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DE194809C - - Google Patents

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Publication number
DE194809C
DE194809C DENDAT194809D DE194809DA DE194809C DE 194809 C DE194809 C DE 194809C DE NDAT194809 D DENDAT194809 D DE NDAT194809D DE 194809D A DE194809D A DE 194809DA DE 194809 C DE194809 C DE 194809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
insert
vessel
hollow shaft
shape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194809D
Other languages
English (en)
Publication of DE194809C publication Critical patent/DE194809C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 194809 KLASSE 826, GRUPPE
GUSTAV ADT in FORBACH i. Lothr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, dem in eine Schleudermaschine eingebrachten Schleudergut eine den Innenwandungen eines in beliebiger Form herzustellenden Korbein-Satzes angepaßte Gestaltung mit möglichst gleichen Wandungen zu geben, was unter Beibehaltung der vertikalen Anordnung der Schleudermaschinenachse und den hierbei auf das Schleudergut lediglich einwirkenden Kräften, nämlich der Zentrifugalkraft und der Schwerkraft, unmöglich ist.
Bringt man nämlich in ein oben offenes Gefäß α nach Fig. ι der Zeichnung eine Flüssigkeit und versetzt dieses Gefäß in Umdrehung um die vertikal stehende Achse b, dann entsteht ein mit der Umdrehungszahl sich ändernder Hohlraum c in Form eines Ro'tationsparaboloids d, dessen Scheitel e sich 'dem Boden des Gefäßes bei erhöhter Umdrehungszahl immer mehr nähert. Hierbei steigt die Flüssigkeit an den Gefäßwandungen unter Bildung eines immer länger gestreckten paraboloidischen Hohlraumes immer höher an den Wandungen auf, bis sie schließlich den Gefäßrand g erreicht und bei fortgesetzter Zunahme der Umdrehungsgeschwindigkeit sogar über den Gefäßrand hinweg fortgeschleudert wird. Das Rotationsparaboloid nimmt dann ungefähr die Form h an und bildet die in das Gefäß eingebrachte Flüssig-• keit einen durch den paraboloidischen Hohlraum begrenzten Rotationskörper, dessen Wandungen von oben nach unten zunehmen. Neigt man dagegen das Gefäß in einer in Fig. 2 veranschaulichten Weise und dreht es um die nunmehr schrägliegende Achse b langsam herum, dann wird eine in das Gefäß eingebrachte sich nach der horizontalen Ebene y -y einstellende, z. B. dickflüssige Masse der Adhäsion folgend die Innenwandüngen des Gefäßes α nach einmaliger Umdrehung bis zur Ebene i - k und auch den Boden benetzen. Besitzt das Gefäß α Durchbrechungen und erfolgt von außen her eine Luftabsaugung, so wird das Schleudergut an den Wandungen durch Einwirkung des Luftzuges festgehalten und daran verhindert werden, sich, lediglich der Zentrifugal- und Schwerkraft folgend, in der in Fig. 1 gezeichneten Weise einzustellen. Es tritt also infolge des Zusammenwirkens der Schleuderkraft, der Schwerkraft und Adhäsipns- und Saugwirkung bei schrägliegender Achse der Schleudermaschine eine ziemlich gleichmäßige Ablagerung des Schleudergutes an den durchbrochenen Innenwandungen des Einsatzes auf, wobei die flüssigen und gasförmigen Bestandteile des Schleudergutes durch den Einsatz austreten.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer Schleudermaschine der vorliegenden Art in schematischer Anordnung wiedergegeben.
Auf einem festen Gestell 1 oder auf einem Fundamentrahmen sind zwei Lagerböcke 2 mittels Schrauben befestigt. In den Lagerbocken 2 ist das mit einem Segmentbogen 3 versehene Lagergehäuse 4 gelagert und mittels Schrauben 5 an einem der Lagerböcke 2 in beliebiger Schräglage feststellbar. Die schräge Einstellung kann auch in beliebiger anderer Weise, z. B. durch einen Schneckenantrieb, bei welchem das. Schneckenrad auf

Claims (1)

  1. einem horizontalen Hohlzapfen festsitzt, bewerkstelligt werden, wobei die Schnecke an einem entsprechenden Bock 2 gelagert sein kann. Durch den Drehpunkt 6 ist der Antrieb gelegt, welcher durch eine Riemenscheibe 7, einen Elektromotor o. dgl. erfolgen kann. In dem Lagergehäuse 4 ist eine hohle Welle 8 gelagert, welche mit einer Saugleitung 9 in Verbindung steht. Die Bewegungsübertragung auf die hohle Welle erfolgt in bekannter Weise mittels konischen Antriebes, Reibungsrädern usw.
    Der obere Teil der hohlen Welle 8 trägt über dem Gehäuse 4 ein Schleudergefäß 10, in welchem sich ein in der Regel mehrteiliger, durchlochter Einsatz 11 von beliebiger Gestalt nebst einem Boden 12 befindet.' Die innere Wandung des Einsatzes entspricht der äußeren Form, welche ein aus dem Schleudergut herzustellendes Gefäß annehmen soll. Das Schleudergefäß 10 ist mit einem Deckel 13 in beliebiger Weise verschlossen, an dem Deckel 13 befindet sich ein Trichter 14, durch welchen das Schleudergut eingebracht wird.
    Stellt man bei einer in Fig. 3 dargestellten Schleudermaschine die Achse der Trommel schräg ein, setzt die Saugleitung in Tätigkeit und bringt die Schleudertrommel in eine nicht zu schnelle Umdrehung, dann tritt infolge des Zusammenwirkens der Schleuderkraft, der Schwerkraft, der Saugwirkung usw. an den Innenwandungen des Einsatzes 11, 12 eine gleichmäßige Ablagerung des Schleudergutes auf, wobei flüssige und gasförmige Bestandteile der eingefüllten Masse durch die Durchbrechungen des Einsatzes und schließlich durch die hohle Welle 8 entweichen.
    Paten τ-Anspruch:
    Schleudermaschine mit siebförmigem, beliebig geformten Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse (8) der Schleudertrommel aus einem Rohr besteht, das den inneren Mantelraum (10) und den Einsatz (11, 12) mit einer Saugvorrichtung verbindet und um eine wagerechte Achse (6) schräg einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194809D Active DE194809C (de)

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DE194809C true DE194809C (de)

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DENDAT194809D Active DE194809C (de)

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Country Link
DE (1) DE194809C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045915B (de) * 1954-08-06 1958-12-04 Separator Ab Zentrifuge zum Abscheiden und selbsttaetigen Austragen fester Bestandteile aus Fluessigkeiten
DE1232076B (de) * 1963-05-25 1967-01-05 Walter Fielenbach Zentrifuge
DE2748615A1 (de) * 1977-10-29 1979-05-03 Richard Steimel Verfahren und vorrichtung zum entoelen, rommeln, waschen und trocknen insbesondere von gegenstaenden mit sackloechern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045915B (de) * 1954-08-06 1958-12-04 Separator Ab Zentrifuge zum Abscheiden und selbsttaetigen Austragen fester Bestandteile aus Fluessigkeiten
DE1232076B (de) * 1963-05-25 1967-01-05 Walter Fielenbach Zentrifuge
DE2748615A1 (de) * 1977-10-29 1979-05-03 Richard Steimel Verfahren und vorrichtung zum entoelen, rommeln, waschen und trocknen insbesondere von gegenstaenden mit sackloechern

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