DE1941168C3 - Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl - Google Patents
Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dglInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
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- B60B27/02—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
- B60B27/023—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge
od. dgl., bei dem die Radfelge über Speichen mit einem Radinnenteii zu einem Radkörper verbunden
ist, wobei der Radinnenteil zur Aufnahme der
Nabe zentral durchbrochene Scheiben aufweist, welche die Nabenhülse beidseitig über Mitnahmeprofile,
die mit radialen Profilflanschen an der Nabenhulse zusammenwirken, drehfest umschließen.
Es ist bereits ein Speichenrad für Fahrräder bekannt (USA.-Patentschrift 2 994 560), bei dem in
einer mit den Speichen verbundenen zentralen Rohrhülse eine vollständige Antriebsnabe angeordnet ist.
Die drehfeste Mitnahme des aus der Rohrhülse, den Speichen und der Felge bestehenden Radkörpers erfolgt
über an der Nabenhulse vorgesehene Flansch-
ringe mit einer Vieleck-Außenkontur, die in der mil
einem entsprechenden Vieleckquerschnitt versehenen Rohrhülse aufgenommen sind. Zur axialen Sicherung
der eingeschobenen Nabenhülse in der Rohrhulsc sind beiderse ts Scheiben mit einem dem Rohrhülsenquerschnitt
aigepaßten Mitteldurchbruch, der außerdem
eec:nübfliegende radiale Lappen aufweist, vor-Shen
Die* Etlichen Scheiben werden auf die
kohSse gesteckt, wobei die radialen Lappen als einem Speichenrad mit eingesetzt
Anschlag dienen, und durch Hochbiegen von an der «, Nabe mit einer beiderseitige P™filflansche
Rohrhülse vorgesehenen axialen Lappen gehalten. senden Nabenhülse, die über ^ltnahmePr°fi
Zugleich wird 'dabei jede der Scheiben mit einem ren Flanschen mit den die Nabe
Flanschring, *n dem die Speichen jeweils einer Rad- flanschen eines Radinnenteiles
k^erseite^iden, über abgebogene Randteile der P«tf!flansche an der ^^
Scheibe fest verbunden. Bei dieser bekannten Ausge- i5 verteilt und einander
staltung ein., Speichenrades mi, eingesetzter Nabe weisen, in weiche '^
ist für den Bauaufwand und die Montage ungünstig.
JaR eine ve.hältnismäßig gn.Uc Anzahl von Baute,-
JaR eine ve.hältnismäßig gn.Uc Anzahl von Baute,-
.,., «».;«, ·μ zur drehfesten Mitnahme und axialen eingreifen, wobei m
H il.crung d,:r in die Rohrhülse des Radkörpers em- 20 benhulse zusätzliche, den rafl e"
schobenen Nabe. Weiterhin ,st dabe, besonders un- Radflanschen angepaßtenutarhe
Einstig, daß die einmal eingesetzte Nabe nicht ohne Üb d Rdflanstn« in
'\w.teres mehr aus der Rohrhülse herausnehmbar ist,
uwa zur Instandsetzung oder auch zum Austausch Für den
uwa zur Instandsetzung oder auch zum Austausch Für den
der Nabe. Ein Herausnehmen der Nabe ist nur dann a5 Nabe ist es guns ,g daß d.>
möglich, wenn die vorerwähnten Lappen an der satze derjrof ^ ™ an
Rohrhülse zurückgebogen werden. Be1 einem erneu-,en
Einsetzen der Nabe ist deren axiale Festlegung
und justierung mittels der erneut umzubiegenden ausgeb
ljppen jedoch nicht mehr ges.chert, da Anrisse in 3„ Stirnseiten ebene Flachen d^Umbugstellen dieser Lappen befürchtet werden Montage^ Spe^nrades
und justierung mittels der erneut umzubiegenden ausgeb
ljppen jedoch nicht mehr ges.chert, da Anrisse in 3„ Stirnseiten ebene Flachen d^Umbugstellen dieser Lappen befürchtet werden Montage^ Spe^nrades
ausgestalteten Speichenrad darüber hinaus„
daß beim Einsetzen der Nabe m den kbukuip ^
ser vorgespannt und die Nabe zugieicn α e
setzt wird. Dabei ist es jederzeit mo0iicn, u
- auch wiederholt - « einf_ac^r.^f kuTzubauen
formen von Bauteilen des Radkörper* ■«"
und auch erneut einzusetzen. .
