DE1021107B - Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren feinteiliger Feststoffe, insbesondere Russ - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Granulieren feinteiliger Feststoffe, insbesondere RussInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Granulieren feinteiliger Feststoffe mit
Flüssigkeit, insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Benetzen feinteiliger Feststoffe während
des Granulierens im Drehrohr. Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung eignen sich besondes
zum Granulieren von Ruß mittels brennbarer Flüssigkeiten, vorzugsweise Öl.
Sehr feine Pulver mit großer Oberfläche haben ein hohes Absorptionsvermögen und können im allgemeinen
mehr als ihr Eigengewicht an Flüssigkeit aufnehmen, ohne die Eigenschaft zu verlieren, frei zu
fließen. Gleichmäßiges Besprühen oder Imprägnieren solcher Pulver ist, insbesondere wenn weniger Flüssigkeit
angewendet wird, als dem Eigengewicht des Pulvers entspricht, schwierig. Beim Granulieren ist daher
zwar die Gegenwart von Flüssigkeit oft eine große Hilfe, aber die anzuwendende Menge muß aus den
verschiedensten Gründen ziemlich beschränkt bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, verbesserte Verfahren und Vorrichtungen zum Besprühen
und Imprägnieren von Pulvern mit Flüssigkeiten, wie insbesondere Ruß mit flüchtigen, brennbaren Flüssigkeiten,
zu schaffen, insbesondere Flüssigkeit in geringeren als der Gewichtsmenge des zu granulierenden,
trockenen Feststoffes zuzuführen.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Längsschnitt in Seitenansicht eine übliche Granuliertrommel mit der erfindungsgemäßen
Verteilervorrichtung für Flüssigkeit im Ruhezustand;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Trommel nach Fig. 1 mit der Flüssigkeitsverteilervorrichtung in
Arbeitsstellung; in
Fig. 3 ist der Flüssigkeitsverteiler in vergrößertem Längsschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer drehbaren Metalltrommel 10 mit einer Länge
von z. B. 14,5 m und einem Durchmesser von z. B. 2,4 m, die auf angetriebenen, gummibereiften Rollen
12 gelagert ist. Durch den Zulauf 14 wird das Rohmaterial dem Zufuhrende der Trommel zu- und aus
der Öffnung 16 das behandelte Produkt am anderen Ende aus der Trommel abgeführt.
Durch das Verfahren und mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist es möglich, feinteilige Feststoffe,
insbesondere Ruß, in einer Zone innerhalb der Masse des in der Trommel umgewälzten Feststoffes
zu imprägnieren. Zum Granulieren der feinteiligen Feststoffe gemäß der Erfindung können auch flüchtige,
brennbare Flüssigkeiten ohne jede Gefahr verwendet werden. Bis jetzt konnten viele derartige Flüssigkeiten
für diesen Zweck nicht verwendet werden, da die Explosionsgefahr außerordentlich groß war, wenn
Verfahren und Vorrichtung
zum Granulieren feinteiliger Feststoffe,
insbesondere Ruß
Anmelder:
Godfrey L. Cabot, Inc.,
Boston, Mass. (V. St. A.)
Boston, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. von Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. A. von Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Dezember 1954
V. St. v. Amerika vom 10. Dezember 1954
Randolph Antonsen, Boston, Mass.,
und Robert D. Beattie, Cambridge, Mass. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
der feinteilige, heiße Feststoff in der Trommel mit solchen Flüssigkeiten besprüht wurde. Gemäß der Erfindung
ist es praktisch zum ersten Male möglich, Ruß mit flüchtigen Rußbindemitteln zu granulieren. Bei
den bekannten Verfahren zum Granulieren wurden durch die erzeugte erhebliche Wärme die in die Trommel
eingesprühten leichteren Öle schnell in den über der Rußschicht befindlichen Raum verdampft. Diese
Dämpfe stellten einmal eine Gefahr dar und gingen zum anderen noch verloren, was einen erheblichen
Verlust an teurem öl bedeutete.
Die Sprühvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einer außerhalb der Trommel angebrachten und
sich mehr oder weniger axial in das Trommelinnere erstreckenden Leitung 18. Innerhalb der Trommel ist
die Leitung 18 mit dem Verteilerkopf 20 durch eine drehbare Buchse verbunden, so daß der Sprühstrahl
in einem Bogen von der einen Seite der Leitung auf die andere schwingen und in der Rußschicht so eingestellt
\verden kann, wie es unten näher beschrieben ist. Der in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab dargestellte
Verteilerkopf 20 ist mit der Zufuhrleitung 18 über ein Kugellager 22 verbunden. Eine Abdichtung wird
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3 4
durch die Packung 24 bewirkt. Ferner ist im Ver- Der Verteilerkopf 20 mit dem Zubehör kann in
teilerkopf 20 radial ein Zufuhrrohr 26 und an dessen jeder beliebigen Art und Weise ausgebildet sein, nur
Ende ein Sprührohr 28 mit einer Mehrzahl von Aus- muß immer ein richtiges Gleichgewicht bzw. eine
flußöffnungen 30 angebracht. Gegenüber dem Zufuhr- richtige Gewichtsverteilung eingestellt sein. Das
rohr 26 ist am Verteilerkopf 20 ein Arm 32 mit 5 Sprührohr 28 soll verstellbar in seinem Abstand von
einem verschiebbaren Gegengewicht 34 angebracht, der Rotationsachse angeordnet sein, und gegebenen-
das durch die Schraube 36 auf dem Arm 32 festgestellt falls ist ein verschiebbares Gegengewicht 34 vorzu-
werden kann. Auch das Zufuhrrohr 26 ist begrenzt sehen.
verschieblich im Verteilerkopf 20 angeordnet und Das Sprührohr 28 kann beliehig lang sein, gegebe-
wird in der eingestellten Stellung durch die Schraube io nenfalls sogar so lang wie die Drehtrommel. Vorzugs-
38 gehalten. weise wird die Flüssigkeit aber der Rußschicht nur
Die Rußschicht in der Drehtrommel bewegt sich in zu Beginn der Granulation zugeführt, d. h.. das Sprüheiner
regelmäßigen Bewegungskurve, deren Ausmaß rohr ist am Trommeleinfuhrende angebracht. Meist
bei den verschiedenen Rußsorten verschieden ist. reicht es nicht über das erste Fünftel der Trommel-Durch
die Bewegung der Trommel — gleichgültig ob 15 länge hinaus.
im Uhrzeigersinn oder, wie in Fig. 2 gezeigt, ent- Die Erfindung sei noch durch zwei Beispiele er-
gegengesetzt — wird ein Teil der Feststoffschicht von läutert:
der sich nach oben bewegenden Trommel wand bis zu j, ■ · , einer
Höhe mitgenommen, die beträchtlich über der
liegt, bis zu der der Ruß mit maximalem Böschungs- 20 Eine praktisch horizontal gelagerte übliche Granuwinkel
aufgeschippt werden könnte. Auf diese Weise liertrommel mit einem Durchmesser von 2,4 m und
wird Material vom unteren Teil der Schicht von der einer Länge von 14.5 m, an beiden Trommelenden mit
sich nach oben drehenden Trommelwand mitgenom- zentralen öffnungen versehen, wird im Ruhezustand
men, kippt über und fällt von der Wand entfernt nach bis zu einer Höhe von etwa 45 bis 46 cm mit einem
unten in die Mitte der Trommel zurück, wobei sich 25 Gemisch aus erstens flockigem, mit 6% seines Gedie
umgewälzten Feststoffteilchen in einer solchen wichtes mit einem nicht polymerisierbaren, als Bindesich
drehenden Schicht etwa in einer Fließkurve mittel für Druckerschwärze geeigneten Mineralöl imgemäß
den kleinen Pfeilen in Fig. 2 bewegen. prägnierten Ruß und zweitens als Keime dienenden
Dieser systematische Feststoffumlauf ist an der Rußkügelchen, die eine äquivalente Menge des gleichen
höchsten Stelle der Schicht, wo die Schicht verhältnis- 30 Öls enthalten, beschickt. Während sich die Trommel
mäßig dünn ist, die Feststoffteilchen den höchsten mit etwa 15 U/Min, dreht, wird trockener, flockiger,
Punkt erreichen und sich verhältnismäßig schnell ölfreier Ruß dem einen Ende der Trommel kontinuierüberschlagen,
am ausgeprägtesten. Innerhalb der ge- lieh in einer Menge von 450 kg/Std. zugeführt. Der
bildeten Schleife ist eine verhältnismäßig ruhige Zone, Rußschicht wird die gleiche Art von Mineralöl kernt idas
»Auge« A, das im Mittelpunkt der Zone der sich 35 nuierlich in einer Menge von 27 kg/Std. durch eine
überschlagenden Feststoffteilchen liegt. Die Feststoff- einzige Sprühdüse mit weitwinkligem (120°), vollem
konzentration in dieser inneren Zone A ist gewöhnlich Sprühstrahl zugeführt. Die Sprühdüse ist am Ende
etwas kleiner als in der sie umgebenden, sich drehen- eines 1 m langen Zufuhrrohres angebracht, das senkel
en Schicht. recht zur Leitung 18, etwa 30 cm vom Einfuhrende
Eine Analyse der in der sich überschlagenden Fest- 40 der Trommel entfernt, frei schwingen kann. Die ferti-
stoffschicht wirkenden Kräfte hat ergeben, daß eine gen Kügelchen werden am anderen Ende der Trommel
Nutzkraft vorhanden ist, die einen frei schwingenden, in einer Menge von 476 kg/Std. abgeführt, so daß
sich in die Zone A erstreckenden Arm, wie das Sprüh- praktisch immer eine mittlere Schichttiefe von etwa
rohr gemäß der Erfindung, anhebt und trägt. Damit 45 bis 46 cm, entsprechend etwa 15 0Zo des Trommel-
dieser Zustand erreicht wird, braucht nur eine Sprüh- 45 volumens, erhalten bleibt. Die fertigen Kügelchen
düse verwendet zu werden, die gewichtsmäßig leicht sind gleichmäßig in Größe und Zusammensetzung
genug oder so ausbalanciert ist, daß sie dieser Nutz- enthalten 6 Gewichtsprozent Mineralöl und können
kraft in der Schicht entspricht. Diese Sprühvorrich- leicht in Rußbindemitteln dispergiert werden,
tung stellt sich automatisch auf Zone A ein, wenn das Für die Durchführung des Verfahrens gemäß der
Sprührohr 28 vom Trommelmittelpunkt gleich weit 50 Erfindung werden zwar an beiden Seiten offene Trom-
entfernt ist wie Zone A. Bei dieser Arbeitsweise wird mein bevorzugt, jedoch können grundsätzlich auch
die versprühte Flüssigkeit gleichmäßig über die ge- nur einseitig offene Trommeln verwendet werden, nur
samten um die Zone A rotierenden Feststoffteilchen ist darauf zu achten, daß das Lager auf der Leitung
verteilt. Außerdem wird die versprühte Flüssigkeit 18. an dem das Zufuhrrohr 26 befestigt ist. mehr oder
unter der Oberfläche der umgewälzten Feststoffteilchen 55 minder konzentrisch in der Trommel angebracht ist
gehalten und jede Explosionsgefahr ausgeschaltet. und daß die Zu- und Abfuhrrohre für die Feststoffe
Durch Anwendung der frei schwingenden, verstell- \veder die Trommelbewegung noch das freie Schwinbaren
Sprühvorrichtung gemäß der Erfindung können gen der Sprühvorrichtung behindern,
in der Schicht auftretende Kräfte oder Gewichtsver- Auf eine besondere Ausbildung der Zerstäubungslagerungen
das Flüssigkeitszufuhrrohr nicht ab- 60 düsen oder -düse kommt es nicht an.
scheren, da sich die Sprühvorrichtung unter der Ein- Gute Flüssigkeitszerteilung kann >owohl durch Gaswirkung
von Kräften in der Schicht bewegen kann als auch durch Druckzerstäubung erzielt werden,
und automatisch einstellt. Weiterhin wird eine Störung Auch kann jeder symmetrische Sprühstrahl, z.B. ein
der normalen Bewegung und Umwälzung der Schicht konischer oder ein flach schüsseiförmiger, benutzt
und eine dadurch erfolgende Zerstörung der Kügelchen 65 werden. Mehrfachdüsen und/oder Weitwinkeldüsen
durch die Sprühvorrichtung auf ein Minimum be- werden bevorzugt. Die versprühte Flüssigkeit wie
schränkt. Schließlich werden Einstellungen zur Rege- auch die zu behandelnden Pulver können warm oder
lung der Umdrehungsgeschwindigkeit, der Schicht- kalt sein. Die Trommel und/oder ihr Inhalt können
tiefe, zur Anpassung an die verwendete Rußart und während des Verfahrens entweder erwärmt oder geandere
Arbeitsbedingungen erleichtert. 70 kühlt werden, z. B. durch eine um oder über die
Trommel geleitete Flüssigkeit oder indem ein Gas durch die Trommel geleitet wird.
Die gleiche Granuliertrommel wie im Beispiel 1 wird bis zu einer maximalen Tiefe (gemessen in
Schichtmitte) von etwa 40 cm mit einem Gemisch aus erstens mit etwa 50 Gewichtsprozent Wasser benetztem
Flockenruß und zweitens als Keimen dienenden Rußkügelchen mit entsprechendem Wassergehalt be- ίο
schickt. Bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel von 12 U/Min, wird trockener Flockenruß
in das eine Trommelende in einer Menge von 544 kg/ Std. eingeführt, gleichzeitig wird durch drei Sprühdüsen
Wasser in einer Menge von 272 kg/Std. eingesprüht. Die Sprühdüsen sind etwa 23 cm voneinander
entfernt und auf einem Verteilerrohr angebracht, das in der Mitte mit einem etwa 104 cm langen Zuflußrohr
rechtwinklig verbunden ist. Dieses Zufuhrrohr ist über ein frei drehbares, flüssigkeitsdichtes Lager
mit dem Ende der konzentrisch in die Trommel eingeführten Leitung verbunden. Das Lager liegt etwa
60 cm vom Zufuhrende der Trommel entfernt in der Trommel. Jede der drei Düsen erzeugt einen flachen,
fächerförmigen Nebelstrahl mit einem Winkel von 80° und ist so eingestellt, daß die größte Breite des
Sprühstrahles in die Längsrichtung der Trommel fällt. Am Austragende der Trommel werden 815 kg/
Std. fertige Kügelchen sehr gleichmäßiger Größe und Zusammensetzung abgeführt. Diese Kügelchen können
vor dem Versand oder Gebrauch bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von nur 5 bis 10°/» getrocknet
werden. Sie sind fast rund und hinreichend fest, staubfrei und frei fließend und können als Massengut leicht
und bequem gehandhabt werden.
Claims (6)
1. Verfahren zum Granulieren feinteiliger Feststoffe, insbesondere Ruß, in einer Drehtrommel
unter gleichmäßigem Benetzen der feinteiligen Feststoffe mit einer — vorzugsweise brennbaren —
Flüssigkeit, deren Gewichtsmenge insbesondere geringer ist als die angewendete Feststoffmenge,
dadurch gekennzeichnet, daß die in das eine Ende einer Drehtrommel eingeführten Feststoffe mit der
Flüssigkeit in der verhältnismäßig ruhigen Zone der Drehtrommel benetzt werden, die durch den
Weg der von der sich nach oben drehenden Trommelwand mitgenommenen, am höchsten Punkt sich
überschlagenden und in die Feststoffschicht am Boden der Trommel zurückfallenden Feststoffteilchen
begrenzt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Farbruß mit einer öligen, brennbaren,
als Bindemittel für Druckerschwärze verwendbaren Flüssigkeit nur am Zufuhrende der
Drehtrommel benetzt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß axial in eine Drehtrommel eine Leitung (18) für die Zufuhr von Netzflüssigkeit
eingeführt ist, an deren Ende flüssigkeitsdicht und drehbar, senkrecht zur Trommelachse einerseits
ein Zufuhrrohr (26), mit einer oder mehreren Zerstäubungsdüsen am Ende, und andererseits ein
Gegengewicht (34) zu diesem Zufuhrrohr angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Zufuhrrohres (26)
ein parallel zur Trommelachse gerichtetes Rohr (28) mit Löchern (30) zum Austritt der Netzflüssigkeit
angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der
Austrittsöffnungen für die Netzflüssigkeit von der Trommelachse regelbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufuhrrohr
(26) mit den Verteilungsvorrichtungen (28, 30) für die Netzflüssigkeit im vorderen Teil der Drehtrommel,
d. h. an dem Ende der Drehtrommel, an der die Feststoffzufuhr erfolgt, angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 810/305 12.
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