DE1941764C3 - - Google Patents
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- DE1941764C3 DE1941764C3 DE19691941764 DE1941764A DE1941764C3 DE 1941764 C3 DE1941764 C3 DE 1941764C3 DE 19691941764 DE19691941764 DE 19691941764 DE 1941764 A DE1941764 A DE 1941764A DE 1941764 C3 DE1941764 C3 DE 1941764C3
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/48—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
- B60P1/483—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/12—Loaders for sheaves, stacks or bales
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
- A01D90/08—Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ballentransportwagen mit einem auf Laufrädern abgestützten Rahmen, einer
am vorderen Ende desselben angeordneten Ballenaufnehmer- und Zwischenspeichereinrichtung, einer dahinter
um eine waagerechte Querachse schwenkbaren Plattform zum Bilden von jeweils einer Ballengruppe,
einer auf dem rückwärtigen Bereich des Rahmens angeordneten Ladepritsche zum Aufbau einer aus
hintereinandergesetzten Ballengruppen bestehenden Ballenstapels und mit einem auf der Ladepritsche in
Wagenlängsrichtung geführten Verschiebegestell als Anlage für die hinterste Ballengruppe, wobei die
Ladeprilsche zum Absetzen und Aufnehmen eines Ballenstapels vom Boden um eine waagerechte
Querachse schwenkbar und das Verschiebegestell jeweils um die Länge einer Bailengruppe nach vorn
bewegbar ist, und wobei auf der nach vorn schräg aufwärts neigbaren Plattform in Höhe der untersten
Ballenschicht der auf die Plattform übergeführten Ballengruppe ein Querförderer und etwa im Abstand
einer Ballenhöhe vom unteren Ende der Plattform eine durch Schlitze in der Plattform bewegbare Ballenhebereinrichlung
angeordnet ist.
Bei einem solchen im Hauptpatent 19 40 785 geschützten Ballentransportwagen wird die vor der
Ladepritsche angeordnete Plattform sowohl als Zwischenspeicher benutzt, auf dem einzeln aufgenommene
Ballen in bestimmter Anordnung zu einer Ballengruppe vereinigt und in dieser Anordnung nacheinander zur
Bildung eines Ballenstapels auf die Ladepritsche überführt werden und andererseits, um von einem
derartigen Ballenstapel aus die ein/einen Ballengruppen wieder abzutrennen und aus jeder Ballengruppe
automatisch einzelne Ballen abzuladen. Da somit die Plattform als Auflage beim Entladen einzelner Ballen
aus einer Ballengruppe dient, müssen in dieser Funktion die oberen Ballenreihen einer Ballengruppe von der
untersten Ballenreihe abgehoben werden, um einen störungsfreien Entladevorgang sicherzustellen. Der
Vorgang des Abhebens des jeweils über der untersten Ballenreihe verbleibenden Ballengruppenrestes muß
andauern, bis der letzte der untersten Ballenreihe Von
der Plattform entfernt Worden ist. Erst danach dürfen die darüber befindlichen Ballenreihen auf der geneigten
Plattform nach unten gleiten, worauf die nächste unlere
Ballenreihe entladen wird. Sobald diese Ballenreihe von dem Querförderer erfaßt werden, muß der darüber
befindliche Ballengruppenrest von der unteren Ballengruppe getrennt sein, wobei sich dieser Vorgang bis zur
vollständigen Entladung einer Ballengruppe wiederholt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs bezeichneten Ballentransportwagen nach
Hauptpatent 19 40 785 dahingehend weiter auszugestalten, daß der kon. iruktive Aufwand für das Entladen
einzelner Ballen aus einer Ballengnippe, die von der
Ladepritsche auf die Plattform abgegeben wurden ist, bei synchronisierter Betätigung des das Entladen
übernehmenden Querförderers und der Ballenhebereinrichtung
möglichst kleingehalten wird
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur synchronisierten Betätigung des Querförderers
und der Ballenhebereinrichtung letzterer ein Schaltmechanismus zugeordnet ist, der durch die Bewegung des
Querförderers zwischen zwei Endlagen angetrieben und gesteuert ist. Wenn somit aufgrund dieses Vorschlages
