DE1949353A1 - Belichtungsautomatik - Google Patents
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Description
Meine Akte: fI-2456
Anmelder: Kabushiki Kaisha Hattori Tokeiten, 5-11, 4-chome,
Ginza, Chuo-ku, Tokyo, Japan
Be1ichtung sautomatik
Die Erfindung betrifft eine Belichtungsautomatik für
einen elektronischen Kameraverschluß, bei welchem ein durch eine Feder vorgespannter Antriebsteil nach einem Auslösevorgang
abläuft, welcher Antriebsteil bei der Lage angehalten wird, in welcher der Sektor geöffnet ist, wonach in Abhängigkeit
von einer elektronischen Verzögerungsschaltung ein Elektromagnet betätigt wird, um die Arretierung aufzuheben
und den Sektor zu schließen.
Bei einem derartigen elektronischen Verschluß könnte der Antriebsteil dadurch angehalten werden, daß ein Anschlag
in den Ablaufweg des Antriebsteils gebracht wird, durch welchen der Ablauf direkt angehalten wird. Wenn jedoch
in einem derartigen Falle die minimale Belichtungszeit l/25o Sekunde oder weniger beträgt, ist die auf den
Anschlag ausgeübte Kraft sehr groß, so daß dieser Anschlag eine beträchtliche mechanische Festigkeit aufweisen müßte
und die aneinander angreifenden Teile besonders ausgebildet sein müßten, um einen zuverlässigen Eingriff zu gewährleisten.
Da zwischen den aneinander angreifenden Teilen des Antriebsteils und des Anschlags verhältnismäßig hohe Kräfte
ausgeübt werden, müßte ferner der zur Freigabe dienende Elektromagnet verhältnismäßig stark sein.
Wenn der Eüäctromagnet als Haltemagnet ausgebildet ist,
ergeben sich ferner gewisse Schwierigkeiten, wenn der erregte
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Elektromagnet den Anschlag in der Lage festhalten soll, in welcher er den Ablauf des Antriebsteils anhält, weiL die
Ablaufgeschwindigkeit des Antriebsteils groß ist und deshalb
der Antriebsteil mitunter über die vorgegebene Sperrlage abläuft, bevor der Elektromagnet vollständig erregt ist, um den
Anschlag zuverlässig zu halten, so daß der Anschlag nicht in einen geeigneten Eingriff mit dem Antriebsteil gelangt. Wenn
dagegen der Elektromagnet mit der Spannungsquelle durch einen Auslösevorgang verbunden wird, bevor der Antriebsteil abläuft,
können trotzdem die erwähnten Schwierigkeiten nicht vermieden werden, wenn der Auslösevorgang sehr schnell erfolgt.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung bei einer Belichtungsautomatik
für einen elektronischen KämeraverSchluß
dadurch gelöst, daß der Anschlag durch eine mechanische Bremseinrichtung gebildet ist, die durch einen Teil der Belichtungszeit-Auswählschaltung
betätigbar ist, wobei der Eingriff mit dem Antriebsteil unterschiedlich einstellbar
ist, und wobei durch die kombinierte Benutzung der mechanischen Bremseinrichtung und der elektronischen Verzögerungsschaltung
die Steuerung der Belichtungszeit erreicht wird.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen: .
Fig. 1 eine Ansicht eines Verschlusses, dessen Be- .
lichtungszeit durch eine elektronische Verzögerungsschaltung
gesteuert wird; .
Fig. 2 ein Schaltbild der elektronischen Verzögerungsschaltung;
Fig. 3 eine Teilansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispiels entsprechend Fig. 1; und
Fig. 4 ein Schaltbild einer abgewandelten elektronischen
Verzögerungsschaltung.
