DE1940897A1 - Blitzlicht-Umschalteinrichtung - Google Patents
Blitzlicht-UmschalteinrichtungInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Anmelderin: Kabushiki Kaisha Hattori Tokeiten, 5-11, 4-chome,
Ginza, Chuo-ku, Tokyo, Japan
Blitzlicht-Umschalteinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Blitzlicht-Umschalteinrichtung für einen automatischen Kameraverschluß, bei dem entsprechend
der Bildhelligkeit eine automatische Einstellung der Belichtung
mit Hilfe einer Belichtungs-Nachweiseinrichtung erfolgt, wenn
die Bildhelligkeit einen vorherbestimmten Wert überschreitet, während eine automatische Umstellung für eine Blitzlichtaufnahme
erfolgt, wenn die Bildhelligkeit geringer als der vorbestimmte Wert ist.
Bei einer bekannten Kamera dieser Art ist der Teil der
Umschalteinrichtung, der eine Blitzlichtaufnahme einstellt, zusammen mit dem Auslöser derart verstellbar, daß bei einer
Überschreitung der Bildhelligkeit dieser Teil verriegelt ist,
um eine Tageslichtaufnahme zu ermöglichen. Dabei wird als
nachteilig angesehen, daß eine verhältnismäßig große Kraft
zur Betätigung des Auslösers nötig ist, weshalb eine Umschaltung auf eine Blitzlichtaufnahme in gewissen Fällen unsicher ist.
Dieser Teil der Umschalteinrichtung ist nämlich immer einer elastischen Kraft ausgesetzt, welche diesen Teil in Richtung
einer Einstellung der Blitzlichtaufnahme drückt, so daß der Auslöser mit einer Kraft betätigt werden muß, die größer als
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diese elastische Kraft ist. Durch diese rückstellende Kraft
des Auslösers wird die Umschalteinrichtung so verstellt, daß eine Tageslichtaufnahme erfolgen kann. Deshalb ist die zum
Betätigen des Auslösers erforderliche Kraft verhältnismäßig groß, so daß bei einer schnellen Betätigung des Auslösers die
Umschaltung aufgrund von Trägheits- und Reibungskräften verzögert
wird, wodurch sich eine Unzuverlässigkeit der Umschaltung auf eine Blitzlichtaufnahme vor der Betätigung des Verschlusses
ergibt. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, diese Schwierigkeit zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird mit einer Umschalteinrichtung für einen automatischen Kameraverschluß der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß an einem Teil der Umschalteinrichtung ein als Anschlag für einen Arm an dem Auslöser
ausgebildetes Zwischenglied angeordnet ist, das aus dem Bewegungsweg des Arms herausgeschwenkt wird, wenn eine Tageslichtaufnahme erfolgen kann, das aber in den Bewegungsweg des
Arms eingeschwenkt ist, wenn eine Blitzlichtaufnahme erfolgen soll. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann ein
in der Belichtungs-Nachweiseinrichtung angeordneter Elektromagnet dazu verwandt werden, den Anschlag des Zwischenglieds
durch dessen Erregung im Bewegungsweg des Arms des Auslösers zu halten. Zweckmäßigerweise ist das Zwischenglied ein im
entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannter Winkelhebel, der von einem daran angreifenden Arm eines zweiten Winkelhebels
freigegeben wird, wenn der zweite Winkelhebel vom Auslöser freigegeben ist und wenn der an den zweiten Winkelhebel angreifende
Elektromagnet nicht erregt ist.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten AusführungS--beispiels
soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigent
Fig. 1 und Fig. 2 die Umschalteinrichtung gemäß der Erfindung, vor bzw. nach Betätigung des Auslösers, wenn eine
Tageslichtaufnahme erfolgt;
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Fig. 3 ein Schaltbild der Belichtungs-Nachweiseinrichtung; und
Fig. 4 ein Schaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels der Belichtungs-Nachweiseinrichtung.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, ist der Auslöser 1 so angeordnet, daß er mit Hilfe von Führungsschlitzen la, Ib entlang von ortsfesten Führungsstiften 2,
verschiebbar ist und durch eine Feder 4 in seine obere Endlage vorgespannt wird. In dieser Lage hält ein Stift 5 an.