die Baiienhebereinrichtung über einen Schaltmechanismus
von der Bewegung des Querförderers angeiiieben und gesteuert wird, erübrigt sich eine zusätzliche
Antriebsvorrichtung für die Ballenhebereinrichtung, und gleichzeitig wird durch diese Antriebsverbindung
über den Schaltmechanismus sichergestellt, daß die Ballenhebereinrichtung mit dem Ballengruppenrest aus
dem Entladeweg entfernt ist. wenn der Querförderer die Ballen der untersten Ballenreihe seitlich vor der
Plattform wegschiebt, während danach der angehobene Ballengruppenrest mit geringstmöglicher Verzögerung
auf der geneigten Plattform nach unten rutschen kann, um so den Entladevorgang für die nächsttiefere
Ballenreihe einzuleiten.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Querförderer eine um seitliche
Umlenkräder geführte endlose Kette mit zwei darauf unter gleichem Abstand zueinander angeordneten und
über die Ebene mit der Plattform vorgesehenen Mitnehmern auiweist. und daß der Schaltmechanismus
einen auf einem Trum der Kette geführtes Schiebegehäuse aufweist, das über ein Betätigungsgestänge an die
Ballenhebereinrichtung angeschlossen und in seiner ersten Endlage über einen durch einen ortsfesten
Anschlag schwenkbaren Kupplungshaken mit der Kette kuppelbar ist, um während der Kupplungszeitdauer die
Ballenhebereinrichtung aus ihrer zurückgezogenen Ruhestellung in die über die Ebene der Plattform
herausstehende Betriebssiellung zu bewegen. Somit dient die Kette des Querförderers als Antrieb für den
Schaltmechanismus, der seinerseits über das Betätigungsgestänge die Ballenheoereinrichtung zwischen
ihren Endstellungen hin- und herbewegt.
Vorzugsweise ist die Ballenhebereinrichtung durch eine Feder in ihrer Ruhestellung gehalten, so daß sich
deren Antrieb weiter vereinfacht und nur während der Zeitdauer zwanglaufig über den Kupplungshaken von
der Kette des Querförderers abgeleitet wird, wenn der jeweils auf der Plattform vorhandene Ballengruppenrest
von der untersten Ballenreihe abgehoben werden muß. Die durch die Federvorspannung bewirkte
Rückkehrbewegung der Ballenhebereinrichtung in die Ruhestellung wird somit durch das Gewicht der auf der
schräggestellten Plattform liegenden Ballenschichten unterstützt.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Schiebegehäuse in teiner zweiten, durch einen
Ortsfesten Aushebeäflschlag bestimmten Endlage, die der Betriebssiellung der Ballenhebereinrichtung entsoricht,
von der Kette entkuppelbar und mittels einer Rastklinke arretierbar ist, die durch einen Mitnehmer
der Kette am Ende des Taktes des Querförderers entriegelbar ist, so daß die an das Schiebegehäuse
angeschlossene Ballenhebereinrichtung unter der Wirkung der Feder in ihre Ruhestellung zurückkehrt
Die Ballenhebereinrichtung besteht zweckmäßigerweise
aus einer unterhalb der Plattform angeordneten ίο Querwelle, auf der unter Abständen zueinander und
jeweils unter einer öffnung in der Plattform Mitnehmerhaken zum Abheben des über der untersten
Ballenschicht verbleibenden Baliengruppenresten befestigt sind. Die Hakenform der Mitnehmer und deren
Anordnung auf einer schwenkbaren Welle ermöglichen es, einerseits die Ballenheber auf einfache Weise in der
Plattform zu versenken und andererseiis die über der untersten Ballenreihe liegenden Ballen so zu erfassen,
daß sie durch die Schwenkbewegung der Welle 2u abgehoben werden.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand e:nes in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ballentransportwagen,
bei dem sich die Überführungsplattform in einer geneigten Stellung zum Abladen einzelner
Ballen befindet,
F i g. 2 eine Teilansicht der Überführungsplattform mit dem in ausgefahrener Stellung befindlichen
Ballenheber,
F i g. 3 die Unterseite der Überführungsplattform mit dem erfindungsgemäßen Schaltglied und einem diesem
zugeordneten Mechanismus zum Betätigen der Ballenheberhaken,
F i g. 4 einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1.
