DE1940446U - Ganzglastuer mit auf dem tuerfluegel ausrichtbaren tuerbeschlaegen. - Google Patents
Ganzglastuer mit auf dem tuerfluegel ausrichtbaren tuerbeschlaegen.Info
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D5/00—Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
- E05D5/02—Parts for attachment, e.g. flaps
- E05D5/0246—Parts for attachment, e.g. flaps for attachment to glass panels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Ganzglastür mit auf dem Türflügel ausrichtbaren Türbeschlägen
Ganzglastüren bestehen in der Regel aus vorgespanntem Glas und zeichnen sich dadurch aus, daß das Türblatt nicht in einem umlaufenden
Metallrahmen sitzt, sondern daß das Schloß und die Beschläge unmittelbar auf dem Glasblatt befestigt sind.
Bisher wurden Ganzglastüren meistenteils mit Hilfe von Zapfenbändern
gelagert, die auf der oberen und unteren Kante des Türflügels entweder mit Hilfe von durch Bohrungen oder durch
Glasausschnitte in den Ecken des Türflügels hindurchgeführten Schraubenbolzen festgeklemmt werden. Bei dieser Art der Lagerung
ruht das Glasblatt im unteren Zapfenband. Eine unverrückbare Befestigung ist durch Aufklemmen und zusätzliche Klebung gegeben.
Die Einhaltung eines genauen Abstandes zwischen dem oberen und dem unteren Zapfenband ist nicht notwendig, weil der Türflügel
ohnehin nur auf der unteren Lagerung aufruht und das obere Zapfenband nur zur Festlegung des Drehpunktes dient.
Die Verwendung dieser an sich für Ganzglastüren bewährten Beschläge
bedingt jedoch die Anbringung entsprechender Beschläge in den Türöffnungen. Normalerweise sind die Türzargen für die
bei Holztüren üblichen Gehänge mit zwei normalen, mit Drehzapfen
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versehenen Beschlägen versehen, in die der Türflügel eingehängt
wird. Um auch Ganzglastüren ohne große Umrüstungsarbeiten für
diese üblichen Beschläge verwenden zu können, ist man bereits
dazu übergegangen, sie mit derartigen, an der senkrechten Dreh kante des Türflügels befestigten Beschlägen zu versehen.
Die Befestigung dieser an der senkrechten Drehkante angebrachten Beschläge wurde bisher nach der bekannten Technik vorgenommen.
Das heißt, die Glasblätter wurden mit Bohrungen versehen, durch die Schraubenbolzen hindurchgesteckt wurden, mit denen die Beschlaghälften
auf dem Glasblatt festgeklemmt wurden. Bei dieser Ausbildung ist die Lage des Beschlages auf dem Glasblatt durch
die Bohrungen genau festgelegt und ein nachträgliches Verändern der Lage ist nicht möglich.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß in den meisten. .Fällen ein nachträgliches
Einpassen der Beschläge unumgänglich ist, da es infolge der Maßtoleranzen nicht zu erreichen ist, daß sowohl die
an den Türzargen angebrachten Beschlagteile als auch die Bohrungen in den Glasblättern so genau angebracht sind, daß nach
dem Einbau der Tür beide Beschläge tragen. Wenn die Beschlagteile an den Türzargen nach den auf dem Türblatt festliegenden Beschlägen
angebracht werden, ist eine Anpassung ggfs. möglich. Das ist jedoch nicht der Fall bei den heute vielfach verwendeten Stahlzargen,
bei denen die Beschlagteile an vorgeschriebenen Stellen bereits fabrikmäßig angebracht sind.
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Um ein nachträgliches Anpassen zu ermöglichen, griff man daher
zur Verwendung von Beschlägen, deren Lage auf dem Glasblatt nicht durch in Bohrungen oder Ausschnitte greifende Teile festgelegt
ist, sondern die a.uf dem Glasblatt festgeklemmt v/erden. Derartige Beschläge haben sich aber desv/egen nicht "bewährt, weil
auch dann, wenn die Klemmkraft sehr groß ist, die Beschläge auf die Dauer doch verrutschen, weil der "Reibungskoeffizient
der außerordentlich glatten Glasoberfläche sehr gering ist und
von den Klemmflächen ein verhältnismäßig hohes Gewicht getragen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsanordnung
zu schaffen, bei der ein nachträgliches Einregulieren der auf dem Glasblatt sitzenden Beschläge möglich und gleichzeitig
ein unverrückbarer, fester Sitz der Beschläge auf dem Glasblatt gewähr1eistet ist.
Ausgehend von Ganzglastüren rait die Schraubenbolzen der Türbe-r
schlage aufnehmenden Bohrungen ist die Anordnung nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen einen größeren Durchmesser aufweisen als die hindurchtretenden Schraubenbolzen
und daß in diese Bohrungen mit einer exzentrischen dem Durchmesser der hindurchtretenden Schraubenbolzen entsprechenden Bohrung
versehene Zylinder eingesetzt sind, durch deren Drehung die Türbeschläge verstellbar sind.
In Weiterbildung der Erfindung können die Zylinder eine gegenüber der Glasstärke des Türblattes geringfügig größere Höhe
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aufweisen und aus deformjerbaren Material, beispielsweise Kunststoff,
bestellen, so daß bein Anziehen der Schrauben die Zylinder
an die Wandung der Bohrung im Glasblatt gepreßt v/erden.
Die Erfindung wird anhand der Abbildungen, die in
Pig. 1 einen Aussennit des Glastürflügels mit den
Bohrungen und den darin einzusetzenden Zylindern und in
Fig. 2 einen für das neue System geeigneten Türbeschlag zeigen.
In dem Türblatt 1 sind die Bohrungen 2, 3 angebracht, in die
die Zylinder zl·, 5 eingesetzt v/erden. Die Zylinder 4-, 5 weisen
exzentrische Bohrungen 6, 7 für die Aufnahme der Schrauben 8,9 auf.
Dir Bgsslilag selbst besteht aus dem den auf dem Drehzapfen laufenden Zylinder aufweisenden .Flügelteil 11 und. dem auf der gegenüberliegenden
Seite des Glasblattes angeordneten Flügelteil 12, die durch die Schrauben 8, 9, 13, 14 auf dem Glasblatt festgespannt werden.
Das Einsetzen und Ausrichten erfolgt in der V/eise, daß das Türblatt
auf Holzkellen in die Zarge gestellt wird, wobei auf die vorgesehenen LuftZwischenräume zu achten ist. Dann werden die
Flügelteile 11 in die an den Tür ζ ar gen sitzenden Gellängeteile eingehängt und an den Türflügel angeklappt. Sodann werden die
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Zylinder 7I-, 5 so in die Glasbohrungen eingelegt, daß die Bohrungen
6, 7 sich mit den Bohrlöchern in dem Flügelteil 11 decken. Schließlich wird das Flügelteil 12 aufgelegt und mit
dem Flügelteil 11 fest verschraubt.
Claims (2)
1. Ganzglastür rait aus zv,rei auf beiden Seiten dec Glasblattes
sitzenden, rait Hilfe von durch Bohrungen im Glasblatt hindurchtretenden
Schrauben uiteinander verspannten flügelteilen
bestehenden Beschlägen gekennzeichnet, daß die Bohrungen (2, 3) ira. Glasblatt einen größeren Durchmesser aufweisen
als die hindurchtretenden Schraubenbolzen (8, 9) und daß
in diese Bohrungen (2, 3) α-it einer exzentrischen, dem
Durchmesser der Schraubenbolzen (8, 9) entsprechenden Bohrung versehene Zylinder (4, 5) eingesetzt sind, durch deren
Drehung die Beschläge in ihrer Lage verstellbar sind.
2. Ganzglastür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zylinder (zl·, 5) eine gegenüber der Glasstärke des Türblattes
(l) geringfügig größere Höhe aufweisen und aus deformierbarem
Material, beispielsweise Kunststoff, bestehen, so daß beim Anziehen der -Schrauben die Zylinder (zl-, 5) an die Wandung
der Bohrungen im Glasblatt gepreßt v/erden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18835U DE1940446U (de) | 1966-04-02 | 1966-04-02 | Ganzglastuer mit auf dem tuerfluegel ausrichtbaren tuerbeschlaegen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18835U DE1940446U (de) | 1966-04-02 | 1966-04-02 | Ganzglastuer mit auf dem tuerfluegel ausrichtbaren tuerbeschlaegen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1940446U true DE1940446U (de) | 1966-06-08 |
Family
ID=33387503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18835U Expired DE1940446U (de) | 1966-04-02 | 1966-04-02 | Ganzglastuer mit auf dem tuerfluegel ausrichtbaren tuerbeschlaegen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1940446U (de) |
-
1966
- 1966-04-02 DE DEV18835U patent/DE1940446U/de not_active Expired
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