DE2740673A1 - Kreissaegemaschine fuer platten, plattenpakete o.dgl. - Google Patents
Kreissaegemaschine fuer platten, plattenpakete o.dgl.Info
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
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Description
KCIn, den ti.»J. 1977 P*
- 5 - Rig ,-Nr. 6b 204
VJW.^.TF: 274Q673
DIPL-ING BUsCMi-JOFF
DlPL IKG. H TNMiCK 6
DIPL-ING VOLLBACH
DlPL IKG. H TNMiCK 6
DIPL-ING VOLLBACH
KOlN
24
GIBEIT IMPIANTI S.p.A.» in Pianoro (Bologna),
(Italien).
"Kreissägemaschine für Platten» Platten= pakete, od. dgl."
Die Erfindung betrifft eine Kreissägemaschine für Platten, Plattenpakete, od. dgl., insbesondere nut
gegenüber dem feststehenden Werkstück hin und her
verfahrbarem, senkrecht zur Werkstückebene wahlweise in eine Arbeitsstellung fur den Schneidehub und in
eine Ruhestellung fur den Rücklauf verstellbarem Sägeaggregat, das ein Hai ptsägeblatt sowie gegebenen=
falls ein diesem in Schnittrichtung vorgelagertes, in derselben Sdanittebene liegendes Vorritzsä&ahlatt
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aufweist·
Zum ausrlssfreien Schneiden von Platten mit empfinde
lieber« spröder, insbesondere furnierter oder kunst =
stoffbeschichteter Oberfläche in Kreissägemaschinen sind Vorrit zeinri chtungen bekannt, die aus einer dem
Hauptsägeblatt in Schnittrichtung vorgelagerten Vor= ritzkreissäge kleineren Durchmessers und Vorzugspreis
se höherer Drehzahl bestehen« Diese Vorritzsäge bile
det mit dem Haupt sägeblatt ein in vertikaler und/oder horizontaler Richtung verschiebbares Sägeaggregat und
ritzt die empfindliche Plattenoberfläche bzw. bei Plat=
tenpakete nur die Oberfläche der Unterseite der unter= sten Platte bzw. die Oberfläche der Oberseite der
obere ten Platte etwa 2 - 3 mm tief ein· Das Haupt sä= geblatt tritt dann in die von der Vorritzsäge einge=
schnitte ne Nut ein und kommt deshalb mit der ausriss= empfindlichen Platte noberflächa nicht in Berührung.
Es hat sich jedoch erwiesen, dass die Anordnung einer solchen Vorritzsäge nicht ausreicht, um Ausrisse im
Bereich der Plattenkanten zu vermeiden. Besonders aus= rissgefährdet 1st bei gegenläufigem Schneiden mit Sa=
geblättern, deren Welle sich unterhalb des Werkstucke befindet, die Werkstückkante am Sägeaustrittsende der
Trennschnittfuge, und bei gleichläufigem Schneiden mit Sägeblättern, deren Welle oberhalb des Werkstücks
liegt, die Werkstückkante am Sägeeintrittsende der
Trennschnittfuge·
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Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil der bekainten Platten- bzw. Plattenpaketsägen zu beseiti=
gen und eine Kreissägemaschine der eingangs be schrie= benen Art zu schaffen, bei der der Ausriss aich im
Falle von sehr empfindlichen Plattenoberflächen prak=
tisch ganz vermieden bzw· wesentlich herabgesetzt und infolgedessen ein möglichst massgenauer Fertigschnitt
ohne die bis heute übliche Nachbearbeitung und die dazu erforderliche umständliche Manipulation der Plat»
ten erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgeniäss dadurch gelöst,
dass im Bereich der Säge eintritts- und/oder Sägeaus=
trittskante des Werkstücks eine mit dem Hauptsägeblatt
fluchtende Kantenvorritzsäge angeordnet und gegenüber dem Werstück zum Einschneiden eines durchgehenden, in
der Ebene der Trennschnittfuge liegenden Kantenein= schnitte in die zugeordnete Werkstückkante und zum Zn=
ruckziehen in eine die Werkstückbewegung und/oder das
Hauptsägeblatt beim Trennschnitt nicht behindernde Ruhestellung bewegbar ist.