Fig. 5 einen Teilschnitt wie in Fig.4, bei dem das
Schaltglied sich in vorgeschobener Stellung befindet und den Betätigungshebel für den Ballenheber in dessen
ausgefahrener Stellung verriegelt und außerdem mit einem ireigegebenen Kettenhaken und einem an der
Kette sitzenden Ballenmitnehmer,
F i g. 6 eine Draufsicht auf das Schaltglied mit der Blickrichtung entsprechend den Pfeilen 6-6 in F i g. 7,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schaltgliedes in der Stellung, in welcher der Kettenhaken von der Kette abzuheben beginnt, indem sich das Schaltglied in seine in der Figur rechte Endlage bewegt,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schaltgliedes in der Stellung, in welcher der Kettenhaken von der Kette abzuheben beginnt, indem sich das Schaltglied in seine in der Figur rechte Endlage bewegt,
F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in F i g. 7 und
F i g. 9 eine Seitenansicht des abgehobenen Kettenhakens, wenn das Schaltglied seine in der Figur linke Endlage einnimmt.
F i g. 9 eine Seitenansicht des abgehobenen Kettenhakens, wenn das Schaltglied seine in der Figur linke Endlage einnimmt.
Entsprechend F i g. 1 weist der Ballentransportwagen
10 einen auf Räder 12 abgestützten Rahmen auf, der im
Yi wesentlichen aus zwei Längsrahmenträgern 10 besteht.
Eine Aufnahmeplattform 150 am vorderen Ende des
Rahmens ist um eine Achse 162 bezüglich des Rahmens mittels eines Hydraulikzylinders 502 schwenkbar, der an
der Stelle 166 mit der Aufnahmeplattform und an einem Halteteil 172 eines Querrahmenteils 70 gelenkig
verbunden ist. Ein nicht dargestellter Aufnehmer hebt die Ballen vom Feld auf die AufnahmepIaUlö-m, wo sie
in Reihen gespeichert und anschließend auf die
Überführungsplattform 200 abgelegt werden, die sich zu dieser Zeit in ihrer normalen horizontalen Stellung
unmittelbar hinter der Aufnahmeplattform 150 auf dem Rahmen befindet.
Die Überführungsplattform 200 besteht teilweise aus
L-förmigen oder winkelförmigen Rahmen 202 mit einem nach vorn weisenden Schenkel 204 und einem
rückwärtigen nach oben gerichteten Schenkel 206. Beide Rahmenschenkel 204 und 206 sind rechtwinklig
zueinander angeordnet. Die Plattform 200 ist bezüglich des Rahmens des Ballenladewagens schwenkbar, und
zwar durch Aufhängung an Schwenkzapfen 208, die in nach unten gerichteten Ansätzen 210 an der Ladepritsche
gehaltert sind. Das vordere Ende der Plattform ist mit einem Querrahmenteil 211 versehen, der zur
Abstützung der Auflagefläche 215 dient. Die Überführungsplattform wird durch Betätigung des Hydraulikzylinders
508 verschwenkt, der cincnends an der Stelle 216
an der Ladepritsche 250 angelenkt ist und anderenends mit einem sich vom Winkelrahmen 202 aus rückwärts
erstreckenden Betätigungshebel 220 an der Stelle 218 gelenkig verbunden ist. Wenn die Überführungsplattform
sich in ihrer ir. F i g. 1 und 2 gezeigten geneigten Zwischenstellung zum Entladen von einzelnen Ballen
befindet, wird sie an ihren ι vorderen Ende durch einen Abstütztteil 232 gehalten.
Die Ladepritsche 250 ist gemäß F i g. 1 auf dem Rahmen in einer normalerweise geneigten Stellung
gelagert. Die Auflagefläche 215 der Ladepritsche 250 besitzt einen vorderen Endabschnitt 252. Die gesamte
Ladepritsche ist am Rahmen mittels Zapfen 256, die in schräg nach oben gerichteten Halteteilen 258 am
rückwärtigen Ende der Längsträger 16 abgestützt sind, nach hinten abschwenkbar. Am rückwärtigen Ende des
Ladebettes sind zwei nach oben stehende Gabel- oder Zinkenteile 296 befestigt, während am vorderen Ende
252 der Ladepritsche ein querverlaufender Kastenträger 298 sitzt, der eine Anlage- und Abstützfläche für
Ballen bei dem Einzelentladevorgang darstellt. Auf der Ladepritsche 250 ist ein Verschiebegestell 300 in
Längsrichtung geführt, um die nebeneinanderstehenden Ballengruppen bei der Überführung von der Ladepritsche
auf die zweite Plattform 200 abzustützen. Das Verschiebegestell kann in beiden Richtungen zwangläufig
angetrieben werden, so daß es sich bei Füllung des Transportwagens rückwärts und beim Entladen von
einzelnen Ballen aus dem Ballenstapel vorwärts bewegt.
