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DE19500165A1 - Apparat und Instrument zur Entfernung von unter dem Zahnfleisch befindlichen Bakterien - Google Patents

Apparat und Instrument zur Entfernung von unter dem Zahnfleisch befindlichen Bakterien

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Publication number
DE19500165A1
DE19500165A1 DE19500165A DE19500165A DE19500165A1 DE 19500165 A1 DE19500165 A1 DE 19500165A1 DE 19500165 A DE19500165 A DE 19500165A DE 19500165 A DE19500165 A DE 19500165A DE 19500165 A1 DE19500165 A1 DE 19500165A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
liquid
tube
probe
compressible
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Ceased
Application number
DE19500165A
Other languages
English (en)
Inventor
Raphael Serfaty
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Priority to FR9308899A priority Critical patent/FR2707869B1/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19500165A priority patent/DE19500165A1/de
Publication of DE19500165A1 publication Critical patent/DE19500165A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/02Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication
    • A61C17/028Rinsing or air-blowing devices, e.g. using fluid jets or comprising liquid medication with intermittent liquid flow

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf einen neuen Apparat und ein neues Fachinstrument zur Entfernung von unter dem Zahnfleisch befindlichen Bakterien mit dem Ziel, die im Zusammenhang mit parodontösen, endodontischen, traumatischen oder infektiösen Schädigungen auftretende Entzündung zu behandeln.
Die Paradontose kennzeichnet sich durch die Ausbildung einer mehr oder weniger tiefen Tasche längs des Zahnes, die einen direkten Kontakt der Wurzel mit einer Anhäufung pathogener Bakterien bewirkt.
Gegenwärtig gibt es keinen Apparat und kein Instrument, der bzw. das die Spülung dieser Höhlung von weniger als 3 mm Breite mit einer Spülflüssigkeit unter guten Bedingungen, insbesondere was die erforderliche Präzision betrifft, und zu einem erschwinglichen Preis gestattet.
Das ideale Instrument sollte handlich, schwingungsfrei und sterilisierbar sein; es sollte der Bedienungsperson, d. h. dem Zahnarzt oder dem Stomatologen, die Möglichkeit verschaffen, sich ausschließlich auf seine Arbeit konzentrieren zu können, ohne seine Aufmerksamkeit von dem zu versorgen den Zahn abwenden zu müssen, und ohne das Risiko, infolge zu großen Druckes der Spülflüssigkeit oder einer ungünstigen Winkelausrichtung der Spitze eine zusätzliche Verletzung zu verursachen. Deshalb ist die Verwendung einer solchen Spitze in einer für die Parodontose charakteristischen Tasche selbst für einen gut geschulten Fachmann bei den gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Geräten recht heikel.
Die FR-A-2 565 816 beschreibt ein spezielles Ansatzstück, das auf sämtliche vorhandenen Hydropulseren, jede Turbinenleitung, jede Wälzkolbenpumpe oder jeden Apparat mit einer Zuführung von Luft und Wasser mittels eines Zwischenanschlußstücks paßt, wobei das Ansatzstück eine hohle Sonde mit einem Ende in abgerundeter Form aufweist, welche eine Einführung und eine Spülung unter dem Zahnfleisch zuläßt.
Ein solches Ansatzstück überträgt allerdings insbesondere die Schwingungen des Hydropulsers, und es ist ein Einwirken auf auf diesem angeordneten Steuerelementen erforderlich, wenn man den Spülstrahl verändern oder stoppen will; daraus ergibt sich aber die Gefahr einer wechselseitigen Kontamination.
Man kennt aus der DE-A-37 08 736 und der DE-A-38 01 097 wie auch aus der EP-A-0 163 156 Apparate "des täglichen Gebrauchs", die zur Reinigung von Zähnen sowie Zahnzwischenräumen dienen, mit einem sehr steifen Rohr ausgestattet sind und die es gestatten, einen starken und ruckartigen Strahl bei einem Druck im Bereich von 400 bis 450 mmHg abzugeben.
Ausgehend hiervon hat die Erfindung zum Ziel, ein präzise und einfach handhabbares Instrument zur Zahnbehandlung, insbesondere zur Entfernung von unter dem Zahnfleisch befindlichen Bakterien, wie auch einen Apparat zu schaffen, bei dem ein solches Instrument entsprechend den Anforderungen einer Zahnbehandlung eingesetzt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß durch einen Apparat zur Zahnbehandlung erreicht, der aus einem Gerät zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit besteht, das über ein Rohr aus dünnem, elastischem Material und mit einer Länge von mehr als 50 cm mit einem länglichen Instrument verbunden ist und eine Strömungsverbindung zwischen der vom Gerät zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit stammenden Flüssigkeit und einem Ende dieses Instrumentes schafft, wobei dieses Ende des Instrumentes eine hohle Sonde oder ein Anschlußsystem für eine hohle Sonde zum Spülen einer Höhlung unter dem Zahnfleisch aufweist.
