DE1946704U - Vorrichtung zum fuehren einer schneideinrichtung mit einem drehbaren schneidwerkzeug. - Google Patents
Vorrichtung zum fuehren einer schneideinrichtung mit einem drehbaren schneidwerkzeug.Info
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Description
A.419 767HU.6if*·66
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 2, fe& Allfl. 1965'
UNSER ZEICHEN: 10 409
TEXTILE MAOHIEBRY DEVELOPMENTS LIMITED, Leicester, England
Vorrichtung zum Führen einer Sohneideinrichtung mit einem drehbaren Schneidwerkzeug
Die !Teuerung bezieht sich auf Verbesserungen an Führungsvorrichtungen
für drehbare Schneideinrichtungen; die feuerung ist insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, bei
Führungsmitteln für eine kraftbetätigte Säge anwendbar, mittels deren ein bahnförmiges Material auf einem Tisch oder
einer Werkbank geschnitten werden soll. Ein Ziel der Neuerung besteht darin, eine zweckmäßige und wirtschaftliche Konstruktion
einer Führungsvorrichtung zu schaffen, die ein genaues Zuschneiden eines bahnförmigen Materials oder dergleichen
ermöglicht.
Genauer gesagt sieht die Neuerung eine Führungsvorrichtung für eine kraftbetätigte Schneideinrichtung mit einem
drehbaren Schneidwerkzeug vor; die üeuerungsgemäße Vorrichtung umfaßt einen Tisch bzw. ein bestell als Unterstützung für
ias Werkstück, ferner in einem Abstand voneinander angeordnete Führungsschienen, die sich zwischen den Enden des Tisches
oder Gestells erstrecken, wowie einen '1·'rager für die Schneid-
einrichtung, der längs der Führungsschienen bewegbar ist; dieser träger weist Rollen bzw« Räder auf, die auf den Führungsschienen
laufen, wobei jede Rolle bzw. jedes Rad und die ihm zugeordnete Führungsschiene so geformt sind, daß diese
!,eile zusammenarbeitende Flächen aufweisen, die bei Betrachtung
in Richtung der Achse der Führungsschiene auf entgegengesetzten Seiten der Mittelebene der Rolle in entgegengesetzten
Richtungen geneigt sind, um eine genaue Führung der Rollen zu gewährleisten» ^a. die zusammenarbeitenden Flächen
entgegengesetzt geneigt sind, werden die Rollen auf den Führungsschienen genau geführt, d.h. sie können sich gegenüber
den Führungsschienen nicht in der Querrichtung bewegen; die zusammenarbeitenden Flächen dienen dazu, sowohl Längskräfte
als auch nach unten wirkende Kräfte aufzunehmen, so daß sich die Rollen genau längs den Achsen der Führungsschienen bewegen.
Wenn man die Rollen auf dem Träger oder Wagen auf geeignete Weise lagert, kann daher gewährleistet werden, daß der
Wagen genau längs der gewünschten Linie geführt wird.
Bei der Anwendung der Neuerung ist es zweckmäßig, Rollen auf einer Seite des Wagens vorzusehen, die mit einer gemeinsamen
Führungsschienen zusammenarbeiten und auf dem Wagen auf Achsen so gelagert sind, daß sie keine axialen Bewegungen
gegenüber dem Wagen ausführen können, und eine oder mehrere weitere Rillen auf der anderen Seite des Wagens vorzusehen,
die mit der anderen Führungsschiene zusammenarbeiten und so
gelagert sind, daß sie sich gegenüber dem Wagen ungehindert in seitlicher Richtung bewegen können« Bei dieser Anordnung
wird die Bewegungsbahn des Wagens durcKT^d'ie zuerst erwähnte
Führungsschiene festgelegt. Hierbei wird der Wagen dadurch unterstützt, daß die eine oder mehrere Rillen auf der anderen
Seite mit der zweiten Führungsschiene zusammenarbeiten; wenn die Führungsschienen nicht genau parallel zueinander verlaufen,
wird diese !Tatsache durch eine entsprechende seitliche Bewegung der Rolle oder Rollen auf der anderen Seite ausgeglichen,
ohne daß die Längsbewegung des Wagens behindert wird.
