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DE1941564A1 - Verfahren zur Herstellung eines Di-(3,5-dioxopiperazin-1-yl)alkanderivats - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Di-(3,5-dioxopiperazin-1-yl)alkanderivats

Info

Publication number
DE1941564A1
DE1941564A1 DE19691941564 DE1941564A DE1941564A1 DE 1941564 A1 DE1941564 A1 DE 1941564A1 DE 19691941564 DE19691941564 DE 19691941564 DE 1941564 A DE1941564 A DE 1941564A DE 1941564 A1 DE1941564 A1 DE 1941564A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
dioxopiperazin
heated
ethyl
cooh
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691941564
Other languages
English (en)
Other versions
DE1941564C3 (de
DE1941564B2 (de
Inventor
Landquist Justus Kenneth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1941564A1 publication Critical patent/DE1941564A1/de
Publication of DE1941564B2 publication Critical patent/DE1941564B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1941564C3 publication Critical patent/DE1941564C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D241/00Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings
    • C07D241/02Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D241/06Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings having one or two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D241/08Heterocyclic compounds containing 1,4-diazine or hydrogenated 1,4-diazine rings not condensed with other rings having one or two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with oxygen atoms directly attached to ring carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

14. August 196
Mappe 22024 - hr
Case PH.21286
Priorität; Großbritannien vom 15. August 1968 Nr.- 39024/68
Imperial Chemical Industries Limited, Grossbritannien
Verfahren zur Herstellung eines Di-O »5-dioxopiperazin-1-yl) alkanderivats
Die Erfindung betrifft ein neues chemisches Verfahren, insbesondere ein neues Verfahren zur Herstellung von Di-015-dioxopiperazin-1-yl)alkanderivaten. Allgemeinen Verfahren zur Herstellung von Verbindungen dieser Art sind in den britischen Patentschriften 961 065 und 978 724 beschrieben und beansprucht. Es wird dort geoffenbart, dass die Verbindungen sich als Egalisierhilfsmittel in der Textilindustrie, als chemische Zwischenstoffe und als Härtemittel für Epoxydharze eignen. Es wurde nun gefunden, dass Verbindungen dieser Art eine bedeutsame Aktivität gegen Tumoren und andere Erebsarten bei verhältnismässig niedriger Toxizität haben, und pharmazeutische Hassen mit solchen Verbindungen sind in der britischen Patentanmeldung 30 617/67 auf den Hamen Andrew Malcolm Creighton beschrieben und beansprucht. Für einen solchen pharmazeutischen Anwendungszweck sollen die Verbindungen in hochreiner Form dargestellt werden. Man hat gefunden, dass die Verfahren
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_2_ 19A1564
gemäss den britischen Patentschriften 961 065 und 978 724-die Bildung von Hebenprodukten hervorrufen» Bas gewünschte Produkt muss von diesen Hebenprodukten, die zum Seil dunkelfarbig sind, getrennt werden. Es wurde insbesondere gefunden, dass die massenspektrometrische Untersuchung der Verbindung 1,2-Di-(3,5-dioacopiperazin-1-yl)propan, das durch Erwärmung von 1,2-Dianiinopropan-N,N,N%N'~tetraeesigeäure mit Formamid dargestellt wurde, ein Peak zeigt, das einer Hasse pro Xiadungseinheit von 254-, 1372 ± 0,0012 (nachstehend als m/e 254- bezeichnet) entspricht und das Vorhandensein einer Verunreinigung der Molekularformel: O-JS^glS^O» anzeigt, welche sich nicht leicht vom Hauptprodukt durch ümkristallisation oder Chromatographie trennen lässt.
Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Bi>(3,5-diozopiperazin->1-yl)alkanderivaten zu schaffen, bei dem die Bildung von Nebenprodukten geringer ist als bei den bekannten Verfahren, und insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von 1,2-Di-(3,5-dioxopiperazia-1-yl)-propan zu schaffen, bei dem der Anteil an der Verunreinigung m/e 254- wesentlich kleiner ist als bei den bekannten Verfahren«
Gemäss der Erfindung wird ein Verfahren zwc Herstellung eines Di-(3»5-dioxopiperazin-1-yl)alkanderivats der Formel:
CO.CH~ B1 B2 CH .CO
ι I / \
HN ff-GH.CH-H SH
CO. CHg CH2-CO
12 "
worin B und B , die einander gleich oder voneinander verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatcys e»äer