Im Rahmen der Erfindung hegt es auch.■ «»£
einem Speichenrad mit eingesetzter wllstan
Nb i i biderseitige P™filfla
^ des
^ ^flansche
η, U κ
^n ^nchtete h
m nansenen uι
Speichenrades in den
vorgesehene, radial 7
eingreifen, wobei m den
lih d
vorgesehene, radial 7
eingreifen, wobei m den
lih d
Radflanschen angepaßtenuj
Überschieben der Radflanstn«. in
vorgesehen sind. Radkörper mit der
Für den Zusammenbau ^Jf ^^ Fort.
d^h^ bzw. die
jrof ^ ™ an der ßohrung der
^" genCJ. V " sich bekannt - scharfkantig
sche - w,an *«**.. Ka nt den
wobci es für die
Radflansche ^
ausgebildet sine und an den
b Flh ™
b Flh ™
g^ p^
ι? Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, den
Aufbau und die Montage eines Speichenrades mit eingesetzter, vollständiger Nabe zu vereinfachen und 35 gebracht
sicherer zu machen, wobei eine wirtschaftliche Vor- tto
fcrtigung der bei dem Speichenrad zu verwendenden
Bauteile ermöglicht ,st und zugleich das Gew.chi des
Speichenrades klein gehalten werden kann.
'Gemäß der Erfindung besteht eine Lösung der
Aufgabe darin, daß die beiderseitigen Radflansche des Speichenrades ausschließlich den Rad.nnent«!
bilden und jeweils eine konzentrische Bohrung aufweisen zur unmittelbaren Aufnahme der Nabenhulsc
über deren beiderseitige Profilflansche und daß
diese letzteren am Umfang verteilt radial gerichtete
Fortsätze aufweisen, die »m zusammengebauten Zustand
des Speichenrades von F.inpragungen ubergnffen
werden, die ihrerseits in den im Einbauzustand unter axialer Vorspannung stehenden Radflanschen
iil id ekehrt vorgesehen
Speichenrad mit einer ^senden Nabenan
ihrem Umfang
hu e he,der die ^ro Fi iif,unj,cn. sowie
verteilt, einander arifc. ü , nach in.
^"^ der überZuschief^
vorgesehenen Fortsätzen angcbenden
^d^\^rg daß die nutartigen AusJu
p^nmanschen der Nabenhülse geücn
rgesehenen Einprägungen in
angebracht sind.
^ Radkörpers ,st es bedaB die
Flansche des Rad.n-
nenteiies
g n^ __ et ^
ugekehrten Randteilen
7'
J N^bc ocspannt wird, die dabei zugleich die
Nabc | l.nnentcUes auseinand,rspreiZt.
' l d i ines Gc
| nnentcU p
einfacnc Herstellung und ein geringes Gc-"^1
ddh zielen daß die
unter axialer Vorspannung s ^^n$SS
des Radinnenteiles einander zugekehrt vorgesehen am Rad^nt, f ^h für den Zusammenbau des
sind zur drehfesten Mitnahme und gleichzeitigen »es0^ 'ortc.m daß das Speichenrad
axialen Festlegung der Nabenhülse, wöbe, zumindest Speiche, radeτ ^J d zum lneingriffbringen
in einem Radflansch zusätzliche, den radialen Fort- durch dic ingesuJ^ sch(, mit den Einpragunsätzen
der Profilflansche der Nabenhülse angepaßte 55 der fortsatze: aer r ^ profi,f|anscnc ver.
