DE19501973A1 - Quaderförmiger Kasten, vorzugsweise aus Kunststoff zum Transport und zur Aufbewahrung von Waren - Google Patents
Quaderförmiger Kasten, vorzugsweise aus Kunststoff zum Transport und zur Aufbewahrung von WarenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Kasten,
vorzugsweise aus Kunststoff, zum Transport und zur
Aufbewahrung von Waren mit Seitenwandungen,
Bodenwandungen, einem mündungsseitig umlaufenden Greif- und
Stapelrand sowie bodenseitig vorgesehener
Aufstandsfläche gegebenenfalls mit Stapelvorsprüngen
zum Aufstapeln gleicher Kästen aufeinander und/oder in
Kreuzverbundstapelung.
Insbesondere betrifft die Erfindung sogenannte Regalkästen
für in Beuteln abgepackte Waren oder Weichwaren. Solche
Kästen sind auch als Präsentationskästen in Verkaufs
lokalen beispielsweise für quaderförmige Milchtüten oder
dergleichen brauchbar. Bei diesen Kästen handelt es sich
vorzugsweise um wannenartig geschlossene Formen, so
daß ein Auslaufschutz gegen auslaufendes Flüssiggut
gebildet ist. Kästen, die derartig brauchbar und
ausgebildet sind, weisen üblicherweise ein Maß von
400 × 200 mm oder auch von 300 × 200 mm auf. Sie können
auch eine ähnliche Teilung im Verhältnis von 2 : 1 oder
3 : 2 besitzen. Bei den angegebenen Maßen handelt es sich
um ISO-Maße für die Verbundstapelung. Solche Kästen sind
sowohl zur Säulenstapelung geeignet als auch zur Kreuz
verbundstapelung. Unter Säulenstapelung versteht man
in diesem Zusammenhang eine gleichsinnige Stapelung von
Kästen übereinander, wobei jeweils die aufgestapelten
Kästen in der Flucht der untergestapelten Kästen
ausgerichtet sind. Unter Kreuzverbundstapelung versteht
man eine solche Stapelung, bei der insbesondere Kästen
mit einem Seitenmengenverhältnis von 2 : 1 kreuzweise
gestapelt sind, so daß auf zwei mit den längeren Seiten
parallel zueinander und nebeneinander angeordnete Kästen
zwei gleiche Kästen um 90° versetzt aufgestapelt werden
können.
Solche Kästen sind durchaus gebräuchlich und vielfach
in Verwendung. Sie werden üblicherweise aus Kunststoff
gefertigt. Nachteilig bei solchen Kästen ist, daß beim
Rücklauf leerer Kästen das gleiche Raumvolumen eingenommen
wird, wie bei gefüllten Kästen, was sich nachteilig auf
die Kosten des Rücktransportes auswirkt.
Es sind zwar Kästen bekannt, die auch ineinander
schachtelbar sind, wobei solche Kästen aber entweder
eine Scharnierausbildung oder dergleichen aufweisen,
so daß ihre Grundfläche verkleinert werden kann und sie
ineinander schachtelbar sind, woraus aber Probleme
bezüglich der Reinigung entstehen, oder aber es handelt
sich um sogenannte Drehstapelbehälter, die in einer
bestimmten Orientierung aufeinander stapelbar sind und
die durch Drehung um 180° relativ zueinander ineinander
schachtelbar sind. Bei solchen Kästen sind aber spezielle
Stützecken und dergleichen zur Lastübertragung bei der
Stapelung erforderlich, so daß eine Stapelung in
unterschiedlichen Lagen nicht möglich ist. Zudem ist
es bei solchen Kästen für den Benutzer erforderlich,
die richtige Ausrichtung der Kästen beim Aufeinander
stapeln vorzunehmen, andernfalls die Kästen ungewollt
ineinander geschachtelt werden und die darin befindliche
Ware zerdrückt werden kann.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten Stand der Technik
liege der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kasten
gattungsgemäßer Art zu schaffen, der eine Aufstapelung
in Säulenform oder in Verbundstapelung in beliebiger