Entsprechend F i g. 1 bis 4 ist auf der Überführungsplattform 200 ein Querförderer 350 angeordnet, mit
dessen Hilfe die Ballen einzeln abgegeben werden. Auf der Überführungsplattform ist ferner ein Balienheber
352 vorgesehen, der zwischen einer zurückgezogenen und einer vorgeschobenen Stellung zum Erfassen und
Anheben bzw. Trennen der oberen Ballenreihen von der untersten Reihe eirier Ballengruppe gemäß Fig. 2
bewegbar ist Der Querförderer 350 besteht aus einer endlosen Förderkette 354, die über Kettenräder 355 und
356 geführt ist Beide Kettenräder 355 und 356 befinden sich gemäß F i g. 4 seitlich außerhalb der Überführungsplattform und sind in geneigtem Abstand von der
Plattform gelagert Das Kettenrad 355 wird mittels eines Motors 560 über eine Welle 256 angetrieben,
während das Kettenrad 356 mitläuft An der Kette 354 sind zwei Mitnehmer 358 befestigt, die von der Kette
aus nach außen weisen. Die Mitnehmer 358 sind jeweils auf der halben Kettenlänge angeordnet, so daß
zwischen ihnen nach beiden Richtungen der gleiche Abstand besteht
Die Förderkette 354 läuft in einer Vertiefung 360 innerhalb der Aufladefläche 215 der Plattform 200. Auf
diese Weise befindet sich die Kette des Förderers etwas unterhalb der Ladefläche der Plattform, so daß nur die
Mitnehmer herausragen.
Der Ballenheber 352 besteht aus mehreren Haken 362, die bezüglich der Plattform 200 schwenkbar
gelagert sind und durch Öffnungen 363 der Plattform ausgefahren bzw. zurückgezogen werden können. Die
einzelnen Haken 362 sind auf einer Schwenkwelle 364 unter Abständen zueinander befestigt. Die Schwenkwelle
ist Unterhalb der Aufladefläche 215 der Überführungsplattform in Buchsen 366 gelagert. An der
Schwenkwelle 364 ist ferner eine Kurbel 368 befestigt
ίο und über ein Verbindungsgeslänge 372 mit einem
Schwenkhebel 370 verbunden (F i g. 3). Der Schwenkhebel 370 ist an seinem einen Ende an einem Arm 374
befestigt. Zwischen dem Schwenkhebel 370 und der; Arm 374 erstreckt sich eine Versteifungsstrebe 376. Der
hin und her schwenkbare Arm 374 ist auf einem Zapfen 378 an Ansätzen 380 der Überführungsplattform
gelagert Die nach hinten gericht? >en Ansätze 380 sind
an dem Querrahmenteil 211 befestigt. Wird der Arm aus
der in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien gezeigten in die mit unterbrorhenen Linien gezeigte Stellung nach links
bewegt, erfolgt eine Rückwärtsbewegung des Hebels 370, der die Schwenkwelle 364 zu einer Drehung im
Uhrz^'persinn (Blickrichtung von rechts) veranlaßt, so
daß die Haken 372 an den Ballen zur Anlage kommen.
Bei fortgesetzter Drehung der Schwenkwelle werden die Ballenschichten, die sich oberhalb der zu entladenden
Ballenreihe befinden, in die in Fig. 2 gezeigte Stellung vorwärts und nach oben verschoben. Schwenkt
der Arm 374 aus der in Fig.3 mit unterbrochenen Linien in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung,
so erfolgt eine Rückzugsbewegung der Haken, so daß die bisher erfaßten Ballen aufgrund ihres Eigengewichtes
auf der Plattform nach unten gleiten bis zur Anlage der untersten Ballen an der Kante des Querträgers 298
(F i g. 1 und 2).
Die Schwenkbewegung des Armes 374 von der mit ausgezogenen Linien in die mit unterbrochenen Linien
eingezeichneten Stellung wird durch den Querförderer veranlaßt, wobei der Arm 374 in der mit unterbrochenen
Linien gezeigten Stellung durch eine Klinke 382 (F i g. 3 bis 5) schwenkt der Arm unter der Kraft einer Feder 384
in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zurück. Die Klinke 382 wird durch die Mitnehmer 358
entriegelt, wenn diese einen Auslösearm 386 berühren.
