DE1945783A1 - Ziffernpruefapparat fuer ein elektronisches Geraet zum Aufzeichnen von Vorgaengen,insbesondere von Geschaeftsvorgaengen - Google Patents
Ziffernpruefapparat fuer ein elektronisches Geraet zum Aufzeichnen von Vorgaengen,insbesondere von GeschaeftsvorgaengenInfo
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Description
9» September 1969 Docket RO 967 04-1 Dr.Schie/E
Anmelder: International Business Machines Corporation, Armonk, N. Y. 10504 (V.St.A.)
Vertreter .'Patentanwalt Dr.-Ing. Rudolf Schiering,
7030 Bö"blingen/Württ., Westerwaldweg 4
Ziffernprüfapparat für ein elektronisches Gerät zum Aufzeichnen von Vorgängen, insbesondere von Geschäftsvorgängen
Die Erfindung betrifft eine mit einer Tastatur eingerichtete Prüfvorrichtung» Die Eingabe von numerischen Daten in
eine Maschine, zum Beispiel über eine Tastatur durch den Bediener kommt gewöhnlich in Verbindung mit einer Vielzahl
verschiedenartiger Typen von Maschinen vor. Ein Beispiel hierfür ist die elektronische Maschine zum Aufspeichern
und Aufzeichnen von Daten aus einer Unterlage, welche eine Reihe von Geschäftsvorgängen enthält.
Die eingetasteten Daten können zahlreiche Faktoren darstellen, zum Beispiel eine Kreditkartenzahl, die Abteilungsnummer,
die Lagerpostenzahl, den Umsatzbetrag usf. Für die vorher festgesetzten Zahlen kann eine Prüfung
über deren Genauigkeit gemacht werden, wenn die vorher festgesetzten Zahlen einer vorgeschriebenen Zusammensetzungsregel
entsprechen.
~ ρ — 0098 12/1512
Die Umsatzbeträge werden natürlich nicht geprüft. Viele
vorgeschriebene Zusammensetzungsregeln sind an sich bereits bekannt. Für eine gegebene, vorgeschriebene Zusammensetzungsregel
gibt es eine gegebene mathematische Vorschrift,welche, wenn die eingeführte Zahl der mathematischen
Vorschrift unterliegt, ein allgemeines Ergebnis entstehen läßt, einerlei welche Zahl, d. h. natürlich
welche korrekt gelieferte Zahl, der Originalvorschrift nach der Zusammensetzungsregel entspricht. Es
ist sehr wichtig, die vorher festgelegten Zahlen zu prüfen, sobald sie in die Maschine eingegeben werden. Wenn die Zahlen falsch eingegeben sind, können sich Fehler einstellen,zum Beispiel kann eine Transaktion dem falschen Kunden belastet werden oder eine Transaktion kann der
falschen Abteilung gutgeschrieben werden.
ist sehr wichtig, die vorher festgelegten Zahlen zu prüfen, sobald sie in die Maschine eingegeben werden. Wenn die Zahlen falsch eingegeben sind, können sich Fehler einstellen,zum Beispiel kann eine Transaktion dem falschen Kunden belastet werden oder eine Transaktion kann der
falschen Abteilung gutgeschrieben werden.
Es ist bereits bekannt, eine elektronische Prüfung für
numerisch eingetastete Daten zu schaffen, wobei der Bediener fast unmittelbar darüber informiert werden'kann, ob ein Eintastfehler vorliegt. Ein Basisformat oder ein Satz =>von Hegeln besteht bei einer solchen bekannten Prüfmethode in folgenden Vorgängen: "Numerisches Wiegen jeder Ziffer der eingetasteten Zahl nach ihrer Stelle in der
Gesamtzahl und nach einem vorher festgelegten statistischen Formular; multiplizieren der in jede Tastaturspalte eingetasteten Zahl mit einem festgelegten Spaltengewicht; summieren der Ziffern aller Produkte und prüfen der Endsumme auf j mod x."
numerisch eingetastete Daten zu schaffen, wobei der Bediener fast unmittelbar darüber informiert werden'kann, ob ein Eintastfehler vorliegt. Ein Basisformat oder ein Satz =>von Hegeln besteht bei einer solchen bekannten Prüfmethode in folgenden Vorgängen: "Numerisches Wiegen jeder Ziffer der eingetasteten Zahl nach ihrer Stelle in der
Gesamtzahl und nach einem vorher festgelegten statistischen Formular; multiplizieren der in jede Tastaturspalte eingetasteten Zahl mit einem festgelegten Spaltengewicht; summieren der Ziffern aller Produkte und prüfen der Endsumme auf j mod x."
Wenn der Rest mod χ gleich y is-fc, dann war die Eingabe
genau. Wenn der Rest mod χ nicht gleich y ist, dann war die Eingabe falsch.
genau. Wenn der Rest mod χ nicht gleich y ist, dann war die Eingabe falsch.
Als ein besonderes Beispiel für das Format eines Transaktions-Prüfapparates
kann man einen Transaktions-Rekorder
— 3 —
0 0 9 8 S i 7 1 5 1 2
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ansehen, der eine Tastatur enthält. Die "Vorrichtung wird
in einem Abteilungslager verwendet,und der Tastaturbediener tastet in eine Neunziffern-Kreditkartenzahl auf einen
Neunspaltenraum der für eine Kreditenkartenzahl reservierten Tastatur ein. Das Neunspaltenfeld wird nach dem
Stande der Technik durch den Prüfapparat geprüft, um seine Echtheit zu bestimmen. Es sollte gleich zu Anfang bemerkt
sein, daß die Prüfung von Datenfeldern erfordert, daß die vorher festgelegten Zahlen nach bestimmten Regeln festgelegt
werden, so daß, wenn die Tastatureingabe mathematisch behandelt wird, es zu einem Resultat kommt, darüber,
ob eine Zahl korrekt istoder bei einem anderen Resultat, ob die Zahl falsch war. In dem hier erörterten
Beispiel kann angenommen werden, daß jede gültige Kreditkartenzahl folgender Formel genügt:
. + bi) = 0 mod 10
In dieser Formel ist a. die Zehnerziffer und b. die Einerziffer des erhaltenen Produktes, wenn ein fester Gewichtsfaktor w. mit der Ziffer d. multipliziert wird. d. ist
die Ziffer der Zahl in der i.Spalte. Verwendet man ein
System, bei welchem die Gewichtsfaktoren alternativ 1 und 2 sind, dann kann die obige Formel wie folgt zusammengefaßt
werden:
Starten in der Kreditkartenzahl von rechts, multiplizieren jeder anderen Ziffer mit 1 und multiplizieren der alternierenden
Ziffern mit 2. Summieren der Ziffern der Produkte und teilen durch 10. Yfenn der Modul 10 die Summe genau
teilt, darin ist die Kreditkartenzahl gültig, im anderen
Falle ist sie ungültig.
Bei der. bekannten System, welches diesen Cperationstyp anwendet, sind die Gewichtsfaktoren auf besonderen Tasten-
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BAD ORIGINAL
spalten des Tastaturfeldes vorher festgelegt. Im Falle des
obigen Beispiels mit dem Neun-Spalten-Karteneingabefeld
werden die Spalten 1, 3» 5» 7 und- 9 einmal gewogen und die
Spalten 2, 4, 6 und 8 zweimal gewogen. Bei solch einem System gibt es keine Flexibilität. Da die Gewichte den
Spalten vorher zugeteilt sind, muß die Zahl in die entsprechenden G-ewichtsspalten richtig eingegeben werden.
Bei Anwendung vorher festgelegter Spaltengewichte auf 3ede
Tastaturspalte muß man getrennte Prüfapparate haben, die
für Jeden anderen Gebrauch einer Maschine mit Tastatureingabe
besondere konstruiert sein muß. Auch ein solcher Prüfapparat kann aber auch nur mit einer besonderen Tastaturlänge
betrieben werden. Eine Geschäftseinheit kann dagegen
eine Prüfung eines Zweiziffern-Abteilungsfeldes und eines Fünfziffern-Lagerpostenfeldes erforderlich machen·
Eine andere Geschäftseinheit kann die Prüfung eines Dreiziffern-Abteilungsfeldes
und eines Sechsziffern-Lagerpostenfeldes
verlangen. Auch kann eine Geschäftseinheit eine Tasteneingabe der Felder A, B und 0 erfordern, wobei
nur eine Prüfung der Felder A und B ablaufen soll, während bei einer anderen Geschäftseinheit mit Eingabe in die FeI-der
A, B und 0 nur eine Prüfung der Felder A und C gefordert wird« (In diesem Beispiel repräsentieren die Felder
A, B und G aufeinanderfolgende positionierte Gruppen von Spalten auf einer Tastatur). Der bekannte Prüfapparat, in
welchem jede Tastaturspalte starr festgelegt ist auf ein numerisches Gewicht, hat keine Anpassungsfähigkeit für
liehrfachfunktionen, welche eine Tastatureingabemaschine durchzuführen hat.
