[go: up one dir, main page]

DE194562C - - Google Patents

Info

Publication number
DE194562C
DE194562C DENDAT194562D DE194562DA DE194562C DE 194562 C DE194562 C DE 194562C DE NDAT194562 D DENDAT194562 D DE NDAT194562D DE 194562D A DE194562D A DE 194562DA DE 194562 C DE194562 C DE 194562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
disc
slide
movement
wild
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194562D
Other languages
English (en)
Publication of DE194562C publication Critical patent/DE194562C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/02Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194562 KLASSE 72 e. GRUPPE
CARL GRAH in WEYER, Rhld.
Wildbahnscheibe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wildbahnscheibe, bei der die Bahn für die Wildfigur, um diese hin und her zu bewegen, vom Schützenstande aus nach der einen oder anderen Richtung geneigt werden kann. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der in an sich bekannter Weise die Bahn bildende, an seinem einen Ende durch eine Spannschraube o. dgl. gehaltene Draht an seinem
ίο anderen Ende durch einen Schieber o. dgl. an einer kreisbogenförmigen Schiene geführt ist, und daß beim Heben des Schiebers durch den Drahtzug gleichzeitig die durch Treffen umgefallene Wildfigur wieder aufgerichtet und die die Figur in bekannter Weise in der Endstellung haltende Klinke ausgelöst wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht der Wild-, bahnscheibe mit dem Gestell,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit der am Schützenstande befindlichen Stellvorrichtung dar.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelansichten der Einrichtung.
Die Hin- und Herbewegung der Wildfigur wird in bekannter Weise dadurch hervorgerufen, daß ihre Laufbahn erst in die eine, dann in die andere Schräglage gebracht wird.
Die Bahn ist durch einen verhältnismäßig dünnen Draht' gebildet, der auch, wenn er nicht verdeckt wird, vom Schießstande aus in der Regel nicht bemerkt' werden kann. Zum Halten dieses Drahtes 1 dienen die beiden Pfosten 2 und 3. An dem Pfosten 2 ist das eine Drahtende unmittelbar oder, wie dargestellt, mit Hilfe eines gegebenenfalls verstellbaren Bolzens 4 befestigt, während' der Draht am anderen Ende mit Hilfe eines Schiebers 6, der bei der gezeigten Ausführungsform eine Rolle trägt, an einer an dem Pfosten 3 angebrachten Schiene oder Führungsstange 5 gespannt und verschiebbar gehalten wird. Die Schiene ist kreisförmig gebogen, wobei der Radius der Länge des Drahtes entspricht. Der Draht läßt sich infolgedessen leicht auf und ab bewegen und er wird in jeder Schrägstellung ohne weiteres gespannt gehalten. Auf dem Draht laufen die Rollen des die Wildfigur tragenden Gestells 7. Das Auf- und Abbewegen des Schiebers mit dem betreffenden Drahtende wird zwangläufig durch eine am Schützenstand angebrachte Scheibe oder einen Hebel bewirkt, der mit Hilfe eines Drahtes ohne Ende oder durch zwei Drähte oder andere Zugmittel den Schieber 6 hebt oder senkt. Bei der gezeichneten Einrichtung ist der Draht 8 über eine Scheibe 9 geführt. Der Draht oder die Drähte können aber auch mit einem zweiarmigen Hebel verbunden werden. Die Scheibe oder der Hebel kann mit einem Fußhebel 10 verbunden sein. Wird dieser in der einen Richtung bewegt, so wird das eine Trum des Drahtes angezogen und das andere nachgelassen; bei der entgegengesetzten Bewegung des Fußhebels erfolgt die umgekehrte Bewegung des Drahtes. Die Bewegung des Drahtes könnte auch durch zwei einarmige Fußhebel oder auch durch einen oder zwei ■Handhebel stattfinden. Die Auf- und Abbewegung der schiefen Ebene kann aber auch durch andere Einrichtungen erfolgen, z. B. durch ein Zugmittel nebst Gewicht oder Feder. Wird der Schieber 6 gehoben, so rollt der Laufwagen 7 nach der Seite, und er rollt
wieder zurück, wenn der Schieber niederbewegt wird. Soll sich die Wildfigur schnell oder langsam bewegen, so wird der Schieber höher oder weniger hoch gehoben, so daß der Draht eine mehr oder weniger geneigte Stellung erhält. Es kann ein verstellbarer Anschlag angebracht werden, welcher die Bewegung des Fußhebels, des Schiebers o. dgl. begrenzt. Bei der gezeichneten Ausführungsform ist ein durch einen Schraubenbolzen gebildeter Anschlag Ii für den Fußhebel angeordnet. Die Wildfigur ist wie üblich so angeordnet, daß sie, wenn deren richtiger Teil getroffen wird, umschlägt. Das Wiederaufrichten erfolgt bei der gezeichneten Ein-. richtung sehr sicher, da es ebenfalls durch das Bewegen des Schiebers 6 durch den Zugdraht geschieht. An der Achse 14, welche die Tierfigur und den durch Schrauben o. dgl.
mit dieser verbundenen Gewichtshebel bzw. die gleichzeitig als solche dienende Scheibe 15 mit dem Gestell 7 verbindet, ist ein feststehender Arm 12 angebracht. Dieser ist mit einer seitlichen Nase 13 versehen und gegen diese ;vird die verschiebbar mit der Tierfigur auf der Achse sitzende Scheibe 15 vermittels einer Feder 16 gedrückt. In der Scheibe 15 öder in einem hinter ihr befindlichen, mit ihr verbundenen Arme ist ein Loch 18 angebracht, in welches die Nase einspringt, wenn sich die Figur in aufgerichteter Stellung befindet. Wird der richtige Körperteil der Tierfigur, d. h. der Teil, hinter dem sich die Scheibe 15 befindet, getroffen, so wird das Gewicht entgegen der Wirkung der Feder 16 zurückbewegt, die Nase 13 tritt dann von der Öffnung 18 zurück und die Tierfigur fällt nach unten. Ist die Tierfigur. dann an dem Pfosten 3 angekommen, und wird der Schieber 6 gehoben, so trifft ein an dem Pfosten befestigter Anschlag 17 an einen Arm 19 des Gewichtshebels oder gegen einen auf den Arm 19 wirkenden, daran befestigten Hebel und bewirkt das Wiederheben der Scheibe, so daß die Nase 13 wieder in die Öffnung 18 einspringt. Damit der Laufwagen 7 zurückgehalten wird, bis die Bahn entsprechend durch den Schieber 6 gehoben ist, kann diese, wie dargestellt, mit einer Festhaltevorrichtung versehen werden. Bei der gezeichneten Vorrichtung ist eine Klinke 20 angeordnet, welche über die dem Schieber zugekehrte Laufwagenrolle oder deren Achse greift, wenn die Laufbahn gesenkt ist, und welche ausgerückt wird, wenn sich die Laufbahn hebt. - Die Klinke igt mit einem Gleitstück oder einer Rolle 21 versehen, welche an einen stegartigen Anschlag 22 antrifft, bevor die Bahn beim Heben in die wagerechte Stellung gelangt, und von dem sie wieder zurücktritt, wenn sie entsprechend weit gesenkt ist. Die Tierfigur kann bei der Bewegung in der einen oder anderen Richtung beschossen werden. Sie kann deshalb mit der einen oder anderen Seite nach dem Schützenstande gekehrt werden, wobei der ganze Laufwagen umgekehrt wird, und-es ist, wenn sich die Tierfigur beim Schießen in der umgekehrten Richtung bewegen soll, diese auf der anderen Seite der Platte anzubringen und die Platte zu wenden. Es können an demselben. Gestell natürlich auch zwei Drähte oder Bahnen angebracht.werden, auf welchen sich entgegengesetzt gerichtete Tierfiguren befinden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. W,ildbahnscheibe, deren Laufbahn für die Wildfigur vom Schützenstande aus mittels eines Drahtzuges nach der einen oder anderen Richtung geneigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise die Bahn bildende, an seinem einen Ende durch eine Spannschraube o. dgl. gehaltene Draht an seinem anderen Ende mittels eines Schiebers (6) o. dgl. an einer kreisförmig gebogenen Schiene (5) geführt ist, zum Zwecke, ein leichtes Auf- und Abbewegen des Drahtes zu erzielen und diesen in jeder Schrägstellung ohne weiteres gespannt zu halten.
2. Wildbahnscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die kreisförmig gebogene Führungsschiene (5) tragenden Pfosten (3) zwei Anschläge (17 und 22) angeordnet sind, von welchen der eine (17) beim Anheben des die Laufbahn haltenden Schiebers (6) die in an sich bekannter Weise mit einem Anschlag gegen ihn treffende umgefallene Wildbahnscheibe wieder aufrichtet und der andere (22) nach erfolgtem Anheben der Laufbahn eine den Laufwagen (7) in seiner Endstellung haltende Klinke (20) zurückdrückt, so daß sie die Scheibe freigibt.
3. Wildbahnscheibe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des zum Antrieb des Drahtzuges (8) dienenden Hebels (10) durch einen · verstellbaren Anschlag (11) begrenzt ist, zum Zwecke, die Schrägstellung der Führungsbahn für die Wildfigur und so die Bewegungsgeschwindigkeit der Scheibe zu regeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194562D Active DE194562C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE194562C true DE194562C (de)

Family

ID=457692

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT194562D Active DE194562C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE194562C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003633B (de) * 1955-03-25 1957-02-28 Ernst Karl Spieth Vorrichtung zum Fahren von Zielscheiben vom Ziel zum Schuetzenstand und zurueck

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003633B (de) * 1955-03-25 1957-02-28 Ernst Karl Spieth Vorrichtung zum Fahren von Zielscheiben vom Ziel zum Schuetzenstand und zurueck

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3045553A1 (de) Vorrichtung zum verschieben von filterplatten einer filterpresse
DE194562C (de)
DE533474C (de) Vorrichtung zum Abheben des obersten Stapelblattes
DE735946C (de) Schiessstandeinrichtung
DE533933C (de) Vorrichtung zum Strecken von auf ein Kuehlbett gelangenden Stabeisen
DE2200858C2 (de) Schleppkettenförderbahnanlage mit ausklinkbaren hängenden Lastträgern
DE615877C (de) Hinter einer Umlenkstelle angeordneter Muenzpruefer
DE261237C (de)
EP0362585B1 (de) Rolltor
DE3204729A1 (de) Lasttraeger fuer schleppkreisfoerderer
DE511717C (de) Verfahren zum Wenden von Zigaretten in die Spiegellage
DE38140C (de) Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen von Zaunthoren
DE228669C (de)
DE148553C (de)
DE27516C (de) Greifervorrichtung für Strafsenbahnen mit Seilbetrieb
DE25251C (de) Apparate zum Führen und Spannen des Seiles für Strafsenbahnen
DE810128C (de) Spielzeugschwebebahn
DE13648C (de) Neuerungen an Eisenbahn Signalen
DE143049C (de)
DE1506966A1 (de) Eintrittschalter fuer kraftgetriebene und freie Foerderanlagen
DE31854C (de) Selbsttätige Eisenbahnbarriere mit Signalvorrichtung
DE182005C (de)
DE249895C (de)
DE1082214B (de) Rohrfuehrung an der Auslaufseite eines Schraegwalzwerkes
DE197879C (de)