DE2329868A1 - Anordnung zur pruefdigitverifizierung - Google Patents
Anordnung zur pruefdigitverifizierungInfo
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Description
. H. MARSCH 4 Di ββκο
POSTFACH 4047
Beschreibung 2329868
zum Patentgesuch
des Herrn Leslie Louis Goldberg, 55, Portland Place, London Wl
des Herrn Leslie Louis Goldberg, 55, Portland Place, London Wl
betreffend:
"Anordnung zur Prüfdigitverifizierung"
"Anordnung zur Prüfdigitverifizierung"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verifizierung von Prüfdigits für Verwendung beispielsweise
zum Prüfer der Digitwerte und der Digitordnung in einer Identitäts-
oder Referenzzahl, etwa einer Kundenkontonummer.
Die Notwendigkeit, solche Digitwerte und die Digitordnung zu verifizieren, besteht beispielsweise dann, wenn bei Abschluß
einer Transaktion, z.B. in einem Kaufhaus, die Kosten eines Artikels, der gekauft wurde, von dem Kundenkonto in diesem
Kaufhaus abzubuchen sind. Die Verifizierung kann falsche Buchungen vermeiden und an Ort und Stelle und im Augenblick
der Registrierung der Transaktion sicherstellen, daß von dem Kunden die richtige Kontonummer angegeben worden ist und diese
richtig von dem Verkaufspersonal in dem Kontenführungs- und/oder Verkaufsanalysensystem registriert wurde bezüglich des Artikels,
der zu kaufen ist.
Ein unter dem Namen "Prüfdigitverifizierungssystem" gekanntes Verifizierungssystem umfaßt die Addition von min-
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destens einem am Ende stehenden "Prüfdigit" zu einer ausgewählten
Kontonummer, die dem Kunden zuzuorn]den ist, welches Prüfdigit (oder Digits) festgelegt ist bzw. sind durch ein
vorgegebenes Schema der Manipulation des Digits der bestimmten Kontonummer derart, daß, wenn die Kontonummer zusammen mit dem
Prüfdigit (oder den Prüfdigits) danach von einem Kunden einer
Vorrichtung oder einer Person «präsentiert wird, welcher dieses Manipulationsschema bekannt ist, die Maschine oder Person
sogleich eine ähnliche Manipulation durchführen kann, um eine Prüfnummer zu gewinnen zum Vergleich mit dem Prüfdigit (oder
den Prüfdigits), die am Ende der Kontonummer stehen. Wenn Gleichheit erreich *ird, sind Kontonummer und Prüfdigit (oder
Digits) richtig präsentiert worden und können verwendet werden in der Buchung einer entsprechenden Transaktion. Demgemäß hat
die Verwendung des bzw. der Prüfdigits oder Zahl es ermöglicht, die der Verifizxeranordnung dargebotene Identitätsnummer zu
verifizieren, bevor die zugeordnete Transaktion gebucht wird.
Wenn andererseits die Gleichheit nicht gegeben ist, wird die Maschine oder die Bedienungsperson feststellen, daß
die Kontonummer so, wie sie angegeben worden ist, inkorrekt war,und man kann sogleich mit Nachforschungen beginnen, damit die
richtige Kontonummer ermittelt und registriert wird.
Die Kombination aus Kontonummer und Prüfdigit wird überlicherweise
von dem Kaufhaus einem Kunden als seine "Kontoidentitätszahl" angegeben.
Verschiedene Schemata der Digitmanipuiation sind bekannt.
Ein sogenanntes "Modul elf'-Schema umfaßt beispielsweise die
Multiplikation aufeinanderfolgender Digits in der Kontonummer mit zugeordneten Multiplikatoren in aufsteigendem System derselben,
(z.B. 1,2,3 etc) um so eine Serie von Produkten zu erzeugen, die dann addiert werden und eine Summa ergeben. Die Summe wird
dann durch den Modul elf geteilt,und der Rest wird verwendet
als Prüfdigit.
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Die Verifizierung mittels eines derartigen Prüfdigits hat bisher die Notwendigkeit mit sich gebracht, die entsprechenden
Digits der Kontonummer mit den zugeordneten Multiplikatoren zu multiplizieren, die Prdodukte aufzuaddieren, die Summe durch den
Modul zu dividieren, und das Ergebnis mit dem Prüfdigit zu vergleichen.
Normalerweise wird eine solche Verifizierung durchgeführt durch einen teuren Digitalrechner. Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, die Notwendigkeit für einen solchen teuren Rechner zu vermeiden.
Andere Systeme von Multiplikatoren und/oder Modulen können verwendet werden, je nach Wunsch der Organisation, welche das
Verifizierungssystem verwendet. Bei einer Anordnung der oben erläuterten Art wird die genannte Aufgabe gemäß der Erfindung
gelöst durch einen Speicher für die Speicherung einer vorgegebenen Tabelle von Rest-Werten, berechnet gemäß einem vorgegebenen Schema
der Digitmanipulation unter Verwendung eines vorgegebenen Systems von Digitmultiplikatoren und eines vorgegebenen Moduls, für eine
Serie von Digitwerten, wenn diese in einer zugeordneten Digitposition (mit Ausnahme der Stelle für das Prüfdigit) in einer
solchen Identitätszahl erscheinen, eine Abfrageanordnung zum Abfragen des Speichers derart, daß dieser bezüglich der Digitwerte,
die in den zugeordneten Digitpositionen erscheinen, eine Serie' von Rest-Wert-Signalen abgibt, einen Addierer, der für
den Empfang der Rest-Wert-Signälserie und deren Aufaddieren ausgebildet ist zur Erzeugung, im Ansprechen auf die Addition,
eines akkumulierten Rest-Wert-Signals, das nur den Überschuß
über das nächstkleinere Vielfache des Moduls repräsentiert, und eine Anzeigeeinrichtung für das Nichtübereinstimmen des akkumulierten
Rest-Wert-Signals mit der in der Identitätszahl enthaltenen
Prüfziffer.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung umfaßt der Hauptspeicher für jedes Digit in der Prüfdigitposition
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in der Identitätszahl ein Signal, das, wenn addiert zu dem
korrekten kumulativen Restsignal, das Ausgangssignal des Addierers auf einen Restwert Null setzen wird,und die Anzeigeeinrichtung
ist ansprechend ausgebildet auf die Erzeugung eines Null-Rest-Wertes nach Addieren des entsprechenden Signals zu dem Prüfdigit,
um so anzuzeigen, daß die Identitätszahl richtig präsentiert
wurde, während andererseits eine Anzeige dafür geliefert wird, wenn ein endliches Rest-Wert-Signal erscheint, weil dann
die Identitätszahl unrichtig präsentiert worden ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung umfaßt die Verifizierungsanordnung ein Tastenfeld für die Erzeugung
elektrischer "Digitwerf'-Signale, bei Niedderdrücken
von Tasten, welche Signale repräsentativ sind für den eingetasteten Digitwert, sowie Mittel, die ansprechen auf jedes
sukzessive Digitwertsignal zur Erzeugung eines "Digitpositions-" Signals, das indikativ ist für die Digitposition in der Iden-.titätszahl,
wobei der Speicher ansprechend ist gleichzeitig auf korrespondierende Digitwert- und Digitpositionssignale zur Erzeugung
eines entsprechenden Restsignals',und derAddierer ein Ausgangsregister umfaßt zum Halten eines Summensignals, sowie
zwei Eingänge aufweist für den Empfang jeweils des Summensignals, gehalten in dem Ausgangsregister», und des Restsignals, erzeugt
von dem Hauptspeicher.
In einem solchen Falle spricht die Anzeigeeinrichtung an auf das Vorhandensein oder NichtVorhandensein eines Null-Rest-Signals
im Ausgangsregister.
Das Ausgangsregister kann einen Ringzähler oder eine rezirkulierendes Schieberegister umfassen.
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Eine Prüfdigitvejdfizierungsanordnung und eine modifizierte
Abwandlung derselben gemäß der vorliegenden Erfindung werden nachsteiuid
unterBezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockdiagramm der
elektrischen Schaltkreisverbindungen der Anordnung,
Fig. 2 zeigt eine Tabelle von "Rest"-Werten entsprechend
verschiedenen Digitwerten, wenn sie in verschiedenen Digitpositionen in einer Kontoidentitätsnummer
erscheinen,
Fig. 3 ■ zeigt eine scfematisches Blockdiagramm nach Art
der Fig. 1 für eine modifizierte Abwandlung der Anordnung und
Fig. 4 zeigt eine Tabelle ähnlich Fig. 2 für die Verwendung in der Anordnung nach Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 umfaßt ein Verkaufsregister in einer Abteilung eines Warenhauses ein Tastenfeld Io mit Tasten zur Eingabe
der Einzelheiten der Transaktion, die in Rechnung zu stellen ist für das Konto des Kunden in einem zentralen Datenverabeitungs-
und Abrechnungssystem. Diese Tasten umfassen einen Satz 11 für das Eintasten der aufeinanderfolgenden Dezimaldigits einer Kundenkontoidentitätsnummer,
welche Tasten jeweils mit O bis 9 beziffert sind.
Den Tasten 11 ist ein Kodierer 12 zugeordnet, der ein uinares Ausgangssignal entsprechend der niedergedrückten Taste
liefert, sowie ein Digitpositionsindex 13, der immer dann weitergeschaltet
wird, wenn eine der Tasten 11 niedergedrückt wird und ein binäres Ausgangssignal liefert zur Anzeige der Nummer
des Digits, das durch Niederdrücken der Tasten 11 eingetastet
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worden ist, nachdem das System bei Abschluß der Aufzeichnung einer vorhergehenden Transaktion zurückgestellt worden war.
Demgemäß repräsentiert das binäre Ausgangssignal des Index 13 die Position des gerade durch Niederdrücken einer
Taste 11 eingetasteten Digits in einer Kundenkontoidentitätsnummer, und das binäre Ausgangssignal des Kodierers repräsentiert
den Wert dieses Digits.
Die binären Ausgangssignale des Kodierers 12 und des Dxgitspositionsindex 13 werden getrennten Eingangsschaltkreisen
14 bzw. 15 eines Lesespeichers 16 zugeführt, der einen Binärausgangsschaltkreis 17 aufweist zur Erzeugung eines binären
Ausgangssignals, das repräsentativ ist für einen -"Rest" entsprehterfed
dem WErt und der Position in der Kontoidentitätsnummer des gerade eingetasteten Digits. Der Speicher enthält
nämlich eine Vergleichstafel von Resten entsprechend allen Digitpositionen
und Werten. Die Tabelle der Reste ist in Fig. 2 dargestellt und basiert auf einem Schema der Multiplikation aufeinanderfolgender
Digitwerte mit sukzessiven Multiplikatoren in Serien von 1 bis 7 a fpr aufeinanderfolgende Digitpositionen (d.h. Positionen
relativ zu dem am meisten links stehenden Digit der Kontonummer) . Jeder Restwert wird erzeugt durch Multiplikation des
Digitwertes mit demjenigen Multiplikator, der der Digitposition zugeordnet ist und durch Übernahme des Restes nach Division des
Produktes durch den Modul 11.
