DE1948363U - Vorrichtung zum herstellen von elektrischen kabeln oder leitungen, die baugruppen mit reversierendem schlag aufweisen. - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von elektrischen kabeln oder leitungen, die baugruppen mit reversierendem schlag aufweisen.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
Description
■Α. 447 035*25.8.66
Hackethal- Draht- und Kabel-Werke PA 704
Aktiengesellschaft 23«. 8„ 1966
Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Kabeln oder Leitungen,
die Baugruppen mit reversierendem Schlag aufweisen
Bs ist bereits bekannt, bei elektrischen Kabeln und Leitungen Baugruppen vorzusehen, die einen reversierenden Schlag aufweisen.
So werden z. B. bei Starkstromkabeln in bestimmten Ausführungsformen
die konzentrischen Nulleiter aus einer Anzahl paralleler Drähte aufgebaut, die einen reversierenden Schlag
aufweisen, so daß sie entlang der sie tragenden Oberfläche eine räumliche Mäanderkurve beschreiben. Die Bauelemente mit einem
solchen reversierenden Schlag werden bei einer Vielzahl von Herstellungsverfahren derart hergestellt, daß man die gespannt
einlaufenden Elemente, z. B. die Drähte des Nulleiters, vorübergehend auf einer Unterlage festlegt, damit sie durch
die zur Erzeugung der Mäanderform erforderlichen Kräfte nicht wieder gerade gezogen werden, und sie solange festhält, bis
sie mit einer Bandage, z. B. aus Kupferband, in ihrer Lage fixiert
worden sind. Es ist auch bereits bekannt, zu diesem Zweck die den reversierenden Schlag erteilende Maschine zwischen zwei
Spritzmaschinen anzuordnen, deren erstere die zur Festlegung der Drähte erforderliche Schicht auf die Kabelseele aufspritzt,
während die zweite den den Nulleiter bedeckenden Mantel erzeugt. Es ist dazu in jedem Falle noch erforderlich, zwischen der
Maschine und der zweiten Spritze eine Vorrichtung zum Bandagieren vorzusehen. Selbstverständlich können die einzelnen
Arbeitsgänge auch getrennt vorgenommen werden, jedoch muß auf die Erzeugung der Baugruppe mit reversierendem Schlag
unmittelbar die Anbringung einer Bandagierung erfolgen«
Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, die mit reversierendem Schlag aufgebrachten Bauelemente nicht über ihre Unterlage zu
binden, sondern zu ihrer Halterung sowohl bei der Herstellung
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als auch im Betrieb eine über diesen Bauelementen angebrachte Schicht zu verwenden.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Torrichtung zum Herstellen von elektrischen Kabeln oder leitungen, die Baugruppen,,
wie ζ. B, konzentrische lulleiter oder Adern, aufweisen, welche
mit reversierendem Schlag aufgebracht sind. Die Vorrichtung gemäß
der !Teuerung unterscheidet sich von den bekannten dadurch, daß die der Baugruppe den reversierenden Schlag erteilende Maschine
unmittelbar vor einer eine Isolierstoffschicht erzeugenden Strangpresse
angeordnet und mit dieser baulich vereinigt ist. Die neuerungsgemäße Vorrichtung gestattet es nicht nur, auf eine Festlegung
der mit reversierendem Schlag aufgebrachten Bauelemente oder Baugruppen zu verzichten, da diese unmittelbar nach ihrem
Aufbringen auf ihrer Unterlage festgehalten werden, sondern sie gestattet auch noch, Kabel und leitungen herzustellen, bei denen
die Baugruppen mit reversierendem Schlag durch eine darüberliegende Schicht in ihrer Lage gehalten werden.
Es ist jedoch auch möglich, derartige Kabel und Leitungen unmittelbar
vor den Eintritt in die Maschine in einer Spritze mit einer Unterlage zu versehen, die ihrerseits die mit reversierendem
Schlag aufgebrachten G-ruppen oder Bauelemente festhält, so daß mindestens der Arbeitsgang der Bandierung
eingespart wird.
