DE1947037U - Vorrichtung zum auffinden von fehlern an laufenden faeden. - Google Patents
Vorrichtung zum auffinden von fehlern an laufenden faeden.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
- B65H63/08—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
RA. 4 25 OB 9*12.8.66
18. Juni 1965
Dr0:
Phrix-V¥erke Aktiengesellschaft, äamburg 36
yprrichtunp; zum Auffinden von Fehlern an .laufenden. Fäden.
Gegenstand der Erfindung ist eine ersöhütterusagauneapfindliche
Vorrichtung zum Auffinden von Fehlern an laufenden Fäden, wie z.B. Fadenverdiokungea oder durch Kapillarreißer verursachte
Fluseh, welche an Spulmaschinen, insbesondere aber im Streckfeld
von Streekaiiirnjaaschinen angebracht v/erden kann.
Einrichtungen zum Auffinden von Fadsnverdickungen und Flusen
am laufenden Faden sind bekannt, welch© auf kapaaitativem Wege oder durch Abdunkelung eines Lichtstrahles arbeiten. Beide
Einrichtungen betätigen über einen Verstärker ein Zählwerk oder eine Abschneidvorrichtung. Nachteil dieser Einrichtungen
ist ihre große Empfindlichkeit gegen Erschütterungen und Spannungesehwankungen
bei der Stromversorgung, welche im rauhen Betriebe unvermeidlich sind. Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtungen
ist das komplizierte und zeltraubende Einführen des Fadeaso Die
erfindungsgemäße Einrichtung hingegen ist erschütterungsunernpfIndlieh,
auch legt sich der Faden ohne zusätzliche Handgriffe
von selbst in das Kontrollorgan ein.
Die erfindungegenlasse Vorrichtung besteht aus awei Plättchen,
die an den einander zugewandten Enden rechtwinklige Einkerbungen tragen, durch die bei Überlappung dieser Enden ein quadratischer
Durchgang entsteht, der grosser als der Fadenquerschnitt, aber kleiner als eine Dickstelle isa Faden ist. Die Plättchen sind um
Achsen drehbar angeordnet, die in einer Ebene liegen, die senkrecht oder etwa senkrecht auf der Fadenlaufrichtung steht.
In der Arbeltsstellung, d.h. bei Bildung des quadratischen Durchganges
für den Faden, werden die Plättchen dureh Kräfte festgehalten,
die so klein sein müssen, dass der geringe Anstose, den die Plättchen
beim Durchgang einer Fluse erfahren, ausreicht9 die Plättchen ausschwenken
zu lassen. Wenn dar Faden senkrecht durch die Verrichtung
läuft, können dies Schwerkräfte sein» In beliebigen Lagen können die Plättchen durch magnetische Kräfte gehalten werden. Besonders
günstig hat sich aber das Halten der Plättchen in der Arbeitsstellung durch Federn erwiesen, die die Plättchen gegen Ansohläpdrücken und
deren Spannung auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden kann«
Die Seitenlänge des von den Einkerbungen der Plättchen gebildeten
Quadrates soll nur wenig grosser sein als der Durchmesser des durchlaufenden
Fadens. Zur Anpassung seiner Grosse an den jeweils behandelten Faden kann man auswechselbare Plättchen mit verschiedener Länge
vorsehen. Dünstiger ist es jedoch« gemäss einer weiteren Ausbildung
der Erfindung eine oder beide Achsen der Plättchen in der zur Fadanlaufrichtung
senkrechten Ebene verstellbar au machen, so dass di© Überlappung der beiden Plättchen grosser oder kleiner gemacht werden
kann. Da die Einkerbung rechtwinklig ist und symmetrisch zur Längsachse
der Plättchen liegt, bleibt die Öffnung für den durchlaufenden Fadea auch bei einer Veränderung der Überlappung der beiden Plättchen
quadratisch.!Läuft eine Fadendickstelle oder eine Fluse durch die
quadratische Öffnung der beiden blättchen, so werden diese aus ihrer
Arbeitsstellung in Fadenlaufriohtung ausgeschwenkt und betätigen
eine Vorrichtung zur Überwachung der Fadenqu&lität. Dies kann eine
einfache Anzeigevorrichtung sein oder ein Zählwerk, das die auf einer Spule vorhandenen Fehler registriert, oder eine Abschneidevorrichtung,
die die Spulmaschine anhält und das fehlerhafte Fadenstück ausschneidet. Die Betätigung dieser Vorrichtung durch die
Plättchen kann mechanisch erfolgen, etwa dadurch, dass das aussehwenkende
Plättchen die Arretierung der Fadenabschneidevorrichtung löst oder dureh Bevjegen eines Ankere, der ein Zahnrad des Zählwerkes,
um eine Stellung weiterlaufen lässt. Besonders günstig hat sich aber eine elektrisch© Übertragung erwiesen, bei der das ausschwenkende
Plättchen einen Kontakt schliesst. Der hierdurch fliessende Strom
Claims (5)
1) Vorrichtung zum Auffinden von Fehlern wie Dickstellen oder Flusett
an laufenden Fäden, 2.B0 an Spulmaschinen oder Streckawiramasehinent
dadurch gekennseichnet, dass zwei an parallelen, Inder der zur Fadenlaufrichtung senkrechten Sbene liegende Achsen drehbare
Plättchen an den einander zugawandten Enden rechtwinklige Einkerbungen
aufweisen» -die bei Lberlappung dieser Snden einen quadratischen
Durchgang bilden, der grosser als äer Fadenquerschnitt} aber kleiner
als eine Fadendiekstelle let, und dass eine Einrichtung vorgesehen
ist, die bei einem Ausschlag der Plättchen aus ihrer Arbeitsstellung
eine Anzeige und / oder ein Zählwerk oder eine Absohneidevorrichtung
in Tätigkeit setzt.
2) Vorrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, dass die
Plättehen durch Federn und Ansehläge in ihrer Arbeitsstellung
gehalten werden.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Achsen eines oder beider Plättchen in der zur Fadenlaufrichtuag
senkrechten Ebene gegeneinander verstellt werden können.
k) Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3« dadurch gekennzeichnet, dass
die beim Ausschlag der Plättchen aus der Arbeitsstellung betätigte Vorrichtung aus einen elektrischen Kontakt and einem Verstärker
besteht.
5) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - k, dadurch gekennzeichnet,
dass sie im Streckfeld einer Streckarairnmaechine angebracht ist»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP25539U DE1947037U (de) | 1965-06-19 | 1965-06-19 | Vorrichtung zum auffinden von fehlern an laufenden faeden. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP25539U DE1947037U (de) | 1965-06-19 | 1965-06-19 | Vorrichtung zum auffinden von fehlern an laufenden faeden. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1947037U true DE1947037U (de) | 1966-09-29 |
Family
ID=33366341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP25539U Expired DE1947037U (de) | 1965-06-19 | 1965-06-19 | Vorrichtung zum auffinden von fehlern an laufenden faeden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1947037U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4249124A (en) | 1977-04-01 | 1981-02-03 | Bbc Brown, Boveri & Company, Limited | Method and apparatus for monitoring faults by means of a polygonal trigger region |
-
1965
- 1965-06-19 DE DEP25539U patent/DE1947037U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4249124A (en) | 1977-04-01 | 1981-02-03 | Bbc Brown, Boveri & Company, Limited | Method and apparatus for monitoring faults by means of a polygonal trigger region |
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