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DE19501585A1 - Befestigungsvorrichtung für eine Verkleidung aus Stoff, Kunstleder oder dergleichen - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für eine Verkleidung aus Stoff, Kunstleder oder dergleichen

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Publication number
DE19501585A1
DE19501585A1 DE1995101585 DE19501585A DE19501585A1 DE 19501585 A1 DE19501585 A1 DE 19501585A1 DE 1995101585 DE1995101585 DE 1995101585 DE 19501585 A DE19501585 A DE 19501585A DE 19501585 A1 DE19501585 A1 DE 19501585A1
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DE
Germany
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section
fastening device
roof
holding element
support web
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Application number
DE1995101585
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English (en)
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DE19501585C2 (de
Inventor
Reinhard Dipl Ing Duepjohann
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Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0212Roof or head liners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für eine Verkleidung aus Stoff, Kunstleder oder dgl. gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 22 13 820 geht eine Befestigung für einen Dachhimmel eines Personenkraftwagens hervor, wobei die den Dachhimmel bildende Verkleidung von querverlaufenden, sich zwischen seitlichen Dachlängsträgern erstreckenden Spannspriegeln in Lage gehalten ist. Die Spannspriegel sind mit ihren freien Enden in Lagerabschnitten von separat hergestellten Gummilagern aufgenommen, wobei die Gummilager in Ausnehmungen der Dachlängsträger eingesetzt sind. Seitliche Ränder der Verkleidung sind an Halteelementen festlegbar, wobei die aus Federstahl gefertigten Halteelemente auf einen Flansch der Dachlängsträger aufgesteckt sind.
Dieser Befestigungsvorrichtung haftet der Nachteil an, daß zum Befestigen der Spannspriegel und der seitlichen Ränder der Verkleidung getrennt hergestellte und separat zu montierende Bauteile erforderlich sind, die hohe Kosten und eine aufwendige Montage verursachen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung für einen Spannhimmel so weiterzubilden, daß die Herstellungskosten reduziert und die Montage vereinfacht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, die Erfindung in vorteilhafter Weise ausgestaltende Merkmale enthalten die Unteransprüche.
Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, daß durch die Integration des Lagerabschnitts in das Halteelement kein zusätzliches Bauteil für die Befestigung des Spannspriegels benötigt wird, was zu einer Kostenersparnis und zu einer Montagevereinfachung führt.
Ferner ist vorgesehen, am Halteelement zusätzlich eine langgestreckte Anformung auszubilden, an der Rohre, Kabel oder dgl. befestigbar sind. Auf diese Weise kann auf zusätzliche Befestigungselemente verzichtet werden und das Halteelement übt eine Multifunktion aus.
Die aus Kunststoff gefertigten Halteelemente sind einfach und kostengünstig herstellbar und schnell montierbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und den zugehörigen Zeichnungen näher erläutert:
Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines mit einer Verkleidung versehenen Daches eines Personenkraftwagens,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch einen seitlichen Dachbereich des Personenkraftwagens mit einer Befestigungsvorrichtung für die Verkleidung,
Fig. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung R auf das Halteelement der Befestigungsvorrichtung,
Fig. 4 eine Ansicht in Pfeilrichtung S auf das Halteelement gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Schrägansicht auf das Halteelement,
Fig. 6 eine Schrägansicht von der anderen Seite auf das Halteelement.
Die Innenseite des Daches 1 des in Fig. 1 dargestellten, durch einen Personenkraftwagen gebildeten Kraftfahrzeuges ist mit einer Verkleidung 2 aus Stoff, Kunstleder oder dgl. abgedeckt, die sich in etwa von der Oberkante der Windschutzscheibe 3 bis zur Oberkante der Heckscheibe 4 erstreckt. In ähnlicher Weise erstreckt sich die Verkleidung 2 seitlich etwa bis in den Bereich der Oberkante von Seitenscheiben 5, 6. Die Verkleidung 2 wird von mehreren, in Fahrzeugquerrichtung verlaufenden Spannspriegeln 7 gehalten, die unterhalb des Daches 1 angeordnet sind. Die Kombination von Verkleidung 2 und Spannspriegeln 7 wird als Spannhimmel bezeichnet. Eine Befestigungsvorrichtung für die Verkleidung 2 bzw. den Spannhimmel umfaßt mehrere auf einen Flansch 8 der seitlichen Dachlängsträger 9 aufgesetzte Halteelemente 10, wobei erfindungsgemäß jedes Halteelement 10 einen einstückig mit diesem ausgebildeten Lagerabschnitt 11 aufweist, in dem ein Endbereich 12 eines zugeordneten Spannspriegels 7 aufgenommen ist. Die Halteelemente 10 sind - in Fahrzeuglängsrichtung gesehen - im Bereich der querverlaufenden Spannspriegel 7 an den seitlichen Dachlängsträgern 9 angebracht.
Der Flansch 8 ist gemäß Fig. 2 unterhalb einer sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden, rinnenförmigen Einprägung 13 angeordnet und verläuft im Bereich der Halteelemente 10 mit Abstand zu einem Boden 14 der Einprägung 13.
Neben den Halteelementen 10 liegt der Flansch 8 an der Unterseite des Bodens 14 auf und ist mit diesem durch Schweißen, Kleben oder dgl. verbunden.
Jedes, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Halteelement 10 umfaßt einen etwa U-förmig profilierten Aufsteckabschnitt 15, der sich aus beabstandeten Schenkeln 16, 17 und einem schmalen Verbindungssteg 18 zusammensetzt (Fig. 4 und 5).
Der U-förmige Aufsteckabschnitt 15 wird von der Seite her auf den Flansch 8 aufgesteckt, wobei der obere Schenkel 16 in den nischenförmigen Raum 19 zwischen dem Boden 14 und dem Flansch 8 hineinragt.
Um einen festen Sitz des Aufsteckabschnitts 15 auf dem Flansch 8 zu gewährleisten, sind an der Innenseite eines oder beider Schenkel 16, 17 in Richtung Flansch 8 gerichtete Zungen 20 und/oder nasenförmige Vorsprünge 21 angebracht, die sich am Flansch 8 unter Vorspannung abstützen.
Der hohlzylindrisch ausgebildete Lagerabschnitt 11 ist unmittelbar unterhalb des U-förmigen Aufsteckabschnitts 15 angeordnet und dient zur Aufnahme seitlicher Endbereiche 12 der Spannspriegel 7.
Die offenen Seiten des Lagerabschnitts 11 und des Aufsteckabschnitts 15 sind einander abgewandt.
Der Lagerabschnitt 11 ist an die Unterseite des Aufsteckabschnitts 15 (Schenkel 17) und einen vom Aufsteckabschnitt 15 nach unten weggeführten, winkelförmigen Abstützsteg 22 angeschlossen.
Etwa in einem gemeinsamen Verbindungsbereich 23 der beiden winkelig aneinandergesetzten Wandabschnitte 24, 25 des Abstützstegs 22 ist auf der dem Dachlängsträger 9 abgekehrten Seite eine hinterschnittene Aufnahme 26 vorgesehen, an der seitliche Ränder 27 der Verkleidung 2 mittels eines eingeschobenen Einlageteils 28 an der Aufnahme 26 festlegbar sind.
Der seitliche Rand 27 der Verkleidung 2 ist ösenartig ausgebildet und nimmt das einsetzbare Einlageteil 28 auf. Im Bereich der Halteelemente 10 ist der Rand 27 der Verkleidung 2 örtlich ausgespart.
In einem mittleren Bereich der Breite des Abstützsteges 22 ist eine aufrechte, sich in Fahrzeugquerrichtung erstreckende Versteifungsrippe 29 angeordnet, die oben an den Lagerabschnitt 11, unten an die Aufnahme 26 und seitlich an den Abstützsteg 22 angeschlossen ist.
Am freien Ende des unteren Wandabschnitts 25 des Abstützsteges 22 ist auf der dem Dachlängsträger 9 zugekehrten Seite eine nasenförmige Querschnittserweiterung 30 vorgesehen, die hinterrastend in eine Ausnehmung 31 des Dachlängsträgers 9 eingreift.
Der untere, die Querschnittserweiterung 30 aufweisende Wandabschnitt 25 stützt sich zumindest abschnittsweise an einem gleichgerichteten Bereich des Dachlängsträgers 9 ab.
Am Halteelement 10 ist ferner eine langgestreckte Anformung 32 ausgebildet, an der nicht näher dargestellte Rohre, Kabel, Kabelstränge, Schläuche oder dgl. befestigbar sind. Die Anformung 32 bildet - im Querschnitt gesehen - einen Kreisbogenabschnitt.
Im Ausführungsbeispiel ist die einstückig mit dem Halteelement 10 ausgebildete Anformung 32 oberhalb des Aufsteckabschnitts 15 vorgesehen. Die langgestreckte Anformung 32 überragt den winkelförmigen Abstützsteg 22 bzw. den Aufsteckabschnitt 15 nach beiden Seiten hin um einen Betrag A. Im mittleren Bereich der Breite des oberen Schenkels 16 des Aufsteckabschnitts 15 ist eine aufrechte Rippe 33 angeformt, die die Anformung 32 mit dem oberen Schenkel 16 verbindet.
Die Rohre, Kabel, Schläuche oder dgl. sind an den den Aufsteckabschnitt 15 seitlich überragenden Bereichen der Anformung 32 lösbar festlegbar; dies kann beispielsweise durch Umwickeln mit einem Klebeband, mittels eines Kabelbandhalters oder dgl. erfolgen.
Die Rohre, Kabel, Schläuche oder dgl. liegen zumindest abschnittsweise an der ihnen zugewandten Seite der Anformung 32 an.
Gemäß Fig. 2 werden die Halteelemente 10 einerseits durch die Verkleidung 2 und andererseits durch eine seitliche Dachblende 34 verdeckt, wobei sich die lösbar am Dachlängsträger 9 befestigte Dachblende 34 zwischen einem auf den Dachlängsträger 9 aufgesteckten Dichtungsprofil 35 und einen Randbereich der Verkleidung 2 erstreckt. Die Dachblende 34 deckt die Aufnahme 26 des Halteelements 10 zum Fahrgastraum 36 hin ab.