Ausrichtung der Kästen zueinander ermöglicht, wobei aber
zudem eine raumsparende Ineinanderschachtelung von leeren
Kästen ermöglicht sein soll, dabei aber insbesondere
auf Scharnierausbildungen oder dergleichen verzichtet
werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß zwei zueinander parallele Seitenwandungen und eine
der beiden anderen Seitenwandungen vom bündigen
Bodenanschluß ausgehend zur Mündung hin in einer Stufe
zur Kastenaußenseite hin versetzt sind, wobei die
Stufenbreite etwa der Wandungsstärke der Seitenwandungen
entspricht, oder zwei gegenüberstehende Seitenwandungen
und mindestens eine der beiden anderen Seitenwandungen
vom bündigen Bodenanschluß zur Mündung hin divergierend
verlaufen, wobei die Divergenz einer jeden Wandung
gegenüber dem Lot auf den Kastenboden etwa der
Wandungsstärke entspricht, daß mindestens die
verbleibende, nicht gestufte Seitenwand oder auch die
diesem gegenüberstehende Seitenwand von einem zum
Kasteninneren versetzten Ende des Bodens
(Versatzmaß ein Mehrfaches der Wandungsstärke) zur
Kastenmündung hinzielend schräg verlaufend und
divergierend gerichtet verläuft und bei gestuften
Seitenwandungen im Niveau der Stufe der benachbarten
Wandungen in einen dem Stufenversatz der benachbarten
Wandungen entsprechend nach außen versetzten Wandungsteil
übergeht, der parallel zum entsprechenden Wandungsteil
der gegenüberstehenden gestuften Seitenwandung verläuft,
daß dieser Wandungsteil ebenso wie der entsprechende
Wandungsteil der gegenüberstehenden Wandung mindestens
eine fensterartige Ausnehmung aufweist, die sich von
einem mündungsnahen Bereich bis in die Nähe der Stufe
oder bis zur Stufe erstreckt oder bei ungestuften
divergierenden Seitenwandungen fensterartige Ausnehmungen
in den Seitenwandungen vorgesehen sind, die sich von
einem mündungsnahen Bereich bis zu einem der Einschachtel
tiefe entsprechenden bodennahen Bereich erstrecken, daß
am Boden über die bündig anschließenden unteren
Wandungsteile der mit Ausnehmungen im oberen Bereich
versehenen Seitenwandungen in Verlängerung des Bodens
vorstehende Bereiche ausgebildet sind, die zum Zwecke
der verschachtelten Stapelung gleicher Kästen in
Säulenstapelung in die Ausnehmungen eines unterge
schachtelten Kastens eingreifen und die zum Zwecke der
Aufeinanderstapelung in Säulenstapelung auf dem
Mündungsrand eines untergestapelten Kastens aufliegen
und mit diesem in der Außenflucht bündig abschließen.
Erfindungsgemäß sind unterschiedliche Alternativlösungen
vorgesehen. Einerseits ist es möglich, zwei parallele
Seitenwandungen, vorzugsweise die längeren
Seitenwandungen, vom bündigen Bodenanschluß ausgehend
zur Mündung hin in einer Stufe zur Kastenaußenseite hin
versetzt auszubilden, so daß sich also der zwischen den
Wänden eingeschlossene Hohlraum zur Mündung hin stufig
verbreitert, wobei die Stufenbreite etwa der
Wandungsstärke der Seitenwandungen entspricht. Eine der
beiden weiteren Seitenwandungen, vorzugsweise der
schmaleren Seitenwandungen kann dabei ebenfalls stufig
ausgebildet sich vom bündigen Bodenanschluß ausgehend
zur Mündung zur Kastenaußenseite hin erweitern, so daß
der Kasteninnenraum vergrößert ist. Auch hierbei
entspricht die Stufenbreite dann der Wandungsstärke der
Seitenwandung. Bei dieser Ausführungsform kann dann die
weitere Seitenwandung, vorzugsweise die weitere schmale
Seitenwandung, die nicht gestuft ist, von einem zum
Kasteninneren versetzten Ende des Bodens (Versatzmaß
ein Mehrfaches der Wandungsstärke) zur Kastenmündung
hin zielend schräg verlaufend und divergierend den
Kasteninnenraum erweiternd gerichtet verlaufen. Es kann
aber auch die dieser Wandung gegenüberstehende
Seitenwandung in gleicher Weise ausgebildet sein. Anstelle
der stufigen Ausbildung ist auch eine Ausbildung möglich,
in der zwei einander gegenüberstehende Seitenwandungen
vom bündigen Bodenanschluß zur Mündung hin divergierend
verlaufen, wobei die Divergenz einer jeden Wandung
gegenüber dem Lot auf den Kastenboden etwa der
Wandungsstärke entspricht. Dabei können dann die beiden
anderen Seitenwandungen entweder beide von einem zum
Kasteninneren versetzten Ende des Bodens (Versatzmaß
ein Mehrfaches der Wandungsstärke) zur Kastenmündung
hinzielend schräg und divergierend verlaufen oder aber
nur eine der beiden Seitenwandungen hat den starken
Divergenzwinkel aufgrund des Versatzmaßes eines Mehrfachen
der Wandungsstärke und die andere Seitenwandung hat nur
eine Divergenz, die der Divergenz der anderen beiden
gegenüberstehenden Seitenwandungen entspricht. Bei allen
diesen Ausbildungen sind dann in den entsprechenden
Wandungsteilen fensterartige Ausnehmungen vorgesehen,
in die die Verlängerungen des Bodens in Form vorstehender
Bereiche einsetzbar sind, sofern die Kästen in
Schachtelstapelung zusammengefügt werden sollen.
Gemäß dieser Ausbildung ist es möglich, entsprechende
Kästen in gleichsinniger Anordnung oder auch in 180°
um die Hochachse gedrehter Anordnung säulenartig
übereinander zu stapeln, wobei die aufgestapelten Kästen
jeweils sich mit dem über den Boden vorstehenden Bereich
an zwei parallelen Randkanten auf dem darunter
befindlichen Kasten, insbesondere dessen Mündungsrand,
abstützen können. Es ist auch eine Verbundstapelung mit
solchen Kästen möglich.
Zur platzsparenden Leerschachtelung solcher Kästen können
diese ineinander geschachtelt werden, wozu einem leeren
Kasten als untersten Kasten ein einzuschachtelnder Kasten
gleicher Art so zugeführt werden kann, daß dieser
einzuschachtelnde Kasten zunächst in einer Schräglage
in die Mündung des darunter befindlichen Kastens
eingeführt wird, wobei der schräge Wandungsbereich den
Freiraum zur Verfügung stellt, damit der einzuschachtelnde
Kasten mit seinem an der Schrägfläche befindlichen
Bodenvorsprung in das entsprechende Fenster oder die
Ausnehmung des darunter befindlichen Kastens eingesetzt
und geringfügig gegenüber diesem seitlich verschoben
werden kann, so daß die an der dazu parallelen Randkante
des Bodens befindliche Vorsprungsausbildung ebenfalls
in den unter dem einzuschachtelnden Kasten befindlichen
Kasten eingeschoben werden kann, bis auch dieser Vorsprung
die entsprechende Ausnehmung (fensterartige Öffnung)
erreicht. Anschließend wird der eingeschachtelte Kasten
zwangsläufig durch die Schrägfläche in eine Sollposition
überführt, in der er achsgerecht in den unteren Stapel
eingeschachtelt ist. Die Einschachteltiefe ist
insbesondere von der entsprechenden Höhe der Ausnehmungen
abhängig, wobei diese Höhe entsprechend dem gewünschten
Einschachtelgrad gewählt werden kann. Begrenzend für
den Grad der Einschachtelung ist zudem die Anordnung
des Stufenversatzes, da bei eingeschachteltem Kasten
der obere Kasten mit der Unterfläche der Stufe auf der
Randkante des darunter befindlichen Kastens aufsitzt.
Je nach Abstand der Stufenausbildung vom Mündungsrand
des Kastens kann in weiterer Abhängigkeit von der Höhe
des Fensters der Grad der Verschachtelung bestimmt werden.
