DE19500483A1 - Redispergierbare mikroklassifizierte Cellulose - Google Patents
Redispergierbare mikroklassifizierte CelluloseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft redispergierbare mikroklassifizierte Cellulose und die
Herstellung von mikroklassifizierter Cellulose, die getrocknet und redispergiert
werden kann.
Mikroklassifizierte Cellulose (MDC) wird aus fasrigem Cellulosematerial hergestellt,
das extensiv homogenisiert wurde und in einen dispersen tertiären Strukturgrad
überführt wurde, wodurch man bestimmte wünschenswerte Eigenschaften erhält, die
mit einer derartigen Strukturänderung einhergehen.
MDC wird durch wiederholtes Durchschicken einer flüssigen Suspension von fasriger
Cellulose durch eine Zone hoher Scherkraft hergestellt, welche durch zwei
gegenüberliegende Flächen gebildet wird, wobei eine der Flächen relativ zur anderen
rotiert, und zwar unter Bedingungen und für einen ausreichenden Zeitraum, um die
Suspension im wesentlichen zu stabilisieren und der Suspension einen Mahlgrad im
Sinne des kanadischen Standards zu verleihen, der eine beständige Zunahme bei
wiederholtem Durchtritt der Cellulosesuspension durch die Zone hoher Scherkraft
zeigt.
Die Herstellung der MDC kann unter Verwendung einer Standardhomogenisieraus
stattung, zum Beispiel einem Zweischeibenhomogenisator erfolgen, wobei das Gerät
verschieden zur üblichen Verwendung dieser Ausstattung bei der Homogenisierung
von Pulpe zur Papierherstellung betrieben wird. Während in der Papierherstellung
ein minimaler Schaden an der Faser während des Homogenisierens und ein Mahlgrad
im Sinne des kanadischen Standards mit gutem Wasserentzug aus der Pulpe
gewünscht wird, wird die gleiche Ausrüstung bei der Herstellung von MDC zur
Erreichung des gegenteiligen Effektes eingesetzt, d. h. ein hoher Zerkleinerungsgrad
der Faserstruktur, was zu einem Celluloseprodukt führt, das eine sehr große
Oberfläche und hohe Wasserabsorptionsfähigkeit aufweist. Der Zerkleinerungsgrad
ist ausreichend intensiv, so daß im Falle der Homogenisierung über den Wert hinaus,
der normalerweise für die Papierherstellung verwendet wird (ein Mahlgrad im Sinne
des kanadischen Standards der sich 100 annähert), eine Umkehr der Mahlgradwerte
eintritt. Der Grund für diese Umkehr liegt darin, daß die dispergierte Faser
ausreichend mikroklassifiziert wird, so daß allmählich immer größere Anteile der
Faser durch die perforierte Platte des kanadischen Mahlgrad-Prüfers mit Wasser
durchgehen, wodurch eine beständige Zunahme im gemessenen Wert bei Fortführung
der Homogenisierung erfolgt. Die Fortführung der Homogenisierung führt
letztendlich dazu, daß im wesentlichen die gesamte homogenisierte Faser leicht durch
die perforierte Platte mit Wasser tritt. Auf dieser Stufe dieser Verarbeitung ist der
gemessene Mahlgrad typisch für jenen, der dem ungehinderten Durchtritt von Wasser
durch die perforierte Platte des Testgerätes entspricht.
Während in der üblichen Homogenisierung in der Papierherstellung ein einziger
Schritt, höchstens zwei Schritte verwendet werden, erfordert das erfindungsgemäße
Verfahren mehrfache Durchtritte der Pulpe durch die Zone hoher Scherkraft, welches
typischerweise 10 bis 40 Passagen beinhalten kann.
In der Papierherstellung erhöht das Zerschlagen oder die Homogenisierung die
Kontaktfläche zwischen dispergierten Fasern durch Erhöhung der Oberfläche durch
Dispersion und Zerfaserung. Die Herstellung von MDC verwendet und dehnt
derartige Verfahren zu einem weitaus größeren Ausmaß aus. Man nimmt an, daß das
Ausmaß der Homogenisierung, das erforderlich ist, um diesen hohen Grad an
Zerfaserung zu erreichen, zu einer gleichzeitigen Zerstörung der Tertiärstruktur und
möglicherweise ebenfalls der Sekundärstruktur führt. Das Ergebnis ist eine Cellulose,
die in ultrastrukturartiger Form dispergiert vorliegt mit einer sehr hohen Oberfläche.
Das erfindungsgemäße Produkt, MDC, ist gekennzeichnet durch ein Absetzvolumen
von mehr als etwa 50% nach 24 h, bezogen auf eine 1gew.-%ige wäßrige
Suspension und durch einen Wasserretentionswert von mehr als etwa 500%.