Claims (11)

1. Befestigungsvorrichtung für eine Verkleidung aus Stoff, Kunstleder oder dgl. an der Innenseite eines Daches, insbesondere bei Personenkraftwagen, wobei die Verkleidung mit mehreren, sich zwischen seitlichen Dachlängsträgern erstreckenden, endseitig in Lagerabschnitten aufgenommenen Spannspriegeln gespannt ist und daß auf einen Flansch der Dachlängsträger örtlich Halteelemente aufgesetzt sind, an denen seitliche Ränder der Verkleidung festlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteelement (10) einen einstückig mit diesem ausgebildeten Lagerabschnitt (11) für einen Spannspriegel (7) aufweist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerabschnitt (11) hohlzylindrisch ausgebildet ist und sich unmittelbar unterhalb eines etwa U-förmigen Aufsteckabschnitts (15) des Halteelements (10) erstreckt.
3. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Seiten des Aufsteckabschnitts (15) und des Lagerabschnitts (11) einander abgewandt sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerabschnitt (11) an die Unterseite des Aufsteckabschnitts (15) und einen vom Aufsteckabschnitt (15) nach unten weggeführten, winkelförmigen Abstützsteg (22) angeschlossen ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in einem gemeinsamen Verbindungsbereich (23) der beiden Wandabschnitte (24, 25) des winkelförmigen Abstützsteges (22) auf der dem Dachlängsträger (19) abgekehrten Seite eine hinterschnittene Aufnahme (26) vorgesehen ist, an der seitliche Ränder (27) der Verkleidung (12) mittels eines eingeschobenen Einlageteils (28) festlegbar sind.
6. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lagerabschnitt (11) und der Aufnahme (26) eine aufrechte sich in Fahrzeugrichtung erstreckende, an den Abstützsteg (22) angeschlossene Versteifungsrippe (29) angeordnet ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des unteren Wandabschnittes (25) des winkelförmigen Abstützstegs (22) eine nasenförmige Querschnittserweiterung (30) vorgesehen ist, die in eine Ausnehmung (31) des Dachlängsträgers (9) hinterrastend eingreift.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Halteelement (10) zusätzlich eine langgestreckte Anformung (32) ausgebildet ist, an der Rohre, Kabel oder dgl. befestigbar sind.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre, Kabel oder dgl. mittels eines Klebebandes, eines Haltebandes oder dgl. an der Anformung (32) festlegbar sind.
10. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (10) aus Kunststoff gefertigt ist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die langgestreckte Anformung (32) den winkelförmigen Abstützsteg (22) bzw. den Aufsteckabschnitt (15) des Halteelements (10) nach beiden Seiten hin überragt.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275377B (de) * 1963-01-05 1968-08-14 Volkswagenwerk Ag Befestigungsklammer fuer Spanndraehte von Dachbespannungen in Kraftfahrzeugen
DE2213820A1 (de) * 1972-03-22 1973-09-27 Daimler Benz Ag Anordnung einer verkleidung aus stoff oder kunstleder an einem fahrzeugdach

Patent Citations (2)

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