DE19500407A1 - Vorrichtung zum Verschließen des Abstichloches - Google Patents
Vorrichtung zum Verschließen des AbstichlochesInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen des
Abstichloches eines Schachtofens, insbesondere eines Hochofens.
Es ist bekannt, daß das Abstichloch eines Schachtofens durch Einspritzen
einer Stopfmasse verschlossen werden kann. Eine zum Einspritzen der
Stopfmasse verwendete Vorrichtung weist, auf an sich bekannte Weise, eine
die Stopfmasse aufnehmende Stopfkammer, einen in die Stopfkammer
eingepaßten Kolben zum Austreiben der Stopfmasse, und einen in der Achse
des Austreibkolbens angeordneten, kräftigen, doppeltwirkenden
Hydraulikzylinder auf. Dieser Hydraulikzylinder ist ein doppeltwirkender
Zylinder, der dazu dient, den Austreibkolben in der Stopfkammer axial zu
verschieben, und zwar entweder, um die Stopfmasse durch ein Mundstück
unter hohem Druck in das Abstichloch einzuspritzen, oder um den
Austreibkolben in der Stopfkammer in die hintere Position zurückzuschieben,
um diese Stopfkammer mit der Stopfmasse füllen zu können. Eine solche
Verschlußvorrichtung wird von einer Tragstruktur getragen, die ermöglicht, die
Verschlußvorrichtung von einer abseits des Abstichloches gelegenen
Parkposition in eine Verschlußposition zu verschieben, in der das Mundstück
bei axialer Ausrichtung entsprechend dem Abstichloch fest gegen die Wand
des Schachtofens gedrückt wird.
Es ist auch bekannt, daß das Abstichloch nach einem Verfahren geöffnet
werden kann, bei dem, nachdem das Abstichloch mit einer Stopfmasse
verschlossen wurde, in diese Stopfmasse vor ihrer vollständigen Aushärtung
eine Metallstange eingeschoben wird, und diese Metallstange nach
vollständiger Aushärtung der Stopfmasse herausgezogen wird, um in dem
Abstichloch einen Ausfließkanal zu bilden und zu öffnen. Dieses Verfahren
zum Öffnen des Abstichloches wird im allgemeinen als "Verfahren der
Abstechstange" oder "Verfahren der verlorenen Stange" bezeichnet.
Zur Anwendung dieses "Verfahrens der Abstechstange" werden in
bekannter Weise neben der oben beschriebenen Verschlußvorrichtung
spezielle Abstechmaschinen verwendet, mit einer Lafette, um die
Abstechstange zu tragen, einer Tragstruktur zum Tragen der Lafette, die
ausgelegt ist, um die Lafette von einer abseits des Abstichloches gelegenen
Parkposition in eine Arbeitsposition verschieben zu können, in der sich die
Lafette in der Verlängerung der Achse des Abstichloches befindet,
Antriebsmitteln, die auf der Lafette so angebracht sind, daß eine Zugkraft bzw.
Schubkraft parallel zu der Längsachse der Lafette ausgeübt wird, und
Kupplungsmitteln, die mit diesen Antriebsmitteln so verbunden sind, daß die
Zugkraft und/oder Schubkraft in axialer Richtung auf die Abstechstange
übertragen werden kann.
Um das "Verfahren der Abstechstange" anzuwenden, wird zunächst die
Verschlußvorrichtung in ihre Verschlußposition gebracht, und danach die
Stopfmasse in das Abstichloch eingespritzt, um dieses Abstichloch zu
verschließen. Nachdem die Verschlußvorrichtung in ihre Parkposition
zurückgebracht wurde, wird die Abstechmaschine entsprechend der Achse des
Abstichloches ausgerichtet, und dann wird, ohne Zeit zu verlieren, eine
Abstechstange in die in dem Abstichloch aushärtende Stopfmasse
eingetrieben.
Aufgrund des französischen Patents FR-A-2.680.179 ist eine Vorrichtung
zum Einspritzen der Stopfmasse in das Abstichloch eines Hochofens bekannt,
die es ermöglicht, eine Abstechstange gleichzeitig mit der Stopfmasse in das
Abstichloch einzuschieben. Dazu sind der Kolben zum Austreiben der
Stopfmasse und der Hydraulikzylinder zum Antreiben dieses Kolbens mit einem
axialen Kanal zum Durchschieben der Abstechstange versehen. Hinter dem
Antriebszylinder des Austreibkolbens ist dazu ein Antriebssystem für die
Abstechstange angeordnet, das eine von einem Rotationsmotor angetriebene
Rolle mit einer Hohlkehle oder einer Raste, ein oder mehrere Führungsräder
und eine von der motorisierten Rolle angetriebene bzw. von den
Führungsrollen geführte Schubstange aufweist. Dieses Antriebssystem soll
gemäß dem Dokument FR-A-2.680.179 ermöglichen, eine zuvor in den axialen
Kanal der Verschlußvorrichtung eingeführte Abstechstange gleichzeitig mit der
Stopfmasse in das Abstichloch einzuschieben.
Es ist wichtig, anzumerken, daß die aufgrund des Dokuments FR-A-
2.680.179 bekannte Verschlußvorrichtung nicht ermöglicht, zunächst die
Stopfmasse in das Abstichloch einzuspritzen, und danach eine Abstechstange
in die zuvor eingespritzte Stopfmasse einzuführen. In der Tat, die in dem
Abstichloch aushärtende Stopfmasse setzt der Abstechstange beim
Vorschieben einen sehr großen Widerstand entgegen, den das Antriebssystem
Schubstange/motorisierte Rolle mit Hohlkehle nicht mehr überwinden kann.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zum
Verschließen des Abstichloches vorzuschlagen, die es ermöglicht, zunächst
eine Stopfmasse in das Abstichloch einzuspritzen, und danach eine
Abstechstange in die zuvor in das Abstichloch eingespritzte Stopfmasse
einzuführen.
Dieses Ziel wird mittels einer Vorrichtung zum Verschließen eines
Abstichloches erreicht, mit
einem vorderen Mundstück zum Einspeisen einer Stopfmasse in das Abstichloch,
einer Stopfkammer zur Aufnahme der Stopfmasse,
einem in die Stopfkammer eingepaßten Austreibkolben zum Austreiben der Stopfmasse,
einem doppeltwirkenden ersten Hydraulikzylinder, der in axialer Verlängerung hinter dem Austreibkolben angeordnet ist, wobei dieser erste Hydraulikzylinder mit dem Austreibkolben derart verbunden ist, daß er diesen Austreibkolben in der Stopfkammer zwischen einer hinteren Position und dem vorderen Mundstück, und umgekehrt, verschieben kann,
einem ersten Kanal zum Durchschieben einer Abstechstange, wobei dieser erste Kanal axial durch den Austreibkolben und den ersten Hydraulikzylinder hindurch verläuft,
einem doppeltwirkenden zweiten Hydraulikzylinder, der in der Verlängerung der Verschlußachse hinter dem ersten Hydraulikzylinder angeordnet ist, wobei dieser zweite Hydraulikzylinder mit einem zweiten axialen Kanal zum Durchschieben einer Abstechstange versehen ist, Steuermittel um dem zweiten Hydraulikzylinder eine Hin- und Herbewegung zwischen einer hinteren Hubende-Position und einer vorderen Hubende-Position und umgekehrt aufzuzwingen, und
ersten Greifmittel, die vom zweiten Hydraulikzylinder axial verschiebbar sind und die derart angeordnet sind, daß sie eine in den zweiten Kanal eingeführte Abstechstange festklemmen und freigeben können, derart daß durch aufeinanderfolgende Hubbewegungen des zweiten Hydraulikzylinders zwischen seiner hinteren Hubende-Position und seiner vorderen Hubende- Position die Abstechstange hubweise durch den zweiten Kanal und den ersten Kanal hindurch in Richtung des Mundstücks geschoben werden kann.