Verfahren zur Bestimmung des Absetzvolumens und der Wasserretentionswerte von
MDC werden anschließend im Detail beschrieben. Nähere Details betreffend die
Herstellung von mikroklassifizierter Celluluse (MDC) werden in der ebenfalls
anhängigen US-Patentanmeldung Nr . . . . , mit dem Titel "Verfahren zur Herstellung
von mikroklassifizierter Cellulose" von Michael K. Weibel und Richard S. Paul, die
beiden gemeinsam gehört und gleichzeitig mit der vorliegenden Anmeldung
eingereicht wurde, beschrieben. Die gesamte Offenbarung der vorgenannten und
damit zusammenhängenden Anmeldung wird in die vorliegende Beschreibung
vollständig aufgenommen. Aufgrund des Ausmaßes bis zu welchem MDC
homogenisiert wird, besitzt MDC eine feinstfaserige Struktur, die zu einer sehr
hohen Oberfläche und zur Fähigkeit zur Bildung von stabilen Gelen führt. Viele der
denkbaren Verwendungen von MDC in Nahrungsmitteln, Arzneimittel, Kosmetika
und dergleichen werden am besten dadurch erreicht, daß MDC als Trockenprodukt
angeboten wird, das leicht rehydriert und redispergiert werden kann, wodurch es
Eigenschaften zeigt, die denen von niemals getrocknetem MDC annähernd
vergleichbar sind, d. h. MDC wie es vom Homogenisator entnommen wird oder vor
Trocknung. Nachteiligerweise wird diese bevorzugte Struktur und die die damit
verbundenen wünschenswerten Eigenschaften weitestgehend beim Trocknen des
Materials zerstört. Dies tritt als Ergebnis eines teilweisen irreversiblen Zusammen
bruchs der Struktur der Cellulosefasern aufgrund der Schrumpfungskräfte, die
während der Trocknung auftreten (Verhornung) ein. Die bevorzugte Dispergier
barkeit, Hydratisierbarkeit und Viskositätseigenschaften von MDC gehen verloren
oder werden wesentlich verändert in Abhängigkeit der Strenge der Trocknung.
Eine Anzahl von Techniken wurden bis heute entwickelt, um die nachteiligen Effekte
bei der Trocknung von Cellulose im wesentlichen zu vermindern. Unter anderem
enthalten diese die Verwendung von Additiven, Verdrängung von Wasser durch
Lösungsmittel und modifizierte Trocknungstechniken. Die letzteren zwei genannten
Ansätze werden im US-Patent Nr. 3,023 104 beschrieben. Wasser kann durch eine
wassermischbare organische Verbindung von niedrigem Molekulargewicht wie
Methanol, Ethanol, Propanol, etc. gefolgt von einer Verdampfung der Verdrängungs
flüssigkeit ersetzt werden. Modifizierte Trocknungsverfahren umfassen Sprühtrock
nung im Vakuum oder Luft bis zu 100 bis 105°C, Gefriertrocknung und Trommel
trocknung.
Der Zweck der meisten Additive besteht darin, den Trocknungsstreß oder die
Verhornung durch Verhinderung von Wasserstoffbindungen an den Cellulosefasern
zu unterbinden. Wie im US-Patent Nr. 4,481,076 beschrieben wird, bildet das
Additiv Wasserstoffbindungen oder Komplexe mit den Cellulosefibrillen und
verhindert, daß diese während des Trocknungsprozesses aneinander binden; daher
bleiben die Cellulosefibrillen leicht für Wasser aufnahmefähig und leicht rehydrier
bar. Um diese Funktion auszuführen, muß das Additiv in der Lage sein, die
Wasserstoffbindung zwischen den Fibrillen der Cellulose im wesentlichen zu
unterbinden. Unter den Verbindungen, die als brauchbare Additive aufgefunden
wurden, sind Polyhydroxyverbindungen, insbesondere Kohlenhydrate oder
kohlenhydratähnliche Verbindungen zu nennen. Diese Additive müssen in
erheblichen Mengen im allgemeinen mindestens zur Hälfte in Bezug auf das
Trockengewicht der mikrogefibrillierten Cellulose und vorzugsweise mindestens die
gleiche Menge in Bezug auf das Gewicht an mikrofibrillierter Cellulose eingesetzt
werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Es ist ein erstes Ziel der Erfindung, getrocknete mikroklassifizierte Cellulose zur
Verfügung zu stellen, die leicht in Wasser redispergiert werden kann und nach der
Redispersion Eigenschaften zeigt, die im wesentlichen jenen von nicht durch getrock
neter mikroklassifizierter Cellulose vergleichbar sind. Die vorstehenden und anderen
Ziele der Erfindung werden durch ein Verfahren zur Mikroklassifizierung von
Cellulose in flüssiger Suspension, Trocknen der Suspension von mikroklassifizierter
Cellulose in Gegenwart mindestens eines Dispergiermittels verwirklicht, wobei man
annimmt, daß das Dispergiermittel in der Weise wirksam ist, daß es die Bindung
zwischen den Cellulosefibrillen mindert oder verhindert. Das erhaltene Produkt ist
eine Zusammensetzung, die die trockene mikroklassifizierte Cellulose und das
Dispergiermittel in einer Menge enthält, die der Cellulose eine Viskosität verleiht,
daß nach Redispersion in Wasser mindestens 50% der Viskosität aufweist, welche
jener äquivalent ist, welche der Konzentration an nicht durchgetrockneter mikroklas
sifizierter Cellulose entspricht.
Das Ausgangsmaterial zur Herstellung von MDC wird üblicherweise durch
Zerschlagen von blattartigem Cellulosematerial in einem Hydromahlholländer in
Anwesenheit einer geeigneten Flüssigkeit, welches das Blattmaterial abbaut und die
Fasern gleichmäßig in der Flüssigkeit dispergiert in üblicherweise hergestellt.
