DE1943862A1 - Verfahren zur Erzeugung von Granulatkoernern sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung eines solchen Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von Granulatkoernern sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung eines solchen VerfahrensInfo
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Description
DIPL.-ING. KLAUS NE-UBECKER
Patentanwalt
4 Düsseldorf 1 · Schadowplatz 9
4 Düsseldorf 1 · Schadowplatz 9
•Düsseldorf, 28. Aug. 1969 43-64,780
6981
6981
Naoyoshi Ashizawa
Tokio, Japan
Tokio, Japan
Verfahren zur Erzeugung von Granulatkörnern sowie Vorrichtung zur Durchführung ' ' ~
eines solchen Verfahrens f
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Granulatkörnern aus Pulverteilchen, das sich insbesondere zur
Herstellung von pulverförmigen Lebensmitteln, pharmazeutischen Artikeln sowie industriellen chemischen Produkten in Granulatform
eignet, sowie eine zur Durchführung eines solchen Verfahrens besonders geeignete Vorrichtung.
I Aufgabe vorliegender Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens
zur Herstellung von Granulatkörnerη mit möglichst gleichförmiger „
Granulatstruktur, das nur eine geringe, einstellbare Menge an '
granulierendem Bindemittel erfordert und somit eine große Wirtschaftlichkeit
besitzt, gleichzeitig aber eine hohe Qualität gewährleistet. Darüber hinaus soll es damit möglich sein, die Trocknung
der Granulatkörner nach der Verkittung der Pulverte!lchen
in wirtschaftlicher Form ohne Zeitverlust unmittelbar im Anschluß'
an den eigentlichen Granuliervorgang durchzuführen. Ferner sollen sich die Behandlungsparameter leicht ändern lassen und das Verfahren
damit mühelos an die für das jeweils zu behandelnde Gut maßgeblichen Bedingungen angepaßt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren zur Erzeugung von
Granulatkörnern aus Pulverteilchen erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Pulverteilchen in einer abgeschirmten Atmo*;1
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·"· '··' 19Ά3862
Sphäre mittels eines Gases fortlaufend spiralförmig auf- und abbewegt,
dabei mit einem granulierenden Bindemittel beaufschlagt
und damit zu Granulatkörpern verbunden werden.
Entsprechend einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
kennzeichnet sich eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens, mit einer zylindrischen Kammer, erfindungsgemäß
dadurch, daß die zylindrische Kammer in ihrem oberen Bereich mit einem Gasauslaß und einem Zuführrohr für die Beschickung der
Kammer mit den Pulverteilchen und in ihrem unteren Bereich mit einer Mehrzahl ringförmig angeordneter, geneigt aufwärtsgerichteter
Gasaustrittsdüsen, ferner mit einer in das Innere der Kammer ausmündenden Zuführleitung für die bedarfsweise Einspeisung des
Granuliermittels versehen ist.
Die Erfindung wird nachstehend zusammen mit weiteren Merkmalen anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der zugehörigen
Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung; und
Fig..2 einen Querschnitt durch Fig. 1 längs der Linie 2-2,
in der mit den Pfeilen angedeuteten Richtung gesehen.
Im einzelnen weist die mit Fig. 1 veranschaulichte Behandlungseinrichtung nach der Erfindung eine zylindrische Behandlungskammer
2 auf, der über eine Speiseleitung 1 unter Druck stehendes Gas zugeführt werden kann, mit dessen Hilfe die zu granulierenden
Pulverteilchen innerhalb der Kammer 2 in Bewegung gehalten werden können. Normalerweise kommt dafür Luft in Frage, jedoch können
je nach der Beschaffenheit der Pulverteilchen andere Gase wie
unter Druck stehendes Kohlendioxid, Stickstoff o. dgl. eingesetzt
werden, Vor seiner Einleitung in die Kammer 2 wird das Gas zunächst soweit erhitzt bzw. abgekühlt und getrocknet, daß es
sich im günstigsten Zustand für die Einwirkung auf die Ausgangsteilchen befindet. Mittels eines Gasstrom-Regelventils 3 läßt der
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Gasstrom sich so einstellen, daß sich entsprechend der Dichte, GrOBe1 Eigenschaft, Menge und der Beschaffenheit des granulierenden Bindemittels sowie der Größe, der Form und der Eigenschaften
der Granulatkörner optimale Bedingungen ergeben. An einer Ringleitung 5, die über ein Verbindungsstück 6 an die Speiseleitung
? angeschlossen ist, sind einstellbar Düsen 4 befestigt. Die Achsen der Düsen 4 verlaufen parallel zu der Wandung des kegelförmigen Bodens 7 und schließen dabei mit der Horizontalen einen
Winkel ein, der zwischen 15 und 65° einstellbar ist. Beim Austritt des Gases aus den Düsen 4 werden die in der Kammer 2 befindlichen Pulverteliehen gegen die Kammerwand geschleudert und
steigen dann spiralförmig längs dieser zylindrischen Wandung mit nach oben hin abnehmender Geschwindigkeit auf, um dann in
Höhe einer Umkehrstelle 10 durch Schwerkraftwirkung durch das Zentrum der Kammer 2 abwärts zu sinken. Das unter Druck stehende
Gas kann durch einen am oberen Ende der Kammer 2 befindlichen Auslaß 8 entweichen und dann über ein geeignetes Filter zu dem
Kompressor zurückkehren oder aber einfach in die Atmosphäre gelangen.
Zu Granulatkörnern zusammengekittete Pulverteilchen oder Pulverpartikel verlassen den Gasstrom an seinem der Umkehrstelle 10
entsprechenden oberen Ende und fallen dann durch das Zentrum
der Kammer 2 abwärts; wenn das granulierte Material sich dem Boden nähert, wird es von den dort befindlichen, unter Druck
stehenden Gasstrahlen wieder aufwärts geschleudert. Mit Linien 9 ist die spiralförmige Aufwärtsbewegung der Granulatkörper angedeutet .
11 in die Kammer 2 eingeleitet, wobei die Menge durch ein Ventil
12 eingestellt werden kann.
Eine Zuführleitung 13 ist an ihrem einen Ende mit einer unter Druck stehenden Quelle für das Granuliermittel verbunden. An ihrem anderen Ende geht die Zuführleitung 13 etwa im Zentrum der
Kammer 2 in eine Austrittsdüse 15 über. Die Menge des zugeführten Granuliermittels wird durch ein Regelventil 14 bestimmt. Das Gra-
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nuliermittel dient normalerweise dazu, die Pulverpartikel mit- ·.-.
einander zu verbinden und wird entsprechend der Beschaffenheit ,'.?
der Partikel gewählt. Sofern die Partikel wasserlöslich und die gelösten Anteile dann klebrig sind, wie das etwa für Dextrose *'
(Glucose) oder Lactose gilt, kann als Granuliermittel Wasser verwendet werden, entsprechend der Beschaffenheit der Pulver- *
teilchen werden ebenso pastenförmige Stoffe, Pulver, Gase und flüchtige Lösungsmittel verwendet. Die mit Hilfe des Regelventils
14 einstellbare Menge des Granuliermittels hängt von der Größe,
den Eigenschaften und der Menge der Partikel sowie der Granulierzeit ab. Sobald die Pulverpartikel mit dem Granuliermittel versehen worden sind, wird das Ventil 14 geschlossen und kein weiteres
Granuliermittel mehr in die Kammer gefördert·
15 oberhalb der Umkehrstelle 10, so daß das Granuliermittel in Abwärtsrichtung austritt, jedoch kann die Zuführleitung 13 mit der
Austrittsdüse 15 im Verhältnis zu der zylindrischen Behandlungskammer 2 tiefer in den abwärtsgerichteten Granulatstrom gelegt
und dann so angeordnet werden, daß das Granuliermittel entweder !
in Aufwärts- oder in Abwärtsrichtung abgegeben wird.
Der kegelförmige Boden 7 geht an seinem unteren Ende in ein Aus- !
laßrohr 16 mit einem Auslaßventil 17 über. Dort können die Granulatkörner, nachdem sie infolge der spiralförmigen Auf- und Abbewegung innerhalb der zylindrischen Behändlungskämmer 2 die gewünschte Gestalt (Textur) angenommen haben, bei Bedarf abgefüllt
werden.
Druck und Menge des unter Druck stehenden, durch die Düsen 4 austretenden Gases beeinflussen den Aufbau sowie die Eigenschaften
der Granulatkörper und hängen außerdem von der Menge der beteiligten Pulverpartikel ab. Entsprechend einem praktischen Beispiel
sollen für eine Füllung mit einem Gewicht von 100 kg der Gasdruck
etwa 300 - 1500 mm WS und das Gasvolumen 3-15 m /kin betragen, r
d.h., Druck und Volumen des Gases müssen ausreichen, um die Pul- '
verteilchen spiralförmig aufwärtsströmen und anschließend wieder, absinken zu lassen. ,
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Der Granuliervorgang kann in die folgenden Schritte 1-4 unter-', teilt, werden:
.- (1) In einem mit A bezeichneten Sprühbereich verbindet sich das
eingesprühte Granuliermittel mit den zu granulierenden Pulverteilchen;
(2) in einem mit B bezeichneten, im Zuge der Abwärtsströmung liegenden Bereich beginnt das an der Oberfläche der Partikel
anhaftende Granuliermittel, die Partikel miteinander zu vereinigen ;
(3) in einem mit C bezeichneten, am unteren Ende der Abwärtsströraung liegenden Mischbereich vereinigen sich die Pulverteilchen mit maximaler Intensität, so daß sie dort auch die größte Dichte annehmen; und
(4) in einem mit D bezeichneten Ansaugbereich werden die Pulverteilchen in den Gasstrom gerissen und spiralförmig aufwärtsbewegt .
Ein wesentlicher Faktor besteht darin, daß durch die spiralförmige Aufwärtsströmung Zentrifugalkräfte hervorgerufen werden,.die
dann auf die Pulverteilchen einwirken und diese zu der Wandung der Kammer 2 zu drängen versuchen. Die Strömungskraft des aufwärtsgerichteten Gasstromes wirkt den beim Auftreffen der Teilchen
auf die Zylinderwandung auftretenden Reibungskräften entgegen, so daß den Teilchen bei ihrem spiralförmigen Aufsteigen eine taumelnde Bewegung erteilt wird. Die sich beim Absinken in dem Zwischenbereich B und dem Mischbereich C traubenförmig zusaamenschließen-.den Pulverteilchen werden bei der spiralförmigen, taumelnden Aufwärtsbewegung in dem Ansaugbereich D allmählich in kugelförmige
Granulatkörner umgewandelt. Die gesamte Pulverteilchen-Füllung wandert somit fortlaufend durch den Sprühbereich A, den Zwischen- ,
. bereich B, den Mischbereich C sowie den Ansaugbereioh D, bis die
Partikel als kugelförmige Granulatkörner zusammenhängen.
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Kugelförmige Granulatkörner, die ein verhältnismäßig hohes spezifisches Gewicht und eine niedrige Löslichkeit besitzen, erfordern
für die Düsen einen Winkel mit kleiner Neigung in Aufwärtsrichtung, so daß es zu einer längeren Verweilzeit in dem Ansaugbereich
D kommt, injdem den Pulver teilchen die spiralförmige Taumelbewegung verliehen wird.
Traubenförmige Granulatkörper mit niedrigem spezifischem Gewicht
und hoher Löslichkeit erfordern für die Düsen einen Winkel großer Neigung in Aufwärtsrichtung, so daß sich eine kurze Verweilzeit
für den Ansaugbereich D ergibt, wo die Teilchen der spiralförmigen
Taumelbewegung ausgesetzt werden.
Ss besteht die Möglichkeit, die Größe der Granulatkörper durch
Einstellung der Menge an aufgesprühtem Granuliermittel, der Dauer der Sprühzeit, der Menge an für das Austreiben verwendetem, unter
Druck stehendem Gas, der Temperatur des Gases sowie der Dauer der Gas austrittszeit zuändern-. Mit der beschriebenen Vorrichtung können 10 - 10000 1 Pulverteilchen in einer Füllung behandelt werden.
Bestandteile: 35 kg feinpulverige Lactose, 12 kg Stärke, 3 kg pulverförmiger Peptisator (powdered peptic agent), geringe Menge
Farbstoff. Diese Bestandteile läßt man spiralförmig in der Kammer strömen. 6 1 reines Wasser werden 8 min lang eingesprüht. Als
Ergebnis gehen 90 % der Ausgangs-Pulverstoffe in die Granulatkörner mit einer Körnungsgröße, von 1,6 mm - 0,25 mm (10 - 60 mesh)
über.
Bestandteilet 50 kg Puderzucker mit einer Partikelgröße von
0,076 mm (200 mesh), 20 kg Lactosepulver, 15 kg Kakaopulver, 15 kg
Süßstoff. Diese Bestandteile werden zum spiralförmigen Aufwärtsströmen in der Kammer gebracht. 10 min lang werden 18 kg einer Lösung von 50 % in Wasser gelöstem Zucker eingesprüht, worauf die :
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Temperatur dee den Spiralstrom erzeugenden Luf tetrahls auf 4O°C
gebracht und der Inhalt der Kammer 1 Stunde lang getrocknet wird. 90 % des Ausgangsmaterials ging dabei in leicht lösliche (instant)
Kakao-Granulatkörper von O15 - 0,18 mn (30 - 80 mesh) Korngröße
über. ' . .
50 kg pulverförmiges Mehl werden epiralförmig zum Strömen durch
die Kammer 2 gebracht. 15 kg einer Lösung aus 10 % Mehl und 90 % Wasser werden 10 min lang eingesprüht, worauf Heißluft von 130°C
zugeführt wird, die den Spiralstrom 20 min lang antreibt. Während dieser Zeit wird das Material vollständig getrocknet, und es ergeben sich unmittelbar lösliche (instantly soluble) Oranulatkörner
von 0,5 - 0,18 mm (30 - 80 mesh) Partikelgröße.
50 kg feinpulveriger Farbstoff werden spiralförmig in der zylinderförmigen Kammer umgewälzt, während 10 min lang 15 kg reines
Wasser eingesprüht wird. Dabei gehen 75 % des Ausgangsmaterials in einen unmittelbar löslichen (instantly soluble) granulatförmigen Farbstoff mit einer Korngröße von 0,5 - 0,18 mm (30 - 80 mesh)
über.
4
*
Sehr feinpulveriger Farbstoff mit einer Partikelgröße von 5/i
Durchmesser, der sich leicht als Staub verblasen, aber schwer in Wasser lösen läßt, wird in einer Menge von 50 kg spiralförmig
in der zylindrischen" Kammer umgewälzt, während 15 kg reines Wasser
10 min lang eingesprüht werden. Dabei werden Farbstoff«Granulatkörner mit einem Durchmesser zwischen 5 - 4Ou erhalten.
Der feinpulverige Farbstoff erforderte in seinem Ausgangszustand
etwa 1 Stunde, um unter Zuhilfenahme einer mechanischen Mischeinrichtung mit Wasser vermengt zu werden, während sich das granulatförmige Pulver durch Mischung von Hand in Wasser dispergieren ließ.
Wenn dem reinen Wasser außerdem ein Klebstoff (gum), Gluts η oder
•in oberflächenaktivierender Wirkstoff zugegeben wird, lassen eich
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- 8 Granulatkörner mit Größen von 10 - 80/u erhalten.
Zwei Arten Kinstharzstabilisatoren mit Partikelgrößen von 1 - 10^u
werden in einer Menge von 50 kg spiralförmig umgewälzt, wobei 1 kg eines oberflächenaktivierenden Wirkstoffes auf Ölbasis 3 min lang
eingesprüht wird. Dabei wird ein Granulat mit Granulatkorngrößen
von 70μ erhalten.
50 kg Grundbestandteile für leicht lösliches (instant) Suppenpulver werden in der zylindrischen Behandlungskammer spiralförmig
umgewälzt. 5 kg 10 %ige Maisstärkelösung werden 10 min lang eingesprüht.
Dabei wird ein Granulat mit einer Korngröße von 0,5 0,25 mm (30 - 60 mesh) erhalten.
100 kg Dextrosepulver werden gleichmäßig mit 5 1 reinen Wassers angefeuchtet. Nach 10-minütigem spiralförmigem Umwälzen in der
zylindrischen Kammer wird die Temperatur des Gasstroms auf 120°C gebracht und der Kammer inhalt 15 min lang umgewälzt. Dabei werden
70 kg granulatförmige Dextrose mit einer Granulatkorngröße von
0,5 - 0,18 mm (30 - 80 mesh) erhalten.
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Claims (2)
1. Verfahren zur Erzeugung von Granulatkornern aus Pulverteilchen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pulverteliehen in einer
abgeschirmten Atmosphäre mittels eines Gases fortlaufend spiralförmig
auf- und abbewegt, dabei mit einem granulierenden Bindemittel beaufschlagt und damit zu Granulatkörpern verbunden werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer zylindrischen Kammer, dadurch gekennzeichnet,
daß die zylindrische Kammer (2) in ihrem oberen Bereich mit einem Gasauslaß (8) und einem Zuführrohr (11) für die Beschickung
der Kammer (2) mit den Pulverteliehen und in ihrem
unteren Bereich mit einer Mehrzahl ringförmig angeordneter, geneigt aufwärtsgerichter Gasaustrittsdüsen (4), ferner mit
einer in das Innere der Kammer (2) ausmündenden Zuführleitung (13) für die bedarfsweise Einspeisung des Granuliermittels
versehen ist.
KN/pf 5
009812/1494
JO
Leerseite
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