Für einen Ziffernprüfapparat, in dessen Prüfsystem eine
Anzahl von Ziffern einer Informationszahl einer mathematischen
Vorschrift entsprechen, für ein elektronisches
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Gerät mit Eingabetastatur zum Aufzeichnen von Vorgängen, insbesondere von Geschäftsvorgängen, besteht die Erfindung
darin, daß eine Programmiervorrichtung das Prüfschema
verschiedenen Eingangsfeldern der (Tastatur anpaßt.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist äeder Ziffernposition
der Informationszahl ein Gewichtsfaktor zugewiesen, und jede Ziffer wird mathematisch durch den Gewichtsfaktor im Sinne einer Produktbildung behandelt, und schließlich
werden diese Produkte summiert»
Bei der Erfindung ist eine Speicherung der in die Tastatur eingegebenen Ziffern in ZiffernpBtzen vorgesehen,
welche der Spaltenposition der in die Tastatur eingegebenen Ziffern entsprechen·
Bei der Anordnung nach der Erfindung sind die Ziffernspeicherplätze
lesbar, bzw. abfühlbar, wobei das Abtastorgan mit der Programmiervorrichtung verbunden ist und
wobei die Ziffern aus den abgefühlten Speicherplätzen nach der mathematischen Vorschrift behandelt werden·
Eine in ein elektronisches Transaktions-Aufzeichnungsge_
rät eingeführte Zahl wird auf Genauigkeit nach einer mathematischen Vorschrift oder nach vorgegebenen mathematischen
Regeln geprüft. Die eingeführten Zahlen werden angenommen als vorher festgelegte Zahlen, welche entsprechen einer
vorgeschriebenen und vorbestimmten Zusammensetzungsregel. Wenn eine Zahl falsch eingegeben war, dann kommt es zu einer
Anzeige, daß in der Eingabe ein Fehler gemacht wurde. Durch Einverleibung einer Programmiervorrichtung in den
Prüfapparat im Sinne der Erfindung wird das System im Hinblick auf die Länge der zu prüfenden Zahlen und der Tastaturposition
der zu prüfenden Zahlen flexibel gemacht,
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In Übereinstimmung mit der Erfindung ist für elektronische Prüfsysteme eine wesentliche Flexibilität sowohl in der
Auswahl des Tastatur-Eingabeformates als auch in der Wahl der Modul-Operation in vorteilhafter Weise geschaffen·
So kann zum Beispiel eine Tastatur mit dreizehn Spalten von Tasten mit den Nummern 1 bis 13 von rechts nach links
die Dateninformation aufnehmen und die Lagerposten-Information
auf die Tasten 9 bis 12 und 6 bis 7 oder auf die Tasten 9 bis 13 und 6 bis 8 geben, wobei die Prüfung mit
demselben elektronischen Apparat durchgeführt wird.
Im Gebrauch liefert ein Zähler ein Folgesignal oder Zähleingänge an die Programmiervorrichtung, welche die Spalten
aus der Tastatur auswählt, welche Ziffern der zu prüfenden Zahl, enthalten. Es wird auch die Stelle geprüft,
in welcher jene Spalten abgetastet sind. Diese Auswahl durch die Programmiermatrix hat die Wirkung des Zuteilens
von Gewichten an die Spalten, weil ein Gewichtsapparat auf die Ziffern funktioniert, welche in die Spalten im
Einklang mit der Stelle in der sie abgetastet sind, eingegeben werden. Die abgetasteten Ziffern werden genau gewogen
und in einer arithmetischen Vorrichtung summiert. ]?s folgt ein volles Abtasten aller ausgewählten Spalten,
und die Endsumme wird auf y mod χ geprüft. In dem hier beschriebenen besonderen Ausführungsbeispiel prüft das
System auf 0 mod 10 und 0 mod 11.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand der schematischen Zeichnungen für eine beispielsweise und besonders vorteilhafte
Ausführungsform beschrieben.
Fig. 1 enthält ein umfassendes Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 enthält ein Impuls-Zeitdiagramm für die Zeitbeziehung der Steuer- oder Taktimpulse, die zum
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Steuern des Prüfapparates nach der Erfindung verwendet
werden.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel für eine Programmiervorrichtung nach der Erfindung, welche mit zwei Programmiermatrizen
arbeitet.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Programmiervorrichtung
nach der Erfindung, welche eine einzige Prograamatrix enthält.
Fig. 5» 6, 7 und 8 enthalten ins Einzelne gehende logische
Schaltungen der Vorrichtung nach Fig. 1.
Wie bereits oben erwähnt, sind Prüfverfahren und mathematische Vorschriften zum Prüfen von Zahlen, welche vorgegebenen
Regeln entsprechen, an sich bekannt.
Die amerikanische Patentschrift 3 235 716 zeigt eine Vorrichtung
zum Prüfen von Zahlen, die in eine Tastatur einge- ' geben werden. Diese bekannte Vorrichtung enthält jedoch keine
Programmiervorrichtung zum Anpassen des Prüfschenas an verschiedene Tastatur-Eingangsfeider·
Generell wird eine mathematische Vorschrift bei der Anwendung auf die Zahlen nach Maßgabe ihrer Fehler-Prüf-Leistungsfähigkeit
ausgewählt· Ist die Vorschrift einmal ausgewählt, dann kann fast jede gegebene Zahl, welche eine Anzahl von
Ziffern enthält, an die Kegeln angepaßt werden, die notwendig sind, um die ausgewählte mathematische Vorschrift
durch bloßes Ändern einer der Ziffern in Bezug auf die Prüfziffer der Zahl, zu erfüllen.
Um ein besonderes Beispiel der Erfindung zu geben, wird der
Apparat nach der Erfindung im Zusammenhang mit zwei besonderen mathematischen Vorschriften beschrieben. Es sei jedoch
bemerkt, daß die mathematischen Vorschriften selbst nicht neu sind, daß aber der Apparat und der Modus der Durch—
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führung der mathematischen Vorschrift, die durch die Programmiervorrichtung
erreichte Flexibilität, sowie die durch die Schaffung eines Einzelsystems gewonnene Flexibilität,
welche eine Prüfungstechnik mit zwei mathematischen Vorschriften durchführbar macht, neu sind.
Um die nachstehend beschriebenen besonderen Ausführungsformen vollständig zu verstehen, ist es notwendig einen
allgemeinen Überblick der beiden Sätze von Prüfungsregeln oder mathematischen Vorschriften, welche bei der besonderen
Ausführungsform durchgeführt werden, zu gewinnen·
Diese beiden Operationen beziehen sich auf die Modul-10-Operation
und auf die Modul-11-Operation. Beide Operationen sind an sich bekannt und werden nachstehend nur teilweise
soweit beschrieben, als sie zum Verständnis der Arbeitsweise der Anordnung nach der Erfindung erforderlichsind·
Bei der Modul-10-Operation sind die Ziffern der zu prüfenden
Zahlen gewogen 1, 2, 1, 2, 1, usw. immer mit der Prüfziffer mit dem Wert 1 zu wiegen.
Aus der Tabelle 1 sind numerische Werte zu entnehmen, welche für jeden Tastenwert von 0 bis 9 anzusammeln sind» wenn
die Gewichtseinheit 1 ist^und wenn die Gewichtseinheit 2 beträgt*
| Akkumu | Tabelle | I | |
| Tasten- | lation | Akkumu | Akkumulation, |
| wert | Gewichts | lation | kleinste bedeut |
| wert 1 | Gewichts | same Ziffer | |
| 0 | wert 2 | Gewichtswert 2 | |
| * O | 1 | O | 0 |
| 1 | 2 | 2 | 2 |
| 2 | 3 | 4 | 4 |
| 3 | 4 | 6 | 6 |
| 4 | VJl | 8 | 8 |
| 5 | 6 | 10 | 0 |
| 6 | 7 | 12 | 2 |
| 7 | 8 | -14 | 4 |
| 8 | 9 | 16 | 6 |
| .9. | 18 | 8 | |
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Wenn die Akkumulation periodisch durch, den Modul 10 gemäß
der vorgeschriebenen Hegel zu teilen ist, ist es bedeutungslos, beim Akkumulieren die doppelten Gewichtswerte der Akkumulation hinzuzufügen, die niedrigsten bedeutsamen
Stellenziffern, jener Produkte sind aber größer als 9· Zum Beispiel ist beim Akkumulieren des Produktes
des Tastenwertes 6, multipliziert mit dem Gewichtswert 2
(Produkt » 12),und Division durch den Mudul 10 die einzige
bedeutsame Addition die Ziffer 2. In ähnlicher Weise könnte im Falle des doppelten Gewichtstastenwerts 7 das
Produkt 14 im Akkumulator nur durch die kleinste bedeutsame Ziffer 4 dargestellt sein. Da nur die kleinste bedeutsame
Ziffer des Produktes, welches entsteht, wenn ein Tastenwert das doppelte Gewicht hat, gibt es eine Möglichkeit
für die Maschine, Verwirrung zu stiften. Deshalb wird zum Beispiel das Drücken einer Doppelgewichttaste 7
für ein Drücken einer Doppelgewichttaste 2 gehalten· Die Vorrichtung nach der Erfindung ist deshalb in den Gewichten
in Übereinstimmung mit den Werten der Tabelle 2 eingerichtet. Es sei bemerkt, daß die Produkte der Tastenwerte
und deren entsprechende Gewichte gemäß dem Modul 9 addiert werden.
| Tasten | Akkumu | Akkumulation, |
| wert | lation | Gewichtswert 2 |
| Gewichts | ||
| wert 1 | ||
| 0 | 0 | 0 |
| 1 | 1 | 2 |
| 2 | 2 | 4 |
| 3 | 3 | 6 |
| 4 | 4 | 8 |
| 5 | 5 | 1+0-1 (10-9 |
| 6 | • 6 | 1+2=3 (12-9 |
| 7 | 7 | 1+4=5 (14-9 |
| 8 | 8 | 1+6=7 (16-9 1+8=9 (18-9 |
| 9 | 9 | |
Zu Tabelle II sei bemerkt, daß durch diesen Ausweg jeder Wert, welcher dem Akkumulator als Resultat des Drückens
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- ίο -
einer Doppelgewichttaste dargeboten wird, insoweit ein Einheitswert ist als Doppelgewichttasten betroffen sind.
