DE1943270A1 - Nocken- oder Nadelhebersteuerung fuer mustergesteuerte Strickmaschinen - Google Patents
Nocken- oder Nadelhebersteuerung fuer mustergesteuerte StrickmaschinenInfo
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Postscheckkonto: Münehen 117078
North American Rockwell Building Pitt sburgh , Pennsylvania
liei/2 15 222 / V.St.A.
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Nocken- oder Nadelhebersteuerung für inuslergesteuerte
S trickmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Nocken- oder Nadelhebersteuerzylinder
für Hundstrickmaschinen, bei denen band- oder kavengesteuerte Mustervorrichtungen Nadelhebel auswählen,
die einzeln in die Steuerführungsbahnen bewegt werden, um eine Anzahl von möglichen Strickfunktionen
durchzuführen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine neue Nockensteueranordnung, die eine Doppelauswahl eines
jeden Nadelhebels innerhalb eines jeden Nocken- oder Steuerabschniti.es
ermöglicht und bei der einfache Abänderungen bestimmter Nockenstellungen zu einem Einzelauswahlbetrieb
führen.
Bei unabhängigen Doppelzylinderrundstrickmaschinen, die iiustervorrichtun'ien aufweisen, ist es bekannt, Einrichtungen
vorzusehen, um zwei Auswahlbetätigungen für die Nadelhebel innerhalb eines jeden Nockenabsehnittes durchführen zu können,
um irgendeine von vier Strickfunktionen mit einzelnen
Nadeln durchführen zu können. Um diese Mehrfachauswahl durchführen zu können, war eine Doppelauswahl an zwei aufeinanderfolgenden
Steilen innerhalb eines jeden Nockenabsehnittes
möglich
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möglich und zwar mittels eines Musterautomaten, der ein endloses
Jacquard-Muster, beispielsweise ein Band, trägt, wobei
dieses Jacquard-Steuerband zwei eingestanzte ßohrungslinien
aufweist, die im Abstand voneinander angeordnet sind, um bei jedem Vorschub zu schalten. Mit einem derartigen Mechanismus
sind die Mustermöglichkeiten praktisch unbegrenzt, da jede Nadel einzeln bei jedem Vorschub gesteuert werden könnto und
eine Musterwiederholung war lediglich durch die gewünschto
Länge des Jacquard-Musterbandes begrenzt oder durch die /orstellungskraft
des Strickers.
Weniger komplizierte Muster, die eine Auswahl zwischen einem Paar von möglichen Funktionen erforderlich machen, benötigen,
wenn sie mit der vorstehend beschriebenen Nockensteuerung gestrickt werden, noch die doppelte Linie von Löchern oder
Bohrungen, wodurch das Jacquard-Steuerband doppelt so lang wird, als es sonst erforderlich wäre. Hierdurch werden ganz
erheblich die Herstellungskosten für diese Musterkarten erhöht«
Durch die Erfindung sollen diese Probleme dadurch gelöst werden, daß Nockensteuerabschnitte vorgesehen sind, die
für eine Verwendung beim Doppelauswahlbetrieb und beim iiinzelauswahlbetrieb
verwendbar sind, wobei diese Steuerabschnitte von einer Betriebsform zur anderen umgeschaltet werden
können und zwar durch die Aktivierung oder Stillsetzung bestimmter Nocken. Dies ermöglicht die Verwendung von Einzelauswahl-Jacquard-Karten
mit einer Linie von Öffnungen und mit der Hälfte der üblichen Länge bei Maschinen, die leicht auf
den Doppelauswahlbetrieb zur Herstellung komplizierter Muster umgeschaltet werden können.
Erfindungsgemäß weisen die Nockenabschnitte einer Hundstrickmaschine
sogenannte Tornocken auf, die ausgewählte Nockenführungsbahnen
steuern und die eine Doppelauswahl innerhalb
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eines jeden Nockenabschnittes ermöglichen, um eine vierfache Auswahl durchführen zu können und die ebenfalls einen Einzelauswahlbetrieb
ermöglichen, um eine Zweifachauswahl durchführen zu können, wobei die Maschine mit Einzelauswahl-Jacquard-Karten
gesteuert werden kanne Jede Nadel wird
einzeln in jedem Fall ausgewählt und verbleibt unter der
vollen Steuerung im vollen Betriebsboreich des Auswahlvorganges, der bei jedem der aufeinanderfolgenden Vorschübe
möglich ist. Ein neuer Tornocken in einer Stellung ermög*.
