DE19500884A1 - Zuluftvorrichtung - Google Patents
ZuluftvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/02—Ducting arrangements
- F24F13/06—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zuluftvorrichtung.
Vom Stand der Technik ist eine Vorrichtung zur Vertei
lung von Luft in einen Raum bekannt, in der die Luft zuerst
in eine Zuluftkammer strömt und mit dort vorhandenen Strö
mungsleitblechen durch eine die Luftströmung ausgleichende
Lochplatte in die Zwischenkammer der Zuluftvorrichtung und
weiter in den Raum geführt wird. Die mit der genannten Vor
richtung vom Stand der Technik im Stirnflächenbereich ermög
lichte Luftverteilung ist in befriedigender Weise nicht ge
nügend gleichmäßig.
In dieser Anmeldung wird eine Verbesserung des oben
dargestellten Standes der Technik beschrieben. Erfindungsge
mäß wird eine Zuluftvorrichtung geschaffen, die in Strömungs
richtung der Luft als erstes aus einer Lufteintrittskammer
oder Innenkammer und einer zwischen der Wandkonstruktion der
Innenkammer und der außenseitigen Vorderplatte der Vorrich
tung gebildeten Zwischenkammer besteht. Erfindungsgemäß sind
die Leitquerstege ausdrücklich in der Zwischenkammer oder
Druckausgleichskammer angebracht. Die Luftströmungsleitquer
stege sind in ihrer Plattenebene bezüglich der Richtung des
Lufteintritts in die Vorrichtung (Richtung L₁) im wesentli
chen rechtwinklig angebracht. Die erfindungsgemäße Konstrukti
on erzeugt an der Vorderfläche der Vorrichtung eine gleichmä
ßige laminare Strömung im ganzen Bereich der Vorderplatten
fläche. Die Leitquerstege sichern, daß die aus der Vorrich
tung kommende Luft rechtwinklig gegen die Fläche der Vorder
platte trifft und weiter im wesentlichen in Richtung der Nor
malen der Fläche die Vorrichtung verläßt. Damit sorgen die
Leitquerstege bei der erfindungsgemäßen Anordnung dafür, daß
die Luft senkrecht durch die in der Vorderplatte befindlichen
Löcher strömt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtungslösung
wird die Luft mit kleiner Einblasgeschwindigkeit (1 m/s) von
der Luftverteilfläche der Vorrichtung verteilt. Mit der Vor
richtung wird eine gleichmäßige Luftverteilung im ganzen
Stirnflächenbereich der Vorrichtung erzielt. Mit der durch
die ganze Stirnfläche erfolgenden gleichmäßigen Luftvertei
lung wird eine Verkürzung der Wurfweite der Luft erreicht und
gleichzeitig die Anordnung der Vorrichtungen erleichtert.
Erfindungsgemäß werden die Leitquerstege in der Zwischenkam
mer oder sog. Ausgleichskammer angeordnet. In der Vorrich
tungslösung wird die Luftströmung um 90° zur Richtung (L₁)
der in die Eintrittskammer eintretenden Luft quergelenkt. Die
Anordnung der Leitquerstege in der Zwischenkammer ist auch
hinsichtlich der Akustik vorteilhaft, wenn man die neue Vor
richtung mit Vorrichtungen vom Stand der Technik vergleicht,
bei denen sich die Leitquerstege in der Eintrittskammer im Zu
luftströmungsweg befinden. Die Vorrichtung ist im Vergleich
zu Vorrichtungen vom Stand der Technik bedeutend leiser.
Für die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im wesentli
chen charakteristisch, daß die Zwischenkammer Leitquerstege
aufweist, die mit Abstand zueinander in der Zwischenkammer
und in ihrer Ebene im wesentlichen quer zur Richtung der in
die Eintrittskammer eintretenden Luftströmung angeordnet
sind, wobei die Luft vom Eintrittskanal zuerst in die Ein
trittskammer und von dort in die Leitquerstege aufweisende
Zwischenkammer und weiter in einen Raum oder dergleichen
strömt.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf eini
ge in den Figuren der beigefügten Zeichnungen gezeigte Aus
führungsbeispiele der Erfindung, auf die die Erfindung jedoch
in keiner Weise beschränkt ist, ausführlich beschrieben.
In Fig. 1A ist das Strömungsschema einer Zuluftvor
richtung vom Stand der Technik gezeigt.
In Fig. 1B ist eine erfindungsgemäße Konstruktions
lösung gezeigt, mit der eine gleichmäßige
Luftwurfweite erzielt wird, ohne daß das
Strömungsschema ungleichmäßige Stellen
aufweist.
In Fig. 2A ist die erfindungsgemäße Zuluftvorrich
tung perspektivisch gezeigt.
In Fig. 2B ist Schnitt I-I von Fig. 2A gezeigt.
In Fig. 3 ist eine Konstruktionslösung eines Leit
querstegs gezeigt.
In Fig. 1A ist das Strömungsschema einer Zuluftvorrich
tung vom Stand der Technik gezeigt. Bei dieser Vorrichtungs
lösung befinden sich die Leitstege in der Zuluftkammer recht
winklig zur Richtung der einströmenden Luft. Mit dieser Vor
richtungslösung wird ein eindeutig ungleichmäßiges Strömungs
schema erzielt.
In Fig. 1B ist eine erfindungsgemäße Konstruktionslö
sung gezeigt, in der die Luftströmungsleitquerstege der Zu
luftvorrichtung 10 in der Zwischenkammer 11 zwischen der Vor
derplatte 15 und der inneren Wand 14, vorzugsweise Lochplat
te, angebracht sind. Gemäß der Figur wird ein über die ganze
Stirnfläche der Vorrichtung in allen Bereichen der Luftaus
trittsfläche gleichmäßiges Strömungsschema erzielt.
In Fig. 2A ist die erfindungsgemäße Zuluftvorrichtung
10 perspektivisch gezeigt. Die Vorrichtung besteht zeichnungs
gemäß aus einer Eintrittskammer 11 oder Innenkammer und einer
Zwischenkammer 12 oder Druckausgleichskammer, in der sich
Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . . befinden.
Die Eintrittskammer 11 hat eine im wesentlichen längli
che Form. Die Luft strömt in die Eintrittskammer 11 (Richtung
L₁) aus dem Zuluftkanal C in Richtung der Längsachse (X-Ach
se) der Zuluftvorrichtung 10 und durchdringt die die Ein
trittskammer 11 begrenzende Wand 14, die vorzugsweise aus
einer Lochplatte besteht. Die Luft strömt durch die Perforie
rung der betreffenden Lochplatte in die Zwischenkammer 12,
die zwischen der als Luftaustrittsfläche dienenden Vorderplat
te 15, vorzugsweise Lochplatte, und der Wand 14 der Eintritts
kammer, vorzugsweise Lochplatte, der Zuluftvorrichtung 10
gebildet wird.
Die Zwischenkammer 12 ist mit Leitquerstegen 13a₁, 13a₂
in Zonen D₁, D₂ . . . unterteilt. Die Leitquerstege sind
quer zur Eintrittsrichtung (L₁) der Lufteintrittskammer ange
bracht. Die Leitquerstege sind vorzugsweise in ihrer Ebene im
Winkel von 90° zur Eintrittsrichtung (L₁) der Luftströmung
der Eintrittskammer und der Längsachse (X) der Vorrichtung
angeordnet. Auf diese Weise sind die die Strömung querlenken
den Flächenebenen (T₁, T₂ . . . ) der Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . .
senkrecht zur Lufteintrittsrichtung L₁ der Eintrittskammer
11. Die durch die Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . . unterteilten
Abteilungen der Zwischenkammer 12 sind in ihrem vertikalen
Querschnitt vorzugsweise Parallelogramme oder Rechtecke. Die
Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . . sind in der Zwischenkammer 12
vorzugsweise derart angeordnet, daß jeder Leitquersteg 13a₁,
13a₂ . . . an der Wand 14 der Eintrittskammer 11 befestigt ist
und sich bis zur Vorderplatte 15 der Zuluftvorrichtung oder
zur Luftaustrittsfläche erstreckt, wobei er an dieser oder
mit Abstand zu dieser befestigt ist. Die Leitquerstege 13a₁,
13a₂ . . . können auch so konstruiert werden, daß sie an der
Innenfläche der Vorderplatte 15 der Zuluftvorrichtung 10
befestigt sind und zur inneren Wand 14 der Zwischenkammer 12
gerichtet sind.