en/
dem Auslöser 1 ein später noch zu erläuternden Schalter 21 offen, während ein Stift 6 an dem Auslöser einen Winkelhebel 19 in der in Fig. 1 dargestellten Lage arretiert. In dieser Lage kann ein am Auslöser 1 vorgesehener Arm Ib an einem als Winkelhebel 16 ausgebildeten Zwischenstück anschlagen, der an einem Teil 7 der Umschalteinrichtung verschwenkbar gelagert ist. Der Teil 7 der Umschalteinrichtung weist Führungsschlitze 7a und 7b auf, so daß er entlang ortsfest angeordneter Führungsstifte 8, 9 verschiebbar ist und normalerweise durch eine Feder 10 in seine obere Endlage gedrückt ist. Der Winkelhebel 16 ist an einem Schwenkzapfen 14 angeordnet und durch eine Feder 15 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt. Ein Stift 11 dient zur Betätigung des Blitzlichtschalters 22, während Stifte 12 und 13 die Schwenkbewegung des Winkelhebels 16 begrenzen.
dem Auslöser 1 ein später noch zu erläuternden Schalter 21 offen, während ein Stift 6 an dem Auslöser einen Winkelhebel 19 in der in Fig. 1 dargestellten Lage arretiert. In dieser Lage kann ein am Auslöser 1 vorgesehener Arm Ib an einem als Winkelhebel 16 ausgebildeten Zwischenstück anschlagen, der an einem Teil 7 der Umschalteinrichtung verschwenkbar gelagert ist. Der Teil 7 der Umschalteinrichtung weist Führungsschlitze 7a und 7b auf, so daß er entlang ortsfest angeordneter Führungsstifte 8, 9 verschiebbar ist und normalerweise durch eine Feder 10 in seine obere Endlage gedrückt ist. Der Winkelhebel 16 ist an einem Schwenkzapfen 14 angeordnet und durch eine Feder 15 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt. Ein Stift 11 dient zur Betätigung des Blitzlichtschalters 22, während Stifte 12 und 13 die Schwenkbewegung des Winkelhebels 16 begrenzen.
Wenn der Teil 7 der Umschalteinrichtung nach unten gedrückt
wird, erfolgt in an sich bekannter Weise die Einstellung für eine Blitzlichtaufnahme. Der eine Schenkel 16a des als
Zwischenglied dienenden Winkelhebels 16 bietet einen Anschlag für den Arm Ic des Auslösers 1, während der zweite Schenkel 16b
in Fig. 1 von dem zweiten Winkelhebel 19 mit dessen Arm 19b
festgehalten wird. Der Winkelhebel 19 ist an einem Schwenkzapfen 17 gelagert und durch eine Feder 18 im Uhrzeigersinne
vorgespannt. An einer Auflagefläche 19a des Winkelhebels kann ein Elektromagnet 20 angreifen, damit der Arm 19b den
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Schenkel des anderen Winkelhebels 16 arretiert. In Fig. 1 ist der Winkelhebel 19 durch einen am Auslöser 1 angeordneten
Stift 6 in seiner dargestellten Lage festgehalten. Wenn sich der Auslöser 1 in seiner oberen Endlage befindet, kann sich
der Winkelhebel 19 wegen des Stifts 6 nicht im Uhrzeigersinne drehen, so daß sein Auflageteil 19a in Berührung mit
dem Elektromagnet 20 steht, während der Arm 19b des Winkelhebels verhindert, daß sich der andere Winkelhebel 16 in entgegengesetztem
Uhrzeigersinne drehen kann.
Der Schalter 21 ist normalerweise offen. Sein einer Kontakt ist mit dem Elektromagnet 20 (Fig. 3) verbunden und
der andere mit der Spannungsquelle 24. Das andere Ende des Elektromagnets 20 ist mit einem Kontakt 27 der Nachweiseinrichtung
verbunden. Ein Ampermeter 28 ist über eine Cadmiumsulfidzelle 26 parallel zu der Spannungsquelle 24 geschaltet.