Bei dem Gerät zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit handelt es sich bevorzugt um den Apparat, den man üblicherweise als "Hydropulser" bezeichnet. Ein herkömmlicher Hydropulser umfaßt einen Speicherbehälter und eine Pumpe, welche die Flüssigkeit im Speicherbehälter ansaugt, um sie stoßweise, unter Druck, zu den Ansatzstücken hinzufördern, und zwar unter Zwischenschaltung eines üblicherweise spiralförmigen Rohres mit steifer Wandung. Der Anschluß einer einfachen Sonde an das Ende eines solchen Rohres gestattet keinen fachmännischen Einsatz unter befriedigenden Komfort- und Sicherheitsbedingungen.
Das Rohr aus elastischem Material, das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, überträgt aufgrund der Länge und Biegsamkeit seines Materials praktisch keine Schwingungen auf das längliche Instrument.
Unter "elastischem Material" soll ein unter mäßiger Kraft dehn- und zusammendrückbares Material verstanden sein.
Man kann zum Beispiel ein Rohr aus Silikonkunststoff, wie z. B. dem von der Firma AIREL unter der Bezeichnung "Silicone origine Rhône Poulenc" vertriebenen, einsetzen.
Der Außendurchmesser des Rohres kann z. B. zwischen 3 und 7 mm liegen und beträgt vorzugsweise etwa 4 bis 5 mm bei einer geringen Wandstärke von z. B. 0,3 bis 0,9 mm, insbesondere von 0,4 bis 0,8 mm, und besonders bevorzugt von etwa 0,5 bis 0,8 mm.
Seine Länge beträgt beispielshalber 0,5 m bis 2 m und vorzugsweise etwa 1,5 m bis 2 m.
Man versteht unter einem "länglichen Instrument" ein Instrument, das zum Beispiel eine Länge von 10 cm oder mehr bei einem Querschnitt von 1 cm aufweist; dieses Instrument hat vorteilhafterweise die Form und die Abmessungen eines Bleistiftes und ist gegebenenfalls auch gekrümmt.
Um den Fluß der Spülflüssigkeit stoppen zu können, ohne daß die Bedienungsperson ihre Aufmerksamkeit vom Zahnfleisch abwenden muß, weist das längliche Instrument vorteilhafterweise für die Ausflußmenge der in Richtung auf die Sonde strömenden Flüssigkeit eine Regeleinrichtung auf, die vorzugsweise als zusammendrückbares Rohr ausgeführt ist, das zumindest einen Abschnitt aufweist, der für ein Element zum Zusammen drücken zugänglich ist, und das eine Fließverbindung zwischen einem Zulauf sowie einem Ablauf für die Spülflüssigkeit schafft und entweder aus einer Spülsonde, nämlich einer hohlen Spitze an seinem stumpfen Ende, oder einem Anschlußsystem für eine solche Sonde besteht, das über Aufschrauben oder einfaches Aufstecken arbeitet.
Das Element zum Zusammendrücken kann einer der Finger der Bedienungsperson sein, der das zusammendrückbare Rohr eindrückt. Es kann bevorzugt aber auch jede geeignete mechanische Vorrichtung sein, vorteilhafterweise ein Rändelrad, das vorteilhafterweise entlang der Längsachse des länglichen Instrumentes verschiebbar ist und zwar mittels einer Führungsanordnung, die wenigstens eine Führung aufweist, mit der das komprimierbare Rohr zusammengedrückt werden kann.
Zur Begrenzung des Flüssigkeitsdrucks im Bereich des Spülansatzstückes umfaßt der neue Apparat nach der Erfindung bevorzugt ein Druckbegrenzungssystem, das aus einer Rohrabzweigung, z. B. einem sogenannten T-Stück, besteht, das den Hydropulser mit dem Instrument verbindet. Der erreichbare Druck liegt im Bereich von 40 bis 80 mmHg und beträgt bevorzugt insbesondere etwa 60 mmHg.
Die Abzweigung des Rohres ist ihrerseits vorteilhafterweise mit einem Rücklaufkanal versehen, der einen Teil der vom Gerät zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit stammenden Flüssigkeit in einen Aufnahmebehälter zurückführt, in den dieses Gerät die Flüssigkeit pumpt.
