DE1944780A1 - Entfernungsmesser mit zurueckgestrahltem Lichtbuendel - Google Patents
Entfernungsmesser mit zurueckgestrahltem LichtbuendelInfo
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Description
WPMMft. DIETM JANMR
ONG
. MANFRED BÖNtNG I » 4 A / ö U
218/13191 DE 29. August 1969
Patentanmeldung
der Firma
PAILLAHD S.A.
Sainte-0roix (Waadt, Schweiz)
Entfernungsmesser mit
zurückgestrahltem Lichtbündel
zurückgestrahltem Lichtbündel
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Entfernungsmesser, bestehend aus einem Projektor zur Erzeugung eines modulierten
Lichtbündeis, das auf das Objekt, dessen Entfernung ermittelt
werden soll gerichtet wird und aus einem Empfänger, der die vom Objekt reflektierten Strahlen auffängt, die den, von
allfälligen LichtSignalen herkommenden Störungen ausgesetzt sind, wobei dieser Empfänger mindestens eine Fotozelle enthält, die unter dem Einfluss eines Lichtstrahles ein elektrisches Signal erzeugt.
allfälligen LichtSignalen herkommenden Störungen ausgesetzt sind, wobei dieser Empfänger mindestens eine Fotozelle enthält, die unter dem Einfluss eines Lichtstrahles ein elektrisches Signal erzeugt.
/HW/PA/asc - 2 -
00 98 U/1340
Bs ist Ziel der Erfindung, den Einfluss des Nebenlichtes in
belanglosen Grenzen zu halten, d.h. zu verhindern, dass dieser die Messergebnisse.verfälschen kann. Dieses Ziel wird
gemäßs der Erfindung dank der Tatsache erreicht, dass der
Entfernungsmesser eine Vorrichtung enthält, die das vom Empfänger erzeugte Signal ein- und ausschaltet und im Rythmus
der Modulation des Lichtbündels, bei einer konstanten Phasenbeziehung
zu dieser Modulation steuert, wobei diese Ein- und Ausschaltvorrichtung, die den Empfänger mit einer Vorrichtung
zur Speicherung der gemessenen Signale verbindet und in der die aufgespeicherten Summen der Nebenlichtsignale einen
gegen Null strebenden Wert ergeben.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch und beispielhaft
eine AusfOhrungsform der Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemässen Verfahrens. Darin zeigen:
Fig. 1 die sehr schematisch dargestellte, grundsätzliche Anordnung eines Entfernungsmessers mit zurückgestrahl-
r tem Lichtbiindel,
Fig. 2 das elektrische Sehaltungsschema des Entfernungsmessers
gemäss Fig. 1,
Fig. 3 der zur Steuerung des Motors des Entfernungsmessers
dienende Schaltkreis, der durch ein vom Schaltkreis gemäss Fig. 2 ausgesandtes Signal gesteuert wird,
Fig. 4 ein Schema einer AuafUhrungsvariante»
Fig. 5 den Verlauf der elektrischen Signale an
- 3 009814/1340
verschiedenen Punkten des Schemas gemäss Fig. 4·
Der in Fig. 1 dargestellte Entfernungsmesser ist nach dem in
der deutschen Patentanmeldung Nr. P 16 23 527.1 (angemeldet am 30. November 1967) der gleichen Anmelderin beschriebenen,
allgemeinen Prinzip aufgebaut. Dieser Entfernungsmesser umfasst eine Lampe 1» die vorzugsweise Infrarotstrahlen erzeugt
und deren Glühfaden im Brennpunkt eines Reflektors liegt, sodass ein Bündel 3_ mit möglichst parallelen Strahlen
ausgesandt wird. Dieses Bündel wird auf das Objekt 4_ gerichtet,
dessen Entfernung ermittelt werden soll. Von dem, auf dem Objekt £ gebildeten Lichtfleck werden die Strahlen
in Richtung eines konvergierenden Bmpfangssystemes reflektiert,
das aus zwei Teilen *> und 6_ einer bikonvexen Linse
besteht« Diese beiden Teile £ und 6_ sind beiderseits des
Reflektors 2_ angeordnet. Die, von diesem konvergierenden
System empfangenen Strahlen 2 konvergieren hinter dem Projektor 2, bei einer Distanz die sich in Abhängigkeit des
Abstandes zwischen dem Entfernungsmesser und dem Objekt verändert.