Der dem Akkumulator dargebotene Wert ist für jede der zehn Tasten einer Tastenspalte, 0, 2, 4, 6, 8, 1, 3» 5»
7 und 9 verschieden· Wie dargelegt ist die Akkumulatorakkumulation
für jeden Doppelgewichttastenwert· 5 und größer
im Überschuß der verlangten Akkumulation für einfache Produkte des Tastenwertes multipliziert mit dem Gewicht· Um
den Widerspruch zu korrigieren, wird die Prüfziffer (welche nach Konstruktion Immer ein Einzelgewicht hat) berechnet,
um den Überschuß zu korriegieren· Es ergeben sich damit für die Modul-10-Operation folgende Hegeln: 1. Multiplizieren
der Ziffer mit dem Spaltengewicht; 2. wenn das Produkt kleiner als 10 ist, akkumulieren des Produktes;
3· wenn das Produkt gleich 10 ist oder größer ist, hinzufügen einer 1 zum Produkt und akkumulieren der niederen
Stellenziffer der resultierenden Summe; 4-· nachdem alle Gewichtsziffern nach den Regeln 1 bis 3 akkumuliert worden
sind, teilen durch 10, wenn der Rest 0 ist, ist die Zahl geprüft.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung reagiert
eine Decodierlogik auf die ausgewählte Ziffer und den Gewichtsfaktor, um unmittelbar die ausgewählte Ziffer
in den genauen Akkumulationseingangswert nach Tabelle II zu dekodieren. Für die Modul-10-Operation vermeidet diese
Direkt-Dekodierung aufeinanderfolgende Additionen, wenn
Gewichte größer als 1 verwendet sind. Sie vermeidet auch den Gebrauch besonderer Apparaturen, um die Additionen
eines 1-Wertes nach der vorstehenden Regel 3 getrennt zu
übertragen. Die Regeln 1, 2 und 3 werden in einem einzigen Verfahrensschritt- durch die Dekodier-Logik durchgeführt·
Die Akkumulation wird nur mit einer 4-Bit-Summation durch-
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geführt· D. h. nur 4- Bits werden im Ausgabe-Register zur
Schaffung einer maximalen Ausgangssumme von sechzehn (1111) gespeichert. Jedesmal geht die angesammelte Summe
auf sechzehn oder darüber. Dieses ist mehr als die Kapazität des Ausgabe-Registers ausmacht. Die Dezimalzahl zehn
(Binärzahl 1010) wird wirksam subtrahiert von der gespeicherten Summe durch Abfall des Übertrags-Bits und durch
Addition der Zahl sechs (0110) zur Summe im Ausgabe-Register. Das Abfallen des Übertrags-Bits, was bei der Binär-Addition
die Zahl sechzehn anzeigt, ist äquivalent der Subtraktion der Zahl sechzehn von der Speichersumme. Auf diese
Weise wird durch Addition von sechs zur Speichersumme des Systemes im Effekt die Zahl zehn von der gespeicherten
Summe subtrahiert..Es sei zu bemerken, daß, weil die Prüfung von der Endsumme, welche gerade durch die Zahl zehn
teilbar ist, abhängt, das System kontinuierlich die Zahl zehn von der Summe subtrahieren kann, ohne daß irgendeine
Wirkung auf die Genauigkeit der Operation entsteht.
Bei der Modul-11-Operation variieren die Spaltengewichte von 1 bis 7.in Aufeinanderfolge der Stelle, in welcher
die Spalten gewählt sind und welche mit der Prüfziffer beginnt. Nur die Prüfziffer hat das Gewicht 1 und die der
siebenten Spalte folgenden Spalten haben das Startgewicht 2. Die Regeln für die Modul-11-Operation sind wie folgt:
1. Multiplizieren jeder Ziffer mit ihrem zugeordneten Spaltengewicht;
2· akkumulieren der Produkte der Multiplikationen; 3· nachdem alle Ziffern nach den Regeln 1 und 2
behandelt worden sind, wird die gespeicherte Summe durch 11 dividiert, ist der Rest gleich 0, dann ist die Zahl geprüft
·
Die vorstehenden Regeln werden wirksam durch Verwendung der Vier-Bit-Binär-Akkumulation allein durchgeführt. Da
die Akkumulation auf ihre gerade Teilbarkeit durch elf
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geprüft wird, hat die Subtraktion von elf jedesmal keine Wirkung auf das Ergebnis. Eine Vier-Bit-Zahl repräsentiert
in dezimaler Form jede Zahl von 0 bis 15· Bei der Aufeinanderfolge der Akkumulation jeder Ziffer gibt es einen
Übertrag von der höchsten Bit-Stellen-Position, wenn ge
die gespeicherte Summe größer ist als sechzehn oder gleich sechzehn ist. '
Durch Vernachlässigung dieses Übertrages wird die Zahl sechzehn von der Gesamtsumme wirksam subtrahiert. Durch Addition
der Zahl fünf zur Summe in diesem Zeitpunkt wird jedoch die Zahl elf (+5 - 16 » 11) wirksam von der Summe
subtrahiert und eine Vier-Bit-Akkumulation über die Akkumulations-Operation aufrechterhalten. Die Logik für die
Durchführung der Gewichtsoperation addiert jede ausgewählte Ziffer zur gespeicherten Summe einer Zahl in Abhängigkeit
vom Gewichtsfaktor.
Die Figur 1 enthält ein allgemeines Blockschema einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung.
Sie enthält einen Spaltenzähler 10, eine Programmiervorfcichtung
12, einen Tastatur-Eingabespeicher 14, einen Gewi chts-Dekodierer und Serienwandler 16, eine Gewichts-Wähllogik
18, eine arithmetische- und Ausgabe-Vorrichtung 20 und eine Fehler-Anzeigelampe 28.
Die Zeitfolge des Prüfapparates wird durch Zeitgeber ge_ steuert. Dieser Zeitgeber enthält einen Taktimpuls-Generator
22, einen Hilfs-Zeitkreis 24, sowie eine Bit-Zeitschaltung
26· Der Taktimpuls-Generator 22 liefert Ausgangstaktimpulse
an die Hilfs-Zeitschaltung 24, welche die Ausgänge
Sl bis S4 nacheinander versorgt. Nach der Aufnahme von vier Taktimpulsen wird der Hilfstaktgeber 24 in seinem
Ablauf zjklisch wiederholt und liefert auch einen Eingangsimpuls an den Bit-Taktgeber 26.
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Seim Ansprechen auf die Eingangsiapulse liefert der Bit-Taktgeber
26 Ausgangsiapulse an den Klemmen Bl bis B6
nacheinander. Nach der Bit-Zeit B6 wird der Arbeitsabiauf zyklisch wiederholt. Hie Bit-Zeitimpulse aus der Taktgeberschaltung
26 versorgen die Basis-Zeitsteuerung für die Logik» und die S-Impulse teilen Jeden Bit-Zeitimpuls in
vier verschiedene Phasen· Die Zeitbeziehung der S-Impulse und der Bit-Zeitimpulse ist im Impulsdiagramm der Fig· 2
dargestellt·
Die Arbeitsweise des in Fig» 1 dargestellten Prüfapparate
s ist generell folgende*
Der Bediener führt eine Zahl ein, welche die zu prüfende
Zahl enthält· Er führt diese Zahl in die Tastatur 14 ein· Jede Ziffer der Zahl wird in eine getrennte Spalte eingeführt.
Eine besondere Spalte, in welche die Zahl eingeführt
wird, hängt ab von einem Format der Maschinenverwendung·
Es sei angenommen, daß die Tastatur 14 achtzehn Spalten von Tasten enthält. Jede Spalte umfaßt die Zifferntasten
1 bis 9· Die Spalten sind auch von rechts nach links von 1 bis 18 nummeriert. Danach wird das System durch den Spaltenzähler
IO gesteuert. Dieser versorgt nacheinander die Ausgänge Cl bis 018· Der Spaltenzähler 10 wird durch eine
Vorrichtung weitergestellt, die in Verbindung mit Fig. 8 noch eingehender beschrieben wird. Die aufeinanderfolgenden
Ausgänge Ol bis 018 führen zur Programmiervorrichtung 12, welche wiederum die Spalten-Wählleitungen 1 bis 18 versorgt.
Die Spalten-Wählleitungen sind mit der Tastatur und dem Speicher 14 verbunden, so daß die in die Tastatur-Spalte
eingeführte Ziffer entsprechend der erregten Spalten-Wählleitung auf den Gewichts-Dekodierer und Serienwandler
16 gegeben wird. Die Stelle des Auftretens und die Tatsache des Auftretens von Spalten-Wählausgangssig-
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nalen aus der Programiiiervorrichtung 12 bestimmt die Stelle
in welcher die Taetaturspalten abgefohlt werden·
Jedesmal wird eine Tastaturspalte abgetastet. Ihre entsprechende
Zifferneingabe wird auf den Gewichts-Dekodierer und Serienwandler 16 übertragen. Es ist zu bearerken, daß
die Ausgangsleitungen der Programmiervorrichtung 12 nicht
notwendig sind, und daß in den meisten Fällen diese Leitungen bestimmt nicht in derselben Folge wie die Programmiereingangsleitungen
erregt werden.
Die an Hand der Pig. 3 und 4 noch näher zu beschreibende
Programmiervorrichtung enthält logische Baugruppen in Verbindung mit ersetzbaren Programmierungs-Zwischenverbindungen.
Das Prograjnmier-Zwischenverbindungsorgan, welches eine Anzahl von Kurzdrahtverbindungen enthalten kann, welche
in Übereinstimmung mit einem bestimmten Muster angeordnet sind, oder eine geätzte Karte mit auf der Karte nach
einem bestimmten Muster eingeätzten Zwischenverbindungen verbinden wirksam ausgewählte Eingänge der C-Eingänge mit
ausgewählten Ausgängen der Spalten-Auswahl-Ausgangen.
Wenn daher zum Beispiel bei Cl die Spaltenwahl 2 entsteht, wird 2 erregt. Wenn C2 nicht auftritt, dann wird keine
Ausgangsleitung erregt. Wenn 03 vorhanden ist, dann wird die Spaltenwahl 16 erregt. Die zuletzt erörterte Folge ist
lediglich angegeben, um den Umfang des Steuerungsgrades zu zeigen, welcher durch die Programmiervorrichtung 12 geschaffen
ist.
Die Programmiervorrichtung 12 spricht auch auf Mode-Kontroll-Eingänge
an, welche Variationen innerhalb eines einzelnen Programmes liefern. Für ein gegebenes Programm,
welcheB in die Programmvorrichtung 12 eingefügt ist, ergeben
sich deshalb 12 verschiedene Mode-Steuereingänge auf
verschiedenen Eingangsleitungen und Spaltenauswahl-Aus-
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- 15 gangsleitungen.