Eine solche Vorrichtung erlaubt neben einer Begrenzung des Druckes auf einen Wert unterhalb eines für den Patienten schmerzhaften Niveaus auch ein permanentes Durchmischen und Vermengen der Flüssigkeit im Aufnahmebehälter des Hydropulsers, und so die Einführung von Luftsauerstoffmolekülen, gegenüber denen die anaeroben Bakterien empfindlich sind.
Das Ende des Rücklaufkanals ist vorzugsweise mit einem Ballast versehen, der die wichtige Aufgabe hat, es auf oder nahe am Boden des Aufnahmebehälters zu halten.
Das Ende des Rücklaufschlauches umfaßt vorteilhafterweise ein Regelsystem für die Rücklaufmenge, das vorzugsweise auf dem Ballast angeordnet ist und auch die Regelung des maximalen Flüssigkeitsdruckes in der Sonde gestattet.
Die beiden vorgenannten Funktionen werden bevorzugt von einem einzigen Ballastelement übernommen, das hohl und schwer ist und daher auf dem Boden eines Aufnahmebehälters ruht, wobei eines seiner Enden mit dem Rücklaufkanal verbunden ist und das Element eine Dosierschraube umfaßt, die es gestattet, die Öffnung des Elementes vollständig oder teilweise - wie gewünscht - zu verschließen.
Das Ballastelement kann auch an seinem Umfang mit Bohrungen, Auszackungen oder anderen Ausbildungen versehen sein, um den Rücklauf der Flüssigkeit lageunabhängig zu sichern. Zum Beispiel kann es die Form eines Zylinders oder eines Parallelepipedes oder die eines Würfels haben.
Um eine beste Handhabbarkeit des Instrumentes sicherzustellen, ist die Rücklaufabzweigung nahe am Hydropulser, zum Beispiel 20 oder 30 cm von diesem entfernt, angeordnet, während die Länge des Rohres, das den Hydropulser mit dem Instrument verbindet, im allgemeinen 50 cm bis 2 m und mehr, verteilhafterweise aber 1,5 bis 2 m beträgt.
Um die Ausflußmenge der Spülflüssigkeit in befriedigender und einfacher Weise steuern zu können, umfaßt das längliche Instrument vorteilhafterweise ein Rändelrad, mit dem das Rohr bevorzugt innerhalb des vorgenannten Instrumentes, welches das vom Hydropulser kommende Rohr aus elastischem Material mit dem Anschlußsystem für die hohle Spülsonde verbindet, eingedrückt werden kann.
Bevorzugte Ausführungsformen zum Regeln oder Stoppen des Ausflusses sind beispielsweise die folgenden:
das Rändelrad wird durch eine oder mehrere Führungen geführt, und zwar entsprechend einer Bewegung, die entweder das Rändelrad zunehmend auf das innenliegende Rohr zuführt, bis es dies vollständig eindrückt und die Strömung der Flüssigkeit blockiert, wobei das innenliegende Rohr in diesem Fall gegen ein Widerlager anliegt, das zum Beispiel parallel zum Rohr verläuft, oder bei der die Verschiebung des Rändelrades parallel zur Achse des länglichen Instrumentes verläuft, während das Rohr mit einem Widerlager so zusammenwirkt, daß es sich laufend dieser Achse annähert. In beiden Fällen wird dieselbe Wirkung einer Abklemmung des Rohres erreicht.
Das Rändelrad zum Steuern und zum Stoppen des Flüssigkeitsstromes ist auf dem Instrument angeordnet, und zwar vorteilhafterweise 2 bis 5 cm von der Spülsonde entfernt, um eine leichte Betätigung, z. B. mit dem Daumen, dem Zeigefinger oder dem Mittelfinger, zu gestatten.
Die vorliegende Erfindung hat gleichermaßen ein Instrument zur Zahnbehandlung zum Gegenstand, das speziell für den vorbeschriebenen Apparat zur Zahnbehandlung ausgelegt und dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus einem Handteil besteht, das ein zusammendrückbares Rohr umfaßt, welches zumindest einen Abschnitt aufweist, der für ein Zusammendrück-Element zugänglich ist und eine Fließverbindung zwischen einem Zulauf und einem Ablauf für Spülflüssigkeit schafft, wobei letzterer entweder eine Spülsonde, nämlich eine hohle Spitze am stumpfen Ende, oder ein Anschlußsystem z. B. für einen Schraub-, Bajonett- oder einen einfachen Klemmanschluß für eine solche Sonde ist.
