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CH420791A - Konsolfräsmaschine - Google Patents

Konsolfräsmaschine

Info

Publication number
CH420791A
CH420791A CH1300063A CH1300063A CH420791A CH 420791 A CH420791 A CH 420791A CH 1300063 A CH1300063 A CH 1300063A CH 1300063 A CH1300063 A CH 1300063A CH 420791 A CH420791 A CH 420791A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
console
milling machine
spindle head
spindle
vertical
Prior art date
Application number
CH1300063A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Ing Deckel
Wilhelm Dipl-Ing Dec Friedrich
Original Assignee
Hans Dr Ing Deckel
Deckel Friedrich Wilhelm Dipl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Dr Ing Deckel, Deckel Friedrich Wilhelm Dipl filed Critical Hans Dr Ing Deckel
Publication of CH420791A publication Critical patent/CH420791A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • B23C1/10Milling machines not designed for particular work or special operations with both horizontal and vertical working-spindles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/30Milling
    • Y10T409/30784Milling including means to adustably position cutter
    • Y10T409/308568Plural cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


  Konsolfräsmaschine    Bei Fräsmaschinen, deren Aufspanntisch für das  Werkstück in drei Koordinatenrichtungen beweglich  sein soll, wird die Konsolbauweise wegen der verti  kalen Beweglichkeit des Aufspanntisches gewählt. Bei  solchen Konsolfräsmaschinen ist somit ein     konsol-          artiger    Aufspanntisch-Träger vorhanden, welcher in  senkrechten Führungen am Maschinenständer ver  schiebbar ist, wobei die Verschiebung z.B. durch  Schraubenspindel oder Hydraulik erfolgen kann.  



  Bei als Universal-Fräsmaschine ausgebildeten  Konsolfräsmaschinen benötigt man sowohl eine  horizontale als auch eine vertikale Spindel.  



  Die Erfindung betrifft nun eine     Konsolfräsma-          schine    mit einem in drei Koordinatenrichtungen be  weglichen Aufspanntisch für das Werkstück, gekenn  zeichnet durch einen Spindelkopf mit zwei parallelen  Werkzeugspindeln, deren Achsen     in    einer zur Quer  bewegung des Tisches parallelen Vertikalebene lie  gen, wobei der Spindelkopf um eine zur Längsbe  wegung des Tisches parallele Achse schwenkbar ist.  



  Mit einem solchen Spindelkopf kann man zwei  ausgezeichnete Endstellungen desselben erreichen, in  denen die beiden Spindeln entweder     horizontal    oder  vertikal liegen. Bei horizontaler Spindellage lässt die  obere der beiden Spindeln die Bearbeitung besonders  hoher Werkstücke zu, während bei vertikaler Spindel  lage Werkstücke bearbeitet werden können, deren  Breite den Verstellbereich des Tisches in Querrich  tung überschreitet.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er  findung ist die Schwenkachse des Spindelkopfes zwi  schen den beiden Werkzeugspindeln und derart     aus-          sermittig    angeordnet, dass sie bei horizontaler Stellung  der Spindel der unteren Spindel näher liegt als der  oberen. Wird dabei ausserdem die Lagerung der obe-    ren Spindel als Ausleger ausgebildet, so hat diese in  ihrer Vertikalstellung die gleiche Lage zum Aufspann  tisch wie die üblichen fest eingebauten Vertikalspin  deln von Vertikalfräsmaschinen oder die ansetzbaren  Vertikalspindeln von Universal-Fräsmaschinen.  



  Bei einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform  der Erfindung ist der Spindelkopf mit seinen Stirn  flächen zwischen den senkrechten Armen eines     U-          förmigen    Doppelständers eingespannt. Dieses Merk  mal gibt dem Ständer die Stabilität eines geschlossenen  Rahmens, da der eingespannte Spindelkopf die Wir  kung einer Kopftraverse hat. Zugleich erhält der  Spindelkopf selbst durch die zweiseitige Einspannung  eine ausgezeichnete Stabilität.  



  Die U-Form des Doppelständers ermöglicht es  auch, die Vertikalführungen des Tischkonsols sehr  lang und mit grossem Abstand voneinander     auszu-          bilden,    wenn sie an den senkrechten Armen des Dop  pelständers angeordnet werden. Dadurch erhöht sich  die Genauigkeit der Konsolführung.

   Eine weitere Fol  ge des grossen Abstandes der Vertikalführungen ist,  dass das Konsol breit und damit auch die Längs  führung des Tisches lang sein kann, während die     U-          Form    des Ständers es gestattet, das Konsol in Quer  richtung zu vergrössern, so dass es bis in den Raum  zwischen den senkrechten Ständerarmen sich er  streckt und so auch die lange Ausbildung der Quer  führung des Tisches ermöglicht.

       Insgesamt    ergeben  sich also     im    Zusammenhang mit den Hauptmerk  malen der Erfindung, der Schwenkbarkeit des     Spin-          delkopfes    um eine zur Längsbewegung des Tisches  parallele Achse und der zweiseitigen Einspannung des  selben, sehr vorteilhafte Verhältnisse für die Führung  des Tisches in     allen    drei     Koordinatenrichtungen,    wel  che es in gleicher Weise wie die erhöhte Stabilität der      Spindeln gestatten, schwere Fräsarbeiten auf einer re  lativ     kleinen    Maschine durchzuführen.  



  Um für     Horizontalarbeiten    einen Gegenhalter an  zubringen, kann an der Frontseite des Spindelkopfes  eine Schiene vorgesehen sein, in welche der Gegen  halter     eingeschoben    werden kann.     Im    Zusammen  hang hiermit können bei der Erfindung     gleichartige     Schienen auch an der Oberseite der Doppelständer  arme derart vorgesehen     sein,    dass durch Schwenken  des Spindelkopfes seine Schiene mit den Ständer  schienen fluchtend ausgerichtet werden kann.

   Es ist  dann sehr einfach, den Gegenhalter auf den Spindel  kopf aufzuschieben oder ihn zu entfernen und durch  andere abnehmbare     Zusatzaggregate,    etwa einen  Werkzeugkopf für Stossarbeiten, zu ersetzen, ohne  dass diese angehoben werden müssen. In. geicher  Weise können auch andere Zubehörteile auf der  Oberseite der Ständerarme untergebracht und wahl  weise auf den Spindelkopf aufgeschoben werden. Sie  beanspruchen auf diese Weise keinen zusätzlichen  Platz.  



  Weitere Merkmale ergeben sich aus der Beschrei  bung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  beispieles in Verbindung mit den Ansprüchen.  



  Es zeigen:  Fig. 1 eine Fräsmaschine in Vorderansicht,  Fig. 2 die Maschine nach Fig. 1 in Seitenansicht,  Fig. 3 die Maschine nach Fig. 1 und 2 in Drauf  sicht,  Fig. 4 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig.  1-3 in anderer Betriebsstellung.  



  An einem Maschinenrahmen 10, welcher     U-för-          mig    ausgebildet ist und zwei senkrechte Ständer 12  und 14 hat, ist in senkrechten Führungen 16 ein     Kon-          sol    18 durch das Handrad 20 heb- und senkbar ge  führt. Das Konsol trägt einen Querschlitten 22, der  durch das Handrad 24 bedient wird, und auf den Quer  schlitten einen Längsschlitten 26, der durch das Hand  rad 28 bedient wird. Die Verbindung 30 zwischen  den Ständern 12 und 14 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich,  so ausgebildet, dass das Konsol bis in den Raum  zwischen den Ständern hineinragt, so dass die Füh  rung für den Querschlitten 22 lang ausgebildet sein  kann.  



  Die Ständer 12 und 14 sind in ihrem oberen Teil  innenseitig als Flansch ausgebildet. Zwischen den  Flanschen ist ein Spindelkopf 32 eingespannt. Der  Spindelkopf ist um eine horizontale Achse schwenk  bar und wird durch das Handrad 34 betätigt.  



  Der Spindelkopf 32 enthält zwei parallele     Werk-          zeugspindeln    36 und 38. Die Werkzeugspindel 38 ist  in einem Ausleger 40 angeordnet. Die Spindeln werden  wahlweise oder gemeinsam durch einen Motor 42 an  getrieben. Die Schaltanlage für diesen Motor und für  die Vorschub- und Zustellbewegungen ist in einem  Schaltschrank 44 untergebracht. Ein im Spindelkopf  32 eingebautes Schaltgetriebe wird durch das Stellrad  45     betätigt.       An der Frontseite des Spindelkopfes 32 ist eine  Schiene 46 vorgesehen, in welcher ein Gegenhalter  48 eingesetzt ist. Der Gegenhalter ist durch eine Stütze  50 abgestützt, welche lösbar auf dem Konsol 18 be  festigt ist (Fig. 2).

   Auf der Oberseite der Ständer 12  und 14 sind Schienen 52 und 54 derart angeordnet,  dass sie mit der Schiene 46 fluchten, wenn der Spin  delkopf aus der Stellung nach Fig. 2 um 90  entgegen  dem     Uhrzeigersinn    geschwenkt wird. Auf die Schiene  52 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Stosskopf 56, auf  die Schiene 54 der Gegenhalter 48 aufgeschoben.  



  Die Fräsmaschine ist in der in Fig. 1-3 darge  stellten Stellung eine Horizontal-Fräsmaschine, in der  Stellung nach Fig. 4 eine Vertikal-Fräsmaschine. Die  auf den Schienen 52 und 54 aufgeschobenen Zube  hörteile können wahlweise auf die Schiene 46 aufge  schoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Konsolfräsmaschine mit einem in drei Koordina tenrichtungen beweglichen Aufspanntisch für das Werkstück, gekennzeichnet durch einen Spindelkopf mit zwei parallelen Werkzeugspindeln, deren Achsen in einer zur Querbewegung des Tisches parallelen Vertikalebene liegen, wobei der Spindelkopf um eine zur Längsbewegung des Tisches parallele Achse schwenkbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Konsolfräsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse ausser- mittig zwischen den beiden Werkzeugspindeln derart angeordnet ist, dass sie der bei Horizontalstellung der Spindeln unteren Spindel näher liegt als der oberen, und dass die Lagerung der oberen Spindel als Aus leger ausgebildet ist. 2.
    Konsolfräsmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spindelkopf mit seinen Stirnflächen zwischen den senkrechten Armen eines U-förmigen Doppelständers eingespannt ist. 3. Konsolfräsmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Vertikalführungen des Tischkonsols an den senkrechten Armen des Doppel ständers angeordnet sind.
    4. Konsolfräsmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass an der Frontseite des Spindelkopfes und an der Oberseite der Doppel ständerarme Schienen zur Aufnahme eines Gegen halters oder eines anderen abnehmbaren Aggregates derart vorgesehen sind, dass durch Schwenken des Spindelkopfes seine Schiene mit den Ständerschienen fluchtend ausgerichtet werden kann.
CH1300063A 1962-12-21 1963-10-21 Konsolfräsmaschine CH420791A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0040567 1962-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH420791A true CH420791A (de) 1966-09-15

Family

ID=7045501

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1300063A CH420791A (de) 1962-12-21 1963-10-21 Konsolfräsmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3195413A (de)
CH (1) CH420791A (de)
GB (1) GB1044588A (de)

Families Citing this family (5)

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Publication number Publication date
US3195413A (en) 1965-07-20
GB1044588A (en) 1966-10-05

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