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DE1942016U - Glockenlaeutwerk. - Google Patents

Glockenlaeutwerk.

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Publication number
DE1942016U
DE1942016U DE1966V0018650 DEV0018650U DE1942016U DE 1942016 U DE1942016 U DE 1942016U DE 1966V0018650 DE1966V0018650 DE 1966V0018650 DE V0018650 U DEV0018650 U DE V0018650U DE 1942016 U DE1942016 U DE 1942016U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
clapper
gradations
bell
bells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1966V0018650
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VENTER GLOCKEN PGH
Original Assignee
VENTER GLOCKEN PGH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VENTER GLOCKEN PGH filed Critical VENTER GLOCKEN PGH
Priority to DE1966V0018650 priority Critical patent/DE1942016U/de
Publication of DE1942016U publication Critical patent/DE1942016U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Glockenläutew«erk
Die Neuerung betrifft ein Glockenläutewerk, welches vorzugsweise als Haus- und Türgeläute geeignet ist.
Es sind "bereits handbetätigte Glookengeläute bekannt, bei denen an einer Sohnur ein Klöppel zum Anschlagen der Glocken befestigt ist· In Verlängerung dieser Schnur ist ein Metallgriff angeknüpft, durch, dessen Bedienung der Klöppel die Glooken zum Ertönen bringt ο Bei derartigen Glockenläutewerken ist die Bedienung nicht oder in manchen Fällen nur unter Aufwand größerer Mittel von einem entfernten Ort aus möglioh. .
Es ist Aufgabe und Zweok der Neuerung, ein Glockenläutewerk zu schaffen, welches von jedem beliebigen Ort aus bedienbar ist und dadurch eine vielfältige Anwendung für Zwecke der akustischen Signalgebung gestattet«
Dies wird im wesentlichen neuerungsgemäß daduroh erreicht, daß eine auf einer Grundplatte angeordnete Antriebswelle Über ein Getriebe mit einer in einer Buchse drehbar gelagerten Klöppelwelle verbunden ist und eine oder mehrere an einer Kappe befestigte Glocken in der Drehebene eines Klöppels angeordnet sind, der an dem ösenförmig gebogenen Ende des abge-
winkelten Teiles der Klöppelwelle hängt. Ein mit der Grundplatte verbundener Winkel trägt einen in einer Halterung befestigten Elektromotor» Diese Halterung ist am Winkel schwenkbar angeordnet, so daß die Masse des Elektromotors durch seine Motorwelle gegen ein mit der Klöppelwelle fest verbundenes Reibrad drückt. Die Motorwelle weist einen Überzug aus gut haftreibungsfähigem Material auf* Die harmonisch abgestimmten Glocken sind an den Seiten oder Ecken der Kappe befestigt. Die Buchse weist gleichen Abstand von den Glocken auf. Die Grundplatte und die Kappe sind in gleicher, beliebiger und regelmäßiger, geometrischer Form gestaltet» Der Elektromotor ist durch die Ansohlußdrähte mit einem Kontakt und einer Spannungsq.uelle verbunden. Anstatt eines aus der Welle und dem Reibrad bestehenden Getriebes kann auch ein anderes Getriebe Anwendung finden.