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Methylradlkal darstellen oder worin R υηά R miteinander unter Bildung eines Cyclobutanrings verbunden sind, vorgeschlagen, das darin besteht, dass ein Alkylendiamintetraessigsaurederivat der Formel:
R1 R2
I I ^CH9.COOH 'H-CH.CH-Brf 2
,.COOH
worin H und R die o.a. Bedeutungen haben, mit einem Urethan der Formelι ·
r'o.co.hbl
worin R* ein ithyl- pder n-Propy!radikal darstellt, auf eine Temperatur τοη mindestens 14O°C erwärmt wird.
Das Verfahren wird zveckaässiij in Abwesenheit von einem Lösungsmittel durchgeführt werden. Gewünschtenfalls kann dodoch ein inertes Verdünnunge- oder Löaungsmittel, z.B. ein haiοgenierter aromatischer Kohlenwasserstoff, beispielsweise 1,2,4-Trichlorbenzol, verwendet werden. Das Verfahren wird vorzugsweise bei einer Temperatur von 140 bis 180°C durchgeführt, wobei das Reaktionsgemisch so lange auf dieser Temperatur gehalten wird, bis die Menge an Produkt eis Maximum erreicht, s.B. nach 2 bis 12 Stunden. Das Produkt wird zweckmässig dadurch vom Reaktionsgemißch getrennt, dass das Gemisch mit einem Lösungsmittel gewaschen wird, in dem etwaiges überschüssiges Urethan gelost wird und in dem das gewünschte Produkt nicht wesentlich löslieh ist, worauf das feste Produkt mit einem verdünnten wässerigen Alkali ■ gewaschen wird, um etwa vorhandenes saures Haterial zu entfernen.
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BAD ORIGINAL
Ein bevorzugtes Verfahren nach der Erfindung ist ein Verfahren fcur Herstellung von 1,2-Di-0t5~dioxopiperazin-1-yl)propant das darin besteht, dass 1,2-Diaminopropan~N,3i,N',H*-tetraessigsaure nit n-Propylcarbamat oder vorzugsweise Äthylearbamat auf eine Temperatur von 140 bis 180°0 erhitzt wird.
Dieses Verfahren kann in Abwesenheit von einem Lösungsmittel durchgeführt werden· Gewunschtenfalle kann jedoch ein Lösungen mittel, s.B* ein halogenisierter aromatischer Kohlenwasserstoff wie 1,2,4-Trichlorbenzol, verwendet werden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von Auefuhrungsbeiqpielen rein beispielsweise naher erläutert.
Beispiel 1
Eine Mischung aus 10 g 1,2-Diaeinopropan-H,H,H'.H*-tetraessigsaure und 40 g £thylcarbamat wird unter Rühren 6 Stunden unter Suckfluss erhitzt, wobei das entwickelte Äthanol durch den Kondensator entweichen darf. Das Beaktionsgemisch wird abgekühlt und 100 ml wasser werden dem Gemisch zugegeben, um das A*thylearbamat zu losen. Das unlösliche Produkt wird abgefiltert und 15 Minuten mit 200 ml Wasser mit 7 ml von konzentriertem wässerigem Ammoniak angerührt. Das Gemisch wird gefiltert, und das feste Produkt wird mit Wasser gewaschen und. aus Dioxan umkristallisiert· Somit erhält man 1,2-Pi-(3,5-dioxopiperaxin-1-yl)propan als einen weissen Feststoff, Smp. 233-234°C» Wenn dieses Material mit einem Massenspektrometer AEI MS9 untersucht wird, so ist kein Peak für «/β 2$4 zn sehen,
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8AD
während dieselbe Verbindung, die nach dem Verfahren gemäss der britischen Patentschrift 978 724 dargestellt wurde, ein Peak für ia/e 254 zeigt, das eine Hohe besitzt, die 10-20% der Hohe des Peaks m/e 268, das dem Molekular!on entspricht, ist.
Beispiel 2
Eine Mischung aus 10 g Ithylendiamintetra-essigsäure und 20 g Xthylcarbamat wird unter Kühren 6 Stunden auf 175-180°C erhitzt, wobei Äthanol und Wasser abdestillleren dürfen. Das abgekühlte Beaktionsgemiseh wird mit 50 bis 60 ml Wasser behandelt, und das feste Produkt wird abgefiltert, mit Wasser gewaschen und aus Dimethylformamid uakristallisiert. Somit erhält man 1,2-Di-(3,5-dioxopiperazin~1-yl)äthan, Smp.292-293°C (mit Zerfall).
Beis-oiel 3
Das Verfahren gemäss Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Abweichung, dass anstatt 40 g Xthylcarbamat 40 g n-Propylcarbamat verwendet werden. Somit erhalt man 1,2-Di-(3,5-dioxopiperaain-1-y}.)propan, Smp.232-234°C.
Beispiel 4
Sine Mischung aus 5 g 1,2~Diaminopropan-N,ii,N',IT'-tetraessigsäure, 20 g A*thylcarbamat und 60 ml 1,2,4-Trichlorbensol wird unter Rühren 6 Stunden in einem Ölbad mit 200 bis 2100C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch gefiltert, und der Feststoff wird mit Äthanol (50 ml) gewaschen und dann 15 Hinuten mit 50 ml von 50%-igem wässerigem Ammoniak angerührt. Der nicht gelöste Feststoff wird abgefiltert und aus Dioxan
009808/ 1772 - 6 - ■
BAD ORIGINAl
umkristallisiert. Somit erhalt «an 1,2-Di-(3,5-dioxopip«razin-1-yl)propanv 8mp. 253-23*°0, das nit dem Produkt gemäss Beispiel 1 identisch ist.
009808/1772

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Terfahren zur Herstellung eines Di-(3,5-dioxopiperazin-1-yl)· alkanderiTats mit der formeis
    CO.CH- B1 B2 CHp.CO BV e-CH.CH-1" HH
    worin B1 und B2, die einander gleich oder voneinander ver-
    * schieden sein können, jeweils ein Vasserstoffatom oder ein Hetnylradikal darstellen« oder worin E1 und B niteinander unter Bildung eines Cyclobutunri ngs verbunden sind, daduroh gekennzeichnet, dass ein Hkylendi«mintetra~eeaigeiurederirat
    der Tomels * * '
    H1 H2 I I ^CH0.COOH
    BOOC .GB^ NJHg.COOH
    worin R und Br die o.a. Bedeutungen haben, mit einem Urethan der Foxmels
    worin H^ ein Xthyl- oder n*£rop7lradikal darstellt« auf eine Xemperatur τοη mindestens 140*0 erhitzt wird.
    2· Verfahren nach Anapricb. 1, daduroh gekennzeichnet, dass die Beaktionstemperatur 140 bis i80eC betragt.
    3· Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es in Gegenwart τοη einem halogenisierten aromatischen Kohlenwasserstoff als Terdunnungs- oder Loeungsaiittel durchgeführt-
    003808/1772 " 8 "
    SAD ORIGINAU
    4. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass als halogenieierter Kohlenwasserstoff 1,294-£riehlorbenzol verwendet wird·
    5· Verfahren zur Herstellung von 1,2-Di-(J«
    propan, dadurch gekennzeichnet, dass 1,2-Diaiiinopropan-]I,]f,B',H'-· tetra-essigsaure Bit Xthyl- oder n~Propylcarbamat auf eine Teeperatiir von. 140 bis 18O0C erhitzt wird.
    6· Verfahren nach inepruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass es in Gegenwart von einen halogenisierten aromatischen Kohlenwasserstoff als Terdunnungs- oder Lösungsmittel durchgeführt wird.
    7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als
    halogenisierter Kohlenwasserstoff 1,2,4-frichlorbenzol ' verwendet wird.
    009808/17 7 2
DE1941564A 1968-08-15 1969-08-14 Verfahren zur Herstellung von Di-(3,5-dioxopiperazin-1 -yl)alkanderivaten Expired DE1941564C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1941564A1 true DE1941564A1 (de) 1970-02-19
DE1941564B2 DE1941564B2 (de) 1978-04-13
DE1941564C3 DE1941564C3 (de) 1979-01-11

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AT (1) AT291266B (de)
CH (1) CH516567A (de)
DE (1) DE1941564C3 (de)
DK (1) DK129524B (de)
FR (1) FR2017165A1 (de)
GB (1) GB1236947A (de)
NL (1) NL163783C (de)
SE (1) SE355020B (de)
ZA (1) ZA694629B (de)

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NL163783C (nl) 1980-10-15
CH516567A (de) 1971-12-15
DK129524C (de) 1975-03-17
AT291266B (de) 1971-07-12
ZA694629B (en) 1971-02-24
FR2017165A1 (de) 1970-05-22
NL163783B (nl) 1980-05-16
NL6912099A (de) 1970-02-17
DE1941564C3 (de) 1979-01-11
GB1236947A (en) 1971-06-23
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