gewicht des Rohmaterials gesteuert. Auch sind bei der Herstellung von Holzspanplatten zur Erzielung gewichtsgleicher Produkte von einer Waage aus gesteuerte Abstreifer zum Abstreifen zuviel aufgetragenen Gutes bekannt.
  • Die Erfindung besteht in der Zusammenfassung der verschiedenen Elemente, durch deren Kombination erst eine rationelle Herstellung von Leichtbauplatten unter weitgehender Einsparung von Arbeitskräften bei unmittelbarer Verarbeitung der in der Hobelmaschine erzeugten Holzwolle ermöglicht wird. Die Leichtbauplatten, die mit der nach der Lehre der Erfindung ausgestatteten Vorrichtung erzeugt werden, haben wegen ihres gleichmäßigen Gefüges eine bedeutend bessere Isolierwirkung und höhere Bruchfestigkeit als die mit bekannten Vorrichtungen hergestellten Platten. Auch sind die Fasern an der Oberfläche gleichmäßig verteilt, wodurch die Platten glatte Außenflächen erhalten und auch ohne Verputzen, z. B. zur Dachabdeckung, verwendet werden können.
  • Von besonderem Vorteil ist es, daß wegen der unmittelbaren Verarbeitung der von der Hobelmaschine kommenden Holzwolle eine sonst notwendige Speicherung mit dem damit verbundenen Arbeits- und Platzaufwand erspart wird.
  • Die von einem endlosen Förderband getragenen Formen sind an den Seiten zweckmäßig durch kürzere Randleisten begrenzt, zwischen denen ein Spalt für eine die Platten in bekannter Weise voneinander trennende Kreissäge gebildet ist, die frei zwischen den Stoßstellen der Randleisten eingreifen kann. Diese Kreissäge ist vorzugsweise mit den Formen gekuppelt und mit diesen beweglich, wobei an den Formen Mittel zum Zentrieren der Säge in dem zwischen den Randleisten gebildeten Trennspalt vorgesehen sein können.
  • Die gleichmäßige Verteilung des Gutes auf die Breite der Formen kann verbessert werden, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung als Verteiler zwei nebeneinander angeordnete, mit Stiften od. dgl. versehene Walzen vorgesehen werden, deren Achsen gegeneinander schwenkbar sind. Je nach dem Winkel, den die beiden Achsen der Walzen einschließen, wird das Material mehr oder weniger divergierend in die Formkästen geschleudert, so daß man auf diese Weise auch in den Randzonen eine Materialanhäufung erhalten kann.
  • Um einen scharfen Rand der Platten zu erhalten, können an der Einfüllstelle der Formen federnde Rollen vorgesehen sein, die die Fasern am Boden gegen den Rand der Formen pressen. Die Formen haben in diesem Fall keine Querleisten, sondern nur Randleisten.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Zeichnung, in der verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zum Teil in vereinfachter Darstellung veranschaulicht sind. In dieser zeigt Fig. 1 einen Aufriß der vollständigen Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Formen an der Einfüllstelle, Fig. 3 einen Querschnitt in der Ebene A -A der Fig. 1 und 2, Fig. 4 einen Querschnitt in der Ebene B-B der Fig. 1, Fig. 5 einen Querschnitt in der Ebene C-C der Fig. 1, Fig. 6 eine Draufsicht des hinteren Teils der Vorrichtung der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 7 eine Ansicht eines Stapels von gepreßten Platten in Formen mit festen Längsleisten, Fig. 8 den teilweisen Aufriß der Einfüllstelle für die Formen, Fig. 9 die Draufsicht in der Ebene D-D der Fig. 8, Fig. 10 den Querschnitt eines Formkastens oder Formbandes, Fig. 11 die Ansicht eines Stapels Formen mit losen Leisten mit Preßvorrichtung.
  • Gemäß Fig. 1 besteht die Vorrichtung aus einer Förderbandwaage 1, die unterhalb des Förderbandes 16 angeordnet ist und mit konstanter Geschwindigkeit umläuft. Auf dieses wird das z. B. unmittelbar von der Hobelmaschine kommendeFasermaterial 15 nach Mischung mit einem Bindemittel, wie Zement, Magnesit usw., aufgegeben und mittels eines vorzugsweise in Pfeilrichtung umlaufenden Verteilerrades 14 derartig gleichmäßig verteilt, daß es laufend auf der Förderbandwaage 1 gewogen werden kann.
  • Unterhalb der Förderbandwaage 1 ist ein Verteiler 2 angeordnet, der z. B. in Pfeilrichtung umläuft und an der Unterseite teilweise durch ein Blech 17 abgedeckt ist. Der Verteiler 2 wirft das Material in Formen, deren z. B. aus Sperrholz oder Brettern bestehende Böden 18 auf einem Förderband 34 aufgereiht sind und an den Längskanten durch Leisten 19 begrenzt sind, die etwas kürzer als die Böden 18 sind.