Sollte eine Bandierung beispielsweise mit einem leitenden Band aus elektrischen Gründen erforderlich sein, so kann diese bereits
vor dem Aufbringen der mit reversierendem Schlag verseilten Baugruppe oder Bauelemente, d. h. in Fabrikationsrichtung
vor der Maschine vorgenommen werden. Dies hat den Vorteil, daß eine durch die Bandage bewirkte Ungleichmäßigkeit
im Kabelquerschnitt an der Oberfläche des fertigen Kabels nicht oder mindestens im geringeren Umfang bemerkbar wird.
leuerungsgemäß kann in einer bevorzugten Ausführungsform der
Nippel der Strangpresse zum Halten der Baugruppe verwendet werden, während dieser der reversierende Schlag erteilt
wird. Eine solche Vorrichtung ist in zum Teil schematischer Darstellung in Figur 1 dargestellt. Mit 1 ist das durchlaufende
Kabel oder die Leitung bezeichnet. Das Kabel ist an seiner Oberfläche mit einer öchicht versehen, die die Halterung der
mit reversierendem Schlag aufzubringenden Bauelemente bewirkt
oder erleiohtert. Der Übersichtlichkeit halber ist nur einer der Drähte 2 dargestellt, die für das Kabel einen konzentrischen
Nulleiter bilden sollen. Diese werden durch eine Scheibe 3 geführt, die um ihre Achse Pendelbewegungen ausführt. Der Nippel 4
einer Strangpresse weist eine Einlaßbohrung 5 auf, in der die Drähte 2 zunächst frei laufen können, bis sie von der Kante 6
erfaßt und an der Kabelseele 1 festgehalten werden. Da sich die Einlaufrichtung der Drähte 2 unter dem Einfluß der Scheibe
3 dauernd zwischen zwei Grenzlagen ändert, entsteht in ITußrichtung hinter der Kante 6 auf der Kabelseele eine Drahtlage
mit mäanderförmiger Verseilung. Der Nippel 4 führt diese
bis zu der Stelle, an der das Material 7 an die Kabelseele herangeführt wird und auf dieser eine die Krähte 2 gegeneinander
fixierende Schicht 8 bildet. Das Mundstück 9 der Presse ist so weit entlang der Kabelachse geführt, daß beim Austritt der
Schicht 8 aus der Presse die etwa in den Drähten vorhandene mechanische Spannung nichtjmehr ausreicht, um diese radial nach
außen zu treiben.
Gemäß einer weiteren Lehre der Neuerung wird das vorzugsweise im Druckspritzverfahren aufgebrachte Material der Isolierstoffschicht
zum Halten der Baugruppe innerhalb des Spritzkopfes verwendet, während dieser der reversierende Schlag
erteilt wird, und der Nippel derart ausgebildet, daß er die freie Zuführung der Baugruppen gestattet, während das Mundstück über
eine solche Länge parallel:- zu der mit dem Isolierstoff beschichteten
Fläche verläuft, daß der Isolierstoff unter Einwirkung der auf die Baugruppen ausgeübten Kräfte radial nicht auszuweichen
vermag. Eine solche Vorrichtung ist in zum Teil sche-
matischer Darstellung in Figur 2 darstellt» Das Kabel 10 ist
in diesem Falle nicht mit einer die Haftung der Drähte 11 bewirkenden
oder begünstigenden Schicht versehen« Die Drähte 11 werden, ähnlich wie bei der Vorrichtung nach Figur 1, durch
eine schwingende Scheibe 12 zwischen zwei Entlagen hin und hergeführt und laufen zwischen dem Nippel 13 und einem Hilfskeil
14 in den Spritzkopf ein„
Unter dem Einfluß der unter starkem Druck zugeführten Masse Yferden sie in den Bereich 16 an der Kabelseele angedrückt und
zusammen mit der sich bildenden Isolierstoffschicht 17 durch das Mundstück 18 solange geführt, bis sich das Material der
Schicht 17 soweit verfestigt hat, daß es unter dem Einfluß der in den Drähten wirkenden Kräfte radial nicht mehr nachzugeben
vermag. Der Druck und die Viskosität des Materials 15 bewirken ferner, daß die einlaufenden Drähte 11 auf der Kabelseele
10 auch gegen die von der Scheibe 12 ausgeübten Zugkräfte festgehalten werden. Die Vorrichtung,wie sie in einem Beispiel in
Figur 2 dargestellt ist, eignet sich besonders zur Herstellung solcher Bauelemente mit reversierendem Schlag, die z, B. infolge
ihrer Dirnen=-sionierung verhältnismäßig leicht und ohne
Aufwand großer Kräfte mit dem reversierenden Schlag versehen werden können. Darüber hinaus kann die Vorrichtung, wie sie in
