DE1945035B2 - Dampfumformventil - Google Patents
DampfumformventilInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G5/00—Controlling superheat temperature
- F22G5/12—Controlling superheat temperature by attemperating the superheated steam, e.g. by injected water sprays
- F22G5/123—Water injection apparatus
- F22G5/126—Water injection apparatus in combination with steam-pressure reducing valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
30
Die Erfindung betrifft ein Dampfumformventil mit hinter oder zum Teil auch vor dem Reduzierquerschnitt
angeordneten Kühlwasser-Einspritzbohrungen und vorgeschaltetem Kühlwasser-Regelventil sowie
mit einem Ventilkörper mit rohiförmigem Ansatz, der ein mit Kühlwasser-Durchtrittsöffnungen versehenes
Kühlwasser-Zuleitungsrohr gleitend übergreift und dessen relative Stellung zu dem Kühlwasser-Zuleitungsrohr
dem Reduzierquerschnitt und der die Menge des eingespritzten Kühlwassers bestimmenden
^"Einstellung des Kühlwasser-Regelventils entspricht.
Ein bekanntes Dampfumformventil dieser Art weist ein mit dem Ventilkörper gekuppeltes rohrförmiges
Organ auf, dessen Einstellung den Durchgangsquerschnitt der Einspritzbohrungen in Abhängigkeit
vom Reduzierquerschnitt bestimmt. Dieses Dampfumformventil ist aber so beschaffen, daß bei
der Verstellung des Ventilkörpers die Änderung des Querschnitts der Einspritzbohrungen an der austrittsseitigen
Mündung dieser Bohrungen erfolgt, indem also diese Mündungen mehr oder weniger freigege-
- - ben werden. Die Austrittsmündungen sind somit bei
teilweiser Abdeckung unrund. Die Folge hiervon sind eine schlechte Austrittsströmung, so daß man
nicht mehr von einem einwandfreien düsenförmigen Austritt sprechen kann, sowie auch ein hoher Verschleiß
an der Steuerkante.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Beeinflussung des Durchgangsquer-Schnitts
der Einspritzbohrungen in Abhängigkeit vom Reduzierquerschnitt in einer solchen Weise vorzunehmen,
daß ein düsenförmiger Austritt erhalten bleibt und eine einwandfreie Austrittsströmung unter
Verminderung des Verschleißes erzielt wird.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß das Kühlwasser-Zuleitungsrohr in den Ventilkörper hinein
verlängert ist und daß seine Kühlwasser-Durchtrittsöffnungen mit den in dem Ventilkörper und dem
rohrförmigen Ansatz angeordneten Kühlwasser-Einspritzbohrungen zusammenarbeiten, wobei der übergriffene
Teil des Kühlwasser-Zuleitungsrohres als ruhender Absperrschieber wirkt, der die Kühlwasser-Einspritzbohrungen
eintrittsseitig nach Maßgabe des jeweiligen Reduzierquerschnitis abdeckt.
Auf Grund dieser Ausbildung erfolgt die Beeinflussung des Durchgangsqueischnitts der Kühlwasser-Einspritzbohrungen
in Abhängigkeit vom Reduzierquerschnitt in einer solchen Weise, daß ein düsenförmiger
Austritt erhalten bleibt und eine einwandfreie Austrittsströmung unter Verminderung des
Verschleißes erzieit wird. Diese Verbesserung beruht darauf, daß der Durchgangsquerschnitt der Einspritzbohrungen
nicnt auf der Austrittsseite, sondern auf der Eintrittsseite des Kühlwassers geregelt wird.
So werden die Durchgangsquerschnitte der Einspritzbohrungen eintrittsseitig an den jeweiligen Kühlwasserbedarf
angepaßt, d. h. an die durch das Kühlwasser-Regelventil zugeführte Kühlwassermenge. Hierdurch
ergibt sich, daß auch bei kleinsten zu kühlenden Dampfmengen der Düseneffekt bestehenbleibt
und eine vollständige Zerstäubung und Verdampfung des Kühlwassers gewährleistet ist. Die Gefahr der
Erosion durch mitgerissene Wasseitropfen ist somit ausgeschaltet.
Als Beispiel sei der Fall angenommen, daß der Dampf-Reduzierkegel von 10 bis 100 °/o Hubstellung
für 10 bis 100 °/o Mengendurchsatz ausgelegt ist. Ferner sei beispielsweise bei maximal 100 t/h Dampfdurchsatz
der Reduzierkegel zu 100 0O geöffnet. Dann beträgt bei Teillast, beispielsweise 10 t/h
Dampfdurchsatz, unter Zugrundelegung einer linearen Hub-Durchflußcharakteristik die öffnung ebenfalls
lO°/o. Geht man weiterhin von gleicher Temperatur-Kühlung
aus, so b :trägt auch die Kühlwassermenge nur 10°/o der maximalen Kühlwassermenge,
nämlich derjenigen für 100 % öffnung.
Zur Veranschaulichung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
handelt es sich um ein Durchgangsventil mit versetztem Eintritt und Austritt. Der heiße
Hochdruckdampf wird durch das Arschlußrohr 1 zugeführt, während der gekühlte und reduzierte Dampf
durch das Rohr 2 austritt. Es erfolgt also innerhalb des Ventilgehäuses 3 eine seitliche Versetzung.
Der durch das Anschlußrohr 1 ankommende heiße Hochdruckdampf tritt durch öffnungen 4 in das
Ventilgehäuse 3 ein, innerhalb dessen der auswechselbare VentilsitzkörperS angeordnet ist. Der Reduzierquerschnitt
ist hierbei durch den Ringspalt 6 gebildet, der sich zwischen diesem Ventilsitzkörper 5
und dem axial verschiebbaren Ventilkörper 7 befindet. Letzterer hat die Form eines Kegels mit sinem
rohrförmigen Ansatz 8. Die Bohrung dieses rohrförmigen Ansatzes 8 setzt sich in den Ventilkörper 7
hinein fort. Die Zuführung des Kühlwassers erfolgt durch ein innerhalb des Ventilgehäuses 3 auswechselbar
angeordnetes Kühlwasser-Zuleitungsrohr 9, das mit Kühlwasser-Durchtrittsöffnungen 10 und 11 versehen
ist und das durch den hohlen Ventilkörper 7 und seinen rohrförmigen Ansatz 8 gleitend übergriffen
wird. Der Ventilkörper 7 und sein rohrförmiger Ansatz 8 sind mit verschiedenen Einspritzbohrungen
12 und 13 versehen. Es ist ersichtlich, daß bei axialer Verschiebung des Ventilkörpers 7 und seines rohrförmigen
Ansatzes 8 mittels der Ventilstange 14 die
V.
Einspritzbohrungen eintrittsseitig freigelegt werden.
Man kann hierbei das durch den Ventilkörper 7 und seinen rohrförmigen Ansatz 8 übergriffene Ende des
Kühlwasser-Zuleitungsrohres 9 als Absperrschieber betrachten, der ruhend angeordnet ist.
So hat man es in der Hand, durch geeignete Verteilung
der Einspritzbohrungen 12 und 13 in axialer Richtung, durch Wahl der Anzahl dieser Bohrungen
und ihrer Verteilung über die gesamte Mantelfläche des Ventilkörpers 7 und seines rohrförmigen Ansätzes8
sowie durch die Bemessung ihrer Durchtrittsquerschnitte in jeder Betriebsstellimg den freien gesamten
Durchtrittsquerschnitt so zu bemessen, daß er in dem richtigen Verhältnis zu dem entsprechenden
Querschnitt des Ringspaltes 6 steht.
Dadurch erfolgt auch bei geringer Kühlwasserzufuhr eine einwandfreie Zerstäubung des in den
Mischraum 15 eingespritzten Wassers. Aus diesem Mischraum 15 tritt alsdann der gekühlte Dampf geringeren
Drucks durch Austrittsöffnungen 16 in eine Ringkammer 17 über, an die das Rohr 2 angeschlossen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Dampfumformveritil mit hinter oder zum Teil auch vor dem Reduzierquerschnitt angeordneten Kühlwasser-Einspritzbohrungen und vorgeschaltetem Kühlwasser-Regelventil sowie mit einem Ventilkörper mit rohrförmigen! Ansatz, der ein mit Kühlwasser-Durchtrittsöffnungen versehenes Kühlwasser-Zuleitungsrohr gleitend übergreift und dessen relative Stellung zu dem Kühlwasser-Zuleitungsrohr dem Reduzierquerschnitt und der die Menge des eingespritzten Kühlwassers bestimmenden Einstellung des Kühlwasssr-Regelventils entspricht, dadurch g^kennzeichnet, daß das Kühlwasser-Zuleitungsrohr (9) in den Ventilkörper (7) hinein verlängert ist und daß seine Kühlwasser-burchtrittsöffnungen (10, 11) mit den in dem Ventilkörper (7) und dem rohrförmigen Ansatz (8) angeordneten Kühlwasser-Einspritzbohrungen (12, 13) zusammenarbeiten, wobei der übergriffene Teil des Kühlwasser-Zuleitungsrohres (9) als ruhender Absperrschieber wirkt, der die Kühlwasser-Einspritzbohrungen (12, 13) eintriUsseitig nach Maßgabe des jeweiligen Reduzierquerschnitts abdeckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691945035 DE1945035C3 (de) | 1969-09-05 | Dampfumformventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691945035 DE1945035C3 (de) | 1969-09-05 | Dampfumformventil |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1945035A1 DE1945035A1 (de) | 1971-03-11 |
| DE1945035B2 true DE1945035B2 (de) | 1974-06-06 |
| DE1945035C3 DE1945035C3 (de) | 1977-10-20 |
Family
ID=
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2544970A1 (de) * | 1975-10-08 | 1977-04-21 | Babcock Ag | Dampfumformventil |
| DE3304523A1 (de) * | 1983-02-10 | 1984-08-16 | Holter Regelarmaturen Gmbh & Co Kg, 4815 Schloss Holte-Stukenbrock | Dampfumformventil |
| EP0134454A1 (de) * | 1983-07-02 | 1985-03-20 | Welland & Tuxhorn | Mehrstufige geregelte Drosselvorrichtung |
| DE3415086C1 (de) * | 1984-04-21 | 1985-11-07 | Reglerbau Hannemann GmbH & Co KG, 1000 Berlin | Kugelhahn |
| EP0481573A1 (de) * | 1990-10-17 | 1992-04-22 | Horst Jäkel | Vorrichtung zum Reduzieren des Druckes eines gasförmigen Mediums |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2544970A1 (de) * | 1975-10-08 | 1977-04-21 | Babcock Ag | Dampfumformventil |
| DE3304523A1 (de) * | 1983-02-10 | 1984-08-16 | Holter Regelarmaturen Gmbh & Co Kg, 4815 Schloss Holte-Stukenbrock | Dampfumformventil |
| EP0134454A1 (de) * | 1983-07-02 | 1985-03-20 | Welland & Tuxhorn | Mehrstufige geregelte Drosselvorrichtung |
| DE3415086C1 (de) * | 1984-04-21 | 1985-11-07 | Reglerbau Hannemann GmbH & Co KG, 1000 Berlin | Kugelhahn |
| EP0481573A1 (de) * | 1990-10-17 | 1992-04-22 | Horst Jäkel | Vorrichtung zum Reduzieren des Druckes eines gasförmigen Mediums |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1945035A1 (de) | 1971-03-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HOLTER REGELARMATUREN GMBH & CO KG, 4815 SCHLOSS H |