Der in Fig. 1 dargestellte Verschluß hat ein Gehäuse 1, an dem eine Grundplatte 2 befestigt ist. An der Grundplatte
2 ist ein Zapfen 3 drehbar angeordnet, an dessen einem Ende
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eine Antriebsplatte 4 befestigt ist, und dessen anderes Ende zur Rückseite des Gehäuses vorragt, so daß damit die Antriebsplatte
4 aufgezogen werden kann. Die Antriebsplatte wird durch eine Feder 5 im Uhrzeigersinne vorgespannt. Um
die Antriebsplatte 4 in dem in Fig. 1 dargestellten aufgezogenen Zustand zu halten, ist ein daran angreifender Hebel 6 vorgesehen,
der an einem Zapfen 7 gelagert ist und durch eine Feder 8 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt ist. Der
Hebel 6 hat einen Arm 6a, der an einem Vorsprung 4a der Antriebsplatte 4 angreift, wenn die Antriebsplatte aufgezogen
ist. Der andere Arm 6b des Hebels 6 kann von einem Arm 9a an einem Auslösehebel 9 betätigt werden, der an dem Arm 6b
des Hebels 6 angreift. Der Auslösehebel 9 ist an einem Zapfen 10 verschwenkbar angeordnet und durch eine Feder 11 im Uhrzeigersinne
vorgespannt. Ein Arm 9b des Auslösehebels 9 ragt aus dem Gehäuse 1 vor, während an dem anderen Arm 9c ein
Stift 12 vorgesehen ist, welcher einen Kontakt 13 eines elektrischen Schalters betätigt. Der Kontakt 13 ist zu einem
Gegenkontakt 14 vorgespannt. Wenn der Auslösehebel 9 nicht betätigt wird, wird der Kontakt 13 entgegen seiner elastischen
Vorspannung durch den Stift 12 des Auslösehebels 9 zurückgedrückt, so daß er mit dem Gegenkontakt 14 nicht in Berührung
steht. An einem Ende eines Betätigungshebels 16 für den Kontakt 13, der an einem Schwenkzapfen 15 gelagert ist,
ist ein Stift 17 vorgesehen, durch den der Kontakt 13 verstellbar ist. Ein Stift 18 am anderen Ende des Betätigungshebels
16 sitzt in einem Schlitz 19a des die Ablaufgeschwindigkeit steuernden Rings 19, so daß in dem in Fig.l
dargestellten Zustand der Kontakt 13 nicht mit dem Gegenkontakt 14 in Berührung gelangen kann, selbst wenn der
Auslösehebel 9 betätigt wird. Da ein den Sektor antreibender Ring 20 auf der Rückseite der Grundplatte 2 in an
sich bekannter Weise befestigt ist, steht ein Antriebshaken 21 in Vorbindung mit der Antriebsplatte 4, der um einen
Zapfen 22 ver.schwenkbar ist. Sein freies Ende ist mit einer
Aussparung 2la vorsehen, die an einem umgebogenen Teil 20a dos Rings 20 angreift. Durch eine Feder 23 wird die Anlage
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zwischen dem Teil 20a des Rings 20 und dem Antriebshaken 21 aufrechterhalten. Ein Anschlaghebel 24 ist um einen Zapfen
25 verschwenkbar, der durch eine Feder 27 gegen einen ortsfesten Stift 26 gedrückt wird. Ein umgebogener Teil 24a am
einen Ende des Anschlaghebels 24 kann an dem Endteil 4b der
Antriebsplatte 4 angreifen, während in einer Aussparung 24b am anderen Ende ein Stift 29a eines Schwungrads 29 sitzt, das
an einem Zapfen 28 gelagert ist. Ein Stift 24c an dem Anschlaghebel
24 greift an einer Steuerkurve 19b des Rings 19 an. Ein Sperrhebel 30 ausmagnetischem Material ist an einem
Zapfen 31 gelagert und hat am einen Ende eine geneigte Fläche 30a, mit der er an einem Stift 29b des Schwungrads 29 angreift,
während sein anderes Ende 30b an einem Elektromagnet 32 anliegt. Neben einem umgebogenen Teil 30c ist ein Stift
3Od vorgesehen, der an einer Steuerkurve 19c des Rings 19 angreift. Eine Feder 33 drückt den. umgebogenen Teil 30c an
dem Sperrhebel 3 0 mit einer verhältnismäßig schwachen Kraft gegen den Elektromagnet. Wenn die Antriebsplatte 4 in Fig.l
freigegeben wird, trifft ihr Endteil 4b auf den umgebogenen Teil des Anschlaghebels 24 auf, wodurch der Anschlaghebel 24
im entgegengesetzten Uhrzeigersinne verdreht wird, so daß das Schwungrad 29 sich im Uhrzeigersinne dreht, wobei dessen
Stift 29b an der Fläche 30a des Sperrhebels 30 in der Lage
29b' angreift, die durch gestrichelte Linien gekennzeichnet ist, und der Sperrhebel 30 im Uhrzeigersinne gedreht wird.