  • Am vorderen Ende des z. B. aus einer endlosen Kette bestehenden Förderbandes 34 ist eine Leitvorrichtung 3 vorgesehen, die an der dem Verteilerrad 2 zugewendeten Seite kegelförmig ausgebildet ist und sich nach hinten in zwei schrägen, symmetrisch gegeneinandergeneigten Flächen fortsetzt. Unterhalb der Leitvorrichtung 3 sind zwei waagerechte Scheiben 4 angeordnet, die an je einem durch eine Zugfeder 23 zusammengehaltenen Hebelarm gelagert sind und das am Boden 18 in der Randzone 5 befindliche Material gegen die Randleisten 19 drücken, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wodurch der untere Rand 6 zu einer scharfen Kante verdichtet wird (Fig. 3). Dieser verdichtete Rand 6 verbindet sich mit dem von dem Verteiler 2 aufgeschleuderten übrigen Material 8 der oberen Randzone 5 und in der Mitte der Form.
  • Die Einfüllstelle ist an beiden Seiten durch die senkrechten Wände 9a, 9b abgegrenzt, unterhalb welcher stillstehende schräge Flächen 10a, 10b vorgesehen sind, die dicht über den mit dem Förderband 34 bewegten Randleisten 19 angeordnet sind.
  • Diese schrägen Flächen 10 a, 10 b können auch, wie aus Fig. 10 ersichtlich, unmittelbar unter Fortfall der Randleisten 19 an dem Boden 18 oder an einem Formband anliegen.
  • In der Vorschubrichtung 7 des die Formen L8 tragenden Förderbandes 34 ist hinter dem Verteiler 2 eine Kammwalze 11 in der Höhenrichtung verstellbar angeordnet, die, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mehrere umlaufende Greifer oder Nadeln trägt. Diese reichen bis zur tiefsten Stelle der Oberfläche des die Formen 18 anfüllenden Materials. Die Kammwalze 11 hat drei wichtige Aufgaben: einmal kämmt sie das Material in den Formen 18 auf gleichmäßige Höhe, dann zieh sie die Fasern in Längsrichtung der Platte, und außerdem streut sie die aus der Oberfläche herausgezogenen Fasern, hauptsächlich lange Fasern, gleichmäßig über die Oberfläche. Die Kammwalze 11 läuft in Richtung des in Fig. 1 gezeichneten Pfeiles um, so daß ihre Greifer in der Vorschubrichtung auf die Oberfläche des die Formen 18 anfüllenden Materials einwirken. Durch diese Bewegungsrichtung der Kammwalze werden die Fasern gleichmäßig in der Oberflächenschicht verteilt und miteinander verflochten, wodurch die Elastizität und Bruchfestigkeit der Platten erhöht wird.
  • Hinter der Kammwalze 11 sind zwei Seitenwände 12 vorgesehen, durch die ein seitliches Wegschleudern des Materials vermieden wird. Im Bereich dieser Seitenwände 12 sind die schrägen Wände 10a, 10b senkrecht gestellt, wie aus Fig. 5 ersichtlich, so daß das auf den anfangs schrägen Wänden 10a, 10b befindliche Material auf die Breite der Formen zusammengezogen wird.
  • Hinter den Seitenwänden 12 ist eine Preßvorrichtung z. B. in Form zweier übereinandergelagerter Preßwalzen 13, 13 a vorgesehen, von denen die obere Walze 13 in Höhenrichtung verstellbar ist und die untere, 13a, als feste Gegendruckwalze dient. Die Preßwalzen 13, 13 a erhalten ihren Antrieb von einem Elektromotor 35 über einen Kettentrieb 36 und laufen in Richtung der in Fig. 6 eingezeichneten Pfeile gleichsinnig mit der Vorschubrichtung der Formen um. Die in Höhenrichtung verstellbare obere Walze 13 ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich, spielfrei zwischen den senkrechten Seitenwänden 10a, 10b geführt, so daß das hier angehäufte Material beim Preßvorgang die Randzonen der Platte verstärkt.
  • Die verdichtete Platte wird nach ihrem Durchgang durch die Preßvorrichtung mittels einer Kreissäge 24 abgetrennt, die mit den Formen beweglich ist (s. Fig. 6). Das Sägeblatt der Kreissäge 24 reicht bis etwas unter die Oberfläche der Formböden 18, die unmittelbar aneinanderstoßen und an ihrer Oberfläche mit einem Schlitz 21 versehen sind, und kann frei zwischen den Stoßstellen der Randleisten eingreifen, da diese kürzer als die Formböden 18 sind. Die abgetrennten Platten werden über Laufrollen 22 einer Stapelplatte zugeführt, an der sie zum Abbinden aufeinander gestapelt werden, wie dies aus Fig. 7 und 11 ersichtlich ist.
