DE210746C - - Google Patents
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- DE210746C DE210746C DENDAT210746D DE210746DA DE210746C DE 210746 C DE210746 C DE 210746C DE NDAT210746 D DENDAT210746 D DE NDAT210746D DE 210746D A DE210746D A DE 210746DA DE 210746 C DE210746 C DE 210746C
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- magnet
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
- H02K21/22—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ£ 210746-KLASSE
21 d. GRUPPE·
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1908 ab.
Die Auswahl der geeigneten Mägnetform ist eine j der wichtigsten Fragen beim Bau von
magnetelektrischen Maschinen, namentlich wenn man eine große Konstanz dieser Magnete
verlangt. Die Lösung dieser Frage wird um so schwieriger, je beschränkter die Platzverhältnisse
sind. -
Um den Sinn des Gesagten besser zu verstehen, sei auf Fig. ι verwiesen, worin die An-Ordnung
der Magnete bei einer 24poligen Maschine gezeigt wird. Die Herstellung von
Magneten" in der gezeichneten Form ist aber schwierig, und diese Schwierigkeit wächst,
je kürzer man diese Magnete in Anbetracht des zulässigen Umfanges der ganzen Maschine
ausführen muß; außerdem darf man aus bekannten Gründen unter ein gewisses Verhältnis
der Länge zu dem Querschnitt des Magnets nicht gehen. Wenn die Magnete als zusammenhängender
Magnetkranz umlaufen sollen, so erhält man, selbst bei tunlichster Beschränkung
der Magnetlänge, ein System von so großem Durchmesser, daß die Sicherung der
Magnete gegen die Wirkung der Fliehkraft bei höheren Drehzahlen schwierig ist. Auch
das Gehäuse muß man notgedrungen sehr groß wählen, wobei noch zu beachten ist, daß
jegliche Ungleichmäßigkeit im Guß und auch in der Verteilung der Magnetgewichte ein
nachträgliches, lästiges Anbringen von Ausgleichsgewichten verlangt.
Die Erfindung sucht die genannten Unzuträglichkeiten dadurch zu beheben, daß eine
geringe Anzahl von Magneten verwendet wird, die indessen in bezug auf Leistung bei
gleicher Raumbeanspruchung stärker und haltbarer sind als die einzelnen bisher in voller
Anzahl verwendeten Magnete.
Fig. 2 erläutert die Tatsache dieser Behauptung. Es sind an Stelle von zwölf Magneten
nur sechs vorhanden, die bei gleicher Länge bedeutend niedriger sind als die in Fig. 1
dargestellten Magnete. Hierdurch ist das Trägheitsmoment des Magnetkranzes mit Rücksicht
auf dessen quadratisches Verhältnis zum Durchmesser wesentlich kleiner geworden. Freilich
muß auf die Wirkung der dazwischenliegenden Polschuhe verzichtet werden. Versuche
haben jedoch gezeigt, daß die Gesamtleistung einer derartigen Maschine wesentlich
größer ist als (wie man etwa glauben sollte) die halbe Leistung einer Maschine mit vollzähligen
Magneten bei gleicher Rauminanspruchnahme.
Fig. 2 (siehe links unten) "deutet die Mißlichkeiten an, die man bei einer Maschine mit
vollzähligen Magneten in Kauf nehmen müßte. Es ist ausgeschlossen, daß Magnete von solch
scharfer Biegung in gleich guter Weise hergestellt werden könnten; zudem besitzen derartig
eng zusammengebogene Magnete eine sehr große nutzlose Streuung, die sich noch vergrößern würde, falls man sich zum Befestigen
dieser Magnete eiserner Bolzen bedienen wollte. Dagegen darf man bei der vorliegen- 65"
den Anordnung sehr wohl eiserne Bolzen b verwenden, die in der Fig. 2 im Querschnitt
dargestellt sind.
In manchen Fällen ist die Konstanz und die Anzahl der Polwechsel einer magnetelektrischen
Maschine viel wichtiger als die Leistungsfähigkeit. Große Konstanz bei ziemlieh
geringer Energieentnahme verlangen z. B. voltmeterartige Ferngeschwindigkeitsanzeiger,
während Resonanzapparate mit abgestimmten Zungen, die der magnetelektrischen Maschine
ebenfalls nur eine verschwindend geringe
ίο Energie entnehmen, oftmals eine hohe Anzahl
von Polwechseln pro Umlauf benötigen. Fig. 3 und 4 stellen eine Maschine dar, die
vier Polwechsel pro Umlauf gibt und deren Magnet im Verhältnis zu dem Gehäuseumfang
eine große Länge aufweist. Der Magnet m ist aus einem Stück gebogen, und seine Rundung
schmiegt sich einerseits an die Gehäusewand, anderseits an die Pole des Eisenkernes
an. Seine Befestigung ist einfach und zuverlässig, da er mit Hilfe des Preßstückes φ an
die starke Innenwand des Schutzgehäuses angedrückt wird und daher keiner weiteren
Schrauben ,0. dgl. bedarf.
Der Nutzeffekt der Maschine mit der vorliegenden Anordnung der Magnete läßt sich
in einer eigentümlichen Weise erhöhen. In Fig. 2 bedeutet e ein Eisenstück, welches vor
dem gezahnten Anker umläuft und je zwei Pole kurzschließt. Wird nun die Schaltung
so getroffen, daß die Spulen der kurzgeschlossenen Polarme im Nebenschluß zu den
stromerzeugenden Spulen liegen, so wirken sie als Drosselspulen und nehmen um so weniger
Strom auf, je höher die Tourenzahl und hiermit die Polwechselzahl steigt.
Claims (3)
1. Magnetelektrische Maschine mit feststehendem Innenanker und einem diesen
einschließenden,, kreisenden Magnetsystem, das aus einzelnen permanenten Magneten
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Ankerpole gleich einem ganzen Vielfachen der Zahl der Feldmagnetpole
ist, zum Zwecke, auf einem möglichst kleinen Raum Feldmagnete von großer . Länge und Wirksamkeit xinterbringen zu
können.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Magnet
nahezu konzentrisch zur Achse gelagert ist und den Anker umschließt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet über eine
längere Strecke hin sich an die kreisrunde Gehäusewand anschmiegt und in der Nähe
seiner Pole, wo er zum Anker abbiegt, mittels eines die so entstandene Ausbuchtung
ausfüllenden Preßstückes an die Gehäusewand fest angedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210746C true DE210746C (de) |
Family
ID=472604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210746D Active DE210746C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210746C (de) |
-
0
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