Jede der Spalten-Wählleitungen liefert im Falle der Erregung
einen Eingangsimpuls an die Gewichts-Wähllogik 18. Die Gewichts-Wähllogik liefert Gewichts-Steuersignale an
den Gewichts-Dekodierer und Serienwandler 16. Der Gewichts-Dekodierer
und Serienwandler 16 empfängt, wie oben erwähnt, die Ziffer in der ausgewählten Spalte aus der Tastatur
Bei der Modul-10-Operation liefert die Gewichts-Wähllogik
18 Ausgangssignale bei xl und x2 alternativ an den Gewichts-Dekodierer
und Serienwandler 16. Jeder Spalten-Wähleingang zur Gewichts-Wähllogik 18.wechselt dort den Ausgangswert.
Der Gewichts-Dekodierer und Serienwandler 16 ist grundlegend eingeteilt in einen xl-Abschnitt und einen
x2-Abschnitt. Beim Ansprechen auf den xl-Ausgang von der Gewichts-Wähllogik 18 wird der xl-Abschnitt des Gewichts- '
Dekodierers 16 erregt, um die Eingangsziffer aus der gewählten Tastaturspalte in eine 4-Bit-Binärzahl umzuwandeln.
Die Zahl wird seriell umgeformt und auf die arithmetische- und Ausgabe-rVorrichtung 20 gegeben und dort gespeichert.
Beim Ansprechen auf x2-Ausgang von der Gewichts-Wähllogik 18 wandelt der x2-Abschnitt die Eingangsziffer aus der gewählten
Tastaturspalte in eine 4-Bit-Zahl entsprechend um,
wie in Spalte 3 der Tabelle II angegeben ist.
Bei der Kodul-11-Operation werden die Spalten in der Stelle,
in welcher sie ausgewählt sind, mit 1 bis 7, 2 bis 7 usw· gewogen· Bei der liodul-11-Qperation akkumuliert die Gewichts-Wähllogik
18 die Spalten-Auswähleingänge in einem Gewichts-Wählzähler, welcher wieder auf einen Betrag von
2 abläuft in der Folge eines Betrages von 7· Der Gewichts-Auswählzähler
enthält daher das der Ziffer in der ausgewählten Spalte zu gebende Gewicht. Der xl-Ausgang wird
während der Modul-11-Operation fortlaufend erregt, und der
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x2-Ausgang ist stets aberregt. Jede Dezimalzahl im Gewichtsdekodierer
und Serienwandler 16 wird daher unmittelbar dekodiert in eine entsprechende 4-Bit-Binärzahl·
Diese wird seriell der arithmetischen- und Ausgabe-Vorrichtung 20 zugeführt. Im Gegensatz zur Modul-10-Operation
wird jedoch während der Modul-11-Operation der4-Bit-Binärausgang
vom Gewichtsdekodierer und Serienwandler dem arithmetischen- und Ausgabe-Vorrichtungswert hinzugefügt.
Daher steuert der Gewichts-Wählzähler die Zahl der Umläufe der Addition für jede ausgewählte Spalte infolge
der wirksamen Multiplikation der ausgewählten Spaltenziffer mit dem zugewiesenen Gewicht.
Die arithmetische- und Ausgaben-Vorrichtung 20 arbeitet,
um die 4-Bit-Binärzahlen zu speichern und um die gespeicherte
Summe in einem 4~Bit-Register zu speichern. Innerhalb
der arithmetischen- und Ausgabe-Vorrichtung 20 ist eine Korrektion vorgesehen für den Fall, daß die gespeicherte
Summe dazu neigen sollte, den Dezimalwert 15 zu überschreiten.
Die Korrektion wird während der Modul-10-Operation durch wirksame Subtraktion des Dezimalwertes 10 erzielt· Die
Korrektion wird während der Modul-11-Operation durch wirksames Subtrahieren des Dezimalwertes U ausgeführt· Nachdem
die Ziffer in der letzten auszuwählenden Spalte gewogen und
in der arithmetischen- und Ausgabe-Vorrichtung 20 akkumuliert worden ist, wird die End-Akkumulation für eine gerade
Teilbarkeit mit 10 (Modul-10-Operation) oder mit 11 (Modul-11-Operation) geprüft. Wenn die End-Akkumulation
nicht gerade teilbar ist, dann wird das Ausgangs-Fehlerorgan, zum Beispiel eine Lampe 28, erregt.
Der Zweck der Einrichtung einer Programmiervorrichtung besteht darin, eine Flexibilität des Prüfungssystemes zu ermöglichen. Die Programmiervorrichtung funktioniert derart,
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daß die abzutastende Tastaturspalte und die Stelle in welcher abgetastet werden soll, ausgewählt werden. Der restliche
Teil der Prüfsystem-Gewichte und die Summen der dabei eingeführten Ziffern bleiben unberücksichtigt von dem
Verhältnis der Position der Tastaturspalten und von der Stelle in welcher sie abgetastet werden. Um jedoch ein Prüfsystem
zu schaffen, welches Zahlen mit variierender Breite und variierender Tastposition prüfen kann, ist eine Programmiervorrichtung
notwendig. In der hier zu beschreibenden Programmiervorrichtung liefern verschiedene eingeführte
Programme nicht nur eine Flexibilität, sondern es gibt auch Steuereingangsimpulse für die Programmiervorrichtung, welche
Flexibilität innerhalb eines einzelnen festen Programmes schafft·
Es gibt zwei Typen von Programmiervorrichtungen, welche bei der Anordnung nach der Erfindung, verwendbar sind. Die erste
verwendet zwei Programmmatrizen und erfordert ein Spaltengatter (Und-Gatter) pro Tastaturspalte. Die zweite Programmiervorrichtung
arbeitet mit einer Programmatrix und erfordert ein Spaltengatter pro Tastaturspalte pro Mode.
Der letztgenannte Typus einer Programmiervorrichtung hat die größere Flexibilität und braucht dafür eine bedeutend
größere Menge an Bauelementen.
Der Zwei-Matrixtyp der Programmierungsvorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Er enthält eine erste Programmatrix 40,
eine zweite Programmiermatrix 42, eine Anzahl von Spalten-Torschaltungen
(Und-Gattern) 44, 46 und 48, eine für jede Spalte, und eine Anzahl von Oder-Torschaltungen (Oder-Gatter)
50, 52 und 54. Die innerhalb der Programmiermatrizen
ersetzbare Programmiervorrichtung steuert die elektrischen Zwischenverbindungen zwischen den Eingangsklemmen
und den Ausgangsklemmen der Programmiermatrizen.
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Wie in Pig. 3 dargestellt, enthält die ersetzbare Programmiervorrichtung
einen Satz von Kurzdrähten 56a bis 56d in der ersten Programmiermatrix 40 und einen Satz
von Verbindungsdrähten 58a bis 58d in der zweiten Programmiermatrix
42. Es ist klar, daß an Stelle dieser Kurzdrähte auch andere an sich bekannte Steckverbindungen,
d. h. austauschbare Steckverbindungen verwendet werden können. Im Falle geätzter Karten, die ebenfalls als ein
zusätzliches Beispiel bei der Erfindung verwendet werden können, sind die elektrischen Zwischenverbindungen zwischen
Eingangsklemmen und Ausgangsklemmen in die Karte eingeätzt.
Die Tastaturspalten sind in drei Felder A, B und C durch die Programmiervorrichtung nach Fig. 3 aufgeteilt. Wie
in der Zeichnung dargestellt, gehört das Feld A zu den Tastaturspalten 1 bis 6, das Feld B zu den Spalten 7 bis
12 und das Feld C zu den Spalten 13 bis 18. Die erste Programmiermatrix 40 bestimmt, welche Felder während der Moden
1, 2 und 3 abzutasten sind· Es sei bemerkt, daß die Moden
durch die Modeneingänge gesteuert werden, welche den Prüfleitungen 60a bis 60c übertragen werden.
Bei der besonderen Programmiervorrichtung 56 sprechen die
abzutastenden Felder A und C auf einen Mode-Eins-Eingang auf der Leitung 60a,und die abzutastenden Felder A, B und
0 sprechen auf einen Mode-Zwei-Eingang auf Leitung 60b an. Eine Mode-Drei-Operation ißt nicht dargestellt.
Es sind 18 Spalten-Torschaltungen vorgesehen, von denen
jede teilweise durch einen entsprechenden C-Eingang aus dem Spaltenzähler 10 (Fig. 1) erregt wird. Die Spalten-Torschältungsausgänge
sind an die Spalten-Wählleitungen über die zweite Programmiermatrix 42 angeschlossen. Die zweite
Programmiermatrix wählt mit Hilfe der Programmiervorrichtung 58 die Spalten innerhalb des abzutastenden Feldes und
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die Stelle aus, in welcher sie abgetastet werden. Beim Ansprechen zum Beispiel auf einen Mode-Eins-Eingang auf der
Leitung 60a ist die Stelle, in welcher die Tastaturspalten
abgetastet werden: 1, 2, 3, 4» 5, 6, 1$, 14, 15, 16, 17.
Es sei bemerkt, daß für eine gegebene Programmiervorrichtung innerhalb des Zwei-Matrix-Typs der Programmiervorrichtung
die Stelle, in welcher die Spalten abzutasten sind, innerhalb eines gegebenen Feldes für jeden der drei Moden
dieselbe ist.
Der Einzel-Matrix-Typ der Programmiervorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt. In Fig. 4 ist nur eine Zehn-Spalten-Tastatur
aus Gründen der Vereinfachung der Darstellung gezeigt. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt,
so daß jede Spaltenzahl einer Tastatur bei der Erfindung verwendbar ist.