  • Der regelbare Elektromotor 35 ist gemäß Fig. 6 über einen Kettentrieb 36 mit den beiden Preßwalzen 13, 13c gekuppelt, während der Antrieb für das Förderband 34 gemäß Fig. 1 von der unteren Preßwalze 13 abgenommen wird, die über einen Kettentrieb 37 mit der hinteren Antriebsrolle des Förderbandes 34. gekuppelt ist. Der gemeinsame Antrieb des Förderbandes 34 und der Preßwalzen 13, 13a hat den Vorteil, daß der Preßvorgang und die Geschwindigkeit des Förderbandes 34 genau aufeinander abgestimmt sind. An Stelle der Preßwalzen 13, 13a können auch Preßstempel oder andere Preßvorrichtungen Anwendung finden.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist das Verteilerrad 2 an seiner Unterseite mit einem Blech 17 verkleidet. Statt dessen kann, wie aus Fig. 8 ersichtlich, eine umlaufende Trommel 38 vorgesehen sein, die das von dem Waageband 1 abfallende Material zusätzlich auf das Verteilerrad 2 gibt und verhindert, daß das Material gleich nach unten fällt. Hierbei ist das Verteilerrad 2 zur regelbaren Verteilung des Materials auf die ganze Breite der Formen gemäß Fig. 9 aus zwei Walzen 9 gebildet, die je etwa die halbe Breite der Formen haben und deren Achsen 40 um je einen Punkt 41 verschwenkbar sind. Je stärker die beiden Walzen 39 gegeneinander verschwenkt werden, um so mehr Material wird nach der Seite gefördert, wodurch eine entsprechend intensivere Randverstärkung der Platten erzielt wird.
  • Wenn die Formen 18 entsprechend Fig. 10 keine Randleisten haben, werden die abgetrennten einzelnen Platten zweckmäßig entsprechend Fig. 11 mit den Formkästenböden 18 übereinandergestapelt, wobei seitlich lose Leisten 42 zwischengelegt werden. Dieser Stapel wird dann zur Erzielung scharfer Kanten in an sich bekannter Weise durch seitliche Preßplatten 43 und senkrechte Preßplatten 44 zusammengepreßt und im zusammengespannten Zustand bis zum Abbinden der Platten belassen.
  • Die Platten können statt auf den Formen 18 auch unmittelbar auf einem endlosen Band, z. B. einem Stahlband, geformt werden, was sich besonders für schnellhärtende Bindemittel, z. B. Magnesit, empfiehlt.
  • Die nach der Lehre der Erfindung ausgestaltete Vorrichtung hat eine hohe Leistungsfähigkeit, da die Formen mit großer Geschwindigkeit bewegt werden können. Dabei arbeitet die Vorrichtung völlig selbsttätig und erfordert praktisch kein Bedienungspersonal, da das Material selbsttätig aufgegeben und die einzelnen Arbeitsgänge sowie die Anpassung der V orschubgeschwindigkeit der Formen an das Gewicht des zu verarbeitenden Materials völlig selbsttätig geregelt wird.
  • Die mit dieser Vorrichtung erzeugten Platten haben dabei stets annähernd gleiches Gewicht, einen glatten Rand ohne Bart oder Grat und haben an ihren Rändern eine hohe Festigkeit. Wegen der gleichmäßigen Verbindung der Fasern und ihrer guten Verflechtung miteinander haben die Platten auch eine hohe Festigkeit und Elastizität sowie ein gutes Aussehen.
  • Die nach der Lehre der Erfindung ausgestaltete Vorrichtung ist für verschiedene Formarten verwendbar, und zwar sowohl für Formen mit und ohne Randleisten sowie auch für Formbänder, so daß sie vielseitig verwendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten aus mit einem Bindemittel vermischter Holzwolle, die über eine Förderbandwaage in fortlaufend bewegte Formen eingefüllt wird, deren Vorschubgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Gewicht des Rohmaterials durch die Förderbandwaage gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Förderbandwaage (1) eine mit einem Verteiler (14) versehene Fördervorrichtung (16) und hinter ihr eine Verteilervorrichtung (2, 39), die das von der Förderbandwaage (1) fallende Gut in die Formen (18) entgegen deren Vorschubrichtung (7) streut, sowie eine in der Höhe verstellbare Kammwalze (11) angeordnet sind, die in der Vorschubrichtung der Formen (18) umläuft und die Oberfläche des in die Formen (18) eingefüllten Materials abkämmt. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem endlosen Förderband (34) getragenen Formen (18) an den Seiten durch kürzere Randleisten (19) begrenzt sind, zwischen denen ein Spalt (21) für eine die Platten voneinander trennende Kreissäge (24) gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang der Reihe der Formen (18) eine Leitvorrichtung (3) sowie umlaufende Scheiben (4) zum Verdichten der unteren Kante (6) der Randzone (5) vorgesehen sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der Förderbandwaage (1) angeordnete Verteilervorrichtung (2) aus zwei gleichachsig nebeneinander angeordneten Walzen (39) besteht, die um außerhalb der Formen (18) vorgesehene Punkte (41) verschwenkbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 832 273, 947 640; deutsche Auslezeschrift Nr. 1014 734.
DEE17715A 1958-06-04 1959-06-03 Vorrichtung zum Herstellen von Leichtbauplatten Pending DE1109585B (de)

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