[go: up one dir, main page]

DE1941168C3 - Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl - Google Patents

Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl

Info

Publication number
DE1941168C3
DE1941168C3 DE19691941168 DE1941168A DE1941168C3 DE 1941168 C3 DE1941168 C3 DE 1941168C3 DE 19691941168 DE19691941168 DE 19691941168 DE 1941168 A DE1941168 A DE 1941168A DE 1941168 C3 DE1941168 C3 DE 1941168C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
flanges
hub
spoked
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691941168
Other languages
English (en)
Other versions
DE1941168B2 (de
DE1941168A1 (de
Inventor
Herbert 8721 Dittelbrunn Buechner
Max 8720 Schweinfurt Kimpflinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Priority to DE19691941168 priority Critical patent/DE1941168C3/de
Priority to NL7010799A priority patent/NL7010799A/xx
Priority to GB3692770A priority patent/GB1294554A/en
Priority to FR7030378A priority patent/FR2058257B1/fr
Publication of DE1941168A1 publication Critical patent/DE1941168A1/de
Publication of DE1941168B2 publication Critical patent/DE1941168B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1941168C3 publication Critical patent/DE1941168C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B27/00Hubs
    • B60B27/02Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
    • B60B27/023Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof
    • B60B1/003Spoked wheels; Spokes thereof specially adapted for bicycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge od. dgl., bei dem die Radfelge über Speichen mit einem Radinnenteii zu einem Radkörper verbunden ist, wobei der Radinnenteil zur Aufnahme der Nabe zentral durchbrochene Scheiben aufweist, welche die Nabenhülse beidseitig über Mitnahmeprofile, die mit radialen Profilflanschen an der Nabenhulse zusammenwirken, drehfest umschließen.
Es ist bereits ein Speichenrad für Fahrräder bekannt (USA.-Patentschrift 2 994 560), bei dem in einer mit den Speichen verbundenen zentralen Rohrhülse eine vollständige Antriebsnabe angeordnet ist. Die drehfeste Mitnahme des aus der Rohrhülse, den Speichen und der Felge bestehenden Radkörpers erfolgt über an der Nabenhulse vorgesehene Flansch-
ringe mit einer Vieleck-Außenkontur, die in der mil einem entsprechenden Vieleckquerschnitt versehenen Rohrhülse aufgenommen sind. Zur axialen Sicherung der eingeschobenen Nabenhülse in der Rohrhulsc sind beiderse ts Scheiben mit einem dem Rohrhülsenquerschnitt aigepaßten Mitteldurchbruch, der außerdem eec:nübfliegende radiale Lappen aufweist, vor-Shen Die* Etlichen Scheiben werden auf die
kohSse gesteckt, wobei die radialen Lappen als einem Speichenrad mit eingesetzt Anschlag dienen, und durch Hochbiegen von an der «, Nabe mit einer beiderseitige P™filflansche Rohrhülse vorgesehenen axialen Lappen gehalten. senden Nabenhülse, die über ^ltnahmePr°fi Zugleich wird 'dabei jede der Scheiben mit einem ren Flanschen mit den die Nabe Flanschring, *n dem die Speichen jeweils einer Rad- flanschen eines Radinnenteiles k^erseite^iden, über abgebogene Randteile der P«tf!flansche an der ^^ Scheibe fest verbunden. Bei dieser bekannten Ausge- i5 verteilt und einander staltung ein., Speichenrades mi, eingesetzter Nabe weisen, in weiche '^ ist für den Bauaufwand und die Montage ungünstig.