einem vorderen Mundstück zum Einspeisen einer Stopfmasse in das Abstichloch,
einer Stopfkammer zur Aufnahme der Stopfmasse,
einem in die Stopfkammer eingepaßten Austreibkolben zum Austreiben der Stopfmasse,
einem doppeltwirkenden ersten Hydraulikzylinder, der in axialer Verlängerung hinter dem Austreibkolben angeordnet ist, wobei dieser erste Hydraulikzylinder mit dem Austreibkolben derart verbunden ist, daß er diesen Austreibkolben in der Stopfkammer zwischen einer hinteren Position und dem vorderen Mundstück, und umgekehrt, verschieben kann,
einem ersten Kanal zum Durchschieben einer Abstechstange, wobei dieser erste Kanal axial durch den Austreibkolben und den ersten Hydraulikzylinder hindurch verläuft,
einem doppeltwirkenden zweiten Hydraulikzylinder, der in der Verlängerung der Verschlußachse hinter dem ersten Hydraulikzylinder angeordnet ist, wobei dieser zweite Hydraulikzylinder mit einem zweiten axialen Kanal zum Durchschieben einer Abstechstange versehen ist, Steuermittel um dem zweiten Hydraulikzylinder eine Hin- und Herbewegung zwischen einer hinteren Hubende-Position und einer vorderen Hubende-Position und umgekehrt aufzuzwingen, und
ersten Greifmittel, die vom zweiten Hydraulikzylinder axial verschiebbar sind und die derart angeordnet sind, daß sie eine in den zweiten Kanal eingeführte Abstechstange festklemmen und freigeben können, derart daß durch aufeinanderfolgende Hubbewegungen des zweiten Hydraulikzylinders zwischen seiner hinteren Hubende-Position und seiner vorderen Hubende- Position die Abstechstange hubweise durch den zweiten Kanal und den ersten Kanal hindurch in Richtung des Mundstücks geschoben werden kann.
Der hauptsächliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß es
mit einer einzigen Vorrichtung möglich ist:
- 1) zunächst eine Stopfmasse in das Abstichloch einzuspritzen, um dieses Abstichloch am Ende des Abstiches zu verschließen,
- 2) nach dem Verschließen des Abstichloches durch die Stopfmasse in diese Stopfmasse mit einer beträchtlichen axialen Kraft eine Abstechstange einzuführen.
Diese gewaltsame Einführung der Abstechstange in die zuvor in das
Abstichloch eingespritzte Stopfmasse hat gegenüber dem in dem Dokument
FR-A-2.680.179 beschriebenen Verfahren den Vorteil, daß die Stopfmasse
vorher in das Abstichloch mit vollständig offenem Querschnitt eingeführt wird
und danach durch die Einführung der Abstechstange verdichtet wird. Diese
Verdichtung hat einen günstigen Einfluß auf das Abnutzungsverhalten des
Ausflußkanals des Abstichloches. Daraus ergibt sich, daß die Dauer der
Abstiche vergrößert werden kann, wodurch unter anderem die Führung des
Schachtofens günstig beeinflußt wird.
Da zum Verschließen des Abstichloches und zum Einführen der
Abstechstange dieselbe Vorrichtung verwendet wird, und da nach dem
Verschließen des Abstichloches mit dieser Vorrichtung ohne erneute
Positionierung außerdem die Abstechstange unmittelbar in die Stopfmasse
eingeführt werden kann, kann mit sehr rasch aushärtenden Stopfmassen
gearbeitet werden. Diese sehr rasch aushärtenden Stopfmassen gewährleisten
nun aber nach dem Herausziehen der Abstechstange aus der ausgehärteten
Stopfmasse einen Ausflußkanal, der ausgezeichnete Eigenschaften aufweist.
Es ist auch vorteilhaft, daß das Laden der Abstechstange bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung sehr einfach ist. Es genügt in der Tat, die
Abstechstange in axialer Richtung in den zweiten Kanal einzuführen. Bei
diesem Vorgang ist die Bedienungsperson nur geringen Gefahren ausgesetzt,
da sie sich hinter der Vorrichtung, das heißt in relativ weiter Entfernung vom
Stichloch befindet. Außerdem ist keine spezielle Schubstange erforderlich, die
das Laden der Abstechstange komplizieren würde. In der Tat, bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung kann als Schubstange für eine erste
Abstechstange ganz einfach die für den nächsten Verschluß des Abstichloches
vorgesehene Abstechstange verwendet werden.
Ein weiterer, nicht vernachlässigbarer Vorteil, der sich bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt, besteht darin, daß die Abstechstange
ab den ersten Greifmitteln (das heißt, dem Angriffspunkt der axialen
Schubkraft) bis in das Abstichloch hinein in vollkommener Weise geführt wird.
Diese Führung reduziert das Knickrisiko der Abstechstange auf Null, wodurch
mit Abstechstangen gearbeitet werden kann, die einen sehr kleinen
Durchmesser haben. Daraus ergibt sich, daß der erhaltene Ausflußkanal einen
sehr kleinen freien Querschnitt hat, wodurch die Dauer eines Abstichs erhöht
wird und daher die Führung des Schachtofens günstig beeinflußt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verschlußvorrichtung mit
zweiten Greifmitteln versehen, die durch den ersten Hydraulikzylinder axial
verschiebbar sind. Diese zweiten Greifmittel sind dann so ausgelegt und
angeordnet, daß sie einen in den ersten Kanal eingeführte Abstechstange nach
Wunsch festklemmen und freigeben können. Mit dieser Vorrichtung kann nicht
nur das Abstichloch verschlossen werden und eine Abstechstange in die zuvor
in das Abstichloch eingespritzte Stopfmasse eingeführt werden, sondern auch
die Abstechstange aus der ausgehärteten Stopfmasse herausgezogen werden.