Die fensterartigen Ausnehmungen ebenso wie die
entsprechenden vorstehenden Bereiche des Kastenbodens,
die in diese Ausnehmungen einsetzbar sind, können
unterschiedliche Form, Höhe und Anordnung sowie Anzahl
aufweisen. Beispielsweise ist es möglich, drei parallele
Ausnehmungen in den jeweiligen Seitenwandungen
auszubilden, wobei dann entsprechend drei vorstehende
Bereiche als Verlängerung der Bodenfläche vorzusehen
sind. Es ist aber auch möglich, ein einziges Fenster
in jeweils einer Wandung vorzusehen und dann die
entsprechende Verlängerung des Bodens (vorstehendem
Bereich) der Breite des Fensters anzupassen, wobei
wiederum die vorstehenden Bereiche durch einen einzigen
Bereich oder auch durch mehrere fingerartige Bereiche
gebildet sein können, die parallel zueinander und
nebeneinander angeordnet und ausgebildet sind.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß
unterhalb des Bodens Stapelvorsprünge ausgebildet sind,
die bei in Säulenstapelung aufeinander gestapelten Kästen
in die Mündung des untergestapelten Kastens eingreifen
und bei ineinander geschachtelten Kästen auf der
bodennahen Randkante der jeweiligen Ausnehmung sich
abstützen.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß an dem schrägen
Wandungsteil ggf. nahe des Übergangs zum versetzten
Wandungsteil außenseitig ein Zentriervorsprung ausgebildet
ist, der in Schachtelposition an der Innenseite des oberen
Wandungsteils des gleichsinnig untergeschachtelten Kastens
anliegt.
Insbesondere ist bevorzugt vorgesehen, daß alle Seiten
wandungen mindestens eine Entformungskonizität aufweisen.
Insbesondere bei der Formung aus Kunststoff ist eine
solche Entformungskonizität erforderlich. Insoweit ist
der Begriff "parallel" im Anspruch 1 im weiteren Sinne
auch so zu verstehen, daß die entsprechenden
Seitenwandungen nicht exakt parallel zueinander
ausgerichtet sind, sondern geringfügig vom Boden zur
Mündung divergieren, was der Entformungskonizität
entspricht. Auch eine größere Konizität ist unter
Umständen nützlich und erforderlich, um eine entsprechende
Nestbarkeit (Schachtelung) zu ermöglichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Kasten in Prinzip
darstellung im Mittellängsschnitt mit zwei
in Verbundstapelung aufgestapelten gleichartigen
Kästen schematisiert;
Fig. 2 das System einer Verbundstapelung in Draufsicht;
Fig. 3 zwei aufeinander gestapelte Kästen in Seiten
ansicht, teilweise geschnitten;
Fig. 4 desgleichen in Stirnansicht;
Fig. 5 zwei Kästen in Schachtelposition gemäß Fig.
3 gesehen;
Fig. 6 die Schachtelposition in der Ansicht gemäß Fig.
4;
Fig. 7 und 8 eine alternative Ausführungsform in der
Darstellung gemäß Fig. 3 bzw. gemäß
Fig. 5.
Bei den Ausführungsformen handelt es sich um quaderförmige
Kästen aus Kunststoff, die zum Transport und zur
Aufbewahrung von Waren geeignet sind. Die Kästen weisen
Seitenwandungen 1, 2, 3, 4 auf. Ferner besitzen sie einen
Boden 5 und einen mündungsseitig umlaufenden Greif- und
Stapelrand. An der Unterseite des Bodens 5 sind Stapel
vorsprünge 6, 27 ausgebildet. Diese Kästen sind sowohl
zur Säulenstapelung, also zur Aufstapelung gleicher
Kästen gemäß Fig. 3 und 4 bzw. Fig. 7 geeignet, als
auch zur Kreuzverbundstapelung gemäß Fig. 1 und 2.
Erfindungsgemäß sind diese Kästen auch im Leerzustand
ineinander schachtelbar, wie in den Ausführungsformen
gemäß Fig. 5 und 6 bzw. Fig. 8 gezeigt.
Um dies zu ermöglichen weisen bei den Kästen gemäß Fig.