JaR eine ve.hältnismäßig gn.Uc Anzahl von Baute,-
.,., «».;«, ·μ zur drehfesten Mitnahme und axialen eingreifen, wobei m H il.crung d,:r in die Rohrhülse des Radkörpers em- 20 benhulse zusätzliche, den rafl e" schobenen Nabe. Weiterhin ,st dabe, besonders un- Radflanschen angepaßtenutarhe Einstig, daß die einmal eingesetzte Nabe nicht ohne Üb d Rdflanstn« in '\w.teres mehr aus der Rohrhülse herausnehmbar ist,
uwa zur Instandsetzung oder auch zum Austausch Für den
der Nabe. Ein Herausnehmen der Nabe ist nur dann a5 Nabe ist es guns ,g daß d.> möglich, wenn die vorerwähnten Lappen an der satze derjrof ^ ™ an Rohrhülse zurückgebogen werden. Be1 einem erneu-,en Einsetzen der Nabe ist deren axiale Festlegung
und justierung mittels der erneut umzubiegenden ausgeb
ljppen jedoch nicht mehr ges.chert, da Anrisse in 3„ Stirnseiten ebene Flachen d^Umbugstellen dieser Lappen befürchtet werden Montage^ Spe^nrades
ausgestalteten Speichenrad darüber hinaus„ daß beim Einsetzen der Nabe m den kbukuip ^ ser vorgespannt und die Nabe zugieicn α e
setzt wird. Dabei ist es jederzeit mo0iicn, u
- auch wiederholt - « einf_ac^r.^f kuTzubauen formen von Bauteilen des Radkörper* ■«" und auch erneut einzusetzen. .
Im Rahmen der Erfindung hegt es auch.■ «»£ einem Speichenrad mit eingesetzter wllstan Nb i i biderseitige P™filfla
^ des
^ ^flansche η, U κ
^n ^nchtete h m nansenen uι
Speichenrades in den
vorgesehene, radial 7
eingreifen, wobei m den
lih d
Radflanschen angepaßtenuj Überschieben der Radflanstn«. in
vorgesehen sind. Radkörper mit der
Für den Zusammenbau ^Jf ^^ Fort. d^h^ bzw. die jrof ^ ™ an der ßohrung der
^" genCJ. V " sich bekannt - scharfkantig sche - w,an *«**.. Ka nt den
wobci es für die
Radflansche ^
ausgebildet sine und an den
b Flh
g^ p^
ι? Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau und die Montage eines Speichenrades mit eingesetzter, vollständiger Nabe zu vereinfachen und 35 gebracht sicherer zu machen, wobei eine wirtschaftliche Vor- tto
fcrtigung der bei dem Speichenrad zu verwendenden Bauteile ermöglicht ,st und zugleich das Gew.chi des Speichenrades klein gehalten werden kann.
'Gemäß der Erfindung besteht eine Lösung der Aufgabe darin, daß die beiderseitigen Radflansche des Speichenrades ausschließlich den Rad.nnent«! bilden und jeweils eine konzentrische Bohrung aufweisen zur unmittelbaren Aufnahme der Nabenhulsc über deren beiderseitige Profilflansche und daß diese letzteren am Umfang verteilt radial gerichtete Fortsätze aufweisen, die »m zusammengebauten Zustand des Speichenrades von F.inpragungen ubergnffen werden, die ihrerseits in den im Einbauzustand unter axialer Vorspannung stehenden Radflanschen iil id ekehrt vorgesehen
Speichenrad mit einer ^senden Nabenan ihrem Umfang
hu e he,der die ^ro Fi iif,unj,cn. sowie
verteilt, einander arifc. ü , nach in.
^"^ der überZuschief^ vorgesehenen Fortsätzen angcbenden ^d^\^rg daß die nutartigen AusJu p^nmanschen der Nabenhülse geücn rgesehenen Einprägungen in angebracht sind.
^ Radkörpers ,st es bedaB die Flansche des Rad.n-
nenteiies
g n^ __ et ^
ugekehrten Randteilen
7'
J N^bc ocspannt wird, die dabei zugleich die Nabc | l.nnentcUes auseinand,rspreiZt.