Die exakte Homogenisierungszeit, die erforderlich ist, um MDC zu produzieren,
hängt von den Eigenschaften des Ausgangsmaterials, z. B. der Faserlänge, der
Homogenisierungstemperatur und der Feststoffkonzentration in der Pulpe ab. Die
Verarbeitungsdauer wird ebenfalls durch die Parameter der Scherkraftzone, in der
die Cellulosesuspension verarbeitet wird, beeinflußt. Im Falle eines Doppel
scheibenhomogenisierwalzwerkes beinhalten diese Parameter die Höhe des
Gegendrucks der auf die Cellulosesuspension ausgeübt wird, wenn sie einem
Scherkraftstreß während der Homogenisierung unterworfen wird, der Homogenisier
plattenoberflächenausgestaltung, dem Raum zwischen den sich gegenüberstehenden
Homogenisierplatten, dem Homogenisierplattendurchmesser und der peripheren
Scheibenendgeschwindigkeit. Die Wirksamkeit wird durch Betrieb bei hoher
Pulpenfeststoffkonzentration, erhöhtem Gegendruck auf die Pulpe während der
Homogenisierung, erhöhter Pulpentemperaturen verbunden mit Kontrolle der
maximalen Temperatur, Einstellung des Spaltes zwischen den gegenüberliegenden
Homogenisierplatten durch Einstellen eines vorgewählten Wertes der Stromstärke des
Homogenisiermotors und einer Homogenisierscheibenkonfiguration und einer
peripheren Geschwindigkeit, die ein Reiben oder Zerfasern mehr begünstigt als ein
Schneiden begünstigt. Obwohl die Homogenisierung am effektivsten abläuft, wenn
die Feststoffkonzentration in der Pulpe erhöht wird, besteht dennoch eine Grenze
hinsichtlich wie hoch die Feststoffkonzentration sein kann und noch ein Pulpenfluß
durch das System stattfindet. Ein kurzfasriges Material wie Hafer kann fast auf das
zweifache der Feststoffkonzentration konzentriert werden, die mit Nadelholz und
Weizen, beide langfasrige Materialien, möglich ist.
Bevorzugte Betriebsbedingungen zur Herstellung von MDC in einem Zweischeiben
homogenisator sind wie folgt: Faserlänge etwa 50 bis 3000 µm oder größer;
Homogenisiertemperatur etwa 60°F bis etwa 200°F; Feststoffkonzentration etwa
2 bis etwa 10 Gew.-% in der Cellulosesuspension und Gegendruck etwa 10 bis etwa
40 psi.
Die verbleibenden Parameter einschließlich Scheibenkonfigurationen, Abstand
zwischen benachbarten Scheiben, Scheibendurchmesser und periphere Scheibenge
schwindigkeit hängen vom besonderen Modell des Homogenisators ab, das zur
Herstellung von MDC ausgewählt wurde. Ein typischer Ablauf unter Verwendung
eines Black Clawson 28-Inch Twin Hydradisc Homogenisators ist anschließend
exemplarisch dargestellt.
Der wichtigste Indikator, der zur Überwachung des Ausmaßes der Homogenisierung
des Cellulosematerials verwendet wird, ist der Mahlgrad im Sinne des kanadischen
Standards, wie er unter Verwendung einer Testeinrichtung und Verfahren be
schrieben in TAPPI 227 "Freeness of Pulp" J. Casey, Pulp and Paper (1980). Es
wurde gezeigt, daß der Mahlgrad mit den Oberflächenbedingungen und dem
Schwellvermögen der Faser, das die Trocknung beeinflußt, zusammenhängt. Wenn
die Homogenisierung über die normalerweise in der üblichen Papierindustrie
benutzten Grenzen fortgeführt wird, werden die Ausmaße der erhaltenen Strukturen
ausreichend klein, so daß eine Umkehr der Mahlgradwerte eintritt, d. h. eher
zunehmende als abnehmende Mahlgradwerte bei fortgesetzter Homogenisierung.
Dieser anomale Anstieg des Mahlgrades wird in dieser Beschreibung als "falscher
Mahlgrad" bezeichnet. Wenn die Umkehr eintritt und die Homogenisierung
anschließend fortgeführt wird, steigt der gemessene Mahlgradwert, bis ein maximaler
Wert von etwa 800 erreicht ist. An diesem Punkt ist das homogenisierte Material
ausreichend geschmeidig und fein (dimensionsmäßig klein), so daß es leicht durch
die Perforationen der perforierten Scheibe des Testers zusammen mit Wasser
durchtritt. Mit anderen Worten, die Suspension verhält sich als wenn sie faserfreies
Wasser des gleichen Gesamtvolumens wie die faserhaltige gemessene Probe wäre.
Dies ist die begrenzende Bedingung zum Erhalt von brauchbaren Daten aus den
Mahlgradmessungen. Wenn die Cellulosesuspension diesen gewünschten Mahl
gradwert erreicht hat, wird sie im wesentlichen stabil, wobei darunter verstanden
werden soll, daß keine sichtbare Absetzung der kontinuierlichen Phase von der
dispersen Phase, auch wenn sie für eine nicht unerhebliche Zeit steht, eintritt.
Verschiedene andere Parameter oder Eigenschaften zusätzlich zum kanadischen
Standardmahlgrad dienen zur Charakterisierung von MDC.
Ein Parameter, der bei der Charakterisierung und Beschreibung von MDC brauchbar
ist, ist das Absetzvolumen von wäßrigen Dispersionen oder unterschiedlichen
Feststoffgehalten nach 24 h Absetzzeit. Das Absetzvolumen einer Probe von MDC
wird bestimmt durch Dispergieren einer bekannten Menge Cellulose (Trockenge
wichtsbasis) in einer bekannten Menge Wasser, z. B. in einem Meßzylinder. Nach
einer vorgeschriebenen Absetzzeit wird das Volumen des Bettes der suspendierten
Cellulose unter Bezugnahme auf das Gesamtvolumen der kontinuierlichen wäßrigen
Phase gemessen. Das abgesetzte Volumen wird in Prozenten des Bettvolumens zum
Gesamtvolumen angegeben. Aus diesen Daten kann die Feststoffkonzentration in
einer wäßrigen Dispersion bestimmt werden, welche zu einem Absetzvolumen führt,
welches 50% des Originalvolumens ausmacht und zur Charakterisierung des
Produktes verwendet werden. Eine Charakteristik von MDC ist, daß eine 1gew.-%ige
wäßrige Suspension ein Absetzvolumen von größer als 50% nach 24 h aufweist.