Die beiden, von den Teilen j> und 6 gebildeten, konvergierenden
Bündel werden zu den Rändern eines Spiegels 8 derart gelenkt, dass die Strahlen, die ausserhalb dieses Randes
verlaufen auf eine Fotozelle <£ auftreffen, während die
Strahlen, die zum Spiegel 8 gelangen, von diesem auf die Fotozelle 10 reflektiert werden. Bei einer bestimmten
0098U/1 340
Distanz zum Konvergenzpunkt der von den Teilen£ und 6
aufgefangenen Strahlen, wird es dann möglich, die Lichtströme auszugleichen, die auf die Fotozellen £ und 10 auftreffen.
Wenn das Objekt 4 sich vom Entfernungsmesser entfernt, wird
also die Distanz zum Konvergenzpunkt der vom Reflektor gebildeten
Strahlen kleiner und ein grösserer Teil der mit 11 und 12 bezeichneten Bündel wird dann vom Spiegel 8 aufgefangen
und auf die Fotozelle 10 reflektiert. Die von r dieser Zelle 10 aufgefangene Lichtmenge nimmt zum Nachteil
der von der Zelle 2. aufgefangenen Menge zu.
Wenn sich dagegen das Objekt ± dem Empfangssystem nähert,
wird die Distanz zum Konvergenzpunkt der aufgefangenen Strahlen zunehmen und die Fotozelle £ empfängt dabei mehr
Licht, während der, von der Zelle 10 aufgefangene Lichtstrom abnimmt.
Durch Verschiebung der Zellen £ und 10 und des Spiegels 8
' wird es möglich, die Distanz zum Konvergenzpunkt der Strahlen zu messen und dadurch die Entfernung des Objektes auf das
der Entfernungsmesser gerichtet ist, zu ermitteln. Zu diesem Zweck sind der Spiegel 8 und die Zellen £ und 10 an einem
Träger befestigt, der mit Hilfe der, vom elektrischen Motor M angetriebenen Leitspindel 14. und der Mutter 1£, die durch
die Lasche 16 mit dem Träger 1J5 verbunden ist, verschoben
-5-0098U/1340
werden kann. Zu diesem Zweck wird der Motor M durch einen
Steuerkreis Γ£ gespeist, der seinerseits von den Fotozellen
2, und 10 gesteuert wird. Der Entfernungsmesser ist mit
einer schematisch dargestellten Kamera 18 gekuppelt, deren
Objektiv I^ mit veränderbarer Brennweite, einen Ring 20
zur Entfernungseinstellung und ein Steuerglied 2j6 zur Einstellung
der Brennweite des Objektives I^ umfasst. Die Kupplung ist durch einen Zahnriemen 21 schematisch dargestellt,
der vom Motor M angetrieben wird und seine Drehbewegung einer Welle 22 überträgt, auf der ein, in eine entsprechende
Verzahnung des Stellringes 20_ eingreifendes Ritzel 22 sitzt.
Der Steuerkreis 12 ist in den Pig. 2 und 3 ausfuhrlicher
dargestellt. Man findet hier die Fotozellen £ und 10 wieder, die je in Serie mit den Widerständen Rl, bzw. R2 geschaltet
und an den Klemmen a und b einer Gleichstromquelle angeschlossen sind. Da das von der Lampe 1 ausgesandte Lichtbündel
mit einer relativ niederen Frequenz moduliert ist, z.B. mit Frequenzen der Grössenordnung von 10 bis 100 Hz,
werden die reflektierten und vom Empfänger aufgefangenen Lichtstrahlen ebenfalls moduliert, sodass der Spannungsabfall
an den Klemmen der Fotoleiter <J und 10 eine Wechselkomponente
aufweist, die in gleicher Phase mit der Modulation des Lichtbündels ist. Diese Wechselkomponente jedes Fotoleiters
2 unü iP. wird über einen Kondensator Cl, bzw. C2
- 6 009814/1340
einem zwei Transistoren Tl und T2 umfassenden Differential- ■
verstärker übertragen.