Des weiteren kann auch ein anderes Antriebs- und Übersetzungselement verwendet werden, bei dem ein auf der Grundplatte befestigter Hubmagnet mit seinem Kern einerseits einem Ruhekontakt gegenüberliegt und andererseits durch ein von einer Rückstellfeder gespanntes Zugseil über eine Umlenkrolle mit einem auf einem Lagerbolzen schwenkbar gelagerten Zahnsegment verbunden ist, wobei ein mit diesem Zahnsegment in Eingriff stehendes und auf der Klöppelwelle drehbar gelagertes Ritzel mit seinen sägezahnförmigen Abstufungen in ebensolche Abstufungen eines durch einen Befestigungsstift mit der Klöppelwelle fest verbundenen Mitnehmers eingreift« Die sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Buchse und
des Mitnehmers weisen ebenfalls sägezahnförmige Abstufungen auf« Die sägezahnförmigen Abstufungen in der Buchse sind entgegengesetzt den Abstufungen des Ritzels angeordnet, so daß die Klöppelwelle nur in einer Bewegungsrichtung drehbar ist» Zwischen dem Zahnsegment und dem Haltestift ist eine gespannte Bückstellfeder angeordnet, welche das Zahnsegment nach Öffnen des Stromkreises in seine Ausgangslage zurückdreht. Durch den Ruhekontakt ist der Gesamtwiderstand des Spannungsteilers in den Stromkreis einschaltbar» Anstatt der sägezahnförmigen Abstufungen am Eitzel, Mitnehmer und der Buchse, kann auch eine Abstufung anderer geometrischer Form Anwendung finden»
Nachfolgend soll anhand von Ausführungsbeispielen das neuerungsgemäße G-lockenläutewerk näher beschrieben werdene Es zeigen :
Fig. i ein Glockenläutewerk
" 2 den Schnitt A-A nach Fig« 1, wobei eine Seite der Kappe ganz geschnitten ist
11 3 die Grundplatte 4 mit den Bauteilen in der Draufsicht
" 4 den Schnitt B-B nach Fig. 3, wobei eine Seite der Kappe ganz geschnitten ist
Das Glockenläutewerk nach Fig. 2 besitzt als Antriebswelle einen Elektromotor "1, beispielsweise einen Gleichstrommotor, der in einer Halterung 2 befestigt ist* Ein Winkel 3 ist außermittig auf einer Grundplatte 4 angeordnet» Die Halterung 2 ist am Winkel 3
schwenkbar befestigt und zur Grundplatte 4 geneigt, so daß die Masse des Elektromotors 1 durch, seine Motorwelle 5 gegen ein Reibrad 6 drückt» Die Motorwelle 5 weist einen Überzug aus gut haftreibungsfähigem Material auf« Das Reibrad 6 ist dem Neigungswinkel des Elektromotors entsprechend abgeschrägt« In der als gleichzeitiges Dreieck gestalteten Grundplatte 4 ist eine Buchse 7 zentrisch befestigt« Eine in der Buchse 7 drehbar gelagerte Klöppelwelle 8 ist mit dem Reibrad 6 fest Terbunden und rechtwinklig abgewinkelt« An dem b'senförmig gebogenen Ende des abgewinkelten Teiles der Klöppelwelle 8 hängt ein an einer Schnur 9 bef estigteröKlöppel 10 aus Holz» Die Klöppelwelle 8 ist zweckmäßigerweise aus dünnem Rundmaterial gestaltet, welches eine unmittelbare Abwinkelung gestattet. An den Seiten einer pyramidenförmigen Kappe 11 sind drei harmonisch abgestimmte Glocken 12 befestigt und hängen in der Drehebene des Klöppels 10« Der E-lektromotor 1 ist je nach Anordnung des Glookenläutewerkes durch beliebig lange Anschlußdrähte mit einem Kontakt 13, beispielsweise einem Klingelknopf, an eine oder mehrere Monozellen 14 angeschlossen.
Die Punktionsweise des Glockenläutewerkes nach Fig. 2 ist folgende :
Mit Betätigung des Kontaktes 13 wird der Elektromotor 1 eingeschaltet und setzt über die Motorwelle 5 das Reibrad 6 und damit die Klöppelwelle 8 mit dem daran hängenden Klöppel 1o in rotierende Bewegung. Dadurch werden die Glocken 12 zum Ertönen gebracht,
Es erweist sich als besonders vorteilhaft, daß das Glockenläutewerk von Jedem beliebigen Ort aus bedienbar ist und dadurch, für die akustische Signalgebung vielfältig angewendet werden kann«
In einer anderen Ausführungsform findet anstelle des Elektromotors 1 als Antriebsquelle ein Hubmagnet 15 Verwendung, der auf der Grundplatte 4 befestigt ist (Pige 3 und 4)» Der Kern 16 dieses Hubmagneten 15 liegt einerseits der Arbeitsfeder eines Ruhekontaktes 17 gegenüber und ist andererseits durch ein Zugseil 18 über eine Umlenkrolle 19 mit einem Zahnsegment 20 verbunden. Zwischen diesem auf einem Lagerbolzen 21 schwenkbar gelagerten Zahnsegment 20 und einem Haltestift 22 ist eine Rückstellfeder 23 gespannt* Mit dem Zahnsegment 20 steht weiterhin ein auf der Klöppelwelle 8 drehbar gelagertes Ritzel 24 in Ein™ ' griff, welches seinerseits mit seinen sägezahnförinigen Abstufungen in einen Mitnehmer 25 eingreift. Dieser Mitnehmer 25 ist an seinen kreisringförmigen Stirnflächen ebenfalls mit sägezahnförmigen Abstufungen versehen, durch einen Befestigungsstift 26 mit der Klöppelwelle 8 fest verbunden und drückt gegen ebensolche Abstufungen in der Stirnfläche der Buchse 7« Der Hubmagnet 15 ist über den Ruhekontakt 17 und einen Spannungsteiler 27 an den Kontakt 13 und die Spannungsquelle 14 angeschlossen. Die Anzugsgeschwindigkeit des Kernes 16 und damit die Umlaufgeschwindigkeit der Klöppelwelle 8 ist durch das Widerstandsverhältnis des Spannungsteilers 27 einstellbar«
Die Funktionsweise des Glockenläutewerkes nach Fig« 3 und 4 ist folgende :
Mit Betätigung des Kontaktes 13 wird der Hubmagnet 15 eingeschaltet ; der Kern 16 führt eine Hubbewegung aus und öffnet den Ruhekontakt 17· Gleichzeitig wird das Zahnsegment 20 duroh das mit dem Kern 16 verbundene Zugseil 18 geschwenkt, so daß das Ritzel 24 über den Mitnehmer 25 die Klöppelwelle 8 in rotierende Bewegung setzt. Bei Erreichen der Endstellung des Kernes 16 wird der Ruhekontakt 17 geöffnet, so daß der gesamte Widerstand des Spannungsteilers 27 im Stromkreis liegt und nur noch soviel Strom durch den Hubmagneten 15 fließt, daß der Kern in seiner augenblicklichen Lage gehalten wird. Durch das Öffnen des Stromkreises mittels des Kontaktes 13 wird der Hubmagnet stromlos, so daß die Rückstellfeder 23 das Zahnsegment 20 und über das Zugseil 18 den Kern 16 wieder in die Ausgangsstellung zurückzieht· Der Ruhekontakt 17 schließt sich hierbei wieder· Durch die Abstufungen in der Buchse 7 kann der Mitnehmer 25 nicht zurückschwenken und gibt das Ritzel 24 frei, so daß es vom Zahnsegment 20 zwar zurückgedreht wird, aber nicht die Klöppelwelle 8 mitnimmt. Das Ritzel 24 führt dabei eine Drehbewegung aus und gleitet nach Überschreiten des höchsten Punktes der oberen Abstufungen des Mitnehmers 25 in seine Ausgangslage zurück.