1 bis 6 die beiden zueinander parallelen Seitenwandungen
1, 4 (es handelt sich hierbei um die längeren
Seitenwandungen des im Querschnitt rechteckigen Kastens)
und die eine Seitenwandung 2, die schmaler als die
Seitenwandungen 1, 4 ausgebildet ist, vom bündigen
Bodenanschluß ausgehend (in den Zeichnungsfiguren unten)
zur Mündung hin eine Erweiterung in Form einer Stufe
7 auf, wobei die Stufenbreite der Wandungsstärke der
Seitenwandungen entspricht. Die nicht gleichermaßen
gestufte Seitenwand 3 verläuft von einem relativ zum
Kasteninneren versetzten Ende des Bodens (in
Zeichnungsfigur 3 und 5 rechts) zur Mündung hin schräg
divergierend, wobei der Rückversatz des Bodens 5 bzw.
der Anbindungsstelle der Seitenwand 3 am Boden 5 ein
Mehrfaches der Wandungsstärke, im Ausführungsbeispiel
etwa ein Vierfaches der Wandungsstärke beträgt. Im Niveau
der Stufe 7 der benachbarten Wandungen geht dieser schräge
Wandungsteil 8 in einem dem Stufenversatz der benachbarten
Wandungen 1, 4 entsprechend nach außen versetzen
Wandungsteil 9 über, der parallel zum entsprechenden
Wandungsteil der gegenüberstehenden gestuften
Seitenwandung 2 verläuft.
Unter dem Begriff parallel ist in diesem Zusammenhang
nicht die exakte Parallelität zu verstehen, sondern es
kann auch eine gering konische bzw. keilförmige Ausbildung
realisiert werden, die mindestens der Entformungskonizität
bei der Fertigung solcher Kästen aus Kunststoff
entspricht.
Der Wandungsteil 9 weist ebenso wie der entsprechende
Wandungsteil 10 der gegenüberstehenden Wandung 2 eine
fensterartige Ausnehmung 11 bzw. 12 auf. Die Ausnehmung
11 bzw. 12 erstreckt sich von einem mündungsnahen Bereich
bis in die Nähe der Stufe 7, im Ausführungsbeispiel sogar
bis zur Stufe 7.
Der Boden 5 weist über die bündig anschließenden unteren
Wandungsteile 8 bzw. 13 der im oberen Bereich mit den
Ausnehmungen 11 bzw. 12 versehenen Seitenwandungen 2,
3 in Verlängerung des Bodens 5 vorstehende Bereiche 14,
15 auf, die zum Zwecke der verschachtelten Stapelung
gemäß Fig. 5 und 6 gleicher Kästen in Säulenstapelung
in die Ausnehmungen 11, 12 eines untergeschachtelten
Kastens eingreifen und die zum Zwecke der Aufeinander
stapelung gemäß Fig. 3 und 4 in Säulenstapelung auf
den Mündungsrand eines untergestapelten Kastens aufliegen
und mit diesen in der Außenflucht bündig abschließen,
wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist. Um einen
aufgestapelten Kasten aus der Position gemäß Fig. 3
in die Position gemäß Fig. 5 überführen zu können, ist
es erforderlich, den oberen Kasten geringfügig vom
Mündungsrand des unteren Kastens abzuheben und um eine
Mittelachse zu drehen, die bei 16 in Fig. 3 angegeben
ist. Die Drehung erfolgt beispielsweise um 30° oder 45°
im Uhrzeigersinn, so daß der obere Kasten mit dem
Vorsprung 15 voraus in den unteren Kasten eintaucht und
dieser Vorsprung in den Bereich des Fensters 11 gelangt.
Anschließend kann der obere Kasten um das Maß des Zurück
versatzes der schrägen Seitenwandung 8 in der Zeichnung
nach rechts verschoben werden, so daß der linke Vorsprung
15 ebenfalls in den unteren Kasten eintauchen kann und
bis in die Ausnehmung 12 verschoben werden kann.
Anschließend kann der obere Kasten in die Position gemäß
Fig. 5 überführt werden, wobei eine Zwangsausrichtung
und -verschiebung in Querrichtung durch die schräge
Wandung 8 erfolgt, die an dem Innenwandungsbereich der
Fläche 9 der Seitenwandung 2 zur Anlage kommt. Es ist
dann die Schachtelposition gemäß Fig. 5 erreicht.
Die unterhalb des Bodens 5 vorgesehenen Stapelvorsprünge
6 greifen bei in Säulenstapelung aufeinander gestapelten
Kästen gemäß Fig. 3 in die Mündung des untergestapelten
Kastens ein und bei ineinander geschachtelten Kästen
gemäß Fig. 5 stützen sie sich auf der bodennahen
Randkante der jeweiligen Ausnehmung 11 bzw. 12 ab.