Bei der Anlage eines Mitnehmers an dem Auslösearm 386 schwenkt dieser innerhalb einer Haltebuchse 388, so
daß die Klinke 382 unter der Wirkung eines Verbindungsgliedes 392 zum Auslösearm 386 um den
Schwenkzapfen 390 zur Ausführung einer von dem Arm
so 374 weggerichteten Drehung veranlaßt wird.
An dem einen Ende des Armes 374 ist ein Schaltglied 394 angelenkt, das einen Haken 3% aufweist der in die
Förderkette einhakt wenn der Arm 376 die in F i g. 3 mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung erreicht, während
der Haken von der Förderkette abgehoben wird, wenn der Arm 374 die in Fig.3 mit unterbrochenen
Linien gezeigte Stellung einnimmt Das Schaltglied besteht ferner aus einem auf der Förderkette 354
geführten Schiebegehäuse 398. Das Schiebegehäuse 398 besitzt vordere und rückwärtige Seitenwände 400 und
einen verbindenden Stegabschnitt 402, dessen Unterseite auf dem unteren Kettentrum entsprechend Fig.4
aufliegt Das Schiebegehäuse ist ferner mit einem nach innen gerichteten Flanschabschnitt 404 am unteren
Ende der Seitenwände 400 versehen (F i g. 7 bis 9). An dem Stegabschnitt 402 des Schiebegehäuses sind in
einem Abstand zueinander zwei nach oben weisende Ansätze 406 befestigt quer durch die ein Zapfen 408
verläuft, auf dem der einen nach oben gerichteten Ansatz 410 aufweisende Haken 396 gelagert ist. Eine
Schältvorrichtung zum Betätigen des Hakens besieht aus zwei in einem Abstand zueinander gehaltenen
Platten 412, die ebenfalls auf dem Zapfen 408 gelagert sind. Durch die oberen Enden der beiden Platten 412
erstreckt sich ein Schraubzapfen 414, auf dem eine Rollhülse 416 gelagert ist Durch beide Platten 412
erstreckt sich ferner ein Stift 418, an dessen äußeren Enden Federn 420 eingehängt sind, deren andere Enden
mit an den Seitenwänden 400 an Ansätzen 423 befestigten L-förmigen Bauteilen 422 verbunden sind.
Der Ballenentladevorgang läuft folgendermaßen ab: Über dpn Motor 460 wird das Kettenrad 355
angetrieben, so daß die Förderkette in der durch Pfeile in F i g. 3 angegebenen Richtung umläuft Befinden sich
die Mitnehmer 358 in den in F i g. 3 gezeigten Stellungen und sind die Haken des Ballenhebers zurückgezogen,
wobei sich der schwenkbare Arm 374 in der in Fig.3 mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung befindet, so
erfolgt aufgrund des Umlaufes der Förderkette eine Bewegung des Armes 374 in die in F i g. 3 mit
unterbrochenen Linien gezeigte Stellung. Da sich in diesem Fall das Schiebegehäuse auf die linke Seite der
Maschine bewegt, läuft der Arm 374 über die Klinke 382. Bei weiterer Bewegung nach links wird der Haken 396
von dem Gelenkzapfen 424 der Förderkette abgehoben, sobald die Rollhülse 416 sich an einen Anschlag 426
anlegt, der von der Unterseite der Auflagefläche 215 der Plattiorm nach unten ragt Obwohl das Schiebegehäuse
nun nicht mehr in Eingriff mit der Förderkette steht, kehrt der Arm 374 noch nicht in die in Fig.3 mit
ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zurück, da er gemäß Fig.5 durch die Klinke 384 festgehalten wird.
Sobald ein Mitnehmer 358 an den Auslösearm 386 anstößt, wird die Klinke 382 freigegeben und der Arm
374 schwenkt in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zurück. Während dieser Bewegung wird der
Haken 396 an einem neuen Eingriff mit einem der Gelenkzapfen 324 der Kette gehindert da die
Schaltplatten 412 in eine Übertotpunktlage verschwenkt worden sind, indem sich die Federn 420 auf die
andere Seite des Schwenkzapfens 408 bewegt haben, wobei der nach oben weisende Ansatz des Hakens von
dem Stift 418 mitgenommen wird. Dieser Zustand ist in F i g. 9 dargestellt Erreicht der Arm 374 die in F i g. 3
mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung, so legt sich die Rollhülse 416 an eine Stange 430, die an der
Unterseite der Plattform gehaltert ist und die Schaltplatten 412 aus der Übertotpunktlage herausbewegt
Der Stift 418 entfernt sich somit vom oberen Ansatz 410 des Hakens 396, um sich an dessen unteres
Ende anzulegen. Dabei wird der Haken 396 durch die
Federn 420 nach unten gedrückt bis er einen der Gelenkzapfen 424 der Förderkette 354 erfaßt
Wenn von dem Ballentransportwagen einzelne Ballen albgeladen werden sollen, werden die Ballengruppen nur
dann auf die Plattform 200 überführt, wenn sich die Mitnehmer 358 in der in Fig.4 gezeigten Stellung
befinden. In dieser Stellung sind die Haken 362 des Ballenhebers durch die öffnungen 363 in der Plattform
zurückgezogen, da der Arm 374 von der Klinke 382 unmittelbar Vor Erreichen in F i g. 4 gezeigten Stellung
freigegeben worden ist Wenn der Motor 560 eingeschaltet'
wird, bewegt sich der untere Kettentrum 354 zur linken Seite der Maschine und führt das Schiebegehäuse
in die gleiche Richtung, so daß über die Drehbewegung der Schwenkwelle 364 die Haken 362
durch die Schlitze 363 ausgefahren werden, um die über der untersten Ballenschicht liegenden Ballen zu erfassen
und gemäß Fig.2 nach oben zu schieben. Diese Ballenverschiebung findet statt bevor der Mitnehmer
358 an der linken Seite der Maschine das iinke Ende der untersten Ballenschicht erfaßt Bei weiterem Lauf des
Motors 560 wird die unterste Ballenschicht von der Plattform 200 abgeladen, worauf der Mitnehmer 358
sich an den Auslösearm 386 anlegt, um die Klinke 382 zu entriegeln, so daß der Arm 374 unter der Wirkung der
Feder 384 nach rechts schwenkt wobei die Ballenheberhaken durch die Schlitze 363 zurückgezogen werden.
Bei weiterer Kettenbewegung werden die Haken von neuem ausgefahren, um die nächsthöheren Ballenschichten
zu erfassen, während der Mitnehmer, der zuvor den Auslösearm 386 betätigt hat, sich jetzt an das
linke Ende der zu entladenden Ballenreihe anlegt Nachdem die letzte Ballenreihe einer auf die zweite
Plattform überführten Ballengruppe entladen ist, wird das Verschiebegestell 300 nach vorn bewegt um eine
weitere Ballengruppe zum Entladen auf die zweite Plattform abzulegen.
Um sicherzustellen, daß das Verschiebegestell 300 nur dann nach vorn bewegt wird, wenn sich die Haken des
Ballenhebers in ihrer eingefahrenen Stellung befinden, ist eine Klinke 432 mit zugeordneter Steuervorrichtung
546 vorgesehen, die das Einschalten des Motors 560 und den Antrieb des Verschiebegestells zu gleicher Zeit
verhindert
Die Klinke 432 hält die Steuervorrichtung solange in ihrer vorderen Stellung, bis diese über ein Steuerkabel
434 freigegeben wird. Das vordere Ende des Kabels 434 ist an einem Ansatz 436 auf einer Seite der
Schwenkwelle 364 befestigt Das Kabel gibt die Klinke nur dann frei, wenn die Schwenkwelle 364 im
Gegenuhrzeigersinn bis an die Anschlagstellung verdreht worden ist in der sich die Haken 362 unterhalb der
Plattform 200 befinden. Sobald die Klinke freigegeben ist kann die Steuervorrichtung zum Bewegen des
Querförderers betätigt werden, so daß dieser in der in
F i g. 4 gezeigten Stellung stehenbleibt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Ballentransportwagen, mit einem auf Laufrädern abgestützten Rahmen, einer am vorderen Ende
des selben angeordneten Ballenaufnehmer- und Zwischenspeichereinrichtung, einer dahinter um
eine waagerechte Querachse schwenkbaren Plattform zur Bildung von jeweils einer Ballengruppe,
einer auf dem rückwärtigen Bereich des Rahmens angeordneten Ladepritsche zum Aufbau eines aus
hintereinandergesetzten Baüengruppan bestehenden
Ballenstapels und mit einem auf der Ladepritsche in Wagenlängsrichtung geführten Verschiebegestells
als Anlage für die hinterste Ballengruppe, WGbei die Ladepritsche zum Absetzen und Aufnehmen
eines Ballenstapels vom Boden um eine waagerechte Querachse schwenkbar und das Verscniebegestell
jeweils um die Länge einer Ballengruppe nach vorn bewegbar ist, und wobei auf der
nach vorn schräg aufwärts neigbaren Plattform in
Höhe der untersten Ballenschicht der auf die Plattform übergeführten Ballengruppe ein Querförderer
und etwa im Abstand einer Ballenhöhe vom unteren Ende der Plattform eine durch Schlitze in
der Plattform bewegbare Ballenhebereinrichtung angeordnet ist, nach Patent 19il 764, dadurch
gekennzeichnet, daß zur synchronisierten Betätigung des Querförderers (350) und der
Ballenhebereinrichtung (352) letzterer ein Schaltmechanismus (394) zugeordnet ist, der durch die
Bewegung des Querförderers (350) zwischen zwei Endlagen angetrieben unc1 gesteu η ist.
2. Ballentransportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Q- crförderer (350)
eine um seitliche Kettenräder (355) geführte endlose Kette (354) mit zwei darauf unter gleichem Abstand
zueinander angeordneten und über die Ebene der Plattform (200) hervorstehenden Mitnehmern (358)
aufweist, und daß der Schaltmechanismus (394) ein auf einem Trum der Kette geführtes Schiebegehäuse
(398) aufweist, das über ein Betätigungsgestänge (370 bis 374) an die Ballenhebereinrichtung (352)
angeschlossen und in seiner ersten Endlage über einen durch einen ortsfesten Anschlag schwenkbaren
Haken (3%) mit der Kette kuppelbar ist, um während der Kupplungszeitdauer die Ballenhebereinrichtung
aus ihrer zurückgezogenen Ruhestellung in die über die Ebene der Plattform herausstehenden
Betriebsstellung zu bewegen.
3. Ballentransportwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenhebereinrichtung
(352) durch eine Feder (384) in ihrer Ruhestellung gehalten ist.
4. Ballentransportwagen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebegehäuse
(398) in seiner zweiten durch einen ortsfesten Anschlag (426) bestimmten Endlage, die der
Betriebsstellung der Ballenhebereinrichtung (352) entspricht, von der Kette (354) entkuppelbar und
mittels einer Klinke (382) arretierbar ist, die durch einen Mitnehmer (358) der Kette am Ende des
Taktes des Querförderers entriegelbar ist, so daß die an das Schiebegehäuse angeschlossene Ballenheber-'
einrichtung uriter der Wirkung der Feder (384) in ihre Ruhestellung zurückkehrt. f-5
5. Ballentranspoftwagen nach einem der Ansprü'
ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Schiebegehäuse (398) zum zwangläufigen Einhängen und Ausheben des Hakens (396) in die bzw. aus der
Kette (354) ein in zwei Endlagen federnd vorgespanntes und mit dem Haken in Eingriff stehendes
Kippschaltglied (412) gelagert ist, das im Weg der ortsfesten Anschläge (426,430) liegt.
6. Ballentransportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ballenhebereinrichtung
(352) aus einer unterhalb der Plattform '200) angeordneten Querwelle (364) besteht, auf der unter
Abständen zueinander und jeweils unter einer öffnung (363) in der Plattform Mitnehmerhaken
(362) zum Abheben des über der untersten Ballenschicht verbleibenden Ballengruppenrestes
befestigt sind.
7. Ballentransportwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwelle (364) eine
Kurbel (368) trägt, an die das mit dem Schaltmechanismus in Verbindung stehende Betätigungsgestänge
(370 bis 374) gelenkig angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75514168A | 1968-08-26 | 1968-08-26 | |
| US82886569A | 1969-05-29 | 1969-05-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1941764A1 DE1941764A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1941764B2 DE1941764B2 (de) | 1978-10-19 |
| DE1941764C3 true DE1941764C3 (de) | 1979-06-21 |
Family
ID=27116036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691941764 Granted DE1941764B2 (de) | 1968-08-26 | 1969-08-16 | Ballentransportwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1941764B2 (de) |
| GB (1) | GB1284102A (de) |
-
1969
- 1969-08-16 DE DE19691941764 patent/DE1941764B2/de active Granted
- 1969-08-25 GB GB4221469A patent/GB1284102A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1284102A (en) | 1972-08-02 |
| DE1941764A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1941764B2 (de) | 1978-10-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |