DE1941764A1 - Ballentransportwagen mit Vorrichtung zum Abladen einzelner Ballen - Google Patents
Ballentransportwagen mit Vorrichtung zum Abladen einzelner BallenInfo
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Description
7 STUTTGART I, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003
15. August 1969 / P
- s 309 -
SPERRY RAND CORPORATION, New Holland, Pennsylvania, 17557, USA
Ballentransportwagen mit Vorrichtung zum Abladen einzelner Ballen
(Zusatz zu Patentanmeldung P 19 4o 785.5 vom 11.8,1909)
Gegenstand der Erfindung ist ein Ballentransportwagen, von dem einzelne Ballen nacheinanderfolgender Ballengruppen
abgeladen werden, mit einer Überführungsplattform, auf der die Ballengruppen zusammengestellt und auch abgeladen werden,
ferner mit einem auf der Plattform angeordneten Querförderer
zum Abladen der Ballen, mit einem an der Überführungsplattform schwenkbar gelagerten aus Haken bestehenden Ballenheber,
der die auf der Plattform angeordneten Ballen erfaßt und voneinander trennt, um den Abladevorgang zu ermöglichenf
und mit einem mit dem Querförderer kuppelbaren Schaltglied, die durch die Bewegung des Querförderers betätigt wird unji
antriebsmäßig mit dem Ballenheber verbunden ist, um diesen ; in Abhängigkeit von der Bewegung des Querförderers zur Aue** '^„-^
führung einer Bewegung zwischen vorgeschobenen und zurück*■ . f^
S$z -genen Stellungen zu veranlassen. ! * L
ü C 9 3 3 3 / U 2 3
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Mit der Einführung des in derf Hauptanmeldung beschriebenen
selbsttätig arbeitenden Ballentransportwagens wurden Einrichtungen erforderlich, die im Zusammenhang mit der zweiten
oder.ÜberfUhrungsplattform benutzt werden, um den Wagen sowohl
zum Abladen einzelner Ballen als auch zur automatischen Bildung eines zusammengesetzten Ballenstapels auf dem Wagen
und zum Absetzen dieses Stapels auf den Boden verwendbar zu machen. Wenn die Überführungsplattform sowohl als Auflage bei
der Bildung von Ballengruppen als auch zum Entladen der Ballen-
gruppen dient, müssen die oberen Ballen der auf der Plattform
befindlichen Ballengruppe während des Entladevorganges von den unteren Ballen abgehoben werden, um einen störungsfreien Entladevorgang
sicherzustellen. Die Entladevorrichtung und der Ballenheber mußten zu diesem Zweck auf eine einfache, Jedoch
sinnvolle Weise synchronisiert werden, damit beim Entladen
einer Ballengruppe mit einzelnen Ballen eine Störung durch nachfolgende oder darüberliegende Ballen ausgeschaltet wird.
Eine aus der US-Patentschrift 2 848 127 vom 19.8.58 bekannte
Überführungsplattform ist nicht geeignet, um als gleichzeitige Auflagefläche zum Beladen und zum Entladen des Wagens zu dienen.
Der aus dieser Patentschrift bekannte Ballentransportwagen ist nur in der Lage,, auf der Überführungsplattform gebildete Ballengruppen
auf dem eigentlichen Ladebett zu einem Ballenstapel zusammenzustellen, Es war deshalb eine Weiterentwicklung notwendig,
um von diesem auf dem Wagen befindliehen Ballenstapel
einzelne Ballen von der Überführungsplattform aus ab-i-t:laden
zu können. Gemäß Hauptanraeldung ist zu. diesem Zweck in der
ÜberfUhrungsplattform ein Querförderer untergebracht, mit dem
zwei Ballen gleichzeitig quer bis an den Rand der Überführungsplattform bewegt werden, von wo sie einzeln nacheinander abgegeben
werden. Wenn die ÜberfÜhrungsplattforra eine Ballengruppe
zur Entladung aufnimmt, müssen zunächst die beiden untersten Ballen einer Ballengruppe entladen werden» Um einen"gleich-.