Zusätzlich stützt sich die Mündung des unteren Kastens
gemäß Schachtelposition nach Fig. 5 an der unteren
Stufenfläche der Stufe 7 ab, wie aus den Fig. 5 und
6 ersichtlich ist.
Hierdurch wird die Einschachteltiefe bestimmt. Durch
entsprechende Verlegung der Stufe 7 und Vergrößerung
oder Verkleinerung der Ausnehmung 11 bzw. 12 ist ein
größerer Grad an Einschachtelung oder ein kleinerer Grad
an Einschachtelung realisierbar.
An dem schrägen Wandungsteil 8 ist nahe des Übergangs
(bei 7) zum versetzten Wandungsteil 9 außenseitig ein
Zentriervorsprung 17 ausgebildet, der in der Schachtel
position gemäß Fig. 5 an der Innenseite des oberen
Wandungsteiles 9 des gleichsinnig untergeschachtelten
Kastens anliegt.
Bei der Darstellung gemäß Fig. 5 ist noch eine
zusätzliche vorteilhafte Ausbildung gezeigt. Dort ist
der Boden 5 mindestens innenseitig schuppenartig
ausgebildet, so daß entsprechend schräggestellte
Aufstandsflächen 18 gebildet sind, die durch stufenartige
Absätze 19 voneinander separiert sind. Die stufenartigen
Absätze 19 verlaufen parallel zur Streckenseitenwandung
8, während die Aufstandsflächen 18 mit der schrägen Fläche
8 bzw. mit dazu verlaufenden Parallelen rechte Winkel
einschließen.
Auf diese Weise ist die Präsentation von quaderförmigen
Warenpäckchen 20 verbessert, da die Warenpäckchen, wie
aus Fig. 5 nur rein schematisch ersichtlich, schräg
angeordnet sind, so daß deren vorderste Stirnfläche 21
für einen Betrachter gut ersichtlich ist und er das in
dem Kasten untergebrachte Gut eindeutig identifizieren
kann.
In den Fig. 7 und 8 ist unter Verwendung gleicher
Bezugszeichen eine alternative Ausführungsform gezeigt.
Bei dieser Ausführungsform sind zwei gegenüberstehende
Seitenwandungen 1 und 4 vorgesehen, die vom unteren
bündigen Bodenanschluß zur Mündung hin divergieren, so
daß der Kasteninnenraum zur Mündung hin größer wird.
Diese Divergenz entspricht dabei gegenüber der Vertikalen
auf dem Kastenboden im Bereich der Anbindungsstelle etwa
der Wandungsstärke. Auch die Seitenwandung 2 ist in
gleicher Weise divergierend vom Boden zur Mündung
ausgebildet, wobei auch hier der Divergenzgrad etwa der
Wandungsstärke der Wandungen entspricht. Alternativ könnte
diese Wandung aber ebenso ausgebildet sein, wie die
Seitenwandung 3, die nachstehend noch näher beschrieben
wird.
Die Seitenwand 3 ist von einem zum Kasten inneren
versetzten Ende des Bodens 5 (das Versatzmaß entspricht
einem Mehrfachen der Wandungsstärke) zur Kastenmündung
hinzielend schräg verlaufend und divergierend gerichtet.
Die Seitenwandungen 2 und 3 weisen entsprechende
fensterartige Ausnehmungen 11, 12 auf, die sich von einem
mündungsnahen Bereich bis in einen solchen Abstandsbereich
vom Boden 5 erstrecken, der der gewünschten
Einschachteltiefe entspricht. Am Boden 5 sind über die
bündig anschließenden und unteren Wandungsteile der
Seitenwandungen 2 und 3 in Verlängerung des Bodens 5
vorstehende Bereiche 14, 15 ausgebildet, die zum Zwecke
der verschachtelten Stapelung gleicher Kästen in
Säulenstapelung in die Ausnehmungen 11, 12 eines
untergeschachtelten Kastens eingesetzt werden und dort
eingreifen können, wie in Fig. 8 gezeigt, oder die in
Säulenstapelung zum Zwecke der Aufeinanderstapelung auf
den Mündungsrand eines untergestapelten Kastens aufgesetzt
werden können und mit diesem in der Außenflucht bündig
abschließen, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Das Einsetzen
des jeweils oberen Kastens in den unteren Kasten erfolgt
analog, wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel
beschrieben.
In Abhängigkeit vom Divergenzgrad der Seitenwandungen
und von der Größe der fensterartigen Ausnehmungen ist
eine unterschiedlich tiefe Einschachtelung möglich.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach
variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als
erfindungswesentlich angesehen.
Claims (4)
1. Quaderförmiger Kasten, vorzugsweise aus Kunststoff
zum Transport und zur Aufbewahrung von Waren, als
Zusatz zu P 44 47 205.6, mit Seitenwandungen,
Bodenwandungen, einem mündungsseitig umlaufenden Greif- und
Stapelrand sowie bodenseitig vorgesehener
Aufstandsfläche gegebenenfalls mit Stapelvorsprünge
zum Aufstapeln gleicher Kästen aufeinander und/oder
in Kreuzverbundstapelung,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei zueinander
parallele Seitenwandungen (1, 4) und eine der beiden
anderen Seitenwandungen (2, 3) vom bündigen Bodenan
schluß ausgehend zur Mündung hin in einer Stufe (7)
zur Kastenaußenseite hin versetzt sind, wobei die
Stufenbreite etwa der Wandungsstärke der
Seitenwandungen entspricht, oder zwei gegenüber
stehende Seitenwandungen (1, 4) und mindestens eine
der beiden anderen Seitenwandungen (2 oder 3) vom
bündigen Bodenanschluß zur Mündung hin divergierend
verlaufen, wobei die Divergenz einer jeden Wandung
gegenüber dem Lot auf den Kastenboden etwa der
Wandungsstärke entspricht, daß mindestens die
verbleibende, nicht gestufte Seitenwand (3) oder auch
die dieser gegenüberstehende Seitenwand (2) von einem
zum Kasteninneren versetzten Ende des Bodens (5)
(Versatzmaß ein Mehrfaches der Wandungsstärke) zur
Kastenmündung hinzielend schräg verlaufend und
divergierend gerichtet verläuft und bei gestuften
Seitenwandungen im Niveau der Stufe (7) der benachbarten
Wandungen (1, 4) in einen dem Stufenversatz der
benachbarten Wandungen entsprechend nach außen versetzten
Wandungsteil (9) übergeht, der parallel zum entsprechenden
Wandungsteil (10) der gegenüberstehenden gestuften Seiten
wandung (2) verläuft,
daß dieser Wandungsteil (9) ebenso wie der entsprechende Wandungsteil (10) der gegenüberstehenden Wandung mindestens eine fensterartige Ausnehmung (11, 12) aufweist, die sich von einem mündungsnahen Bereich bis in die Nähe der Stufe (7) oder bis zur Stufe (7) erstreckt oder bei ungestuften divergierenden Seitenwandungen fensterartige Ausnehmungen (11, 12) in den Seitenwandungen (2, 3) vorgesehen sind, die sich von einem mündungsnahen Bereich bis zu einem der Einschachteltiefe entsprechenden bodennahen Bereich erstrecken,
daß am Boden (5) über die bündig anschließenden unteren Wandungsteile (8, 13) der mit Ausnehmungen (11, 12) im oberen Bereich versehenen Seitenwandungen (2, 3) in Verlängerung des Bodens (5) vorstehende Bereiche (14, 15) ausgebildet sind, die zum Zwecke der verschachtelten Stapelung gleicher Kästen in Säulenstapelung in die Ausnehmungen (11, 12) eines untergeschachtelten Kastens eingreifen und die zum Zwecke der Aufeinanderstapelung in Säulenstapelung auf dem Mündungsrand eines untergestapelten Kastens aufliegen und mit diesem in der Außenflucht bündig abschließen.
