DE1948464C3 - Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder Bohrmaschinen - Google Patents
Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder BohrmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/48—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
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Description
Die Erfindung betrifft einen um drei Achsen schwenkbaren Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/
oder Bohrmaschinen, mit einer Konsole von einer ^0
bestimmten Auskraglänge, die an einer senkrechten Aufspannfläche eines am Maschinenständer vertikal
verfahrbaren Maschinenschlittens od. dgl. in verschiedenen Winkellagen festlegbar ist, ferner mit einem
Querschlittenbett als Träger eines auf diesem mittels Spindel in der Normallage horizontal verstellbaren
Querschlittens, das in der Konsole um eine zur Aufspannfläche parallele, waagerechte Schwenkachse
schwenkbar angeordnet und in der jeweiligen Lage mittels auf einem Kreisbogen über eine bestimmte
Bogenlänge verteilt angeordneter Spannschrauben mit seinen Wangen an die Konsole festklemmbar ist, und
schließlich mit einer vom Querschlitten getragenen Aufspannplatte mit in Normallage horizontaler Spannfläche, die um eine zur Querschlittenoberfläche
senkrechte Achse schwenkbar ist.
Bei einem solchen bekannten Aufspanntisch liegt die Schwenkachse des Querschlittens an dem von der
Aufspannfläche des Maschinenschlittens abgekehrten Ende der Konsole, wodurch der Querschlitten mit ^0
seinem Schwerpunkt jenseits der Schwenkachse in Richtung auf den Maschinenschlitten zu liegt. Mit dieser
bereits vorgeschlagenen Anordnung soll erreicht werden, daß die Bearbeitungserschütterungen nicht zu
einem Umschlagen des Querschlittens nach vorn führen ^5
können, da dieser den Maschinenschlitten wenigstens teilweise überragt und somit sich auf diesem abstützen
kann.
Nachteilig ist es jedoch, daß die angestrebte Wirkung,
nämlich eine Verhinderung des Umschlagen des Querschlittens nur in einer eäHzigen Aufspannlage
erreichbar ist, nämJich dann, wenn der Querschlitten
auch tatsächlich in horizontaler Lage den Maschinenschlitten überragt und sich auf diesem abstützen kann. In
allen anderen Schwenklagen nach vorn ist die vorgesehene Abstützung nicht erreichbar, weil sogar
noch infolge der unsymmetrischen Anordnung der Schwenkachse die Gefahr des Zurückschiagens des
Querschlittens auf den Maschinenschlitlen besteht, wasmindestens ebenso nachteilig ist wie ein Umschlagen
des Querschlittens nach vorn. Auch in diesem Fall gehen Werkzeuge und Werkstück zu Bruch. Nachteilig ist bei
der bereits vorgeschlagenen Anordnung ferner, daß durch die Verlagerung der Schwenkachse nach vorn an
das dortige Ende der Konsole die in die Konsole eintretenden Waagen im wesentlichen hinter der
Schwenkachse liegen müssen, so daß bei einer Ausschwenkung des Querschlittens nach vorn unten die
Klemmfläche zwischen Wangen und Konsole verringert wird. \ucb hierdurch wird ein Lösen der Klemmung bei
ausgeschwenkter Lage relativ leicht möglich. Schließlich ist es bei der bereits vorgeschlagenen Anordnung
nachteilig, daß infolge der Abstützung auf dem Mascbinerschlitten ein Verschwenken des Querschlittens auf den Maschinenschlitten zu durch eben diese
Abstützung verhindert ist. Hierdurch ist die universelle Anwendbarkeit eines derartigen Aufspanntisches stark
beeinträchtigt.
Bei anderen bekannten Anordnungen liegt die Schwenkachse des Querschlittens an dem dem Maschinenschlitten zugewandten Ende der Konsole, wobei hier
aber tatsächlich die gravierende Gefahr besteht, daß infolge des Übergewichtes des Querschlittens und der
übrigen Tischteile ein Abklappen des Querschlittens nach voi η während der Bearbeitung auftreten kann.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrun de. einen Aufspanntisch der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß eine sichere Festlegung des Querschiit
tens in jeder Schwenklage möglich ist, ohne daß hierdurch die universelle Anwendbarkeit des Aufspanntisches beeinträchtigt wird. Die Festlegung soll hierbei
bei auftretenden Erschütterungen durch den Bearbeitungsvorgang nicht leicht lösbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich in einer Horizontalverstellage des Querschlittens Schwenkachse und Schwerpunkt des Querschlittens und/oder der Aufspannplatte in einer gemeinsamen
Vertikalebene befinden, wie bei schwenkbaren Aufspanntischen an sich bekannt, daß ferner die Auskragelänge der Konsole wenigstens 2Zh der Kreisbogenradius
etwa '/3 der Länge des Querschlittens und die Bogenlänge, über die die Spannschrauben beidseits der
Vertikalebene auf dem Kreisbogen verteilt angeordnet sind, wenigstens 120° beträgt.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die während des Bearbeitungsvorganges auftretenden Belastungen
immer möglichst nahe zur Schwenkachse des Querschlittens liegen, und zwar auch dann, wenn in bezug auf
das Werkstück der Lastangriff außermittig erfolgt. Eine Festspannung zwischen den Wangen des Querschlittens
und der Konsole kann außerdem infolge der mittigen Anordnung der Schwenkachse zwischen relativ großen
Flächen erfolgen, so daß die hierdurch auftretende größere Flächenreibung schwingungsdämpfend wirkt.
Außerdem wird das auf die Festspannung wirkende Drehmoment infolge des Gewichtes des Werkstückes
bei Aufspannung und Bearbeitung weitgehend verringert
bzw. bei einem symmetrisch ausgebildeten und symmetrisch aufgespannten Werkstück vollständig
beseitigt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, aaß die Spannfläche
zwischen den Wangen des Querschlittens und der Konsole auch bei verschiedenen Neigungslagen des
Querschlittens immer konstant bleibt, so daß auch bei größeren Neigungen nicht die Gefahr des Umschlagens
besteht. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird überdies auch ein Hinschwenken auf den Maschinenschlitten
nicht behindert, so daß die Universalität des Aufspanntisches nicht beeinträchtigt wird.
Durch die Größe der Konsole und die beidseitige Anordnung der Spannschrauben zur Schwenkachse
wird eine drehmomentensichere Klemmung herbeigeführt, die ebenfalls nach beiden Seiten wirkt und auch
bei dem Auftreten stärkerer Erschütterungen während der Bearbeitung oder bei dem Auftreten eines größeren
Drehmomentes ein Umkippen des Tisches mit Sicherheit verhindert.
Die Größe der Konsole gestattet es außerdem, den Abstand zwischen der Schwenkachse und den einzelnen
Spannschrauben möglichst groß zu hallen.
Durch diese Ausbildung bietet die erfindungsgemäße Anordnung auch Vorteile gegenüber einem anderen
bekannten schwenkbaren Aufspanntisch, bei welchem mit dem Tisch verbundene Wangen gegenüber einem
Zwischenstück schwenkbar sind, wobei beide Teile mit bogenförmigen Schlitzen ausgerüstet sind. Bei dieser
Anordnung liegt die Schwenkachse des Tisches an dem einen Ende der Wangen und die bogenförmigen Schlitze
mit Arretierungsschrauben an deren anderem Ende, so daß der Drehmomentaufnahme von der Schwenkachse
aus gesehen nur die halbe Tischbreite zur Verfügung steht.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine
Universal-Bohr- und Fräsmaschine mit dem erfindungsgemäßen Aufspanntisch;
Fig. 2 zeigt Aufspanntisch nach F i g. 1 in
vi größertem Maßstab in Seitenansicht;
F i g. 3 ist die Ansicht 111-111 nach F i g. J
F i g. 4 ist die Draufsicht IV-IV nach F i g. 3.
Gemäß Fig.l ist an einem Ständer 1 der Universal-Bohr- und Fräsmaschine mit einem Bohr und
Fräskopf 2 ein Maschinenschlitten 3 verfahrbar angeordnet, der an einer Aufspannfläche 4 den
erfindungsgemäßen Aufspannlisch 5 trägt.
F i g. 2 zeigt in verschiedenen Neigungslager, festspannbar
ist, wobei die Zwischenplatte 8 (vergleiche auch F i g. 3) über Schraubenbolzen 8a, die in Nuten 25
des Maschinenschltttens 3 eingreifen, an dem Maschinenschlitten festgespannt ist.
Die Konsole 6 übergreift Wangen 9 eines Querschlittenbettes eines Querschlittens 10 des Aufspanntisches,
der mittels einer Spindel 11 durch Betätigung eines Handrades 12 in Richtung des Pfeiles 13a verstellbar ist.
Der Querschlitten 10 trägt eine um eine zu seiner Oberfläche senkrechte Achse verstellbare Aufspannplatte
13, die in ihrer jeweiligen Einstellage durch Schrauben 14 festgelegt wird. Schrauben 15 dienen der
Fixierung des Querschlittens 10.
Der Einstellung der Schwenklage des Querschlittenbettes
in Richtung des Pfeiles 16 dient ein Spindeltrieb 17 (vergleiche Fig.3), wobei der Fixierung des
Querschlittens 10 in der jeweiligen Einstellage auf
ίο einem Kreisbogen 18 angeordnete Schrauben 19 dienen.
Die Schrauben 19 klemmen die Wangen 9 des Querschlittenbettes gegen die Konsole 6 fest Bei einer
Betätigung des Spindeltriebes 17 wird das Querschlittenbett um seine Querachse 20 geschwenkt. Wie aus
Fig.2 weiter hervorgeht, beträgt die Länge des
Kreisbogens, auf welcher die Schrauben 19 wirksam werden, also der Kreisbogenabstand zwischen den
beiden äußersten Schrauben etwa 140", während ihr Abstand A zur Schwenkachse 20 etwa ein Drittel der
Länge des Querschlittens 10 beträgt. Auf diese Weise wird eine relativ große schwingungsdämpfende Klemmfläche
zwischen den Wangen 9 und der Konsole 6 herbeigeführt. Bei der dargestellten Ausführungsform
liegt die Schwenkachse 20 des Querschlittenbettes etwa in der zur Querschlittenoberfläche senkrechten Ebene
durch den Schwerpunkt der Aufspannplatte 13. Ein symmetrisch ausgebildetes und symmetrisch zur Aufspannplatte
13 aufgespanntes Werkstück übt also kein Drehmoment um die Schwenkachse 20 aus. Darüber
hinaus ist es möglich, außerdem den Querschlitten abweichend von der dargestellten Ausführungsform so
auszubilden, daß zusätzlich sein Schwerpunkt ebenfalls in der senkrechten Ebene 21 liegt, welche durch die
Schwenkachse 20 geht.
Die Konsole 6 hat an ihrem dem Maschinenschlitten 3 abgewandten Ende eine nach unten weisende Schrägfläche
24, die zwischen dem Konsolenende und der Schrägachse 20 verläuft. Die Neigung der Schrägfläche
24 gegenüber der Horizontalebene des Querschlittens 10 kann etwa 30° bis 60" betragen. Je größer die
Neigung der Schrägfläche 24 ist, desto weiter kann der Querschlitten 10 in Richtung des Pfeiles 16 nach vorn
unten herumgeschwenkt werden. Die Neigung der Schrägfläche 24 wird Richtung die notwendige Größe
der Klemmfläche zwischen der Konsole 6 und den Wangen 9 begrenzt.
Fig. 3 ist die Ansicht HI-III nach Fig. 2 und läßt insbesondere die Anordnung der Zwischenplatte 8
mittels der Bolzen 8a auf dem Maschinenschlitten 3 erkennen sowie die um eine senkrechte Achse zur
Aufspannfläche des Maschinenschlittens 3 mögliche Verschwenkbarkeit des Aufspanntisches 5, wobei die
jeweilige Winkellage durch Schrauben 22 fixierbar ist. Ferner läßt F i g. 3 die Lage der Konsole 6 zu Wangen 9
des Querschlittenbettes und die Breitenausdehnung der Aufspannplatte 13 erkennen.
F i g. 4 ist die Draufsicht IVlV auf F i g. 3 und zeigt
die Aufspannplatte 13 mit Aufspannuten 23 und Quernuten 24.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch: *Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder Bohrmaschinen, mit einer Konsole von einer bestimmten Auskraglänge, die an einer senkrechten Aufspannfläche eines am Maschinenständer vertikal verfahrbaren Maschinenschlittens od. dgL in verschiedenen Winkellagen festlegbar ist, ferner mit einem Querschlittenbett als Träger eines auf diesem mittels Spindel in der Normallage horizontal verstellbaren Querschlittens, das in der Konsole um eine zur Aufspannfläche parallele, waagerechte Schwenkachse schwenkbar angeordnet und in der jeweiligen Lage mittels auf einem Kreisbogen über eine bestimmte Bogenlänge verteilt angeordneter Spannschrauben mit seinen Wangen an die Konsole festklemmbar ist, und schließlich mit einer vom Querschlitten getragenen Aufspannplatte mit in Normallage horizontaler Spannfläche, die um eine zur Querschlittenoberfläche senkrechte Achse schwenkbar ist. dadurch gekennzeichnet, daß sich in einer Horizontalverstellage des Querschlittens (10) Schwenkachse(20) und Schwerpunkt des Querschlittens (10) und/oder der Aufspannplatte (13) in einer gemeinsamen Vertikalebene (2!) befinden, wie bei schwenkbaren Aufspanntischen an sich bekannt, daß ferner die Auskraglänge der Konsole (6) wenigstens 2h, der Kreisbogenradius (A/ etwa Vj der Länge des Querschlittens (10) und die Bogenlänge, über die die Spannschrauben (19) beidseits der Vertikalebene(21) auf dem Kreisbogen verteilt angeordnet sind, wenigstens 120° beträgt.35
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691948464 DE1948464C3 (de) | 1969-09-25 | 1969-09-25 | Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder Bohrmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691948464 DE1948464C3 (de) | 1969-09-25 | 1969-09-25 | Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder Bohrmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948464A1 DE1948464A1 (de) | 1971-05-27 |
| DE1948464C3 true DE1948464C3 (de) | 1975-07-31 |
Family
ID=5746458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691948464 Expired DE1948464C3 (de) | 1969-09-25 | 1969-09-25 | Um drei Achsen schwenkbarer Aufspanntisch für Universal-Fräs- und/oder Bohrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1948464C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19641831B4 (de) * | 1996-10-10 | 2007-02-08 | Deckel Maho Pfronten Gmbh | Universal-Fräs- und Bohrmaschine |
-
1969
- 1969-09-25 DE DE19691948464 patent/DE1948464C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1948464A1 (de) | 1971-05-27 |
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