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mäßigen Ballenentladefluß vom Wagen zu erreichen, müssen die oberen Ballen der Gruppe von der untersten Ballenreihe
abgehoben werden, damit dort der Förderer ansetzen und die untersten Ballen beiseite bewegen kann. Der Vorgang des Abhebens
"oder Trennens muß andauern, bis der letzte der beiden untersten Ballen von der Plattform entfernt worden ist, und
erst dann dürfen die darüber befindlichen Ballenreihen auf der geneigten Plattform nach unten gleiten, worauf die beiden
nächstein Ballen entladen werden. Sobald diese vom Querförderer
erfaßt werden können, müssen die verbleibenden oberen Ballen und Ballenreihen wiederum von den unteren getrennt werden.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis sämtliche Ballen einer Ballengruppe abgeladen worden sind.
Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung, um das Abladen einzelner
Ballen von der Überführungsplattform zu erleichtern und zu' vereinfachen, indem eine synchrone bzw. aufeinander abgestimmte
Betätigung des Entladeförderers und des Ballenhebers erfolgt. Insbesondere soll eine Vorrichtung angegeben werden,
die mit dem Querförderer in Eingriff tritt und antriebsmäßig mit dem Ballenheber in Verbindung steht, um dessen Betätigung
zu veranlassen» Die Vorrichtung soll zwei Schaltstellungen aufweisen, in denen der Ballenheber zur Bewegung aus einer
ersten Betriebsstellung in eine zweite Betriebsstellung veranlaßt wird. Außerdem ist eine Vorrichtung zur Betätigung des
Ballenhebers anzugeben, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Querförderers anspricht.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine s*ehematiisahe Seitenansicht eines Ballentransporfc·
Wagens, bei dem sich die Überführungsplattform in einer geneigten Stellung zum Abladen einzelner Ballen
befindet,
Fig. 2 eine Teilansicht der Überführungsplattform mit dem in ausgefahrener Stellung befindlichen Ballenheber,
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. . Fig. 3 die Unterseite der Überführungsplattform mit dem
erfindungsgemäßen Schaltglied und einem zugeordneten
Mechanismus zur Betätigung der Ballenheberhaken,
Fig. 4 einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie 4-4 in
Fig, I,
Fig. 5 einen Teilschnitt wie in Fig« 4, bei dem das Sehaltglied
sich in vorgeschobener Stellung befindet und den Betätigungshebel für den Ballenheber in dessen ausgefahrener Stellung verriegelt und außerdem mit einem
freigegebenen Kettenhaken und einem an der Kette sitzenden Ballenmitnehmer,
fc Fig. 6 eine Draufsicht auf das Schaltglied mit der Blickrichtung
entsprechend den Pfeilen 6-6 in Fig. "J,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schaltgliedes in der Stellung, in welcher der Kettenhaken von der Kette abzuheben
beginnt, indem sich das Schaltglied in seine in der Figur rechte Endlage bewegt,
Fig.8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 7 und
Fig.· 9 eine Seltenansicht des abgehobenen Kettenhakens, wenn
das Schaltglied seine in der Figur linke Endlage einnimmt .
Entsprechend Fig. 1 umfaßt ein Ballentransportwagen 10 einen auf Rädern 12 abgestützten Fahrrahmen, der· im wesentlichen aus
zwei Längsrahmenträgern 16 besteht. Eine Aufnahmeplattform am vorderen Ende des Fahrrahmens ist um eine Achse l62 bezüglich
des Fahrrahmens mittels eines Hydraulikzylinders 502 schwenkbar^ der an der Stelle 166 mit der Aufnahmeplattform
und an einem Halteteil 172 eines Querrahmenteils 70 gelenkig verbunden ist» Eine nicht dargestellte Aufnehmervorrichtung '
hebt die Ballen vom Feld auf die Aufnahmeplattform, wo sie zu
Reihen gespeichert und anschließend auf die überfUhrungsplafctform
200 abgelegt werden, die sich zu dieser Zeit in Ihrer
normalen horizontalen Stellung unmittehar hinter der Aufnahme*-
plattform 150 auf dem Rahmen befindet. .
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Die Überführungsplattform 200 wird teilweise gebildet .durch
einen L-förmigen oder winkelförmigen Rahmen 202 mit einem
nach vorn weisenden Schenkel 204 und einem rückwärtigen nach
oben gerichteten Schenkel 206, Beide Rahmenschenkel 204 und 206 sind rechtwinklig zueinander angeordnet. Die Plattform
200 ist bezüglich des Fahrrahmens schwenkbar, und zwar durch Aufhängung an Schwenkzapfen 208, die in nach unten gerichteten
Ansätzen 210 am Ladebett gehaltert sind. Das vordere Ende "~
der Plattform ist mit einem Querrahmenteil 211 versehen, der
zur Abstützung der Auflagefläche 215 dient. Die Überführungsplattform
wird durch Betätigung des Hydraulikzylinders 508 verschwenkt, der einenends an der Stelle 216 an dem Ladebett
250 angelenkt ist und anderenends mit einem sich vom Winkelrahmen
202 aus rückwärts erstreckenden Betätigungshebel 220 an der Stelle 218 gelenkig verbunden ist. Wenn die ÜberfUhrungsplattform
sich in ihrer in Fig. 1 und 2 gezeigten geneigten Zwischenstellung zum Entladen von einzelnen Ballen befindet,
wird sie an ihrem vorderen Ende durch einen Abstützteil 232 gehalten.
Das Ladebett 250 ist gemäß Fig. 1 auf dem Fahrrahmen in einer
normalerweise geneigten Stellung gelagert. Die Auflagefläche des Ladebettes 250 besitzt einen vorderen Endabschnitt 252« Das
gesamte Ladebett ist am Fahrrahmen mittels Zapfen 256, die in schräg nach oben gerichteten Halteteilen 258 am rückwärtigen !
Ende der Längsträger l6 abgestützt sind, naoh hinten abschwenk- ; bar· Am rückwärtigen Ende des Ladebettes sind zwei nach oben ·-[
stehende Gabel- oder Zinkenteile 296 befestigt, während am · f vorderen Ende 252 des Ladebettes ein querverlaufender Kastenträger 298 sitzt, der eine Anlage- und Abstutzfläche für Ballen
bei dem Einzelentladevorgang darstellt« Auf dem Ladebett 250 1st ein Verschiebegestell 300 in Längsrichtung geführt,
um die nebeneinanderstehenden Ballettgruppen bei der Überführung vom Ladebett auf die zweite Plattform 200 abzustützen. Da« Ver»
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Schiebegestell kann in beiden Richtungen zwangsläufig ange-·
trieben werden, so daß es sich' bei Füllung des Transportwagens rückwärts und beim Entladen von einzelnen Ballen
aus dem Ballenstapel vorwärts bewegt.
Entsprechend Figo 1 bis 4 ist auf der Uberführungsplattform
200 ein Querförderer 350 angeordnet, mit dessen Hilfe die
Ballen einzeln abgegeben werden. Auf der Uberführungsplattform
ist ferner ein Ballenheber 252 vorgesehen, der zwischen
einer zurückgezogen en und einer vorgeschobenen Stellung zum Erfassen und Anheben bzw. Trennen der oberen Ballenreihen
von der untersten Reihe einer Ballengruppe gemäß Fig, 2 bewegbar ist. Der Querförderer 350 besteht aus einer endlosen
Förderkette 354,die über Kettenräder 355 und 356 geführt ist.
Beide Kettenräder 355 und 356 befinden sieh gemäß Fig. 4 seitlich
außerhalb der Uberführungsplattform und sind in geneigtem
Abstand von der Plattform gelagert. Das Kettenrad 355 wird mittels eines Motors 560 über eine Welle 256 angetrieben,
während das Kettenrad 356 mitläuft. An der Kette' 354 sind
zwei Mitnehmer 358 befestigt, die von der Kette aus nach außen weisen. Die Mitnehmer 358 sind Jweils auf der halben
Kettenlänge angeordnet, so daß zwischen ihnen nach beiden
Richtungen der gleiche Abstand besteht.
Die Förderkette 354 läuft in einer Vertiefung 360 innerhalb
der Deckfläche 215 der Plattform 200. Auf diese Weise befindet sich die eigentliche Kette des Förderers etwas unterhalb .-der
Ladefläche der Plattform, so daß nur die Mitnehmer her-,
ausragen«
Der Ballenheber 252 besteht aus mehreren Haken 362, die bezüglich der Plattform 200 schwenkbar gelagert sin& und durchöffnungen 363 der Plattform ausgefahren bzw. aiarüakgessogen werden
können. Die einzelnen Haken 362 sind stuf einer Schwenk-well©
364 unter Abständen zueinander befestigt» Die Sohwenfewell© ist
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unterhalb der Ladefläche 215 der Überführungsplattform in
Buchsen 366 gelagert. An der Schwenkwelle j564 ist ferner eine Kurbel
368 befestigt und über ein Verbindungsgestänge-372 mit einem
Schwenkhebel 370 verbunden (Fig. 3)· Der Schwenkhebel 370 ist
an seinem einen Ende an einem Arm 3 7^ befestigt. Zwischen dem
Schwenkhebel 370 und dem Arm 374 erstreckt sich eine Verstei-""
fungsstrebe 376. Der hin und her schwenkbare Arm 374 ist auf ■
einem Zapfen 378 an Ansätzen 380 der Überführungsplattform
gelagert*. Die nach hinten gerichteten Ansätze 380 sind an dem Querrahmenteil 211 befestigt. Wird der Arm aus der in Fig. 3
mit ausgezogenen Linien gezeigten in die mit unterbrochenen
Linien gezeigte Stellung nach links bewegt, erfolgt eine Rückwärtsbewegung des Hebels 370, der die Schwenkwelle 364 zu
einer Drehung im Uhrzeigersinn (Blickrichtung von rechts) veranlaßt, so daß die Haken 372 an den Ballen zur Anlage kommen.
Bei fortgesetzter Drehung der Schwenkwelle werden die Ballensohichten,
die sich oberhalb der zu entladenden Ballenreihe befinden, in die in Fig. 2 gezeigte Stellung vorwärts und
nach oben verschoben. Schwenkt der Arm 374 aus der in Fig. 3
mit unterbrochenen Linien in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung, so erfolgt eine Rückzugsbewegung der Haken,
so daß die bisher erfaßten Ballen aufgrund ihres Eigengewichtes
auf der Plattform nach unten gleiten bis zur Anlage der
untersten Ballen an der Kante des Querträgers 298 (Fig. 1 und 2).
Die Schwenkbewegung ces Armes 37^ von der mit ausgezogenen
Linien in die mit unterbrochenen Linien eingezeichneten Stellung wird durch den Querförderer veranlaßt, wobei der Arm 37^
in der mit unterbrochenen Linien gezeigten Stellung duroh eine Klinke 382 (Fig· 3-5) schwenkt der Arm unter der Kraft einer
Feder 384 in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung
zurück. Die Klinke 382 wird durch die Mitnehmer 358 entriegelt,
wenn diese einen Auslösearm 386 berühren. Bei Anlage eines Mitnehmers an dem Auslösearm 386 schwenkt dieser inner-
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halb einer Haltebuchse 388, so daß die Klinke 382 unter der
Wirkung eines Verbindungsgliedes 392 zum Auslösearm 386 um
den Schwenkzapfen 390 zur Ausführung einer von dem Arm 374
weggerichteten Drehung veranlaßt wird.
An dem einen Ende des Armes 374 ist ein Schaltglied 394 angelenkt,
das einen Haken 396 aufweist, der in die Förderkette einhakt, wenn der Arm 376 die in Fig. 3 mit ausgezogenen
Linien gezeigte Stellung erreicht, während der Haken
von der Förderkette abgehoben wird, wenn.der Arm 374 die in
Fig. 3 mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt.
w Das Schaltglied besteht ferner aus einem auf der Förderkette
354 geführten Schiebegehäuse 398. Das Schiebegehäuse 398
besitzt vordere und rückwärtige Seitenwände 400 und einen verbindenden Stegabschnitt ,402, dessen Unterseite auf dem
unteren Kettentrumm entsprechend Fig. 4 aufliegt. Das Schiebegehäuse ist ferner mit einem nach innen gerichteten Flanschabschnitt
4o4 am unteren Ende der Seitenwände 400 versehen (Fig. 7 - 9 ). An dem Stegabschnitt 402 des Schiebegehäuses
sind in einem Abstand zueinander zwei nach oben weisende
Ansätze 4θβ befestigt, quer durch die ein Zapfen 4o8 verläuft,
auf dem der einen nach oben gerichteten Ansatz 410 aufweisende Haken 396 gelagert ist. Eine Schaltvorrichtung
* zur Betätigung des Hakens besteht aus zwei in einem Abstand
zueinander gehaltenen Platten -412, die ebenfalls auf dem
Zapfen 4ö8 gelagert sind. Durch die oberen Enden der fceiden
Platten 4l2 erstreckt sich ein Schraubzapfen 4l4, auf dem eine Rollhülse 4l6 gelagert ist. Durch beie Platten 412 erstreckt
sich ferner ein Stift 4l8, an dessen äußeren Enden Federn 420 eingehängt sind, deren andere Enden mit an den
'Seitenwänden 400 an Ansätzen 423 befestigten L-förmigen Bauteilen
422 verbunden sind»
Der Ballenentladevorgang läuft folgendermaßen ab: Über den
Motor.46o wLrd das Kettenrad 355 angetrieben, so daß die
Förderkette in der durch Pfeile- in Fig. 3 angegebenen Richtung-
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,umläuft. Befinden sich die Mitnehmer 558 in den in Fig, 5
gezeigten Stellungen und sind die Haken des Ballenhebers zurückgezogen, wobei sich der schwenkbare Arm 574 in der
in Pig. 5 mit ausgesogenen Linien gezeigten Stellung befindet,
so erfolgt aufgrund des Umlaufes der Förderkette eine Bewegung des Armes 574 in die in Fig. 5 mit unterbrochenen
Linien gezeigte Stellung. Da sich in diesem Fall das Schiebegehäuse auf die linke Seite der Maschine bewegt, läuft der
Arm 574 über die Klinke 582. Bei weiterer Bewegung nach links
wird der Haken 596 von dem Gelenkzapfen 424 der Förderkette
angehoben, sobald die Rollhülse 4l6 sich an einen Anschlag 426 anlegt, der von der Unterseite einer der Auflageplatten
215 der Plattform nach unten ragt» Obwohl das Schiebegehäuse
nun nicht mehr in Eingriff mit der Förderkette steht, kehrt der Arm 574 noch nicht in die in Fig, 5 rait ausgezogenen Linien
gezeigte Stellung zurück, da er gemäß Fig. 5 durch die Klinke ^84 festgehalten wird. Sobald ein Mitnehmer 558 an den Auslösearm
586 anstößt, wird die Klinke 582 freigegeben und der
Arm 57^ schwenkt in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung,
zurück. Während dieser Bewegung wird der Haken 596 an
einem neuen Eingriff mit einem der Gelenkzapfen 524 der Kette
gehindert, da die Schaltplatten 412 in eine Übertotpunktlage
verschwenkt worden sind, indem sich die Federn 420 auf die andere Seite des Schwenkzapfens 4o8 bewegt haben, wobei der
nach oben weisende Ansatz des Hakens von dem Stift 4l8 mitgenommen wird. Dieser Zustand ist in Fig. 9 dargestellt. Erreicht
der Arm 574 die in Fig. 5 mit ausgezogenen Linien gezeigte
Stellung, so legt sich die Rollhülse 4l6 an eine Stange 450, die an der Unterseite der Plattform gehaltert isfe und
die Schaltplatten 412 aus der Übertotpunktlage heraustoewegt,
Der Stift 4l8 entfernt sich somit vom oberen Ansatz 410 des J
Hakens 596, um sioh an dessen unteres Ende anzulegen# Dabei
wird der Haken 596 durch die Federn 420 nach unten gedrückt,
bis er einen der Gelenkzapfen 424 der Förderkette 554 erfaßt^
Wenn dem Ballentransportwagen einzelne Ballen abgeladen werftial "· '
sollen, werden die Ballengruppen nur dann auf die Plattform 8Q(^-
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überführt, wenn sich die Mitnehmer 358 in der in Pig, 4
zeigten Stellung befinden. In'dieser Stellung sind die Haken
3β5 des Ballenhebers durch die öffnungen 363 in der Plattform
zurückgezogen, da der Arm 374 von der Klinke 382 unmittelbar
vor Erreichen in Fig. 4 gezeigten Stellung freigegeben worden ist. Wenn der Motor 560 eingeschaltet wird,
bewegt sich der untere Kettentrumm 354 zur linken Seite der
Maschine und führt das Schiebegehäuse in die gleL ehe Richtung,
so daß über die Drehbewegung der Schwenkwelle 364 die Haken
362 durch die Schlitze 363 ausgefahren werden, um die über
der untersten Ballenschicht liegenden Ballen zu erfassen und
gemäß Fig. 2 nach oben zu schieben. Diese Ballenver Schiebung findet statt, bevor der Mitnehmer 358 an der linken Seite
der Maschine das linke Ende der untersten Ballensohicht erfaßt. Bei weiterem Lauf des Motors 560 wird die unterste
Ballenechicht von der Plattform 200 abgeladen, worauf der
Mitnehmer 358 sich an den Auslösearm 386 anlegt, um die
Klinke 382 zu entriegeln, so daß der Arm 374 unter der Wirkung
der Feder 384 nach rechts schwenkt* wobei die Ballenheberhaken
durch die Schlitze 363 zurückgezogen werden. Bei
weiterer Kettenbewegung werden die Haken von neuem ausgefahren,
um die nächsthöheren Ballenschichten zu erfassen, während der Mitnehmer, der zuvor den Auslösearm 386 betätigt
hat, sich jetzt an das linke Ende der zu entladenden Ballenreihe anlegt. Nachdem die letzte Ballenreihe einer auf die
zweite Plattform überführten Ballengruppe entladen ist, wird das Verschiebegestell 300 nach vorn bewegt, um eine weitere ,
Ballengruppe zum Entladen auf die zweite Plattform abzulegen.
Um sicherzustellen, daß das Verschiebegestell 300 nur dann
nach vorn bewegt wird, wenn sich die Haken des Ballenhebers in ihrer eingefahrenen Stellung befinden, ist eine Klinke
432 mit zugeordneter Steuervorrichtung 5^6 vorgesehen, die
das Einschalten des Motors 560 und den An&Pleb des Verschiebegestells
zu gleicher Zeit
- li -
Die Klinke 4^2 hält die Steuervorrichtung solange in ihrer
vorderen Stellung, bis diese über ein Steuerkabel 4j4 freigegeben
wird. Das vordere Ende des Kabels 4;54 ist an einem Ansatz 4^6 auf einer Seite der Schwenkwelle J64 befestigt.
Das Kabel gibt die Klinke nur dann frei, wenn die Schwenkwelle ^64 im Gegenuhrzeigersinn bis an die Anschlagstellung
verdreht worden ist, in der sich die Haken 362 unterhalb
der Plattform 200 befinden. Sobald die Klinke freigegeben ist, kann die Steuervorrichtung zur Bewegung des Querförderers
betätigt werden, so daß dieser in der in Fig. 4 gezeigten Stellung stehenbleibt.