Der Wagen kann einen nach unten vorspringenden zentralen leil umfassen, der zwischen den Führungsschienen liegt,
und in welchem die Schneideinrichtung so angeordnet werden kann, daß das drehbare Schneidwerkzeug durch einen Schlitz
des Wagens ragt, um das darmörtEeTangeordnete Material durchschneiden
zu kö'nnene Die Führungsschienen können mit Querschnittsformen
der verschiedensten Art versehen werden, wobei es nur erforderlich ist, daß sie Anlageflächen der vorstehend
beschriebenen Art aufweisen«, Beispielsweise kann man für die Führungsschienen eine quadratische oder eine andere rechteckige
oder gewinkelte Querschnittsform wählen, wobei ein Scheitel des Querschnitts nach oben gerichtet ist, und wobei
jede Laufrolle durch einen Abstand getrennte Flansche besitzt, die nach innen gerichtete geneigte konische Flächen aufweisen,
mit denen die Rollen auf den geneigten oberen Flächen der Führungsschienen abrollen können. Alternativ kann jede
Führungsschiene mit einer sich nach oben öffnenden V-förmigen Aussparung versehen sein, die mit einer oder mehreren Rollen
zusammenarbeitet, wobei jede Rolle durch einen Abstand getrennte konische Randabschnitte aufweist, die auf den geneigten
Flächen der V-förmigen Aussparung der"Führungsschiene
- 4 abrollen.
Wird die "euerung bei einer Vorrichtung zum Bearbeiten
von Flachmaterial, z.B. von Platten oder Tafeln aus einem harten Werkstoff, angewendet, kann man eine Klemm- oder
Spannschiene für das Flachmaterial vorsehen, die sich auf einer Seite längs der Führungsschienen erstreckt und zur Anlage
an dem zu bearbeitenden Flachmaterial gebracht werden kann, um es auf dem Tisch oder Gestell festzuhalten; wenn die
Klemmsehiene von einem Parallelogrammgestänge getragen wird, so daß sie gehoben und gesenkt werden kann, wobei mit der
Hand zu betätigende Mittel vorgesehen sind, die ein Hebelgestänge umfassen, mittels dessen die Klemmschiene von dem
Tisch abgehoben werden kann, wobei ein Arm vorgesehen ist, der sich durch eine Totpunktstellung bis zur Anlage an einem
Anschlag bewegen kann, ist es möglich, die Klemmschiene in ihrer oberen Stellung festzuhalten»
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele
an Hand der Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt perspektivisch einen Arbeitstisch bzw. ein
G-estell, das mit einer neuerungsgemäßen Führungsvorrichtung
ausgerüstet ist.
Fig. 2 ist eine vergrößerte, teilweise als Schnitt gezeichnete Stirnansicht und zeigt einen Wagen, der von den
Führungsschienen der Konstruktion nach Fig. 1 ge'tragen wird.
Fig. 3 zeigt perspektivisch Einzelheiten der gemäß Fig.
vorgesehenen Klemmschiene und der dieser zugeordneten Teile0
Fig» 4 ähnelt allgemein Fig. 2, zeigt jedoch eine abgeänderte
Ausbildungsform.
In Fig. 1 erkennt man die wichtigeren Teile eines Arbeitstisches oder Gestells, das stirnseitige Stützrahmen mit
Säulenteilen 10 und Quergliedern 11 sowie einen o-beren Rahmen
mit Längsträgern 12 und Quergliedern 13 umfaßt. Diese Hauptteile
des Gestells sind in der Praxis mit geeigneten, hier nicht gezeigten Verstrebungen versehen, um der Konstruktion
die erforderliche Starrheit zu verleihen» Die Teile des Gestells und die Verstrebungen können aus Winkelprofilmaterial
hergestellt sein, -^er obere Rahmen 12-13 bildet einen durchbrochenen
Tisch mit zwei durch einen Querabstand getrennten, sich in der !Längsrichtung erstreckenden Baugliedern 14 und
15? die gegenüber dem einen Längsträger 12 etwas nach innen versetzt sind; ferner sind Querglieder 16 vorgesehen, die
sich zwischen dem Längsglied 15 und dem anderen Längsträger 12 erstrecken. Die Querglieder 16 bilden Unterstützungen für
große Werkstücke aus Flachmaterial. Für kleinere Flachmaterialstücke, die kleiner sind als die Öffnungen zwischen den
Quergliedern 16, werden Unterstützungsmittel,in Form kurzer Längsträger 17 zwischen dem stirnseitigen Querträger 13 und
dem diesem am nächsten benachbarten Querglied 16 angeordnet»
Die insgesamt mit 18 bezeichnete kraftbetriebene Schneideinrichtung
umfaßt einen Elektromotor mit einer Kreissäge; die Kreissäge ist auf bekannte Weise lösbar mit einer drehbaren
Halterung verbunden, so daß sie erforderlichenfalls aus-.gewechselt
werden kann; das den Motor und die Kreissäge umfassende Aggregat ist auf einem Unterbau so angeordnet, daß
es leicht geschwenkt werden kann, wenn schräge Schnitte ausgeführt
werden sollen,, Die Schneideinrichtung 18 ist in einen
einem Boot ähnelnden Träger 19 eingebaut, der auf beiden Seiten mit Rollen 20 versehen ist, die auf Führungsschienen
21 laufen«, Die Führungsschienen können durch Metallrohre von
quadratischem Querschnitt gebildet werden, und sie sind an ihren Enden auf kurzen Säulenteilen 22 angeordnet, die zweckmäßig
aus Metall bestehen und mit den stirnseitigen Quergliedern 13 und den Führungsschienen 21 verschweißt sein können.
Somit sind die Führungsschienen 21 ortsfest und parallel zueinander
oberhalb des oberen Rahmens 12-13 des Tisches oder Gestells angeordnet.
Zweckmäßig ist die Führungsschiene 21, die der Mittelachse des Tisches oder Gestells näher benachbart ist,, genau
in der richtigen lage angeordnet, um eine Bezugs- oder Führungslinie
für die Bewegung des Wagens festzulegen; der Wagen ist auf der entsprechenden Seite mit zwei Rollen 20 versehen,
die durch einen Längsabstand getrennt sind und auf der inneren Führungsschiene 21 laufen. Auf der der Außenseite des
Tisches näher benachbarten anderen Seite des Wagens braucht man nur eine einzige Rolle 20 vorzusehen, die auf der äußeren
Führungsschiene 21 läuft. Diese einzelne Rolle kann etwa in"
der Mitte zwischen den Enden des Wagens 19 angeordnet säin, dessen mittlerer Teil gemäß Fig. 2 zwischen den Schienen 21
nach unten ragt und die Schneideinrichtung 18 aufnehmen kann. Die beiden Rollen 20 auf der inneren Seite des Wagens 19>
die der Längsachse des Tisches oder Gestells benachbart ist,
-S-
sind jeweils auf einer Achse 23 so angeordnet, daß sie sich nicht in seitlicher Sichtung gegenüber dem Wagen 19 bewegen
können, doch ist ein ausreichender Spielraum vorgesehen, um eine ungehinderte Drehung dieser Sollen zu ermöglichen. Die
Sollen können auf den Achgen 23 befestigt sein, und die Achsen können von Lagern aufgenommen werden, durch die die Achsen
gegen axiale Bewegungen gegenüber dem Wagen gesichert werden, wobei sich die Achsen jedoch ungehindert drehen können»
Auf der äußeren Seite des Wagens ist die einzige vorhandene Rolle 20 bzw. bei Verwendung mehrerer Rollen jede
Rolle frei drehbar auf einer Achse 24 gelagert, längs deren sich die betreffende Rolle erforderlichenfalls verschieben
kann.» Diese Anordnung der Rollen gewährleistet, daß der Wagen
19 längs einer Linie geführt wird, die genau durch die Führungsschiene 21 bestimmt wird, welche im rechten ^eil von
Figo 2 dargestellt ist} wenn eine geringfügige Divergenz oder
Konvergenz der anderen Führungsschiene gegenüber dieser Führungsschiene vorhanden ist, kann sich die oder jede Rolle
auf der Außenseite des Wagens längs der zugehörigen Achse 24 verschieben, um die vorhandene Abweichung auszugleichen.
Es sei bemerkt, daß die Führungsschienen 21 von quadratischer Querschnittsform eine Ausbildungsform von Schienen
bilden, die so gestaltet sind, daß sie Anlageflächen für die Rollen 20 darbieten, die bei Betrachtung in Richtung der
Schienenachse gegenüber der Mittelebene jeder Rolle in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind. Zu diese'm Zweck sind
die Führungsschienen so angeordnet, daß--die .Diagonalen ihres
Querschnitts senkrecht bzw. waagerecht verlaufen. Man könnte
auch ähnliche Schienen von anderer Querschnittsform verwenden, deren obere Flächen nach oben konvergieren; beispielsweise
könnte man Schienen von dreieckiger Querschnittsform oder Schienen verwenden, bei denen der Querschnitt durch eine andere
Anzahl von Seitenflächen gebildet wird. Damit die Rollen 20 auf den geneigten Stützflächen der Führungsschienen 21
laufen können, umfaßt jede Bolle zwei Plansche 25 mit dur£h
einen Abstand getrennten Laufflächen, die bei Betrachtung in Eichtung der Schienenachse so geneigt sind, daß sie mit den
geneigten Laufflächen der Führungsschienen 21 zusammenarbeiten können. Genauer gesagt weisen die Flansche 25 nach innen
geneigte konische Flächen auf, mit denen die Flansche in Linienberührung mit den geneigten oberen Flächen der Führungsschienen
21 auf diesen abrollen können.
. Das Kreissägeblatt der Schneideinrichtung 18 ist in Fig. 1 bei 26 schematisch angedeutet; es ragt durch einen
hier nicht gezeigten Schlitz im Unterbau des Wagens 19, sowie durch einen Schlitz zwischen den Längsgliedern 14 und 15 an
der Oberseite des Tisches oder Gestells. Der Schlitz zwischen diesen Bauteilen ist genau ausgerichtet, so daß er auf der
Bewegungslinie des Sägeblatts 26 liegt, wenn sich der Wagen 19 längs der Führungsschienen 21 bewegt. Dieser Schlitz sowie
der Schlitz im Boden des Wagens 19 haben eine ausreichende Breite", so daß die Schneideinrichtung 18 als Ganzes in der
einen oder anderen Richtung gekippt werden kann, wenn schräge Schnitte ausgeführt werden sollen. Erforderlichenfalls kann
man eines der Längsglieder 14 und 15 verstellbar anordnen, damit der Schlitz zu dem genannten ZweclT*verbreitert werden
kann.
Der Tisch bzw. das Gestell ist ferner mit einem Materialanschläg
versehen, der durch eine Kantenführungsschiene 27
gebildet wird, die gemäß Fig. 1 an dem oberen Rahmen 12-13 nahe der Außenkante des Gestells neben dem Schlitz zwischen
den längsgliedern H und 15 angeordnet ist und benutzt werden kann, um die Lage eines festen Werkstücks, z.B» einer Platte
oder eines anderen Flachmaterials zu bestimmen, wenn mit Hilfe der Säge 26 ein schmaler Streifen von dem Material abgeschnitten
werden soll. Die Schiene 27 ist verstellbar angeordnet, z.B. mit Hilfe von Schrauben, die längs hier nicht
gezeigter Schlitze in den Halterungen für die Schiene 27 verstellt werden können. Die Kantenführungsschiene kann auf
ähnliche Weise auf der anderen Seite des Schlitzes zwischen den längsgliedern 14 und 15 angeordnet werden; zu diesem Zweck
werden die Befestigungsschrauben in Schlitze zwischen den Quergliedern 16 und 16a eingeführt und in eine beliebige
Stellung zwischen dem Längsggied 15 und der hinteren längskante des Tisches oder Gestells gebracht, wenn breitere Streifen
von dem Flachmaterial abgetrennt werden sollen» Geeignete Teilstriche können auf beliebigen Quergliedern 16 vorgesehen
werden, damit die Anschlagschiene 27 genau im gewünschten Abstand von der Schnittlinie angeordnet werden kann.
Damit ein Werkstück in Form einer Platte oder Tafel festgespannt werden kann, damit es sich während des Schneidvorgangs
nicht verlagert, ist zweckmäßig eine durch ihr Gewicht zur Wirkung kommende Klemmschiene 29 vorgesehen, die
gemäß Fig. 1 auf der Rückseite der inneren Führungsschiene angeordnet ist. Die Klemmschiene 29 wird:-von ein Parallelo-
grammgestange bildenden Hebeln 30 getragen, die auf Böcken 31
gelagert sind, welche an den zugehörigen stirnseitigen Quergliedern 13 des Gestells befestigt sind. Die Klemmschiene
kann mit der Hand betätigt werden, um sie nach oben in ihre Euhestellung zu bewegen, aus der sie freigegeben werden kann,
um sich nach unten zu bewegen und das Werkstück einzuspannen» Zu diesem Zweck ist gemäß Pig. 3 eine Welle 32 vorgesehen, die
an ihrem freien Ende eine Handkurbel 33 trägt und in lagerböcken 34 und 35 gelagert ist, welche am Rahmen des Tisches
oder G-estells zweckmäßig nahe einem der stirnseitigen Querglieder
13 befestigt sind0 Mit der Welle 32 ist ein Hebel 36
drehfest verbunden, dessen anderes Ende bei 37 an einem nach oben ragenden Hebel 38 angelenkt ist$ der Hebel 38 ist mit
seinem oberen Ende bei 39 mit der Klemmschiene 29 gelenkig verbunden.
In Pig. 3 sind die genannten Teile für den Fall dargestellt, daß sich die Klemmschiene 29 in ihrer unteren Stellung
befindet, bei der äie sich an dem Werkstück abstützen kann, um es in seiner Lage zu halten. Um das Werkstück frei-■
zugeben, wird die Kurbel 33 gemäß Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinne
gedreht, um den Hebel 36 entsprechend zu drehen und ihn geradlinig auf den -^ebel 38 auszurichten, wobei der Hebel
38 zusammen mit der Klemmschiene 29 nach oben bewegt wird« Die Kurbel 33 wird um etwa 180° gedreht, und kurz vor der
Beendigung dieser Bewegung durchläuft das Gelenk 37 zwischen den Hebeln 36 und 38 eine Totpunktstellung, woraufhin das
Gewicht der Klemmschiene 29 bestrebt ist, den Hebel 36 zu schwenken und dessen Drehung entgegen dem*"Uhrzeigersinne
fortzusetzen; Dies wird jedoch durch einen hier nicht gezeigten Anschlag verhindert, der entweder an einem der "etel 36 und
38 oder an einem ortsfesten -"auteil der Vorrichtung angebracht
ist. Somit wird die Klemmschiene jetzt in ihrer=? oberen Ruhestellung
festgehalten. Um ein Werkstück einzuspannen, ist es somit nur erforderlich, die Kurbel 33 im Uhrzeigersinne zu
drehen, bis das Gelenk 37 die Totpunktstellung passiert hat,
woraufhin das Gewicht der Klemmschiene 29 bewirkt, daß sich die Schiene nach unten bewegt, um das Werkstück festzulegen»
Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Konstruktion mit Führungsschienen 40, deren Querschnittsform von derjenigen der
in Fig» 2 gezeigten Führungsschienen abweicht. Gemäß Fig. 4 werden die Schienen 40 durch Winkelprofile gebildet, die jeweils
eine sich nach oben öffnende V-förmige Rinne bilden, in der die zugehörigen, den Rollen 20 entsprechenden Rollen
41 laufen; jede Rolle 41 umfaßt zwei durch einen Abstand getrennte Flansche 42 mit konischen Randflächen, die mit den
geneigten Flächen der V-förmigen Aussparungen der betreffenden Führungsschienen 40 zusammenarbeiten. Die Schienen 40
werden von Streben oder Säulenteilen 43 getragen, die den Säulenteilen 22 nach Fig. 2 entsprechen. Im übrigen entspricht
die Konstruktion nach Fig. 4 der an Hand von Fig. 1 bis 3 beschriebenen.
Zwar wurde die Neuerung bezüglich ihrer Anwendung bei Führungsmitteln für eine kraftbetätigte Kreissäge beschrieben,
die längs eines Tisches oder Gestells bewegt werden kann, um Platten aus hartem Material oder andexa Flachmaterialien
zu zerschneiden, doch sei bemerkt, daß sich die feuerung auch
bei anderen Vorrichtungen anwenden läßt. Beispielsweise ist die Neuerung insbesondere bei Vorrichtungen zum Schneiden
von gewelltem Kunststoffmaterial oder dergleichen sowie bei Vorrichtungen zum Schneiden von Stein, Platten, Ziegeln,
Fliesen oder dergleichen anwendbar.
Bs ist wichtig, den Tisch bzw. das Gestell an einem Ende mit Anschlagschienen 28 und 28a zu versehen, die sich
rechtwinklig zu den Führungsschienen 21 am linken Ende des Tisches oder Gestells nach Fig. 1 erstrecken und zu beiden
Seiten des Schlitzes zwischen den Längsgliedern 14 und 15 angeordnet sind. Diese Anschlagschienen bilden Endanschläge
für das Werkstück und gewährleisten, daß das Werkstück die richtige lage beibehält, während das drehbare Schneidwerkzeug
26 längs des Tisches bewegt wird; auf diese Weise wird die Erzielung rechtwinkliger Ecken am Werkstück gewährleistet«
Schutzansprüche:
Claims (1)
- RA.419 767-9.8.6fiSCHUTZANSPEÜCEE1-. Führungsvorrichtung für eine kraftbetätigte Einrichtung mit einem drehbaren Schneidwerkzeug, umfassend einen Tisch oder ein Gestell zum Unterstützen eines Werkstücks, durch einen Abstand getrennte Führungsschienen, die sich zwischen den Enden des Tisches oder Gestells erstrecken, sowieeinen die Schneideinrichtung tragenden Wagen, der längs der Führungsschienen bewegbar ist, wobei der Wagen mit auf den Führungsschienen laufenden Rollen versehen ist, dadurch gekennzeichnet , daß jede Rolle und die zugehörige Führungsschiene so geformt ist, daß diese Teile zusammenarbeitende Flächen aufweisen, die bei Betrachtung in Richtung der Führungsschienenachsen auf entgegengesetzten Seiten der zur Rollenachse rechtwinkligen Rollenmittelebene in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind, um eine genaue Führung der Rollen zu gewährleisten«2 ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auf einer Seite des Wagens angeordneten Rollen mit einer gemeinsamen Führungsschiene zusammenarbeiten und auf in den Wagen eingebauten Achsen so angeordnet sind, daß sie sich gegenüber dem Wagen nicht längs der Achsen bewegen können, und daß auf der anderen Seite des Wagens eine oder mehrere Rollen vorgesehen sind, die mit der. anderen Führungsschiene zusammenarbeiten und so gelagert sind, daß sie sich gegenüber dem Wagen ungehindert in seitlicher Richtung bewegen können«3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vorrichtung eine Schneideinrichtung mit einem drehbaren Schneidwerkzeug umfaßt, dadurch gekennzeichnet , daß der Wagen einen nach unten ragenden zentralen Abschnitt (19) aufweist, der zwischen den Führungsschienen liegt, und in dem die Schneideinrichtung angeordnet ist, wobei das drehbare Schneidwerkzeug durch einen Schlitz in dem Yfagen ragt, um an einem darunter angeordneten Werkstück angreifen zu könneno4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsschienen eine quadratische oder eine andere gewinkelte Querschnittsform haben und so angeordnet sind, daß ein Scheitel des Querschnitts nach oben gerichtet ist, und daß jede Rolle durch einen Abstand getrennte Flansche umfaßt, die nach innen gerichtete geneigte konische Flächen aufweisen, welche auf den geneigten oberen Flächen der zugehörigen Führungsschiene abrollen können05. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß jede Führungsschiene (40) eine sich nach oben öffnende V-förmige Rinne bildet, in welcher die oder jede zugehörige Rolle laufen kann, wobei jede Rolle durch einen Abstand getrennte konische Randabschnitte aufweist, die mit den geneigten Flächen der durch die Führungsschiene gebildeten V-förmigen Rinne zusammenarbeiten.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß eine verstellbare Kantenführungsschiene (27) vorgesehen ist, mittels deren das Werkstück in die richtige Lage gebracht werden kann, und daß Mittel— 3 —vorgesehen sind, um die Kantenführungsschiene an dem Tisch oder Gestell auf der einen oder anderen Seite des die Schneideinrichtung tragenden Wagens verstellbar zu befestigen«,7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die "Vorrichtung dazu dient, eine Kreissäge zu führen, und daß auf dem Wagen ein Sägeaggregat mit einem Antriebsmotor angeordnet ist.8ο Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7 zum Bearbeiten von Flachmaterial, wobei eine Klemmschiene für das Plachmaterial längs der Führungsschienen so angeordnet ist, daß sie sich an dem das Werkstück bildenden Plachmaterial abstützen kann, um es auf dem Tisch oder Gestell in der richtigen lage zu halten, dadurch gekennzeichnet , daß die Klemmschiene (29) durch ein Parallelogrammgestänge getragen wird, um nach oben und unten bewegt werden zu können, und daß mit der Hand zu betätigende Mittel vorgesehen sind, die ein Hebelgestänge (36, 38) umfassEn, mittels dessen die Klemmschiene nach oben in ihre Ruhestellung bewegt werden kann, wobei ein Arm vorgesehen ist, der über eine Totpunktstellung hinweg bewegt und zur Anlage an Anschlagmitteln gebracht werden kann, um die Klemmschiene in ihrer oberen Stellung festzuhalten.9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die mit der Hand zu betätigenden Mittel eine mit der Hand zu betätigende Welle (32) umfassen, mit der ein Ende eines Hebels (36) drehfest verbunden ist, dessen anderes Ende an einem weiteren -ö-ebel (38) angelenkt ist, der seinerseits mit der Klemmschiene (29) geienkig verbunden ist,wobei die Anordnung derart ist, daß dann, wenn die Klemmschiene gesenkt wird, sich die erwähnten Hebel überlappen, damit sich die Klemmschiene am Werkstück abstützen kann, und daß die erwähnte Welle gedreht werden kann, um die beiden Hebel in eine gestreckte Lage zu bringen, wobei die Klemmschiene gehoben wird und das Gelenk zwischen den beiden Hebeln eine Totpunktstellung durchläuft, bis das X1ebelgestänge zur Anlage an einem Anschlag kommt, um die Klemmschiene in ihrer oberen Stellung festzuhalten«.
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- 1965-08-25 GB GB3643665A patent/GB1058958A/en not_active Expired
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Also Published As
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