Die Tafel umfaßt ferner zwei Spalten von Restwerten entsprechend der achten Digitposition in der Kontonummer, doch wird
die Bedeutung dieser Werte später erläutert werden.
Das binäre Ausgangssignal des nur zum Lesen eingerichteten
Lesespeichers 16 wird einem Eingangsschaltkreis 18 eines Addierers 19 zugeführt, der ausgebildet ist für die Erzeugung eines binären
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Ausgangssignals an einem Ausgangsschaltkreis 2o, welches Ausgangssignal
die Summe des Signals, das am Eingangsschaltkreis 18 anliegt, und eines weiteren binären Eingangssignals repräsentiert,
das an einem.zweiten Eingangsschaltkreis 21 erscheint.
Das binäre Ausgangssignal des Addierers wird einem Eingangsschaltkreis
22 eines Rest-Akkumulierspeichers 23 zugeführt, der vom R±cftrzählertyp ist und 11 Stufen aufweist.
Dieser Speicher besitzt einen zweiten Eingangsschaltkreis 24, an den das binäre Ausgangssignal des Digitpositionsindex
angelegt ist, einen ersten Binärausgangsschaltkreis 25, der verbunden ist zum Einspeisen des Ausgangssignals dieses Speichers
als Eingangssignal für den zweiten Eingangsschaltkreis 21 des Addierers 19 und einen zweiten Ausgangsschaltkreis 26 zur Beaufschlagung
einer Alarmanlage 27.
Diese Alarmanlage ist so ausgebildet, daß eine Warnlampe 28 aufleuchtet (oder ein Summer ertönt), wenn nach Eintasten
aller Digits einer Kundenkontoidentitätsnummer der Speicher ein Signal enthält entsprechend einem Rest, der größer ist als
Null Wert.
Eine Taste "Digitfolge beendet" (nicht dargestelt) im
Tastenfeld kann,beispielsweise durch eine Bedienungsperson, niedergedrückt werden, um den Digitpositionsindex 13 und den
Rest-'Akkumulierspeicher 23 zurückzustellen, so daß sie "Null"
registrieren, sowohl für die Digitposition als auch für den akkumulierten Rest.
Die Anordnung arbeitet wie folgt:
Wenn Index 13 und Speicher 2 3 in Ruheposition sind, beginnt die Bedienungsperson, die nächste Transaktion einzutasten,
indem die aufeinanderfolgenden Dezimaldigits der Kundenkontonummer
eingetastet werden.
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Bei Eintasten des ersten Digits, das etwa den Wert 8 haben mag, registriert der Digitpositionsindex 13 das Eintasten
des ersten Digits und liefert ein Ausgangssignal an den Lesespeicher
16, derart, daß dieser ein Ausgangesignal liefert, das
den Restwert repräsentiert entsprechend dem Digitwert 8 in der ersten Digitposition. Gemäß Fig. 2 hätte dieser Restwert die
Größe 8.
Demgemäß hat der Addierer 19 Eingangssignale repräsentativ für 8 und für 0 von dem Lesespeicher 16 bzw. dem Rest-Akkumulierspeicher
2 3.
Das Vorhandensein des AusgangssignaIs des Digitpositionsindex
13 am Ein^ngsschaltkreis 24 des Rest-Akkumulierspeiehers
23 veranlaßt, daß der Speicher rückgesetzt wird und den Wert 8+0 speichert, also 8.
Bei Eintasten des zweiten Digits, das etwa <^en Wert 3 haben
mag, schaltet der Digitpositionsindex 13 weiter zur Digitposition 2 end liefert ein entsprechendes Ausgangssignai an die Speicher
16 und 23. DerSpeicher 16 liefert daraufhin ein Ausgangssignal
entsprechend dem Digitwert 2 in der zweiten DigitpositiDn, und
dieses Ausgangssignal entspricht, gemäß Fig. 2, einem Restwert von 6.
Daraufhin erzeugt der Addierer einen Ausgang entsprechend der Summe von 8 (aus Speicher 23) und 6 (von Speicher 16),womit
sich ein Ausgangssignal entsprechend 14 ergibt. Das Vorhandensein
am Eingangsschaltkreis 24 des Rest-Akkumulierspeichers 2 3 eines Signals vom Digitpositionsindex 13 veranlaßt, daß der
Speicher 2 3 anspricht auf das Eingangsssignal, das repräsentativ
ist für den Wert 14 vom Ausgangsschaltkreis 2o des Addierers. Da jedoch der Speicher 2 3 nur 11 Stufen hat, registriert dieser
Speicher nun den echten Rest von 14 - 11, nämlich 3.
— 9 —
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Das sukzessive Eintasten des dritten bis siebenten Digits der KOntonummer führt zu sukzessiven B Wiederholungen
der gerade beschriebenen Vorgänge, wobei ein neuer Restwert geliefert wird von dem Lesespeicher 16, der jedesmal zu dem
in den Speicher übertragenen kumulativen Rest addiert wird, und dieser Speicher, der ja ein Ringspeicher ist, beginnt
immer neu zu zählen nach jeder elften Stufe, um den neuen wirksamen kumulativen Rest zu registrieren.
In einer Abrechnungsanlage, in der der kumulative Rest der ersten siebenDigits benutzt worden ist als achtes oder
Prüfdigit, umfaßt der Lesespeicher 16 die in Fig. 2 aufgezeichnete
Spalte 29, nicht aber normalerweise die Spalte 3o.
