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DE1949579B - Bandschleifmaschine - Google Patents

Bandschleifmaschine

Info

Publication number
DE1949579B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
eccentric shaft
foot
belt grinder
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder B24b 49 00 ist
Original Assignee
Gierse, Heinz, 5000 Köln Kalk

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandschleifmaschine mit zwei in einem Maschinengehüuse aufgenommenen, von der Frontseite der Maschine her zugänglichen, über Spannrollen und Kontaktscheiben laufenden und von einem Motor gemeinsam angetriebenen, eng nebeneinander angeordneten und wechselweise in Arbeitsstellung verbringbaren Schleifbändern.
Eine solche Bandschleifmaschine ist aus der USA,-Palentschrift 2 061 607 bekanntgeworden. Mit dieser Bandschleifmaschine gelingt es, zwei Schleifbänder wechselweise in Arbeits- oder Ruhestellung zu verstellen. Zu diesem Zweck ist an der bekannten Bandschleifmaschine ein handbetätigbares Verstellgestänge vorgesehen, welches in seinen beiden Stellungen durch einen verschraubbaren Knauf verriegelbar ist. Diese bekannte Bandschleifmaschine hat den Nachteil, daß das Lösen und Festschrauben des Sicherungsknaufcs lästig und zeitraubend ist. Außerdem hat die Verstellung von Hand den Mangel, daß die Bedienungsperson der Bandschleifmaschine das zu schleifende Gut aus der Hand legen muß, wenn sie von einem zum anderen Schleifhand wechseln will.
Die Erfindung geht aus von einer Bandschleifmaschine der eingangs geschilderten Gattung. Iht liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandschleifmaschine dieser Gattung hinsichtlich eines einfacheren und schnelleren Wechselns der Schleifbandeinheiten zu verbessen.
Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß die Kontaktscheibe auf .äner fußbetätigten Exzenterwelle mit zwei um 180° gegeneinander versetzten Exzentern gelagert sind. D.ese Bedienung der neuen Bandschleifmaschine über ein Tretgestänge ist insofern zweckmäßig, als die Bedienungsperson dadurch die Hänge immer frei hat und sie ausschließlich zum Erfassen des zu schleifenden Gutes benutzen kann. Sie ist überdies dadurch auch in die Lage versetzt, eine Umschaltung der Bandschleifwerkzeuge ohne Ablegen des zu schleifenden Gutes *i aus der Hand durchzuführen, so daß an dieser Bandschleifmaschine sehr wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Dies ist um so wichtiger, als gerade bei einer praktischen Anwendung des Erfindungsgegenstandes z. B. bei einer Schuhmacher-Ausputzmaschine der Wechsel der Bandschleifeinheiten häufig durchgeführt werden muß.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann ihren Niederschlag darin finden, wenn die Fußbetätigungseinrichtung für die Exzenterwelle aus zwei übereinander angeordneten Fußhebeln, daran befestigten, mit Rückstellfedern belasteten Stangen, einem aus Schaltrad und Schaltkette bestehenden Klinkenschaltwerk und einem Arretierstift für die Exzenterwelle besteht.
Auf den Zeichnungen ist schließlich ein AusfUhrunrabeupiel des Erfindungsgegenstathle» am Betetet ebMr Bandschleifeinrichtung iereeben; dabei zeigt ^^
Pig. 1 eine Sttmensicht einer solchen Schleif, βο maschine, bei der eine Bandschteifeinheit sieb in Arbeit»· und die andere eich in Ruhestellung befindet,
Fig.2 eine Darstellung der Maechtae vop der Frontseite her gesehen,
F ig. 3 eim Draufsicht auf dte Maschine im Schnitt 6» wiedergegeben, wobei die rechte Schlelfeinbelt sich in Arbeitsteilung befindet, und
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Oarstelung
mit der in der Zeichnung linken Schleifeinheit in der Arbeitsstellung.
Dabei sind in einem gemeinsamen Maschinengehäuse 10 zwei im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Bandschleifeinheiten A und B ausgebildete Schleifeinrichtungen vorgesehen, deren Schleifbänder 11 und 12 jeweils in bekannter Weise um ein Mehrrollensystem, nämlich je um eine Antriebsscheibe 13, 14, eine Bandreguliersciieibe 15, 16, eine Kontaktscheibe 17, 18 und um Spannrollen 19, 20 gelegt
Beim Ausführungsbeispiel sind die Kontaktscheiben 17 und 18 auf μ einem Exzenter 21, 22 gelagert, die in Exzenterhebeln 23, 24 aufgenommen sind, die selbst auf einem gemeinsamen, als Exzenterwelle 25 ausgebildeten Vcrstellträger drehfest mit diesem verbunden aufgenommen sind. Ferner befindet sich auf dieser Exzenterwelle 25 ein als Kettenrad ausgebildetes Schaltrad 26, welches mit einer Schaltkette 27 zusammenwirkt, die über eine Schaltstange 28 mit Fußbedienungshebel 29 zusammenwirkt. Ein zweiter Fußhebel 30 oberhalb des FuIjhebels29 bedient eine Arretierstange 31, welche mit ihrem Arretierstift 32 mit der Exzenterwelle zusammenwirkt Wie insbesondere au.« den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, sind die Kontaktscheiben 17, 18 der Bandschleifeinrichtungen A und B lediglich unter Berücksichtigung des Lagerabitandes voneinander auf engstem Raum dicht nebeneinander angeordnet. Die Einrichtung ist erfindungsgemäß so ausgeführt, daß jeweils die eine Einrichtung in Arbeitsstellung ist, wenn die zweite Einrichtung sich in Ruhelage befindet.
Die Handhabung und die Bedienung der Einrichtung versteht sich am besten wie folgt. Ausgehend von den Darstellungen ^emäß den F i g. 1 bis 3 befindet sich die Kontaktscheibe 18 e'er Bandschleifeinheit B in der Arbeitslage vor dem Gehäuse 10, während die Kontaktscheibe 17 der Bandschleifeinrichtung A sich in der Ruhelage im Gehäuse 10 befindet. In diesem Falle kann an der Kontaktscheibe 18 behinderungsfrei selbst über die Arbeitsebene der Bandschleifeinrichtung A — die sich ja im Gehäuse befindet - gearbeitet werden. Wird es nun erforderlich, daß nicht an der Einrichtung B, sondern an der sich in Ruhelage befindenden Schleifeinheit A gearbeitet werden muß, erfolgt die Umschaltung derart, daß durch Fußtrittbedienung zunächst der Fußhebel 30 niedergetreten wird mit der Folge, daß der Arretierstift 32 auskuppelt. Bei Weiterführung des Trethubes wird dann der Fußhebel 29 belastet und nimmt über die Schaltstange 28 und die Schaltkette 27 das Schaltrad 26 und damit auch die Exzenterwelle 25, die mit dem Schaltrad über ein — nicht besonders dargestelltes — Klinkenschaltwerk od. dgl. gekuppelt ist, mit, so daß bei Durchführung eines Drehhube» von 180° die Schleif einheit B in* Gehäuse und die Schtetf einheit A at» dem Gehäuse herausgeführt wird, so daß die Lage gemäß F1 g. 4 erreicht wird. Es ist jetzt lediglich erforderlich, den Bedienungsfuß von beiden Fußhebeln 29 und 30 herunterzunehmen, weil der Rttckbub dieser Hebel durch die Rückstellfedern 33 und 34 erfolgt.
Es wird vorsorglich an dieser Stelle darauf hin' gewiesen, daß das VerstetbjHed einerseits und die Schaltvorrichtung anderseits auch mit anderen Bau· elementen verwirklicht werden konnte, wichtig und entscheidend ist dabei die Tatsache, daß mh einem
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einzigen Schalthub eine Umstellung der je fUr sich selbständige Arbeitseinheiten darstellenden Schleifeinheiten durchführbar ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Bandschleifmaschine mit zwei in einem Maschinengehäuse aufgenommenen, von der Frontseite der Maschine her zugänglichen, über Spannrollen und Kontaktscheiben laufenden und von einem Motor gemeinsam angetriebenen, eng nebeneinander angeordneten und wechselweise in Arbeitsstellung verbringbaren Schleifbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktscheiben (17, 18) auf einer fußbetätigten Exzenterwelle (25) mit zwei um 180° gegeneinander versetzten Exzentern (21, 22) gelagert
    2, Bandschleifmaschine nach Anspruch J1 dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbetiitigungseinrichtung für die Exzenterwelle aus zwei übereinander angeordneten Fußhebeln (29, 30), daran befestigten, mit Rückstellfedern (33, 34) belasteten Stangen (28, 31), einem aus Schaltrad (26) und Schaltkette (27) bestehenden Klinkenschaltwerk und einem Arretierstift (32) für die Exzenterwelle (25) besteht
    3. Bandschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkette (27) an ihrem einen Ende mit der Stange (28) und an ihrem anderen Ende mit der Rückstellfeder (34) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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