daß dieser Wandungsteil (9) ebenso wie der entsprechende Wandungsteil (10) der gegenüberstehenden Wandung mindestens eine fensterartige Ausnehmung (11, 12) aufweist, die sich von einem mündungsnahen Bereich bis in die Nähe der Stufe (7) oder bis zur Stufe (7) erstreckt oder bei ungestuften divergierenden Seitenwandungen fensterartige Ausnehmungen (11, 12) in den Seitenwandungen (2, 3) vorgesehen sind, die sich von einem mündungsnahen Bereich bis zu einem der Einschachteltiefe entsprechenden bodennahen Bereich erstrecken,
daß am Boden (5) über die bündig anschließenden unteren Wandungsteile (8, 13) der mit Ausnehmungen (11, 12) im oberen Bereich versehenen Seitenwandungen (2, 3) in Verlängerung des Bodens (5) vorstehende Bereiche (14, 15) ausgebildet sind, die zum Zwecke der verschachtelten Stapelung gleicher Kästen in Säulenstapelung in die Ausnehmungen (11, 12) eines untergeschachtelten Kastens eingreifen und die zum Zwecke der Aufeinanderstapelung in Säulenstapelung auf dem Mündungsrand eines untergestapelten Kastens aufliegen und mit diesem in der Außenflucht bündig abschließen.
2. Kasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
unterhalb des Bodens (5) Stapelvorsprünge (6)
ausgebildet sind, die bei in Säulenstapelung auf
einander gestapelten Kästen in die Mündung des unter
gestapelten Kastens eingreifen und bei ineinander
geschachtelten Kästen auf der bodennahen Randkante
der jeweiligen Ausnehmung (11, 12) sich abstützen.
3. Kasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem schrägen Wandungsteil (8) ggf. nahe des
Übergangs zum (bei 7) versetzten Wandungsteil (9)
außenseitig ein Zentriervorsprung (17) ausgebildet
ist, der in Schachtelposition an der Innenseite des
oberen Wandungsteils (9) des gleichsinnig
untergeschachtelten Kastens anliegt.
4. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Seitenwandungen (1 bis 4)
mindestens eine Entformungskonizität aufweisen.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19501973A DE19501973A1 (de) | 1994-12-30 | 1995-01-24 | Quaderförmiger Kasten, vorzugsweise aus Kunststoff zum Transport und zur Aufbewahrung von Waren |
| DE19516025A DE19516025A1 (de) | 1994-12-30 | 1995-05-04 | Quaderförmiger Kasten |
| AT156295A ATA156295A (de) | 1994-12-30 | 1995-09-20 | Quaderförmiger kasten, vorzugsweise aus kunststoff, zum transport und zur aufbewahrung von waren |
| CZ952522A CZ252295A3 (en) | 1994-12-30 | 1995-09-28 | Plastic-made case having parallelepiped form for transport and storage of goods |
| SE9503406A SE507942C2 (sv) | 1994-12-30 | 1995-10-03 | Kvaderformig låda, företrädesvis av plast för transport och förvaring av varor |
| NL1001482A NL1001482C1 (nl) | 1994-12-30 | 1995-10-23 | Parallellopipedumvormige bak, bij voorkeur uit kunststof voor het transporteren en opbergen van waren. |
| FR9513616A FR2728869A1 (fr) | 1994-12-30 | 1995-11-14 | Conteneur rectangulaire, de preference en matiere plastique, pour le transport et le stockage de marchandises |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944447205 DE4447205C1 (de) | 1994-12-30 | 1994-12-30 | Quaderförmiger Kasten zum Transport und zur Aufbewahrung von Waren |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944447205 Expired - Fee Related DE4447205C1 (de) | 1994-12-30 | 1994-12-30 | Quaderförmiger Kasten zum Transport und zur Aufbewahrung von Waren |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20201531U1 (de) * | 2002-02-01 | 2002-10-24 | Ringoplast Gmbh, 49824 Ringe | Drehstapelbehälter mit Hohlrand |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10303077B4 (de) * | 2003-01-27 | 2007-09-20 | Schoeller Wavin Systems Services Gmbh | Stapelbehälter |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4426001A (en) * | 1981-09-14 | 1984-01-17 | Pinckney Molded Plastics, Inc. | Nestable and stackable container |
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1994
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-
1995
- 1995-01-24 DE DE19501973A patent/DE19501973A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20201531U1 (de) * | 2002-02-01 | 2002-10-24 | Ringoplast Gmbh, 49824 Ringe | Drehstapelbehälter mit Hohlrand |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4447205C1 (de) | 1996-05-30 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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