Das zum Tragen der Spülsonde vorgesehene Ende des Instrumentes weist vorteilhafterweise ein Befestigungssystem für diese Sonde auf, das es dieser erlaubt, sich geschlossen und dicht an das Ende des Instrumentes anzupassen.
Daher weist das Ende des Instrumentes vorteilhafterweise entweder ein Gewinde, oder einen sogenannten Bajonettanschluß auf, womit eine Anpassung und die Verriegelung einer Sonde möglich ist.
Auf dem System zur Fixierung und zum Verriegeln findet man bevorzugt ein Teil, das mit dem zusammendrückbaren Rohr und dem Hydropulser in einer Strömungsverbindung steht und die Flüssigkeit in die Sonde einführt. Dieses Teil ist vorteilhafterweise mit einem Dichtungssystem, wie z. B. einem O-Ring, ausgestattet. Das zusammendrückbare Rohr befindet sich vorteilhafterweise im Inneren des Handteiles, das seinerseits vorzugsweise allgemein in Form eines Rohres oder eines Stiftes ausgebildet und gegebenenfalls gekrümmt ist.
Weitere Eigenschaften des länglichen Instrumentes sind weiter oben im Abschnitt zur Beschreibung des Apparates zur Zahnbehandlung, der ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, und auch nachstehend in den Beispielen angegeben.
Der Apparat und das Instrument gemäß der vorliegenden Erfindung sind von bemerkenswerter Qualität.
Infolge des bei dem erfindungsgemäßen Instrument vorgesehenen Anschlußsystems kann man in austauschbarer Weise alle Arten von hohlen Sonden oder Spitzen unterschiedlicher Formen installieren, wobei die Form bevorzugt gekrümmt ausgebildet ist (für per­ chirurgische Spülung in der Mundhöhlen- und Knochenimplantationschirurgie usw. . .).
Sämtliche Elemente, Kanal wie auch Sonde, Instrument und dessen unterschiedliche Teile, bestehen aus sterilisierbaren Materialien.
Durch die Materialkombination, die Materialabmessungen und die Länge des Kanals, der den Hydropulser mit dem erfindungsgemäßen Instrument verbindet, wird eine Übertragung von Schwingungen auf das Instrument verhindert, wobei dem Praktiker eine große Präzision bei seinen medizinischen Handhabungen ermöglicht wird, zumal der Zugang zum Boden der bei Parodontose auftretenden Taschen und zum Boden der Mundhöhle schwierig ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Aufbau des erfindungsgemäßen Apparates in schematischer Darstellung und
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Instrument im Längsschnitt.
Fig. 1 zeigt einen Hydropulserblock 1 mit einem Aufnahmebehälter 2. Die Flüssigkeit 3, die von diesem Block angetrieben wird, wird mittels eines biegsamen Rohres 4 aus Silikonkunststoff (Innendurchmesser 1,5 mm, Außendurchmesser 3 mm, Länge 1,8 m) zu einem Zahnbehandlungsinstrument 5 befördert.
Das Rohr 4 ist einerseits mit dem Flüssigkeitsauslaß des Hydropulsers über ein Ansatzstück 6 verbunden und weist nahe bei dem Hydropulser eine T-Abzweigung 7 auf, die einen Teil des Flusses in den Aufnahmebehälter 2 zurückführt, in den die zu fördernde Flüssigkeit gepumpt wird, und zwar über einen Rücklaufkanal 8, an dessen Ende ein Ballast 9 vorgesehen ist, der auf dem Boden des Aufnahmebehälters 2 liegt. Das Ende des Instrumentes 5 ist mit einer Spülsonde 10 versehen.
Im Schnitt der Fig. 2, die das erfindungsgemäße Instrument darstellt, erkennt man den Griff des Instrumentes, der hier drei Teile 11a, 11b, 11c umfaßt. Das Rohr 4 ist am Ende eines von zwei Ansatzstücken eines Verbindungsteils 12 befestigt, das die Strömung der Flüssigkeit 3 vom Rohr 4 zu einem inneren Rohr 13 des Instrumentes zuläßt und mittels einer kleinen Schraube 14 mit dem Teil 11b des Griffes verbunden ist, wobei das andere Ende des inneren Rohres 13 mit einem Ansatzstück eines zweiten Verbindungsteil 15 verbunden ist, das über eine andere kleine Schraube 16 an einem der Teile 11c des Griffes befestigt ist. Das andere, außerhalb des Instrumentes liegende Ansatzstück des zweiten Teiles 15 des inneren Rohres 13 dient ebenso zum Anschluß einer hier nicht dargestellten Spülsonde. Diese ist am Ende des Teiles 15 durch Einführung und anschließendes Einschrauben in ein Gewinde 17 befestigbar, das vom Teil 11c des Griffes umfaßt wird, wobei die Dichtigkeit durch einen O-Ring 18 gewährleistet wird, der auf dem äußeren Ansatzstück dieses Teiles 15 in einer Ausnehmung angeordnet ist. Das innere Rohr 13 liegt teilweise auf einem Widerlager 19 auf, dessen Dicke in Richtung auf den Abschnitt des Instrumentes, auf dem man die Sonde befestigt, zunimmt. Ein Rändelrad 20, das seitlich und parallel zur Achse AA′ des Instrumentes geführt ist und dessen größte Verschiebungen in Richtung AA′ durch Anschläge 21 und 22 begrenzt sind, ermöglicht eine Regelung des Flüssigkeitsstromes; in der hier (mit durchgezogenen Linien dargestellten) Position läßt es die gesamte ankommende Flüssigkeit passieren. Wenn es hingegen in die punktiert eingezeichnete Lage versetzt wird, drückt es das Rohr 13 gegen das Widerlager 19, um den Fluß zu stoppen.

Claims (13)

1. Instrument zur Zahnbehandlung, das an ein Gerät zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Handteil besteht, das ein kompressibles Rohr (13) umfaßt, welches zumindest einen Abschnitt aufweist, der für ein Zusammendrück-Element (20) zugänglich ist, und das eine Strömungsverbindung zwischen einem Zulauf und einem Ablauf für Spülflüssigkeit (3) schafft, wobei der Ablauf entweder von einer Spülsonde (10) oder von einem Anschlußsystem (15, 17) für eine solche Sonde gebildet wird.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammendrück- Element eine mechanische Vorrichtung (20) zum Zusammendrücken des kompressiblen Rohres (13) ist.
3. Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Zusammendrück-Vorrichtung ein Rändelrad (20) ist.
4. Instrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rändelrad (20) zum Zusammendrücken des kompressiblen Rohres (13) mit einem ihm zugeordneten Widerlager (19) zusammenwirkt.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rändelrad (20) entlang der Längsachse des Instrumentes (5) mittels einer Führungseinrichtung, die wenigstens eine Führung aufweist, welche das Zusammendrücken des kompressiblen Rohres (13) gestattet, verschiebbar ist.
6. Apparat zur Zahnbehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Gerät (1) zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit (3) besteht, das über ein Rohr (4) aus dünnem, elastischem Material einer Länge von mehr als 50 cm mit einem länglichen Instrument zur Zahnbehandlung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 verbunden ist, wobei das Rohr eine Strömungsverbindung zwischen der vom Gerät (1) zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit stammenden Flüssigkeit (3) und einem Ende (10, 15) des Instrumentes (5) schafft und wobei dieses Ende des Instrumentes eine hohle Sonde (10) oder ein Anschlußsystem (15, 17) für eine hohle Sonde (10) zum Spülen von Höhlungen unter dem Zahnfleisch umfaßt.
7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Instrument (5) ein kompressibles Rohr (13) umfaßt.
8. Apparat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr aus dünnem, elastischen Material (4) eine Länge von 1,5 bis 2 m aufweist.
9. Apparat nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke des Rohres aus dünnem, elastischen Material (4) 0,4 bis 0,8 mm beträgt.
10. Apparat nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) eine Abzweigung (7) aufweist, die mit einem Rücklaufkanal (8) ausgestattet ist, der einen Teil der vom Gerät (1) zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit stammenden Flüssigkeit in einen Aufnahmebehälter (2) zurückführt, in den das Gerät (1) die Flüssigkeit (3) pumpt.
11. Apparat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigung (7) nahe bei dem Gerät (1) zur Erzeugung pulsierender Flüssigkeit (3) angeordnet ist.
12. Apparat nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Aufnahmebehälter (2) zugeordnete Ende des Rücklaufkanals (8) eine Anordnung zum Regeln der Rücklaufmenge umfaßt, die auf einem Ballast (9) angeordnet ist.
13. Apparat nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die pulsierende Flüssigkeit (3) unter einem Druck in einem Bereich von 40 bis 80 mmHg austritt.
DE19500165A 1993-07-20 1995-01-04 Apparat und Instrument zur Entfernung von unter dem Zahnfleisch befindlichen Bakterien Ceased DE19500165A1 (de)

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