Wenn in diesem Fall der Elektromagnet erregt ist, wird das Schwungrad 29 durch den Sperrhebel 30 angehalten, wenn der
Stift 29b an dem Schwungrad die Lage 29b1 erreicht, wobei auch
die Antriebsplatte 4 durch den Eingriff mit dem Anschlaghebel 24 angehalten wird. Ein Stift 20b an dem Ring 20 betätigt
einen Kontakt 33 eines Steuerschalters der elektronischen Verzögerungsschaltung, die im folgenden noch erläutert werden
soll. Falls sich der Verschluß im Ruhezustand befindet, gelangt der Kontakt 33 in Berührung mit dem Gegenkontakt 34.
Wenn der Verschluß sich öffnet, berührt der Kontakt 33 einen Gegenkontakt 35 aufgrund seiner elastischen Eigenschaften.
An dem Ring 19 ist ein Gleitstück 36 vorgesehen, das mit den Gleitflächen 37,38 in Berührung steht und die Steuerzeit durch
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die elektronische Verzögerungsschaltung auswählt. Ein Zeiger 19d zeigt die Belichtungszeit auf einer Skala 39 an.
Die in Fig. 2 dargestellte elektronische Verzögerungsschaltung dient zur Steuerung des Elektromagnets 32. Der
durch den Auslöser 9 betätigte Schalter 13,14 und der mit dem Ring zusammenarbeitende Steuerschalter 33,34,35 haben
die gleichen Bezugszeichen wie in Fig.l. (In dieser Schaltung sind die Kontaktstellen nicht erforderlich). In Reihe mit dem
Schalter 13,14 sind die Spannungsquelle 40, der Elektromagnet 32 und der Transistor T, geschaltet. Der Steuerschalter 33,34,
35, ein Kondensator C, ein zweiter Transistor T~ und eine
Gruppe von Widerständen R sind ebenfalls in dieser Schaltung vorgesehen. Die Widerstände R und der Kondensator C bilden
die Verzögerungseinrichtung.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des Verschlusses näher erläutert werden. Wenn der gespannte Verschluß durch den Auslöser
9 betätigt wird, wird der Hebel 6 im Uhrzeigersinne gedreht, um die Antriebsplatte 4 freizugeben. Weil der Kontakt
13 durch den Stift 17 an dem Hebel 16 zurückgehalten wird, kann er den Gegenkontakt 14 nicht berühren, so daß der
Elektromagnet nicht erregt ist. Wenn die Antriebsplatte 4 zum Öffnen des Sektors abläuft, schlägt der Endteil 4b der
Antriebsplatte 4 gegen den umgebogenen Teil 24a des Anschlaghebels 24 an, um diesen im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
zu drehen, wodurch das Schwungrad 29 im Uhrzeigersinne gedreht wird. Das Schwungrad 29 drückt dann mit
dem Stift 29b auf die Fläche 30a des Sperrhebels 30, so daß bei einer weiteren Drehung des Schwungrads 29 der Sperrhebel
30 im Uhrzeigersinne verdreht wird. Sobald der Eingriff zwischen dem Endteil 4b, der Antriebsplatte 4 und
dem umgebogenen Teil 24a des Anschlaghebels 24 aufhört, läuft die Antriebsplatte 4 zum Schließen des Sektors weiter ab,
wodurch die Belichtung beendet wird. In dieser Weise kann eine Belichtungssteuerung von 1/60 Sekunde mechanisch durch
den Trägheitswiderstand des Anschlaghebels 24, des Schwungrads
29 und des Sperrhebels 30 durchgeführt werden. Wenn der
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Ring 19 auf 1/125 Sekunde eingestellt wird, wird der Sperrhebel
30 durch die Wirkung der Steuerkurve 19a des Rings 19
im Uhrzeigersinne verdreht, so daß für den Stift 29b des Schwungrads 29 kein Anschlag mehr vorhanden ist und der
Trägheitswiderstand gegen den Ablauf der Antriebsplatte 4 nur durch den Anschlaghebel 24 und das Schwungrad 29 gegeben
ist. Wenn 1/250 Sekunde eingestellt wird, wird die Zeit des Eingriffs zwischen dem umgebogenen Teil 24a des Anschlaghebels
24 und dem Endteil 4b der Antriebsplatte 4 durch die Wirkung der Steuerkurve 19b des Rings 19 verringert, was
zu einer Verringerung des Trägheitswiderstand führt. Bei
Einstellung von l/5oo Sekunde greift der Anschlaghebel 24 nicht an der Antriebsplatte 4 an, so daß der Ablauf der Antriebsplatte
4 mit größter Geschwindigkeit erfolgt. Zwischen 1/60 und 1/500 Sekunde wird der Hebel 16 durch die Schlitzführung
19a des Rings 19 so verstellt, daß der Kontakt 13 nicht mit dem Gegenkontakt 14 in Berührung gelangen kann.
Falls der Ring 19 zwischen 1/32 Sekunde und 32 Sekunden eingestellt wird, befinden sich 'der Anschlaghebel 24 und der
Sperrhebel 30 in derselben Lage wie in Fig. 1. Der Hebel 16 wird durch den Führungsschlitz 19a im Uhrzeigersinne verdreht
und greift nicht an dem Kontakt 13 an. Im folgenden soll der Fall beschrieben werden, wenn der Ring 19 auf 1/30
Sekunde eingestellt wird. Durch die Betätigung des Auslösehebels 9 gelangen der Kontakt 13 und der Gegenkontakt 14 in Berührung,
bevor der Eingriff zwischen der Antriebsplatte 4 und dem Hebel 6 aufgehoben ist. Deswegen fließt ein Strom
durch den Transistor T1, während der Transistor T2 gesperrt
ist.-Durch den durch den Transistor T^ fließenden Strom
wird der Elektromagnet 32 erregt und zieht den umgebogenen Teil 30c des~Sperrhebels 30 an, um den Sperrhebel in der in
Fig. 1 dargestellten Sperrlage zu halten. Durch den Ablauf
der Antriebsplatte 4 beginnt der Ring 20 seine Drehung, und der Kontakt 33 wird zuerst von dem Gegenkontakt 34 getrennt,
wodurch der Kondensator C über den Widerstand R für die Einstellung
1/30 Sekunde aufgeladen wird. Wenn die Antriebsplatte 4 zum Öffnen des Sektors weiterläuft, schlägt der
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Endteil 4b der Antriebsplatte 4 gegen den umgebogenen Teil 24a des Anschlaghebels 24 an, wpdurch·dieser sich im entgegengesetzten
Uhrzeigersinne dreht und damit das Schwungrad 29 im
Uhrzeigersinne bis zum Anschlag des Stifts 29b an der Fläche 30a des Sperrhebels 30. Da beim Anschlag des Stifts 29b an
dem Sperrhebel 30 der Endteil 4b der Antriebsplatte 4 noch mit dem umgebogenen Teil 24a des Anschlaghebels 24 im Eingriff
steht, wird die Antriebsplatte 4 ebenfalls angehalten, und der Sektor öffnet sich weiterhin. Sobald der Kondensator
C aufgeladen ist und ein Strom durch den Transistor T_ zu
fließen beginnt, erfolgt eine Rückkopplung zwischen den beiden Transistoren T, und T_# wodurch der Strom von T9 zu
diesem Zeitpunkt schnell ansteigt, während der Strom von T1
aufhört. Deshalb ist der Elektromagnet 32 nicht mehr erregt, so daß er den Sperrhebel 30 nicht mehr anziehen kann. Deshalb
wird die Fläche 30a des Sperrhebels 30 durch den Stift 29b an dem Schwungrad 29 herabgedrückt, so daß der Sperrhebel
sich im Uhrzeigersinne dreht und das" Schwungrad 29 sich weiterdrehen kann. Deshalb läuft die Antriebsplatte 4
wieder ab, um den Sektor zu schließen, wodurch die Belichtung beendet wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, trägt das Schwungrad 29 zwei Scheiben 100 und 101 an dem Zapfen 28. Die Scheibe 100
steht mit dem Anschlaghebel 24 über einen Stift lOOa an der Scheibe 100 in Verbindung. Die Scheibe 100 hat eine Aussparung
lOOb, in welche„ ein Stift 101a ragt, der an der
Scheibe 1Ol befestigt ist. Die beiden Scheiben sind miteinander über eine Feder 102 verbunden, so daß der Stoß
beim Anschlagen des Stifts 101a gegen die Fläche 30a des Sperrhebels 30 gedämpft wird.
Die in Fig. 4 dargestellte Schaltung findet bei einem
abgewandelten Ausführungsbeispiel Verwendung und unterscheidet sich von der Schaltung in Fig. 2 in folgender
Hinsicht. Der negative Pol der Spannungsklemme ist mit dem
Kontakt 35 verbunden; ein zusätzlicher Widerstand R1 ist
vorgesehen, welcher von Interesse ist, wenn 1/60 Sekunde eingestellt wird; der Schalter 13,14 von Fig. 2 ist nicht
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vorgesehen. Bei Verwendung· einer derartigen Verzögerungsschaltung sind die Teile 12 bis 18 des Verschlußmechanismus
nicht erforderlich, ebenso nicht die Schlitzführung 19a an dem Ring 19. Bei diesem Ausführungsbeispiel beginnt der Ring
20 seine Drehung durch den Ablauf der Antriebsplatte 4. Wenn der Kontakt 33 des Steuerschalters sich von dem Gegenkontakt
34 abhebt und mit dem Gegenkontakt 35 in Berührung gelangt, fließt ein Strom durch den Elektromagnet 32, während gleichzeitig
der Kondensator C aufgeladen wird, wodurch es nicht erforderlich ist, den Auslöser 9 ständig herunterzudrücken,
selbst wenn eine lange Belichtungszeit eingestellt ist. Wenn eine Belichtungszeit zwischen 1/125 und 1/500 Sekunde eingestellt
wird, fließt ein Strom durch den Elektromagnet, wobei sich jedoch keine Schwierigkeiten ergeben, weil der
Sperrhebel 30 von dem Elektromagnet 3 2 durch die Steuerkurve 19c des Rings 19 dann weggedrückt ist.
Durch die Erfindung wurde deshalb durch den Anschlaghebel
24, das Schwungrad 29 und den Sperrhebel 30 eine mechanische Bremseinrichtung angegeben, wobei im Falle der
Steuerung des Ablaufs der Antriebsplatte 4 durch eine elektronische Verzögerungsschaltung der Elektromagnet 32
dann wirksam ist, wenn die Bremseinrichtung schnell abläuft, so daß mit einer geringen elektrischen Leistung gesteuert
werden kann. Da die Zeitspanne zwischen dem Beginn des Ablaufs der Antriebsplatte 4 und dem Anschlag an dem Anschlaghebel 24
im Vergleich zu bekannten Einrichtungen wesentlich größer gewählt werden kann, ist es ferner möglich, den Elektromagnet
32 ausreichend zu erregen, bevor der erwähnte Anschlag auftritt, wodurch sich eine zuverlässige Arbeitsweise ergibt.
Die Möglichkeit der mechanischen Steuerung einer kurzen Belichtungszeit ergibt den Vorteil, daß die Anzahl der elektronischen
Teile der Einrichtung verringert werden kann. Die Erfindung ist auch auf einen Verschluß anwendbar, bei dem
der Ablauf des Antriebsmechanismus des Verschlusses durch einen vorgeschalteten Mechanismus gesteuert wird, der durch
den Auslöser betätigt wird«. Ferner ist zu bemerken, daß beim Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Haltemagnet
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Verwendung findet, daß aber bei einer Abwandlung der Form des Sperrhebels 30, der Anordnung des Elektromagnets und der
elektronischen Verzögerungsschaltung eine Steuerung der Belichtungszeit
durch Erregung des Elektromagnets nach einer elektronischen Verzögerung durchgeführt werden kann. ,
Patentansprüche
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Claims (3)
- PatentansprücheIy Belichtungsautomatik für einen elektronischen Kameraverschluß, bei dem der Ablauf des Teils zum Öffnen, und Schließen des Sektors durch einen Anschlagteil bei der Öffnungslage des Sektors angehalten wird, und wobei-nach der Steuerzeit mit einer elektronischen Verzögerungsschaltung ein Elektromagnet betätigt wird, um den Anschlag aufzuheben und den Sektor zu schließen, dadurch gekennze ichnet , daß der Anschlagteil (24,29,30) als mechanische Bremseinrichtung derart ausgebildet ist, daß er durch einen Belichtungszeit-Auswählteil betätigbar ist, um das Ausmaß des Eingriffs mit einem Teil zu ändern, der zum Öffnen und Schließen des Sektors dient.
- 2. Belichtungsautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein von Hand betätigbarer Schalter (13,14) zum Anschluß der elektrischen Spannungsquelle an den Elektromagnet (32) ebenfalls durch einen Belichtungszeit-Auswählteil betätigt wird»
- 3. Belichtungsautomatik nach Anspruch 1, dadurchg e k e η η» ζ e i c h η e t , daß die mechanische Bremseinrichtung ein Schwungrad (29) aufweist, auf das der Elektromagnet (32) einwirkt.009816/1299
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| BHV | Refusal |