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DE1942885C - Beschlag zur Befestigung an der Sohle von Radrennschuhen - Google Patents

Beschlag zur Befestigung an der Sohle von Radrennschuhen

Info

Publication number
DE1942885C
DE1942885C DE19691942885 DE1942885 DE1942885C DE 1942885 C DE1942885 C DE 1942885C DE 19691942885 DE19691942885 DE 19691942885 DE 1942885 DE1942885 DE 1942885 DE 1942885 C DE1942885 C DE 1942885C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
base plate
fitting according
fitting
smaller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691942885
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hermann 4151 Willich A43b 9 20 Zobel
Original Assignee
EB Sport International GmbH, 8500 Nürnberg
Filing date
Publication date
Application filed by EB Sport International GmbH, 8500 Nürnberg filed Critical EB Sport International GmbH, 8500 Nürnberg
Application granted granted Critical
Publication of DE1942885C publication Critical patent/DE1942885C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Beschlag zur Befesti- schuhes einstellbar zu befestigen ist, wobei für jede gung an der Sohle von Radrennschuhen, bestehend einstellbare Befestigung der Teile in an sich bekannter aus einer Grundplatte und zwei mit dieser verbünde- Weise schlitzartige Öffnungen in der Form einer nen Querleisten, die zwischen sich eine Querrille bil- Geraden oder eines Kreisbogenabschnittes, diese den, wobei diese Querrille zut Aufnahme eines am S Schlitze durchgreifende Schrauben und entsprechende Radpedal vorgesehenen Quersteges dient. Gewindelöcher vorgesehen sind. Erfindungsgemäß Beschläge der vorgenannten Art sind bekannt. Bei wird damit ein Beschlag zur Befestigung an der Sohle ihnen besteht die Grundplatte im Regelfall aus Alu- von Radrennschuhen geschaffen, der mit der doppelminium, und die, Querleisten sind mit dieser Grund- ten Einstellmöglichkeit für die Querrille zwischen platte fest verbunden, insbesondere angenietet, da sie io seinen beiden Querleisten ein rasches und müheloses meistens aus einem metallischen Werkstoff herge- Auffinden der idealen Befestigungsstelle erlaubt, denn stellt sind. Solche Beschläge dienen dem Zweck, in ein solcher Beschlag kann zunächst von dem Renn-Verbindung mit dem Quersteg am Pedal eines Renn- fahrer selbst mehr oder weniger locker an der Schuhrades dem Fuß des Rennfahrers einen festen Halt zu sohle befestigt werden, so daß sich dann bei der bieten, denn dieser Quersteg faßt in die zwischen den 15 Durchführung einer Probefahrt der Beschlag selb-Querleisten gebildete Querrille ein und verhindert so ständig in die ideale Lage seiner Querrille einstellen ein Abrutschen des Schuhes vom Pedal, kann. Nach Beendigung der Probefahrt ist es dann Diese Beschläge müssen nun an der Sohle des nur noch erforderlich, die einzelnen Schrauben anzu-Schuhes so befestigt sein, daß die Querrille an einer ziehen, so daß dann der Beschlag an der Schuhsohle bestimmten Stelle hinter dem Ballen liegt, wenn der ao fixiert ist.
Rennfahrer während der Fahrt in die Pedale tritt. Gemäß weiteren Gestaltungsmerkmalen der vor-Um diese bestimmte, für den Fahrer ideale Stelle der liegenden Erfindung sind die Querleisten vorzugs-Querrillc vor der endgültigen Befestigung des Be- weise mit einer eigenen, kleineren Platte fest verbunschlages an der Schuhsohle zu finden, ist eine Probe- den, die ihrerseits an der Grundplatte einstellbar anfahrt durchzuführen. Für die Verhältnisse der be- 25 geordnet ist. Die Querleisten sollten dabei mit der kannten Beschläge geht man nun dabei im Regelfall kleineren Platte zweckmäßigerweise einstückig verso vor, daß der Fahrer zunächst seinen noch be- bunden, insbesondere als ein gemeinsames Kunstschlaglosen Schuh in die Pedalhalterung stellt und stoff'-Spritzteil ausgebildet sein,
dann eine Hilfsperson an der Schuhsohle eine Mar- Um für die doppelte Einstellmöglichkeit des erfinkierung vornimmt, an welcher die zwischen den Quer- 30 dungsgemäßen Beschlages unter Berücksichtigung leisten gebildete Querrille des Beschlages liegen sollte. der Gegebenheiten ausreichende Freiheitsgrade zu Der Beschlag wird dann mit einer solchen Markierung schaffen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß Schlitzais Orientierungshilfe an der Schuhsohle festgenagelt, Öffnungen in der Form einer Geraden in der einen und bei der Probefahrt muß sich dann ergeben, ob für Platte mit solchen in der Form eines Kreisbogenabden Beschlag bereits die richtige Befestigungsstelle ge- 35 schnittes in der anderen Platte kombiniert sind. Alle funden wurde oder nicht. Es ist davon auszugehen, Schlitzöffnungen in der Form eines Kreisbogenabdaß die für die Querrille des Beschlages ideale Stelle schnittes der Grundplatte bzw. der kleineren Platte bei einem solchen Vorgehen nur in den seltensten sollten vorzugsweise deren jeweiligen geometrischen Fällen gleich beim ersten Mal gefunden werden kann, Mittelpunkt als gemeinsamen Mittelpunkt haben,
denn die Markierung als Grundlage für die Befesti- 40 Sind Grundplatte und kleinere Platte jeweils rechtgung des Beschlages an der Sohle wird ja vorgenom- eckig ausgebildet, dann werden zweckmäßigerweise men, wenn der Fuß nic"U die gleiche Belastung auf in den vier Ecken der Grundplatte je eine Schlitzdas Pedal ausübt, welche er während der Fahrt aus- Öffnung in der Form eines Kreisbogenabschnittes und üben wird. Jede Änderung der Relativlage des Be- in den vier Ecken der kleineren Platte je eine Schlitzschlages gegenüber der Schuhsohle ist äußerst auf- 45 öffnung in der Form von sich senkrecht zu den Querwendig, da jedes Mal die Befestigung zu lösen ist, leisten erstreckenden Geraden vorgesehen. Es ist auch dann von einer Hilfsperson eine korrigierende Mar- möglich, die kleinere Platte kreisförmig auszubilden, kierung anzubringen und schließlich der Beschlag er- in welchem Falle dann in den vier Ecken der Grundneut an der Schuhsohle festzunageln ist. Es ent- platte je eine Schlitzöffnung in der Form einer Gespricht der Norm, daß zum Erreichen der idealen Be- 50 raden und zu beiden Seiten der Querrille in der kleifestigungslage des Beschlages an der Schuhsohle drei- neren Platte je eine Schlitzöffnung in der Form eines bis viermalige Korrekturen vorgenommen werden Kreisbogenabschnittes angeordnet sein sollten. In müssen. allen Fällen kann vorgesehen sein, daß die Schlitz-Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausfüh- Öffnungen in der Form einer Geraden nach der zugerungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, 55 ordneten Randkante ihrer Platte hin offen sind.
einen Beschlag dieser Art zu schaffen, der eine ein- In der beigefügten Zeichnung sind zwei beispielsstellbare Befestigung an der Sohle von Radrenn- weise Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen schuhen erlaubt. Eine solche Einstellbarkeit von Be- Beschlages jeweils in Draufsicht dargestellt. Die schlagen ist nicht neu, so können beispielsweise die Grundplatte 1 weist in der Ausführungsform gemäß Zehenbacken einer Skibindung verstellt werden, um 60 Fig.! in ihren vier Ecken jeweils eine Schiitzöffeine individuelle Anpassungsmöglichkeit zu schaffen. nung 2 in der Form eines Kreisbogenabschnittes auf, Auch für die Besehläge von Radpedalen ist eine deren gemeinsamer Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt gleichartige Verstellbarkcit bekannt. der Grundplatte zusammenfällt. In der Ausführungs-Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfin- form gemäß Fig. 2 besitzen die dort mit 3 bezeichdungsgemäß für einen Beschlag der eingangs genann- 65 neten Schlitzöffnungen die Form einer Geraden und ten Art vorgeschlagen, daß die Querleisten an der verlaufen parallel zu der Längsachse 4 der Grund-Grimdplatte einstellbar festgelegt sind und daß diese platte. In beiden Ausfiihrungsformen ist an der Cnmulnlalie ihrerseits an der Sohle des Radrenn- Grundplatte 1 eine kleinere Platte 5 einstellbar ange-
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ordnet, welche mit zwei auf Abstand zueinander angeordneten Querleisten 6 und 7 versehen Ist, zwischen welchen eine Querrille 8 gebildet ist, Die Querleisten 6, 7'sind als ein Kunststoff-Spritzteil mit der zugeordneten Platte 5 einstückig verbunden,
Im Falle der Ausführungsform gemäß F i g, 1 ist die kleinere Platte 5 rechteckig ausgebildet, und in den vier Ecken ist jeweils eine Schlitzöffnung 9 in der Form von sich senkrecht zu den Querleisten 6, 7 er streckenden Geraden angeordnet. Diese Schlitzöffnungen 9 können, wie im übrigen auch die Schlitzöffnungen 3 der Grundplatte in der Ausflihrungsform gemäß F i g. 2, nach der zugeordneten Randkante ihrer Platte S bzw. 1 hin offen sein. Die Schlitzöffnungen 9 sind jeweils von einer Schraube 10 durchgriffen, 'die in ein entsprechendes Gewindeloch in der Grundplatte 1 einschraubbar ist.
Im Falle der AusfUhrungsform gemäß Fig. 2 ist die kleinere Platte 5 kreisförmig ausgebildet, und zu beiden Seiten der Querrille 8 sind in ihr je eine Schlitzöffnung 11 in der Form eines Kreisbogenabschnittes angeordnet. Der gemeinsame Mittelpunkt dieser Kreisbogenabschnitte fällt mit dem Mittelpunkt der Platte 5 zusammen, der seinerseits mit dem Mittelpunkt der Grundplatte 1 zusammenfällt. Auch diese Schlitzöffnungen 11 werden jeweils von einer Schraube 12 durchgriffen, die in ein entsprechendes Gewindeloch in der Grundplatte 1 einschraubbar ist.
Jeder Schlitzöffnung 2 bzw. 3 in der Grundplatte 1 ist in der Sohle des Radrennschuhes eine Gewindebuchse od. dgl. zugeordnet.
In diese Gewindebuchsen fassen die Schlitzöffnungen 2, 3 durchgreifende Schrauben 13 ein, so daß dadurch die Grundplatte an der Schuhsohle einstellbar befestigt werden kann. Im Falle der AusfUhrungsform gemäß F i g. 1 läßt sich die Grundplatte 1 um ihren Mittelpunkt bei gelockerten Schrauben 13 relativ zu der Schuhsohle drehen, im Falle der Ausführungsform gemäß F i g. 2 läßt sich die Grundplatte 1 bei gelockerten Schrauben 13 in Richtung ihrer Achse 4 verschieben. Dadurch ist für die Querleisten 6, 7 und damit für die zwischen diesen gebildete Querrille 8 eine erste Einstellmöglichkeit geschaffen.
Andererseits läßt sich bei gelockerten Schrauben 10 im Falle der Ausführungsform gemäß Fig. 1 die kleinere Platte 5 in Richtung der Achse 4 relativ zu der Grundplatte 1 verschieben. Im Falle der Ausführungsform gemäß F i g. 2 läßt sich bu gelockerten Schrauben 12 die kleinere Platte S um ihren Mittelpunkt relativ zu der Grundplatte 1 drehen. Dadurch ist in beiden Fällen eine zweite Einstellmöglichkeit für die Querrille 8 geschaffen.
Um in beiden Ausführungsformen die Querrille 8, welche zur Aufnahme eines am Radpedal vorgesehenen Quersteges dient, in die für den Radrennfahrer ideale Stelle zu bringen, wird zunächst der Beschlag mehr oder weniger locker über seine Grundplatte 1 mit der Schuhsohle verschraubt, wobei dann auch die Schrauben, welche seine kleinere Platte 5 gegenüber der Grundplatte 1 fixieren, mehr oder weniger gelockert sind. Bei einer Probefahrt wird sich dann die Querrille 8 selbständig in ihre Ideallage einstellen, so daß nach Beendigung der Probefahrt nur noch die einzelnen Schrauben angezogen werden müssen, damit der Beschlag fest mit der Schuhsohle verbunden ist.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Beschlag zur Befestigung an der Sohle von Radrennschuhen, bestehend aus einer Grundplatte und zwei mit dieser verbundenen Querleisten, die zwischen sich eine Querrille bilden, wobei diese Querrille zur Aufnahme eines am Radpedal vorgesehenen Quersteges dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleisten an der Grundplatte einstellbar festgelegt sind und daß diese Grundplatte ihrerseits an der Sohle des Radrennschuhes einstellbar zu befestigen ist, wobei für jede einstellbare Befestigung der Teile in an sich bekannter Weise Schlitzöffnungen in der Form einer Geraden oder eines Kreisbogen abschnittes, diese Schlitze durchgreifende Schrauben und entsprechende Gewindelöcher vorgesehen sind.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleisten (6, 7) mit einer eigenen, kleineren Platte (5) fest verbunden sind, die ihrerseits an der Grundplatte (1) einstellbar angeordnet ist.
3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleisten (6, 7) mit der kleineren Platte (5) einstückig verbunden, insbesondere als ein gemeinsames Kunststoff-Spritzteil ausgebildet sind.
4. Beschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schlitzöffnungen (3 bzw. 9) in der Form einer Geraden in der einen Platte (1 bzw. 5) mit solchen (2 bzw. 11) in der Form eines Kreisbogenabschnittes in der anderen Platte (S bzw. 1) kombiniert sind.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schlitzöffnungen (2, 11) in der Form eines Kreisbogenabschnittes der Grundplatte (1) bzw. der kleineren Platte (5) deren jeweiligen geometrischen Mittelpunkt als gemeinsamen Mittelpunkt haben.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Ecken der rechteckig ausgebildeten Grundplatte (J) je eine Schlitzöffnung (2) in der Form eines Kreisbogenabschnittes und in den vier Ecken der ebenfalls rechteckigen kleineren Platte (5) je eine Schlitzöffnung (9) in der Form von sich senkrecht zu den Querleisten (6, 7) erstreckenden Geraden angeordnet sind.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Ecken der Grundplatte (1) je eine Schlitzöffnung (3) in der Form einer Geraden und zu beiden Seiten der Querrille (8) in der kreisförmigen kleineren Platte (5) je eine Schlitzöffnung (11) in der Form eines Kreisbogenabschnittes angeordnet sind.
8. Beschlag nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzöffnungen (3, 9) in der Form einer Geraden nach der zugeordneten Randkante ihrer Platte (15) hin offen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19691942885 1969-08-22 Beschlag zur Befestigung an der Sohle von Radrennschuhen Expired DE1942885C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1942885C true DE1942885C (de) 1971-08-26

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