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Claims (6)
- PATENTANWALT 7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003SPERRY RAND CORPORATION,New Holland, Pennsylvania, USA 15. August 1969 / F._ s 309 -Patentansprüche(ly Ballentransportwagen mit einem Fahrrahmen, gekennzeichnet1^0*1 eine auf dem Fahrrahmen angeordnete Plattform (200) zum Speichern und Abgeben nebeneinander angeordneter Ballengruppen, durch eine Entladevorrichtung (350), um aus den Ballengruppen von der Plattform aus einzelne Ballen abzugeben, ferner durch eine Vorrichtung (352) zum Erfassen und Trennen von auf der Plattform befindlichen Ballen, und durch eine mit der Entladevorrichtung zusammen arbeitenden Schaltmechanismus (394) zur Betätigung der Ballentrennvorrichtung (352).
- 2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladevorrichtung aus einem Querförderer (354, 358) besteht, der mit den auf der Plattform (200) befindlichen Ballen in Eingriff bringbar und quer zur Plattform angetrieben Jst.
- 3. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querförderer aus einer endlosen Kette (354) besteht mit zwei darauf unter gleichem Abstand zueinander angeordneten Mitnehmern (358), die an den auf der Plattform (200) befindlichen Ballen zur Anlage kommen.
- 4. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die BaI-lentrennvorrichtung (352) aus einem Ballenheber mit mehreren unterhalb der Plattform (200) schwenkbar angeordneten Haken (362) besteht, die durch Öffnungen (363) in der Plattform ausfahrbar und zurückziehbar sind, wobei die Öffnungen ein nach oben gerichtetes Ausfahren oder Verlängern der Haken bezüglich der Plattform ermöglichen.009836/1023 -/-ORIGINAL INSPECTED
- 5. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmechanismus (394) einen Haken (396)zum steuerbaren Eingriff mit der Förderkette (354) aufweist, und daß ein Verbindungsgestänge (368-374) zwischen dem Schaltmechanismus und dem Ballenheber (352) zu dessen Betätigung vorgesehen ist.
- 6. Wagen nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Plattform (2oo) angeordnete Klinke (382) in Abhängigkeit von der Bewegung des Querförderers (350) entriegelbar ist, daß der Haken (396) an einem auf der Förderkette (354) ein geführtes Schiebegehäuse (398) gelenkig befestigt ist, das Seitenwände (400) und einen verbindenden Stegabschnitt (402) aufweist, und daß auf dem Schiebegehäuse eine dem Haken (396) zugeordnete durch Anschläge (426, 430) an der Plattform (200) betätigbare Schalteinrichtung (412, 420) vorgesehen ist, die in ihrer einen Schaltstellung den Haken aus dem Eingriff mit der Förderkette heraushebt.7* Wagen nach Anspruch $, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (382) wahlweise steuerbar das Schiebegehäuse (398) verriegelnd festhält, und daß die Schalteinrichtung (412, 420) eine zweite Schaltstellung aufweist, um den Haken (396) mit der Förderkette in Eingriff zu bringen.8· Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebegehäuse (398) über den Haken (396) mit der Förderkette (354) aus einer ersten Betriebsstellung in eine zweite Betriebsstellung bewegbar ist, um die Ballenheberhaken (362) aus der Plattform (200) auszufahren (Flg. 3).9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Schiebegehäuae (398) schwenkbar gelagerte Haken (396) durch die ebenfalls auf dem Schiebegehäuse angeordnete Schalteinrichtung (4l2, 420) zwischen einer in die Förderkette (354) eingerasteten und einer ausgerasteten Stellung hin- und10, Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken 062) des Ballenhebers zwischen ihren beiden Endstellungen über eine Schwenkwelle (;5β4) bewegbar sind, die über Gelenkglieder (368 - 574) mit dem Schiebegehäuse (598) auf der Förderkette in Verbindung steht, so daß die Ballenheberhaken aufgrund der Bewegung des Schiebegehäuses von der einen in die andere Stellung überführt werden.009836/1023JS*Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75514168A | 1968-08-26 | 1968-08-26 | |
| US82886569A | 1969-05-29 | 1969-05-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=27116036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691941764 Granted DE1941764B2 (de) | 1968-08-26 | 1969-08-16 | Ballentransportwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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1969
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1284102A (en) | 1972-08-02 |
| DE1941764B2 (de) | 1978-10-19 |
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| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |