DE827385C - Flechtmaschine und dazugehoerige Kloeppel oder Spulentraeger - Google Patents
Flechtmaschine und dazugehoerige Kloeppel oder SpulentraegerInfo
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- DE827385C DE827385C DEP55630A DEP0055630A DE827385C DE 827385 C DE827385 C DE 827385C DE P55630 A DEP55630 A DE P55630A DE P0055630 A DEP0055630 A DE P0055630A DE 827385 C DE827385 C DE 827385C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
- Flechtmaschine und dazugehörige Klöppel oder Spulenträger Die Erfindung betrifft eine Flechtmaschine, die eine Anzahl Klöppel oder Spulenträger hat, welche je eine Spule oder Rolle des Gutes halten, aus dem das Flechtwerk hergestellt werden .soll. Die Klöppel bewegen sich in gewundenen Führungsbahnen einarider folgend in entgegengesetzten Richtungen unter dem Einfluß eines umlaufenden Rädergetriebes o. dgl.
- Die Spulen oder Rollen (im folgenden nur als Spulen bezeichnet) auf den Klöppeln haben alle zu einer bestimmten Zeit, d. h. für ein bestimmtes Flechtwerk, denselben Durchmesser und waren bisher sämtlich in derselben Höhe über der Führungsplatte angeordnet, wobei alle ihre Achsen in derselben waagerechten Ebene lagen. Da nun die sich gegeneinanderbewegenden Klöppel aneinander vorbeigehen müssen, ohne daß sich ihre Spulen gegenseitig stören, war das Höchstmaß der Spulen, sowohl im Durchmesser wie in der Länge, durch die Größe der Führungsbahn bestimmt, in der .sich die Klöppel bewegen. Wurden größere Spulen benötigt, mußte man eine größere Bahn verwenden. Dies hatte eine erhöhte Geschwindigkeit des Klöppellaufes zur Folge, damit ihr vollständiger Umlauf in derselben Zeit wie bei kleinerer Bahn vor sich geht. Weiter haben die größeren Führungs= bahnen den Durchmesser der Maschine und die Reichweite des Bedienungsmannes vom Außenrahmen bis zur Mittelflechtstelle vergrößert.
- Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, die darin besteht, daß die Spulen eines Klöppelsatzes in verschiedenen Höhen angeordnet werden, so daß in je zwei einander folgenden Klöppeln, die in entgegengesetzten Richtungen aneinander vorbeigehen müssen, die Spulen so angeordnet sind, daß eine höher als die andere liegt. Das bedeutet, daß größere Spulen verwendet werden können, da jede in den Bereich der anderen hineinreichen kann, ohne sich zu stören und ohne <laß eine Änderung in der Führungsplatte nötig wäre. Auch bewegen sich die Träger ohne Rücksicht auf die Größe der Spulen mit derselben Geschwindigkeit, da die Führungsplatte nicht geändert wird.
- Jeder zweite Klöppel kann seine Spule in der üblichen Normalhöhe für die bestimmte Größe der Maschine 'haben, und die dazwischenliegenden Klöppel haben ihre Spulen höher oder niedriger Oder einige höher und einige niedriger. Oder jeder zweite Klöppel hat seine Spule oberhalb der normalen höhe für die bestimmte Größe der Maschine, während die dazwischenliegenden Klöppel ihre Spulen unterhalb der normalen Höhe haben. Normale Spulenhöhen liegen etwa zwischen 8 und 1 8 7_o11 (etwa 20 und 46 cm).
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Bremsvorrichtungen für die oberen Spulen von Querstangen an der Spitze der Klöppel gehalten, die einen Teil des Grundrahmens des Klöppels bilden, während diejenigen für die unteren Spulen von zusätzlichen Querstangen zwischen den Enden des Grundrahmens gehalten werden. In allen Fällen wird der Draht oder Faden von den Spulen zu einem Auge oben am Rahmen geführt (nachdem er unterhalb der üblichen Gewichte durchgegangen ist), und diese Augen liegen so. daß der Draht oder Faden auf einem Klöppel keinen Teil der benachbarten Klöppel stört.
- Die Ersparnis an Zeit usw. ist je nach dem Zuwachs an Größe verschieden, den die gewählten neuen Stellungen der Spulen zulassen. In manchen Fällen kann die erhöhte Aufnahmefähigkeit der Spulen bis zu 2oo% betragen, gerechnet mit Bezug auf die Draht- oder Fadenlänge, welche sie aufnehmen können. In einem bestimmten Fall wurden die Klöppel einer Flechtmaschine, deren übliche Spulen 15/a Zoll (etwa 4,1 cm) Durchmesser hatten, durch Heben bzw. Senken der Spulen gegenüber der Normalhöhe so geändert, daß die Spulen 2i/8 Zoll (etwa 5,4 cm) Durchmesser erhielten, wobei der Abstand zwischen den Spulenßanschen derselbe und die Führungsbahn und das Getriebe urigeändert blieben.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Fig. i ist eine Ansicht zweier aufeinanderfolgender Klöppel und eines Teiles der Führungsplatte und des Getriebes (horngear) unter ihnen; Fig. 2 ist eine Draufsicht dazu.
- Jeder Klöppel hat eine Grundplatte i, die in Schlitzen 2 der Führungsplatte 3 gleiten können, zwei senkrechte Ständer 4 und eine Querstange 5 oben an diesen Ständern. Auf den Ständern 4 ist ein Gewicht 6 gleitbar, das Führungsrollen 7 zur Aufnahme des Drahtes hat. Die Spulen 8 sind auf Stiften zwischen den Ständern 4 drehbar angeordriet. Jede Spule hat ein Reib- oder Bremsglied g auf einer gebogenen Platte i o, das durch eine Feder i i gegen die Spulenflansche gedrückt wird. Die Feder ii umgibt einen Bolzen 12 auf der Platte io und ist hinsichtlich ihres Drucks auf die Platte durch eine Schraube 13 einstellbar.
- Wie Fig. i zeigt, ist die Schraube 13 für einen Klöppel in der Querstange 5 untergebracht, während die für den benachbarten Klöppel in einer zusätzlichen Ouerstange 14 untergebracht ist, die von den Ständern .4 gehalten wird. Jede Querstange hat eine Verlängerung 15 mit einem Auge 16 zur Aufnahme und Führung des Drahtes oder Fadens nach dem Verlassen der Führungsrollen 7.
- Abwechselnd sind die Klöppel in verschiedenen Höhen angeordnet (Fig. i), so daß für dieselbe Führungsplatte Spulen größeren Durchmessers verwendbar sind. Dabei bleiben die Spulen jederzeit frei voneinander. Der senkrechte Abstand zwischen den Mitten benachbarter Spulen kann sich je nach dem gewünschten Spulendurchmesser ändern. Die Spulenspindeln 17 können in üblicher Weise zurückgezogen werden, um das Auswechseln der Spulen zu erleichtern, und werden durch Federn 18 in bekannter Weise in Stellung gehalten.
- Die Klöppel haben unterhalb der Grundplatte i eine Verlängerung i9, durch die sie in der üblichen Weise vom Antrieb 2o angetrieben werden können.
- Außer der Möglichkeit, eine vergrößerte Aufnahmefähigkeit durch Verwenden größerer Spulen auf allen Klöppeln zu schaffen, ermöglicht die Erfindung auch, nur einige der Spulen (z. B. jede zweite) größer zu machen, ohne daß die Führungsplatte geändert werden inüßte. Dadurch wird die Verwendung von Drähten oder Fäden verschiedener Stärke ermöglicht, wenn bei gleichen Längen verschieden große Spulen benötigt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRI'Ctih'-i. Flechtmaschine, dadurch gekennzeichnet,, daß Klöppel oder Spulenträger verwendet werden, die ihre Spulen in verschiedenen Höhen haben, so daß die Spulen einander überschneiden können, und daß Spulen mit größeren Durchmessern als diejenigen verwendet werden können, die mit derselben Führungsplatte benutzbar wären, wenn sie alle in derselben Höhe lägen.
- 2. Flechtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen der Klöppel abwechselnd in verschiedenen Höhen liegen und daß wenigstens einige Spulen so großen Durchmesser haben, daß ihre Umlaufbahn die der benachbarten überschneidet.
- 3. Flechtmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Führungsplatte, durch darauf angebrachte Klöppelpaare, ein unterhalb der Führungsplatte liegendes Getriebe (horngear) zum Antreiben der Klöppel, von denen je einer jedes Paares eine Spule in größerer Höhe abnehmbar halten kann, während der andere Klöppel jedes Paares eine Spule in geringerer Höhe abnehmbar halten kann, und durch Bremsvorrichtungen für jede Spule mit einem federbelasteten gebogenen Reibglied, das an den Spulenflanschen anliegt.
- 4. Ein Klöppel- oder Spulenträgerpaar für eine Flechtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß Klöppel hintereinander in der Führungsplatte der -Maschine angeordnet sind und daß jeder Klöppel eine Grundplatte, zwei davon aufragende Ständer, eine die Ständer jedes Paares an ihren oberen Enden verbindende Querstange, eine zusätzliche Querstange zwischen den Ständern eines Klöppels unterhalb .ihres oberen Endes, eine zurückziehbare Spindel und eine Spule auf ihr in dem einen Klöppel unterhalb der zusätzlichen Querstange, eine zurückziehbare Spindel und eine Spule auf ihr ,in dem anderen Klöppel in größerer Höhe als in dem ersten Klöppel, federbelastete Reibglieder zwischen der zusätzlichen Querstange und der unter ihr liegenden Spule, ebensolche federbelastete Reibglieder zwischen ,der Querstange des anderen Klöppels und der unter ihr liegenden Spule, ein Führungsauge in der Querstange am oberen Ende jedes Trägers und Gleitgewichte am unteren Ende jedes Klöppels mit Führungsrollen für das die Spule verlassende Gut hat.
- 5. Flechtmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine um die andere Spule in der normalen Höhe für die bestimmte Maschinengröße liegen, während die dazwischenliegenden Spulen in größerer oder geringerer Höhe oder einige in größerer, andere in geringerer Höhe liegen.
- 6. Flechtmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, .daß eine um die andere Spule oberhalb der normalen Höhe für diese Maschine liegt, während dazwischenliegende Spulen unterhalb der normalen Höhe liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB827385X | 1941-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE827385C true DE827385C (de) | 1952-01-10 |
Family
ID=10535631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP55630A Expired DE827385C (de) | 1941-08-14 | 1949-09-22 | Flechtmaschine und dazugehoerige Kloeppel oder Spulentraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827385C (de) |
-
1949
- 1949-09-22 DE DEP55630A patent/DE827385C/de not_active Expired
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