Wenn die Bildhelligkeit geringer als ein vorgegebener Wert ist, wird der Stromkreis durch die Berührung des Zeigers 29
mit dem Kontakt 27 geschlossen, wonach der Elektromagnet 20 erregt wird, wenn der Schalter 21 geschlossen ist. Eine
Blitzlichtlampe 25 ist mit der Spannungsquelle 24 über einen
Blitzlichtschalter 22 und einen Synchronschalter 23 des Verschlusses verbunden.
Im folgenden soll die Arbeitsweise näher erläutert werden. Wenn die Bildhelligkeit geringer als der vorherbestimmte Wert
ist, ist der durch das Ampermeter* 28 fließende Strom klein,
so daß sich der Zeiger 29 und der Kontakt 27 in Berührung befinden.
Der Schalter 21 wird durch die Abwärtsbewegung des Auslösers 1 geschlossen, so daß der Elektromagnet erregt ist
und den Winkelhebel 19 in der in Fig. 1 dargestellten Lage anzieht. Selbst wenn dann der Stift 6 den Arm 19c des Winkelhebels
19 beim Herabdrücken des Auslösers 1 freigibt, verbleibt der Winkelhebel 19 in der in Fig. 1 dargestellten Lage,
so daß beim weiteren Herabdrücken des Auslösers 1 dessen
Arm lc an dem Schenkel 16a des als Winkelhebel 16 ausgebildeten
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Zwischenglieds angreift und den Teil 7 der Umschalteinrichtung
dadurch ebenfalls nach..unten drückt. Wenn der Teil 7 der Umschalteinrichtung
heruntergedrückt wird, wird der Blitzlichtschalter 22 geschlossen, um gleichzeitig die in der Figur nicht
dargestellte Belichtungssteuereinrichtung für Blitzlichtaufnahmen zu betätigen. Danach wird der Verschluß durch den Auslöser 1 freigegeben und der Synchronschalter 23 geschlossen,
um die Blitzlichtlampe zu zünden.
Wenn die Bildhelligkeit größer als der vorgegebene Wert ist, ist der Ausschlag des Zeigers 29 des Ampermeters groß,
so daß sich der Kontakt 27 und der Zeiger 29 nicht in Berührung befinden und kein Strom durch den Elektromagnet 20 fließt,
wenn der Schalter 21 durch die Abwärtsbewegung des Auslösers 1 geschlossen wird. Wenn dann der Stift 6 an dem Auslöser 1 den
Winkelhebel 19 freigibt, kann sich dieser im Uhrzeigersinne drehen, wodurch sich ebenfalls das als Winkelhebel 16 ausgebildete
Zwischenglied im entgegengesetzten Uhrzeigersinne drehen kann, wodurch dessen Schenkel 16a aus dem Bewegungsweg
des Arms Ic des Auslösers 1 herausgeschwenkt wird, so daß der Teil 7 der Umschalteinrichtung abgetrennt ist und nur der Auslöser
1 herabgedrückt wird, was zu einer Belichtungssteuerung entsprechend dem Ausschlag des Zeigers 29 des Ampermeters
(Fig. 2) in an sich bekannter Weise erfolgt.
Wie. aus der obigen Erläuterung der Arbeitsweise ersichtlich ist, kann die Feder 18 an dem Winkelhebel 19 auch weggelassen
werden.
Fig. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Belichtungs-Nachweiseinrichtung,
das für die Umschalteinrichtung in den Figuren 1 und 2 verwendbar ist, bei dem jedoch kein Ampermeter
vorgesehen ist. Dabei sind ein Widerstand R, und die
Cadmiumzelle 26 über den Schalter 21 parallel zu der Spannungsquelle geschaltet, während die Verbindungsstelle des Widerstands
R, mit der Cadmiumsulfidzelle 26 mit der Basis eines Transistors 30 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 30
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ist mit der positiven Klemme der Spannungsquelle 24 über den Elektromagnet 20 verbunden. Der Emitter des Transistors 3O
ist mit der negativen Klemme der Spannungsquelle 24 über deren Schalter 21 verbunden. Zwischen der positiven Klemme der Spannungsquelle
und dem Emitter liegt der Widerstand R,, während
die Blitzlichtlampe 25 mit der Spannungsquelle über den Blitzlichtschalter 22 und den Synchronschalter 23 verbunden ist.
Es handelt sich dabei um eine an sich bekannte Brückenschaltung, wobei jedoch der Widerstand der Cadmiumsulfidzelle 26, der sich
entsprechend der Bildhelligkeit ändert, bestimmt, ob der Transistor 30 leitend wird oder nicht. Wenn der Widerstand
groß ist, wenn also die Bildhelligkeit klein ist, wird der Transistor 30 leitend, so daß ein Strom durch den Elektromagnet
20 fließt. Im umgekehrten Falle bleibt der Transistor nichtleitend, so daß kein Strom durch den Elektromagnet fließt,
weshalb diese Schaltung ebenfalls in Verbindung mit der Umschalteinrichtung in den Fig. 1 und 2 verwendbar ist.
Durch die Erfindung ist es deshalb möglich, die Kraft zu verringern, die zu der Betätigung des Auslösers bei den in
überwiegender Anzahl gemachten Tageslichtaufnahmen auftritt. Selbst wenn der Auslöser sehr schnell belichtet wird, kann die
Umschaltung der Belichtungssteuerung auf Blitzlichtaufnahmen sicher erfolgen, wenn die Bildhelligkeit geringer als der vorgegebene
Wert ist. Da die Umschaltung durch den Elektromagnet gesteuert werden kann, der mit der Belichtungs-Nachweiseinrichtung
verbunden ist, ergeben sich auch weitere Vorteile bei der Gesamtkonstruktion der Kamera, insbesondere durch die
Vereinfachung des Mechanismus.
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Claims (3)
- — "7 —PatentansprücheBlitzlicht-Umschalteinrichtung für einen automatischen Kameraverschluß, bei dem entsprechend der Bildhelligkeit eine automatische Einstellung der Belichtung mit Hilfe einer Beiichtungs-Nachweiseinrichtung erfolgt, wenn die Bildhelligkeit einen vorherbestimmten Wert überschreitet, während eine automatische Umstellung für eine plitzlichtaufnähme erfolgt, wenn die Bildhelligkeit geringer als der vorbestimmte Wert ist, dadurch gekennzeichnet , daß an einem Teil (7) der Umschalteinrichtung ein als Anschlag für einen Arm (lc) an dem Auslöser ausgebildetes Zwischenglied (16) angeordnet ist, das aus dem Bewegungsweg des Arms (Ic) herausgeschwenkt wird, wenn eine Tageslichtaufnahme erfolgen kann, das aber in den Bewegungsweg des Arms (Ic) eingeschwenkt ist, wenn eine Blitzlichtaufnahme erfolgen soll.
- 2. Blitzlicht-Umschalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Anschlag des Zwischenglieds (16) durch die Erregung eines im Stromkreis der Belichtungs-Nachweiseinrichtung angeordneten Elektromagnets (20) im Bewegungsweg des Arms (Ic) gehalten wird.
- 3. Blitzlicht-Umschalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Zwischenglied (16) ein durch eine Feder (15) im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannter Winkelhebel (16a, 16b) ist, dessen zweiter Schenkel (16b) von einem daran angreifenden Arm (19b) eines zweiten Winkelhebels freigegeben wird, wenn der zweite Arm (19c) des zweiten Winkelhebels (19) vom Auslöser (1) freigegeben ist, und wenn der an den ersten Arm (19b) des zweiten Winkelhebels (L9) angreifende Elektromagnet (20) nicht erregt ist.009810/1267
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5984968 | 1968-08-23 | ||
| JP5984968 | 1968-08-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1940897A1 true DE1940897A1 (de) | 1970-03-05 |
| DE1940897B2 DE1940897B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE1940897C DE1940897C (de) | 1973-03-08 |
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ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1246868A (en) | 1971-09-22 |
| DE1940897B2 (de) | 1972-08-03 |
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