DE1948851A1 - Signaluebertragungsschaltung,insbesondere Phasenteilerschaltung - Google Patents
Signaluebertragungsschaltung,insbesondere PhasenteilerschaltungInfo
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Description
6883-69/Dr.v.B/Bru
; RCA 60,773
; RCA 60,773
: British Patent Appln.46 152/68
filed: September 27, 1968
filed: September 27, 1968
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Signalübertragungsschaltung, insbesondere Phasenteilerschal tung
Die vorliegende Erfindung .betrifft Signalübertragungsschaltungen,
insbesondere Phasenteiler- oder Phasenspalter-Schaltungen, die sich besonders für integrierte B-Verstärker
eignen.
Die Leistungsanteile, die von den beiden Hälften eines
Gegentaktverstärkers an den zugehörigen Verbraucher abgegeben wer den, sollen möglichst gleich groß sein , um Asymmetrien und Verzerrungen,
insbesondere durch die erste Oberwelle, kleinzuhalten. Bisher hat man die Ausgangsleistungen der beiden Hälften eines
Gegentaktverstärkers im allgemeinen durch Gegenkopplung symmetriert,
was jedoch den Nachteil hat, daß man einen verhältnismässig
großen Verstärkungsgrad benötigt.
Bei Verstärkern, die im B-Betrieb arbeiten, ist ausserdem
ein Abgleich der bei niedrigen Leistungspegeln an den Verbraucher abgegebenen Ströme erforderlich, um die sogenannten
Stroraübernahmeverzerrungen kleinzuhalten. Um eine im B-Betrieb arbeitende Gegentaktstufe vorzuspannen, werden relativ eng
tolerierte Vorspannungen benötigt, damit sich die Steuerleistung :
der gewünschten Weise aufteilt und die Ausgangssignalanteile sich am Ausgang ordnungogemäss zusammensetzen. In Gegenwart der Eingangssignale
muß eine Ruhevorspannung aufrechterhalten werden,
0 0 9 ?- k 87 1 B 6 3 BAD ORIGINAL
«Μ» Ο Μ
so daß sich ein großes Verhältnis zwischen den Spitzenwerten des Ausgangsatromes und dem Ruhestrom ergibt.
Die einer Gegentaktstufe vorgeschalteten Verstärker enthalten
normalerweise Verstärker massiger Leistung, die im A-Betrieb
arbeitenund die nötige Steuerleistung für die Segentaktendstufe liefern* Die normalerweise zur Verringerung der Verzerrungen
undder Ausgangsimpääanzverwendete, den ganzen Verstärker
einbessiehende Gegenkopplung, trägt zusätzlich zur Erhöhung,
der Leistung bei, die für den im Α-Betrieb arbeitenden Vorverstärker (Treiberverstärker) erforderlich ist*
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine neue und vorteilhafte symmetrische Fhasenteilerschaltung anzugeben, die sich besonders für die Herstellung als integrierte
Schaltung eignet und eine gleichstromgekoppelte Gegentaktverstärker schaltung ermöglicht s bei der eine Phasenteiler-'Verstärkerstufe
eine genaue Huhevorspannang für die Gegentaktendstufe lie*
fert. .■■:■.■ - . . .
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch eine elektrische
Signalübertragungsschaltung mit mindestens zwei Transistoren
gelöst, welche eine erste Schaltungsanordnung mit einer
Diode enthälta welche in Reihe mit der Emitter-Kollektor-Strecke
des ersten Transistors geschaltet ist und eine Basis-Schaltung
des ersten Transistors ergibt. Der zweite Transistor ist durch eine zweite Schaltungsanordnung in Emitterschaltung geschaltet.
Ein Eingangskreis ist sowohl mit der Emitterelektrode des ersten Transistors als auch mit der Basiselektrode des zweiten Transistors
gekoppelt und die Diode liegt dabei zwischen Basis- und Emitterelektrode des zweiten Transistors.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, es zeigen:
0 0 U" S A ίί Μ ^b 3
-3-
Fig. 1 das Schaltbild einer Gegentakt-jJhasenteilersehaltung
gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltbild einer Gegentakt-Phasenteilerschaltung
mit einer Vorspannungsquelle niedriger Innenimpedanz, gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 ein Schaltbild eines im B-Betrieb arbeitenden Lei' stungsverstärkers , bei dem die Erfindung Anwendung gefunden hat.
Durch das gestrichelte Rechteck in Figur 1 soll angedeutet werden, daß die dargestellte Phasenteilerschaltung sowie die
zugehörige Vorspannungsschaltung als integrierte Schaltung ausgebildet
sind, bei der alle Schaltungsbestandteile innerhalb des Rechteckes auf bzw. in einem einzigen Halbleiterplättehen gebildet
sind. Die Phasenteiler- und Vorverstärkerschaltung gemäss Fig. 1 enthält zwei Transistoren 11 und 12, drei Dioden 13, 14 ·
und 15 sowie einen Widerstand 16. Die Dioden 13» 14 und 15 werden
in der integrierten Schaltung durch Transistoren gebildet, bei denen jeweils Basis- und Kollektor-Elektrode miteinander verbunden
sind.
Die Dioden 13 und 14 sind mit dem Widerstand 16 in Reihe
geschaltet, dessen Widerstandswert so groß ist, daß durch die
Dioden 13 und 14 ein im wesentlichen konstanter Strom fliesst. An den Dioden tritt dabei ein vom Stromwert abhängiger Spannungsabfall
Vbe ab. V. ist die Basis-Emitter-Spannung, die sich einstellt,
wenn ein beträchtlicher Strom durch den übergang flieset.
Die Diode 15 ist direkt zwischen eins Signaleingangsklemme 10 und eine Bezugs- oAör Masseklemme 18 geschaltet. Die
Diode 15 ist ferner zwischen die Eingangselektroden des Transir
store 12 gekoppelt und die Verbindung einer Diode mit einem Transistor oder einer Anzahl von Dioden und eine» Transistor soll
im folgenden als Dioden-Transistor-Kombination bezeichnet werden. Die Stromverstärkung der Dioden-Transistor-Kombination 15-12
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ist gleich dem Verhältnis zwischen dem Emitter- und Kollektor-Strom
des Transistors für einen Wert der Basis-Emitter-Spannung zum Diodenstrom für dieselbe Basis-Emitter-Spannung. Wenn die
Diode 15\und der Transistor 12 in der gleichen integrierten Schalf
tung , z.B. durch ein Planarverfahren, gebildet sind, ist die
Stromverstärkung der Kombination gleich dem Verhältnis zwischen der Fläche des Emitt erüb er ganges des Transistors zur Fläche des
es
Diodenüberganges. Da sich in beiden Fällen um Transistoren handelt*
die in einem gemeinsamen Halbleiterkörper gebildet sind, besteht ein Gleichlauf zwischen den Strom/Basis-Emitter-Spannungs-f·
Kennlinien und bei gleichen Änderungen der Basis-Emitter-Spannung werden sich auch die Ströme proportional ändern. Die Fläche des
Diodenüberganges ist gleich der Fläche des Basis-Emitterüberganges ι
des aus Diode geschalteten Transistors.
Im vorliegenden Falle ist die Fläche der Diode 15 gleich
der Fläche des Baiis-Emitter-überganges des Transistors 12 gewählt, so daß der Strom durch die Diode 15 gleich dem Strom in
{ der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 12 ist. In diesem
Falle ist dann der Ruhestrom des Transistors 11 gleich dem
J die Diode 15 durchfliessenden Ruhestromes, da diese Beielemente
in Reihe geschaltet sind, und ausserdem gleich dem Strom im Transistor
12, Das Aus gangs signal des Transistors 12 wird einem nicht
j dargestellten Ausgangskreis zugeführt.
■'■'■ Die Spannung entsprechend dem Vfee -Sparmungabfällen an
den Dioden 13 und 14 liegt an der Reihenschaltung aus der -'Basis-Emitter-Strecke
des Transistors 11 und der Diode 15. An der Basi|
emitter-Strecke des Transistors 11 tritt ein Spannungsabfall von
l V0e auf und an der Diode 15 liegt ebenfalls die Spannung V^e... j
Das Ausgangssignal des Transietore 11 wird einem nicht - dargestellt»
ten Ausgangskreis9 z.B. einem Transformator, zugeführt und kann !
zusammen mit d^m Ausgangssignal des Transistors 12 zur Oegentakt-i
ansteuerung eines Verbrauchers oder einer Belastung dienen. j
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Der Transistor 11 und die Dioden 13» 14 arbeiten ebenfalls
als Dioden-Transistor-Kombination. Um den Ruhestrom im Transistor 11 sehr klein zu halten, haben die Dioden 13 und 14
jeweils eine sehr grosse Fläche, die viel, z.B. um den Faktor 20, größer ist als die Basis-Emitter-Fläche des Transistors 11 und
und der Diode 15. Unter diesen Umständen kann für den Widerstand
16 ein Widerstandswert verwendet werden, der sich in der integrierten Schaltung leicht realisieren lässt und an die Dioden
und 14 zur Vorspannung einen Strom liefert, der z.B. das 20-fache des für die Transistoren 11 und 12 gewünschten Ruhestromes beträgt.
Auf diese Weise lassen sich in den Transistoren 11 und niedrige Ruheströme vorherbestimmbarer Grosse einstellen, die
temperaturkompensiert sind, da ein Gleichlauf zwischen den Spannungsabfällen an den Dioden- und Transistorübergängen gewährleistet
ist.
Wenn zwischen den Klemmen 17 und 18 ein Eingangssignal
zugeführt wird, bewirkt dieses eine Zunahme bzw. Abnahme des Stromflußes durch die Diode 15, was eine entsprechende Zunahme
bzw. Abnahme des Leitens des Transistors 12 zur Folge hat. Wenn
der Stromfluß durch die Diode 15 zunimmt, fällt gleichzeitig der den Transistor 11 durchfliessende Strom ab, wodurch der Transistor
11 leicht gesperrt werden kann. Wenn der Stromfluß durch die Diode 15 durch den von der Eingangssignalquelle gelieferten
Strom herabgesetzt wird, wird der Transistor 11 eingeschaltet und er arbeitet dann als Signalverstärker in Basisschaltung.
Der, Ruhestrom der Transistoren Ii und 12 ist sehr niedrig, so daß
sich ein sehr großes Verhältnis zwischen dem maximalen Spitzenstrom der Transistoren 11 und 12 und dem Ruhestrom ergibt. Unter
diesen Umständen überschreitet auch der Spitzenwert des steuernden
Eingangestromes für den Transistor 11 die Ruhestromwerte um
dasselbe Verhältnis. Bei einer solchen Steuerung muß der Basis
des Transistors 11 ein Basisstrom zugeführt werden. Der erforderliche Basisstrom ist gleich dem Emittersteueratrom geteilt
durch ß und muß durch den Widerstand 16 sugeführt wurden. Wenn
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die Dioden 13 und ik beispielsweise Flächen hätten, die gleich
der Fläche des Basis-Emitterüberganges des Transistors 11 wären und wenn das Verhältnis des Spitzenwertes des Steuerstromes
zum Ruhestrom grosser als & wäre3 würde der vom Widerstand 16
zur Verfügung stehende Strom nicht ausreichen. Wenn jedoch die
Dioden 13 und 14 um einen entsprechenden Faktor, wie 20, größer
gemacht werden als die Übergangsfläche des Transistors 11, wie es ja hier der Fall ist, ist der den Widerstand 16 durehfliessende
Strom um den. gleichen Faktor größer und es sind grössere Basis
spitsenstrdme entsprechend den Spitzenwerten des Emittereingangsstromes
geteilt durch ß für den Transistor 11 verfügbar. Auf diese
Weis© wird ein Klasse-B-Betriete gleichzeitig für den Phasenteilereingangskreistransistor
11 trad, den mit geerdetem Emitter arbeitenden Transistor 12, die gleiehstrommässig zusammen vorgespannt sind« gewährleistet. Da die Fläche der Diode 15 gleich
der Fläch® das Basis-Esiitter-Überganges des Transistors 11 ist,
ist die Eiisgangsimpedanz, die sich d@r äußeren Signalquelle an
den EingangaMteüsen 17 und 18 darbietet, tüv beide Polaritäten
des Steuersignals gleich. Da die Flächen der Übergänge der Diode 15 und des Transistors 12 gleich sind, ist ausserdem die Stromverstärkung
der Dioden-Transistor-KQSJbination 15-12 zu© Ausgangskreis
praktisch 1 und genau definiert. Die Stromverstärkung des mit geerdeter Basis arbeitenden Signalverstärkertransistors ist
ebenfalls im wesentlichen 1. Die Verstärkungsgrade über die beiden
Zweige des SegentaktVerstärkers sind also genau miteinander
verknüpft und einander gleich. Bei der vorliegenden Schaltungsanordnung
ist also keine Gegenkopplung erforderlich, um den Verstärkungsgrad
der beiden Parallelen Signalwege sum Gegentakt-Ausgangskreis
gleich zu machen.
Die in Figur 2 dargestellte Schaltungsanordnung enthält
©ine Vorspannungequelle,-die für ©in großes Verhältnis vom Spitzenstrom
zu Ruh®stpcs d@s Transistors 11 ausgelegt ist. Auch hier
sind all© Schaltungselemente in'einem Halbleitsrplättchen als
integriert© -Schaltung ausg@bildet9 die'durch da® gestrichelte . '
■0098;487ί563-
Rechteck 10* angedeutet ist. Außer den Verstärkertransistoren
und 12' und der Paralleldiode 15' im Eingangskreis , deren Arbeitsweise oben bereits beschrieben wurde, ist eine Vorspannungsversorgung vorgesehen, die eine Kette aus in Reihe geschalteten
Dioden 19» 20 und 21 ., einen Vorwiderstand 22, einen Emitterverstärkertransistor
23 und einen als Stromquelle wirkenden Transistor 24 enthält. Die Dioden 19, 20 und 21 können aus Transistoren
bestehen, deren Basis- und Kollektorelektroden durchverbunden sind und deren Basis-Emitter-übergangsflächen relativ
klein und äquivalent der Fläche der Basis-Emitter-übergänge der
Verstärkertransistoren 11*und 12' sind.
Der Transistor 23 arbeitet als Emitterverstärker und
liefert de» Vorspannungstrom für den Verstärkertransistor 11'
mit dem entsprechenden Verstärkungsgrad ß für den Vorspannungsstrom.
Der Basisstrom, den der Transistor 11* bei seiner Aussteuerung durch sein Eingangssignal benötigt, wird bei dieser
Schaltungsanordnung nicht durch einen Widerstand, wie den Widerstand
16 in Fig. 1, geliefert, sondern durch die Emitter-Kollektor-Strecke
des Emitterverstärkertransistors 23*
Der Widerstand 22 und die Dioden 19, 20 und 21 sind in Reihe zueinander an eine äußere Vorspannungsquelle angeschlossen,
die mit einer Klemme +B und der Klemme 18 verbunden wird.
Der durch die Reihenschaltung fliessende Strom erzeugt einen
Spannungsabfall von 3 Vbe für den Emitterveratärkertrahsistor 23*
Ein Spannungsabfall =1 Vbe tritt am Eadtter-Basie-übergang des
Emitterverstärkertransistors 23 auf, so daß am Emitter des Transistors
23 noch eine Spannung von 2 Vfee zur Verfügung steht.
Diese vom Transistor 23 gelieferte Vorspannung liegt im gleichen
Wertebereich wie di· in Figur 1 daech did beiden großflächigen
Dioden 13 und 14 erzeugte Vorspannung. Durch entsprechende Bemessung
des Wertes des Widerstandes 22 können die VbQ-Spannungsab
fälle an den Dioden $&., 20 ,21 so eingestellt werden, daß die
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sich ergebenden Vorspannungsbereiche für einen Betrieb der Transistoren
11* und 12f in Klasse 8, Klasse AB oder Klasse A geeignet
sind. Ein Temperaturgleichlauf der V. -Spannungsabfälle ist dadurch gewährleistet, daß die Dioden 15', 19, 20 und 21,
sowie die Transistoren 23, H1. und 12* im gleichen Halbleiterkörper
gebildet sind.
Der Vorspannungsabfall am Basis-Emitter-Übergang des
Transistors 23 wird dadurch gleich dem Spannungsabfall an einer
der Dioden 19, 20 oder 21 gemacht, daß sein Emitter-Kollektor-Strom
entsprechend gesteuert wird. Um den gewünschten Stromfluß zu gewährleisten, ist die durch den Transistor 24 gebildete Stromquelle
vorgesehen. Der Transistor 24 ist durch den Spannungsabfall an der Diode 19 der in Reihe geschalteten Dioden 19» 20 und
21 in Flußrichtung vorgespannt. Wenn die Dioden 19, 20 und 21
die gleichen Flächen haben wie die Basis-Emitter-Übergänge der
Transistoren 23 und 24 ist der Stromfluß in den Emitter-Kollektor" Strecken der Transistoren 23 und 24 gleich dem Stromfluß in der
Diodenreihenschaltung 19, 20 und 21.
Bei der Aussteuerung der Schaltungsanordnung durch ein
Eingangssignal ist das erforderliche Verhältnis vom Spitzenwert
■ ι
zum Ruhewert des Basisstromes des Transistors II1"dadurch ge- j
währleistet, daß der Emitterverstärkertransistor 23 zusätzlich '
zu dem als Stromquelle erbietenden Transistor 24 mithilft, den :
erforderlichen Basisspitzenstrom zu liefern. Bei Vollaussteuerung
braucht der Widerstand 22 an den Transistor 23 nur einen Vorspannungsstrom zu liefern, der gleich dem Emittereingangsstrom des
Transistors 11* geteilt durch das ß des Transistors 11' und multijpliziert
mit dem ß des Transistors 23 ist.
In die Vorspannung für einen Betrieb in Klasse A oder AB
der Transistoreni 11· und 12' lässt sich dadurch einstellen, daß
man den Transistoren- 11· und 12· eine Vorspannung zuführt, die
eine« nur geringfügig grösseren Betrag (z.B. im Bereich von 0,55 bis 0,7 Volt) hat, als es für einen Betrieb in Klasse B erforder-.
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! lieh ist. Dies lässt sich dadurch einfach erreichen, daß man
die Übergangsflächen in den Dioden und Transistoren und/oder den
Wert des Vorwiderstandes 22 für einen etwas höheren Spannungsabfall
an den Dioden 19, 20 und 21 und eine höhere Stromdichte bemißt.
Zusätzlich kann die Fläche des Transistors 23 grosser sesin
als die des Transistors 24 , so daß sich am Transistor 23 ein
; kleinerer Vbe/-Spannungsabfall einstellt und dem Transistor 11*
und damit auch dem Transistor 12' eine grössere Vorspannung zugeführt
wird, die einem Betrieb in Klasse A oder AB entspricht. Durch diese Maßnahmen wird die für die Vorspannung benötigte Gesamtverlustleistung
in der Halbleiterscheibe herabgesetzt.
Beim Betrieb in Klasse B sperrt die Diode 15' bei der
Aussteuerung und der Transistor 11' leitet dementsprechend stärker.
Durch die Sperrung der Diode 15' werden die Eingangsleitfähigkeiten
für die in entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Auswanderungen des Eingangssignals symraetriert. Ausserdem liegt
die durch die Diode 15* gebildete Impedanz parallel zum Eingangskreis
parallel zur Eingangsimpedanz am Emittereingang des Transistors 11· wenn die Transistoren 11' und 12* in Verbindung mit
der Diode 15* für einen Betrieb in Klasse A oder AB vorgespannt
sind. Wenn beide leiten, bleibt die Eingangsimpedanz konstant, da die Zunahme der Impedanz bei abnehmendem Stromfluß durch die
Diode 15* ihr Komplement in der Abnahme der Emittereingangsimpedanz
bei der entsprechenden Zunahme des Emitterstromes findet.
Auch beim Betrieb in Klasse A wird das Steuernde Eingangssignal
durch die Schaltungsanordnung derart in Ausgangsströme von den
Transistoren 11' und 12* transformiert, daß eine optimale Wiedervereinigung
in einem Ausgangskreia, z.B. einem Transformator, mit einem linearen übergang sowie ein gleicher Verstärkungsgrad
in den beiden Schaltungshälften mit entsprechend niedriger Asymmetrie und Verzerrung durch die erste Oberwelle gewährleistet sind.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild eines in Klasse B arbeitenden
Leistungsverstärker, der auf einem einzigen Halbleiterchip auf-
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gebaut ist und eine Nenn-Ausgangsleistung von 3 Watt hat. Die
! ganze Schaltungsanordnung, die sich innerhalb des gestrichelten
Rechteckes befindet, wird also durch ein einziges Halbleiter- [ plättchen gebildet.
Die Leistungsendstufe enthält zwei Gegentakt-Dioden-Transistor-Kombinationen
25und 26 gleichen Leitungstyps, die in Reihe geschaltet sind und einen nicht dargestellten äusseren
Verbraucher speisen, der über eine Klemme 27 an einen gemeinsamen
Schaltungspunkt der Reihenschaltung anschließbar ist. Jedem Endstufen-Leistungstransistor ist ein Paar von Emitterverstärker-Vorstufen-
oder Treibertransistoren 28 und 29 vorgeschaltet, die zur Leistungsverstärkung dienen und eine Stromverstärkung bewirken. Die Diodenteile der Dioden-Transistor-Kombinationen 25 und
26 enthalten zwei Transistoren 30 und 31, die als Dioden geschaltet
sind und parallel zu den Eingangselektroden des betreffenden Transistors liegen. Die Kombination eines Transistors mit einer
seinen Eingangselektroden parallelgeschalteten Diode ergibt bei
Realisierung im gleichen Chip einer integrierten Schaltung eine Anordnung mit stabiler Stromverstärkung, die von dem Flächenverhältnis
der übergänge abhängt.
Ein der Paralleldiode zugeführter Eingangsstrom hat eine Änderung des Spannungsabfalls an der Diode zur Folge. Diese
Spannung wird dem Eingang des Transistors zugeführt und steuert den Strom, der vom Emitter in die Basiszone des Transistors injiziert wird. Wenn die Fläche des Basis-Emitter-Überganges der
mit dem Transistor verbundenen Diode in der integrierten Schaltung gleich der Fläche des Basis-EmitterÜbergangs des Transistors
ist, ist der Emitterstrom des Traniistors gleich dem in die Paralf
leldiode dmechfliessenden Strom· Die Stromverstärkung der Transistor-Diodenkombination ist gleich dem Verhältnis der Flächen
des Basis-Emitterüberganges des Transistors und des Überganges
der Diode. Der Verstärkungsgrad ist stabil solange das Verhältnis nicht vergleichbar oder grosser als die natürliche Strom-
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verstärkung (ß) des Transistors wird. Die Transistor-Dioden-Kombination gewährleistet eine stabile Stromverstärkung und
erlaubt eine Vorspannung für einen Betrieb im Klasse B mit einem
Strom von einer stabilen Stromquelle. Die Stromverstärkung der Transistor-Dioden-Kombination kann bei genauer Kontrolle der
übergangsfläche bis zu 20 betragen , ohne daß die Genauigkeit
mit der der Wert der Stromverstärkung vorherbestimmbar ist, leidet. Der Arbeitspunkt der beiden Ausgangstransistoren kann dann
durch einen Strom eingestellt werden, da die Stromverstärkung genau vorherbestimmbar ist und die Spannung an der Klemme 27
kann sehr genau gleich der Hälfte der Speisespannung gemacht werden.
Zwischen die Basis- und Emitter-Elektrode der Emitterverstärkertransistoren 28 und 29 der Vorstufe ist jeweils eine
Diode 'geschaltet, wie oben in Verbindung mit den als Diode geschalteten Transistoren 30 und 31 erwähnt worden ist.
Die Emitterverstärker 28 und 29 werden durch zwei Strominverterstufen 32 und 33 gesteuert, die ähnliche Verstärkungsgradstabilisierte Transistordioden-Kombinationen enthalten, bei
denen Transistoren Verwendung finden, die den entgegengesetzten Leitungstyp wie die Endstufentransistoren haben. Diese Transistoren können lateral aufgebaute PNP-Transistoren sein, welche
trotz ihres niedrigen ß-Stromverstärkungsfaktors als Transistor-Dioden-Kombinat ionen mit stabilem Stromverstärkungsfaktor zur
Phasenumkehr verwendet werden können. Die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 3 enthält eine im B-Betrieb arbeitende Phasenteiler-Vorverstärker- und Vorspannungsschaltung, wie sie oben in Verbindung mit Fig. 1 erläutert wurde. Selbstverständlich könnte
auch die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 2 verwendet werden. Der
Leistungsausgangskreis ist von den Ausgängen des Phasenteiler-Vorverstärkers so gekoppelt, daß sich die Ausgangssignale zur
Speisung eines Verbrauchers im Gegentakt kombinieren.
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-12-
grierte Schaltung mit einer Eingangsklemme 17 versehen. Die
Diode 15 liegt dementsprechend direkt parallel zur Eingangssignalquelle
zwischen der Klemme 17 und der auf Masse oder Bezugspotential liegenden Klemme 18. Die Diode 15 liegt gleichzeitig
zwischen den Eingangselektroden des Transistors 12. Der Transistor
12 und die Diode 15 arbeiten als Transistor-Dioden-Kombination,
deren Stromverstärkung gleich dem Verhältnis der Übergangsflächen des Transistors und der Diode ist. Das Ausgangssignal
des Transistors 12 1st dem Eingang der Transistorkombination 33
zugeführt und liefert nach Phasenumkehr in der Transistor-Dioden-Kombination
33 die Steuerleistung für die Endstufe 26.
Der als Emitterverstärker arbeitende Transistor 11 ist zur Vorspannung seiner Basiselektrode durch einen Gleichstrom
mit dieser an die Vorspannungsdioden 13 und 14 angeschlossen ,um
der Diode 15 über seinen Basis-Emitter-Übergang eine Vorspannung
zuzuführen. Am Basis-Emitter-Übergang des Transistors 11 tritt ein Spannungsabfall von 1 V. _ auf und die restliche Spannung V.
entsteht an der Diode 15. Die Kollektorelektrode des Transistors
11 ist mit der Basiselektrode der Transistor-Dioden-Kombination 32 verbunden.
Die Endstufen der beschriebenen Verstärkerschaltung arbeiten im B-Betrieb. Der Ruhestrom durch die Transistoren 25
und 26 ist dementsprechend klein, er beträgt typischerweise 10 mA. Da der Verstärker als ganzes gleichspannungsgekoppelt ist,
und einen Stromverstärkungsfaktor in der Qrössenordnung von 400
hat, müssen die Ruhe ströme in den Eingangstufen 11 und 12 nicht
nur gleich sondern aich ein Bruchteil !/(Stromverstärkung) des
Ruhestromes der Endstufentraneistoren 25 und 26 also 10 mA/400 =
25 yüa sein.Hierdurch ergibt sich also das schwierig zu lösen- j
den Problem, die sehr kleinen Ströme in den Transistoren 11 und
genau gleich zu machen und stabil su jhältenV
00 9 8 48/15 5 3
Zur Lösung dieses Problems wird die Übergangsfläche der
Diode 15 gleich der Fläche der Basis-Emitter-Diode der Transistoren 11 und 12 gemacht. Der Strom im Transistor 11 ist also
gleich dem in der Diode 15» da diese beiden Bauelemente in Reihe
geschaltet sind, und der Strom in der Diode 15 ist wegen der bei Transistor-Dioden-Kombinationen herrschenden Verhältnisse gleich
dem Strom im Transistor 12.
Um den Ruhestrom im Transistor 11 und der Diode 15 einzustellen,
wird die stromstabilisierte Transistor-Dioden-Kombinationsschaltung
verwendet, die oben beschrieben wurde. Die Übergangsflächen der Dioden 13 und 14 sind wesentlich grosser
als die Übergangsfläche der Transistoren 11 und 12, z.B.. um einen vorgegebenen Faktor, wie 20:1. Unter diesen Umständen kann für
den Widerstand 16 ein Widerstandswert verwendet werden, der sich leicht in einer integrierten Schaltung erzeugen lässt und an
die Dioden 13 und 14 zur Vorspannungserzeugung einen Strom liefert,
der das 20-fache des Ruhestromes betragen kann, der in den Transistoren 11 und 12 fliessen soll. Bei einem typischen
Stromverstärkungsfaktor von 400 zwischen den Transistoren 11 und
25 und den Transistoren 12 und 26 hat der die Dioden 13 und 14
durchfliessende Ruhestrom also den leicht erzeugbaren Wert von
einem Zwanzigstel des Ruhestromes in den Ausgangstransistoren 25 und 26, also 10 mA/20 =500 ,uA, der durch den Widerstandswert
des Widerstandes 16 bestimmt wird.
Ein zwischen den Klemmen 17 und 18 augeführtes Eingangssignal
bewirkt eine Zunahme und Abnahme des Stromflusses durch die Diode 15 und eine entsprechende Zunahme und Abnahme
des Stromflusges durch den Transistor 12 und den Ausgangotranfistor
26. Eine Zunahme des Stromflu9ses durch die Diode 15
ist von finer Abnahme des Stromflusaee durch den Tranaktor 11
die leipht zu einer Sperrung des Tran§iitqrs 11 und
i§S fPiilliiSPi §5 führt. Wenn der Strpm durch die Diode 1%
• -14-
durch den von der Eingangssignalquelle gelieferten Strom herabgesetzt
wird, beginnt der Transistors!! zu leiten und arbeitet in Basisschaltung, wobei auch der Transistor 25 Strom zu führen
beginnt. Durch die Vorspannung der Ausgangstransistoren 25 und 26 mittels eines Stromes, kann das Verhältnis des maximalen
Spitzenstromes zum Ruhestrom groß sein. Unter diesen Verhältnissen muß der Spitzenwert des Steuerstromes für den Transistor 11
den Ruhestromwert um denselben Faktor übersteigen. Der maximale Basisstrom des Transistors Ii ist dann gleich dem maximalen
Emittersteuerstrom geteilt durch ß und muß durch den Widerstand 16 geliefert werden, wie oben erläutert wurde. Wenn die Dioden
13 und 14 groß sind, steht der maximale Basisstrom für den Transistor
11 zur Verfügung und die V^^-Vorspannung liegt im richtigen Bereich für einen Betrieb in Klasse B. Auf diese Weise ist
ein Betrieb in Klasse B gleichzeitig für die Eingangskreis-Fhasenteilerstufe
und die mit ihr galvanisch gekoppelten Leistungsendstufen
gewährleistet.5 Das übliche Problem, daß ein im A-Betrieb
arbeitender Vorverstärker Höherer Leistung benötigt wird, entfiäHt alsovollständig und die Verlustleistung im Halbleiterkörper
der Leistung©verstärkerschaltung hängt ausschließlich von
der Ausgangsleistung ab, während die Leerlaufleistung veraachlässigbar
ist.
tu ι
Claims (8)
- Fat ent ansprüc he1/) Signalübertragungsschaltung mit mindestens zwei Transistoren ,gekennzeichnet durch eine erste Schaltungsanordnung (13*14,15) mit einer ersten Diode (15), die in Reihe mit der Emitter-Kollektor-Strecke des ersten Translators (11) geschaltet ist, so daß dieser Transistor in Basisschaltung arbeitet, eine zweite Schaltungsanordnung zum Betrieb des zweiten Transistors (12) in Emitterschaltung, eine Eingangskreisanordnung (17), die sowohl an die Emitterelektrode des ersten Transistors (11) als auch die Basiselektrode des zweiten Transistors (12) derart gekoppelt ist, daß die Diode (15) zwischen -der Basis- und Emitterelektrode des zweiten Transistors (12) liegt.
- 2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Schaltungsanordnungen eine Anordnung (32,33) zur Gleichstromkopplung der Kollektorelektroden des ersten und zweiten Transistors (11,12) an zwei in Reihe geschaltete Ausgangstransistoren (25,26) enthält, um eine Gegentaktsteuerung zu bewirken und eine Vorspannung für den Betrieb der in Reihe geschalteten Ausgangstransistoren zur erzeugen.
- 3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Basis und Emitter jedes der in Reihe geschalteten Ausgangstransistoren (25,26) eine Diode (30,31) derart verbunden ist, daß Transistor-Dioden-Kombi nationen (25,30; 26,31) entstehen, die vorgegebene, praktisch gleiche Stromverstärkungsfaktoren haben.
- 4.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Schaltungsanordnung00 98 48/1^6 3 ιzwei in Reihe geschaltete Dioden (13,1*0 , die mit der Basiselektrode des ersten Transistors (11) und der Emitterelektrode des zweiten Transistors (12) verbunden sind, sowie eine Impedanzanordnung (16) zur Erzeugung eines Spannungsabfalles, die zwischen de Basiselektrode des ersten Transistors (11) und eine Klemme (+B) einer Betriebsspannungsquelle geschaltet ist, enthält.
- 5.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h gekennzeichnet , daß der erste und der zweite Transistor sowie die erste und die zweite Schaltungsanordnung als Elemente auf einer einzigen Halbleiterscheibe gebildet sind und daß die Übergangsfläche der in Reihe geschalteten Dioden (13,14) groß im Vergleich zur Fläche des Basis-Emitter-überganges des ersten Transistors (11) ist.
- 6.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i e h η e t , daß die elektrischen Betriebseigenschaften der ersten Diode (15) in einer solchen Beziehung zu den elektrischen Betriebseigenschaften der Basis-Emitter-Strecke des zweiten Transistors (12) stehen, daß der Ruhestrom im ersten Transistor (15) im wesentlichen gleich dem Ruhestrom im zweiten Transistor ist.
- 7·) Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Fläche des Überganges der ersten Diode (15) und die Fläche des Basis-Emitter-Überganges des zweiten Transistors (12) im wesentlichen gleich der Fläche des Basis-Emitter-Überganges des ersten Transistors (11) sind und diese Bauelemente in einem einzigen Halbleiterkörper gebildet sind.
- 8.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, Hei der die erste Schaltungsanordnung drei Dioden und eine einen Spannungsabfall verursachende Impedanzanordnung zwischen zwei Betriebs-009848/1563spannungsklenimen enthält, dadurch gekennzeichnet , daß die in Reihe geschalteten Emitter-Kollektor-Strekken eines dritten und eines vierten Transistors (23,24) der Reihenschaltung aus der Impedanzanordnung (20) und den drei weiteren Dioden (19,20, 2*1) parallel geschaltet sind, daß die Basis-Emitter-Strecke des vierten Transistors (24) der zweiten Diode (19) parallelgeschaltet iit, daß die Basis-Emitter-Strecke des dritten Transistors (23) der zweiten , dritten und vierten Diode (19, 20, 21) parallelgeschaltet ist und daß die Emitterelektrode des dritten Transistors (23) mit der Basiselektrode des ersten Transistors _(11'2 verbunden ist (Figur 2).09 848/1563
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