Wie bereits bekannt, sind die zwei Emitter der Transistoren Tl und T2 über einen gemeinsamen Widerstand Rj5 mit einer
der Klemmen der Stromquelle verbunden, während die Kollektoren je über einen eigenen Widerstand R4, bzw. Rjj mit der
anderen Klemme dieser Quelle verbunden sind. Die .Basis der beiden Transistoren werden durch Spannungsteiler polarisiert,
^ die zwei Widerstände R6 und R7, bzw. R8 und R9 aufweisen.
Werden die beiden Fotoleiter £ und 10 gleichwertigen Lichtströmen
ausgesetzt, so verursachen sie identische Spannungsabfä'lle,
deren Differenz Null ist, sodass keine Wechselkomponente an den Klemmen des Widerstandes RJj, des Differentialvers
t Sr kers auftritt. Fängt der eine der Fotoleiter einen
wirksameren reflektierten Lichtbündel auf, als der andere,
so weisen die, über die Kondensatoren Cl und C£ übertragenen
Wechselkomponenten eine Amplitudendifferenz auf, wobei wohlverstanden diese Komponenten stets in gleicher Phase mit
der Modulationsfrequenz des Bündels ^ sind. In diesem Falle tritt an den Klemmen des Widerstandes Rj? eine Wechselspannung
gleicher Frequenz auf, wobei diese Spannung in gleicher Phase oder in Gegenphase mit der Modulationsfrequenz des
Lichtbündeis ist, entsprechend demjenigen der beiden Fotoleiter
2, 10 der dem reflektierten Strahlenbündel am meisten
ausgesetzt ist. ■ . :-;'\
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^ 194A780
Die an den Klemmen des Widerstandes RJj auftretende Wechselspannung
wird über einen Kondensator C^, der Basis des
Transistors Tj£ Übertragen, der eine Verstärkerstufe bildet.
Die Polarisation der Basis dieses Transistors TJ5 wird durch
zwei Widerstände RIO und RIl erwirkt. Die am Widerstand R12
des Kollektors des Transistors T^ abgegriffene Ausgangsspannung
wird über einen Kondensator 0£ an eine Bin- und
Ausachaltvorrichtung angelegt, die zwei Transistoren Tj}_
und T£ enthält, deren Kollektoren mit den Klemmen eines
Kondensators Cjj verbunden sind.
Die Basis der Transistoren T£ und TJj sind mit einem Multivibrator
MX verbunden und in Gegenphase derart gesteuert, dass wenn der Transistor T£ leitend wird, der Transistor
T£ nicht leitend sei und umgekehrt. Wird der Transistor Tj£
leitend so liegt der Kondensator 0£ parallel zum Widerstand
Rl?: wenn hingegen der Transistor T£ leitend wird, wobei der
Transistor T£ nicht leitend ist, so wird der Kondensator
C5 mit dem Ausgang des Verstärkers verbunden, der den Transistor
T_2 enthält.
Der Multivibrator MX umfasst zwei Transistoren T£ und T_2
deren Basis jedes Transistors über einen Kondensator G6
bzw. C2 mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden
ist. Die Polarisation der Basis wird durch die Widerstände R14 und |U£ erwirkt, während die Widerstände der Kollektoren
mit R16 und R17 bezeichnet werden. Die Spannung an
0098U/1340
den Klemmen des Widerstandes R17 steuert über den Widerstand
R18 die Basis eines Transistors T8, der zwischen den Klemmen der Stromquelle in Serie mit der Lampe 1 geschaltet ist. Auf
diese Welse wird der Transistor T8 abwechselnd leitend und nicht leitend, sodass die Lampe 1 durch einen, mit der Frequenz
des Multivibrators pulsierenden Strom gespeist wird. Die Lampe 1 sendet also ein intensitätmoduliertes Lichtbündel
aus.
Die Spannung an den Klemmen des Widerstandes R13 bildet ein
fc elektrisches pulsierendes Signal mit konstanter Polarität,
das an den Klemmen c und d abfegriffen werden kann und das
entweder den Gleichgewichtszustand, oder denjenigen der beiden Fotoleiter 2, und 10 anzeigt, der den grössten modulierten
Lichtstrom auffängt.
Es ist zu bemerken, dass der beschriebenen Steuerkreis auf das Nebenlicht unempfindlich ist, das auf die Fotoleiter £
und 10 auftreffen könnte. Bs ist mämlich erkennbar, dass
bei nicht moduliertem Nebenlicht keine Wechselkomponente entsteht,
bei dem Spannungsabfall an den Klemmen der Fotoleiter, sodass sein Einfluss vom Differentialverstärker nicht übertragen
wird. Wenn der Nebenlichtstrom wechselnde Komponenten aufweist und unter den Fotoleitern 2, und 10 symetrisch verteilt
ist, so werden seine Auswirkungen auf diese Fotoleiter im Differentialverstärker nicht verstärkt und folgXch am
Ausgang desselben nicht erscheinen. Wenn jedoch vorausgesetzt
009814/1340 " 9 "
wird, dass dieser Nebenlichtstrom nicht von der Lampe 1
erzeugt wird, kann angenommen werden, dass sich seine Frequenz von der Modulationsfrequenz der Lampe 1 unterscheidet.
Da die Transistoren TJ. und TJj gemäss einem bestimmten
Phasenverhältnis inbezug auf die Modulation der Lampe 1 gesteuert werden, bildet der Kondensator GJj. einen Speicher,
der am Ausgang des Empfängers aufeinanderfolgend, im Rythmus
der Modulation des Lichtstromes angeschlossen wird. Wenn der Widerstand Rl? zusammen mit dem Kondensator CJ?
ein Element RC bildet, dessen Zeitkonstante das Mehrfache der Dauer der Modulationsperiode des Lichtbündels beträgt,
so wird die vom Kondensator C£ aufgespeicherte Ladung nur
teilweise im Widerstand R15 während der Sperrdauer des Transistors T4 entladen. Es ergibt sich, dass das Potential
des Kondensators CJj schrittweise zunimmt bis es den mittleren
Wert erreicht, bei dem für jede Uebertragungsperiode des Transistors T4 seine Entladung im Widerstand Rl?, der bei
leitendem Zustand des Transistors TJ> empfangenen Ladung
gleich kommt.
Jede Ladung des Kondensators CJ5 umfasst einen Anteil, der
von der Belichtung der Fotoleiter £ und IO durch das modulierte
reflektierte Lichtbündel abhängig ist und einen Anteil der von einem wechselnden iiebenlichtstrom herkommt. Da der
erste Anteil stets für ein bestimmtes Grundverhältnis inbezug auf die Modulation des Lichtbündeis wird, werden diese Anteile
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summiert. Da hingegen die vom Nebenlicht kommenden Signale
mit der Modulation des Bündels nicht synchronisiert sind, wird ihre aufgespeicherte Summierung einen mittleren Wert
gleich Null ergeben. Es ergibt sich, dass die aufeinanderfolgenden Summierungen der Ausgangssignale es gestatten, das
wirkliche Signal von den vom Nebenlicht herkommenden Signalen zu unterscheiden, die einen höheren Augenblickswert
aufweisen können als das wirkliche Signal.
Die Fig. 3 veranschaulicht einen Steuerkreis, der den Antrieb
des Motors M in die eine oder andere Drehrichtung ermöglicht, je nach der relativen Belichtung der Fotoleiter 2,
und IO durch das vom Empfänger aufgefangene und auf diese reflektierte Lichtbündel. Zu diesem Zweck benutzt dieser
Steuerkreis ein Signal, das an den Klemmen des Widerstandes R13 des Schaltkreises gemäss Fig. 2 erzeugt wird. Dieses
Signal wird an zwei Klemmen cj_ und dj_ angelegt, die mit den
Klemmen c und d der Fig. 2 verbunden werden.
Die Klemme c^ steht mit zwei Dioden Dl und O^ in Verbindung,
die die Gleichrichter bilden zur Ladung des einen oder des anderen der Kondensatoren GQ und C^, in Abhängigkeit der
Polarität und der Amplitude der, an den Klemmen des Widerstandes R13 empfangenen Impulse. Aufgrund des Vorhandenseins
des Differentialverstärkers im Steuerkreis gemäss Fig. 2 istes-erkennbar,
dass bei Unsymetrie unter den, von den Fotoleitern £ und 10 empfangenen Signalen, negative oder positive
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Impulse erzeugt werden, je nachdem welcher dieser beiden
Fotoleiter vom reflektierten Bündel am meisten belichtet wird. Polglich, wenn an die Klemme cj. positive Impulse gelangen,
so wird der Kondensator 08 diese Impulse an die BasiB eines Transistors TJB übertragen, der durch zwei Widerstände
R19 und R20 polarisiert ist, wobei der Kondensator
Q2 keine Ladung über die Diode D2 empfangt. Wenn hingegen
die Impulse negativ sind, wird dann der Kondensator C£
diese Impulse der Basis eines Transistors T£ übertragen,
wKhrend die Diode Dl jegliche Signale zum Transistor T8
sperrt.
Somit werden die positiven Impulse durch den Transistor T8 verstfirkt, während die negativen Impulse durch den Transistor
T_ä verstärkt werden. Die Kollektoren dieser beiden
Transistoren werden je mit einem Sieichrichterelement D3 t
R21, ClO. bzw. D£, R22, CIl verbunden, so dass die negativen,
bzw. die positiven Impulse eine Gleichspannung an den Klemmen des Kondensators ClO, bzw. CIl hervorrufen. Diese beiden
Kondensatoren steuern zwei Transitoren TlO und TIl, die die
Speisung des Motors M kontrollieren. Ist der Transistor TlO leitend, so fliess't der von der Klemme βΛ herrührende Strom
über den Widerstand R25, durch den Motor H, über den Transistor
TlO und schliesslich zur Klemme dj_ zurück, die mit dem
negativen Pol der Stromquelle verbunden ist. Wenn hingegen der Transistor TU leitend wird, fliesst der von der Klemme aj.
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herrührende Strom über den Widerstand R24 und dann durch
den Motor M in umgekehrter Richtung inbezug auf den vorerwähnten Fall, und über den leitenden Transistor TIl zur
Klemme d_^ zurück.
Man ist wohlverstanden nicht an das oben erläuterte Schema gebunden und das verfolgte Ziel kann im Rahmen der Erfindung
durch andere Vorkehrungen erreicht werden. Folglich könnte die, aus dem RC-Element^bestehende, den Kondensator 0£ und
den Widerstand R15 aufweisende Speichervorrichtung durch einen Kondensator ersetzt werden, der derart angeschlossen
ist, dass er aufeinanderfolgende Elementarladungen empfängt,
die je, der während der Dauer einer Modulationsperiode des Lichtstromes ausgeführten Messung entspräche, wobei dieser
Kondensator, nachdem er mehrere Elementarladungen aufgespeichert hat, entladen wird. Der mit "Sere Wert des wirklichen
Signales könnte dann entweder der Ladungszeit entsprechen, die erforderlich ist für die Erreichung eines bestimmten Potentiales
an den Klemmen des Kondensators, oder der Entladungsstrom des Kondensators könnte einer bestimmten Zeitspanne
entsprechen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die aufeinanderfolgenden Messungen mit einer digitalen Addiervorrichtung
zu summieren.
Die Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsvariante, die
eine optimale FunkUonssicherheit und eine Unempfindlichkeit des Entfernungsmessers auf kurzzeitiges jedoch äusserst
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wirksames Nebenlicht ausstrebt. Es wird bei dieser Variante vorausgesetzt, dass der Entfernungsmesser einen Steuerkreis
gemäss Fig. 2 aufweist, der ein Signal entsprechend der Kurve £ an den Klemmen £ und d liefert, d.h. eine Reihenfolge
von positiven Impulsen, die eine bestimmte Phasenbeziehung inbezug auf die Kurve f aufweisen, die die Modulation des
Lichtstromes veranschaulicht. Der Entfernungsmesser sollte ferner Mittel zur Erzeugung eines Signales gemäss der Kurve
h der Fig. 5 enthalten, wobei dieses Signal aus negativen Impulsen besteht, die eine andere Phasenbeziehung als das
Signal g zur Modulation f des Lichtbundeis aufweisen.
Die Mittel zur Erlangung des Signales h können aus einer einfachen Wiederholung des Kondensators C^, des Widerstandes
R13, der Transistoren T4_ und TJj der Figur 2 bestehen, wobei
in diesem Falle die Steuerspannung der Transistoren T£ und
TJ? vertauscht sind.
Das Schema gemäss Fig. 4 enthält zwei Verstärker 24., 2J>,
deren Eingangssignale durch die Kurven g und h der Fig. 5
dargestellt werden. Die Ausgänge dieser Verstärker 24, 2J>
werden gekoppelt, sodass das an ihrem Ausgang resultierende Signal durch die Kurve i gegeben wird, die die Summe der
Kurven g und h darstellt. Dieses Signal besteht aus einer Reihenfolge von positiven oder negativen Impulsen, die am
Eingang eines Triggers mit einer bestimmten Schwellenspannung angelegt werden. Dieser Trigger kann aus einem bistabilen
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1lf 1 9 4 A 7 8 O
Multivibrator bestehen, dessen Kippvorgang in die eine Richtung durch einen Impuls, der den bestimmten Wert der Schwelle
überschreitet und in der anderen Richtung durch einen negativen Eingangsimpuls gesteuert werden, der ebenfalls eine
bestimmtes Potential überschreitet. Folglich ermöglicht das
Anlegen des Signales i der Fig. 5 an den Eingang des Triggers
26 die Entstehung, am Ausgang desselben, eines Signales, das der Kurve j der Fig. 5 entspricht. Dieses Signal wird einem
Differentialglied 2J_ zugeführt, das dieses in ein, gemäss
* der Kurve k der Figur 5 entsprechendes Signal umwandelt, das aus einer Reihenfolge von positiv und negativ wechselnden Impulsen besteht.
Das Signal k wird an einem "UND"-Glied mit zwei Eingängen
28 und 2£ angelegt, die durch einen Multivibrator MX derart
gesteuert werden, dass sie gleichzeitig offen oder geschlossen sind. Der Schaltkreis 28 dient zum Durchgang der positiven
Impulse, während der Schaltkreis 2£ die negativen Impulse
durchläset. Gelangen die positiven Impulse des Signales k zum Schaltkreis 28 während der Oeffungszeit desselben so
ergibt sich ein Ausgangssxgnal der "UND"-Schaltung 28, welches zur Steuerung der Rotation des Motors M Fig. 1) in eine bestimmte
Drehrichtung dient. Die Rotation des Motors M in die andere Drehrichtung wird durch das Ausgangssignal der "IMD"-Schaltung
2% gesteuert, welches dann entsteht, wenn negative
Impulse am Eingang während der Oeffnung beider Schaltkreise
009814/1340
ID
28 und 2j£ angelegt werden.
Falls äusserst starkes Nebenlicht das Signal gemäss der Kurve i der Fig. 5 derart verändern würde, dass es die
ganzliche Unterdrückung eines positiven oder negativen Impulses oder sogar seine Ersetzung durch einen Impuls umgekehrter
Polarität verursachen würde, so würde das Fehlen des berücksichtigten Impulses einen Kippvorgang des Triggers
26 unterdrücken. Letzterer würde in seiner Lage verbleiben bis zur Wiederherstellung der wechselnden Impulse der
Kurve i. Das augenblickliche Sperren des Triggers 2J>
bewirkt die Unterdrückung der Impulse der Kurve k und also jeglicher Signale nach den "UND"-Schaltungen 28 und 2£. Folglich kann
das Auftreten eines plötzlichen und heftigen Nebenlichtsignales dann nicht einen Fehler zum Signal zur Steuerung des
Motors M überlagern, sondern die Unterdrückung dieses Signaleu bis zu Ende des Nebenlichtsignales bewirken. Der Motor
M verbleibt also in der Lage, die er innehatte bis die normalen Betriebsbedingungen wieder hergestellt sind.
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Claims (4)
1./ Entfernungsmesser bestehend aus einem Projektor zur Erzeugung
eines modulierten Lichtbündeis, das auf das Objekt, dessen
Entfernung ermittel werden soll, gerichtet wird und einem Empfänger, der die vom Objekt reflektierten Strahlen
auffängt, die den von allfälligen NebenlichtSignalen herkommenden
Störungen ausgesetzt sind, wobei dieser Empfänger mindestens eine Fotozelle enthält, die unter dem Einfluss
eines Lichtstrahles ein elektrisches Signal erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung (T4f
T5) enthält, die das vom Empfänger (5, 6, 8, 9, 10) erzeugte Signal ein- und ausschaltet und im Rythmüs der Modulation
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n 19U780
des LichtbUndels (3) bei einer konstanten Phasenbeziehung
zu dieser Modulation steuert, wobei diese Bin- und Ausschaltvorrichtung
(T4, T5)f die den Empfänger (5, 6, 8, 9, 10)
mit einer Vorrichtung (05» R13) zur Speicherung der gemessenen
Signale verbindet, in welcher die aufgespeicherten Summen der Nebenlichtsignale einen gegen Null strebenden Wert
ergeben.
2. Entfernungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Speichervorrichtung aus einem RC-Element (05, R13) besteht, dessen Zeitkonstaite das
Mehrfache der Dauer der Modulationsperiode des LichtbUndels (3) beträgt.
3. Entfernungsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Fotozellen (9» 10)
die bzw. an den beiden Eingängen eines Differentialverstärkers (Tl, T2) angeschlossen sind, wovon einer der Ausgänge
mit einer Klemme eines Kondensators (05) verbunden ist und dessen andere Klemme mit einem Widerstand (R13)>
zur Bildung des genannten RC-Elementes, verbunden ist, wobei
die beiden Klemmen des Kondensators (05) über zwei elektronische
Schalter (T4# T5) geerdet werden, die derart gesteuert
werden, dass sie abwechselnd leitend sind.
4. Entfernungsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g ekennzeich.net,
dass er mindestens einen Diffe-
- 3 -009814/1.340
rentialverstSrker (Tl, T2) enthält, dessen beide Eingänge
mit zwei Fotozellen (9, 10) verbunden sind, die zwei Signale unterschiedlicher Polarität erzeugen, wobei diese
beiden Fotozellen (9f 10) zur Bestimmung des Kbnvergenzpunktes
der reflektierten Strahlen (7) verschiebbar angeordnet sind und wobei zwei Ein- und Ausschaltvorrichtungen
wechselphasig betätigt werden und je auf eines der genannten
Signale derart einwirken, dass Impulse der einen Polarität für das eine Signal und der anderen Polarität
für das andere Signal erzeugt werden, wobei diese Impulse der einen oder der anderen Polarität am Eingang eines Triggers
(26) mit einer bestimmten Schwellenspannung angelegt werden und dessen Ausgang dem Differentialglied (27) zugeführt
wird, wobei die Impulse wechselnder Polarität, die von diesem geliefert werden, an den zwei Eingängen eines
ET-"UND"-Grliedes angelegt werden, dessen Schaltkreis (28,
29) in Phase, bzw. in Gegenphase mit der Modulation des Lichtbündeis (3) gesteuert werden, wobei die Ausgangssignale
des einen (28), bzw. des anderen Schalktreises (29) des "UND"-Gliedes (28, 29) die Verschiebung der Fotozellen
(9, 10) in- die eine, bzw. in die andere Richtung steuern.
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- 1969-09-15 US US858004A patent/US3652160A/en not_active Expired - Lifetime
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