Figur 2 dargestellt worden ist, derart abgewandelt werden, daß die Bohrung in dem Hilfskeil 14 fehlt oder durch einen Ergänzungskörper geschlossen ist, so daß ohne Auflage auf eine einlaufende
Seele die Drähte 11 miteinander im Abschnitt 16 mit reversierendem
Schlag verseilt werden. Ist dann die Schicht 17 nach Material und Dimensionierung genügend stark ausgebildet, so
vermag sie.alle auch im Betrieb an den Drähten oder Adern 11 auftretenden Zugkräfte aufzunehmen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Herstellen von elektrischen Kabeln oder
Leitungen, die Baugruppen, wie z. B. konzentrische Nullleiter oder Adern,aufweisen, welche mit reversierendem
Schlag aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die der Baugruppe den reversierenden Schlag erteilende Maschine
unmittelbar vor einer eine Isolierstoffschicht erzeugenden Strangpresse angeordnet und mit dieser baulich
vereinigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß
vor der der Baugruppe den reversierenden Schlag erteilenden Maschine eine weitere Strangpresse zum Erzeugen einer
Isolierstoffschicht vorgesehen ist»
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Maschine und der weiteren Strangpresse ein
Spinner zum Aufbringen einer Folie, z. B. eines leitenden Metallbandes, vorgesehen ist»
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Nippel der Strangpresse zum
Halten der Baugruppen dient, während diesen der reversierende Schlag erteilt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 oder einem derselben, dadurch
gekennzeichnet, daß das vorzugsweise im Druckspritzverfahren aufgebrachte Material der Isolierstoffschicht zum
Halten der Baugruppen innerhalb des Spritzkopfes verwendet ist, während dieser der reversierende Schlag erteilt wird,
und daß der Hippel derart ausgebildet ist, daß er die freie
Zuführung der Baugruppen gestattet, während das Mundstück
über ©ine solche τ-
aer
Diese Unterloge (Beschreibung und SchuUonspr.) 1st die zuletzt eingereichte-, sie weicht von der Wortfcssung
der ursprQngiich eingereichten Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht geprüft.
Die ursprünglich eingereichten Unterlogen befinden sich in den Amtsokten. Sie können jederzeit ohne Nachweis
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048787 DE1948363U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Vorrichtung zum herstellen von elektrischen kabeln oder leitungen, die baugruppen mit reversierendem schlag aufweisen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1964H0048787 DE1948363U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Vorrichtung zum herstellen von elektrischen kabeln oder leitungen, die baugruppen mit reversierendem schlag aufweisen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948363U true DE1948363U (de) | 1966-10-27 |
Family
ID=33340273
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964H0048787 Expired DE1948363U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Vorrichtung zum herstellen von elektrischen kabeln oder leitungen, die baugruppen mit reversierendem schlag aufweisen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1948363U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816265A1 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-14 | Cit Alcatel | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines eine Mehrzahl von elektrischen und/oder optischen Adern aufweisenden Kabels oder Bündels |
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1964
- 1964-05-26 DE DE1964H0048787 patent/DE1948363U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816265A1 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-14 | Cit Alcatel | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines eine Mehrzahl von elektrischen und/oder optischen Adern aufweisenden Kabels oder Bündels |
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