Die Zwischenkammer 12 kann in ihrem Querschnitt ein
Parallelogramm, Dreieck, Kreisbogen, Kreis oder eine Kombina
tion aus diesen sein. Die Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . . können
durch Schweißen oder Nieten, Schraubenverbindung, Löten,
Leimen oder Gießen an den Wandkonstruktionen befestigt sein.
Die Leitquerstege 13a₁, 13a₂ . . . können auch so ausgeführt
sein, daß sie entweder aus der Plattenkonstruktion der Vorder
platte 14 oder der Plattenkonstruktion der Wand 14 der Ein
trittskammer 11 herausgebogen sind.
In Fig. 2B ist der Schnitt I-I von Fig. 2A gezeigt. Die
Lochplatten 14, 15 bilden die Gehäusekonstruktion, die von den
Leitquerstegen 13a₁, 13a₂ . . . in Abteilungen unterteilt wird.
Die Lochplatten 14, 15 sind in der Form untereinander gleich,
wie z. B. in der gezeigten Ausführungsform der Figur. Sie
können in der Fläche bogenförmig oder auch eben sein. Die
Lochplatten haben vorzugsweise im ganzen Bereich der Strö
mungsfläche denselben gemeinsamen Abstand zueinander.
In Fig. 3 ist eine Konstruktionslösung des Leitquer
stegs 13a₁ gezeigt.
Zeichnungsgemäß ist der Leitquersteg 13a₁ und 13a₂
durch Punktschweißung am Anschlußstück 16 befestigt. Das
Verbindungsstück ist weiter durch Niet- oder Schraubenver
bindung 17 an der Wand 14 der Eintrittskammer 11 befestigt.
Claims (4)
1. Zuluftvorrichtung (10), bestehend aus einer Ein
trittskammer (11), in die die Luft zuerst einströmt (Pfeil
L₁), und die Zuluftvorrichtung (10) als äußere Vorderplatte
der Vorrichtung eine erste Lochplatte (15) hat, die als Luft
austrittsfläche dient, und von der Lochplatte (15) im wesent
lichen senkrecht zur Lufteintrittskammer (11) und zur Ein
strömrichtung (L₁) stehende und in Abständen voneinander ange
ordnete Leitquerstege (13a₁, 13a₂ . . . ) aufweist, dadurch gekenn
zeichnet, daß auch eine zweite Lochplatte (14) vorhanden ist,
die die Eintrittskammer (11) begrenzt, wobei die erste Loch
platte (15), die Leitquerstege (13a₁, 13a₂ . . . ) und die genann
te zweite Lochplatte (14) die Zwischenkammer (12) in der von
den Lochplatten (14, 15) gebildeten Gehäusekonstruktion der Zu
luftvorrichtung (10) in Abteilungen (D₁, D₂ . . . ) unterteilen.
2. Luftverteilervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitquerstege (13a₁, 13a₂ . . . ) an der
die Eintrittskammer (12) begrenzenden Wand (14), vorzugsweise
Lochplatte, an deren Außenseite befestigt ist, wobei sie sich
von dort zur Vorderplatte (15) hin erstrecken und an dieser
oder mit Abstand von dieser befestigt sind.
3. Zuluftvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Leitquerstege (13a₁, 13a₂ . . . ) an der Vorder
platte (15) der Zuluftvorrichtung, vorzugsweise Lochplatte,
an deren Innenseite befestigt ist, wobei sie sich von dort
zur Wand (14) der Zwischenkammer (12) hin erstrecken und an
dieser oder mit Abstand von dieser befestigt sind.
4. Zuluftvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die von den Leitquerstegen (13a₁, 13a₂)
begrenzten Abteilungen (D₁, D₂ . . . ) der Zwischenkammer (12) in
ihrem Querschnitt Parallelogramme oder Rechtecke sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| EP2896905A1 (de) * | 2014-01-21 | 2015-07-22 | Halton OY | Luftverteilungsvorrichtung |
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