' l d i ines Gc
| nnentcU p
einfacnc Herstellung und ein geringes Gc-"^1 ddh zielen daß die
unter axialer Vorspannung s ^^n$SS
des Radinnenteiles einander zugekehrt vorgesehen am Rad^nt, f ^h für den Zusammenbau des sind zur drehfesten Mitnahme und gleichzeitigen »es0^ 'ortc.m daß das Speichenrad
axialen Festlegung der Nabenhülse, wöbe, zumindest Speiche, radeτ ^J d zum lneingriffbringen
in einem Radflansch zusätzliche, den radialen Fort- durch dic ingesuJ^ sch(, mit den Einpragunsätzen der Profilflansche der Nabenhülse angepaßte 55 der fortsatze: aer r ^ profi,f|anscnc ver.
radiale Erweiterungen der zentralen Bohrung /um ^"1J ^ id
axialen Durchschieben der Profilflansche an der Na-
benhülse in den Radkörper vorgesehen sind. Diese p7„ einfacnc Herstellg gg
Lösung hat unter anderem den Vorteil, daß das Spei- .J "^1 ßerdem dadurch erzielen, daß die
chenrad ein verhältnismäßig geringes Gewicht hm. 60 v, cht laut s c k Wi
weil nur wenige Bauteile zur Verwendung kommen. Hanscnc üt
Weiter wird die Montage vereinfacht, wobei der
Radkörper des Speichenrades unabhängig von der
gesondert einzusetzenden Nabe, die für sich verschie-
dene Ausgestaltungen haben kann, beispielsweise mit
oder ohne Bremse, mit Freilauf, m.t Getriebe oder
auch mit Fliehkraftschaltung, ausgestaltet werden
kann Schließlich wird mit dem erf.ndungsgemaß
ßerdem d
linnenteilcs< in bekannter Weise, aus ^^^ ^ ^^ ^^ /entralcn Boh.
K1"k; , h die Nabenhülse unmittelbar eingerung, '" weit
SLtl°D" . . „iich, daß die Flansche des Radini e Schraubverbinilung mi, den mit
>££ s annten Speichen verbunden sind, der-r·· H fr dep Aufbau dcs Spe,chcn-
wciiermr
radkörpcrs günstig sein, wenn in bekannter Weise die Radflansche jeweils aus zwei axial nebeneinander auf der Nabenhülse angeordneten ringförmigen Scheiben bestehen, an welchen wechselseitig die zur Felge führenden Speichen einer Radflanschseite befestigt sind, derart, daß die Speichen zwischen den getrennten Scheiben eingeschlossen sind, wobei die Speichen wechselseitig an den beiden Scheiben eines jeden Flansches befestigt und durch Verdrehen und Festsetzen jeweils einer der Scheiben gespannt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der zeichnereischen Darstellung eines Fahrrad-Hinterrades als Ausführungsbeispiel eines Speichenrades näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäß gestaltetes Speichenrad mit teilweise geschnittener Nabenhülse,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Radflansches zum Speichenrad gemäß F i g. 1,
F i g. 3 den Radflansch gemäß F i g. 2 mit angedeuteten Speichen in Ansicht,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Nabenhülse einzeln zum Speichenrad nach Fig.!. _
In Fig. 1 ist mit 1 die Nabenachse bezeichnet, die über nicht dargestellte Lagerteile eine Nabenhülse 2 trägt. An dem nicht näher bezeichneten Antreiber in- 2S nerhalb der als Beispiel gezeigten Antriebsnabe ist ein Antriebs-Zahnkranz 3 angebracht. Die Nabenhülse 2 ist im Speichenrad in ringförmigen, in der Außenkontur einander gleichen Radflanschen 4 und 5 angeordnet, welche ihrerseits mittels Speichen 6 mit einer Felge 7 verbunden sind. Die Nabenhülse 2 weist, wie F i g. 1 erkennen läßt, etwa an der Stelle der bisher üblichen Speichenflansche zwei Profiltlansche 8 auf, welche, wie insbesondere die F i g. 4 erkennen läßt, jeweils auf den Umfang verteilt, radial gerichtete Fortsätze 9 haben. Diese Fortsätze liegen, wie insbesondere F i g. 1 zeigt, bei zusammengebautem Speichenrad in entsprechend geformten Einprägungen 10, welche in den beiden Radflanschen 4 und 5, und zwar innenseitig, d. h. einander zugekehrt, vorgesehen sind.
Die Radflansche 4 bzw. 5 sind in F i g. 2 und 3 im einzelnen dargestellt. Wie F i g. 1 und 2 zeigen, sind die Radflansche 4 bzw. 5 etwa tellerförmig geformt. Die abgebogenen Randteile sind im Speichenrad einander zugekehrt angebracht und tragen die Speichen 6.
Die Radflansche 4 bzw. 5 weisen jeweils eine große, zentrale Bohrung 11 auf, in welcher die axial eingeschobene Nabenhülse 2 der vollständigen Nabe aufgenommen wird. Die Nabenhülse 2 hat, wie bereits erwähnt, an den Profilflanschen 8 auf den Umfang verteilt, mehrere radiale Fortsätze9 (Fig.4). Entsprechend deren Anzahl weist der Radflansch 4 in seiner Bohrung 11 radiale Erweiterungen 12 auf, die so bemessen sind, daß die Nabenhülse 2 mit den Fortsätzen 9 axial durch den Radflansch hindurch geschoben werden kann, welcher seinerseits, wie auch der Flansch 5, über die Speichen 6 in bereits erwähnter Weise mit der Felge 7 verbunden ist. Der andere Radflansch 5, ebenfalls in Ringform und, wie Radflansch 4, aus dünnem Werkstoff bestehend, ist in Größe und Außenform gleich diesem letzteren. Unterschiedlich dabei ist nur. daß dieser Radflansch5 keine radialen Erweiterungen der Bohrung 11 aufweist, es sind lediglich die einseitigen hinprägungen
10 zur Aufnahme der Fortsätze 9 nahe der Bohrung
11 vorhanden. Ils ist auch möglich, beispielsweise zur
Vereinfachung der Fertigung und Lagerhaltung, den Radflansch 5 wie den Flansch 4 auszubilden, so daß dann für beide Flansche das gleiche Teil verwendet werden kann.
Wie weiter aus F i g. 1,2 und 3 ersichtlich, sind an den Radflanschen 4 und 5 — im eingebautem Zustand jeweils innenseitig — Einprägungen 10 vorgesehen, in welche die radialen Fortsätze 9 an den Profilflanschen 8 eingreifen. Diese Einprägungen, welche gegenüber den Erweiterungen 12 versetzt sind, betragen etwa die halbe Wandstärke der Radflansche und gehen vom Rand der zentralen Bohrung 11 aus. In der F i g. 2 sind diese Einprägungen ausgezogen gezeichnet, während sie in F i g. 3 nur mit verdeckten Kanten dargestellt sind. Die Zahl und Form der Einprägungen 10 entsprechen derjenigen der radialen Fortsätze 9 an den Profilflanschen 8 der Nabenhüise2.
Diese Fortsätze 9 sind scharfkantig und haben an den in den Einprägungen 10 zur Anlage kommenden Stirnseiten ebene Flächen. Damit wird erreicht, daß die Fortsätze 9 in den Einprägungen 10 drehfest anliegen können.
Es ist jedoch ebenso gut möglich, für die Fortsätze und entsprechend für die Einprägungen eine abgewandelte Form zu wählen, beispielsweise mit außen abgerundeter Kontur, wobei in jedem Fall aber die zur Anlage gelangenden Stirnflächen scharfkantig und eben ausgebildet sind.
Die bei Montage des Speichenrades gemäß der Erfindung zwischen die Radflanschen 4 und 5 eingeschobene Nabenhülse 2 wird gegenüber den Flanschen verdreht, zugleich werden die Radflanschen selbst axial auseinandergezogen, so daß die Nabenhülse beidseitig mit den Fortsätzen 9 in die Einprägungen 10 der Radflansche 4 bzw. 5 zu liegen kommt (Fig. 1). Auf diese Weise wird zum einen das Speichenrad über die Radflansche gespannt und dieses dadurch versteift, und zum anderen wird die eingeschobene Nabenhülse 2 bzw. die Nabe als Ganzes gegen Drehung und axiale Verschiebung innerhalb des Speichenrades erfindungsgemäß festgelegt.
Es ist aber in Weiterbildung der Erfindung auch möglich, die radialen Fortsätze nicht an den Profilflanschen der Nabenhülse, sondern an den Radflanschen, und zwar als radial in die zentrale Bohrung hineinragende Fortsätze vorzusehen. Dementsprechend sind die Einprägungen, in welche die Fortsätze bei zusammengebautem Speichenrad eingreifen, ar Zahl" und Form den letzteren gleich, in den Profilflanschen an der Nabenhülse vorgesehen. In diesem Fall sind die Einprägungen jedoch jeweils axial außen an den Profilflanschen angebracht, und die Erweiterungen, welche ein Überschieben der Radflansche über die Nabenhülse bzw. ein Einschieben derselben ermöglichen, sind als nutartige Einschnitte in beiden Profilflanschen an der Nabenhülse vorgesehen. Auch bei dieser Ausgestaltung eines Speichenrades sind, wie bei den vorhergehend beschriebener Beispiel, bei beiden Radflanschen bzw. Profilflanschen die Einprägungen bzw. radialen Fortsätze zueinander fluchtend vorgesehen.
Die Speichen können bei den beschriebenen Beispielen an den Radflanschen mittels einer Metallschmelzflußverbindung, d. h. Schweißen oder Hartlöten, wie dargestellt einseitig oder auch wechselseitig befestigt sein und ebenso mit der Felge 7 verbunder sein. Hs ist aber auch möglich, die Verbindung mi
7,-rar,
(ο
der Felge durch Spannnippel oder angestauchte Köpfe an den Speichen zu bewirken. In solch einem Fall isi es dann besonders gut möglich, eine Felge aus Leichtmetall zu verwenden. Die Speichen können dabei radial oder auch gekreuzt verlaufend angebracht sein.
Um nun im Fall des Bruches einer an den Radflanschen angeschweißten Speiche dennoch das Speichenrad weiterbenützen zu können, ist es denkbar, in den Radflanschen nahe der jeweiligen Schwcißbefestigungsstelle der Speiche eine kleine Bohrung vorzusehen, um gegebenenfalls eine handelsübliche und mit Schraubnippel versehene Speiche einsetzen zu können.
Weiterhin ist es denkbar, die Speichen 6 in den Radflanschen 4 und S durch Einschrauben zu befestigen. Ferner können die Radflansche mit radialen Schlitzen verschen sein, in denen die Speichenenden befestigt sind. Es ist auch noch möglich, die Radflan-
sehen mit eingeprägten Sicken zur Aufnahme der Enden der Speichen zu versehen. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, jedem der beiden Radflansche aus jeweils zwei axial nebeneinander angeordneten ringförmigen Scheiben bestehen zu lassen. Die Speichenenden können dabei jeweils zwischen den Scheiben eingeschlossen und in bereits beschriebener Weise befestigt sein. Die in der vorbeschriebenen Weise angebrachten Speichen können dabei wechselseitig an
ίο den beiden Scheiben eines jeden Radflansches befestigt sein. Das Spannen der Speichen kann dabei in der Weise erfolgen, daß die beiden Scheiben eines jeden Radflanschcs gegeneinander verdreht und in dieser Stellung durch Verbiegen einiger der Fortsätze festgesetzt werden.
Ebenso ist es bei ungeteilten Radflanschen selbstverständlich auch möglich, die Speichen in bekannter Weise gekreuzt anzubringen und an der Felge zu befestigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge od. dgl., bei dem die Radfelge über Speichen mit einem Radinnenteii zu einem Radkörper verbunden ist, wobei der Radinnenteil zur Aufnahme der Nabe zentral durchbrochene Scheiben aufweist, weiche die Nabenhülse beidseitig über Mitnahmeprofile, die mit radialen Profilflanschen an der Nabenhülse zusammenwirken, drehfest umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Radflansche (4,5) ausschließlich den Radinnenteii bilden und jeweils eine konzt ntrische Bohrung (11) aufweisen zur unmittelbaren Au.rnähme der Nabenhülse (2) über deren beiderseitige Profilflansche (C), und daß diese letzteren am Umfang verteilt radial gerichtete Fortsätze (9) aufweisen, die im zusammengebauten Zustand ck> Speichenrades von Einprägungen (10) übi-ι- au griffen werden, die ihrerseits in den im Einbauzustand unter axialer Vorspannung stehenden Radflanschen (4, 5) des Radinnenteiles einander zugekehrt vorgesehen sind zur drehfesten Mitnahme und gleichzeitigen axialen Festlegung der Nabenhülse (2). wobei zumindest in einem Radflansch (4) zusätzliche, den radiuicn Fortsätzen (9) der Profilflansche (8) der Nabenhülse (2) angepaßte radiale Erweiterungen (12) der zentralen Bohrung (11) zum axialen Durchschieben der Profilflansche (8) an der Nabenhülse (2) in den Radkörper vorgesehen sind.
2. Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe mit einer beiderseitige Profilflansche aufweisenden Nabenhülse, die über Mitnahmeprofile an ihren Flanschen mit den die Nabe aufnehmenden Radflanschen eines Radinnenteiles verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilflansche (8) an der Nabenhülse (2) an ihrem Umfang verteilt und einander abgekehrt Einprägungen aufweisen, in weiche im zusammengebauten Zustand des Speichenrades in den Bohrungen der Radflansche (4,5) vorgesehene — für sich bekannte — radial nach innen gerichtete Fortsätze eingreifen, wobei in den Profilflanschen an der Nabenhülse (2) zusätzliche, den radialen Fortsätzen in den Radflanschen angepaßte, nutartige Ausschnitte zum Überschieben der Radflansche in axialer Richtung vorgesehen sind.
3. Speichenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radial gerichteten Fortsätze (9) der Profilflansche (8) an der Nabenhülse (2) bzw. der Fortsätze in den Bohrungen der Radflansche — wie an sich bekannt — scharfkantig ausgebildet sind und an den axial außenliegenden Stirnseiten ebene Flächen aufweisen.
4. Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Erweiterungen (12) der Bohrung (11) in dem Radflansch (4) gegenüber den einseitig vorgesehenen Einprägungen (10) in diesem Radflansch versetzt angebracht sind.
5. Speichenrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nutartigen Ausschnitte in den Profilflanschen der Nabenhülse (2) gegenüber den einseitig vorgesehenen Einprägungen in diesen Profilflanschcn versetzt angebracht sind.
6 Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (4, a) des Radinnenteiles in an sich bekannter Weise etwa tellerförmig ausgebüdet und mit einander zugekehrten Randteilen am Radmnenteil angebracht sind. .
7 Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichenrad durch die eingeschobene und zum Ineingriffbnneen der Fortsätze (9) der Profilflansche (8) mit den Einprägungen (10) der Radflansche (4,5) bzw der Fortsätze in den Bohrungen der Radflansche mit den Einprägungen der Nabenhulsen-Profilnansche verdrehte Nabenhulse (2) gespannt wild, die dabei zugleich die Flansche (4,5) des Radinnenteiles auseinanderspreizt.
8. Speichenrad nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (4,5) des Radinnenteiles in bekannter Weise aus Ringen bestehen mit jeweils einer großen, zentralen Bohrung (11). in welche die Nabenhülse (2) unmittelbar eingeschoben ist.
9. Speichenrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche des Radinnenteiles mit den mit der Felge (7) verspannten Speichen (6) über eine Schraubverbindung in Verbindung stehen
K). Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radflansche eingeprägte Sicken zur Aufnahme der anzuschweißenden Enden der Speichen aufweisen.
11. Speichenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Radflansche des Radinnenteiles jeweils aus zwei axial nebeneinander auf der Nabenhülse (2) angeordneten ringförmigen Scheiben bestehen, an welchen wechselseitig die zur Felge (7) führenden Speichen (6) einer Radflanschseite befestigt sind, derart, daß die Speichen (6) zwischen den getrennten Scheiben eingeschlossen sind.
12. Speichenrad nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (6) wechselseitig an den beiden Scheiben eines jeden Radflansches befestigt und durch Verdrehen und Festsetzen jeweils einer der benachbarten Scheiben gespannt sind.
