DE194809C - - Google Patents
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- DE194809C DE194809C DENDAT194809D DE194809DA DE194809C DE 194809 C DE194809 C DE 194809C DE NDAT194809 D DENDAT194809 D DE NDAT194809D DE 194809D A DE194809D A DE 194809DA DE 194809 C DE194809 C DE 194809C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 194809 KLASSE 826, GRUPPE
GUSTAV ADT in FORBACH i. Lothr.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, dem in eine Schleudermaschine eingebrachten
Schleudergut eine den Innenwandungen eines in beliebiger Form herzustellenden Korbein-Satzes
angepaßte Gestaltung mit möglichst gleichen Wandungen zu geben, was unter
Beibehaltung der vertikalen Anordnung der Schleudermaschinenachse und den hierbei auf
das Schleudergut lediglich einwirkenden Kräften, nämlich der Zentrifugalkraft und der
Schwerkraft, unmöglich ist.
Bringt man nämlich in ein oben offenes Gefäß α nach Fig. ι der Zeichnung eine
Flüssigkeit und versetzt dieses Gefäß in Umdrehung um die vertikal stehende Achse b,
dann entsteht ein mit der Umdrehungszahl sich ändernder Hohlraum c in Form eines
Ro'tationsparaboloids d, dessen Scheitel e sich 'dem Boden des Gefäßes bei erhöhter Umdrehungszahl
immer mehr nähert. Hierbei steigt die Flüssigkeit an den Gefäßwandungen unter Bildung eines immer länger gestreckten
paraboloidischen Hohlraumes immer höher an den Wandungen auf, bis sie schließlich
den Gefäßrand g erreicht und bei fortgesetzter Zunahme der Umdrehungsgeschwindigkeit
sogar über den Gefäßrand hinweg fortgeschleudert wird. Das Rotationsparaboloid nimmt dann ungefähr die Form h an und
bildet die in das Gefäß eingebrachte Flüssig-• keit einen durch den paraboloidischen Hohlraum
begrenzten Rotationskörper, dessen Wandungen von oben nach unten zunehmen. Neigt man dagegen das Gefäß in einer in
Fig. 2 veranschaulichten Weise und dreht es um die nunmehr schrägliegende Achse b
langsam herum, dann wird eine in das Gefäß eingebrachte sich nach der horizontalen
Ebene y -y einstellende, z. B. dickflüssige Masse der Adhäsion folgend die Innenwandüngen
des Gefäßes α nach einmaliger Umdrehung bis zur Ebene i - k und auch den
Boden benetzen. Besitzt das Gefäß α Durchbrechungen und erfolgt von außen her eine
Luftabsaugung, so wird das Schleudergut an den Wandungen durch Einwirkung des Luftzuges
festgehalten und daran verhindert werden, sich, lediglich der Zentrifugal- und Schwerkraft folgend, in der in Fig. 1 gezeichneten
Weise einzustellen. Es tritt also infolge des Zusammenwirkens der Schleuderkraft,
der Schwerkraft und Adhäsipns- und Saugwirkung bei schrägliegender Achse der
Schleudermaschine eine ziemlich gleichmäßige Ablagerung des Schleudergutes an den durchbrochenen
Innenwandungen des Einsatzes auf, wobei die flüssigen und gasförmigen Bestandteile
des Schleudergutes durch den Einsatz austreten.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer Schleudermaschine der vorliegenden Art in
schematischer Anordnung wiedergegeben.
Auf einem festen Gestell 1 oder auf einem Fundamentrahmen sind zwei Lagerböcke 2
mittels Schrauben befestigt. In den Lagerbocken 2 ist das mit einem Segmentbogen 3
versehene Lagergehäuse 4 gelagert und mittels Schrauben 5 an einem der Lagerböcke 2
in beliebiger Schräglage feststellbar. Die schräge Einstellung kann auch in beliebiger
anderer Weise, z. B. durch einen Schneckenantrieb, bei welchem das. Schneckenrad auf
Claims (1)
- einem horizontalen Hohlzapfen festsitzt, bewerkstelligt werden, wobei die Schnecke an einem entsprechenden Bock 2 gelagert sein kann. Durch den Drehpunkt 6 ist der Antrieb gelegt, welcher durch eine Riemenscheibe 7, einen Elektromotor o. dgl. erfolgen kann. In dem Lagergehäuse 4 ist eine hohle Welle 8 gelagert, welche mit einer Saugleitung 9 in Verbindung steht. Die Bewegungsübertragung auf die hohle Welle erfolgt in bekannter Weise mittels konischen Antriebes, Reibungsrädern usw.Der obere Teil der hohlen Welle 8 trägt über dem Gehäuse 4 ein Schleudergefäß 10, in welchem sich ein in der Regel mehrteiliger, durchlochter Einsatz 11 von beliebiger Gestalt nebst einem Boden 12 befindet.' Die innere Wandung des Einsatzes entspricht der äußeren Form, welche ein aus dem Schleudergut herzustellendes Gefäß annehmen soll. Das Schleudergefäß 10 ist mit einem Deckel 13 in beliebiger Weise verschlossen, an dem Deckel 13 befindet sich ein Trichter 14, durch welchen das Schleudergut eingebracht wird.Stellt man bei einer in Fig. 3 dargestellten Schleudermaschine die Achse der Trommel schräg ein, setzt die Saugleitung in Tätigkeit und bringt die Schleudertrommel in eine nicht zu schnelle Umdrehung, dann tritt infolge des Zusammenwirkens der Schleuderkraft, der Schwerkraft, der Saugwirkung usw. an den Innenwandungen des Einsatzes 11, 12 eine gleichmäßige Ablagerung des Schleudergutes auf, wobei flüssige und gasförmige Bestandteile der eingefüllten Masse durch die Durchbrechungen des Einsatzes und schließlich durch die hohle Welle 8 entweichen.Paten τ-Anspruch:Schleudermaschine mit siebförmigem, beliebig geformten Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse (8) der Schleudertrommel aus einem Rohr besteht, das den inneren Mantelraum (10) und den Einsatz (11, 12) mit einer Saugvorrichtung verbindet und um eine wagerechte Achse (6) schräg einstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194809C true DE194809C (de) |
Family
ID=457917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194809D Active DE194809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194809C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045915B (de) * | 1954-08-06 | 1958-12-04 | Separator Ab | Zentrifuge zum Abscheiden und selbsttaetigen Austragen fester Bestandteile aus Fluessigkeiten |
| DE1232076B (de) * | 1963-05-25 | 1967-01-05 | Walter Fielenbach | Zentrifuge |
| DE2748615A1 (de) * | 1977-10-29 | 1979-05-03 | Richard Steimel | Verfahren und vorrichtung zum entoelen, rommeln, waschen und trocknen insbesondere von gegenstaenden mit sackloechern |
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- DE DENDAT194809D patent/DE194809C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045915B (de) * | 1954-08-06 | 1958-12-04 | Separator Ab | Zentrifuge zum Abscheiden und selbsttaetigen Austragen fester Bestandteile aus Fluessigkeiten |
| DE1232076B (de) * | 1963-05-25 | 1967-01-05 | Walter Fielenbach | Zentrifuge |
| DE2748615A1 (de) * | 1977-10-29 | 1979-05-03 | Richard Steimel | Verfahren und vorrichtung zum entoelen, rommeln, waschen und trocknen insbesondere von gegenstaenden mit sackloechern |
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