Zu diesem Zweck werden die zweiten Greifmittel verwendet, die das Ende der
Abstechstange, das nach dem Einführen der Abstechstange noch aus dem
Abstichloch herausragt, festklemmen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform bilden der erste Hydraulikzylinder
und der zweite Hydraulikzylinder einen doppelten Hydraulikzylinder, mit
einem gemeinsamen Zylinder, der in axialer Richtung hinter der Stopfkammer angeordnet ist, wobei dieser Zylinder ein erstes axiales Ende hat, das zu der Stopfkammer hin gerichtet ist, und ein zweites axiales Ende hat, das dem ersten axialen Ende gegenüberliegt,
einem ersten hydraulischen Kolben, der in diesen Zylinder eingepaßt ist, wobei dieser erste Kolben eine erste Kolbenstange hat, die bei dem ersten Ende des Zylinders dicht herausgeführt ist und in der Stopfkammer mit dem Austreibkolben starr verbunden ist, und
einem zweiten hydraulischen Kolben, der in diesen Zylinder eingepaßt ist, wobei dieser zweite Kolben eine zweite Kolbenstange aufweist, die bei dem zweiten Ende des Zylinders dicht herausgeführt ist,
wobei der erste Kanal für die Abstechstange in axialer Richtung durch den ersten Kolben und die erste Kolbenstange hindurch verläuft, und
wobei der zweite Kanal für die Abstechstange in axialer Richtung durch den zweiten Kolben und die zweite Kolbenstange hindurch verläuft.
einem gemeinsamen Zylinder, der in axialer Richtung hinter der Stopfkammer angeordnet ist, wobei dieser Zylinder ein erstes axiales Ende hat, das zu der Stopfkammer hin gerichtet ist, und ein zweites axiales Ende hat, das dem ersten axialen Ende gegenüberliegt,
einem ersten hydraulischen Kolben, der in diesen Zylinder eingepaßt ist, wobei dieser erste Kolben eine erste Kolbenstange hat, die bei dem ersten Ende des Zylinders dicht herausgeführt ist und in der Stopfkammer mit dem Austreibkolben starr verbunden ist, und
einem zweiten hydraulischen Kolben, der in diesen Zylinder eingepaßt ist, wobei dieser zweite Kolben eine zweite Kolbenstange aufweist, die bei dem zweiten Ende des Zylinders dicht herausgeführt ist,
wobei der erste Kanal für die Abstechstange in axialer Richtung durch den ersten Kolben und die erste Kolbenstange hindurch verläuft, und
wobei der zweite Kanal für die Abstechstange in axialer Richtung durch den zweiten Kolben und die zweite Kolbenstange hindurch verläuft.
Diese Ausführung zeichnet sich durch ihre Einfachheit und ihre geringe
Gesamtlänge aus.
Um den Führungskanal für die Abstechstange innerhalb des doppelten
Hydraulikzylinders zu vervollständigen, und um die Abdichtungsprobleme auf
einfache Weise zu lösen, wird ein doppelter Hydraulikzylinder vorgeschlagen,
bei dem:
entweder der erste Kolben, oder der zweite Kolben eine axiale Muffe trägt, die in axialer Richtung in einen entsprechenden Hohlraum dicht einsetzbar ist, der in dem gegenüberliegenden Kolben angebracht ist,
wobei die axiale Muffe in der Verlängerung der Verschlußachse einen Zwischenkanal bildet, der den ersten Kanal mit dem zweiten Kanal verbindet.
entweder der erste Kolben, oder der zweite Kolben eine axiale Muffe trägt, die in axialer Richtung in einen entsprechenden Hohlraum dicht einsetzbar ist, der in dem gegenüberliegenden Kolben angebracht ist,
wobei die axiale Muffe in der Verlängerung der Verschlußachse einen Zwischenkanal bildet, der den ersten Kanal mit dem zweiten Kanal verbindet.
Die ersten Greifmittel weisen in vorteilhafter Weise Backen auf, die
symmetrisch um den zweiten Kanal herum angeordnet sind und in der zu der
Stopfkammer entgegengesetzten Richtung zu der Achse des zweiten Kanals
hin schräg verschiebbar sind, und zwar derart, daß sie eine in diesen zweiten
Kanal eingeführte Abstechstange festklemmen. Es ist vorteilhaft, daß die
Backen die Abstechstange um so stärker festklemmen, je größer die auf die
Abstechstange übertragene Schubkraft ist.
Die zweiten Greifmittel weisen in vorteilhafter Weise Backen auf, die
symmetrisch um den ersten Kanal herum angeordnet sind und in Richtung des
Mundstücks zu der Achse des ersten Kanals hin schräg verschiebbar sind, und
zwar derart, daß sie eine in diesen ersten Kanal eingeführte Abstechstange
festklemmen. Es ist hervorzuheben, daß die Backen durch ihre spezielle
Anordnung die Abstechstange um so stärker festklemmen, je größer die auf die
Abstechstange übertragene Schubkraft, respektiv Zugkraft ist.
Um das Eindringen der Stopfmasse in den ersten Kanal zu verhindern, ist
dieser Kanal in vorteilhafter Weise mit einem Verschlußorgan versehen.
Dieses Verschlußorgan kann mit einem Betätigungsmittel ausgerüstet sein, das
die Schließung des ersten Kanals bei dem eigentlichen Verschlußvorgang, und
nach beendetem Verschlußvorgang die Öffnung des ersten Kanals zum
Einführen der Abstechstange in das Abstichloch ermöglicht. Das
Verschlußorgan ist in vorteilhafter Weise eine schwenkbare Klappe, die sich in
Richtung der Stopfkammer öffnet und sich durch die Schwerkraft und/oder mit
Hilfe einer Feder schließt. Die Klappe öffnet sich, wenn die Abstechstange in
die Stopfkammer eindringt, und sie schließt sich automatisch, wenn die
Abstechstange nicht mehr vorhanden ist. Der Verschlußdruck trägt zu der Kraft
bei, die die Klappe geschlossen hält. Auf diese Weise ist keine Hilfsenergie
erforderlich, um das Verschlußorgan des ersten Kanals zu schließen oder zu
öffnen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in vorteilhafter Weise durch eine
Handhabungsvorrichtung vervollständigt, die ausgelegt ist, um eine
Abstechstange in einer in der Verlängerung des zweiten Kanals gelegenen
Position in axialer Richtung derart zu tragen, daß ein Ende der auf diese Weise
getragenen Abstechstange von den ersten Greifmitteln ergriffen werden kann,
wenn sich der zweite Hydraulikzylinder in seiner hinteren Hubende-Position
befindet. Diese Vorrichtung zur Handhabung der Abstechstangen macht bei
der erfindungsgemäßen Vorrichtung jede menschliche Intervention beim Laden
der Abstechstange überflüssig.
Der Anwender wird es zu schätzen wissen, daß auch eine besonders
einfache Ausführung einer solchen Vorrichtung zur Handhabung der
Abstechstangen vorgestellt wird.
Eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nachstehend
zur Veranschaulichung der Erfindung beschrieben, wobei auf die im Anhang
beigefügten Figuren Bezug genommen wird, die Folgendes darstellen:
- - Die Fig. 1 gibt einen schematischen Schnitt einer erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung wieder.
- - Die Fig. 2 bis 6 geben eine Sequenz wieder, die die Funktionsweise der Vorrichtung der Fig. 1 veranschaulicht.
- - Die Fig. 7 gibt eine perspektivische Ansicht der mit einer Handhabungsvorrichtung für Abstechstangen versehenen Vorrichtung der Fig. 1 wieder.
- - Die Fig. 8 bis 11 veranschaulichen die Funktionsweise der Handhabungsvorrichtung der Fig. 7.