Gegenüber den bekannten, dem Hauptsägeblatt vorgela=
gerten Vorritzsägen ritzt also die erfindungsgemäs= se Kantenvorritzsage nicht eine Oberflächa der zu
schneidenden Platte bzw· die äussere Oberfläche der
unteren oder oberen Platte des zu schneidenden Plat= tenpakets ein, sondern schneidet einen durchgehenden,
in der Ebene der Trennschnittfuge liegenden Einschnitt
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in die zugeordnete Kante der Platte bzw. des Platten=
pakets am Sägeeintrittsende und/cder am Sägeaustritts= ende der Trennschnittfuge ein· In diesen durchgehen=
den, d.h. die ganze Platten- bzw. Plattenpaketstärke
betreffenden Kanteneinschnitt tritt beim enschliescen=
den Trennschnitt das Hauptsägeblatt ein. Dadurch wer=
den Ausrisse im Bereich der Platten- bzw. Plattsnpa=
ketkanten sowohl auf der Unterseite als auch auf d er
Oberseite der Plc.tte» bzvu sowohl in der obersten al3
auch in der untersten Platte eines Plattenpakets praktisch ausgeschlossen bzw· ganz bedeutend herabgesetzt«
Um den durchgehenden! ausrissverhindornden Zantsnein=
schnitt seinerseits ohne Ausrisse und Absplitterungen vornehmen zu können, ist es in Weiterentwicklung des
Erfindungsgedankens zweckmässig, die Kantenvorritzsaga
zum Einschneiden des Kanteneinschnitts von oben nach
unten bzw, vorzugsweise von unten nach oben gegenüber dem hotizontal liegenden Werkstuck zu bewegen. Dadurch
wird auch der zusätzliche Vorteil erzielt, dass belie= big starke Platten bzw· Plattenpakete mit einer Ean=
tenvorritzsäge verhaltnismässig kleinen Durchmessers
im Zuge derselben Einschneidebewegung über ihre ganze Kantenhöhe vorgeritzt werden können. Zur weiteren He=
rabsetzung der Ausrissgefahr beim Vorritzen des Kanten= einschnitte ist die Kantenvorritzsäge erfindungsga=
mäss vorzugsweise zum Schneiden im Gleichlauf ausge=
bildet.
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Zum Zurückziehen in ihre Ruhestellur^ kann die Kanten=
vorritzsäge im Anschluss an ihro nach unten oder vor=
zugsweise nach oben gerichtete Einschneidsbewcgung
genügend tief unter die Werkstückauflage absenkbar bzw.
genügend hoch über das Werkstück anhebbar sein* Zur Herabsetzung des konstruktiven Aufwands und der Bau=
höhe der Kreissägemaschine, insbesondere auch zur Ver=
besserung des Zugangs zum Werkstück, ist - nach einen
vorteilhaften weiteren Merkmal der Erfindung - die Kan= tenvorritzsäge zum Zurückziehen in ihre Euhestellung
auch parallel zur Werkstückebene von und zu d&r zu= geordneten Werkstückkante bewegbar und nach Beendigung
ihrer nach oben oder nach unten gerichteten Einschneidebewegung von der Werkstückkante nach aussen abrück=
bar.
Bei rechtwinkligen Plattenkanten kann die nach oben bzw. nach unten gerichtete Einschneidebewegung der
Kantenvorritzsäge über ihren ganzen Euo geradlinig sein. Bei Platten, die stark abgerundete oder profilierce
Kanten aufweisen und nicht nur auf ihren Tlachssiten,
sondern auch im Bereich dieser Kanten belegt bzw«
kunststoffbeschichtet sein können, insbesondere bei
den sogenannten Postforming-Platten, führt die gerad=
linige Einschneidebewegung der Kantsnvcrritzaägo zu.
unregelmässig tiefen Kanteneinschnitton· Dadurch wird
die Ausrissgefahr beim Eintreten des Hauptoägeblatts
in einen solchen Kanteneinschnitt vergrö'ssert·
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In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird in
solchen Fällen dadurch Abhilfe geschaffen, dass die sowohl von und zu der Werkstückebene als auch parallel
dazu beweglich gelagerte Kantenvorritzsäge bei ihrer von unten nach oben oder von oben nach unten gerichtet
ten Einschneidebewegung auf einer dsm Profil der züge=
ordneten Werkstückkante entsprechenden Bahn geführt ist· Dadurch ritzt die Kantenvorritzsäge einen Einschnitt
gleichbleibender Tiefe in die zugeordnete! abgerundete bzw· profilierte Plattenkante ein· Sie gleichförmige
liefe dieses Kanteneinschnitts über die ganze Platten= stärke verhindert Ausrisse beim Eintritt des Hauptsage=
blatte.
Sie Kantenvorritzsage kann in baulicher Hinsicht be=
liebig ausgebildet, gelagert und angetrieben werden« In einer zweckmäsaigen Ausfuhrungsform ist die Kanten=
vorritzsäge als Kreissägeblatt zun Einschneiden eines nutenförmigen Kanteneinschnitts ausgebildet, der zu=
mindest in seinem äusseren Querschnitteteil eine etwas
grössere Breite als die vom Hau ptsägeblatt ausgeführte
Trennschnittfuge und - in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung - vorzugsweise einen dreieck- bzw. tra=
pezförmigen, sich nach aussen erweiternden Querschnitt
aufweist·
In einer anderen, insbesondere für Preformlng-Platten
bzw· fur Platten mit abgerundeten oder profilierten, gegebenenfalls auch beschichteten Kanten zweckmäsaigen
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Ausführungsform der Erfindung besteht die Kante nvor=
ritzsäge aus zwei dünnen, koaxialen, im Abstand von= einander angeordneten Kreissägeblättern und ist zum
Einschneiden von zwei schmalen, parallel nebeneinander verlaufenden Schlitzen ausgebildet, wobei der Abstand
zwischen den äusseren Begrenzungswänden dieser beiden Schlitze etwas grosser als die Breite der vom Hauptsäge:
blatt ausgeführten Trennschnittfuge ist·
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreib
bung der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele· Es zeigen:
Fig. 1 und 2 zwei bevorzugte Anwendungsfälle der Er=
findung, in schematlschem Aufriss·
3 einen von der erfindingsgemässen Kantenvorritz=
säge ausgeführten Einschnitt in die Plattenkante am Sägeaustrittsende der Trennschnittfuge bei dem in Fig.
1 dargestellten Anwendungsbeispiel, in Draufsicht·
Fig· 4 den Bewegungemechanismus einer erfindungsgemgs=
sen Kantenvorritzsäge für Platten mit rechtwinkligen
Kanten, im Aufriss.
Fig. 5 die von der Kantenvorritzsäge nach Fig. 4 in Be
zug ai f das Werkstück ausgeführte Einschneidebeweguig ·
Fig. 6 den Bewegungsmechanismus einer erfindungsgemäs=
sen Kantenvorritzsäge fur Platten mit abgerundeten Ken«
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Fig· 7 die von der Kantenvorritzsäge nach Fig. 6 in
Bezug auf das Werkstück ausgeführte Einschneidebewe=
guns·
Fig· 8 eine teilweise Draufsicht auf die Kantenvorritz=
säge nach Fig. 6 und 7·
In Fig. 1 und 2 ist schematisch die an sich bekannte grundsätzliche Ausbildung zweier Kreissägemaschinen
fur Platten, Plattenpakete od. dgl· dargestellt« bei
denen die Anwendung der Erfindung besonders vorteil=
haft erscheint. In beiden Fällen liegt das zu schnei=
dende Werkstück P (Platte oder Plattenpaket) auf einer festen horizontalen Werkstückauflage A und ist Vorzugs=
weise mit Hilfe eines darüberlieg enden, nicht darge=
stellten Druckbalkens od. dgl· verspannt« Das mit dem Hauptsägeblatt S angedeutete Sägeaggregat ist gegenüber
dem feststehenden Werkstück P sowohl parallel zur Werk= Stückauflage A hin und her verfahrbar als auch senkrecht
dazu heb- und senkbar gelagert·
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform einer
sogenannten Untertisch-Hubkreissägemaschine, d.h· einer
von unten schneidenden Hubkreissägemaschine liegt die Welle des Hauptsägeblatts S unterhalb des Werkstücks P·
Das Sägeblatt wird für den Schneidehub in β eine Arbeits=
stellung angehoben und aus einer mit vollen Linien dar=
gestellten Ausgangsstellung In horizontaler Richtung
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von rechts nach links in Pig. 1 gegenüber dem fest= stehenden Werkstück P verfahren· Aufgrund der einge=
zeichneten Drehrichtung P des Hauptsägeblatts S und der Richtung der relativen Vorschubbewegung zwischen Haupts
sägeblatt S und Werkstück P erfolgt das Schneiden im Gegenlauf· Mit gestrichelten Linien ist eine Stellung
des Hauptsägeblatts S kurz vor Abschluss des Schneide= hubs dargestellt. Am Ende des Schneidehubs, d.h. wenn
das Hauptsägeblatt S aus der Trennschnittfuge am in
Pig. 1 linken Ende des Werkstücks P austritt, wird das Hauptsägeblatt S in seine Ruhestellung abgesenkt, in
der es in horizontaler Richtung nach rechts in Pig. 1 zurückverfahren und dann für den nächsten Schneidevor=
gang wieder in Arbeitsstellung angehoben wird.
Bei der in Pig. 2 dargestellten Ausführungsform einer von oben schneidenden Hubkreissägemaschine liegt die
Welle des Hauptsägeblattβ S oberhalb des Werkstücks P.
Das Sägeblatt wird für den Schneidehub in s eine Arbeite= stellung abgesenkt und aus einer mit vollen Linien dar=
gestellten Ausgangsstellung in horizontaler Richtung von rechts nach links in Pig. 2 gegenüber dem feststehen=
den Werkstück P verfahren. Die Drehrichtung P des Hauptsägeblatts S und die Richtung der relativen Vor=
Schubbewegung zwischen Hauptsägeblatt S und Werkstück
P sind so gewählt, dass das Schneiden im Gleichlauf er= folgt· ILLt gestrichelten Linien ist wiederum eine Stel=
lang des Hauptsägeblatte S kurz vor Abschluss des Schnei=
dehubs dargestellt· Nach Beendigung des Schneidehubs,
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d.h. wenn das Haupt sägeblatt S die Trennschnitt fuge am in Fig. 2 linken Ende des Werkstücks P verlässt,
wird das Hauptsägeblatt S in seine Ruhestellung ange= hoben, in der es in horizontaler Richtung nach rechts
in Fig. 2 druckverfahren und dann fur den nächsten SchneideVorgang wieder in Arbeitsstellung abgesenkt
wird.
In beiden Fällen kann das Sägeaggregat in an sich be=
kannter Weise ein dem Hauptsägeblatt S in Sdanittrich=
tung vorgelagertes, in der selben Schnitt ebene liegen= des Vorritzsägeblatt aufweisen, wie insbesondere im
Zusammenhang mit dem Ausfühiungsb ei spiel nach Fig· 6
bis 8 beschrieben ist· Trotz der Anordnung einer sol= chen Vorritasäge können Ausrisse und Absplitterungen
im Bereich der Werkstückkanten nicht ganz vermieden werden· Bei der Untertisch-Hubkreissägemaschine mit im
Gegenlauf schneidendem Hauptsägeblatt S nach Fig· 1 entstehen Ausrisse im Bereich der Platten- bzw. Platten=
paketkante am Sägeaustrittende der Trennschnittfuge, d.h. am in Fig. 1 linken Ende des Werkstücks P. Bei der
Hubkreissägemaschine mit von oben im Gleichlauf schnei» dendem Hauptsägeblatt S nach Fig. 2 entstehen dagegen
Ausrisse insbesondere im Bereich der Platten- bzw. Plats tenpaketkante am Sägeaustrittende der Trennschnittfuge,
d.h· am in Fig. 2 rechten Ende des Werkstücks P.
Sie Ausriss- bzw· Absplitterungsgefahr der Plattenkan=
ten ist insbesondere bei furnierten bzw· kunststoffbe=
schichteten Platten bzw· bei Platten mit spröder, em=
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pfindlicher Oberfläche vorhanden, vor allem wenn auch
die Plattenkanten belegt bzw. beschichtet sind·
Im Bereich der ausrissgefährdeten Kante des Werkstücks,
d.h. insbesondere im Bereich der in Fig. 1 linken Sa= geaustrlttskante bei im Gegenlauf schneidenden Unter=
tisch-Hubkreissägemaschinen und der in Pig. 2 rechten
Sägeeintrittskante bei von oben im Gleichlauf schnei=
denden Hubkreissägemaschinen ist eine mit dem Hauptsä=
ge blatt S fluchtende Kantenvorritzsäge 10 angeordnet, die vor dem eigentlichen, vom Hauptsägeblatt S auszufuh=
renden Trennschnitt einen in der Ebene der Trennschnitt= fuge liegenden, meistens zur Werkstückebene senkrechten,
durchgehenden Einschnitt Z in die zugeordnete Plattenbzw· Plattenpaketkante einschneidet· In diesen mit der
vom Hauptsägeblatt S herzustellenden Trennschnittfuge
ΐ fluchtenden Kanteneinschnitt Z tritt das Haupt säge= blatt S am Ende bzw. am Anfang des Schneidehubs ein·
Dadurch werden Ausrisse bzw. Absplitterungen im Bereich der vorgeritzten Platten- bzw. Plattenpaketkanten ver=
mieden·
In PIg. 3 ist der Kanteneinschnitt Z dargestellt, der
mit der Kantenvorritzsäge bei der Untertisch-Hubkreis= sägemaschine nach Fig. 1 in die Kante der Platte bzw.
des Plattenpakets P am ausrissgefährdeten, in Fig· 1 linken Sägeaustrittsende der gestrichelt eingezeichnet
ten Trennschnittfuge T vorgeritzt wird. Die für diesen Kanteneinschnitt Z benutzte Kantenvorritzsäge ist in
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Hg. 4 und 5 dargestellt. Ein Ständer 1 ist um eine
waagerechte, quer zur Schnittebene des HauptSägeblatts
S gerichtete Schwenkachse 2 an einem ortsfesten Teil 3 des Maschinengestells schwenkbar gelagert· Dieser
Stander 1 kann mit Hilfe eines hydraulischen oder pneu?
matisehen Zylinders 5 verschwenkt werden· Der Zylinder
5 1st schwenkbar mit einem ortsfesten Maschinenteil 6 verbunden, wahrend seine Kolbenstange 105 in 4 am ver=
schwenkbaren Ständer 1 angelenkt ist· Die vertikale, d.h. zur Ebene der Platte oder des Plattenpakets B bzw·
zur Werstückauflage A senkrechte Stellung des Ständers
1 kann mit Hilfe von Anschlagschrauben 7 genau einge= stellt werden.
In vertikalen Gleit fuhrungen des Ständers 1 ist mit
Hilfe eines hydraulischen oder pneumatischen Zylinders 9 ein Schlitten 8 verschiebbar, auf dem die Kantenvor=
ritzsäge K drehbar gelagert 1st· Die Kantenvorritzsäge K wird dabei von einem ebenfalls auf dem Schlitten 8
angeordneten Motor 4 in der eingezeichneten Drehrichtung Fi angetrieben·
Bei ganz angehobenem Schlitten 8 und durch Einziehen der Kolbenstange 105 des Zylinders 5 in eine geneigte
Stellung im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 2 gekipp= tem Ständer 1 befindet sich die Kantenvorritzsäge K in
einer entsprechend angehobenen, vom Werkstück P nach aussen abgerückten Ruhestellung K1, wie insbesondere in
Fig. 5 dargestellt 1st· Vor der Durchfuhrung des Trenn=
schnittes mit Hilfe des HauptSägeblatts S wird der
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Schlitten 8 bei geneigtem Ständer 1 abgesenkt. Die Kan=
tenvorritzsäge K nimmt dabei vorübergehend eine Zwischen=
stellung K2 ein. Anschliessend wird der Ständer 1 durch Ausdrucken der Kolbenstange 105 des Zylinders 5 in seine
vertikale, mit Hilfe der Anschlagschraube 7 festgelegte, in Fig. 4 dargestellte Arbeitsstellung entgegen dem Uhr=
zeigersinn um die Schwenkachse 2 saschwenkt. Die Kanten=
vorritzsäge K wird dadurch in Arbeitsstellung in Hichtung auf das Werkstück P, insbesondere in eine unterhalb des
Werkstücks F liegende Ausgangsstellung K3 eingeschwenkt. Anschliessend wird der Schlitten 8 angehoben, wobei die
Kantenvorritzsage K eine vertikale, von unten nach oben
gerichtete Einschneidebewegung ausfuhrt und einen ent= sprechenden Einschnitt Z in die zugeordnete Kante der
Platte bzw. des Plattenpakets P einritzt. Am Ende die=
ser Einschneidebewegung nimmt die Kantenvorritzsäge die in Fig. 5 alt K4 bezeichnete, obere Stellung ein. Der
Schlitten 8 wird dann weiter angehoben und der Ständer 1 wieder in seine geneigte Stellung gekippt. Die Kanten=
vorritzsäge K wird infolgedessen in ihre angehobene und gleichzeitig auch parallel zur Werstückebene vom Werk=
stuck nach aussen abgerückte Ruhestellung K1 ausge= schwenkt, in der sie weder das Hauptsägeblatt S beim
anschli es senden Trennschnitt durch das Werkstück P und beim Eintreten in den vorgeritzten Kanteneinschnitt Z,
noch die nachfolgende Bewegung des Werkstücks P behin=
dert.
Die selbe bauliche Ausbildung und die selbe Bewegung bzw. Wirkungsweise der Kantenvorritzsäge K können auch
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in Verbindung mit der von oben schneidenden Hubkreis= Sagemaschine nach Fig. 2 benutzt werden. Sie Anordnung
wird dabei spiegelbildlich seitenverkehrt zu den Figuren 4 und 5 sein, da in diesem Fall der Kanteneinschnitt Z
in die in Fig. 2 rechte Sageeintrittskante der Platte bzw· des Plattenpakets P vorgeritzt wird·
Bei dem in Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausfuhrungsbel= spiel handelt es sich wieder um eine Untertisch-Hub=
kreissägemaschine, dessen Sägeaggregat in an sich be=
kannter Weise ein im (regenlauf schneidendes Haupt säge= blatt S und ein diesem vorgelagertes, in der selben
Schnittebene liegendes Vorritzsägeblatt C kleineren Durchmessers aufweist« Die Drehrichtung F3 des Vorritz=
Sägeblatts C ist entgegengesetzt zu der Drehrichtung F des Hauptsägeblatts S9 so dass das Vorritzsägeblatt C
In die Unterseite des Werstüoks P1 im Gleichlauf eine
etwa 2 - 3 mm tiefe Nut D einschneidet, in die das nach= laufende Haupts ägeblatt S eintritt. Das Werkstück P1
steht auch in diesem Fall während des Schneidevorgangs fest, während sich das Sägeaggregat beim Schneidevor=
gang in der Vorschubrichtung F4 bewegt· Die selbe an
sich bekannte Ausbildung des Sägeaggregats mit Haupt= sägeblatt S und diesem in Schnittrichtung vorgelagertem
Vorritzsägeblatt C kann - wie bereits erwähnt - auch in den in Verbindung mit den Figuren 1 bis 5 beschrie=
benen Hubkreissägemaschinen vorgesehen sein·
Im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen nach Fig·
1 bis 5 wurde als Werkstuck P eine Platte mit recht=
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winkligen Kanten bzw. ein aus solchen Platten bestehen='
des Plattenpaket angenommen· Für solche Werkstücke P
kann ohne weiteres die beschriebene geradlinige, vor= zugsweise von unten nach oben gerichtete Einschneide=
bewegung der Kantenvorritzsäge K z.B. von der Ausgangs=
stellung K3 in die Stellung K4 nach Fig. 5 benutzt wer= den, da sie bei der rechtwinkligen Form der Plattenkan=
ten einen Kanteneinsdinifs Z gleichförmiger Tiefe bs=
wirkt. Bei den sogenannter, Postforming-Platten, bzw. bei
Platten P1 mit sterk abgerundeten oder profilierten Kanten B, B1, wie sie insbesondere in Fig. 6 und 7 dar=
gestellt sind, würde eine geradlinige Einschneidebewe=
gung der Kantenvorritzsage eine den Ausriss begünstigen= de ungleichförmige Tiefe des Kanteneinschnitts ergeben.
Dies ist Insbesondere dann nachteilig, w enn auch die Plattenkanten selbst kunststoffbeschichtet sind. Infol=
gedessen ist die Kantenvorritzsäge beim Ausfiihrungsbei=
spiel nach Fig. 6 bis 8 so ausgebildet, dass sie das Profil der zugeordneten, abgerundeten oder profilier=
ten Plattenkante Bl selbsttätig folgt.
Zu diesem Zweck ist auf der Welle 110 der Kantenvorritz=
sage H eine Tastrolle 12 drehbar gelagert, die mit der vorzuritzenden Kante Bi der Platte P1 zusammenwirkt.
Die Welle 110 mit der Kantenvorritzsäge H und der Tast=
rolle 12 ist auf einem Werkzeughalter 11 drehbar gelagert, der einstellbar in einem Eins^pannblock 15 an einem
Tragarm 16 befestigt ist. Dieser Tragarm 16 ist in 17 an einem Lenker 18 angelenkt, der in 19 schwenkbar in
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einem feststehenden Gehäuse 14 gelagert ist* Auf dem
Tragarm 16 ist auch der Antriebsmotor 20 der Kanten= vorritzsäge H angeordnet· Der Antrieb erfolgt mit HiI=
fe eines Treibriemens 2i, der um eine auf der Welle 110 befestigte Riemenscheibe 24, sowie um Umlenk- bzw.
Spannrollen 22 bzw· 23 am Tragarm 16 geführt ist· Der
Tragarm 16 wird mit Hilfe eines hydraulischen oder pneu» mat lachen Zylinders 28 bewegt, der in 30 schwenkbar am
Gehäuse 14 gelagert ist· Die Kolbenstange 128 dieses Zylinders 28 ist in 26 an dem Tragarm 16 angelenkt· Der
Lenker 18 wird mit Hilfe eines anderen hydraulischen
oder pneumatischen Zylinders 27 bewegt, der in 29 am Gehäuse 14 schwenkbar gelagert ist· Die Kolbenstange
127 dieses Zylinders 27 ist in 25 am Lenker 18 ange= lenkt·
Das Gehäuse 14 mit dem darin angeordneten Bewegungsme=
chanismus fur die Kantenvorritzsäge stellt eine selbstän=
dige Anbaueinheit dar, die im Bereich der eLnzuschnei=
denden Plattenkante B1 angeordnet und befestigt wird· Auf seiner der Werkstückauflage A der Hubkreissagema=
θchine zugekehrten Seite weist das Gehäuse 14 eine Offs
nung 114 auf, durch welche das freie Ende des am Trag=
arm 16 befestigten Werkzeughalters 11 mit der Kanten=
vorritzsäge H aus- und eingeführt werden kann« Die Zy=
linder 27 und 28 werden mit Hilfe einer hydraulischen und/oder elektrischen Steuervorrichtung derart beauf=
schlagt« dass sich folgende Bewegung der Kantenvorritz= säge ergibt·
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Vor der Durchführung des Trennschnitts mit Hilfe des
Hauptsägeblatts S und dem diesem vorgeschalteten Vor= ritzsä'geblatt C wird die Kantenvorritzsäge H in eine
untere Ausgangsstellung H3 ausgefahren, in der sie von unten mit der zugeordneten Kante Bi der Platte P1 in
Eingriff kommt· Anschliessend führt die Kantenvorritz=
sage H eine von unten nach oben gerichtete Einschneide= bewegung aus. Dabei rollt die Tastrolle 12 auf der ab=
gerundeten bzw. profilierten Plattenkante B1 ab und führt die Kantenvorritzsäge H auf einer dem Profil der
Plattenkante B1 genau entsprechenden Bahn. Der von der Kantenvorritzsäge H vorgeritzte Kanteneinschnitt weist
Infolgedessen eine gleichmassige Tiefe auf und verhin=
dert den Ausriss beim Eintreten des HauptSägeblatts S
in den vorgeritzten Kanteneinschnitt beim anschliessen=
den Trennschnitt«
Am Ende ihrer nach oben gerichteten, von der Tastrolle
12 geführten Einschneidbewegung nimnt die Kantenvorritz=
säge H eine Stellung H4 ein, aus der sie etwa parallel zur Werkstückauflage A vom Werkstück P1 weg in eine
vorzugsweise im Inneren des Gehäuses 14 liegende Buhe= stellung Hi zurückgezogen wird. In dieser Ruhestellung
H1 behindert die Kantenvorritzsäge H weder das Hauptsä= geblatt S beim anschliessenden Trenns chnitt noch die
Bewggung des Werkstücks P1.
Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 bis 8 wird
die Kantenvorritzsäge H in Bezug auf ihre insbesondere
809812/0741
▼on unten nach oben gerichtete Einschneidebewegung ge=
genüber dem Werkstück Pi vorzugsweise in einer solchen
Drehrichtung F2 angetrieben» dass sie im Gleichlauf schneidet·
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 ist die
Kantenvorritzsäge K als einfaches Kreissägeblatt aus= gebildet· Die Breite des von dieser Kantenvorritzsäge
K eingeritzten Kanteneinschnitts Z ist etwas grosser
als die Breite der damit fluchtenden, vom Hauptsäge= blatt S bewirkten Trennschnittfuge T. Insbesondere kann
die Kantenvorritzsäge K derart ausgebildet sein, dass der von ihr eingeritzte Kanteneinschnitt Z einen tra=
pez- bzw. dreieckfö'rmigen, sich nach aussen erweitern=
den Querschnitt aufweist, wie in Fig. 3 dargestellt ist· In diesem Fall braucht nur der äussere, endseitige Quer=
schnittsteil des trapez- bzw. dreieckförmigen Kanten=
einschnitt s Z eine etwas gross ere Breite als die an=
schli essend vom Haupt sägeblatt S ausgeführte Trennschnitts
fuge T aufzuweisen·
Beim Aueführungsbeispiel nach Fig· 6 bis 8 besteht die
Kantenvorritzsäge H aus zwei dünnen, koaxialen, ρ ar al=
lelen Sägeblättern 10, die mit Hilfe von Zwischenleg-
bzw· Distanzscheiben 13 im Abstand voneinander auf der
Welle 110 gehalten werden· Der von der Kantenvorritz= säge H in diesem Fall eingeritzte Kanteneinschnitt be=
steht aus zwei schmalen, parallel nebeneinander ver= laufenden Schlitzen Z1· Die beiden dünnen Sägeblätter
Θ09812/07A1
10 Bind so weit voneinander eingestellt, dass der Ab=
stand zwischen den äusseren Begrenzungswänden der bei=
den, von den Sägeblättern lO eingeschnittenen Schlitze
Z1 etwas grosser als die Breite der vom Hauptsägeblatt S ausgeführten Trennschnittfuge T ist, wie insbesondere
aus Pig. 8 hervorgeht·
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die be=
schriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
kann insbesondere in baulicher Hinsicht im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens abgeändert werden« Ins=
besondere kann die erfindungsgemässe Kantenvorritzsäge auch in solchen Kreissägemaschinen benutzt werden, in
denen das Sägeaggregat mit dem Hauptsägeblatt und den diesem vorgeschalteten Vorritzsägeblatt ortsfest ge=
lagert und das Werkstück auf der feststehenden Werk= Stückauflage bzw. die Werkstückauflage zusammen mit dem
Werkstück gegenüber dem Säge aggregat verschiebbar sind· Ausserdem kann die Erfindung mit Vorteil auch in Kreis=
Sagemaschinen mit von oben im Gegenlauf bzw· von unten im Gleichlauf schneidendem Haupt sägeblatt Anwendung fin=
den· Schliesslich kann die Kantenvorritzsäge sowohl im
Gleichlauf als auch Im Gegenlauf schneiden und ihre
Einschneidebewegung kann sowohl von unten nach oben als auch umgekehrt von oben nach unten erfolgen.
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Leerseite
Claims (1)
- Köln, den 8.9.1977paPAfFNrAWALTE Reg.-Nr. &h 204 DIPL-IMG BUSCHHOFF
DIPL ING. HEN1NICKEDIPL-ING. VOLLBACH -X- ^ν,,ηηπΐS KOlM 27 A UD /θMIS''·:'·!-"LMSiNV. 'U "^M-SiPatentansprücheMy Kreissägemaschine für Platten, Plattenpakete od. dgl., insbesondere mit gegenüber dem feststehenden Werkstück hin und her verfahrbarem, senkrecht zur Werstückebene wahlweise in eine Arbeitsstellung für den Schneidehub und in eine Buhe stellung für den Rücklauf verstellbarem Sägeaggregat, das ein Hauptsägeblatt sowie gegebenen= falls ein diesem in Schnittrichtung vorgelagertes, in der selben Schnittebene liegendes Vorritzsägeblatt aufs weist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Sa= geeintritts- und/oder der Sägeaustrittskante des Werk= Stücks (P, Pi) eine mit dem Hauptsägeblatt (S) fluchten= de Kantenvorritzsäge (K, H) angeordnet und gegenüber dem Werkstück (P, P1) zum Einschneiden eines durchgehen= den, in der Ebene der Trennschnittfuge (T) liegenden Kanteneinschnitts (Z, Z1) in die zugeordnete Werkstück= kante und zum Zurückziehen in eine die Werkstückbewegung und/oder das Hauptsägeblatt (S) beim anschliessenden Trennschnitt nicht behindernde Buhestellung bewegbar ist*2· Kreissägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn= zeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (K, H) zum Ein= schneiden des Kanteneinschnitts (Z, Z1) von oben nach unten, vorzugsweise von unten nach oben gegenüber dem horizontal liegenden Werkstück (P, P1) bewegbar ist·3· Kreissägemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge= kennzeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (K, H) zum809812/0741ORIGINAL INSPECTEDSchneiden im Gleichlauf ausgebildet ist·4· Kreissägemaschine nach Anspruch 1 und 2$ dadurch gekennzeichnet, dasa die Kantenvorritzsäge (K, H) zum Zurückziehen in ihre Buhestellung im Anschluss an ihre nach oben oder nach unten gerichtete Einschneidebene= gung genügend hoch über das Werkstück (P, P1) anhebbar bzw· genügend tief unter die Werkstückauflage (A) abs senkbar ist.5· Kreissagemaschine nach Anspruch 1 und 2» dadurch ge= kennzeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (K1 H) aura Zu= rückziehen in ihre Ruhestellung auch parallel zur Werk= stückebene von und zu der zugeordneten Werketücklcante bewegbar und nach Beendigung ihrer nach oben oder nach unten gerichteten Einschneidebewegung von der Werkstuck= kante nach aussen abrückbar ist·6· Kreissägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die sowohl von und zu der Werkstückebene als auch parallel dazu beweglich g3lager= te Kantenvorritzsäge (H) insbesondere beim Schneiden von Fostforming-Platten bzw. von Platten (P1) mit pro= filierten oder abgerundeten Kanten (B, B1) bei ihrer von unten nach oben oder von oben nach unten ge richte= ten Einschneidebewegung auf einer dem Profil der zu= geordneten Werkstückkante (Bi) entsprechenden Bahn ge= führt ist.809812/07A7. Kreissägemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekenn= zeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (H) von einer mit der Werkstückkante (B1) im Eingriff stehenden, darauf abrollenden Tastrolle (12) auf der den Profil dieser Werkstückkante (B1) entsprechenden Bahn geführt ist.8· Kreissägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenvorritzeäge (K) als Kreissägeblatt zum Einschneiden eines nutenförnigon Kanteneinschnitts (Z) ausgebildet ist, der zumindest in seinem äusseren Querschnittsteil eine grössere Breite als die vom Hauptsägeblatt (S) ausgeführte Trennschnitt= fuge (T) aufweist·9· Kreissägemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekonn= zeichnet, dass der nutenförmige Kanteneinschnitt (Z) einen dreieck- bzw· trap ezfömi gen, sich nach aus sen erweiternden Querschnitt aufweist«10· Kreissägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (H) aus zwei dünnen, koaxialen, im Abstand voneinander an= geordneten Kreis sageblättern (10) besteht und zun Ein= schneiden von zwei schmalen, parallel nebeneinander verlaufenden Schlitzen (Z1) ausgebildet ist, wobei der Abstand zwischen den äusseren Eegrensungswänden dieser beiden Schlitze (Z1) etwas größer als die Breite dor vom Hauptsägeblatt (S) ausgeführten Trennschnittfuge (T) ist.809812/074111. Kreissägemaschine nach einem der Anspruchs 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenvorritssäge (E) nit ihrem Antrieb (M) auf einem Schlitten (8) gelagert ist, der höhenverschiebbar auf einem von und zu der vorzuritzen= den Werkstückkante verschwenkbaren Ständer (1) geführt 1st.12· Kreissägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet) dass die Kantenvorritzsäge (H) zusammen mit ihrem Antrieb (12, 20, 21, 22, 23) auf einem Tragarm (16) angeordnet ist, der an einem ortsfest schwenk= bar gelagerten Lenker (i8) angelenkt 1st·13. Kreissägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenvorritzsäge (K, H) zusammen mit ihrem Antrieb (M, 20) und ihrer Bewegungen vorrichtung eine selbständige Anbaueinheit (14) bildet.809812/0741
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