radiale Erweiterungen der zentralen Bohrung /um ^"1J ^ id
axialen Durchschieben der Profilflansche an der Na-
benhülse in den Radkörper vorgesehen sind. Diese p7„ einfacnc Herstellg gg
Lösung hat unter anderem den Vorteil, daß das Spei- .J "^1 ßerdem dadurch erzielen, daß die
chenrad ein verhältnismäßig geringes Gewicht hm. 60 v, cht laut s c k Wi
weil nur wenige Bauteile zur Verwendung kommen. Hanscnc üt
Weiter wird die Montage vereinfacht, wobei der
Radkörper des Speichenrades unabhängig von der
gesondert einzusetzenden Nabe, die für sich verschie-
dene Ausgestaltungen haben kann, beispielsweise mit
oder ohne Bremse, mit Freilauf, m.t Getriebe oder
auch mit Fliehkraftschaltung, ausgestaltet werden
kann Schließlich wird mit dem erf.ndungsgemaß
ßerdem d
linnenteilcs<
in bekannter Weise, aus ^^^ ^ ^^ ^^ /entralcn Boh.
K1"k; , h die Nabenhülse unmittelbar eingerung,
'" weit
SLtl°D" . . mü„iich, daß die Flansche des Radini
e Schraubverbinilung mi, den mit
>££ s annten Speichen verbunden sind,
der-r·· H f„r dep Aufbau dcs Spe,chcn-
wciiermr
radkörpcrs günstig sein, wenn in bekannter Weise die
Radflansche jeweils aus zwei axial nebeneinander auf der Nabenhülse angeordneten ringförmigen Scheiben
bestehen, an welchen wechselseitig die zur Felge führenden Speichen einer Radflanschseite befestigt sind,
derart, daß die Speichen zwischen den getrennten Scheiben eingeschlossen sind, wobei die Speichen
wechselseitig an den beiden Scheiben eines jeden Flansches befestigt und durch Verdrehen und Festsetzen
jeweils einer der Scheiben gespannt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der zeichnereischen
Darstellung eines Fahrrad-Hinterrades als Ausführungsbeispiel eines Speichenrades näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäß gestaltetes Speichenrad
mit teilweise geschnittener Nabenhülse,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Radflansches zum Speichenrad gemäß F i g. 1,
F i g. 3 den Radflansch gemäß F i g. 2 mit angedeuteten Speichen in Ansicht,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Nabenhülse einzeln zum Speichenrad nach Fig.!. _
In Fig. 1 ist mit 1 die Nabenachse bezeichnet, die über nicht dargestellte Lagerteile eine Nabenhülse 2
trägt. An dem nicht näher bezeichneten Antreiber in- 2S
nerhalb der als Beispiel gezeigten Antriebsnabe ist ein Antriebs-Zahnkranz 3 angebracht. Die Nabenhülse 2
ist im Speichenrad in ringförmigen, in der Außenkontur einander gleichen Radflanschen 4 und 5 angeordnet,
welche ihrerseits mittels Speichen 6 mit einer Felge 7 verbunden sind. Die Nabenhülse 2
weist, wie F i g. 1 erkennen läßt, etwa an der Stelle der bisher üblichen Speichenflansche zwei Profiltlansche
8 auf, welche, wie insbesondere die F i g. 4 erkennen läßt, jeweils auf den Umfang verteilt, radial
gerichtete Fortsätze 9 haben. Diese Fortsätze liegen, wie insbesondere F i g. 1 zeigt, bei zusammengebautem
Speichenrad in entsprechend geformten Einprägungen 10, welche in den beiden Radflanschen 4
und 5, und zwar innenseitig, d. h. einander zugekehrt, vorgesehen sind.
Die Radflansche 4 bzw. 5 sind in F i g. 2 und 3 im einzelnen dargestellt. Wie F i g. 1 und 2 zeigen, sind
die Radflansche 4 bzw. 5 etwa tellerförmig geformt. Die abgebogenen Randteile sind im Speichenrad einander
zugekehrt angebracht und tragen die Speichen 6.
Die Radflansche 4 bzw. 5 weisen jeweils eine große, zentrale Bohrung 11 auf, in welcher die axial
eingeschobene Nabenhülse 2 der vollständigen Nabe aufgenommen wird. Die Nabenhülse 2 hat, wie bereits
erwähnt, an den Profilflanschen 8 auf den Umfang verteilt, mehrere radiale Fortsätze9 (Fig.4).
Entsprechend deren Anzahl weist der Radflansch 4 in seiner Bohrung 11 radiale Erweiterungen 12 auf,
die so bemessen sind, daß die Nabenhülse 2 mit den Fortsätzen 9 axial durch den Radflansch hindurch geschoben
werden kann, welcher seinerseits, wie auch der Flansch 5, über die Speichen 6 in bereits erwähnter
Weise mit der Felge 7 verbunden ist. Der andere Radflansch 5, ebenfalls in Ringform und, wie Radflansch
4, aus dünnem Werkstoff bestehend, ist in Größe und Außenform gleich diesem letzteren. Unterschiedlich
dabei ist nur. daß dieser Radflansch5 keine radialen Erweiterungen der Bohrung 11 aufweist,
es sind lediglich die einseitigen hinprägungen
10 zur Aufnahme der Fortsätze 9 nahe der Bohrung
11 vorhanden. Ils ist auch möglich, beispielsweise zur
Vereinfachung der Fertigung und Lagerhaltung, den Radflansch 5 wie den Flansch 4 auszubilden, so daß
dann für beide Flansche das gleiche Teil verwendet werden kann.
Wie weiter aus F i g. 1,2 und 3 ersichtlich, sind an
den Radflanschen 4 und 5 — im eingebautem Zustand jeweils innenseitig — Einprägungen 10 vorgesehen,
in welche die radialen Fortsätze 9 an den Profilflanschen 8 eingreifen. Diese Einprägungen, welche
gegenüber den Erweiterungen 12 versetzt sind, betragen etwa die halbe Wandstärke der Radflansche und
gehen vom Rand der zentralen Bohrung 11 aus. In der F i g. 2 sind diese Einprägungen ausgezogen gezeichnet,
während sie in F i g. 3 nur mit verdeckten Kanten dargestellt sind. Die Zahl und Form der Einprägungen
10 entsprechen derjenigen der radialen Fortsätze 9 an den Profilflanschen 8 der Nabenhüise2.
Diese Fortsätze 9 sind scharfkantig und haben an den in den Einprägungen 10 zur Anlage kommenden
Stirnseiten ebene Flächen. Damit wird erreicht, daß die Fortsätze 9 in den Einprägungen 10 drehfest anliegen
können.
Es ist jedoch ebenso gut möglich, für die Fortsätze und entsprechend für die Einprägungen eine abgewandelte
Form zu wählen, beispielsweise mit außen abgerundeter Kontur, wobei in jedem Fall aber die
zur Anlage gelangenden Stirnflächen scharfkantig und eben ausgebildet sind.
Die bei Montage des Speichenrades gemäß der Erfindung zwischen die Radflanschen 4 und 5 eingeschobene
Nabenhülse 2 wird gegenüber den Flanschen verdreht, zugleich werden die Radflanschen
selbst axial auseinandergezogen, so daß die Nabenhülse beidseitig mit den Fortsätzen 9 in die Einprägungen
10 der Radflansche 4 bzw. 5 zu liegen kommt (Fig. 1). Auf diese Weise wird zum einen das Speichenrad
über die Radflansche gespannt und dieses dadurch versteift, und zum anderen wird die eingeschobene
Nabenhülse 2 bzw. die Nabe als Ganzes gegen Drehung und axiale Verschiebung innerhalb des
Speichenrades erfindungsgemäß festgelegt.
Es ist aber in Weiterbildung der Erfindung auch möglich, die radialen Fortsätze nicht an den Profilflanschen
der Nabenhülse, sondern an den Radflanschen, und zwar als radial in die zentrale Bohrung
hineinragende Fortsätze vorzusehen. Dementsprechend sind die Einprägungen, in welche die Fortsätze
bei zusammengebautem Speichenrad eingreifen, ar Zahl" und Form den letzteren gleich, in den Profilflanschen
an der Nabenhülse vorgesehen. In diesem Fall sind die Einprägungen jedoch jeweils axial
außen an den Profilflanschen angebracht, und die Erweiterungen, welche ein Überschieben der Radflansche
über die Nabenhülse bzw. ein Einschieben derselben ermöglichen, sind als nutartige Einschnitte
in beiden Profilflanschen an der Nabenhülse vorgesehen. Auch bei dieser Ausgestaltung eines Speichenrades
sind, wie bei den vorhergehend beschriebener Beispiel, bei beiden Radflanschen bzw. Profilflanschen
die Einprägungen bzw. radialen Fortsätze zueinander fluchtend vorgesehen.
Die Speichen können bei den beschriebenen Beispielen an den Radflanschen mittels einer Metallschmelzflußverbindung,
d. h. Schweißen oder Hartlöten, wie dargestellt einseitig oder auch wechselseitig
befestigt sein und ebenso mit der Felge 7 verbunder sein. Hs ist aber auch möglich, die Verbindung mi
7,-rar,
(ο
der Felge durch Spannnippel oder angestauchte Köpfe an den Speichen zu bewirken. In solch einem
Fall isi es dann besonders gut möglich, eine Felge aus Leichtmetall zu verwenden. Die Speichen können
dabei radial oder auch gekreuzt verlaufend angebracht sein.
Um nun im Fall des Bruches einer an den Radflanschen
angeschweißten Speiche dennoch das Speichenrad weiterbenützen zu können, ist es denkbar,
in den Radflanschen nahe der jeweiligen Schwcißbefestigungsstelle der Speiche eine kleine
Bohrung vorzusehen, um gegebenenfalls eine handelsübliche und mit Schraubnippel versehene Speiche
einsetzen zu können.
Weiterhin ist es denkbar, die Speichen 6 in den Radflanschen 4 und S durch Einschrauben zu befestigen.
Ferner können die Radflansche mit radialen Schlitzen verschen sein, in denen die Speichenenden
befestigt sind. Es ist auch noch möglich, die Radflan-
sehen mit eingeprägten Sicken zur Aufnahme der Enden
der Speichen zu versehen. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, jedem der beiden Radflansche aus
jeweils zwei axial nebeneinander angeordneten ringförmigen Scheiben bestehen zu lassen. Die Speichenenden
können dabei jeweils zwischen den Scheiben eingeschlossen und in bereits beschriebener Weise
befestigt sein. Die in der vorbeschriebenen Weise angebrachten Speichen können dabei wechselseitig an
ίο den beiden Scheiben eines jeden Radflansches befestigt
sein. Das Spannen der Speichen kann dabei in der Weise erfolgen, daß die beiden Scheiben eines jeden
Radflanschcs gegeneinander verdreht und in dieser Stellung durch Verbiegen einiger der Fortsätze
festgesetzt werden.
Ebenso ist es bei ungeteilten Radflanschen selbstverständlich auch möglich, die Speichen in bekannter
Weise gekreuzt anzubringen und an der Felge zu befestigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge od. dgl., bei dem die
Radfelge über Speichen mit einem Radinnenteii zu einem Radkörper verbunden ist, wobei der
Radinnenteil zur Aufnahme der Nabe zentral durchbrochene Scheiben aufweist, weiche die Nabenhülse
beidseitig über Mitnahmeprofile, die mit radialen Profilflanschen an der Nabenhülse zusammenwirken,
drehfest umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Radflansche (4,5) ausschließlich den Radinnenteii
bilden und jeweils eine konzt ntrische
Bohrung (11) aufweisen zur unmittelbaren Au.rnähme
der Nabenhülse (2) über deren beiderseitige Profilflansche (C), und daß diese letzteren am
Umfang verteilt radial gerichtete Fortsätze (9) aufweisen, die im zusammengebauten Zustand
ck> Speichenrades von Einprägungen (10) übi-ι- au
griffen werden, die ihrerseits in den im Einbauzustand unter axialer Vorspannung stehenden Radflanschen
(4, 5) des Radinnenteiles einander zugekehrt vorgesehen sind zur drehfesten Mitnahme
und gleichzeitigen axialen Festlegung der Nabenhülse (2). wobei zumindest in einem Radflansch
(4) zusätzliche, den radiuicn Fortsätzen (9) der
Profilflansche (8) der Nabenhülse (2) angepaßte radiale Erweiterungen (12) der zentralen Bohrung
(11) zum axialen Durchschieben der Profilflansche (8) an der Nabenhülse (2) in den Radkörper
vorgesehen sind.
2. Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe mit einer beiderseitige Profilflansche aufweisenden
Nabenhülse, die über Mitnahmeprofile an ihren Flanschen mit den die Nabe aufnehmenden
Radflanschen eines Radinnenteiles verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilflansche
(8) an der Nabenhülse (2) an ihrem Umfang verteilt und einander abgekehrt Einprägungen
aufweisen, in weiche im zusammengebauten Zustand des Speichenrades in den Bohrungen der
Radflansche (4,5) vorgesehene — für sich bekannte — radial nach innen gerichtete Fortsätze
eingreifen, wobei in den Profilflanschen an der Nabenhülse (2) zusätzliche, den radialen Fortsätzen
in den Radflanschen angepaßte, nutartige Ausschnitte zum Überschieben der Radflansche
in axialer Richtung vorgesehen sind.
3. Speichenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radial gerichteten
Fortsätze (9) der Profilflansche (8) an der Nabenhülse (2) bzw. der Fortsätze in den Bohrungen
der Radflansche — wie an sich bekannt — scharfkantig ausgebildet sind und an den axial
außenliegenden Stirnseiten ebene Flächen aufweisen.
4. Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die radialen Erweiterungen (12) der Bohrung (11) in dem Radflansch (4) gegenüber
den einseitig vorgesehenen Einprägungen (10) in diesem Radflansch versetzt angebracht
sind.
5. Speichenrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nutartigen Ausschnitte in
den Profilflanschen der Nabenhülse (2) gegenüber den einseitig vorgesehenen Einprägungen in
diesen Profilflanschcn versetzt angebracht sind.
6 Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (4, a)
des Radinnenteiles in an sich bekannter Weise etwa tellerförmig ausgebüdet und mit einander
zugekehrten Randteilen am Radmnenteil angebracht sind. .
7 Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Speichenrad durch die eingeschobene und zum Ineingriffbnneen
der Fortsätze (9) der Profilflansche (8) mit den Einprägungen (10) der Radflansche (4,5)
bzw der Fortsätze in den Bohrungen der Radflansche mit den Einprägungen der Nabenhulsen-Profilnansche
verdrehte Nabenhulse (2) gespannt wild, die dabei zugleich die Flansche
(4,5) des Radinnenteiles auseinanderspreizt.
8. Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (4,5)
des Radinnenteiles in bekannter Weise aus Ringen bestehen mit jeweils einer großen, zentralen
Bohrung (11). in welche die Nabenhülse (2) unmittelbar eingeschoben ist.
9. Speichenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche des Radinnenteiles
mit den mit der Felge (7) verspannten Speichen (6) über eine Schraubverbindung in
Verbindung stehen
K). Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radflansche eingeprägte
Sicken zur Aufnahme der anzuschweißenden Enden der Speichen aufweisen.
11. Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in bekannter Weise die Radflansche des Radinnenteiles jeweils aus zwei axial
nebeneinander auf der Nabenhülse (2) angeordneten ringförmigen Scheiben bestehen, an welchen
wechselseitig die zur Felge (7) führenden Speichen (6) einer Radflanschseite befestigt sind,
derart, daß die Speichen (6) zwischen den getrennten Scheiben eingeschlossen sind.
12. Speichenrad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (6) wechselseitig
an den beiden Scheiben eines jeden Radflansches befestigt und durch Verdrehen und Festsetzen
jeweils einer der benachbarten Scheiben gespannt sind.
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