In der Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Abstichloches 10 eines
Schachtofens, beispielsweise eines Hochofens, wiedergegeben. Gegenüber
diesem Abstichloch ist eine erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung 12
angeordnet. Diese Verschlußvorrichtung 12 für das Abstichloch 10 wird von
einer Halterung 14 getragen, die ermöglicht, die Verschlußvorrichtung 12 von
einer abseits des Abstichloches gelegenen Parkposition in eine
Verschlußposition zu schwenken oder zu verschieben. Dabei ist anzumerken,
daß die Verschlußvorrichtung 12 in dieser Verschlußposition in axialer
Richtung entsprechend der Achse 16 des Abstichloches 10 ausgerichtet ist und
fest gegen das Abstichloch gepreßt wird.
Die Verschlußvorrichtung 12 weist ein Mundstück 18 auf, das mit einer
Ausgangsöffnung für die Stopfmasse versehen ist. Die zentrale Achse dieser
Ausgangsöffnung wird im folgenden Verschlußachse der Vorrichtung 12
genannt. In der Verschlußposition ist diese Verschlußachse entsprechend der
Achse 16 des Abstichloches ausgerichtet.
Das Mundstück 18 bildet das vordere Ende einer Stopfkammer 20, die
ausgelegt ist, um eine Stopfmasse 22 aufzunehmen, die in den Kanal des
Abstichloches 10 eingespritzt werden soll, um dieses Abstichloch zu
verschließen. In diese Stopfkammer 20, die beispielsweise eine zylindrische
Form hat, ist ein Austreibkolben 24 eingepaßt. Dieser Austreibkolben ist in der
Stopfkammer 20 von einer hinteren Position zu dem Mundstück 18 hin in
axialer Richtung verschiebbar, um die Stopfmasse 22 durch das Mundstück 18
in das Abstichloch 10 einzuspritzen. Um die Stopfkammer 20 mit der
Stopfmasse 22 füllen zu können, muß natürlich der Austreibkolben 24 in die
hintere Position zurückgeschoben werden.
Hinter der Stopfkammer 20, das heißt, auf der zu dem Mundstück 18
entgegengesetzten Seite, ist ein doppelter Hydraulikzylinder 26 angeordnet.
Dieser doppelte Hydraulikzylinder 26 weist einen Druckzylinder oder ein
Druckgehäuse 28 auf. Die Stopfkammer 20 ist in axialer Richtung auf diesem
Zylinder 28 befestigt, der von der Halterung 14 getragen wird. In diesen
Zylinder 28 sind in axialer Richtung hintereinander zwei unabhängige
hydraulische Kolben 30 und 32 eingepaßt. Der erste Kolben 30, das heißt,
derjenige, der auf der Seite der Stopfkammer 20 gelegen ist, weist eine erste
Kolbenstange 34 auf, die in axialer Richtung aus dem Zylinder 28 dicht
herausgeführt ist und in die Stopfkammer 20 hineinragt, wo sie den Kolben 24
zum Austreiben der Stopfmasse 22 trägt. Der zweite Kolben 32, das heißt,
derjenige, der auf der zu der Stopfkammer 20 entgegengesetzten Seite
gelegen ist, weist eine Kolbenstange 36 auf, die auf der zu der Stopfkammer
20 entgegengesetzten Seite in axialer Richtung aus dem Zylinder 28 dicht
herausgeführt ist. Dieser zweite Kolben 32 ist mit einem axialen Hohlraum 38
versehen, der in axialer Richtung bis in die zweite Kolbenstange 36 so
verlängert ist, daß er eine Tiefe hat, die größer als der Hub der zwei Kolben 30
und 32 in dem Zylinder 28 ist. Dieser Hohlraum 38 nimmt auf dichte Weise eine
mit dem ersten Kolben 30 fest verbundene Muffe 40 auf. Die Länge dieser
Muffe 40 ist größer als der Hub der zwei Kolben 30 und 32 in dem Zylinder 28,
aber ein wenig kleiner als die Tiefe des Hohlraums 38. Auf diese Weise stellt
die Muffe 40 eine "Brücke" von variabler Länge zwischen dem ersten Kolben
30 und dem zweiten Kolben 32 dar. Es wird darauf hingewiesen, daß diese
"Brücke" den Hub der zwei Kolben 30 und 32 in dem Zylinder 29 nicht
reduziert, da die Tiefe des axialen Hohlraums 38 größer als die Länge der
Muffe 40 ist.
Durch den Austreibkolben 24, die erste Kolbenstange 34 und den ersten
hydraulischen Kolben 30 hindurch verläuft ein erster Kanal 42 in axialer
Richtung. Die zweite Kolbenstange 36 ist mit einem zweiten Kanal 44
versehen, der sich in axialer Richtung von dem Hohlraum 38 bis zu einer
konischen Mündung 46 erstreckt, die in axialer Richtung in dem freien Ende
der zweiten Kolbenstange 36 angebracht ist. Der erste und der zweite Kanal 42
bzw. 44 sind in axialer Richtung durch einen Kanal 48 miteinander verbunden,
der durch die Muffe 40 hindurch verläuft. Der freie Querschnitt dieser Kanäle
42, 44, 48 ist so gewählt, daß eine Abstechstange 100 leicht
hindurchgeschoben werden kann. Vorzugsweise ist der freie Querschnitt dieser
Kanäle 42, 44, 48 jedoch nur ein wenig größer als der Querschnitt der
Abstechstange 100, um eine optimale Führung dieser Abstechstange
sicherzustellen und so ihre Knickung zu verhindern. Es wird auch darauf
hingewiesen, daß die Achsen aller dieser Kanäle 42, 44, 48 mit der durch das
Mundstück 18 festgelegten Verschlußachse übereinstimmen. Auf diese Weise
hat die Verschlußvorrichtung 12 einen geradlinigen Kanal, der es ermöglicht,
eine Abstechstange 100 von hinten durch die konische Mündung 46, den
doppelten Hydraulikzylinder 26, den Austreibkolben 24, die Stopfkammer 20
und das Mundstück 18 hindurchzuschieben.
Die Einmündung des ersten Kanals 42 in die Stopfkammer 20 ist vor dem
Eindringen der Stopfmasse durch ein Verschlußorgan, beispielsweise eine
Klappe 49, geschützt. Diese Klappe 49 ist in vorteilhafter Weise eine
schwenkbare Klappe, die sich durch die Schwerkraft und/oder mit Hilfe einer
eingebauten Feder schließt. Sie wird von der Abstechstange 100 geöffnet,
wenn diese Abstechstange durch den Austreibkolben 24 in Richtung des
Mundstücks 18 geschoben wird. Anstelle eines Verschlußorgans könnte in dem
ersten Kanal 42 ein einer Stopfbuchse ähnliches Abdichtungsorgan
vorgesehen werden, das mit der Abstechstange 100 zusammenwirkt, um das
Eindringen der Stopfmasse in diesen Kanal 42 zu verhindern. Dieses
Abdichtungsorgan kann in vorteilhafter Weise mindestens eine aufblasbare
Dichtung umfassen. Das Verschlußorgan weist die Vorteile auf, daß es eine
zuverlässigere Abdichtung gewährleistet, und daß mit Abstechstangen von
verschiedenem Durchmesser gearbeitet werden kann. Das Abdichtungsorgan
weist den Vorteil auf, daß die Abstechstange bis zu dem Mundstück 18
vorgeschoben werden kann, bevor die Stopfkammer 20 gefüllt wird. So kann
bereits während des Einspritzens der Stopfmasse in das Abstichloch mit dem
Einführen der Abstechstange in das Abstichloch begonnen werden. Es ist
natürlich auch möglich, ein Verschlußorgan und ein Abdichtungsorgan in Serie
vorzusehen, wodurch die Vorteile dieser zwei Organe gleichzeitig ausgenutzt
werden können.
Der erste Kolben 30 des doppelten Hydraulikzylinders 26 dient als
Antriebskolben für den Austreibkolben 24. Eine erste hydraulische
Steuereinheit 50 ermöglicht, den ersten hydraulischen Kolben 30 in dem
Zylinder 28 entweder nach links, oder nach rechts zu verschieben, um so den
Austreibkolben 24 in der Stopfkammer 20 von seiner hinteren Position zu dem
Mundstück 18 hin zu verschieben, und die Stopfmasse durch das Mundstück
18 in das Abstichloch einzuspritzen, bzw. von dem Mundstück 18 in seine
hintere Position zu verschieben, um die Stopfkammer 20 mit der Stopfmasse
22 füllen zu können.
Der zweite Kolben 32 ist mit einer zweiten hydraulischen Steuereinheit 52
verbunden, die ermöglicht, diesem Kolben 32 eine Hin- und Herbewegung in
dem Zylinder 28 aufzuzwingen. Es ist vorteilhaft, daß der erste Kolben 30 und
der zweite Kolben 32 einen Hub "C" haben, aber daß die Gesamtlänge des
Zylinders 28 kleiner als der kumulierte Hub der zwei Kolben 30 und 32 ist.
In die zweite Kolbenstange 36 sind, vorzugsweise in unmittelbarer Nähe
des Mündungskonus 46, zwei Backen 54 integriert. Diese Backen 54 sind
vorzugsweise symmetrisch um den zweiten Kanal 44 herum angeordnet und in
Richtung des Mündungskonus 46 zu der Achse dieses Kanals 44 hin schräg
verschiebbar, und zwar derart, daß sie die Abstechstange 100 festklemmen
können, wenn diese Abstechstange in den zweiten Kanal 44 eingeführt wird.
Diese Backen 54 werden vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch betätigt.
Wenn sie hydraulisch betätigt werden, werden sie in vorteilhafter Weise über
einen Kanal 55 der Kolbenstange 36 mit einer ersten Druckkammer des
Druckgehäuses 28 verbunden. Es handelt sich, genauer gesagt, um die
Druckkammer, durch deren Druck der zweite Kolben 32 in Richtung des
Mundstücks 18 vorgeschoben wird. Auf diese Weise werden die Backen 54
durch das Hydraulikfluid, das den Hydraulikzylinder 26 versorgt, um den
Kolben 32 in Richtung des Mundstücks 18 zu verschieben, automatisch in
Schließrichtung betätigt. Federn bewirken die Freigabe der Backen 54, wenn
kein hydraulischer Druck in der ersten hydraulischen Kammer vorhanden ist.
Es ist außerdem vorteilhaft, daß zwei solche Backen 54 ein wirksames und
zuverlässiges Greifmittel darstellen, um die Stange in dem Kanal 44
festzuklemmen, und um eine große Schubkraft in Richtung des Abstichloches
auf sie zu übertragen.
Die Arbeitsweise der Verschlußvorrichtung 12 wird mit Hilfe der Fig. 2
bis 6 beschrieben.
In der Fig. 2 befindet sich die Verschlußvorrichtung 12 in der
Verschlußposition vor dem Abstichloch 10. Die Stopfkammer 20 ist mit einer
Stopfmasse 22 gefüllt, die dazu bestimmt ist, durch den Austreibkolben 24 in
den Kanal des Abstichloches 10 eingespritzt zu werden. Eine Abstechstange
100 ist in den axialen Kanal 44, 48, 42 der Verschlußvorrichtung 12 bis zu der
in der geschlossenen Position befindlichen Klappe 49 eingeschoben.
In der Fig. 3 ist der Austreibkolben 24 in der vorderen Hubende-Position
wiedergegeben, nachdem die Stopfmasse 22 in den Kanal des Abstichloches
10 eingespritzt wurde. Die Klappe 49 ist noch in der geschlossenen Position.
Meistens wird die Abstechstange 100 der Bewegung des Austreibkolbens 24
infolge der Neigung der Verschlußvorrichtung und der Verschiebung der
Einheit Austreibkolben 24/erste Kolbenstange 34/erster hydraulischer Kolben 30/Muffe 40 im wesentlichen gefolgt sein. Es wird in der Tat darauf
hingewiesen, daß die zwei Backen 54 während des eigentlichen
Verschlußvorgangs die Abstechstange 100 noch nicht festklemmen, aber daß
diese Abstechstange 100 in dem axialen Kanal 44, 48, 42 der
Verschlußvorrichtung 12 frei ruht. In der Fig. 3 ist noch eine
Handhabungsvorrichtung 200 zu sehen, auf der eine Abstechstange 100′ liegt,
die bei dem nächsten Verschlußvorgang in das Abstichloch 10 eingeführt wird.
Wenn der Verschlußvorgang beendet ist, werden die Backen 54 betätigt,
um die Abstechstange 100 zu ergreifen. Danach wird der zweite hydraulische
Kolben 32 betätigt, um die Abstechstange 100 um einen Hub "C" in Richtung
des Abstichloches 10 vorzuschieben. In der Fig. 4 ist zu sehen, daß bei
dieser Bewegung mit dem Hub "C" die vordere Spitze der Abstechstange 100
die Klappe 49 geöffnet hat und in die restliche Stopfmasse in das Mundstück
18 eingedrungen ist. Danach werden die Backen 54 geöffnet.
Wenn die in der zu dem Abstichloch 10 entgegengesetzten Richtung über
die Backen 54 hinausragende Länge der Abstechstange 100 größer als der
Hub "C" des zweiten hydraulischen Kolbens 32 ist, wird dieser zweite
hydraulische Kolben in seine anfängliche Position zurückgeschoben, wo die
Backen 54 geschlossen werden, um die Abstechstange 100 erneut
festzuklemmen. Danach wird die Abstechstange 100 um einen zweiten Hub "C"
in Richtung des Abstichloches 10 verschoben, wobei jetzt das vordere Ende
der Abstechstange 100 in die zuvor in den Kanal des Abstichloches 10
eingespritzte Stopfmasse eindringt. Wenn die in der zu dem Abstichloch 10
entgegengesetzten Richtung über die Backen 54 hinausragende Länge der
Abstechstange 100 kleiner als der Hub "C" des zweiten hydraulischen Kolbens
32 ist, wie dies in der Fig. 4 der Fall ist, bringt die Handhabungsvorrichtung
200 die nächste Abstechstange 100′ in eine in axialer Richtung in der
Verlängerung der Achse des zweiten Kanals 42 gelegene Position, bevor die
zweite hydraulische Steuereinheit 52 den zweiten hydraulischen Kolben 32 in
seine anfängliche Position zurückschiebt.
In der Fig. 5 ist der zweite hydraulische Kolben 32 in seiner anfänglichen
Position wiedergegeben. Beim Zurückschieben der zweiten Kolbenstange 36
ist das vordere Ende der auf der Handhabungsvorrichtung 200 bereitliegenden
Abstechstange 100′ durch den Mündungskonus 46 in den zweiten Kanal 44 der
zweiten Kolbenstange 36 eingedrungen. Bei dem nächsten Schritt wird diese
Abstechstange 100′ mit Hilfe der Backen 54 ergriffen und durch Betätigung des
zweiten hydraulischen Kolbens 32 in Richtung des Abstichloches 10
verschoben. Innerhalb des Kanals 44, 48, 42 liegt jetzt das vordere Ende der
Abstechstange 100′ an dem hinteren Ende der Abstechstange 100 an, wodurch
die Abstechstange 100 in die zuvor in den Kanal des Abstichloches
eingespritzte Stopfmasse eingetrieben wird.
In der Fig. 6 ist die Verschlußvorrichtung 12 nach dem Einführen der
Abstechstange 100 in den Kanal des Abstichloches 10 wiedergegeben. Dabei
ist anzumerken, daß das hintere Ende der Abstechstange 100 sich jetzt in dem
ersten Kanal 42 im Bereich des Austreibkolbens 24 befindet. Um zu erreichen,
daß die Abstechstange 100 bei dieser Position ankommt, mußte natürlich die
Abstechstange 100′ mit Hilfe des zweiten hydraulischen Kolbens 32 mehrmals
um einen Hub "C" in Richtung des Abstichloches verschoben werden.
Die Fig. 7 gibt eine perspektivische Ansicht der Verschlußvorrichtung 12
mit ihrer Handhabungsvorrichtung für die Abstechstangen in dem Zustand der
Fig. 5 wieder. Die Handhabungsvorrichtung 200 weist zwei stationäre Arme
202, zwei schwenkbare Arme 204, und ein Antriebsmittel 206 für die
schwenkbaren Arme 204 auf. Ihre Funktionsweise wird mit Hilfe der Fig. 8
bis 11 beschrieben.
Die stationären Arme 202 dienen dazu, einen Vorrat von mehreren
Abstechstangen 100, 100′, 100′′ zu tragen. Sie bilden eine schiefe Ebene, auf
der die Abstechstangen parallel nebeneinander angeordnet sind, wobei ihre
Achsen senkrecht zu der Neigung der schiefen Ebene verlaufen. Dabei ist
anzumerken, daß die unterste dieser Abstechstangen durch Ränder 208 der
stationären Arme 202 zurückgehalten wird. Jeder der schwenkbaren Arme 204
weist an seinem freien Ende eine Art Sitz oder Haken 210 auf, um eine einzige
Abstechstange aufzunehmen. Einer dieser Sitze 210 ist vorzugsweise mit
einem Greiforgan, beispielsweise einer Zange, ausgerüstet, das ermöglicht, die
Abstechstange in axialer Richtung zu blockieren, bis sie in den Kanal 44 der
zweiten Zylinderstange 36 eingeschoben wird. Vor jedem dieser Sitze 210 ist
außerdem ein vorspringendes Element 212 angeordnet. Diese vorspringenden
Elemente 212 sind so ausgelegt und angeordnet, daß sie bei einer
Schwenkung der schwenkbaren Arme 204 zwischen der Abstechstange 100,
die von den Rändern 208 zurückgehalten wird, und der Abstechstange 100′,
die die Abstechstange 100 unmittelbar berührt, eindringen, und die
Abstechstange 100 bis über den Rand 208 anheben und in die Haken 210
fallen lassen (vgl. die Fig. 8, 9 und 10).
In der Fig. 10 wird die Abstechstange 100 von den Haken 210 der
schwenkbaren Arme 204 getragen, und vorzugsweise durch das obenerwähnte
Greiforgan blockiert. Die schwenkbaren Arme werden danach in die Position
der Fig. 11 geschwenkt, in der die Abstechstange 100 in einer in der axialen
Verlängerung des zweiten Kanals 44 der Verschlußvorrichtung 12 gelegenen
Position getragen wird. In dieser Position kann die Abstechstange 100 von den
in die Kolbenstange 36 integrierten Backen 54 festgeklemmt werden, wenn
diese Kolbenstange aus dem Zylinder 28 vollständig herausgeschoben ist.
Vorstehend wurde nur die Einspritzung der Stopfmasse in das Abstichloch
10, und die Einführung einer Abstechstange 100 in die zuvor eingespritzte
Stopfmasse beschrieben. Um das Abstichloch zu öffnen und einen
Ausflußkanal zu bilden, muß natürlich die Abstechstange 100 aus der in dem
Abstichloch 10 ausgehärteten Stopfmasse herausgezogen werden können.
Dieser Vorgang kann in vorteilhafter Weise mit der weiter oben beschriebenen
Vorrichtung ausgeführt werden, bei der ein zweites Greifmittel in die erste
Kolbenstange 34 integriert wurde, vorzugsweise in unmittelbarer Nähe der
Einmündung des ersten Kanals 42 in die Stopfkammer 20. Es handelt sich
beispielsweise um zwei Backen 56, die mit den Backen 54 identisch sind, aber
entgegengesetzt gerichtet sind; das heißt, die Backen 56 werden schräg in
Richtung des Mundstücks 18 zu der Achse des ersten Kanals 42 hin
verschoben, um die Abstechstange 100 festzuklemmen, die in diesen Kanal 42
hineinragt. Diese Backen 56 ermöglichen, auf eine in den ersten Kanal 42
eingeschobene Abstechstange eine große Zugkraft in der zu dem Abstichloch
10 entgegengesetzten Richtung zu übertragen. Sie werden in vorteilhafter
Weise hydraulisch betätigt über einen Kanal 57, der sie durch die erste
Kolbenstange 34 hindurch mit einer zweiten Druckkammer des
Hydraulikzylinders 26 verbindet. Es handelt sich, genauer gesagt, um die
Druckkammer, deren Druck den ersten hydraulischen Kolben 30 zurückschiebt.
Auf diese Weise werden die Backen 56, um die Abstechstange festzuklemmen,
automatisch in Schließrichtung betätigt, wenn der erste Kolben 30 nach hinten
verschoben wird. Federn bewirken die Freigabe der Backen 56, wenn die
zweite Druckkammer nicht mehr unter Druck steht.
Infolge dieser zweiten Backen 56 kann der erste Kolben 30 an das aus
dem Abstichloch herausragende Ende der Abstechstange 100 angekuppelt
werden. Wenn dem ersten Kolben 30 eine Rückwärtsbewegung mit dem Hub
"C" in der zu dem Abstichloch entgegengesetzten Richtung aufgezwungen
wird, wird die Abstechstange 100 um eine erste Länge "C" herausgezogen.
Danach können die Backen 56 geöffnet werden, und der hydraulische Kolben
30 kann nach vorne geschoben werden, um die Abstechstange 100 mit den
Backen 56 ein zweites Mal zu festzuklemmen, und um sie um eine zweite
Länge "C" herauszuziehen, und so fort. Es ist jedoch auch möglich, das hintere
Ende der Abstechstange mit Hilfe der Backen 56 festzuklemmen, und die
ganze Verschlußvorrichtung 12 mit Hilfe der Halterung 14 zurückbewegen, um
auf diese Weise die Abstechstange 100 aus der in das Abstichloch
eingespritzten Stopfmasse herauszuziehen. Es wäre natürlich auch möglich,
die Verschlußvorrichtung unmittelbar nach dem Einführen der Abstechstange
100 in das Abstichloch 10 in die Parkposition zurückzubringen. Das
Herausziehen der Abstechstange würde dann mit Hilfe eines anderen Mittels
ausgeführt werden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, mit
einem vorderen Mundstück (18) zum Einspeisen einer Stopfmasse in das Abstichloch,
einer Stopfkammer (20) zur Aufnahme der Stopfmasse (22),
einem in die Stopfkammer (20) eingepaßten Austreibkolben (24) zum Austreiben der Stopfmasse (22),
einem doppeltwirkenden ersten Hydraulikzylinder, der in axialer Verlängerung hinter dem Austreibkolben (24) angeordnet ist, wobei dieser erste Hydraulikzylinder mit dem Austreibkolben (24) derart verbunden ist, daß er diesen Austreibkolben in der Stopfkammer zwischen einer hinteren Position und dem vorderen Mundstück, und umgekehrt, verschieben kann,
einem ersten Kanal (42) zum Durchschieben einer Abstechstange (100), wobei dieser erste Kanal axial durch den Austreibkolben (24) und den ersten Hydraulikzylinder hindurch verläuft,
gekennzeichnet durch
einen doppeltwirkenden zweiten Hydraulikzylinder, der in der Verlängerung der Verschlußachse hinter dem ersten Hydraulikzylinder angeordnet ist, wobei dieser zweite Hydraulikzylinder mit einem zweiten axialen Kanal (44) zum Durchschieben einer Abstechstange (100) versehen ist,
Steuermittel (50), um dem zweiten Hydraulikzylinder eine Hin- und Herbewegung zwischen einer hinteren Hubende-Position und einer vorderen Hubende-Position, und umgekehrt, aufzuzwingen, und
erste, durch den zweiten Hydraulikzylinder axial verschiebbare, Greifmittel (54), die derart angeordnet sind, daß sie eine in den zweiten Kanal (44) eingeführte Abstechstange (100) nach Wunsch festklemmen, respektiv freigeben können, um durch aufeinanderfolgende Hubbewegungen des zweiten Hydraulikzylinders zwischen seiner hinteren Hubende-Position und seiner vorderen Hubende-Position diese Abstechstange durch den zweiten Kanal (44) und den ersten Kanal (42) hindurch in Richtung des Mundstücks (24) zu schieben.
einem vorderen Mundstück (18) zum Einspeisen einer Stopfmasse in das Abstichloch,
einer Stopfkammer (20) zur Aufnahme der Stopfmasse (22),
einem in die Stopfkammer (20) eingepaßten Austreibkolben (24) zum Austreiben der Stopfmasse (22),
einem doppeltwirkenden ersten Hydraulikzylinder, der in axialer Verlängerung hinter dem Austreibkolben (24) angeordnet ist, wobei dieser erste Hydraulikzylinder mit dem Austreibkolben (24) derart verbunden ist, daß er diesen Austreibkolben in der Stopfkammer zwischen einer hinteren Position und dem vorderen Mundstück, und umgekehrt, verschieben kann,
einem ersten Kanal (42) zum Durchschieben einer Abstechstange (100), wobei dieser erste Kanal axial durch den Austreibkolben (24) und den ersten Hydraulikzylinder hindurch verläuft,
gekennzeichnet durch
einen doppeltwirkenden zweiten Hydraulikzylinder, der in der Verlängerung der Verschlußachse hinter dem ersten Hydraulikzylinder angeordnet ist, wobei dieser zweite Hydraulikzylinder mit einem zweiten axialen Kanal (44) zum Durchschieben einer Abstechstange (100) versehen ist,
Steuermittel (50), um dem zweiten Hydraulikzylinder eine Hin- und Herbewegung zwischen einer hinteren Hubende-Position und einer vorderen Hubende-Position, und umgekehrt, aufzuzwingen, und
erste, durch den zweiten Hydraulikzylinder axial verschiebbare, Greifmittel (54), die derart angeordnet sind, daß sie eine in den zweiten Kanal (44) eingeführte Abstechstange (100) nach Wunsch festklemmen, respektiv freigeben können, um durch aufeinanderfolgende Hubbewegungen des zweiten Hydraulikzylinders zwischen seiner hinteren Hubende-Position und seiner vorderen Hubende-Position diese Abstechstange durch den zweiten Kanal (44) und den ersten Kanal (42) hindurch in Richtung des Mundstücks (24) zu schieben.
2. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch 1,
gekennzeichnet durch zweite, durch den ersten Hydraulikzylinder axial
verschiebbare Greifmittel (56), die derart angeordnet sind, daß sie eine in den
ersten Kanal (42) eingeführte Abstechstange (100) nach Wunsch festklemmen,
respektiv freigeben können.
3. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hydraulikzylinder und der
zweite Hydraulikzylinder einen doppelten Hydraulikzylinder (26) bilden, mit
einem gemeinsamen Zylinder (28), der in axialer Richtung hinter der Stopfkammer (20) angeordnet ist, wobei dieser Zylinder (28) ein erstes axiales Ende hat, das zu der Stopfkammer (20) hin gerichtet ist, und ein zweites axiales Ende hat, das dem ersten axialen Ende gegenüberliegt,
einem ersten hydraulischen Kolben (30), der in diesen Zylinder (28) eingepaßt ist, wobei dieser erste Kolben (30) eine erste Kolbenstange (34) hat, die am ersten Ende des Zylinders (28) abgedichtet herausgeführt ist, und in der Stopfkammer (20) mit dem Austreibkolben (24) starr verbunden ist, und
einem zweiten hydraulischen Kolben (32), der in diesen Zylinder (28) eingepaßt ist, wobei dieser zweite Kolben (32) eine zweite Kolbenstange (36) aufweist, die am zweiten Ende des Zylinders (28) abgedichtet herausgeführt ist,
wobei der erste Kanal (42) für die Abstechstange (100) in axialer Richtung durch den ersten Kolben (30) und die erste Kolbenstange (34) hindurch verläuft, und
wobei der zweite Kanal (44) für die Abstechstange (100) in axialer Richtung durch den zweiten Kolben (32) und die zweite Kolbenstange (36) hindurch verläuft.
einem gemeinsamen Zylinder (28), der in axialer Richtung hinter der Stopfkammer (20) angeordnet ist, wobei dieser Zylinder (28) ein erstes axiales Ende hat, das zu der Stopfkammer (20) hin gerichtet ist, und ein zweites axiales Ende hat, das dem ersten axialen Ende gegenüberliegt,
einem ersten hydraulischen Kolben (30), der in diesen Zylinder (28) eingepaßt ist, wobei dieser erste Kolben (30) eine erste Kolbenstange (34) hat, die am ersten Ende des Zylinders (28) abgedichtet herausgeführt ist, und in der Stopfkammer (20) mit dem Austreibkolben (24) starr verbunden ist, und
einem zweiten hydraulischen Kolben (32), der in diesen Zylinder (28) eingepaßt ist, wobei dieser zweite Kolben (32) eine zweite Kolbenstange (36) aufweist, die am zweiten Ende des Zylinders (28) abgedichtet herausgeführt ist,
wobei der erste Kanal (42) für die Abstechstange (100) in axialer Richtung durch den ersten Kolben (30) und die erste Kolbenstange (34) hindurch verläuft, und
wobei der zweite Kanal (44) für die Abstechstange (100) in axialer Richtung durch den zweiten Kolben (32) und die zweite Kolbenstange (36) hindurch verläuft.
4. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
entweder der erste Kolben (30), oder der zweite Kolben (32) eine axiale Muffe (40) trägt, die in axialer Richtung in einen entsprechenden Hohlraum des gegenüberliegenden Kolbens einsetzbar ist,
wobei die axiale Muffe (40) in der Verlängerung der Verschlußachse einen Zwischenkanal (48) bildet, der den ersten Kanal (42) mit dem zweiten Kanal (44) verbindet.
entweder der erste Kolben (30), oder der zweite Kolben (32) eine axiale Muffe (40) trägt, die in axialer Richtung in einen entsprechenden Hohlraum des gegenüberliegenden Kolbens einsetzbar ist,
wobei die axiale Muffe (40) in der Verlängerung der Verschlußachse einen Zwischenkanal (48) bildet, der den ersten Kanal (42) mit dem zweiten Kanal (44) verbindet.
5. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß irgendeinem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Greifmittel
Backen (54) aufweisen, die symmetrisch um den zweiten Kanal (44) herum
angeordnet sind, und in der zu der Stopfkammer (20) entgegengesetzten
Richtung schräg zu der Achse des zweiten Kanals (44) hin derart verschiebbar
sind, daß sie eine in diesen zweiten Kanal (44) eingeführte Abstechstange
(100) festklemmen.
6. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (54) über einen hydraulischen Kanal
(55) des zweiten Hydraulikzylinders hydraulisch derart angesteuert sind, daß
ihre Schließung hervorgerufen wird, wenn die Steuermittel dem zweiten
Hydraulikzylinder eine Bewegung in Richtung der vorderen Hubende-Position
aufzwingen.
7. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß irgendeinem
der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Greifmittel
Backen (56) aufweisen, die symmetrisch um den ersten Kanal (42) herum
angeordnet sind, und in der Richtung des Mundstücks (18) zu der Achse des
ersten Kanals (42) hin schräg verschiebbar sind, und zwar derart, daß sie eine
in diesen ersten Kanal (42) eingeführte Abstechstange (100) festklemmen.
8. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (56) über einen hydraulischen Kanal
(57) des ersten Hydraulikzylinders hydraulisch derart betätigt werden, daß ihre
Schließung hervorgerufen wird, wenn dem ersten Hydraulikzylinder eine
Bewegung in Richtung der hinteren Position aufgezwungen wird.
9. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß irgendeinem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kanal (42), der
eine Einmündung in die Stopfkammer (20) bildet, mit einem Verschlußorgan
(49) versehen ist, das in geschlossener Stellung diese Einmündung verschließt,
so daß ein Eindringen der Stopfmasse in den ersten Kanal (42) verhindert wird.
10. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan eine schwenkbare
Klappe (49) ist, die sich in Richtung der Stopfkammer (20) öffnet.
11. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß
irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine
Handhabungsvorrichtung (200), mit Tragmitteln zum Tragen einer
Abstechstange (100) in axialer Verlängerung des zweiten Kanals (44), wobei
diese Tragmittel derart angeordnet sind, daß ein Ende der so getragenen
Abstechstange (100) von den ersten Greifmitteln (54) ergriffen werden kann,
wenn sich der zweite Hydraulikzylinder in seiner hinteren Hubende-Position
befindet.
12. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabungsvorrichtung (200) für die
Abstechstangen, weiterhin umfaßt:
stationäre Auflagearme (202), die mehrere Abstechstangen (100, 100′, 100′′) tragen können, wobei diese stationären Auflagearme (202) eine schiefe Ebene bilden, auf der die Abstechstangen (100, 100′, 100′′) parallel nebeneinander angeordnet sind, ihre Achsen senkrecht zu der Neigung der schiefen Ebene verlaufen, und die unterste Abstechstange (100) durch Ränder (208) der stationären Arme (202) zurückgehalten wird,
schwenkbare Handhabungsarme (204), die einem Sitz (210) bilden, um eine einzige Abstechstange (100) aufzunehmen, wobei jeder der schwenkbaren Handhabungsarme (204) ein vorspringendes Element (212) aufweist, das derart gestaltet ist, daß durch Einschwenkung der Handhabungsarme (204) die von den Rändern (208) zurückgehaltene Abstechstange (100) über diese Ränder angehoben wird und in den Sitz (210) fällt, und
Antriebsmittel (206) zum Schwenken der Arme (204) zwischen einer ersten Position, in der eine in dem Sitz (210) getragene Abstechstange (100) in der axialen Verlängerung des zweiten Kanals (44) gelegen ist, und einer oberen Position, in der das vorspringende Element (212) eine neue Abstechstange (100′) bis über die Ränder (208) anhebt.
stationäre Auflagearme (202), die mehrere Abstechstangen (100, 100′, 100′′) tragen können, wobei diese stationären Auflagearme (202) eine schiefe Ebene bilden, auf der die Abstechstangen (100, 100′, 100′′) parallel nebeneinander angeordnet sind, ihre Achsen senkrecht zu der Neigung der schiefen Ebene verlaufen, und die unterste Abstechstange (100) durch Ränder (208) der stationären Arme (202) zurückgehalten wird,
schwenkbare Handhabungsarme (204), die einem Sitz (210) bilden, um eine einzige Abstechstange (100) aufzunehmen, wobei jeder der schwenkbaren Handhabungsarme (204) ein vorspringendes Element (212) aufweist, das derart gestaltet ist, daß durch Einschwenkung der Handhabungsarme (204) die von den Rändern (208) zurückgehaltene Abstechstange (100) über diese Ränder angehoben wird und in den Sitz (210) fällt, und
Antriebsmittel (206) zum Schwenken der Arme (204) zwischen einer ersten Position, in der eine in dem Sitz (210) getragene Abstechstange (100) in der axialen Verlängerung des zweiten Kanals (44) gelegen ist, und einer oberen Position, in der das vorspringende Element (212) eine neue Abstechstange (100′) bis über die Ränder (208) anhebt.
13. Vorrichtung zum Verschließen eines Abstichloches, gemäß Anspruch
12, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Handhabungsarme (204)
mit einem Greifmittel versehen sind, um die Abstechstange in dem Sitz (210) in
axialer Richtung zu blockieren.
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