licht eine automatische Verschiebung aller Nadelhebel, die zur übertragung bei einer Doppelau-swahl ausgewählt wurden,
sodaß jeder Nadelhebel die Strickhöhe erreicht, um die Nadel beim nachfolgenden Vorschub aufzunehmen. Bei einem Einzelauswahlbetrieb
führt der gleiche Tornocken alle Nadelhebel auf die untere oder auf die Randhöhe für eine mögliche Auswahl
bei dem folgenden Vorschub. In diesem zweiten Fall bleiben die Nadelschieber automatisch im Strickführungsweg
und nehmen die nach unten übertragenen Nadeln für eine andere Auswahl, falls überhaupt eine stattfindet, auf.
Es ist ein ilauptziel der Erfindung, eine Nockensteueranordnung
zu schaffen, die in einer Anzahl von Nockensteuerabschnitten einer, Rundstrickmaschine verwendet werden kann,
wobei durch geringe Abänderungen diese Steuerung sowohl für einen Do^pelauswahlbetrieb als auch für einen Einzelauswahlstrickbetrieb
verwendbar ist»
Es ist ein v/ei te res Ziel der Erfindung, eine Strickmaschine
für eine üoppelauswahl zu schaffen, die auch als Maschine
mit Einzelauswahl arbeit en kann.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, einstellbare Tornocken zu schaffen, um ausgewählte und nicht ausgewählte Strick-
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einheiten durch gewünschte Nockenführungswege hindurchzufuhren
und: zwar ent<*weder beim Einzelauswahlbetrieb oder
beim Doppelauswahlbetrieb.
Die Erfindung soll in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert v/erden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Teils einer Doppelzylinderrundstrickmaschine,
bei der die Erfindung verwendet wird,
Fig. 2 eine Abwicklung der Nadel- und Nadelhebelführüngsnocken,
wobei die Stellungen und Führungswege für die Doppelauswahl gezeigt sind,
Fig. 3 eine Abwicklung der in Fig« 2 dargestellten Nocken, die für einen Einzelauswahlbetrieb vorgesehen sind
und zwar entweder für eine Strick- oder Übertragungsfunktion
und
und
Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Abwicklung für eine Einzelauswahl und zwar für eine Strick- oder Saumfunktion.
Es sei nunmehr auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Erfindung soll in ihrer Anwendung bei einer Doppelzylinderrundstrickmaschine
beschrieben werden, wie sie von der Fa. WilcLman Jacquard
Division hergestellt wird. Ein Unterzylinder 20 und ein Teil eines oberen Zylinders 21 sind miteinander fluchtend und
übereinander angeordnet dargestellt, wobei jeder Zylinder geschlitzt ist, um eine Reihe von Doppelnadeln 22 zu tragen.
Die Doypelnadeln 22 werden an ihren unteren Enden durch Schieber 23 gesteuert, die Ansätze 24 haben, die in Nockenführungen
laufen. Unterhalb eines jeden Schiebers 23 ist
ein
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ein nebel 25 mit einem Anschlag 26 angeordnet, wobei der
Anschlag in der Mitte angeordnet ist und es sind ferner zwei liubanschläge 27 und 28 vorgesehen, die am unteren Ende
des Schiebers 23 im Abstand voneinander angeordnet sind.
Iv-ustoreinrichtungen, wie beispielsweise Jacquard-Mustervorrichtungen,
können vorgesehen sein und diese Mustersteuerungen können an einem Ring 29 angeordnet sein und es
können so viel ßingsegmente vorgesehen sein, als getrennte MusterSteuerungen pro Maschine vorgesehen sind. Jede Einheit
überdeckt einen aus Nadeln und Nadelhebeln bestehenden Sektor und diese Sektoren sind gleichförmig zwischen den Strickstationen
verteilt» Diese Jacquard-Steuerungen, wie sie beispielsueisein
der USA-Patentschrift 2 281 721 beschrieben said, veisen unter anderem Wahlhebel 30 auf, die sich auf
einer Stange 31 abstützen und die, wenn sie ausgewählt werden, radial nach innen gegen den Widerstand einer Feder, die
nicht dargestellt ist, gedrückt werden können, und es sind iiubhebel 32 vorgesehen, die an einer Stange 33 schwenkbar
gelagert sind, wobei die inneren Enden 34 dieser Hubhebel unterhalb der inneren Enden der Auswahlhebel 30 liegen und
mit diesen in den gleichen Führungsschlitzen angeordnet sind«
Ein Führungsglied 35 erstreckt sich nach oben bis zum Teil 3ü und ist praktisch ein'geschlitzter Bauteil, durch den
die Enden der Hebel in ausgefluchteter Lage gehalten werden
und durch den die Enden der Hebel innerhalb einer senkrechten Bewegungsbahn gehalten werden. Die inneren Enden
der Iiubhebel 32 sind in den Zylinderschlitzen geführt, die sich nach außen verbreitern, wie es dargestellt ist und
diese inneren Enden wirken auf die liubanschläge 27 und 28 in einer Weise ein, wie es in der USA-Patentschrift 3 012
dargestellt und beschrieben ist.
Jeder
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Jeder Auswahlhebel 30 trägt einen federbeaif schlagt en Zapfen
38, der als Fühler auf der Oberfläche eines endlosen Musterbandes 39 arbeitet, wobei dieses Mustertoand entweder eine
einzelne Reihe oder eine Doppelreihe von Perforationen aufweist, da mit die Auswahlhebel 30 entsprechend dein gewünschten
Muster betätigt werden können. Das Musterband 39 wird schrittweise von einer Antriebsrolle IO angetrieben, die
eine Anzahl von in Längsrichtung sieh erstreckende Schlitze 41 aufweist, die unterhalb der Reihen von Musterstreifenperforationen
liegen« Wenn eine einfache Auswahl zwischen zwei Strickfunktionen bei jedem Vorschub oder Arbeitstakt
durchgeführt werden soll, ist lediglich eine einzige Reihe von Perforationen erforderlich und es ist lediglich eine
Bewegung der Antriebsrolle 40 nötig. Y/enn eine Doppelauswahl zwischen vier möglichen Funktionen durchgeführt werden
soll, so ist eine doppelte Perforationsreihe erforderlich und zwei Schrittbewegungen müssen von der angetriebenen
Rolle 40 durchgeführt werden.
Wenn eine Perforation vom Zapfen 38 festgestellt wird, so wird dessen Hebel 30 nach innen gedrückt und der Hebel gelangt
in Kontakt mit einem Auswahlnoeken 42 und wird von diesem niedergedrückt, wobei dieser Auswahlnoeken 42 an
einer Konsole 43 befestigt ist, die ihrerseits an einem sich nach unten erstreckenden Stab 44 befestigt ist. Der
Stab 44 wird von einer Platte 45 des Nockenzylinderabschnittes getragen, der um den Nadelzylinder 20 herumgedreht wird.
Ein Hebelrückführungsnocken 46 ist an einer Konsole 47 befestigt, die ebenfalls von der Stange 44 getragen wird und
dieser Nocken ist wirksam, um den Hubhebel 32 niederzudrücken, nachdem eine Auswahl durchgeführt wurde. Ein zweites
Paar von Nocken, die dem Auswahlnoeken 42 und dem RiickfUhrungsnocken
46 ähnlich ist, ist nicht dargestellt, folgt jedoch unmittelbar hinter diesen Nocken nach, um eine zweite
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Auswahl
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Auswahl-.innerhalb des Bereiches eines speziellen Vorschubes
durchzuführen, falls dieses durch die Mustersteuerung bestimmt
wird» Falls die Maschine lediglich für eine einzige Auswahl eingestellt ist, übt dieses zweite Nockenpaar leine
Funktion aus, da keine Hebel 30 an dieser Stelle nach innen gedrückt/sind.
Die Platte 45 weist einen inneren Flansch 48 aus und dreht sich auf einem Lagerbauteil 49, der eine Abdeckungskappe
aufweist, Sektionsringe 51 und 52 sind in abnehmbarer Weise und mit der Platte 45 drehbar befestigt und diese Ringe tragen
eine Anzahl von nach innen gerichteten Führungsnocken, die auf die verschiedenen Schieber und Nadelhebelanschläge
einwirken, wie es noch beschrieben werden solle Den im vorstehenden
zitierten USA-Patentschriften ist zu entnehmen, daß, wenn eine Auswahl durch die Musterkarte bestimr.it wird
und zwar entweder eine Einzelauswahl oder eine Doppelauswahl, dadurch mittels des zugeordneten ilubhebels 32 der Nadelhebei
25 angehoben wird, so daß der ausgewählte Nadelhebel einer Nockenbahn folgen kann und aus der Nockenbahn herausgenommen
werden kann, worauf diejenigen Nadelhebel folgen, die hier nicht ausgewählt wurden.
Es sei nunmehr auf Fig. 2 Bezug genommen. Die Nocken einer einzelnen Strickstation oder eines einzelnen Strickabschnittes
sind für deua.beren und den unteren Zylinder dargestellt.
Die Bewegung erfolgt in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn derart, daß sich, wenn sich die Nocken an
einem stationären Nadelschieber und Nadelhebel vorbeibewegen, die Nocken bei der Betrachtung der Figuren von rechts nach
links bewegen. Bei der Darstellung in Fig. 3 sind die einstellbaren
Nocken für einen Dop^elauswahlbetrieb eingestellt, wobei- die erste Auswahl kurz vor dem Punkt 53 stattfindet
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und die zweite Auswahl kurz vor dem Punkt 54der Nockenbewegung. Die Nockenführungsbahnen, die vom unteren Nockensatz
gebildet werden, werden von den Ansätzen 26 der Nadelhebel 25 durchlaufen und die Nockenführungsbahnen, die vom mittleren
Nockensatz gebildet werden, werden von den Ansätzen 24 der. Nadelschieber 23 durchlaufen. Der obere Nockensatz
ist dem oberen Zylinder 21 zugeordnet und die nicht dargestellten Schieber nehmen die übertragenen Nadeln auf. Eine
erste Auswahl wird am Punkt 53 kurz vor der Ankunft eines
Teilungsnockens 55 vorgenommen, dessen obere Oberflüche einen Nockenweg 56 iür Nadelhebel bildet, die anschließend
entweder eine ^tric^funktion oder eine übertragungsfunktion
durchführen und dessen untere Oberfläche- einen Nockenweg bei 57 bildet und zwar für Nadelhebel, die anschließend
eingezogen werden. Die Nockenbahn 56 verläuft unterhalb eines Führungsnockens 58 und dann über einen Stricknocken
59, der die Nadelschieber in die/obere Bahn anhebt, wie es
bei 60 dargestellt ist, in der eine zweite Auswahl diese Nadelschieber unterteilen kann, wenn der zweite Auswahl—
punkt 54 erreicht wird. Die Nadelschieber, die den nicht ausgewählten Nadelhebeln, zugeordnet sind, die der Nockenbahn
57 folgen, gehen vor dem Nocken 61 vorbei, der gestrichelt dargestellt ist, um die Außerbetriebsteilung zu
kennzeichnen.
Am Punkt 54 kann eine zweite Auswahl stattfinden, um sowohl die Nadelhebel in der oberen Führungsbahn 56 als auch die
in der unteren Führungsbahn 57 zu unterteilen, derart, daß jede Nadel eine ausgewählte von vier möglichen Funktionen
durchführen kann. Nadelhebel, die aus denen in der Führungsbahn 56 ausgewählt wurden, erheben sich über den oberen
Teilernocken 62 und übur den übertra^ungsiiocken 63, der
bewirkt, daß die Nadelschieber bis zum Punkt 64 angehoben
werden,
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werden, wodurch eine übertragung auf den oberen Zylinder
erfolgt. Diejenigen Nadelhebel in der Führungsbahn 56, die an der Stelle 54 nicht ausgewählt wurden, gehen vor dem
ÜbertragungStornocken üö vorbei und erlauben es den Nadelschiebern,
in der Höhe 66 zu bleiben, in der der lietätigungshocken
67 die Nadelstrickfunktion durchführt. Nadelhebel, die an der Stelle 54 aus denen in der Führungsbaim 57 ausgewählt
wurden, verlaufen über den Nocken 68 und steigen auf die Stelle 69 an und dadurch werden die Nadelschieber auf
eine sogenannte Saumhöhe 70 angehoben und nehmen Garn auf. Die Nadelhebel in der Führungsbahn 57, die an der Stelle
nicht ausgewählt wurden, verbleiben unter dem Nocken 68 und können über einen Ilubnocken 71 hinweggehen und unter einen
"lickfUhrungsnocken 72 hindurch und können an der Stelle 73
auf die sogenannte Saumhöhe zurückgeführt werden. Alle Nadelhebel,
die die sogenannte Rand- oder Saumhöhe 73 erreichen, stehen für eine erste Auswahl im nachfolgenden Vorschub
zur Verfügung mit Ausnahme derjenigen, die zweifach für eine Übertragung ausgewählt sind und die bis zum Punkt
74 angehoben sind. Vom Punkt 74 gelangen diese Nadeln durch einen in senkrechter "ichtung beweglichen Tornocken 75 in
dessen oberster Stellung hindurch und über einen Nocken 76, der automatisch diese speziellen Nadelhebel über den Teilernocken
55 für den nächsten Arbeitstakt führt, damit anschließend diese ihre übertragenen Nadeln aus dem oberen
Zylinder wieder aufnehmen können.
Mit der in Fig. 2 dargestellten Anordnung von Nocken kann eine Dop^elauswahl mit einzelnen Nadeln durchgeführt werden,
wobei diese einzelnen Nadeln zu irgendeiner von vier Strickfunktionen ausgewählt werden. Die Nadelhebel stehen
unmittelbar für eine Auswahl im folgenden Nockenabschnitt zur Verfügung und sogar die Nadelhebel, deren Nadeln über-
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tragen wurden, werden automatisch so eingestellt, daß diese Nadelhebel die Nadeln aufnehmen können und im unteren Zylinder
stricken können oder daß die Nadeln wieder auf die oberen Zylinder durch eine Auswahl am Punkt 54 übertragen werden
können»
Es ist oftmals erwünscht, ein weniger kompliziertes Muster zu stricken, wobei dieses Muster eine einzelne Auswahl zwischen
zwei Punktionen erfordert. Dies kann in leichter V/eise durch ein-fache Abänderungen in den sogenannten Tornocken,
die erläutert wurden, durchgeführt werden und eine derartige Arbeitsweise erfordert Musterkarten mit einer einzelnen Perforationsreihe
pro Arbeitshöhe oder Vorschub und dadurch wird die Gesamtlänge halbiert und ferner wird die Drehzahl
halbiert·
Um als Einzelauswahlmaschine zu arbeiten und um eine Auswahl zwischen einer Strickfunktion oder einer übertragungsfunktion
zu ermöglichen, sei auf die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform verwiesen. Eine Auswahl findet lediglich an der
Stelle 53 statt und diejenigen Nadelhebel, die ausgewählt wurden, gehen über den Teilernocken 55 und den Stricknocken
59 hinweg. Der llandführungswegnocken 61 ist in Betrieb, so daß alle Nadelschieber der Strickführung 77 folgen. Ein
Ubertragungstornocken 65 ist - ebenfalls in Betrieb, so daß alle ausgewählten Nadelhebel über den Übertragungsnocken
ansteigen und die Nadelschieber, wie bei 78 gezeigt, anheben, um eine Übertragung zum oboren Zylinder durchzuführen. Die
an der Stelle 53 nicht ausgewählten ^adelhebel verbleiben in der unteren Führungsbahn und an der Stelle 79 und beeinflussen
ihre Nadelschieber nicht, die sich auf Strickhöhe befinden und die stricken, wenn sie vom Nocken 67 erfaßt
werden. Der Tornocken 75 befindet sich in der Unteren Stel-
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lung, Avodurcli alle Nadelhebel zum unteren Punkt 73 gerichtet
werden, und zwar für eine auswahl im nächsten Arbeitstakt. iiiS ist nicht erforderlich, die ausgewählten Nadelhebel in der
übeA-I'iihrun^shöhe zu halten, da alle Nadelschieber der StrickfUhrung
in jedem Fall folgen und sich in einer Stellung befinden,
um die nach unten übertragenen Nadeln aufzunehmen.
Um auf einen Einzelauswahlbetrieb überzugehen, bei dem entweder eine Strickfunktion oder eine Handfunktion gewählt werden
kann, werden der Führungsnocken Gl und der Übertragungstornocken
o5 unwirksam gemacht und eine Auswahl folgt vor dem Punkt 53, wobei die ausgewählten Nadelhebel dafür sorgen,
daß deren Nadeln stricken. Ausgewählte Nadelhebel werden angehoben und gehen über den Teilernocken 55 und den Stricknocken
59 hinweg und die zugeordneoen Nadelschieber werden
in die Strickführungsbahn 77 hinein angehoben. Nadelschieber, die den Nadelhebeln zugeordnet sind, die nicht ausgewählt
sind, gehen vor dem unwirksamen Nocken 5i vorbei und verbleiben durch den gesamten Nockenabschnitt hindurch in der
itandhöhe. Die ausgewählten Schieber in der Strickführungsbahn
77 nehmen Garn auf und es wird gestrickt, wenn der Betätigungsnocken G7 wirksam ist und alle Nadelhebel treten in den
nachfolgenden Abschnitt ii/der Höhe 73 ein.
Durch die Erfindung wird eine Anordnung von Zylindernocken
geschaffen, die es ermöglicht, durch eine geringfügige Einstellung bei bestimmten sogenannten Tornocken, daß eine Anwendung
für einen Einfach-Auswahlbetrieb oder einen Doppel-Auswahlbetrieb bei jedem Arbeitstakt oder bei jedem Vorschub
möglich ist. Die Ausbildung ermöglicht eine größere Vielseitigkeit
bei der Herstellung von Strickwaren und bringt dadurch wirtschaftliche Vorteile mit sich, weil es bisher
nicht möglich war, eine Einfaehauswahlstrickniaschine in eine Doppelauswahlstrickmaschine ohne wesentlichen Umbau
umzuwandeln.
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Patentansprüche
ORIGINAL INSPECTED
Claims (5)
- - 12 Patentansprüche/ϊ.ι Rundstrickmaschine mit unabhängigen Nadeln, die übereinander angeordnete, fluchtende Zylinder aufweist, wobei die Nadeln innerhalb der Zylinder beweglich getragen sind und wobei einzelne Schieber in jedem der Zylinder den Nadeln zugeordnet sind, gekennzeichnet durch Nocken, die eine Anzahl von Führungsbahnen bilden, um die Schieber zu betätigen, damit deren zugeordnete Nadeln verschiedene Funktionen an einer einzelnen Strickstation durchführen, eine Anzahl von Wahleinrichtungen, die nacheinander angeordnet sind, um auf die Nadeln einzuwirken, damit diese von den Nocken betätigt werden können, wobei diese Auswahlvorrichtungen durch eine Doppelauswahl der einzelnen Nadeln an einer gegebenen Strick— station wirksam sind, damit diese von den Nockenbahnen betätigt werden, um eine von vier Strickfunktionen durchai-"führen, wobei diese Nocken bewegliche Tornocken aufweisen, um wahlweise alle mit Ausnahme von zwei Nockenführungsbahnen zu sperren, um eine Einzelauswahl durch die Wahlvorrichtung zu ermöglichen, damit die einzelnen Nadeln an gegebenen Strickstationen durch einen von zwei ausgewählten Nookenführungsbahnen betätigt werden, um eine ausgewählte von zwei Strickfunktionen durchzuführen.
- 2. Strickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Tornocken derart ausgebildet und angeordnet ist, daß dieser die Schieber in einem der Zylinder zu einer Verschiebungsführungsbahn führt, wenn sich der Nocken in einer ersten Stellung befindet und zu einer sogenannten RandhöhenftUirungsbahn, wenn sich der Nocken in einer zweiten Stellung befindet.As. 0098 16/1233ORIGINAL INSPBCTSD
- 3. Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tornocken einen Übertragungstornocken aufweisen, der, wenn er in Betrieb ist, einen der Nockenführungswege absperrt, der einer Strickhöhe folgt, um die Schieber auf eine Übertragungshöhe anzuheben und zwar unabhängig von den Wähleinrichtungen.
- 4. Strickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tornocken einen Randführungsbahnnocken aufweist, der eine wirksame Stellung hat, um alle Schieber nach oben in eine Strickhöhe anzuheben und eine unwirksame Stellung, in der die Schieber in einer sogenannten liandhöhe verbleiben.
- 5. Strickmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tornocken derart ausgebildet ist, daß dieser eine vorausgewählte Stellung beibehält, um wirksam zu sein, um alle mit Ausnahme von zwei vorbestimnten Nockenführungsbahnen abzusperren, wodurch diejenigen Schieber, die durch die Auswahleinrichtungen bei einer Einfachauswahl betätigt werden, einer von zwei Nockenführungsbahnen folgen und wodurch diejenigen Schieber, die bei einer Einfachauswahl nicht betätigt werden, der zweiten Nockenführungsbahn folgen.009816/1233
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8227 | New person/name/address of the applicant |
Free format text: MAYER, ROTHKOPF INDUSTRIES, INC., ORANGEBURG, S.C., US |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |