DE1947015A1 - Ventil zum Mischen zweier Medien - Google Patents
Ventil zum Mischen zweier MedienInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
- G05D23/13—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
- G05D23/1306—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
- G05D23/132—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element
- G05D23/134—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid
- G05D23/1346—Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid with manual temperature setting means
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Description
- Ventil ZUM Mischen zweier Medien Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil zum Mischen zweier unterschiedliche Temperatur aufweisender Medien, insbesondere Kalt- und Warmwasser mit je einem Anschluß für das kalte, warme und gemischte abströmende Medium, einem gegen eine Kraft insbesondere Federkraft verschiebbaren, den freien Querschnitt zweier in das Innere eines Steuerzylinders bzw. in einen Mischraum mündenden Eintrittsöffnungen von Zuführungskanälen für das kalte bzw. warme Medium steuernden, durch einen ausdehnbaren Wärmefühler bewegbaren Steuerkolben oder dergleichen.
- Derartige Ventile sind an sich bekannt, jedoch ist ihre Reaktionszeit bei Temperaturänderungen in den Zuführungsleitungen nicht immer kurz genug. Bei Verwendung beispielsweise als Mischbatterie kann es daher vorkommen, daß bei plötzlicher Steigerung der Heißwassertemperatur das Mischwasser kurzzeitig zu heiß ausfließt und Verbrühungen verursacht. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Ansprech- oder Reaktionszeit derartiger Ventile zu verbessern bzw. zu verkürzen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Ventil der angegebenen Art der Wärmefühler außen an einem den Kolben oder dergleichen in etwa axialer Richtung durchsetzenden Rohr oder dergleichen angeordnet ist, durch dessen Inneres das warme Medium zum Mischraum strömt. Der Wärmefühler steht dabei nicht lediglich mit dem gemischten Medium in Verbindung, vielmehr wird er von innen her durch das einströmende warme Medium beeinflußt. Somit kommt eine eventuelle starke oder plötzliche Änderung der Temperatur des warnen Mediums zur Geltung bevor sie die übermäßige Erwärmung des gemischten Mediums verursacht, die bei keinem derartigen Ventil zu vermeiden ist. Die plötzliche Temperaturerhöhung im Inneren des Rohres und dadurch auch an der Innenfläche des Ftihlers bewirkt demnach eine raschere Reaktion des Regelventils, als dies durch die Beeinflussung des Wärmefühlers lediglich von außen her durch die erhöhte Mischtemperatur der Fall sin würde. Zudem wird durch diese Ausführung das kurzzeitige Überschwingen der erhöhten Mischtemperatur reduziert.
- Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich durch den Fortfall teuerer Gießkanäle sowie die preißgünstige Herstellung des Gehäuses, beispielsweise im Druckgußverfahren mit Stahlkernen.
- Daher können besonders dünne Wandstärken erzielt werden.
- Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkal ist der Wärmefühler rohrförmig ausgebildet und konzentrisch zum Rohr angeordnet.
- Anstatt in den hohlgebohrten Fühler ein Rohr einzusetzen, kann die axiale Bohrung unmittelbar dieses Rohr ersetzen.
- Man erreicht dadurch einen noch besseren Wärmeübergang. Vorzugsweise ist der Wärmefühler in an sich bekannter Weise als Bi-Metall-Säule ausgebildet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines vertikalen Längsschnittes dargestellt.
- Das Ventilgehäuse 1 besitzt eine rohrförmige Gestalt. Am gegenüberliegenden Seiten des Umfangs sind Anschlußstutzem 2, 3 bzw. 4 angebracht. Über den Stutzen 3 fließt das kalte und über den Stutzen 2 das warme Medium in das Ventil ein. Das gemischte Medium strömt über den Stutzen 4 wiederum ab.
- Im Inneren des Gehäuses 1 ist ein Kolben 5 verschiebbar gelagert, der mit sienen Enden 6 bzw. 7 die freien Querschnitte 8, 9 von Zuführungskanälen 10, 11 steuert. Es kann sich in Richtung des Doppelpfeile s 12 hin und her bewegen und dabei die Öffnungen 8, 9 mehr oder weniger stark überdecken. Im Extremfalle wird eine der Öffnungen völlig überdeckt, während die andere dann vollständig freigegeben ist.
- Im Inneren des Kolben 5 ist ein Wärmefühler 13 angeordnet, der im wesentlichen aus einer Bi-Metall-Säule besteht. Dieser Fühler besitzt eine zentrische Bohrung, in welche ein Rohr 14 eingesetzt ist. Das einströmende warme Medium durchströmt letzteres bevor es in den Mischraum 15 eintritt, wo die Vermischung mit dem kälteren Medium stattfindet.
- An dieser Stelle sei noch bemerkt, daß in nicht näher gezeigter Weise in den Stutzen 2 und 3 Rückschlagventile eingebaut sind, die den Übertritt von warmen Medium in die Leitung des kalten Mediums bzw. umgekehrt verhindern.