Die Wasserretention ist ein weiterer Parameter zur Charakterisierung von MDC.
Wasserretentionswerte werden durch Anwendung eines Druckfiltrationsapparates
(Baroid Modell 301 für Niederdruckflüssigkeitsverlustkontrollmessungen, N.L.
Baroid Corporation, Houston, TX) routinemäßig zur Evaluierung von Bohrflüssig
keitseigenschaften verwendet. Ein 100 g Aliquot einer Nominal 4 bis 8%
(Gew./Gew.) wäßrigen Dispersion von Cellulose wird in eine Filterzellkammer
eingebracht, die Zellkammer wird verschlossen und einem Druck von 30 psig von
einer eingestellten Stickstoffquelle ausgesetzt. Das aus der Filtrationszellkammer
ausgetriebene Wasser wird gesammelt und die Druckbeaufschlagung für 30 sek nach
dem ersten Gasaustritt fortgesetzt. Die Stickstoffquelle wird anschließend abgeschal
tet und das Aufsammeln des ausgetriebenen Wassers für 1 min fortgesetzt oder bis
der Gasaustritt aufhört, je nach dem was zuerst eintritt. Grundsätzlich benutzt diese
Technik pneumatische Druckfiltration, um interstitielles Wasser aus der Partikelphase
zu entfernen.
Das gemessene Wasservolumen wird zusammen mit dem Gewicht des nassen
Kuchens festgehalten. Anschließend wird der nasse Kuchen für 16 h bei 95°C oder
bis ein konstantes Gewicht festgestellt wird, getrocknet. Der Wasserretentionswert
wird berechnet als das Verhältnis von (Naßkuchengewicht minus Trockenkuchenge
wicht) zu (Trockenkuchengewicht) mal 100. Dieses Verfahren ergibt eine gute
Abschätzung der kapillaren und absorptiven Wasserretention der Cellulosefeststoffe
durch Entfernung des interstitiellen Wassers aus den Kuchenfeststoffen. Das
Verfahren ist schnell (5 bis 10 min) und höchst reproduzierbar. Der Wasser
retentionswert von MDC liegt charakteristischerweise bei mindestens 350% und
vorzugsweise bei mindestens bei 500%.
Die Viskosität kann ebenfalls als MDC charakterisierende Eigenschaft verwendet
werden. Die offensichtlichen Viskositäten einer wäßrigen Dispersion von 1,5%
(Gew./Gew.) MDC-Feststoffproben wurden in einem Brookfield Viscometer Modell
DV-III unter Verwendung der Spindel SC4-16 mit einem kleinen Zelladapter bei
einer Anzahl von Scherbedingungen (5 bis 100 UPM) bestimmt. Die Proben wurden
durch Hochgeschwindigkeitsmischung für 3 min bei 10 000 UPM mit einem
Rotorstatormixer (Omni International, Modell 1000) vordispergiert. Die für das
endgültige homogenisierte Produkt (MDC) an drei Beispielen gemessenen
Viskositäten sind in Tabelle 1 gezeigt. Das Nadelholzfaserprodukt zeigte eine
Viskosität von etwa 8000 Centipoise bei einer Spindelgeschwindigkeit von
100 UPM. Das weiße Weizenfaserprodukt hatte eine Viskosität von etwa 6000 und
die Haferfaser eine Viskosität von etwa 1.300 unter den gleichen Meßbedingungen
wie für die Nadelholzfaser. Es scheint, daß der weite Bereich an gemessenen
Viskositäten im wesentlichen auf den Unterschieden in der Fibrillenlänge und
anderen ultrastrukturellen Charakteristiken des Ausgangsmaterials beruht.
Es darf darauf hingewiesen werden, daß die vorstehenden Viskositätsmessungen der
MDC-Dispersionen an einer heterogenen Mischung (miteinander reagierendes
Teilchengemisch suspendiert in einem flüssigen Medium) gemacht wurden.
Viskositätsmessungen werden normalerweise in homogenen Systemen vorgenommen.
Aufgrund der heterogenen Natur der Mischung tritt ein bestimmter Grad an mechani
scher Verzerrung um die rotierende Spindel ein, welche zur Bestimmung der
Scherkräfte innerhalb der Mischung verwendet wird. Daraus ergibt sich, daß die
Scher/Scherstreßmessungen zeit- und verlaufsabhängig sind. Als solches stellt die
Messung keine tatsächliche Viskosität im herkömmlichen Sinne dar, sondern ist eine
reproduzierbare Messung, die als brauchbar zur Charakterisierung des Grades an
Mikroklassifikation und zur Beschreibung der Realisierung dieser Erfindung
gefunden wurde.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform wurden zwei Substanzen gefunden,
die einen synergistischen Effekt ergeben, wenn sie in Kombination als Dispergier
mittel bei Durchführung der Erfindung verwendet werden. Diese Substanzen sind
Maltodextrin und Carboxymethylcellulose (CMC), die lediglich in moderaten
Mengen relativ zum Gewicht von MDC zugegeben werden müssen. Die bevorzugte
Menge von Maltodextrin beträgt etwa 1/2 zu 1 und 1/2 des Gewichtes von MDC,
während die bevorzugte Menge von CMC etwa 5% bis etwa 15% des Gewichtes
von MDC beträgt.
Maltodextrine sind kurzkettige Oligiosaccharide, reduziert durch die kontrollierte
Hydrolyse von Starke. Der Polymerisationsgrad (PG) der Maltodextrine ist
typischerweise geringer als 30 und höher als 5. Kommerzielle Maltodextrine sind
exzellente Filmbildner und ergeben wäßrige Lösungen niedriger Viskosität bei relativ
hohen Feststoffkonzentrationen, typischerweise 10 bis 30%. Sie sind leicht in
Nahrungsmittelqualität zu akzeptablen Kosten erhältlich.
CMC ist ein ethersubst.ran-Homopolymer von Glucose, das durch Umsetzung von
alkalischer Cellulose mit Chloressigsäure hergestellt wird. Es ist ebenfalls für
Lebensmittel zugelassen und leicht zu relativ niedrigen Kosten erhältlich. CMC wird
schon lange als Dispergiermittel für Celluloseaufschlämmungen in der Pulp- und
Papierindustrie verwendet. Es wird als Trocknungsadditiv für die Redispergierung
von mikrokristalliner Cellulose und in der Trocknung von anderen homogenisierten
Celluloseprodukten mit hoher Oberfläche verwendet. Es wird angenommen, daß
CMC (und andere ran-substituierte Celluloseether) Bereiche niedriger bis null
Substitution besitzt, die eine relativ hohe Affinität für bestimmte Oberflächen
ausrichtungen ihrer teilchenförmigen Gegenstücke aufweisen, wobei die unsub
stituierte Beta-Glucankettengruppierung die homogenisierte Cellulose ausmacht. Im
Fall von CMC, bei der jeder Carboxymethylsubstituent eine stationäre negative
Ladung bei einem pH größer als 3,5 trägt, würde die Bindung des substituierten
Oligiosaccharids an eine Celluloseoberfläche eine wesentliche stationäre Ladung und
ein negatives Zetapotential übertragen. Obwohl nicht beabsichtigt ist, durch einen
bestimmten Mechanismus gebunden zu sein, wird angenommen, daß ein derartiges
Oberflächenpotential dazu tendiert, den Zusammenbruch der Struktur bei Trocknung
zu verzögern und die Wasserstoffbindung zwischen den Teilchen zu stören und
ebenso die Dispergierbarkeit der Teilchenstruktur in einer kontinuierlichen polaren
Phase wie Wasser zu erhöhen.
Obwohl der Mechanismus, durch welchen Maltodextrin und CMC synergistisch
wirken, um die Fibrillen von einer festen Bindung aneinander während der
Trocknung fernzuhalten, noch vollständig aufgeklärt werden muß, wird angenom
men, daß eine kooperative Wechselwirkung der Art wie zwischen zwei Substanzen
involviert ist. Es wird angenommen, daß Maltodextrin eine glasähnliche Matrix
ergibt, die die Cellulosefasern umhüllt, während das CMC offensichtlich an die
Faseroberflächen ausreichend bindet, um den Zusammenbruch zu einem Punkt zu
verzögern, das genug Wasser zur Verfestigung der eingeschlossenen Matrix entfernt
wird. Die zwei Substanzen sind in Kombination sehr wirksam bei der Verhinderung
des irreversiblen Zusammenbruches von MDC während der Trocknung, wodurch
eine rasche Entwässerung und Dispergierung ermöglicht wird und zu einem
wesentlichen Ausmaß die erwünschten Eigenschaften, die nicht durch getrocknetes
MDC aufweist, behalten werden.
Das Dispergiermittel kann gegebenenfalls Lecithin in einer Menge von 0, 1% bis
etwa 10%, bezogen auf das Gewicht von MDC enthalten. Die anschließende
Beispiele beschreiben genauer die Herstellung von MDC gemäß der vorliegenden
Erfindung. Diese Beispiele sind zur Erläuterung der Erfindung und nicht zu deren
Begrenzung gedacht.
Nicht durch getrocknete weiße Weizenfaser wurde mit 2. 190 Gallonen Wasser in
einem Hydromahlholländer (Black Clawson Modell 4-SD-4 mit einer Antriebs
maschine Nr. 45) um eine Pulpe mit 4,5% (Ges./Gew.) Feststoff herzustellen. Die
weiße Weizenfaser, die in diesem Beispiel verwendet wird, ist ein kommerziell
erhältliches gemahlenes Faserprodukt, das von gebleichtem Weizenhäcksel stammt
und von der Watson Food Company, West Haven CT, erhalten wurde. Das weiße
Weizenprodukt wurde als ein nominell 40% Gew./Gew. nicht flüchtige Fest
stoffenfasermatte erhalten. Das Produkt wurde als 98% Nahrungsmittelfaser gemäß
dem Prosky-Verfahren charakterisiert. Mikroskopische Untersuchung zeigte, daß die
Teilchengröße eine weitestgehend heterogene Population von dünnen Nadel-ähnlichen
Sclerenchymzellen, die in ihren größten/kleinsten Dimensionen 500 bis 10 000 /10
bis 20 µm mit einigen dazwischen gestreuten Parenchymzellen von 200/50 µm
bestand.
Nach Zerschlagen der Pulpe für 20 min bei Raumtemperatur wurde sie in einen
wasserummantelten Zwischentank überführt, um wiederholt durch einen Black
Clawson Doppelscheibenhomogenisator durchgeschickt zu werden. Der Homogenisa
tor in diesem Beispiel ist eine Doppelscheibeneinheit mit 28 Zoll Durchmesser, die
durch einen Motor mit 250 PS angetrieben ist. Die auf den Scheiben montierten
Mahlplatten sind aus Sharloy (einem Nickel gehärtetem Stahl). Die Mahlplatten
waren nicht mit Stauschienen ausgestattet. Die Oberflächen der einzelnen Mahl
platten, die in diesem Homogenisator verwendet wurden, bestanden aus abwechselnd
Erhöhungen und Vertiefungen, die so ausgerichtet sind, daß die Erhöhungen von
benachbarten Mahlplatten (eine fest und die andere drehend) die sich relativ
zueinander bewegen, wobei ein Schervorgang eintritt, wenn die Erhöhungen der sich
gegenüberstehenden Scheibe aneinander vorbeibewegen. Die drei kritischen Ab
messungen dieser Erhöhungen und Vertiefungen sind die Breite der Erhöhung, die
Kanalbreite und die Kanaltiefe. Für diese spezielle Einheit betrugen sie 2/16 Zoll,
4/16 Zoll und 3/16 Zoll (ausgedrückt als 2, 4, 3 durch die Black Clawson′s
Übereinkunft).
Die Mahlplatten auf den drehenden Scheiben bewegen sich mit 713 Umdrehungen
pro Minute. Bezogen auf den äußeren Rand der Mahlscheibe, der 13 und 114 Zoll
von der Antriebswelle entfernt ist, entspricht dies einer peripheren Geschwindigkeit
von etwa 4.900 Fuß pro Minute. Die Pulpe wurde kontinuierlich mit einer
Geschwindigkeit von etwa 250 Gallonen pro Minute durch das Mahlwerk und zurück
zum Zwischentank geführt. Der Durchtritt der Cellulosesuspension durch das
Mahlwerk erfolgt so, daß ein gleicher Fluß auf jeder Seite der drehenden Scheibe
vorliegt.
Eine Scheibe des Mahlwerks ist fixiert, während die andere gleitet. Dies erlaubt die
Einstellung der Entfernung zwischen benachbarten Scheiben. In der vollständig
offenen Position (typisch für den Start oder die Beendigung) sind die Scheiben 1 und
314 Zoll entfernt voneinander. Während des Mahlens, sind die Scheiben in der
Größenordnung von 1- bis 2000stel eines Zoll voneinander entfernt. Anstatt den
Spalt zwischen den Scheiben auf einen bestimmten Abstand einzustellen, benutzt man
die Stromstärke für den Antriebsmotor, um einen bestimmten Abstand zu erreichen.
Das Verfahren bei Start besteht darin, die Scheiben von der vollständig geöffneten
Position zu einer engeren Position zu bewegen, wobei die Amperezahl bis zu 310 A
ansteigt. An diesem Punkt wird die maximale Kraft vom Motor geleistet. Ist dieser
Punkt einmal erreicht, wird der Gegendruck auf das Mahlwerk durch Zudrehen des
Ventils der Leitung, die die Pulpe aus dem Mahlwerk zum Zwischentank zurück
führt, erhöht. Der Gegendruck wird normalerweise von einem Ausgangswert von
etwa 14 psig auf einen Endwert von etwa 35 psig erhöht. Wenn der Gegendruck
ohne Einstellung der gleitenden Scheibenpositionierung erfolgt, sinkt die Amperezahl
durch den Motor auf etwa 260 A. Mit einem Gegendruck bei 35 psig wird die
gleitende Scheibe eingestellt, um die Scheiben näher zueinander zu bringen, bis die
erwünschten 310 A durch den Motor erhalten werden. Ist dies erfolgt, ist keine
weitere Einstellung der gleitenden Scheibe, bis die Motoramperezahl wesentlich
absinkt, erforderlich. Dies kann eintreten, wenn das Mahlen fortschreitet, wenn
bestimmte Eigenschaften der Pulpe sich signifikant verändern. In diesem Fall wird
die gleitende Scheibe bewegt, um den Spalt zwischen den Scheiben zu verringern,
bis entweder die erwünschte Amperezahl wiederum erreicht wird oder die Scheiben
zu kreischen beginnen. Dieses Kreischen sollte vermieden werden, da es eine
übermäßigen Scheibenabrieb anzeigt und zu höheren Mahlplattenersatzkosten führt.
Durch einen Gate-Type-Mixer im Zwischentank wurde der Inhalt kontinuierlich
während des Mahlens vermischt. Ein Gegendruck von 34 Pfund pro Quadratzoll
wurde in der Rückleitung vom Mahlwerkausgang zum Zwischentank aufrechterhal
ten. Der Rückführvorgang wird für etwa 6 h fortgeführt, während der Mahlgrad im
Sinne des kanadischen Standards der Pulpe von einem Anfangswert von 190 zu
einem "falschen" Wert von 780 ml verändert wurde.
Während des Mahlens stieg die Temperatur der Pulpe von einem Ausgangswert von
64 zu einem Endwert von 190°F. Die Amperezahl durch den 250-PS-Motor des
Mahlwerks variiert von anfänglich 310 zu 290 A bei Beendigung des Vermahlens.
Die Energiezufuhr des Mahlwerks betrug etwa 1,2 KW/h pro Pfund verarbeiteter
gemahlener Faser (Trockengewichtbasis).
Die folgenden Beispiele erläutern die erfindungsgemäße Lehre.
Weizencellulose mit einem typisch hohen Gehalt an Alpha-Cellulose wurde bis zu
einem Mahlgrad von 790 gemäß dem kanadischen Standard analog der im obigen
Beispiel 1 beschriebenen Verfahrens homogenisiert, mit dem Dispergiermittel
vermischt und in einem Buflovak-Doppeltrommeltrockner der 25 Fuß² Größe (zwei
Trommeln mit je 24 Zoll Durchmesser und einer Weite von 24 Zoll) getrocknet. Das
so erhaltene Gemisch bestand aus 56 Gewichtsteilen mikroklassifizierter Cellulose
(MDC), 39 Gew.-% Maltodextrin (Gew./Gew.), erhalten von Staley, Decatur, IA
(Lodex-15), 4 Gew.-% Carboxymethylcellulose vom Typ HP-5HS (Gew./Gew.),
bezogen von der Firma Dai-Ichikoyyo Seiyaku Company Ltd., Japan sowie 1 Gew.
% Sojalecithin (Gew./Gew.), bezogen von der Firma Cargill, Decatur IL.
Anschließend wurde diese Mischung in Form einer wäßrigen Dispersion mit einem
Gehalt an 4,55 Gew.-% Gesamtfeststoffen in einer Zufuhrmenge von 414 Pfund pro
Stunde in einer Doppeltrommeltrockner geleitert, um so ein getrocknetes Produkt aus
93,3% Feststoffen zu gewinnen. Die Trommeln bewegten sich bei einer Drehzahl
von 5 Umdrehungen pro Minute und wurden durch Dampf unter einem Druck von
100 psig beheizt. Die Spaltweite wurde bei beiden Trommeln auf 0,01 Zoll
eingestellt. Das getrocknete Produkt wurde in Form eines dünnen, zusammen
hängenden Filmes aus den Trommeln entfernt und im Anschluß daran zu flockigen
und pulvrigen Produkten vermahlen.
Sowohl die flockigen als auch die gepulverten Produkte wurden in Wasser
redispergiert, wobei die Viskosität im Vergleich zu der ursprünglichen mikroklassi
fierten Cellulose (MDC) gemessen wurde. Die Viskosität wurde in jedem Falle
jeweils in einer wäßrigen Dispersion mit 1,5 Gew.-% (Gew./Gew.) MDC-Feststoffen
gemessen und die zusätzlichen Konzentrationen, wie oben bemerkt, in einem
Brookfield-Viskosimeter (Gerät DV-III) mit einem kleinen Zellenadapter unter
Verwendung der Spindel SC4-16 bei jener Scherkraft festgehalten, welche sich aus
dem Bereich der Umdrehungsgeschwindigkeiten zwischen 5 und 100 Umdrehungen
pro Minute (Upm) ergaben. Die Viskosität der wäßrigen MDC-Dispersion mit dem
hinzugefügten Dispergiermittel betrug vor dem Trocknungsvorgang 5,520 cP bei 5
Upm. Die Viskosität der getrockneten flockigen und pulvrigen Produkten bei 5 Upm
betrug jeweils nach dem Trocknungsprozeß und der wäßrigen Redispergierung bei
dem nämlichen Feststoffgehalt in Form der ursprünglichen Dispersion mit einem
Hamilton Beach Scovill-Mischgerät (Modell 936 ZSA) bei 2 min (mittlere
Geschwindigkeit) jeweils 3,410 bzw. 3,095 cP. Die vollständigen Viskositäts/Scher
kraft-Profile sind in der Tabelle 1 für diese drei wäßrigen Dispersionen dargestellt.
Die Viskosität des gleichen pulvrigen Produktes nach der Redispergierung unter
hoher Scherkraft für eine Zeitdauer von 3 min bei 10,000 Upm mit einem Omni-
Digi-System-Rotostatormischgerät (20 mm Generator) betrug 3,265 cP.
Nicht durchgetrocknete fasrige mikroklassifizierte Cellulose (MDC) aus Weizen,
welche zu einem Scheinwert des kanadischen Standard-Mahlgrades von 780 gemäß
der im obigen Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise homogenisiert war, wurde
mit einem Dispergiermittel vermischt und auf einem zwei Fuß breiten und 100 Fuß
langen Bandtrocknungsgerät getrocknet. Das so erhältliche Gemisch bestand aus
Trockenbasis aus 64,1 Gew.-% MDC (Gew./Gew.), 32,0 Gew.-% Maltodextrin
(Gew./Gew.), 3,2 Gew.-% Carboxymethylcellulose (CMC, Gew./Gew.) sowie
0,7 Gew.-% Lecithin (Gew./Gew.). Die Einspeisungsmasse mit einem Gehalt an
7,25% Gesamtfeststoff in wäßriger Dispersion wurde in einer Menge von 917 Pfund
pro Stunde dem Trocknungsgerät zugeführt und zu einem Feststoffgehalt von 90%
Feststoffen getrocknet. Die Bandgeschwindigkeit betrug 59 Fuß pro Minute und die
Spaltweite an der Führung der Feststellvorrichtung wurde auf 0,026 Zoll ein
reguliert. Es wurden 60 Fuß Bandlänge durch Dampf unter 50 psig aufgeheizt. Das
getrocknete Produkt wurde als dünner, zusammenhängender Film entnommen und
im Anschluß daran zu flockigen und pulvrigen Produkten vermahlen.
Die filmartigen, flockigen und gepulverten Produkte wurden in Wasser redispergiert,
wonach die Viskosität im Vergleich zu der ursprünglichen mikroklassifizierten
Cellulose (MDC) gemäß Beispiel 1 gemessen wurde. Die Viskosität der ursprüng
lichen mikroklassifizierten Cellulose betrug 5,640 cP bei 5 Upm. Die Viskosität der
filmförmigen, flockigen und gepulverten Produkte bei 5 Upm nach der Redispergie
rung mit einem Hamilton-Beach-Mischgerät betrug jeweils 4,320, 3,775 sowie
3,410 cP. Die Viskosität/Scherkraftprofile sind in der Tabelle 2 in Bezug auf diese
vier wäßrigen Dispersionen dargestellt.
Obschon bestimmte bevorzugte erfindungsgemäße Ausgestaltungen beschrieben und
anhand der obigen Beispiele erläutert wurden, besteht nicht die Absicht, die
Erfindung auf diese Ausgestaltungen zu beschränken. Vielmehr lassen sich
demgegenüber verschiedene Abwandlungen vornehmen, ohne vom Umfang und der
Intention der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie sie in den folgenden
Ansprüchen definiert ist.
Claims (7)
1. Zusammensetzung mit einem Gehalt an getrockneter, mikroklassifizierter
Cellulose (MDC), wobei die mikroklassifizierte Cellulose dadurch hergestellt wurde,
daß wiederholt eine flüssige Suspension fasriger Cellulose durch eine Zone hoher
Scherkraft hindurchgeschickt wurde und diese Zone durch zwei gegenüberliegende
Flächen gebildet wird, und zwar in der Weise, daß eine dieser Flächen relativ zur
anderen rotiert, und wobei die Cellulosesuspension solange hindurchgeschickt wird,
bis sie im wesentlichen stabil geworden ist und einen Mahlgrad im Sinne des kanadi
schen Standards aufweist, der eine beständige Zunahme bei wiederholtem Durchtritt
der Cellulose durch die Zone hoher Scherkraft aufweist, wobei die mikroklassifizier
te Cellulose ein Absetzvolumen von mehr als 50% zeigt, welches auf der Basis
einer 1,0gew.-%igen Suspension in Wasser nach 24 h gemessen wird, und die
mikroklassifizierte Cellulose einen Wasserretentionswert von mehr als 500%
aufweist und das Dispergiermittel in einer Menge vorhanden ist, welche dazu
befähigt ist, der getrockneten mikroklassifizierten Cellulose eine Viskosität nach der
Dispergierung in Wasser von wenigstens 50% zu verleihen, welche der Viskosität
einer äquivalenten Konzentration an nicht zur Trockene gebrachten mikroklassifizier
ten Cellulose entspricht, welche in Wasser dispergiert wurde.
2. Trockene mikroklassifizierte Cellulose gemäß Anspruch 1, bei welcher das
Dispergiermittel Maltodextrin und Carboxymethylcellulose (CMC) aufweist, wobei
die Menge des Maltodextrins etwa die Hälfte bis 1,5fache Gewichtsmenge der
mikroklassifizierten Cellulose beträgt und die Menge am Carboxymethylcellulose
etwa der 5 bis 15gew.-%igen Menge an mikroklassifizierter Cellulose entspricht.
3. Verfahren zur Herstellung trockener, redispergierbarer, mikroklassifizierter
Cellulose, welche eine mikroklassifizierte Cellulose aufweist, welche durch
wiederholtes Passierenlassen einer flüssigen Cellulosesuspension durch eine Zone
hoher Scherkraft hergestellt worden ist, wobei diese Zone durch zwei gegenüber
liegende Flächen gebildet wird, und zwar unter gegenläufiger Rotation der Flächen
zueinander solange, bis die Cellulosesuspension im wesentlichen stabil geworden ist
und einen Mahlgrad im Sinne des kanadischen Standards aufweist, der durch die
wiederholte Passage durch die Zone hoher Scherkraft eine beständige Zunahme zeigt,
wobei die mikroklassifizierte Cellulose ein Absetzvolumen von mehr als 50%
aufweist, gemessen auf der Basis einer 1gew.-%igen wäßrigen Suspension nach 24
h und wobei die Suspension aus mikroklassifizierter Cellulose in Anwesenheit eines
Dispergiermittels in einer Menge getrocknet wird, welche ausreicht, der trockenen
mikroklassifizierten Cellulose eine Viskosität zu verleihen, die nach der Dispergie
rung in Wasser mindestens 50% der Viskosität entspricht, welche einer Konzen
tration an unzureichend getrockneter mikroklassifizierter Cellulose nach der
Dispergierung in Wasser äquivalent ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem das Dispergiermittel Maltodextrin sowie
Carboxymethylcellulose (CMC) enthält, wobei die Menge des Maltodextrins etwa die
Hälfte oder die 1,5fache Gewichtsmenge an mikroklassifizierter Cellulose ausmacht
und die Menge an Carboxymethylcellulose etwa 5 bis 15 Gew.-% in Bezug auf die
mikroklassifizierte Cellulose beträgt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem die Suspension als im wesentlichen
zusammenhängender Film auf einem beheizten, bewegten Bandtrocknungsgerät
getrocknet wird.
6. Verfahren gemaß Anspruch 3, bei dem die Suspension als ein im wesentlichen
zusammenhängender Film auf einem beheizten Doppeltrommeltrocknungsgerät
getrocknet wird.
7. Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem Lecithin in dem Dispergiermittel in einer
Menge zwischen 0, 1 bis etwa 10 Gew.-% in Bezug auf die darin enthaltene
mikroklassifizierte Cellulose miteinbezogen wird.
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