Beim Eintasten des achten Digits der Kontoidentitätsnummer liefert demgemäß der Lesespeicher 16 einen Ausgang,
der edas Komplement des kumulativen Restes ist, der hätte erscheinen sollen nach korrektem Eintasten der ersten sieben Digits,
so daß, wenn die Kontonummer richtig eingetastet worden ist, der Speicher 2 3 dazu gebracht wird, in einen Status zu wechseln, der
repräsentativ ist für einen kumulativen Rest Null, womit die Probe darauf gegeben ist, daß die Kontonummer richtig eingetastet
wurde.
Unter dieser Bedingung wird die Warneinrichtung 27 nicht erregt, und die Lampe 28 bleibt ti infolgedessen unerleuchtet.
Falls andererseits der kumulative Rest der im Speicher
23 nach Eintasten des siebeilten Digits erscheint, nichtfkorrekt
war, so würde das richtige Eintasten des achten Digits den Speicher 2 3 nicht in den Null-Rest-Zustand versetzen, so daß
die Warnlampe 28 aufleuchten würde.
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Wenn alternativ die Abrechnungsanlage so ausgebildet ist, daß als achtes das Check-Digit als Komplement des korrekten
kumulativen Restes der ersten sieben Digits verwendet wird, so umfaßt der Lesespeicher 16 die Zeile 3o der Tabelle 2,,
normalerweise jedoch nicht die Zeile 29. In diesem Falle wird bei Eintasten des achten Digits der tats«ächliche Digitwert
als Ausgangssignal an den Speicher 16 gegeben, womit der Speicher 2 3 in die tfull-Rest-Bedingung gebracht wird in dem
Fall, daß die Kontoidentitätsnummer richtig eingetastet wurde.
Die Anordnung kann, falls erwünscht, so ausgebildet werden, daß beide Zeilen 29 und 3o aus Fig. 2 vorhanden sind, doch
ist in diesem Fall eine weitere Tasta vorgesehen, um entweder die Zeile 29 oder 3o auszuwählen entsprechend dem Typ von Prüfdigit,
der verwendet wird, nämlicL entweder dem tatsächlichen oder dem komplementären Wert dieses Digits.
Mit der beschriebenen Anordnung müssen die Prüfdigits nicht am Ende der Kontonummer erscheinen, sie könnten genauso
gut an irgendeiner anderen vorgegebenen Digitposition vorgesehen werden.
Jede
öiese beliebige, an sich bekannte Ausbildung des Lesespeichers
16 und des Rest-Akkumuiierspeichers 23 kann verwendet
werden.
Die beschriebene Anordnung kann auch verwendet werden, um Prüfdigits für Kundenkontonummern zu erzeugen durch Eintasten
der sieben Digits einer solchen. Kontonummer und das nachfolgende Auslesen des kumulativen Restes aus dem Speicher 23. Dieser Rest
ist das Prüfdigit für eine Kontonummer,.die zu verwanden ist mit
einem "echten" Prüfdigit,und das Komplement dieses Restes ist
Prüf digit bei einer Kontonummer, die. zu verwenden ist mit einem "komplementären" Prüfdigit.
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Die beschriebenen Anordnung kann auch so ausgebildet werden, daß sie Kontonummern verarbeiten kann unter Verwendung
verschiedener Systeme von Prüfdigitverifizierung, indem dien Speicher 16 verschiedene Vergleichstabellen vorgegeben werden,
die nach entsprechender Eingabe durch die Bedienungsperson mitzählbar sind und indem Mittel vorgesehen werden für die Einstellung
der Nummer von Stufen, die im Speicher 2 3 verwendet wird, um so den Modul der von der Bedienungsperson gewählten VeJgleichstabelle
anzupassen.
Die Prinzipien der beschriebenen Anordnung können auch bei anderen Prüfdigitverifizierungsmitteln verwendet werden mit
anderen geeigneten Schemata von Multiplikationeoren und Modulen.,
Beispielsweise kann ein Modul von 9 7 in Verbindung, falls erwünscht, mit einem Schema von Multiplikatoren verwendet werden,
wie in der linken Spalte von Fig. 4 angedeutet. In einem solche Falle umfaßt die Kontoidentitätsnummer anstelle eines einzigen
dezimalen Digits, das einen Prüfζahlenwert bis zu 9 repräsentiert,
ein Paar von benachbarten Dezimaldigits, die eine Prüfzahl von
im Wert von bis zu 96 repräsentieren.
Wenn eine Serie von Konten-(oder anderen)-Identitätsnummern alle zugeordnet sind einem bestimmten Zweig einer großen
Abrechnungsorganisation, kann diese Zuordnung angedeutet werden durch Hinzufügen einer Zweigidentitätsnummer zu jeder Kontonummer. Demgemäß kann einem Kunden eine Kontoidentitätsnummer
2ugeordnet werden, die am Beginn etwa 3 Digits besitzt, welche den Zweig identifiziert, bei dem das Konto des Kunden geführt
wird. Diese drei ersten Digits können verwendet werden, um die verschiedenen Transaktionen zu den jeweiligen Zweigen zu digirigieren,
um sie dort bei den jeweiligen Konten der Kunden aufnehmen zu können. In jedem Zweig könnte der Eingang der Transaktionen
seiner eigenen Kundentransaktionen erheblich be-
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schleunigt werden, wenn Mittel vorgesehen werden könnten, wodurch
die einmal eingetasteten Zweigidentitätsdigits anläßlich der ersten Transaktion nicht bei jeder nachfolgenden Transaktion
wiederum eingetastet werden müßten. Die modifizierte Anordnung, die nachstehend unter Bezugnahme auf die Figuren
3 und 4 erläutert wird, besitzt diese Eigenschaft.
Die modifizierte Anordnung ist dazu bestimmt, Kundenkontenidentitätsnummern
zu verarbeiten, welche 12 Dezimaldigits aufweisen, von denen die ersten drei einen bestimmten Zweig
einer großen Kaufhausorganisation identifizieren, während die nächsten sieben Digits die Kundenkontonummer in dem bestimmten
Zweig repräsentieren und die letzten beiden eine dezimale Prüfzahl repräsentieren im Bereich von ο - 96, gewählt entsprechend
den vorhergehenden zehn Digits.
Die modifizierte Anordnung nach Fig. 3 ist im wesentlichen ähnlich der Anordnung nach Fig. 1, unterscheidet sich
aber in den folgenden Punkten. Jedes Element, das beiden Anordnungen gemeinsam ist, wurde in den jeweiligen Figuren mit
dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Die modifizierte Anordnung ist dazu bestimmt, mit einem System von Prüfzahlen zu arbeiten, das ausgelegt ist bezüglich
der Verwendung eines Moduls von 97. Die Tabelle der Restwerte nach Fig. 4 besitzt Wette von 0 - 96, so daß der Lesespeicher
einen Sechs-Bit-Ausgangsschaltkreis 17 aufweist. Gleicherweise haben der Addierer 19 und der Rest-Akkumulierspeicher 23 eine
Sechs-Bit-Verdrahtung, und dieser Speicher 23 weist 97 Stufen auf.
Abweichend von der Anordnung nach Fig. 1 liefert der
Kodierer 12 der modifizierten Anordnung seine Vier-Bit-Ausgangssignale an den Eingangsschaltkreis 14 des Lesespeicher 16 über
ein Schieberegister 35. Dieses Register besitzt einen ersten
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Eingangsschaltkreis 36, welcher die Ausgangssignale des Kodierers 12 empfängt, einen Ausgangsschaltkreis 37, gesteuert
von einem (nicht dargestellten) Ausgangsgatter, zur Lieferung
von Ausgangssignalen von dem Register seriell in den Eingangsschaltkreis 4 des Speicher 16 un-d einen zweiten Eingangsschaltkreis
38, der so angeschlossen ist, das er die Ausgangssignale empfängt, die an den Ausgangsschaltkreis 37 gelangen.
Das Schieberegister hat einen Eingangssteuerschaltkreis 39 zum Empfang eines Steuersignals von einer Steuertaste 4o,
die auf dem Tastenfeld Io angeordnet ist,und einen Ausgangssteuerschaltkreis
41 für die Einspeisung von Fortschaltsignalen zum Digitpositionsindex 13.
Die Anordnung arbeitet in der folgenden Weise. Die Bedienungsperson
drückt nach Beendigung einer Transaktion eine {nicht dargestellte) "Digitfolge beendet"-Taste, um den Status
des Digitpositionsindex 13 und des Rest-Akkumulierspeichers 23
auf Null zu setzen. Die Bedienungsperson tastet dann Digit nach Digit die nächste Kundenkontoidentitätsnummer ein.
Bei denn Niederdrücken einer Digittaste 11 liefert der
Kodierer 12 jedesmal ein Binärdigitsignal, das repräsentativ ist für den Dezimalwert des Digits, an den Schieberegistereingaiigsschaltkreis
36. Dieses Signal wird in der Eingangsstufe, Stufe 1, des Schieberegisters gespeichert, und andere Signale,
die bereits in den Stufen 2 bis 9 des Registers gespeichert sind, werden alle um eine Stufe in Richtung der Ausgangsstufe,
Stufe 12, des Registers weitergeschoben. Die Steuereinrichtung des Schieberegisters verhindert jedoch jede Änderung der Digits,
die in den Stufen lo, 11 und Γ2 gespeichert sind, bis die zehnten,
elften und a/ölften KOntonummerdigits (wenn vorhanden) eingetastet
sind, worauf diese drei Stufen die erste, ;aweite und dritte Kontonummerziffer
aufnehmen, die zu ihnen über Stufe 9 des Registers transferiert werden.
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Das Eintasten der Digits wird fortgesetzt, bis alle zwölf KQitonununerdigits in den zugeordneten Stufen des Scnieberegisters
gespeichert sind. Wenn die Bedienungsperson die Steuertaste 4o niederdrückt, um der Steuervorrichtung für das Schieberegister
zu signalisieren, daß die Digitfolge beendet ist, so öffnet das oben erwähnte Ausgangsgatter, um die Ausgangssignale,
die von dem Schieberegister erzeugt werden sollen, zu dem Ausgangsschaltkreis 37 gelangen zu lassen. Die Steuervorrichtung
liefert dann an den Schiebeschaltkreis des Register zwölf Impulse, womit veranlaßt wird, die daß die zwölf Kontonummerdigits,
gespeichert in den Registerstufen, in binärer Form seriell zum Ausgangsschaltkreis 37 übertragen werden und damit
zum Eingangsschaltkreis 14 des Lesespeichers 16.
Die Steuervorrichtung liefert auch die Schiebeimpulse über den Ausgangssteuerschaltkreis 41 an den Digitpositionsindex
13, um diesen dazu zu veranlassen, an den Eingangsschaltkreis 15 des Speichers lGBinärsignaie abzugehen, die repräsentativ
sind für die jeweilig«! Positionen der Digits in der eingetasteten
Kontoidentitätsnummer, wobei die Werte dieser Digits in Aufeinanderfolge durch den Schieüeregisterausgangsschaltkreis
37 an den Eingangsschaltkreis 14 dieses Speichers 16 abgegeben werden.
Demnach erhält der Lesespeicher 16 gleichzeitig an seinen Eingangsschaltkreisen Signale, die Anzeigewerte sind für den Wert
und die Position jedes Kontozahldigits in Abfolge. Dieser Speicher
arbeitet daraufhin so, daß er an seinen Ausgangsschaltkreis 17
einen Restwert abgibt entsprechend dem Wert und der Position jedes aufeinanderfolgenden Kontonummerdxgits in Übereinstimmung
mit den Angaben in der Tabelle nach Fig. 4.
Der Addierer 19,der Rest-Akkumulierspeicher 23 und die
Alarmanlage 2 7 und Lampe 2 8 arbeiten im Ansprechen auf die
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aufeinanderfolgenden Ausgangsssignale von Speicher 16 in ähnlicher
Weise wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert, um ein Aufleuchten und eine Warnung voreinem Fehler in einer
gerade eingetasteten Kontonummer nur dann zu bewirken, wenn der Rest-Akkumulierspeicher 2 3 nicht den Status erreicht, der
repräsentativ ist für einen Kumulativfehler Null am Ende der Sequenz von Digitwerten und -positionen.
Die Tabelle nach Fig. 4 zeigt an den elften bzw. zwölften Digitpositionen die Restwerte, die geeignet sind für ein Prüfdigitverifiziersystem,
in welchem die beiden Prüfzahldigits (das elfte und zwölfte Digit) die jeweiligen Komplemente (relativ
zum Modul 97) der jeweiligen Digitwerte repräsentieren.
Die Steuervorrichtung für das Schieberegister 35 ist so ausgebildet, daß bei Einspeisen des Inhalts der Schieberegisterstufen
über den Ausgangsschaltkreis 37 in den Speicher 16 dieser Inhalt auch über den Eingangsechaltkreis 38 zur ersten Stufe
des Schieberegisters geführt wird für die Wiederfortschaltung
durch die aufeinanderfolgenden Stufen des Registers. Die Steuervorrichtung arbeitet jedoch so, daß sie nur die ersten drei
Ausgangsdigits der Kontonummer zur Eingangsstufe durchläßt, so daß diese drei Digits durch das Register laufen, bis zu
den Stufen 12, 11 bzw. Io und dort gehalten werden, während die anderen Stufen 9 bis 1 alle auf Null rückgestellt werden
zur Vorbereitung für das Eintasten der nächsten Kontoidentitätsnummer.
Wenn die zwölf Digits der Kontoidentitätsnummer, die gerade eingetastet worden ist, sich als korrekt erwiesen haben und die
Einzelheiten der zugeordneten Kontentransaktion in ein zugeordnetes
Datenverarbeitungssystem eingegeben worden sind, wird der oben erwähnte "Transaktion fertig"-Knopf niedergedrückt, und
dies führt dazu, daß der Positionsindex 13 und der Rest-Di
git-
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Akkumulierspeicher 2 3 auf ihren Nullstatus rückgestellt werden. Wenn die nächste einzutastende Kontenxdentitatsnuinmer die ersten
drei Digits aufweist wie die letzten Kontoidentitätsnununer (was
bedi%tet, daß diese beiden Konten derselben Abrechnungszweigstelle
zugeordnet sind), ist es erforderlich, nur die letzten neun Digits dieser zweiten Kontenidentitätsnummer einzugeben.
Beim Eintasten dieser neun Digits werden sie progressiv durch die Stufen 1 bis 9 des Schieberegisters gestoben, so daß
nach Eintasten des letzten Kontennummerdigits die aufeinanderfolgenden Schieberegisterstufen die aufeinanderfolgenden zwölf
Digits der zweiten Kontonummer gespeichert enthalten. Niederdrücken der Steuertaste 4o führt dann dazu, daß alle zwölf
Digits dem Lesespeichereingangsschaltkreis 14 seriell angeboten werden und dem Digitpositionsindex 13 ebenfalls.
Die Verifizierung der Kontonummer erfolgt dann wie oben beschrieben. Wiederum werden auch die eisten drei Digits, die
dem Speichereingangsschaltkreis 14 angeboten sind, wieder zur Eingangsstufe des Schieberegisters rückgeführt, so daß sie
gegebenenfalls wieder gespeichert werden in den Stufen 12, 11 und Io des Schieberegisters.
Dieser Prozess des Eintastens der letzten neun Digits dieser besonderen zweiten Kontenidentitätsnummer kann weiter
abgeküz£rt werden, da es tatsächlich unnötig ist, wenn die
ersten drei Digits die selben sind wie diejenigen der vorhergehenden Kontenidentitätsnummer, die Nullen einzutasten, welche
den eräen drei Digits folgen und dem ersten signifikanten Digit vorausgehend, welches in den letzten neun Digits erscheint.
Dies rührt von der Tatsache her, daß wenn das Schieberegister seinen Inhalt an den Eingangsschaltkreis 14 des Li£sespeichers
16 liefert, die ersten drei Digits zurückgeführt werden in
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die zwölften, elften bzw. zehnten Registerstufen und alle anderen Stufen auf den Nullstatus zurückgesetzt werden. Demgemäß wird bei Eintasten des ersten signifikanten Digits in
den letzten neun Digits und den nachfolgenden Digits eine automatische Verschiebung derselben zu den zugeordneten Stufen
des Schieberegisters erfolgen unter Belassen der Stufen 9, 8,etc.
im Nullstatus, welche der Stufe vorausgehen, in die das genannte erste signifikante Digit gehört.
Beispielsweise hat das erste Konto der Zweigstelle mit der Identitätskennung "21o" eine Identitätsnummer 2Io ooo oool 53-das
zweite Konto dieser Zweigstelle hat die Identitätsnumiaer 2Io ooo ooo2 54, und das dritte Konto hat die Identitätsnummer
21o ooo ooo3 55, wobei die Digitpaare #53", "54" und "55" die jeweils zugeordneten Prüfzahlen sind.
Wenn Transaktionen bezüglich dieser Konten eingetastet werden, wird die volle Kontenidentitätszahl (12) Digits des
ersten Kontos eingetastet, falls die vorhergehende Transaktion ein Konto einer anderen Zweigstelle betraf. Wenn jedoch die
zweite und dritte Transaktion eingetastet werden, brauchen nur die letzten drei Digits "254" bzw. "355" eingetastet zu werden.
Trotz dieser Tatsache liefert in jedem Falle das Schieberegister, wenn es demoliert wird durch Niederdrücken der Steuertaste 4o,
womit das Ende des Eintastvorganges angezeigt wird, die vollen zwölf Digits, welche eine Kontenidentitätsnummer repräsentieren.
Das Prüfdigitverifiziersystem, das oben beschrieben wurde,
kann ohne weiteres angewandt werden auf bereits vorhandene Tastenfeldmaschinen,(wie eine "ADD-LIST"-Maschine) und Ferndrucker
durch Einsetzen unter den Tastenköpfen jeder solchen Maschine einer Matrix von druckempfindlichen elektrischen
Schaltern für die Abgabe von Pulsen an zugeordnete Schaltkreise des Kodierers 12. Bei Niederdrücken einer Taste wird
der Tastenkopf demgemäß momentan auf den zugeordneten druck-
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empfindlichen elektrischen Schalter gepreßt und veranlaßt, daß ein elektrischer Impuls zu dem Kodierer 12 gesandt wird.
Die erwähnte MaMx aus elektrischen Schaltern kann als flexible Matter aus Isoliermaterial ausgebildet werden, in die Metallfolienkissen
eingebettet sind, welche die Pole der Schalter bilden, wobei die Matte öffnungen hat, damit sie über die
entsprechenden Tastenschäfte gelegt werden kann, nachdem die Tastenköpfe abgenommen worden sind. Bei Wiederaufsetzen
der Tastenköpfe führt Niederdrücken eines Tastenkopfes zum Zusammendrücken der zugeordneten, normalerweise getrennten
Metallfolienkissen des entsprechenden Tastenschalters.
Die Alarmanlage kann so ausgebildet werden, daß sie ein Sperrsignal liefert, wenn eine falsch eingetastete Kontenidentitätsnummer
festgestellt wird, und dieses Sperrsignal unterbricht den Betrieb einer zugaefäneten Datenverarbeitungsmaschine, um zu verhindern, daß eine unkairekt eingetastete
Kundenkontoidentitätsnummer in eine Aufzeichnung eingegeben wird oder ausgedruckt wird.
Bei Anwendung des oben erläuterten Systems auf eine "ADD-LIST"-Maschine kann das "Transaktion fertig"-Signal abgeleitet
werden von einem Endschalter, der betätigt wird von dem beweglichen Typenw-agen der Maschine. In einer solchen
Maschine ist das Prüfdigitverifizierungssystem so ausgebildet,
daß es nur bezüglich der Kontenidentitätsnummern arbeitet und nicht bezüglich der Kontentransaktionen, die aufzuzeichnen sind
gegen die Kontenidentitätsnummern.
Die Vorrichtung, die oben beschrieben wurde, führt u.a. die Verwendung der folgenden neuen Konzepte in Prüfdigitverifizierungsanordnungen
ein:
(a) die Verwendung eines Nur-Lese-Speichers (16) zum
Halten von Tabellen von Resten, wobei die ltfotwendigkeit
- 19 309881/0 912
vermieden wird, für Rechnerfähigkeit;
(b) die Verwendung von Resten, die den jeweiligen Digits einer Identitätszahl zugeordnet sind, und das Aufsummieren
der Reste, um den Gesamtrest zu ermitteln;
(c) die Verwendung eines Rest-Akkumulierspeichers (23) mit einer Anzahl von Stufen gleich dem Modul des Systems,
so daß der Inhalt des Speichers der Rest ist, womit die Notwendigkeit vermieden ist für eine Dividierrechnerfähigkeit,
und
(d) die Verwendung eines Schieberegisters für Zwischenspeicherung der Digits einer Identitätszahl, die zu
verifizieren ist und für das Festhalten einer vorgegebenen Anzahl der ersten Digits, nachdem alle Digits in
die Verifizierungsstufen transferiert worden isind, wobei
die Anzahl der Digits reduziert wird, die eingetastet werden müssen, wenn die nächste Identitätszahl
für die Verifizierung die beibehaltene oder festgehaltene Gruppe von Digits umfaßt.
Die Anordnungen wie beschrieben können verwendet werden für die Prufdigitverifizierung von Identitätsnummern in Verwendung
für Zwecke abweichend von Kontenführung und Verkaufsanalyse.
(Patentansprüche)
2o -
309881/0912
Claims (1)
- -2ο- 2329068Patentansprüche1/ Anordnung zum Prüfen der Digits einer mehrstelligen Identitätszahl, die mindestens ein Digit aufweist, das an einer vorgegebenen Stelle in der Zahl steht und eine Prüfziffer darstellt für die Korrektheit der Digitwerte, welche die anderen Stellen der Zahl einnehmen, gekennzeichnet durcheinen Speicher (16) für die Speicherung einer vorgegebenen Tabelle von Rest-Werten, berechnet gemäß einem vorgegebenen Schema der Digitmanipulation unter Verwendung eines vorgegebenen Systems von Digitmultiplikationenoren und eines vorgegebenen Moduls, für eine Serie von Digitwerten, wenn diese in einer zugeordneten Digitposition (mit Ausnahme der Stelle für das Prüfdigit) in einer solchen Identitätszahl erscheinen,eine Abfrage-Anordnung zum Abfragen des Speichers derart, daß dieser bezüglich der Digitwerte, die in den zugeordneten Digitpositionen erscheinen, eine Serie von Rest-Wert-Signalen abgibt,einen Addierer (19), der für den Empfang der Rest-Wert-Signalserie und deren Aufaddieren ausgebildet ist zur Erzeugung, im Ansprechen auf die Addition, eines akkumulierten Rest-Wert-Signals, das nur den Überschuß über das nächstkleinere Vielfache des Moduls repräsentiert, undeine Anzeigeeinrichtung (27, 28) für das rlichtübereinstimmen des akkumulierten Rest-Wert-Signals mit deriin der Identitätszahl enthaltenen Prüfziffer.21 -309881/0912 ORIGINAL INSPECTED2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrage-Anordnung für das Abfragen des Speichers in Aufeinanderfolge bezüglich jedes sukzessiven Digits einer Identitätszahl ausgebildet ist, und daß der Addierer ausgebildet ist zum Addieren jedes Rest-Wert-Signals zu einem akkumulierten Rest-Wert-Signal, herrührend aus der Addition des vorherigen Rest-Wert-Signals, um so ein neues akkumuliertes Rest-Wert-Signal zu erzeugen, welches allein den Überschuß der so aufsummierten Rest-Werte über das nächstliegende Vielfache des v>rhergehenden Wertes repräsentiert.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Addierer einen Ringzähler umfaßt mit einer Anzahl von Stufen gleich dem vorgegebenen Modul, und daß ein Ausgangssignal Stufe nach Stufe durchläuft in Abhängigkeit von der Größe eines Rest-Wert-Signals, erzeugt von dem Speicher, wobei die das Ausgangssignal bei Beendigung der Addition führende Stufe indikativ für das akkumulierte Rest-Wert-Signal ist.4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher für jeden Digitwert, der in der oder jeder Digitposition auftreten kann, einen Prüfwert speichert, der, wenn er dem akkumulierten Rest-Wert- resultierend aus korrektem Aufsummieren aller Rest-Werte entsprechend den anderen Digits einer korrekten Identitätszahl - einen endgültigen akkumulierten Rest-Wert von Null ergibt, daß die Abfrageanordnung zusätzlich ein Prüfwert-Signal erzeugt entsprechend dam Digitwert, der in der oder jeder Prüfziffer-Digit-Position erscheint, daß der Addierer das oder jedes Prüfwert-Sgnal empfängt und aufsummiert mit der Sie von Rest-Wert-Signalen zur Erzeugung des akkumulierten Rest-Wert-Siganls, und daß die Anzeigeeinrichtung das Auflreten einer inkorrekten Identitätszahl dann angibt, wenn das akkumulierte Rest-Wert-Signal von Null abweicht.- 22 -309881/09125. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfrageanordnung eine Mehrzahl von tastenbetätigbaren Schaltern umfaßt für Ansteuerung durch die Tasten eines Tastenfeldes, um so bei Niederdrücken der zugeordneten Taste elektrische Digitwertsignale zu erzeugen, die repräsentativ sind für die jeweils den betreffienden Tasten zugeordneten Digitwerte, daß Mittel vorgesehen sind, die Ansprechen auf das aufeinanderfolgende Niederdrücken bestimmter Tasten zur Erzeugung von Digitpositionssignalen, die indikativ sind für die Position der betreffenden, durch Niederdrücken jener bestimmten Tasten eingetasteten Digitwerte in einer Identitätszahl, und daß der Speicher gleichzeitig auf korrespondierende Digitwert- und Digitpositionssignale ansprechend ausgebildet ist zur Erzeugung eines entsprechenden Restwertsignals f das dem Addierer zuzuführen ist.6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ·νοη den jeweiligen Schaltern erzeugten Digitwertsignale zunächst einem Zwischenspeicher zugeführt werden für zeitweilige Speicherung, bis alle Digitwerte einer Identitätszahl in dem Speicher gespeichert worden sind, daß der Zwischenspeicher im Ansprechen auf ein "Eintasten aeandef'-Steuersignal die Digitwertsignale seriell dem ersterwähnten Speicher eingibt, und daß Mittel vorgesehen sind für das Halter» im Zwischenspeicher einer vorgegebenen Gruppe von Digitvertsignalen, nachdem diese dem ersterwähnten, als Hauptspeicner dienenden Speicher zugeführt worden sind, derart, daß die Notwendigkeit des Eintastens jener Gruppe von Digits vermieden wird., falls sie in der nächsten, am Tastenfeld einzutastenden Identitäcszahl erscheint.7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenspeicher ein Schieberegister umfaßt, das mit seinem Ausgangsschaltkreis für die Lieferung von Digitwertsignalen an den Hauptspeicher und an einen Eingangsschaltkreis des Schieoeregisters selbst angeschlossen ist, derart, daß eine vorgegebene30988 1/02- 23 -Gruppe von Digitwertsignalen zum Schieberegister zurückfuhr-Dar ist, während sie gleichzeitig dem Hauptspeicher zugeführt wird.ö. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Addierer einen Ausgangsspeicher aufweist für das Halten eines Summensignals, resultierend aus der gerade durchgeführten Addition, sowie zwei Eingangsschaltkreise für den Empfang des Summensignals, das im erwähnten
Ausgangsspeicher gespeichert ist, beziehungsweise des Rest-Wert-Signals, das von dem Hauptspeicher geliefert wird.9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsspeieher (2 3) eine Speicherkapazität gleich dem
vorgegebenen Modul aufweist, wobei nur der Überschuß eines
Summensignals über dem Modulwert im Ausgangsspeieher gespeichertlo. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsspeicher ein Ringzähler ist.309881/09121 .Leerseite
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