Claims (10)

  1. Ί. Glockenläutewerk, dadurch, gekennzeich.net, daß eine auf einer
    Grundplatte angeordnete Antriebswelle über ein Getriebe mit
    einer in einer Buchse drehbar gelagerten Klöppelwelle verbunden ist und eine oder mehrere an einer Kappe befestigte Glocken in der Drehebene eines Klöppels angeordnet sind, der an einem ösenförmig gebogenen Ende des abgewinkelten Teiles der Klöppelwelle hängt.
  2. 2. Glockenläutewerk nach. Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    χ ein mit der Grundplatte (4)verbundener Winkel (3) einen in einer Halterung (2) befestigten Elektromotor (1) trägt und diese Halterung (2) am Winkel (3) schwenkbar angeordnet ist, so daß die Masse des Elektromotors (1) durch seine Motorwelle (5), die einen Überzug aus gut haftreibungsfähigem Material aufweist, gegen ein mit der Klöppelwelle (8) fest verbundenes Reibrad (6) drückt.
  3. 3. Glockenläutewerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die harmonisch abgestimmten Glocken (12) an den Seiten oder Ecken der Kappe (11) befestigt sind und die Buchse (7) gleichen Abstand von den Glocken (12) aufweist«
  4. 4. Glockenläutewerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) und die Kappe (11) in gleicher, belie-
    biger und regelmäßiger, geometrischer Form gestaltet sind.
  5. 5« Glookenläutewerk nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (1) durch Anschlußdrähte mit einem Kontakt (13) und einer Spannungsq.uelle (14) verbunden ist·
  6. 6. Glockenläutewerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt eines aus der Motorwelle (5) und dem Reibrad (6) bestehenden Getriebes ein anderes Getriebe Anwendung findet«
  7. 7β Glockenläutewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Grundplatte (4) befestigter Hubmagnet (15) mit seinem Kern (16) einerseits einem Ruhekontakt (17) gegenüberliegt und andererseits durch ein von einer Rückstellfeder (23) gespanntes Zugseil (18) über eine Umlenkrolle (19) mit einem auf einem Lagerbolzen (21) schwenkbar gelagerten Zahnsegment (20) verbunden ist, wobei ein mit diesem Zahnsegment (20) in Eingriff stehendes und auf der Klöppelwelle (8) drehbar gelagertes Ritzel (24) mit seinen sägezahnförmigen Abstufungen in ebensolche Abstufungen eines durch einen Befestigungsstift (26) mit der Klöppelwelle (8) fest verbundenen Mitnehmers (25) eingreift und die sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Buchse (7) und des Mitnehmers (25) ebenfalls sägezahnförmige Abstufungen aufweisen«.
  8. 8· Glockenläutewerk nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die sägezahnförmigen Abstufungen in der Buchse (7) entgegengesetzt den Abstufungen des Ritzels (24) angeordnet sind, so
    daß die Klöppelwelle (8) nur in einer Bewegungsrichtung drehbar ist·
  9. 9· G-lockenläutewerk nach Anspruch 1,7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zahnsegment (20) und dem Haltestift (22) eine gespannte Rückstellfeder (23) angeordnet ist, welche das Zahnsegment (20) nach Öffnen des Stromkreises in seine Ausgangslage zurückdreht.
  10. 10. Glockenläutewerk nach Anspruch 1 und 7 "bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Ruhekontakt (17) der Gesamtwiderstand eines Spannungsteilers (27) in den Stromkreis einschaltbar ist,
    11* Glockenläutewerk nach Anspruch 1 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt der sägezahnförmigen Abstufungen am Ritzel (24), Mitnehmsr (25) undjder Buchse (7) eine Abstufung anderer geometrischer Form Anwendung findet»
DE1966V0018650 1966-02-28 1966-02-28 Glockenlaeutwerk. Expired DE1942016U (de)

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DE1942016U true DE1942016U (de) 1966-07-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731582A1 (de) * 1997-07-23 1999-01-28 Michael Becker Motorgetriebenes Signalgerät zur Klangerzeugung mit integrierter optischer Anzeige

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731582A1 (de) * 1997-07-23 1999-01-28 Michael Becker Motorgetriebenes Signalgerät zur Klangerzeugung mit integrierter optischer Anzeige
DE19731582B4 (de) * 1997-07-23 2006-09-07 Michael Becker Motorgetriebenes Signalgerät zur Klangerzeugung mit integrierter optischer Anzeige

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