DE19691941168 1969-08-13 1969-08-13 Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl Expired DE1941168C3 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691941168 DE1941168C3 (de) 1969-08-13 1969-08-13 Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl
NL7010799A NL7010799A (de) 1969-08-13 1970-07-21
GB3692770A GB1294554A (en) 1969-08-13 1970-07-30 Vehicle wheel
FR7030378A FR2058257B1 (de) 1969-08-13 1970-08-12

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691941168 DE1941168C3 (de) 1969-08-13 1969-08-13 Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1941168A1 DE1941168A1 (de) 1971-03-11
DE1941168B2 DE1941168B2 (de) 1973-03-08
DE1941168C3 true DE1941168C3 (de) 1973-09-20

Family

ID=5742666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691941168 Expired DE1941168C3 (de) 1969-08-13 1969-08-13 Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE1941168C3 (de)
FR (1) FR2058257B1 (de)
GB (1) GB1294554A (de)
NL (1) NL7010799A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8823307D0 (en) * 1988-10-05 1988-11-09 Grimmett N P Playthings
DE102006040919A1 (de) 2006-08-31 2008-03-06 Dt Swiss Ag Nabe und Laufrad, insbesondere für Fahrräder

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE40993C (de) * H. HARTENBACH in Neuhausen in Sachsen Speichenbefestigung an Radfahrzeugen
BE493566A (de) *
FR422853A (fr) * 1910-11-22 1911-04-01 Kurt Harras Moyeu de roue en deux moitiés concaves
FR966696A (fr) * 1948-05-14 1950-10-16 Roues à rayons en fils d'acier, à montage rapide
FR981709A (fr) * 1949-02-23 1951-05-30 Alsa Sa Roue à rayons et procédé de fabrication de cette roue
US2691207A (en) * 1950-12-29 1954-10-12 Donald M Fincke Method of making wheels

Also Published As

Publication number Publication date
DE1941168B2 (de) 1973-03-08
FR2058257B1 (de) 1974-09-20
DE1941168A1 (de) 1971-03-11
FR2058257A1 (de) 1971-05-28
GB1294554A (en) 1972-11-01
NL7010799A (de) 1971-02-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19749590B4 (de) Kettenrad-Trägereinheit für ein Fahrrad
DE2535943C3 (de) Kettenradsatz für ein Fahrrad
DE4401272C1 (de) Mehrfachzahnkranz für Fahrrad-Kettenschaltungen
DE2024469B2 (de) Planetenradträger aus Blech
DE102007010456A1 (de) Fahrradkettenradaufbau
DE2011777C3 (de)
DE2803933C2 (de)
DE2646698A1 (de) Kettenrad und tretkurbel fuer ein fahrrad
CH415215A (de) Planetenradträger
DE102020103129A1 (de) Nabe insbesondere für Fahrräder
DE102015220827A1 (de) Planetenradträger für ein Planetenradgetriebe
DE1941168C3 (de) Speichenrad mit eingesetzter, vollständiger Nabe für Zweiradfahrzeuge oder dgl
DE4411605A1 (de) Planetengetriebe mit Schnappsicherung gegen axiales Verschieben von Lagerringen
DE69721955T2 (de) Hohltretlagereinheit
DE202004019270U1 (de) Getriebe aus einteilig ausgebildeten Zahnscheiben mit unterschiedlichem Durchmesser
DE2232741C2 (de) Schaltzuglose Mehrgang-Nabe fm Fahrräder mit vereinfachter Achsfunktion
DE1907721A1 (de) Antriebsrad mit eingesetzter Antriebsnabe fuer Zweiradfahrzeuge od.dgl.
DE19912719A1 (de) Planetengetriebe für Automatikgetriebe
DE1505919A1 (de) Freilaufnabe mit Lamellenbremse,insbesondere fuer Fahrraeder
DE102021130952B4 (de) Hinterradnabe für Fahrräder mit einem Freilauf
DE692133C (de) Nabenhuelse, insbesondere fuer Fahrraeder
DE1505919C (de)
DE1225980B (de) Scheibenrad fuer Fahrraeder, insbesondere Kinderfahrraeder
DE102011080079A1 (de) Getriebeanordnung
DE2535222A1 (de) Ruecktrittbremsnabe fuer fahrraeder oder dergleichen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)