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DE712736C - Konsolfraesmaschine - Google Patents

Konsolfraesmaschine

Info

Publication number
DE712736C
DE712736C DEJ57248D DEJ0057248D DE712736C DE 712736 C DE712736 C DE 712736C DE J57248 D DEJ57248 D DE J57248D DE J0057248 D DEJ0057248 D DE J0057248D DE 712736 C DE712736 C DE 712736C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
console
milling machine
support columns
horizontal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ57248D
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Jereczek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ57248D priority Critical patent/DE712736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE712736C publication Critical patent/DE712736C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • B23C1/02Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle
    • B23C1/025Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle with working-spindle movable in a fixed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Konsolfräsmaschine Die Erfindung betrifft eine Konsolfräsmaschine, bei :der zwei in der Vorschubrichtung des Werkstückes angeordnete und die Höhenverstellung des Tisches bewirkende Spindeln den um eine waagerechte Achse schwenkbaren Tisch abstützen, nach Patent 667 330, und sie bezweckt, etwaiges Spiel zwischen Quertisch (Bett) und Konsol selbsttätig zu beseitigen, so daß der die Maschine Bedienende in dieser Beziehung, im Gegensatz zu den bisher bekannten Fräsmaschinen, keine Einstellungen vorzunehmen hat und daß sich dieses, Spiel beispielsweise beim Gleichlauffräsen nicht nachteilig auswirken kann.
  • Im wesentlichen besteht die Erfindung ,darin, daß der Quertisch (Bett) unter einem Winkel zur Waagerechten angeordnet ist und von den beiden senkrecht zur Oberfläche des Längstisches angeordneten, eine Verschiebung des Quertisches in Arbeitsrichtung zulassenden Stützsäulen, die an der- tiefer liegenden Seite befindliche Säule bis in die Nähe der Längstischunterseite reicht. -Infolge der Anordnung des Quertisches unter einem Winkel zur Waagerechten hat der Quertisch, an sich das Bestreben, sich in Richtung der Neigung gegenüber dem entsprechend- dem Hauptpatent eine Rundführung für den Quertisch bildenden Konsol zu verlagern: Diese Wirkung wird durch die aus der Fräsarbeit herrührende Waagerechtkraft erhöht. Die aus der Fräsarbeit herrührenden Kräfte erzeugen gleichzeitig ein Drehmoment, das den Quertisch um die an seiner tiefer liegenden Seite befindliche längere Stützsäule als Drehpunkt zu kippen sucht. Hierdurch wird aber die die Rundführung umfassende Hohlzylinderfläche des Quertisches in ihrem unteren, der kürzeren Stützs - äule zugekehrten Viertel ,gegen die Rundführung gepreßt, wodurch jedes Spiel ausgeschaltet und somit jede unbeabsichtigte Bewegung des Quertisches gegenüber dem Konsol verhindert ist. jede Erhöhung der aus der Fräsarbeit herrührenden Kräfte hat ein stärkeres Anpressen der Hohlzylinderfläche des Quertisches an der Rundführung zur Folge.
  • t' 9 Es ist an sich bekannt, bei Konsolfräsmaschinen den Quertisch mit dem Längstisch schräg einzustellen. Diese Schrägstellung bezweckt aber lediglich, bei der Bearbeitung von kegelförmigen Werkstücken die Erzeugende der Mantelfläche des Werkstückes in waagerechte Lage zu bringen.
  • Gemäß der Erfindung ist außerdem die Anordnung zweckmäßig derart, daß der Quertisch sich auf Tragplatten der Stützsäulen abstützt, wobei die zwischen der an der tiefer liegenden Seite befindliche Stützsäule und dem Quertisch eingeschalteten Tragplatten stärkere Neigung gegenüber der Waagerechten aufweisen als die Tischoberfläche.
  • Hierdurch wird eine Verstärkung des Anpressungsdruckes zwischen Quertisch und Rundführung erreicht.
  • Ferner kann die Anordnung gemäß der Erfindung derart sein, daß die Rundführung mit den Stützsäulen durch seitliche Arme verbunden ist, die an den Stützsäulen mittels Muttern in der Höhe verstellbar sind, wodurch eine Verstrebung der Stützsäulen miteinander erfolgt. Auf :der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Vorderansicht einer Fräsmaschine gemäß der Erfindung bzw. einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2, Abb. 2 eine Seitenansicht der Fräsmaschine. Die Ebene il, zu der die ganze Maschine auf einem als Kühlmittelbehälter ausgebildeten Grundgestell i senkrecht steht, liegt unter einem bestimmten Winkel zur Waagerechten. Der Ständer 2 der Maschine besitzt eine Geradführung 3 für eine auf und ab, bewegbare Konsolplatte 31 -, an der die im wesentlichen zylindrische Konsole 32 (Rundführung) sitzt. Auf dieser ist das Querbett 4 mit einem hohlzylindrischen Mittelstück 41 quer verschiebbar. Auf dem Querbett ist der Frästisch 5 hin und her bewegbar.
  • In dem Gegenhalter 9 und im Ständer 2 ist die Frässpindel 8 in' bekannter Weise gelagert. Der verschiebbare Gegenhalter 9 ist zur Versteifung der Maschine mit dem Querbett 4 durch eine senkrechte Säule 16 verbunden.
  • Das Querbett 4 ruht auf zwei Führungssäulen 17 und 171, die sich in den auf dem Untergestell i befestigten Hülsen 18 führen und sich mittels Kugellager I9 auf den röhrenförmigen Muttern 7 und 71 abstützen. Diese können sich auf den im Untergestell i fest angeordneten Gewindespindeln 6 und 61 verschrauben.
  • Die Stützsäule 171 ist wesentlich länger als die Säule 17. Das Querbett 4 wird somit durch die Säule 171 an einer höher liegenden Stelle gestützt als durch die Säule 17.
  • An dem oberen Ende der röhrenförmigen Muttern ist je ein Schneckenrad 2o, befestigt. Diese beiden Schneckenräder können mittels einer gemeinsamen durchgehenden Schneckenwelle 2I von Hand oder maschinell gedreht werden, um das Querbett 4 samt der Rundführung (Konsol) 31, 32 zu heben oder zu senken. Die oberen Enden der Hohlsäulen 17,171, in denen sich die Schneckenräder 2o befinden, werden von Armen 22 umfaßt, die an dem Konsol 32 befestigt sind und durch den zylindrischen Hohlkörper 41 des Querbettes hindurchgreifen.
  • Die Abstützung des Querbettes 4 auf den Stützsäulen 17, 171 erfolgt durch Zwischenplatten, und zwar ist auf der Säule 17 eine Tragplatte :23 angebracht, auf der eine am Querbett befestigte Platte 231 ruht. Die Tragfläche dieser beiden Platten liegt parallel zur Tischebene. Auf der Stützsäule 171 ist eine Platte 24 befestigt, auf der eine am Querbett verschiebbar angebrachte Platte 241 ruht. Die Tragfläche. dieser beiden Platten liegt zu dem weiter unten angegebenen Zweck schräg zur c Tischebene, und zwar derart, daß die Neigung Z> dieser Tragflächen größer ist als die Neigung des Tisches. Durch Verschieben der keilförmigen Platte 241 nach innen können etwaige Differenzen in der Einstellung ausgeglichen werden.
  • Durch die Verwendung der Rundführung kann der durch den Fräser erzeugte Horizontaldruck keine Verkantung an der senkrechten Prismenführung hervorrufen, weil der Rundteil der Konsole diese Drücke gleichmäßig an den Ständer abgibt.
  • Die beschriebene Anordnung ermöglicht, die Konsole auf den Stützsäulen zu verstellen, und zwar mit Hilfe von Muttern 25 der Stützsäule 17 oder Muttern 26 der Stützsäule 171.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Konsolfräsmaschine, bei der zwei in der Vors,chubrichtung des Werkstückes angeordnete und die Höh#enverstellun- des Tisches bewirkende Spindeln den uni eine waagerechte Achse schwenkbaren Tisch abstützen, nach Patent 667 330, dadurch ekennzeichnet, daß der Quertisch (4) (Bett) unter einem Winkel zur Waagerechten angeordnet ist und von den beiden senkrecht zur Oberfläche des Längstisches .angeordneten, eine Verschiebung des Quertisches in Arbeitsrichtung zulassenden Stützsäulen, die an der tiefer liegenden Seite befindliche Säule (171) bis in die Nähe der Längstischunterseite reicht.
  2. 2. Konsolfräsmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Quertisch (4) sich auf Tragplatten (23, 24) der Stützsäulen (17, 171) abstützt, wobei die zwischen der an der tiefer liegenden Seite befindlichen Stützsäule (171) und ,dem Quertisch (4) eingeschalteten Tragplatten (24, 241) stärkere Neigung. gegenüber der Waagerechten aufweisen als die Tischoberfläche.
  3. 3. Konsolfräsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundführung (32) mit den Stützsäulen (17, 171) durch seitliche Arme (22) verbunden ist, die an den Stützsäulen (17, 171) mittels Muttern (25, 26) in der H#öhe verstellbar sind.
DEJ57248D 1937-02-28 1937-02-28 Konsolfraesmaschine Expired DE712736C (de)

Priority Applications (1)

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DEJ57248D DE712736C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Konsolfraesmaschine

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DEJ57248D DE712736C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Konsolfraesmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE712736C true DE712736C (de) 1941-10-24

Family

ID=7207221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ57248D Expired DE712736C (de) 1937-02-28 1937-02-28 Konsolfraesmaschine

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