- Der Kolben 5 stützt sich einerseits an der Spiraldruckfeder 16 und andererseite über den Wärmefühler 13 an Stiften 17, 18 ab. Daletztere bei nicht bewegten Einstellgriff 19 einen festen Anschlag darstellen, kann der Kolben bei Erwärmung und Ausnehnung des Wärmefühlers lediglich in Richtung des Pfeiles 20 gegen das Gehäuseende 21 hin wandern.
- Dabei wird einerseits die Feder 16 zusammengepreßt und andererseits der freie Querschnitt der Öffnung 9 vergrößert bzw. die freie Querschnittsfläche 8 verringert.
- Zur Grundeinstellung des Kolben 5 dient wie gesagt der Einstellgriff 19. Er ist drehbar,aber unverschiebbar an dem Gehäuseendstück 22 gelagert. Seine Drehbewegung wird über einen Mehrkant 23 auf die Schraube 24 übertragen, die ihrerseite gegen die Enden 25, 26 der Stifte 17, 18 drückt.
- Zur Abdichtung sind noch O-Ringe 27 am Gehäuse bzw. 28, 29 an der Spindel 30 vorgesehen.
- Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung liegt darin, daß das einströmende warme Medium zunächst durch das Rohr 14 strömt, bevor es dem kälteren zugemischt wird. Dadurch wird der Fühler 13 von innen durch das wärme und von außen durch das gemischte Medium beeinflußt, das die Lamellen 31 umspült. Auf diese Weise wird die Ansprechzeit verringert, falls die Temperatur des warmen Mediums sich plötzlich nach der einen oder anderen Richtung verändert.
- In Steile der Bi-Metall-Säule kann auch Jeder beliebige andere außen am Rohr 14 angeordnete Fühler verwendet werden, beispielsweise ein mit Dehnstoff gefülltes Wellrohr.
Claims (4)
1. Ventil zum Mischen zweier, unterschiedliche Temperatur aufweisender
Medien, insbesondere Kalt- und Warmwasser, mit je einem Anschluß für das kalte,
warme und gemischte abströmende Mediun, einem gegen eine Kraft, insbesondere Federkraft
verschiebbaren, den freien Querschnitt zweier in das Innere eines Steuerzylinders
bzw. in einen Mischraum mündenden Eintrittsöffnungen von Zuführungskanälen für das
kalte bzw. warme Medium steuernden, durch einen ausdehnbaren Wärmefühler bewegbaren
Steuerkolben oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefuhler (13)
außen an einem den Kolben (5) od. dgl. in etwa axialer Richtung durchsetzenden Rohr
(14) od. dgl. angeordnet ist, durch dessen Inneres das warme Medium zum Mischraum
(15) strömt.
2. Ventil nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler
(13) rohrförmig ausgebildet und konzentrisch zum Rohr (14) angeordnet ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler
(13) in an sich bekannter Weise als Bi-Metallsäule (31) ausgebildet ist.
4. Ventil nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler
(13) in an sich bekannter Weise als Dehnstoff gefülltes Wollrohr ausgebildet ist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691947015 DE1947015A1 (de) | 1969-09-17 | 1969-09-17 | Ventil zum Mischen zweier Medien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691947015 DE1947015A1 (de) | 1969-09-17 | 1969-09-17 | Ventil zum Mischen zweier Medien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1947015A1 true DE1947015A1 (de) | 1971-03-25 |
Family
ID=5745726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691947015 Pending DE1947015A1 (de) | 1969-09-17 | 1969-09-17 | Ventil zum Mischen zweier Medien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1947015A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735354A1 (de) * | 1977-08-05 | 1979-02-08 | Hansa Metallwerke Ag | Thermostatisch gesteuerte mischarmatur, insbesondere fuer den anschluss an durchlauferhitzer |
| EP0317704A1 (de) * | 1987-11-25 | 1989-05-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Zahnärztliche Einrichtung mit einer Regeleinrichtung zur Konstanthaltung der Temperatur von erwärmtem Wasser |
| DE10006374A1 (de) * | 2000-02-12 | 2001-08-16 | Hansgrohe Ag | Thermostatventil für Sanitärarmaturen |
-
1969
- 1969-09-17 DE DE19691947015 patent/DE1947015A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2735354A1 (de) * | 1977-08-05 | 1979-02-08 | Hansa Metallwerke Ag | Thermostatisch gesteuerte mischarmatur, insbesondere fuer den anschluss an durchlauferhitzer |
| EP0317704A1 (de) * | 1987-11-25 | 1989-05-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Zahnärztliche Einrichtung mit einer Regeleinrichtung zur Konstanthaltung der Temperatur von erwärmtem Wasser |
| DE10006374A1 (de) * | 2000-02-12 | 2001-08-16 | Hansgrohe Ag | Thermostatventil für Sanitärarmaturen |
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