Anstelle der Schaffung einer getrennten Matrix zum Auswählen der abzutastenden Felder innerhalb jeder Betriebsart
(Mode) liefert die zweite Annäherung eine getrennte Gruppe von Spalten-Torschaltungen für jede Betriebsart,
wobei jede Gruppe zehn Spalten-Torschaltungen enthält. Die Programmiervorrichtung enthält eine erste Gruppe von
zehn Spalten-Torschaltungen 74, eine zweite Gruppe von
Spalten-Torschaltungen 76, eine dritte Gruppe von zehn Spalten-Torschaltungen 78 und eine Programmiermatrix 70,
die mit einer Programmiervorrichtung zum Beispiel mit Schaltdrähten 72a bis 72n versehen ist. Jede Gruppe von
Spalten-Torschaltungen wird gesteuert durch einen der Betriebsart-Eingänge auf den Eingangsleitungen 80a bis
80c. Für eine gegebene Gruppe von Spalten-Torschaltungen
werden die individuellen Spalten-Torschaltungen nacheinander durch die C-Ausgänge des Spaltenzählers (Fig. 1)
erregt.
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Die Programmiervorrichtuiig nach Fig. 4 liefert eine größere
Flexibilität als die Nach Fig. 3» weil für eine gegebene
Programmiervorrichtung (geätzte Karte oder Satz mit festen
Kurzdrähten) die Stelle des Abtastens der Spalten von Betriebsart zu Betriebsart variieren kann. Bei dem in der
Zeichnung dargestellten Programm werden die Spalten in folgender Ordnung, gelesen von rechts nach links, abgetastet:
Mode (Betriebsart) 1 10 98765* 4321 C-Ausgang
· 10 9 4 3 2 abgetastete Spalte
Mode (Betriebsart) 2 10 9 8 7 6 5 4321 C-Ausgang
- 5 6 7 8 10 9 4 3 2 abgetastete Spalte
Aus der vorstehenden Tabelle ist zu ersehen, daß die arithmetische
Prüf operation über eine breite Auswahl von Zahlenfeldern mit nur einem einzigen elektronischen Gerät durchgeführt
werden kann. Bei verschiedenen Zahlenfeldern, welche in verschiedenen Positionen auf der Tastatur eingegeben werden,
wählt man nur eine genaue Programmvorrichtung (geätzte Karte oder einen Satz von Schaltdrähten^ so daß die zu prüfende
Zahl ohne Rücksicht auf ihre Tastaturlage genau abgetastet wird.
Nachstehend werden an Hand der Figuren 5, 6j 7 und 8 die
Details der Systemlogik beschrieben. Die Logik ist in der Darstellung auf vier Figuren wegen des begrenzten Blattraumes
der Zeichnung verteilt worden. Die Fig. 5 zeigt Einzelheiten der Tastatur und der Speichervorrichtung 14.
Sie enthält ferner den Gewichts-Dekodierer und Serienwandler 16. Der Tastaturapparat und die Speichervorrichtung
ist allgemein mit 92 bezeichnet. Dort sind achtzehn Spalten von Tasten vorgesehen, wobei jede Spalte die Tasten
1 bis 9 enthält. Viele bekannte Typen von Tastaturen können in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendet
werden.
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Die Information kann zum Beispiel in einer Speicher-Typ-Tastatur
oder in Verriegelungs-Bänken, welche die Information
im Dezimalkode oder im Binärkode dezimaler Form
vom selbstspeichernden Typ der Tastatur gespeichert sein. Bei der Speichertyp-Tastatur wird die Information zurückgehalten
"bis ein neues Speichersignal zugeführt wird. Beim selbstspeichernden Typ der Tastatur wird eine Taste automatisch
wieder in Betrieb genommen, wenn der Bedienende die Taste freigibt. Bei 92 in Fig. 5 verbindet eine gedrückte
Taste eine Spalten-Wähleingangsleitung mit einer der Ziffern-Ausgangsleitungen Dl bis D9· Der Speicher ist
vorgesehen für Zahlen, welche in die Tastatur eingegeben werden bis die Tastatur gelöscht wird und für die nächste
Eingabe vorbereitet wird·
Die Zahlen-Ausgangsleitungen Dl bis D9 sind mit dem xl-Abschnitt
80 und dem x2-Abschnitt 82 verbunden. Der xl-Abschnitt
80 enthält vier Oder-Torschaltungen 86 und vier Und-Torschaltungen 90. Zum x2-Abschnitt gehören die vier
Oder-Tqrschaltungen 84 und die vier Und-Torschaltungen 88·
Die Ziffern-Eingangsleitungen sind mit den Oder-Torschaltungen
84 derart verbunden, daß die Erregung einer der Ziffern-Leitungen die entsprechende Ziffer ergibt, welche
gemäß Spalte 3 der Tabelle II genau zu wiegen ist. Ferner kommt es zu einer Konvertierung in eine 4-Bit-Binärzahl
an den Ausgängen der vier Oder-Torschaltungen 84. Aus Tabelle II ist zum Beispiel zu ersehen, daß für einen Tastenwert 7 und einem Gewichtswert von 2 der resultierende Ausgangswert
gleich dem Dezimalwert von 5 sein muß. Aus Fig. ist zu ersehen, daß die Eingangs-Ziffernleitung D? mit den
Oder-Torschaltungen 84a und 84c verbunden sind, um den Ausgangswert
0101 zu schaffen. Dieser Wert ist das Vier-Bit-Binäräquivalent des dezimalen Wertes 5·
Zu den Oder-Torschaltungen 86 des xl-Abschnittes 80 sind
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Verbindungen hergestellt, so daß der Zifferneingang mittelbar in eine Vier-Bit-Binärzahl kodiert wird· Der
Vier-Bit-Binärausgang von den Oder-Torschaltungen 84 wird
entsprechend auf die Und-Torschaltungen 88 innerhalb des
x2-Abschnittes 82 übertragen. Die Und-Torschaltungen 88 beeinflussen die Serienumwandlung des Vier-Bit-Binäreinganges.
Dafür ist das System in der arithmetischen Betriebsart eingerichtet und empfängt einen arithmetischen
Eingangswert. Es ist auch vorgesehen, daß die x2-Eingangsleitung erregt wird. Wenn die zuletzt genannten Zustände
auftreten, dann erregen die Bit-Zeitimpulse Bl bis B4
nacheinander die Und-Torschaltungen 88 mit seriellem
Durchgang, die unterste Stelle zuerst, und die Vier-Bit-Binärausgänge aus den Oder-Torschaltungen zu den arithmetischen
Ausgabevorrichtungen.
Wenn die Ausgangsleitung xl von der Gewichts-Wählerlogik
erregt wird, sind die Und-Torschaltungen 88 unwirksam und die Und-Torschaltungen 90 in Betrieb. Die zuletzt genannten
Und-Torschaltungen betreiben die Serienumwandlung der-Vier-Bit-Binärzahl,
welche an den Ausgängen der Oder-Torschaltungen erscheint. Hieraus geht daher hervor, daß jedesmal eine Spalte durch eine erregte Spalten-Wählleitung erregt
wird und daß die eingetastete Ziffer in der ausgewählten Spalte in Übereinstimmung mit den St euere ing ängen aus
der Gewichts-Wählerlogik betätigt wird, um eine Vier-Bit-Binärzahl zu schaffen. Diese wird in die arithmetische Ausgabevorrichtung
seriell eingegeben. Wie nachstehend noch im einzelnen beschrieben werden wird, sind während der Modul-10-Operation
die xl und x2-Leitungen beim Ansprechen auf jeden Spalten-Wähleingang alternativ erregt, wohingegen
während der Modul-11-Operation die xl-Leitung erregt bleibt
und die x2-Leitung aberregt bleibt.
Die Logikdetails der arithmetischen- und Ausgabe-Vorrich-
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tung 20 (Fig. 1) sind in Fig. 6 dargestellt. Die Vier-Bit-Binäreingänge
aus dem Gewichts-Dekodierer und Serienwandler (Fig. 5) werden über die Oder-Torschaltung 140 dem
Y-Eingang eines Volladdierers 142 zugeführt. Der Summen-Ziffernausgang vom Volladdierer 142 wird auf ein vierstufiges
Schieberegister 144 übertragen, welches als Akkumulationsregister dient· Oer Ausgang aus der letzten Stufe
des vierstufigen Schieberegisters 144 wird auf den X-Eingang des Volladdierers 142 über eine Und-Torschaltung 146
gegeben. Die Zeiten in welchen die Summenziffern vom Volladdierer 142 in das Schieberegister 144 übertragen werden,
sind durch die Oder-Torschaltung 194 und durch die Und-Torschaltung 196 steuerbar. Die letzten beiden Torschaltungen
steuern auch die Zeiten in welchen ein Übertrags-Ausgang Cq vom Volladdierer 142 in ein Ein-Bit-Register 200 stattfindet.
Das im Ein-Bit-Register 200 gespeicherte Bit wird auf der. Übertragseingang des Volladdierers 142 gegeben.
Die Zeiten in welchen die Inhalte der letzten Stufe des Akkumulationsregisters 144 eingegeben werden in den X-Eingang
des Volladdierers 142, stehen unter der Steuerung der Oder-Torechaltung 148.
Das C-Bit aus dem Ein-Bit-Register 200 wird benutzt für die Korrektions-Logikschaltung. Diese enthält die Und-Torschaltungen
174, 176, 182, 186, 190, 192 und die Oder-Torschaltungen
180, 184, die Korrekt-Verriegelung 188 und die arithmetische Verriegelung 178. Die Ausgänge der Korrektions-Logikschaltung
an den Und-Torschaltungen 182 und 186 werden über die Oder-Torschaltung 140 auf die Y-Eingangsklemme
des Volladdierers 142 gegeben.
Der Gesamtinhalt des Akkumulations-Schieberegisters 144 wird auf einen Zehn-Dekoder 152 und auf einen Elf-Dekoder
150 gegeben. Der Zehn-Dekoder 152 liefert einen Ausgang,
wenn die im Akkumulations-Register 144 gespeicherte Vier-
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Bit-Binärzahl dem Dezimalwert 10 entspricht. Der Elf-Dekodierer
150 liefert einen Ausgangswert, wenn die in dem Akkumulationsregister 144 gespeicherten Vier-Bit-Binärzahlen
der dezimalen Zahl elf entsprechen. Die Dekodierer-Ausgänge werden über die Und-Torschaltungen 154· und 156,
über die Oder-Torschaltung 158» über die Inverter-Torschaltung
160 und über die Und-Torschaltung 162 auf den Eingangs-Klemmensatz der Fehlerverriegelung 164· gegeben.
Wenn diese eingestellt .ist, dann erregt die Fehlerverriegelung
die Fehlerlampe 166. Die Zeitsteuerung für die EeKLerverriegelung 164· ist durch die Und-Tor schaltung 170 ,
durch die Oder-Torschaltung 168 und durch die restlichen Eingänge zur Und-Torschaltung 162 steuerbar.
Die Details der Gewichts-Wähllogik 18 (Fig. 1) sind in Fig. 7 gezeigt. Die Eingangsimpulse auf den Spalten-Wählleitungen
laufen über eine Oder-Torschaltung 112 und stellen eine Gewieiits-Wählkippstufe 110 über die Und-Torschaltung 113
ein. Die Rückstellzeit der Kippstufe 110 wird durch die Und-Torschaltung 114- gesteuert. Der Ausgang der Gewichts-Wänlkippstufe
110 wird über eine Und-Torschaltung 116 auf einen G-ewichts-Wählzähler 100 und über eine zweite Und-Torschaltung
118 auf eine Bank von Und-Schaltungen 102 übertragen.
"
G-ewichts-Wählzähler ist ein Binärzähler mit drei Stufen
und ZyklusErneuerung auf den Zählbetrag von zwei nach dem
Erreichen eines Zählbetrages von sieben. Die 1- und 0-Ausgangsklemmen
aus der ersten Stufe des Gewichts-Wählzählers 100 werden den Und-Torschaltungen 122 und 124· und der Oder-Torschaltung
128 zugeführt, um die xl und x2-St euer signale zu erzeugen, welche dem Serienwandler und Dekodierer (Fig.5)
zugeführt werden. Zu einer durch die Und-Torschaltung 118 gesteuerten Zeit wird der Inhalt des Gewichts-Wählzählers
IOC auf einen dreistufigen Vielfachzähler 104 über die Bank
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von Und-Torschaltungen 102 gegeben. Durch Invertierung der
Ausgangsleitungen des Gewichts-Wählzählers 100 wird die
in den Vielfachzähler 104 eingeführte Binärzahl zum Siebener-Komplement
der Binär zahl, welche im Gewieiits—Wählzähler
100 enthalten ist. Der G-ewichts-Wählzahler 104 wird
beim Ansprechen auf die Ausgangsimpulse an der Ünd-Torschaltung
108 weitergestellt. Wenn der Vielfachzähler einen binären Betrag von 7 erreicht, liefert ein Siefeener-Dekodierer
106 einen Ausgang M7·
Der Spaltenzähler 10 (Fig. 1) und seine Steuerschaltung
sind im einzelnen in Pig. 8 gezeigt. Diese Anordnung enthält einen fünfstufigen Binärzähler 132, welcher eine Zykluserneuerung
bei einem Zählbetrag von achtzehn aufweist. Diese Anordnung erhält außerdem einen Dezimal-Dekodierer
130, welcher die im Zähler 132 vorhandene Binärzahl in einen Dezimalwert konvertiert. Dabei entsteht ein Ausgangsimpuls
am Ausgang der Leitungen Cl bis C18. Die auf diesen
Leitungen entstehenden Impulse entstehen nacheinander.
Die Eingangs impulse am Binärzähler 132 sind durcli die Und-Torschaltungen
136 und 138 und durch die Oder-lorschaltung
134 steuerbar.
An Hand der Figuren 6, 7 und 8 wird nachstehend die Arbeitsweise
der Logik erläutert. Im StartZeitpunkt wird ein Rückstelleingang
auf das Schieberegister 144, auf den Binärzähler oder Spaltenzähler 132 und auf den Gewiciits-Wählzähler
100 übertragen. Das Akkumulationsregister wird auf
Null gestellt, der Binärzähler 132 wird ebenfalls auf lull gestellt und schließlich wird auch der Gewichts-Wahlzähler
auf Null gestellt. Bei der Durchführung der Modal-10-Operation
gibt es einen Modul-10-Steuereingang an der logik.
Bei der Durchführung der Modul-11-Operation gibt; es einen
Modul-11-Eingang an der Logik.
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Wenn ein Spalt enwsiilleit er erregt ist, dann entsteht ein
Ausgabe-Impuls auf der Ziffernlexiting entsprechend der in
der ausgewählten Spalte eingetasteten Ziffer (Fig. 5).
Der zu speichernde Yier-Bit-Binärwert wird entsprechend auf die Und-T or schaltungen 90 oder Und—Torschaltung en
übertragen. Zur Bl-Zeit wird das niedrigste Stellen-Bit
auf die Y-Eingangsklemme des Volladdierers 142 über die
Oder-Torschaltung 140 gegeben. Zu den Bit-Zeiten B2, B3
und B4 werden die zweiten, dritten und vierten Stellen-Bits der Binär zahl entsprechend über die Oder-Tors chaltung
140 auf den Y-EingaEg des Volladdierers 142 übertragen»
Zur Zeit Bl wird auch das Null-Stellen-Bit im Schieberegister 144 auf die S-Eingangsklemme des Volladdierers
über die Ünd-Torschaltung 146 gegeben. Während der Zeit
Bl liefert der Volladdierer 142 zuweilen einen Summen-Bit-Ausgang beim Ansprechen auf die Bingangs-Bits an den X,
Y und C-Eingangskleamen· Das Summen-Bit schiebt sich in
die Stufe A3 des Registers 144 beim Ansprechen auf einen
Schiebe impuls, der zur Zeit B2 entsteht. Es sei zu bemer-.
ken, daß der G-esamtinhalt des Schieberegisters 144 nach
rechts geschoben wird,.
Zur Zeit B2 wird auch, der Übertrag-Ausgang GO vom Volladdierer
142 in das 1-Bit-Register 200 eingegeben. Während
der Zeit B2 empfängt; daher der Volladdierer 142 neue Bit-Eingänge
an den X und Y-Bingangskleamen und empfängt das
Übertrag-Bit aus der Addition, die während der Zeit Bl durchgeführt wurde. Dieselbe Operation ereignet sich während
den Zeiten B5 und B4 mit der Gesamtsumme, welche
eine Vier-Bit-Binärzahl darstellt, welche seriell auf die Y-Eingangsklemme des Volladdierers über die Oder-Tor schaltung
eingeführt wird. Dieser Wert wird der Vier-Bit-Summe hinzuaddiert, welche im Akkumulationsregister 144 gespeichert
war. Die neue Summe ist jetzt im Akkumulationsre-
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gister 144- gespeichert· Es sei bemerkt, daß der letzte
Schritt dieser Summation, im Zeitpunkt; B5 entsteht. Zu dieser
Zeit wird das höchste Stellen-Bit der letzten Vollsummation
in das vierstufige Schieberegister eingegeben.
Während der Zeit B4 addiert der Yolladdierer 142 die höchsten
Stellen-Binär-Bits aus der Eingangszahl und der vorher
gespeicherten Zahl. Wenn diese Addition zu einem Übertrag-Ausgang führt, dann bedeutet GO, daß die Summationsoperation
zu einer Ausgangssumae führt, welche gleich sechzehn oder größer ist. Da nur vier Stufen im Schieberegister 144
vorgesehen sind, kann der gespeicherte Wert niemals größer als fünfzehn sein. Ein übertrag während der Addition des
höchsten Stellen-Bits entspricht der dezimalen Zahl sechzehn· Eine Kompensation wird durch das Abfallen des Übertrages
geschaffen, wenn dieser entsteht (dieses ist äquivalent dem Subtrahieren des dezimalen Wertes sechzehn von
der Ausgangssumme) und durch Addieren einer Zahl, welche dem Dezimalwert sechs entspricht, zum vorhasfenen Inhalt des
AkkuKulationsregisters 144-, Es sei zu bemerken, daß -16 + 6
β -IC, und daß -10 während der 3£odul-10-0peration subtrahiert
werden kann, ohne daß die Genauigkeit der Operation beeinträchtigt wird.
Bei der Kodul-10-Operation fällt der Übertrags-Ausgang CO ab,
und ein Wert, entsprechend der Dezimalziffer fünf, wird dem vorhandenen Inhalt des Akkumulationsregisters 144 hinzuaddiert.
Banit wird der Dezimalwert elf von der früheren
Summation wirkungsvoll subtrahiert. Dies kann getan werden
ohne die Genauigkeit der Sodul-11-Operation zu beeinträchtigen·
Wenn ein Übertrag-Ausgang CO während der Seit B4 entsteht,
wird dieser in das Ein-Bit-Eegister 200 zur Zeit B5 eingeführt. Zur Zeit B5 passiert der C-Ausgangswert aus dem Sin-
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Bit-Register 200 die Und-Torschaltung 190 und stellt die *
Kippstufe 188 ein, womit dort ein Ausgabeimpuls entsteht.
Dies zeigt an, daß ein Korrektionszyklus erßrderlich ist.
Wenn ein Korrektionsausgang "besteht und wenn das System
in der Modul-10-Operation betrieben wird, dann wird während
der nächsten Zeiten B2 und B3 die Und-Torschaltung 186 erregt
werden, so daß die Vier-Bit-Binärzahl 0110, welche der dezimalen Zahl sechs entspricht, akkumuliert wird und
zwar während des nächsten Bit-Zeitzyklus. Es sei bemerkt, daß, wenn eine Korrektion notwendig wird, der Spaltenzähler
10 (Fig. .1) nicht weitergerückt wird, und daß keine neue getastete Ziffer für die Akkumulation ausgewählt wird.
Wenn das System in der Modul-11-Operation arbeitet, wird
die Und-Torschaltung 182 zu den Zeiten Bl und B3 des folgenden Zyklus erregt werden, um zu erreichen, daß die Binärzahl
0101, welche der dezimalen Zahl fünf entspricht, dem Y-Eingang des Volladdierers 142 zugeführt wird. Der Korrektionsausgang
von der Kippstufe 188 wird ebenfalls der Und-Torschaltung 174· zugeführt. Zur Zeit Bl des Korrektionszyklus sind daher die Und-Torschaltungen 172 und 174 voll
erregt, was zur Rückstellung der Verriegelung 178 führt. Im Einstell-Zustand liefert die Verriegelung einen arithmetischen
Ausgangswert, welcher auf den Eingang der Und-Schaltungen 88 und 90 (Fig. 5) gegeben wird. Am Beginn des
Korrektionszyklus sind daher alle Und-Torschaltungen im
Gewichts-Dekodierer und Serienwandler (Fig. 5) unwirksam
gemacht, so daß eine Interferenz mit der Korrektionsoperation
verhindert wird.
Im Rucksteilzustand wird der arithmetische Ausgang der
Kippstufe 178 durch Schaffung eines Eingangswertes an der Und-Torschaltung 192 erregt. Im Zeitpunkt B5 des Korrektionszyklus, welcher entsteht, nachdem die Korrektionszahl voll
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akkumuliert worden ist, wird die Und-Torschaltung 192 erregt und die Korrektions-Kippstufe 188 zurückgestellt.
Der Korrektionsausgang von der Kippstufe 188 bereitet die Und-Torschaltung 176 vor, so daß der folgende Zyklus der
Kippstufe im Zeitpunkt Bl eingestellt ist.
Aus Fig. 7 ist zu ersehen, daß jedesmal eine neue Spalten-Auswählleitung
erregt wird und ein Ausgangswert der Oder-Torschaltung 112 die Gewichts-Wähl-Kippstufe 110 über die
Und-Torschaltung 113 einstellt. Zur Zeit Bl liefert die Und-Torschaltung 116 einen Eingangsimpuls für den Gewichts-Wählzähler
100. Dies führt dazu, daß der Gewichtswählzähler 100 um den Betrag eins weiterrückt. Bei der Modul-10-Operation
ist nur die Stufe WSQ des Gewichts-Wählzählers 100 wichtig. Beim Ansprechen jeder Spalten-Wählleitung sind
die ersten Stufenausgänge, welche als O und 1-Ausgänge bezeichnet
sind alternativ erregt. Wegen der Verbindung der Und-TorSchaltungen 122 und 124 werden die Ausgangsleitungen
xl und x2 erregt, um dadurch die entsprechenden xl und x2-Abschnitte des Gewichts-Dekodierers und Serienwandlers (S1Ig.
5) zu steuern.
Bei der Modul-11-Operation wird die Oder-Torschaltung 128
fortlaufend erregt. Dadurch wird ein xl-Ausgang erzeugt, und die Und-Torschaltung 122 wird niemals voll erregt werden,
womit das Auftreten eines x2-Ausganges verhindert wird. Zur Zeit B2 wird die Und-Torschaltung 118 erregt, damit entsteht
ein Ausgangsimpuls, welcher die Bank von Und-Torschaltungen 102 erregt, um den Inhalt des Gewichts-Wänlzählers
100 in den. Vielfachzähler fließen zu lassen.
Wie oben bereits festgestellt, werden die Ausgangsleitungen
invertiert, so daß das Siebener-Komplement in den Vielfachzähler 104 gelangt. Es sei zum Beispiel angenommen, daß der
Gewichts-Wählzähler den Betrag von 010 aufweist, welcher
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dem dezimalen ,Vert zwei entspricht. Dies bedeutet, daß
ein Gewicht von zwei der Zahl innerhalb der ausgewählten Tastaturspalte zugeführt werden muß« Dies wird durch Eingabe
des Siebener-Eomplements des Wertes zwei in den Vielfachzähler
104 durchgeführt. Der in den Yielfachz&aler
eingeführte Wert ist die Binärzahl 101. Diese ist der Dezimalzahl fünf äquivalent. Der Vielfachzäualer 104 steuert
die Anzahl der Arbeitsumläufe, in welchen die ausgewählte
Ziffer dem Volladdierer 142 (Fig. 6) zugeführt werden wird. Um die ausgewählte Ziffer mit dem Gewichtsfaktor 2 wirkungsvoll
zu multiplizieren, arbeitet das System is« Sinne einer Addition der Ziffer im Volladdierer innerhalb von
zwei Arbeitsspielen.
Ist der Gewichtsfaktor drei, dann würde das System so betrieben, daß die Ziffer dem Volladdierer innerhalb von drei
Arbeitsspielen zugefügt; wird usw. Bei der Fortsetzung des
Beispieles, in welchem der Gewichts-Wählzähler einen Gewichtsfaktpr
von zwei enthält, sei angenommen, daß eine der Zähl-Auswöhlleitungen erregt worden ist, was dazu führt,
daß die gespeicherte Zahl in der ausgewählten Spalte in eine Vier-Bit-Binär zahl· konvertiert wird und auf einer Bitdurch-Bit-Basis
den Ttliid-Tor schaltungen 90 aufgeprägt wird.
V/ährend des ersten Zyklus der Addition wird die Tier-Bit-Binärzahl
in den Yolladdierer 142 (Fig· 6) in den Zeiten Bl, B2, B3 und B4 eingegeben. Diese Zahl wird in der oben
beschriebenen Weise akkumuliert.
Zur Zeit B4 des ersten Zyklus wird die Und-Torschaltung
(Fig. 7) erregt werden, was dazu führt, "daß der Tielfachzähler
104 um den Betrag eins weiterrückt. Der ceue «ert im Vielfachzähler wird jetzt dem Dezxmalwert sechs äquivalent.
Am Ende des zweiten Additionszyklus wird der Bit-Zeitimpuls
B4 wieder die Und-Torschaltung 108 erregen, so
daß der Zähler 104- um den Betrag eins weiterrückt. Der
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original
Vielfachzähler 104 wird jetzt einen Betrag von sieben
enthalten, und dies wird durch den Siebener-Dekoder 106 entdeckt, welcher einen Ausgang M? herstellte Beim Ansprechen
auf den Ausgang M7 wird der Spaltenzähler 10 (Fig. 1) weitergerückt, womit eine neue Spalte und eine
neue zu wiegende und zu akkumulierende Ziffer ausgewählt wird. Der in Fig. 7 dargestellte Apparat arbeitet deshalb
während der Kodul-11-Operation, um die Ziffer einer ausgewählten
Spalte serienmäßig hinzuzufügen, welche gleich dem Gewichtsfaktor ist, der jener Spalte zugewiesen wurde.
Es sei zu bemerken, daü einer der Eingangswerte der Und-Torschaltung
108 der Korrektionseinrang aus der Kippstufe 188 (Fig. 6) ist. Der Korrektionseingang wird nur erregt,
wenn das System sich nicht in Ausübung einer Korrektionsoperation befindet.
Wenn jedoch eine Korrektionsoperation notwendig ist und durch das System ausgeübt werden soll, dann .'«ird die Und-Torschaltung
108 nicht erregt werden und deshalb der Vielfachzahler 104 nicnt weitergestellt werden. Dies erlaubt,
daS eine Xorrektionsoperation stattfindet ohne die Gewichtsoperation
zu beeinflussen (Fig· 8).
Der Spaltenzähler 10 steuert die Zeit, in welcher eine
neue Spalte und deren entsprechende eingetastete Ziffer zum Äiegen und Akkumulieren ausgewählt wird. Obgleich der
Spaltensähler die Aufeinanderfolge, in welcher die Spalten
ausgewählt oder abgetastet werden, nicht steuert, kontrolliert er doch, die Zeiten in welchen sie abgetastet werden.
äle in Fig. 8 gezeigt, ist der Spalterzähler am Ende eines
jeden Zyklus eingereiht, wenn nicht eine Korrektionsoperation durchzuführen ist oder wenn nicht die Moaul-11-Operation
läuft. Die vorhandene ausgewählte eingetastete Ziffer ist nicht in einer genügenden Zahl von Zeitabschnitten
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akkumuliert worden. Bei der Modul-10-Operation wird deshalb
ein Vorschub-Eingangsimpuls dem Binärzähler 132 über
die Und-Torschaltung 138 in Verbindung mit der Oder-Torschaltung 134 zur Zeit B6 zugeführt. Zu dieser Zeit liegt
ein Korrektionseingang vor.
Bei der Modul-11-Operation wird ein Vorschubimpuls dem
Binärzähler 132 über die Und-Torschaltung 136 in Verbindung
mit der Oder-Torschaltung 134 zur Zeit B6 übertragen.
Zu dieser Zeit ist der Eingang M7 und der Korrektionseingang
vorhanden. Die späteren beiden Eingänge repräsentieren entsprechend das Ende des Gewichts-Zyklus
für die iüihere Zahl und das Fehlen eines Korrekt ions zyklus.
Nachdem der Spaltenzähler einen Betrag von C18 erreicht
hat und die in die ausgewählte Spalte eingetastete Ziffer vollständig gewogen und akkumuliert ist, wird die akkumulierte
Endsumme im Akkumulationsregister 144 auf gerade Teilbarkeit mit der Zahl IO (bei der Modul-10-Operation)
oder auf seine gerade Teilbarkeit mit der Zahl 11 (bei der Modul-11-Operation) geprüft. Die Prüfzeit wird durch die
Und-Torschaltung 162 gesteuert. Diese Und-Schaltung enthält
die Eingänge C18, B5 und KOEE sowie S3. Sie enthält ferner den Eingang zu MOD 10 und den Eingang von MOD 11.
Zu der Zeit, welche der Koinzidenz der zuletzt genannten Eingänge entspricht, wird die Und-Torschaltung 162 für
einen Durchgang des Ausgangswertes aus der Inverter-Tor-'schaltung
160 vorbereitet, um die Eingangsklemme der Ifehlerkippstufe 164 einzustellen. Wenn der Akkumulator
144 ein binäres Äquivalent der Dezimalzahl zehn enthält, dann gibt es einen Ausgangswert vom Zehn-Dekodierer 152,
welcher, im Falle der Modul-10-Operation, die Und-Torschaltung 156 und die Oder-Torschaltung 158 im Zeitpunkt B5
• - - 33 -
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passiert. Es wird daher keinen Ausgangsimpuls von der Invert
er-Torschaltung 160 geben, und die Fehlerkippstufe 164
wird nicht eingestellt werden. Bei der Modul-11-Operation
gibt es, wenn der im Akkumulations-Register 144- gespeicherte
Wert gleich dem dezimalen Wert von elf ist, einen Ausgangswert vom Elf-Dekodierer 150. Dieser passiert die
Und-Torschaltung 154- und die Oder-Torschaltung 158 zur
Zeit B5· Unter diesen Umständen wird es keinen Ausgangswert von der Inverter-Torschaltung 160 geben, und die
Fehler-Kippstufe 164 wird nicht eingestellt sein. Wenn jedoch die am Ende akkumulierte Summe, welche im Akkumulationsregister
114 gehalten ist, nicht gleich zehn ist (bei der Modul-10-Operation) oder nicht gleich elf (bei der Modulll-Operation)ist,
dann gibt es keinen Ausgangswert von der Und-Torschaltung 168, und es wird daher ein Ausgangsimpuls
von der Torschaltung 160 vorliegen, welcher die Und-Torschaltung 162 passiert und die Fehlerkippstufe 164 einstellt.
Wenn die Fehlerkippstufe eingestellt ist, dann
wird die Fehlerlampe 166 gezündet. Dies zeigt dem Bediener an, daß er einen Fehler beim Eintasten der Zahl gemacht hat·
Obwohl die vorstehend beschriebene Vorrichtung in ihrer Anwendung auf die Modul-10 und Modul-11-Operation beschrieben
worden ist,ist es nicht erforderlich, daß ein einzelnes elektronisches Paket für die Durchführung beider Operationstypen
verwendbar ist. Außerdem ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Zahlen durch andere mathematische
Vorschriften zu prüfen. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist sogar in der Lage, mit nur einer einzigen Modul-Operation
zu arbeiten..
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0 0 9 8 12/1512
Claims (14)
1.) Ziffernprüf apparat, in dessen Prüfsystem eine Anzahl
von Ziffern einer Informationszahl einer mathematischen
Vorschrift entsprechen, für ein elektronisches Gerät mit
Eingabetastatur zum Aufzeichnen von Vorgängen, insbesondere
von Geschäftsvorgängen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Programmiervorrichtung (12) das Prüf schema verschiedenen
Eingangsfeldern der Tastatur anpaßt.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Ziffernposition der Informationszahl ein numerischer
Gewichtsfaktor zugewiesen ist, daß jede Ziffer mathematisch dirrcfc den Gewichtsfaktor im Sinne einer Produktbildung
behandelt wird.und daß diese Produkte summiert werden.
5·) Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Speicherung der Ziffern der in die Tastatur eingegebenen Zahlen in Ziffernplätzen vorgesehen
ist, welche der Spaltenposition der in die Tastatur einge gebenen Ziffern entsprechen.
4·.) Anordnung nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet,
daß die Ziffernspeicherplätze lesbar sind, wobei das Abtastorgan mit der Programmiervorrichtung (12) verbunden
ist und wobei die Ziffern aus den abgefühlten Speicherplätzen nach der mathematischen Vorschrift behandelt werden.
5·) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmiervorrichtung (12) eine Programmiermatrix mit einer Anzahl von Eingangs- und Ausgangsklemmen
enthält, wobei eine Reihe von Und-Torschaltungen Ausgangsklemmen der Programmiervorrichtung mit Eingangsklemmen
der Matrix verbinden. - 35 -
009812/1512 ΒΑό
6.) Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmiervorriehtung eine Einrichtung zum Auswählen der Erregung einer Gruppe von Und-Torschaltungen
enthält;.
7·) Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtastorgan eine Einrichtung für aufeinanderfolgendes Erregen der Und-Torschaltungen in der ausgewählten
Gruppe von Und-Torschaltungen enthält, wodurch Ausgangssignale an die Ausgangsklemmen der Matrix gemäß dem
vorgegebenen Schema der Programmiervorrichtung geliefert werden können.
8«) Anordnung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Moden-Wähler zum Auswählen der Erregung einer Gruppe von Und-Torschaltungen eine zweite
Programmiermatrix mit Eingangs- und Ausgangsklemmen enthält, welche für die Aufnahme einer ersetzbaren Frogrammiervorrichtung
eingerichtet ist, mit welcher Eingangsund Ausgangsklemmen nach einem vorgegebenen Schema verbunden
sind und daß Eingangsklemmen der zweiten Matrix Präf-Mode-Eingangs-Steuersignale aufnimmt, wobei die Ausgangsklemmen
der zweiten Matrix mit einer Gruppe der ünd-Torschaltungen
verbunden sind.
9·} Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennseicrjiet,
'daß ein Gewichtswähler eine vorgegebene Folge von Ausgangssteuersignalen entsprechend einer vorgegebenen
Folge von Gewichtsfaktoren liefert und daß der Gewichtswähler entsprechend dem Auslesen jeder Siffernspeicherstelle
weiterrückt.
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009812/1512 BAD ÖfWINAL
10·) Anordnung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,,
daß ein Gewichtsdekodierer (16) auf die Ausgangs-Steuersignale
des Gewichtswählers (18) im Sinne einer Konvertierung jeder Ziffernablesung der Ziffernspeicherplätze
in eine binäre Zahl anspricht, welche eine Funktion der Ziffernablesung eines Ziffernspeicherplatzes und des dem
Ausgangssteuersignal entsprechenden Gewichtsfaktors ist
und daß ein Akkumulator die binären Zahlen summiert , um
eine Fehleranzeige zu schaffen, welche dem Ablesen aller ausgewählten Ziffernspeicherplätze folgt, wenn die gebildete
Summe nicht gleich einem vorbestimmten Wert ist.
11.) Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtsdekodierer (16) einen ersten und einen
zweiten Dekodierer enthält, daß der erste Dekodierer auf ein erstes Steuersignal aus dem Gewi ent swahler (18) zur
Dekodierung der aus den Ziffernplätzen abgelesenen Ziffer in eine Vier-Bit-Binärzahl, entsprechend der dezimalen
Ziffer, anspricht und daß der zweite Dekodier er auf die aus den Ziffernspeicherplätzen abgelesenen Ziffern anspricht,
wenn er durch ein zweites Steuersignal aus dem Gewichtswähler zur Konvertierung der dezimalen Ziffer in
eine Vier-Bit-Binärzahl aktiviert wird, wobei die Vier-Bit-Binärzahl
abhängig ist vom Werte der dezimalen Ziffer in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten tabellarischen Verhältnis
·
12.) Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Akkumulator ein akkumulatives Vier-Bit-Schieberegister,
einen Volladdierer mit X und Y-Klemmen, Übertragseingängen,
einen Summen- und Übertrags-Ausgang sowie eine Vorrichtung zur seriellen Eingabe der Binärzahlen auf
den X-Eingang des Volladdierers enthält, daß der Inhalt des akkumulativen Schieberegisters seriell auf den X-Eingang
des Volladdierers gegeben wird. Daß der Summenaus— . - - 37 -
009812/1512
gang des Volladdierers dem Eingang des akkumulativen Schieberegisters
zufließt und daß eine Vorrichtung zur Verzögerung der Eins-Bit-Zeit des Ausgangssignales am Übertrag-Ausgang
und zu seiner Verwendung im Übertrag-Eingang des Volladdierers vorhanden ist.
13.) Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Akkumulator eine Korrektionsvorrichtung enthält, die auf die Ausgangssummen anspricht, welche aus der Addition
von zwei Vier-Bit-Binärzahlen des Volladdierers herrühren, welche gleich dem Wert sechzehn oder größer sind
und zur Blockierung des letzten Ausgangswertes an der Übertrags-Ausgangsklemme
sowie zur Addition einer Eorrektions-Vier-Bit-Binärzahl
zum Inhalt des akkumulativen Schieberegisters dienen.
14.) Anordnung nach Anspruch 13,. dadurch gekennzeichnet, daß eine binäre Schaltung zwei Ausgänge entsprechend dem
ersten und dem zweiten Steuerausgang enthält und daß eine Vorrichtung vorgesehen ist zum Wechseln der Ausgänge der
Binärschaltung nach Maßgabe der Ablesung einer Ziffer aas
jeder Ziffernspeichersteile.
15·) Anordnung nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewichtswähler einen Gewichtswähl— zähler enthält sowie eine Vorrichtung besitzt zur Erregung
eines ersten Steuersignalausganges und daß eine Vorrichtung auf jeden Ablesewert aus den Ziffernspeicherplätzen im
Sinne eines Weiterrückens des Gewichtswählzählers reagiert; und daß ein Vielfachzähler vorgesehen ist, in welchem das
Siebener-Komplement des Wertes des Gewichtswählzählers eingeführt wird, daß der Betrag des Vielfachzählers zur Schaffung
eines Vorschub-Abtast-Ausganges dient, wenn der Inhalt des Vielfachzählers gleich dem Wert sieben ist, daß eine
Vorrichtung auf das Ende einer Vier-Bit-Binäraddition
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im Vo U addier er im Sinne eines Wextexriickens des Vielfacnzählers
anspricht und daß eine Vorrichtung auf das Ende
einer Vier-Bit-Binäraddition im Volladdierer in Koinzidenz mit dem Vorsctaib-Abtast-Äasgang reagiert, Tim die Ziffer
in der nächstä&sgewählten Speicherstelle abzulesen.
00981 2/1512
Leerseite
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Family
ID=25053425
Family Applications (1)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |